bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » WELT / VERGANGENHEIT » Altertum » Über RELIGION UND GLAUBEN-3

Über RELIGION UND GLAUBEN-3

Weiter mit den Ansichten des russischen Gelehrten N. Lewaschow zu Religion, Glauben und Kirchen – beginnend mit Teil 1.
Und mitten in der spannenden Geschichte von Jesus‘ Verhaftung war Teil 2 zu Ende gegangen.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 9. März 0006
Kommentare von mir, Hervorhebungen wie im Original und von mir.
————————————————————————————————————

Nikolaj Lewaschow über Religionen und Glauben

Teil 2 endete mit dem Satz:
„Wir werden uns jetzt nicht
mit diesen Gärten Gethsemanes befassen, auf diese Frage komme ich später noch, jetzt kommen wir erstmal auf Petrus zurück…“

Als ich meine Zuhörer an diesen Zeitpunkt herangeführt hatte, konnte keiner verstehen, wohin das alles führen sollte. Denn in der Bibel ist ja deutlich gesagt, daß Jesus Christus vorhergesehen hatte, daß Petrus sich dreimal von ihm lossagen würde, was ja auch geschehen ist!

Ja, was ist darin verborgen, außer dem, was auch so jedem klar ist – daß Petrus sich dreimal losgesagt hat? Genau das ist es, daß da etwas sehr wichtiges verborgen ist. Und zwar dieses…

Nach der Verhaftung des Jesus Christus war es bereits Nacht geworden. Und der erste Hahnenschrei erfolgt im Morgengrauen. Daher hatte Petrus nur die 6 – 8 Stunden Nachtzeit, um dreimal den Jesus Christus zu verraten!

Auch jetzt ist es nachts ziemlich dunkel, ungeachtet der Straßenbeleuchtung. Aber zur Zeit der beschriebenen Ereignisse, egal ob das vor Tausend Jahren oder, mehr noch, vor zweitausend Jahren gewesen ist – da gab es noch keine Straßenbeleuchtung!
Und die südlichen Nächte sind sehr finster – egal wo die Ereignisse sich tatsächlich abgespielt haben – im Nahen Osten oder in Konstantinopel, in Troja oder Zarenstadt (Zargrad), oder in Jerusalem – sowohl da als auch dort war es
nachts stockfinster!
Nun mag mancher fragen: was haben die finsteren südlichen Nächte damit zu tun?

Das folgende! Sowohl in den sogenannten Dunklen Jahrhunderten als auch im sogenannten Mittelalter waren die Straßen der Städte praktisch nicht erleuchtet! Jeder Fußgänger konnte Opfer von Räubern und Mördern werden, die im Schutz der Dunkelheit tätig waren, und das praktisch ungestraft! Und das bedeutet, daß nachts die Straßen praktisch menschenleer waren!

Wenn sich jemand nachts auf die Straßen wagte, dann waren das bedeutende und reiche Leute, die von einer vielzähligen bewaffneten Wachmannschaft begleitet wurden, oder Leute, die nichts zu verlieren hatten und die von Räubern unbeachtet blieben.
Mit anderen Worten, in der Nacht der Verhaftung des Jesus Christus war auf den Straßen Jerusalems nur wenig Volk.
Und was ist passiert?
Passiert ist folgendes: in der finsteren südlichen Nacht
erkennen die sehr wenigen Vorübergehenden alle wie einer den Petrus!

58. Petrus aber folgte ihm von ferne bis zum Palast des Hohenpriesters und ging hinein und setzte sich zu den Knechten, um zu sehen, worauf es hinauswollte.

69. Petrus aber saß draußen im Hof; da trat eine Magd zu ihm und sprach: Und du warst auch mit dem Jesus aus Galiläa.

70. Er leugnete aber vor ihnen allen und sprach: Ich weiß nicht, was du sagst.

71. Als er aber hinausging in die Torhalle, sah ihn eine andere und sprach zu denen, die da waren: Dieser war auch mit dem Jesus von Nazareth.

72. Und er leugnete abermals und schwor dazu: Ich kenne den Menschen nicht.

73. Und nach einer kleinen Weile traten hinzu, die da standen, und sprachen zu Petrus: Wahrhaftig, du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verrät dich.

74. Da fing er an, sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht. Und alsbald krähte der Hahn.

75. Da dachte Petrus an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich.

(Neues Testament Matthäus 26 / 58, 69-75)

Aus diesem Ausschnitt geht hervor, da zuerst eine Magd Petrus erkennt, dann eine andere, aber das waren ja alles zufällig vorbeikommende Leute!
Das bedeutet, daß praktisch alle Petrus‘ Gesicht kannten – er war bekannt „wie ein bunter Hund“!

Aber es war doch nicht Petrus, der all die Handlungen ausgeführt hatte, der mit den judäischen Hohenpriester gestritten hatte und so weiter, aber ihn erkennt in tiefer Nacht jeder auf den Straße!
Dagegen soll keiner gewußt haben, wer Jesus Christus war, und erst der Judaskuß verriet den Wachen der judäischen Hohenpriester, wer Jesus Christus war!

Das ist ein derart offensichtlicher Widerspruch, und zwar ein nicht zu lösender, aber keiner beachtet das!
Aus dem angeführten Auszug aus dem Neuen Testament geht eindeutig hervor, daß das Gericht über Jesus Christus von den judäischen Hohenpriester
nach Mitternacht in der Synagoge gehalten wurde, was klar die Natur des Judaismus bestimmt: als Mondkult.
Und auch, daß die judäischen
Hohenpriester ihre maximale Kraft nachts haben, was eine deutliche Sprache spricht!

Und noch etwas: die judäischen Hohenpriester haben Jesus Christus zum Tode verurteilt, aber dieser Tod war von Seiten der Judäer ein Opfer für ihren Gott Jahwe (Jehova), in voller Übereinstimmung mit der Tora:

1. Ihr sollt auf den vollständigen Wortlaut dessen, worauf ich euch verpflichte, achten und euch daran halten. Ihr sollt nichts hinzufügen und nichts wegnehmen.

2. Wenn in deiner Mitte ein Prophet oder ein Traumseher auftritt und dir ein Zeichen oder Wunder ankündigt,

3. wobei er sagt: Folgen wir anderen Göttern nach, die du bisher nicht kanntest, und verpflichten wir uns, ihnen zu dienen!, und wenn das Zeichen und Wunder, das er dir angekündigt hatte, eintrifft,

4. dann sollst du nicht auf die Worte dieses Propheten oder Traumsehers hören; denn der Herr, euer Gott, prüft euch, um zu erkennen, ob ihr das Volk seid, das den Herrn, seinen Gott, mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele liebt.

5. Ihr sollt dem Herrn, eurem Gott, nachfolgen, ihn sollt ihr fürchten, auf seine Gebote sollt ihr achten, auf seine Stimme sollt ihr hören, ihm sollt ihr dienen, an ihm sollt ihr euch fest halten.

6. Der Prophet oder Traumseher aber soll mit dem Tod bestraft werden. Er hat euch aufgewiegelt gegen den Herrn, euren Gott, der euch aus Ägypten geführt und dich aus dem Sklavenhaus freigekauft hat. Denn er wollte dich davon abbringen, auf dem Weg zu gehen, den der Herr, dein Gott, dir vorgeschrieben hat. Du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen.

(Pentateuch – Deuteronium – 13 / 1-6, Quelle: https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/dtn13.html)

Die judäischen Hohenpriester haben Jesus Christus zum Tode verurteilt als Opfer zum judäischen Pessach-Fest, in voller Übereinstimmung mit der Tora!
Und dieses Opfer für den Gott Jahwe war noch wertvoller für die Judäer, weil entsprechend der Tora er ein
falscher Prophet war!

In dieser absolut einfachen und klaren Erklärung verschwindet der Nebel der Lüge rund um den Namen Jesus Christus und es wird völlig klar, daß er von den judäischen Geistlichen in voller Übereinstimmung mit der Tora vernichtet wurde, als falscher Prophet, der versucht hat, die ersten Opfer – die sterbenden Schafe des Hauses Israel – aus der „Herde“ des Gottes Jahwe hinwegzuführen!
Jesus Christus hatte das Ziel, diese zu retten, aber er wurde gestört von den treuen Dienern des Gottes Jahwe (Jehova) – den judäischen Hohenpriester von den Leviten, den direkten Nachkommen des Gottes Jahwe selbst, die dieser selbst über alle anderen Judäer gestellt hatte!

Mit den Händen ihrer Diener haben die Finsteren Kräfte jenen beseitigt, der die Judäer aus der Sklaverei hätte befreien können!

Ich habe meinen Zuhörern nochmals erklärt, daß alles, was im Neuen Testament steht, nicht im Nahen Osten vor sich gegangen ist, sondern in einer Stadt, die den meisten Leuten unter dem Namen Konstantinopel bekannt ist!

Die Verwirrung mit der Bezeichnung der Stadt haben die Judäer bewußt geschaffen, und zwar deshalb: zu jenen Zeiten war das Wort „Jerusalem“ nicht die Bezeichnung einer konkreten Stadt.
So wie die Stadt, in der sich der Landes-Herrscher aufhielt, als
Hauptstadt bezeichnet wurde, so wurde die Stadt, wo sich der Stab der Geistlichen einer beliebigen Religion befand, im Altertum „Jerusalem“ genannt.

Daher gab es mehrere Jerusalems, entsprechend der Anzahl der Geistlichkeiten! Manchmal hatten der Landesherrscher und der Erste Geistliche ihren Stab in ein und derselben Stadt, dann hatte diese Stadt zwei Namen – die weltliche war Hauptstadt, und die geistliche – Jerusalem!

Aber die Hauptstadt eines jeden Staates hatte stets noch eine andere Bezeichnung, wie auch die Hauptresidenz des Landesherren ihren Standort verändern konnte, und dann wurde die neue Stadt Hauptstadt. …

Quelle: Nikolaj Lewaschow. Der Spiegel meiner Seele. Band 2. S. 140 ff.
– – – – – – – – – – – – – – –

(Fortsetzung folgt)


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: