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Plauderplauder / Der sichere Tor Browser

Weil mein Mäckläpptopp abverreckt ist, und weil die Leute vom Mäck sagen, das sei nicht zu reparieren, es brauche einen neuen Schirm für schlabbe 5 Zentner und noch mehr dazu, habe ich auf Mäikrosoft umgestellt, und bin hier kompfrontiert mit allerlei merkwürdigen  Keiten.

Begann harmlos. Ich fand nichts von dem, was ich brauchte, mich ansprang Scheisse pur, Spiele und Apps ohne Ende. Ich war des Selbstmordes auf Grund von Verzweifelung über meine Dummheit nahe. Ueberlebt habe ich. Dass ich jetzt hier schreibe, ist der Beweis.

Nach diesem vergeblichen Versuch von Kleinweich, mich selber hier zu verabschieden, wurde ich von verschiedenen Seiten ermahnt. Man sugete mir, dass alles, was ich per Wind oh ab lieg Keeschens sage, dahingehend verwendet werde, mir zu schaden, da Window Apps direkt verbunden seien mit den lieben Schnüffern.

Ich staunete über diesen guten Rat, denn dass alles, was ich und du per Elektetronik eingeben, abgespeichert  wird  und per Stichwort/ Häufung von Stichwörtern/und , was weiss ich, und so weiter, in einen potenziell zunehmend feineren Raster der Beobachtung gerät, war mir schon vor Wechsel von Apfel zu Kleinweich klar.

Ich liess mich jedoch überzeugen und ladete ludete lud mir Brooser Tor herunter. Ist das wixen? Sich einen runterholen, das sei Selbstbefriedigung. Und es gibt Prediger, auch Eltern, die sagen ihren Schäfchen, dass das Sünde sei.  Ich gestehe den Wixende verfolgenden Zensuristen: Ich hab mir einen runtergeholt, nämlich „Tor“ Brauser.

Nun komme ich zum Kern.

Mein Internetzugang wurde, bevor ich den Toren runtergeladen hatte und verwendete, zunehmend langsamer, bis hin zu null. Bis hin zu null beide, Firefox und das Kleinweich „e“.

Auf dem frisch installierten Tor war dann die Laderei so schnell wie früher auf dem Apfel mit Safari oder Firefox. Freude herrschte.

Und nun ist das Seltesamete das:

Ich habe im Verlaufe eines Monats Vertrauen gefasst in Tor, und was macht der neuerdings? Der macht langsam bis kaum was.

Ich habe daher versuchsweise zurückgegriffen auf das Teufelsangebot „e“ – Browser, von Kleinweich vorinstalliert, und staunte nicht schlecht. Schneller als die ganzen Jahre hier juckt auf von mir Aufgerufenes.

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Als Blogbetreiber mit Artikeln, die zentral gesteuertem Allgemein“wissen“  zuwidersprechen in einer Zeit, da Wahrheiten mit Teufelsgewalt unterdrückt, Wahrheitssucher lächerlich gemacht, verunglimpft, verkerkert, verzwangspsychiatrisiert und wenn alles nicht hilft, ausgeknipst werden, da frage ich mich schon: Ist die beschriebene Seltsamkeit unvollkommene Technik, oder ist sie gezielt eingesetztes Programm, ein Kleinblöggerchen wie mich zu bewegen, Tor zu meiden?

Nur scheinbar widerspreche ich mir dabei.

Ich meine:

Verwende ich Browser „e“, so ist meine Schreibe ein offenes Buch für den armen Kleinknecht, der im Dienste der NWO (noch) rumschnüffelt.

Verwende ich „Tor“, so muss ein informatisch ein bisschen besser ausgebildeterer Kleinknecht eingesetzt werden, um meine Sünden aufzuspüren.

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Langer Rede kurzer Sinn.

Wenn ich was ins Netz setze, so ist für meine Unversehrtheit wenig massgebend, über welchen Kanal ich das tue. Dass über Tor der Absender über Umwege nur zu eruieren ist, ändert daran nur minimal.

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War halt eben Plauderplauder. Vielleicht wird mir wieder mal was Gscheiddes einfallen, guter Leser.

Herzlich, Thom Ram, 28.02.06

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12 Kommentare

  1. Pieter sagt:

    hmm Thom
    da du ja inzwischen sowiso aktenkundig bist ists egal mit was Du reingehst. Eventuell änderst Du Deinen Schreibstil / gleiche Thematik etwas anders ausgedrückt. Wenn dann die nächste Stufe der Überwachung kommt wird der Schalter von Jenen umgelegt und nichts geht mehr.

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  2. Security Scout sagt:

    Thom Ram,
    das ist ein Widerspruch in sich.

    Auf der einen Seite tritts Du hier mit Klarnamen und Anschrift auf.
    Gleichzeitig benutzt Du Tor.

    Das bringt doch nichts!
    Man kennt Deinen Anschluß und überwacht den DIREKT!!!

    Dadurch bist Du im Fadenkreuz und könntest jederzeit neutralisiert werden.

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    • thom ram sagt:

      Scout 03:08

      Du sagst es.

      Was ich unerwähnt liess, das ist die Werbung. Kam mir schon bei Mac Verwendung genug unnützer Seich reingepisst, fürchte ich, dass ich bei Verwendung von Window und microsoft – Browser mit noch mehr Spam bedacht werden werde, weil ich annehme, dass Werbefuzzis noch mehr Daten von mir zugespielt bekommen.

      gmx filtert mir zwar verdankenswerterweise sehr viel raus, doch scheinen mir gewisse Agenturen Technik zu kennen, einen gmx Filter zu umschiffen.

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  3. ALTRUIST sagt:

    Security Scout
    01/03/2018 um 03:08

    So ist es .

    Der Torbrowser hat einen Nutzen bei der Quellensuche im Netz .
    Man muss nur darauf achten , dass man keinen Relaisknoten ueber Deutschland erwischt , dort faellt bei der Recherche und Suche am meisten durch .

    Aber die Relaisknoten kann man aendern .

    Wenn der Torbrowser richtig konfiguriert ist , dann ist er auch nicht langsamer .

    Anonym ist heute keiner mehr im Netz .

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  4. Security Scout sagt:

    Hier eine sehr gute Lösung von Schweizer Sicherheitsexperten:
    https://enigmabox.net/

    Downlaodgeschwindigkeit liegt bei rund 6MB.
    Wiegt ca. 200Gramm und ist leicht auf Reisen mitzunehmen.
    An die Box kann man auch eine extra WLAN Antenne anschließen.
    Ideal wenn man unterwegs über WLAN ins Netz geht.

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  5. paulchen sagt:

    Hallo Thom,
    leider ist es so, dass die Zwiebel schon sicher wäre, wäre da nicht Windows.
    Windows 10 ist in der Lage Dich und alle anderen durch die Zwiebel hindurch zu identifizieren, geil gell?
    MS hat auch gute Programmierer, allerdings nicht für die Verbraucher gut.
    Durch den Staatstrojaner der hervoragend mit Win zusammenarbeitet ist das alles ein Kinderspiel geworden, für manche.
    Ich verwende Linux, da kann der Trojaner nix mit anfangen, da die Partitionierung nicht passt, das System schon beim booten verschlüsselt werden kann und der Zwiebelbrauser nicht vom System hintergangen wird.
    Nur als kleiner Tipp, Windoof braucht man nicht, Linux kann mehr und ist schneller.

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  6. dellejack sagt:

    D’Holzwurm verwendet Linux und die Enigma-box, da bedarfs keines Tor – mir reicht der Feuerfuchs. -Und da ich ohnehin keine Ahnung von diesen MädschigKisten (PC) habe, bin ich ganz begajstert von jenen. Allerdings ist mein kleiner Kasten mitohne Intel inenndrinnen-so sagt derjenige welcher ne Ahnung von sowat hat; kann ihm glauben ober aber au net, hmh? –bei mir wirds allerdings auch immer langsamer, obwohl ein Kabel mit hundert mb an der Hütte hängt…….alles mädschig. Das Netzwerk der box kostet halt etwa ä achtele Wermutstropfen im Jahr, die box selba ebenso, mer muß eben ersma cirka drei Doppelzentner bringen

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  7. paulchen sagt:

    … und wers ganz gut machen will, sollte evtl. statt TOR auf RIFFLE zurückgreifen.
    Schneller, sicherer und schliesst momentan auch noch unsere Beschützer aus.
    Das ganze in ein schönes verschlüsseltes Linux rein und los gehts….

    Mehr gibts hier:
    https://thehackernews.com/2016/07/riffle-anonymous-proxy.html
    https://www.pcwelt.de/news/Riffle-Neues-Anonymisierungsverfahren-soll-NSA-Co.-aussperren-10009874.html

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  8. Seppetoni sagt:

    „Ist die beschriebene Seltsamkeit unvollkommene Technik, oder ist sie gezielt eingesetztes Programm, ein Kleinblöggerchen wie mich zu bewegen, Tor zu meiden?“

    Weder noch. Das TOR-Netzwerk und der TOR-Browser kommen von einem bekannten US-amerikanischen Geheimdienst und dienen als Honeypot.

    Die Enigmabox oder VPNs sind pure Geldmacherei.

    Und Linux ist definitiv zu empfehlen. Es geht aber auch mit einem Original Win7 mit vollständig deaktiverten Updates (das hat noch keine direkten Backdoors zur NSA).

    Wer nicht überwacht werden will, ziehen seinen STecker vom Internet, schmeisse seinen Router fort und auch seine Handies und sonstigen mit Internetfunktion ausgestatteten Geräte. Achja, und wechsle den Planeten, denn sobald man mit Staaten, Ärzten, Spitälern, Ämtern, Gerichtsvollziehern, Katasterämtern, Führerscheinausgabestellen usw. zu tun hat ist ohnehin alles im Netz… für alle Dienste sowieso sichtbar, udn auch für private die dafür genug bezahlen.
    Insofern, wer wirklich nicht überwacht und kontrolliert werden will, verlasse den Planeten.

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    • thom ram sagt:

      Seppetoni 09:09

      Ja, ich halte für gut möglich, was du von Tor und Enigma sagst. Und deine Schlussfolgerung, die ziehe ich jedesmal, wenn ich mir überlege, ob ich mich verunsichtbaren sollte. Grad gestern habe ich es gedacht: Null elektronik besitzen. Sich absetzen ohne eine Spur zu hinterlassen (nicht ganz einfach), und dann mit den Affen im Urwald oder mit den Pinguinen im Eis leben.

      Nur Eines ist: Mittels Fenster10 hagelt es viel mehr Idiotenwerbung denn zuvor auf Mac.

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  9. Seppetoni sagt:

    Herr Paulchen,

    “ RIFFLE – A New Anonymity Network

    Researchers from the Massachusetts Institute of Technology (MIT) and the École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) have created a new anonymity network, which they claim fixes some of Tor’s weak points.“

    Ihnen ist hoffentlich bewusst, in wessen Dienst das MIT und die ETH Lausanne stehen…
    Allein der Satz zeigt mir, das Riffle genausowenig taugt wie TOR.

    MfG

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  10. Seppetoni sagt:

    „Sich absetzen ohne eine Spur zu hinterlassen (nicht ganz einfach), und dann mit den Affen im Urwald oder mit den Pinguinen im Eis leben. “

    Da haben sie völlig recht, Herr Vögeli, diese letzte Option ist mir auch noch eingefallen, nachdem der Kommentar schon abgeschickt war. Das Problem am Urwald ist, dass sie da dann jederzeit von einem plündernden, multinationalen Konzern überrascht werden können (sofern sie überhaupt llebensfähig sind mit null Zivilisationsversorgung als Wildmensch zu überleben – ich wäre es nicht). Vielleicht kennen sie ja Bruno Manser, dem genau das passiert ist.

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