bumi bahagia / Glückliche Erde

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Meeresgezeiten / Tide Charts / Alles klar

In der Schule lernte ich, dass die Meeresgewässer von Sonne und Mond angezogen werden. Das leuchtete mir ein. Springflut, wenn Sonne und Mond von der Erde aus betrachtet, hintereinander stehen. Alles noch viel klarer.

Als ich erstmals, als gestandener Vamilienfaater an Engellands Küsten per Velo rumdüste, stellte ich fest, dass meine Vorstellung davon, wann Ebbe, wann Flut sein sollte, nicht mit dem übereinstimmte, was ich bisher so sicher zu wissen gemeint hatte.

Heute nun haute es mich vollends um. Wollte mit Agus schwimmen gehen um 15:00, doch da war hohe Flut. Für mich kein Problem, durch die Brandung durch und aussen genüsslich schwimmen. Agus kann nur anfängerhaft schwimmen, daher verzichteten wir.

Zweiter Strandbesuch um 17:00. Ich traute meinen Augen nicht. Ziemlich heftige Ebbe, dies nach zwei Stunden, wo sich Ebbe und Flut doch abwechseln sollten in einem Rhythmus von 6+ Stunden.

Den Pegelunterschied konnte ich nicht messen, doch abschätzen schon: Mindestens 1,5 Meter.

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Heute erstaunt mich nichts mehr. Damals: Erde sei Pfannkuchen. Danach: Erde sei Kugel. Kürzlich: Erde sei eben doch Pfannkuchen. Heute: Erde sei sie Wabe, was ich mir noch weniger vorstellen kann, denn diesen mir einfach nur doof scheinende Pfannkuchen. Eben habe ich halb gelogen. Heute erstaunt mich Zeugs, welches mich nicht mehr erstaunt. Zeiterscheinung das, so nehme ich an.

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Bin natürlich in die Tide Charts Bali gegangen, um zu schauen, ob diese Brüder den von mir beschriebenen extremen Pegelstandswechsel vorausberechnet hatten.

Im Nachhinein gelesene Prognose dieser Brüder:

15:00  Pegel: 2,1

17:00  Pegel: 1,1

Sie hatten also einen Meter Unterschied vorausberechnet.

Nun.

Max/Min – Werte, die ich auf der Liste sehe, betragen 2,5/0,6, bezeichnen also maximalen Pegelunterschied von 2,9 Metern. (KOrrektur. 1,9 Meter. Wie zum Teufel kann dann der Pegel innert 2 Stunden um 1,5 Meter runtergehen, frage ich verschärft?)

Ich bin grosszügig. Dass sie innert von nur zwei Stunden ein Absinken von einem beachtlichen Meter vorausgesagt hatten, wo tatsächlich 1,5 Meter der Pegel sank, das liegt innerhalb meiner Toleranzschwelle.

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Doch da ist mehr. Es sind Fragen zur Tide.

Wie kann es sein, dass die Tide nicht einem Bruchteil von 24 Stunden folgt,  also nicht einem 6 Stunden Rhythmus, sondern verlässlich einem Rhythmus zwischen 6 und 7 Stunden?

Ich räume gerne ein, dass Raumschiff Mond den Einfluss von Energiespender Sonne das Spiel beeinflusst sehr. Doch dass eine Konstante besteht (6 Stunden plus) über lange Zeiten, das bringt mein Hirni nicht zusammen. So denn Sonne und Mond die Gezeiten steuern sollten, denn entweder gäbe es einen Mittelwert, der Umlaufbahn des Mondes entsprechend, oder es gäbe einen Mittelwert, der sich der Sonne zuwendenden Seite der Erde geschuldet.

Entschludigung, ich war nur Orgeltastenschläger und  Lehrer, verstehe so Manches nicht.

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Eine zusätzliche Frage ist mir aufgetaucht vor wenigen Monaten.

Angenommen, die Erde sei eine Kugel. Der Meeresspiegel hebt und senkt sich erdenweit. Da müssten Ströme fliessen von Ebbend zu Flutend. Diese Ströme wären gemäss meiner Bauernpfüsick sehr langsam, doch müssten sie heute festgestellt werden können, mittels statistischer Erfassung von Geschwindigkeiten über Grund der 1000000 Ost-West und   West-Ost  kursenden Tampfer. Oder mit raffinierterer Technik, die ich nicht kenne, die aber wohl existieren dürfte.

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Na schön. Ein bisschen gockeln will mich glauben machen, dass die Sonne auf die Gezeiten keinen, der Mond alleinigen Einfluss habe. Alles klar. Der Mond ist es. Weiterschnarchen.

Ich bin verunsichert. Der Mond umkreise die Erde einmal in 27,3 Tagen. Aus der Sicht des Mondmannes dreht sich die Erde demnach um ihre Achse in 24 Stunden, plus oder minus 1/27,3. Minus treffe zu, so lese ich.

Da müsste doch die dem Mond folgende Flut alle etwa 12 Stunden kommen, und auf der dem Mond abgewandten Seite müsste Ebbe sein, zeitverzögert tiefste Ebbe, so meine ich doch?

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Und wieso sollte nur der Mond Einfluss haben? Optisch sind mir Sonne und Mond etwa gleich gross. Mein dummer Orgeltastenschlagerverstand sagt mir, dass die Sonne etwa gleich grossen Einfluss auf Ebbe und Flut haben sollte.

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Meine einfache Frage:

Wie entstehen Ebbe und Flut?

Zusatzfrage:

Es scheint Leute zu geben, die sie voraussagen können. Wie machen die das?

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Ich habe diesen Senf gestern geschrieben. Heute fällt mir immer noch nichts Schlaueres dazu ein.

Thom Ram, 23.03.06

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19 Kommentare

  1. mkarazzipuzz sagt:

    Hi Ram,
    ich verstehe das Ganze nicht, weil ich immer noch noch ein Kugelerde-Fan bin. Aber es gab schon im alten Ägypten Leute, die viel vorraus sagen konnten, ohne hellsehen zu müssen. Ich klassiere Deine Leute genau dort ein. Sie kennen die meisten Faktoren und ordnen sie richtig ein.
    Lieben Gruß, wie immer,
    krazzi

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  2. Vollidiot sagt:

    Ich habe die meerliche Flutwelle gesehen die einen Fluß hinaufzog, gegen die Strömung des Flusses.
    Ein flußbreite Welle von ca 25cm bewegte sich flußaufwärts.
    Die Nordseefähren zu den Ostfrieseninseln kann man auf Wochen im voraus buchen und die Anschlußzüge dann wählen…………………………
    ——————————-
    Ist doch klar.
    Ist Mond über mir, dann Flut – und umgekehrt.
    Du darfs aber die extreme Wirkig der „Schwarzen Löcher“ nicht vernachlässigen.
    Deren Sog im Raume gleicht der Kraft eines Malstromes im Meer.
    Da hebt der Mond vergleichsweise nur schwachbrüstig.
    Und je näher wir einem schwarzen Loch kommen desto ausgeprägter ist der Tiedenhub.
    Noch ist es unbedenklich.
    Auch wenn uns der Anstieg des Meeresspiegels als CO2-gemacht verkauft wird – das schwarze Loch läßt schon grüßen…………
    Also, dereinst werden berghohe Wellen um die Erde schwappen und alles Sündige mit sich ins nasse Grab nehmen……………………………..
    Das nennt sich dann Selbstheilung – keine Neurodermitis mehr – Salzlauge ehmt.
    Die Ehrbaren werden in sicherer Höhe sitzend dem schwarzen Loch dem Magen die Säure verderben, sozusagen basisch wirken.
    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie heute noch. (Gebr. Grimm)

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  3. jpr65 sagt:

    Also, nehmen wir mal an, die Sonne, die Erde und der Mond wären Kugeln mit Anziehungskraft, und der Mond kreise um die Erde und die Erde um die Sonne, wie in der Schule gelernt.

    So würde das Wasser vom Mond (stärker) und von der Sonne (schwächer) angezogen. Liegen Sonne und Mond in einer Richtung, erreicht der Flutberg die maximale Höhe (max. Tidenhub, Spring-Tide), und wenn Sonne, Mond und Erde einen Rechten Winkel bilden, dann ist er am kleinsten (min. Tidenhub, Nipp-Tide).

    So haben wir einen Flutberg auf der Erde genau da, wo der Mond gerade steht. Das Wasser fließt zum Mond hin.

    Also, wenn der Mond den höchsten Punkt über dem Horizont erreicht hat, dann folgt ein wenig später der Flut-Berg. Denn der läuft dem Mond auch noch ein wenig nach.

    Zum Ausgleich gibt es noch einen zweiten Flutberg dem ersten genau gegenüber (einmal durch die Erde durch). Woher der kommt, kann die Physik nicht wirklich erklären.

    Das wäre nun sehr einfach, wenn es die Kontinente und Inseln nicht gäbe, die das Wasser aufhalten.

    Nun misst man ja schon seit vielen Jahrzehnten regelmäßig die Wasserstände (was auch nicht so leicht und fehlerbehaftet ist…) an vielen Stellen auf der Welt. Von diesen Stellen hat man eine Verzögerungszeit für den Höchststand bestimmt. Das können dann Minuten oder Stunden sein.

    Abhängig zur Stellung von Sonne – Erde – Mond kann man dann auf Grund dieser Messungen die Zeiten und die Wasserhöhen berechnen.

    Und es gibt ja auch starke Meereströmungen, die durch die Flutberge ausgelöst werden. Die habe ich selbst mit eigenen Augen beim Besuch der Nordsee-Inseln immer wieder gesehen.

    So, aber warum das Wasser in kleineren Buchten gleich um mehrere Meter höher steigt als auf dem angrenzenden Meer, das erschließt sich mir nicht so ganz, soll aber an den hereinlaufenden Wellen liegen. Und meine Spielereien am Strand bestätigten diese Effekte. Aber ob das so auf die größeren Dimensionen einfach übertragen werden kann, das ist mir unklar.

    Wer oder was nun das Wasser dem Mond folgen lässt, ist auch noch in Frage zu stellen. Womöglich hat der Mond gar keine Gravitation, wie andere Monde auch. Und dann müsste der Auslöser für die Flut etwas anderes sein.

    Wie immer wird uns viel erzählt, was aber schwer durch Experimente eindeutig zu belegen ist.

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  4. jpr65 sagt:

    Und schaut mal da:

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  5. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  6. Texmex sagt:

    @Volli, einer der Grimm- Brüder, vermutlich der Chema (Jose Maria)

    Also, basse ma uff, Du Labbeduddel, das mit de schwarze Löch, das sulln 95% sein, nix Genaues weess ma mit.
    Dann wär ja 95% Flut un nur 5% Ebbe, mit Ebbes. Verstohschd?
    Un bei de meiste Leit is 95% Ebbes, nämlich Ebbe, im Hosesack, oder im Geldbeitel.
    Also nix mit schwarze Löch, Grimm Bruder, Du.

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  7. Texmex sagt:

    @ Thomram bzgl. Rechen – Künsten
    Maximalwerte eines Pegels
    Von 2.5 m und 0.6 m sind von einander abzuziehen.
    2.5 minus 0.6 macht nach Adam Riese 1.9 m
    Nicht 2.9, wie immer Du zu dem Ergebnis gekommenen sein magst.
    Vermutlich via Blockchain. Oder simpler Tippfehler, knapp am Hauptgewinn vorbei.

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  8. thom ram sagt:

    Vollidiot 21:27

    So sehr vollidiotisch wissend kunstvoll gemixt und verpackt… warum nur hältst du keine Vorträge? Die Säle wären rappelvoll.
    Ich krach mich lumm.

    Mextex darauf

    Krönung.

    Ich schlage euch zu Rittern von bumi bahagia Inauguristen.

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  9. thom ram sagt:

    Mextex 23:20
    Die Simpele Addi und Subtraktion. War mal ziemlich unfehlbar. Es ist eine der Verrücktheiten für mich. Mir passieren Fehler, die mir, so ich sie nachträglich erkenne oder so ich auf sie hingewiesen werde, die sind einfach nur sauidiotisch.

    Ursachenforschung betreibe ich. Bislang erfolglos. Verdachte hege ich.

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  10. Giorgio sagt:

    Ich habe mich vor ein oder zwei Jahren mal mit dem Thema beschäftigt. Ich habe von der Fischerei keinerlei Ahnung aber die Angler wissen offensichtlich sehr genau, wann und wo Ebbe und Flut sind. Siehe http://www.gezeitenfisch.com
    Warum gibt es in der Nordsee Gezeiten, in der Ostsee kaum, im Atlantischen Ozean schon, im Mittelmeer kaum, im indischen Ozean schon, im Schwarzen Meer überhaupt nicht? Wenn die Gezeiten durch die Anziehungskraft des Mondes entstehen würden, dann gäbe es die Gezeiten natürlich auch in Binnenmeeren und Seen. Tut es aber nicht. Die Gezeiten haben offensichtlich mit dem schwankenden Luftdruck zu tun. Inwieweit der Luftdruck mit dem Mond zu tun hat, kann ich nicht beurteilen. Die Flutwellen verlaufen auch nicht, wie der Mond von Ost nach West sondern von Süd/Ost nach Nord/West. Den größten Unterschied zwischen Ebbe und Flut gibt es übrigens in der Bay of Fundy an der kanadischen Ostküste (bis zu 15 m)
    Ob nun die Erde eine Kugel, flach oder eine Wabe ist, muss jeder für sich entscheiden. Wenn ich mir den Globus ansehe, kann ich jedenfalls keinen Grund erkennen warum in der Bay of Fundy die Gezeiten so stark sind. Wenn ich mir die Flache Erde Karte ansehe und davon ausgehe, dass die Flutwellen von außen nach innen verlaufen, dann macht das ganze definitiv schon Sinn. Wie gesagt, ich konnte damals nicht genau herausfinden, was die Gezeiten auslöst, ich konnte aber definitiv die Anziehungskraft des Mondes ausschließen.

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  11. Ishani Diana sagt:

    Lieber Thometje

    Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, das du auf einem sehr lebendigen Berggebiet befindest?
    Der Gunung Agung atmet. Will heissen der Boden auf dem du lebst, senkt und hebt sich, deshalb nimmst du das Wasser anders wahr.
    Der Vesuv bläht sich auf, erhebt sich und verdrängt das Wasser, und in Neapel steigt der Pegel an.
    Umgekehrt gibt es auch Inseln, die langsam in eine Erdspalte gezogen werden, und somit wieder dem Wasser mehr Raum geben.
    Wenn wir alles als lebendig ansehen, werden die richtigen Antworten gegeben.

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  12. vintage sagt:

    @ thom ram

    mach dir auch mal gedanken wo das ganze wasser der flüsse usw. herkommt!
    die landfläche reicht nicht aus um alle flüsse und ströme das ganze jahr über zu speisen bzgl. zu füllen.
    es ist ein geschlossenes system.
    weiteres.
    wasser nivelliert sich immer aus! flüsse/ wasser fliesst nicht bergauf….denke an die grossen tausende kilometer langen ströme wie
    nil, mississippi oder die russischen grössen (ob, jenissei)
    laut murmelerde sind da kilometer an höhenunterschied zu meistern.
    mein 8 jähriges kind stellt das in frage….

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  13. Georg sagt:

    @ thom ram 😀😉 weiterschnarchen ….😙

    Nur Spaß…das jeder “ Firlefanz “ Langstrecken Pilot “ Abstriche bei Gehalt und eigenem finanziell gut sortierten Leben machen muss…weißt Du…..wenn er die konkave Erde leugnet…die Strafen sind noch das …bei besseren Wissen….eigene Leben abgrenzender Unrat…jedoch haben die Nachforschungen von LH herausgestellt…das dieses Mondmodell…auf der „Rückseite…sehr sehr kalter Kaffee ist….

    Jeder sich bewegende Körper hat (sog. Bewusstsein ) LEBEN…und so verdràngt der jes. Mond wie selbstverständlich alles auf -auswendig gelerntem jes. Wissen-….jedoch wird die Wasserverdrängung..bzw. Ebbe/Flut durch das ..was du physisch wahrnehmen kannst ..angezogen und weg gedrückt…..durch den Mond ????….ein Lebewesen atmet ein und aus….es zieht sich „etwas“ Atem ein und auseinander….Sonne ? ..Nein Wasser veràndert Geologie ,Geschichte,und egal wer an die Realität glaubt
    😯

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  14. Wolf sagt:

    Der Gezeiten unterliegen zwar einer gewissen Regelmäßigkeit, doch der Wasserstand ändert sich nicht stetig sondern oft ziemlich abrupt. Dies kann man auch bei der normalen Brandung am Badestrand beobachten.

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  15. thom ram sagt:

    Danke für eure Beiträge, Leute.

    Bringt bitte keine weitere Betonierungen unser aller Schulwissens mehr, wonach die Flut hauptsächlich dem Mond folge, beeinflusst auch vom Stand der Sonne.
    Es war schön und gut, das so zu glauben. Wir alle haben es so vorgesetzt bekommen. Heute befriedigt es nicht, mich jedenfalls nicht.

    Die sich bewegende Erde, die atmenden / pulsierenden Vulkane…da hängt was bei mir ein, da klingelt es: Yepp, pflege den weiten Blick, so manches Neues wird sich dir zeigen, Neues, was schon immer da war, was dir deine Brille aber verborgen gehalten hat.

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  16. Alles Quatsch. Die wahre Ursache für Ebbe und Flut ist die Mondlandung.
    Der Mond hängt quasi an einer Art Gummischnur, die im Innern des schwarzen Lochs ihren Ankerpunkt hat. Da sich das schwarze Loch seiner selbst schämt, versucht es immer wieder den Mond zu sich raufzuziehen um sich selbst zu verschließen. Der Mond weigert sich seit jeher, sich als Rosettenverschluß für das s. L. mißbrauchen zu lassen. Er sieht sich vielmehr mit der Erde verbunden und sucht alle zwölf Stunden Asyl auf der Erde, bzw. im Ozean, und das mit einem Affenzahn. Den Kontakt mit der Wasseroberfläche nennt man Mondlandung. Hier hat er aber noch so viel kinetische Energie, daß er tief bis auf den Grund eintaucht. Dadurch wird natürlich eine Unmenge Meerwasser verdrängt, das nach oben steigt. Das nennt man dann Flut.
    Die Gummischnur an der er hängt, spannt sich jedoch so stark an, daß er es in den Tiefen nicht lange aushält. Mit unermüdlicher Kraft zerrt das s. L. ihn nach sechs Stunden wieder raus. Das Meerwasser schrumpft dann wieder zusammen und der Meeresspiegel fällt. Das nennt man dann Ebbe. Das s. L. hat jedoch keine Chance, ihn weiter als 300.000 km von der Erde wegzuziehen, obwohl es das ständig versucht. Die Erde liebt nämlich ihren Mond so stark, daß sie alle ihr zur Verfügung stehenden Kräfte mobilisiert um ihn in ihrer Nähe zu halten und regelmäßig unterozeanisch zu vö.. äh zu lieben. Durch entsprechende esoterischer Schule konnte die Erde viele Engelskräfte gewinnen, die dafür sorgen, daß der Mond sich nicht weiter entfernen kann. Da kann das s. L. noch so jammern und heulen, das gelegentlich fälschlicherweise als Wolfsgeheule interpretiert wird. Einen einzigen Nachteil hat die Liebe der Erde zum Mond. Mit dem Eintauchen wird er sozusagen reingewaschen – also von Feinstaub befreit, der der Erde und den Menschen nicht gut bekommt. (s. auch Diesel u. A.) Aber was nimmt man nicht alles für die Liebe in Kauf?

    Gefällt 2 Personen

  17. Pieter sagt:

    Super, ich lach mich schief, der tag ist gerettet , Danke. 🙂

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  18. Ishani Diana sagt:

    Wunderbar 😀
    Ich kann mich kaum noch halten vor Lachen.
    Danke Ludwig der Träumer

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  19. thom ram sagt:

    16:51

    Typisch träumender Ludwig. Als ich ihn besuchte, überraschte ich ihn dabei. Der bräut sein Ludwigbräu zqwar nüchtern, doch sich einen Schwips denkend, brabbeld dabei für mein Schwergehör nicht Verständliches, und der gute junge Brotbäcker dort, der stenographiert das Gebrabbelte und stellt es unter Ludwigs Namen heimlich ins Netz. Das allein schon sonderbar ist für mich kuhschweizerisches Landarztsöhnchen, Lehrerchen und Tastendrückerchen.

    Manche Male frage ich mich schon, was ich da ins Leben gerufen habe. bumi bahagia. Versteht keiner. Dann eine Truppe von glücklichem Hans, träumendem Ludwig, Chaukeedaar (wahrscheinlich Indianerhäuptling oder wadd), Piet (erinnert an Njet, vermutlich verkappter Russe), selbsternanntem Altruist, kosmischer Botschafterin Ishani, Edelgeblüt von Haldem und so weiter und so weiter mit Krönung Vollidiot, welcher es als Idiot sich herausnimmt, ständig Steine und Göte zu rezitieren.

    Grunz.

    Dabei hoffte ich doch, einen mir neuen Hinweis zu bekommen, wie die Meeresgezeiten entstehen.
    Aber das habe ich davon, habe mir eine Schar angezogen, welche als Krönung vollidiotisch benannt werden könnten.

    Ich liebe Euch Alle.

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