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Gott hat keine Raubtiere erschaffen / Ein Jahr in der Hölle

Wunderbar herrlich, erhebend weiblich (wahre Frau heisst „Weib“) führte mich meine Intuition heute, da ich frisch 69 Lenze erlebt, unmittelbar aufeinander folgend auf zwei Beiträge eh äh öh denkbar verschiedener Natur.

Ich erspare dir weiteren in Schachtelsatz gedrückten Senf, lieber Leser.

Das Erste ist der Löwe, der mit dem Lamm schläft. 

Ich habe es mir ohne Ton angeschaut. Ob der Text hilfreich ist, weiss ich also nicht. Die Bilder, die sind mir hilfreich.

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Das Zweite ist der Bosnier, der überlebt hat, weil er in schweinesaumässig schwieriger und brandgefährlicher Situation überlebt hat, dank Willen und Voraussicht, betreffend Vernetzung, Kalaschnikovs mit je 2000 Schuss, Wasser, Feuerzeugen, Zigaretten, Salz und anderen Dingen, welche plötzlich wichtig werden, wenn sie nicht mehr vorhanden sind. 

Gefunden auf Leuchtturmnetz.

Quelle: Hier. 

Wirklich originale Quelle, in Engellisch: Hier.

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Ja. Da sind du und ich heute. So, wie die Schere zwischen bettelarm und satanisch reich sich immer noch weiter öffnet, so weiten sich die Produkte der zwei Welten positiv kreativ glücklich / negativ vampiristisch verzweifelt auseinander.

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Ich hatte bis und mit meiner Zeit in Berlin mein Sturmgewehr 57 (sehr praktischer schneller Einzelschuss gewährleistet) sowie meine P9 mit äh ziemlich Munition so ziemlich griffbereit stets, obschon die Wahrscheinlichkeit, sie benutzen zu wollen/müssen im Vergleich zu heute und morgen in EU lächerlich klein war.

Hier in Bali ist die Situation eine gänzlich andere. Immigration ist auch, doch kommen die Immigranten nicht aus von lieben westlichen „Regierungen“ bombardierten Ländern, sondern sie kommen von indonesischen Provinzen (Inseln), da sie in ihrer Heimat null Chance auf Broterwerb haben. Es gibt einige unter ihnen, ich schätze 1%, die sich kleinstkriminell betätigen. Mal in da oder dort stehlen. Aber mit der Situation des Bosniers, da Weltmächte dafür sorgten, dass zum Beispiel seine Stadt abgeschnitten war, dass damit der liebe Satan die Möglichkeit hatte, in vielen Stadtbewohnern Raub- und Mordlust zu wecken, haben die Kleinkriminalitäten hier wenig gemein. Oder doch? Oder nicht?

Was heisst „kriminell“? Es heisst: Ich verschaffe mir einen Vorteil zu Lasten eines Anderen. Schön. Dann ist ein Soros ein Gigakrimineller, Sesselwärmer an der umgeleiteten Spree in Vielzahl sind Grosskriminelle, Versicherungsbetrüger und Villa-Diebe Kleinkriminelle und der Apfeldieb Kleinstkrimineller. Wobei…immer sei erinnert…wenn ich mausarm bin, meine kleine Schwester schwer an Hunger leidet, ich alles versucht habe, ich meine Arbeitskraft in jeder Art vergeblich angeboten habe, dann würde auch ich Aepfel stehlen, keine Frage, um meine kleine Schwester vor dem Hungertode zu erretten.

Wäre ich dann kriminell?

Das geht noch weiter. Stähle ich die Aepfel bei der auch mausarmen Bäuerin. Ich wäre kriminell, denn ich würde ihr Schaden zufügen so, dass sie es spürte.

Stähle ich die Aepfel in Migro oder so, wäre ich es nicht, denn der verursachte Verlust würde auf 100000 Leute verteilt.

Oder irre ich mich?

Bah, Gedankengewixe.

Los, rein in Bosnien. Da war die Hölle pur. Auswüchse des zu Ende gehenden Zeitalters mit Zeitrechnung des Lichtes Joshua.

Thom Ram, 27.11.05, was 2017 entsprach.

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Bosnienkrieg – Ein Jahr in der Hölle / 35 Prepper-Ausreden

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RH021458Die Geschichte eines Überlebenden des Bosnienkriegs und 35 Ausreden, die dem Nicht-Prepper zum Verhängnis werden.

Zwei wichtige Geschichten (mit Links zu den Originalquellen, die ihr lesen müsst. Die erste ist ein Bericht eines Mannes, der den Krieg in Bosnien überlebte. Obwohl die Quelle nicht bestätigt werden kann, sind unabhängig davon die darin enthaltenen Ratschläge extrem wertvoll.

Die zweite Geschichte, am Ende dieses Artikels angefügt, listet 35 Ausreden auf, die euch zum Verhängnis werden, wenn ihr es nicht schafft, euch für das, was kommt, vorzubereiten. Dies wurde ursprünglich auf SHTFplan.com veröffentlicht und die Quellen sind unten angegeben.

Lies diese beiden Artikel, wenn du überleben willst.

Hier ist der erste:

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Ein Jahr in der Hölle

Ich komme aus Bosnien. Wie ihr vielleicht wisst, war es dort zwischen 1992 und 1995 die Hölle. Ein Jahr lang lebte und überlebte ich in einer Kleinstadt mit 6000 Einwohnern, in der es kein Wasser, keine Elektrizität, kein Benzin, keine medizinische Versorgung gab. Der Zivilschutz war nicht vorhanden, die zentralen Einrichtungen und Regeln außer Kraft gesetzt.

Unsere Stadt war von der feindlichen Armee abgeschnitten worden und ein ganzes Jahr lang verwandelte sich das Leben dort in einen Alptraum. Es gab auf unserer Seite keine Armee oder Polizei, wir hatten nur einige bewaffnete Gruppen, die ihr Heim und ihre Liebsten zu schützen versuchten.

Als alles anfing, waren einige von uns besser vorbereitet als andere. Aber die meisten der Nachbarsfamilien hatten nur ausreichend Nahrungsvorräte für einige Tage. Manche hatten Revolver, einige wenige hatten Kalaschnikovs oder Schrotflinten.

Nach einem oder zwei Monaten fingen die ersten Banden ihr Unwesen an. Sie hinterließen eine Spur der Zerstörung. Krankenhäuser verwandelten sich so beispielsweise eher zu Schlachthäusern. Es gab dort kein Sicherheitspersonal und mehr als 80 Prozent der Belegschaft war nicht mehr da. Ich hatte Glück. Meine Familie war zu der Zeit recht groß (15 Personen in einem großen Haus, sechs Revolver und drei AK-47) und wir – zumindest die meisten von uns – haben überlebt.

Die Amerikaner haben alle 10 Tage Notrationen (MRE=Meals Ready to Eat) aus der Luft abgeworfen um den eingeschlossenen Städten zu helfen. Doch dies war nie genug. Einige wenige in der Stadt hatten einen Garten, aus dem sie sich zusätzlich versorgen konnten. Es dauerte drei Monate bis das erste Gerücht die Runde machte, dass Menschen in der Stadt verhungerten oder erfroren. Wir entfernten alle Türen in unserem Haus, rissen Fensterrahmen, Holzböden und Möbel aus verlassenen Häusern und verbrannten all das zusammen um unser Haus zu heizen. Viele (leider auch zwei aus meiner Familie) starben damals an Krankheiten, die sich meist durch verseuchtes Wasser verbreiteten. Wir tranken hauptsächlich Regenwasser und aßen Tauben oder sogar Ratten.

Geld wurde sehr bald wertlos. Tauschhandel war wieder angesagt. Für eine Dose Tushonka (eine Art Sülze mit Putenfleisch) konnte man eine Frau bekommen. Das hört sich sehr extrem an, ist aber wahr. Die meisten Frauen, die sich derart verkauften, waren verzweifelte Mütter.

Waffen und Munition, Kerzen, Feuerzeuge, Antibiotika, Benzin, Batterien und Essen. Wir haben um diese Sachen wie die Tiere gekämpft. In solchen Situationen ändert sich alles. Menschen werden zu Monstern. Es war abscheulich.

Stärke maß sich in Zahlen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein alleinlebender Mensch ausgeraubt und getötet werden würde, auch wenn er bewaffnet war.

Heute sind meine Familie und ich gut vorbereitet. Ich bin gut bewaffnet. Ich habe jetzt Erfahrung.

Es macht keinen Unterschied, was passieren wird: Erdbeben, Tsunami, Außerirdische, Terroristen, wirtschaftlicher Zusammenbruch oder Aufstände. Was den Unterschied macht, ist, dass etwas passieren wird.

Deshalb teile ich diese – meine – Erfahrung mit euch: Ihr könnt es nicht alleine schaffen. Bleibt nicht von eurer Familie getrennt, bereitet euch gemeinsam vor. Wählt verlässliche Freunde.

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1. Wie man sich in einer Stadt sicher bewegt

Die Stadt war in einzelne Gemeinschaften aufgeteilt, die sich anhand der Straßen und Viertel gebildet hatten. Unsere Straße (15 bis 20 Häuser) hatte Patrouillen mit fünf bewaffneten Männern, die auf Banden und unsere Feinde achten sollten.
Jeglicher Handel fand auf der Straße statt. Ungefähr fünf Kilometer entfernt von uns gab es eine komplette Straße zum Handeln, alles sehr gut organisiert. Aber es war zu gefährlich, dort hinzugehen. Auf dem weg dorthin konnte man von Scharfschützen erwischt oder von Banden ausgeraubt werden. Ich habe mich da nur zweimal hingetraut, als ich bestimmte Medikamente brauchte, die nur schwer erhältlich waren.

Keiner benutzte mehr Autos in der Stadt. Die Straßen waren von Trümmern, Gerümpel und verlassenen Autos verstopft. Benzin war extrem teuer. Wenn man irgendwo hingehen musste, tat man das nachts. Und nie allein oder in zu großen (auffälligen) Gruppen. Immer nur 2-3 Personen, gut bewaffnet und schnell unterwegs. Immer in den Schatten bleiben, Straßen wurden nur durch Ruinen überquert, nie auf der offenen Straße.

Es gab viele Banden, die 10-15 Mann stark waren, einige umfassten gar 50 Mitglieder. Aber es gab auch viele „normale“ Menschen wie Du und ich, Väter und Großväter, die raubten und töteten. Es gab keine guten und schlechten Menschen mehr. Die meisten waren irgendwo dazwischen und bereit für das Schlimmste.

2. Was war mit dem Wald? Deine Heimatstadt ist von Wäldern umsäumt, warum habt ihr Türen und Möbel verbrannt?

Es gab nicht so viele Wälder direkt in Stadtnähe. Unsere Stadt war ursprünglich sehr schön: Restaurants, Kinos, Schulen und auch einen Flughafen gab es. Jeder Baum in der Stadt und im Stadtpark wurde in den ersten zwei Monaten gefällt, um ihn als Brennstoff zu nutzen. Ohne Strom zum Kochen und Heizen mussten wir alles verbrennen, was brannte: Möbel, Türen, Fußböden. Das Holz brannte schnell. Wir hatten keine Vororte oder Bauernhöfe in den Außenbezirken. Dort befand sich der Feind. Die Stadt war von ihm umstellt. Selbst innerhalb der Stadt wußte man nie genau, wer der Feind war.

3. Welches Wissen war in dieser Phase hilfreich für dich?

Damit ihr euch die Situation etwas besser vorstellen könnt, solltet ihr wissen, dass es praktisch wie eine Rückkehr in die Steinzeit war. Ein Beispiel: Ich hatte eine Kartusche mit Campinggas. Dies nutzte ich aber nicht zum Heizen oder Kochen, wäre viel zu teuer gewesen. Ich habe mir stattdessen eine Art kleiner Düse gebastelt und damit dann Feuerzeuge durch die Kartusche aufgefüllt. Feuerzeuge waren kostbar. Wenn jemand ein leeres Feuerzeug brachte, füllte ich es auf und bekam dafür einen Topf mit Essen oder eine Kerze.

Ich war Rettungssanitäter. Unter den damaligen Umständen war mein Wissen mein größter Schatz. Seid wissbegierig und ausgebildet. Unter diesen Bedingungen ist die Fähigkeit, Dinge zu reparieren wertvoller als Gold. Vorräte, Ausrüstung und Hilfsmittel werden zwangsläufig zur Neige gehen, aber eure Fähigkeiten werden euch immer erhalten bleiben und euch ernähren. Ich möchte sagen: Lernt, Sachen zu reparieren. Ob es Schuhe oder Menschen sind…Mein Nachbar wusste zum Beispiel, wie man Petroleum für Lampen herstellt. Er musste nie hungern.

4. Wenn Du drei Monate hättest, um dich vorzubereiten, was würdest du tun?

Drei Monate? Aus dem Land verschwinden? (nur ein Scherz)

Heute weiß ich, dass alles sehr schnell zusammenbrechen kann. Ich habe meinen Vorrat an Nahrung, Hygieneartikeln und Batterien, der mich sechs Monate über die Runden bringen kann.

Ich lebe in einer sehr sicheren Wohnung und besitze ein Haus mit einem Unterschlupf in einem Dorf 5 km entfernt. Auch dort habe ich einen Vorrat für sechs Monate deponiert. Das Dorf ist sehr klein und die meisten Leute dort sind gut vorbereitet. Sie haben die Lektionen aus dem Bosnienkrieg gelernt.

Ich besitze vier Schusswaffen mit je 2000 Schuss Munition.

Ich besitze einen Garten und habe mir das Gärtnern beigebracht. Außerdem habe ich einen guten Instinkt. Ihr wisst schon: wenn alle um mich rum mir erzählen, dass alles in Ordnung sei, aber ich dennoch weiß, dass alles zusammenbrechen wird.

Ich habe die innere Stärke, zu tun, was zu tun ist, um mich und meine Familie zu schützen. Wenn alles zusammenbricht, muss man bereit sein „schlechte“ Dinge zu tun um die Kinder am Leben zu halten und die Familie zu schützen.

Alleine überleben ist praktisch unmöglich. Das denke ich zumindet. Selbst wenn man vorbereitet und bewaffnet ist: wenn man allein ist, wird man sterben. Das habe ich mehrere Male mitansehen müssen. Familien und Gruppen, gut vorbereitet und mit Wissen und Fähigkeiten in unterschiedlichen Bereichen sind da viel besser.

5. Was sollte man bevorraten, um vorbereitet zu sein?

Das hängt davon ab, welchen Plan man im Kopf hat. Will man sich mit Diebstahl über die Runden retten, braucht man lediglich Waffen und Munition. Viel Munition!

Wenn nicht, braucht man viel Nahrung, Hygieneartikel, Batterien, Akkus und kleine Tauschartikel wie Feuerzeuge, Messer, Feuersteine oder Seife. Und Alkohol: der billigste Whiskey kann zu einem sehr guten Tauschmittel werden.

Viele Leute starben aufgrund mangelnder Hygiene. Man braucht einfache Dinge in großen Mengen. Zum Beispiel Müllsäcke, viele davon. Und Toilettenpapier oder Einweggeschirr. Man wird viel davon brauchen. Ich weiß das, weil wir all das nicht hatten.

Für mich ist der Vorrat an Hygieneartikeln vielleicht noch wichtiger als Nahrungsvorräte. Du kannst eine Taube schießen. Du kannst essbare Pflanzen finden. Aber Du kannst kein Desinfektionsmittel fangen oder schießen.

Desinfektionsmittel, Waschmittel, Bleiche, Seifen, medizinische Einweghandschuhe und -masken.

Erste-Hilfe-Fertigkeiten, Auswaschen von Wunden, Behandlung von Verbrennungen. Vielleicht findet man einen Arzt, aber wird nicht in der Lage sein ihn auch zu bezahlen. Man sollte wissen, wie man mit Antibiotika umgeht – es ist gut, einen Vorrat davon zu haben.

Ich mag keine Kalaschnikovs, aber jeder hier hat eine – also ich auch.

Ihr braucht kleine, unscheinbare Sachen. Zum Beispiel ist es gut einen Generator zu haben, aber 1000 BIC-Feuerzeuge sind besser. Ein Generator wird Aufmerksamkeit erzeugen, wenn es Ärger gibt, aber 1000 Einwegfeuerzeuge sind kompakt, günstig und können immer gut gehandelt werden.

Wir haben meistens Regenwasser in vier großen Fässern gesammelt und es dann abgekocht. Es gab zwar einen kleinen Fluss in der Nähe, aber das Wasser darin wurde sehr schnell sehr schmutzig. Es ist auch wichtig, genügend Behälter für Trinkwasser zu haben: Fässer und Eimer.

6. Waren Gold und Silber hilfreich?

Ja. Ich persönlich habe das ganze Gold, was ich im Haus fand, für Munition eingetauscht.

Manchmal gelangten wir an Geld, Dollar oder Deutsche Mark. Wir haben uns ein paar Sachen damit gekauft aber das kam selten vor und die Preise waren astronomisch hoch. Für eine Dose Bohnen mussten wir 30 bis 40 Dollar zahlen. Unsere Landeswährung war sehr schnell wertlos. Nur durch Tauschhandel gelangten wir an die Dinge, die uns beim Überleben halfen.

7. War Salz teuer?

Ja, aber Kaffee und Zigaretten waren noch teurer. Ich hatte viel Alkohol und konnte diesen problemlos tauschen. Der Alkoholverbrauch war damals 10 Mal höher als in Friedenszeiten. Heute ist es vielleicht sinnvoller, einen Vorrat an Zigaretten, Feuerzeugen und Batterien zum Tauschen anzulegen. Weniger Platzverbrauch.

Damals war ich noch kein „Survivalist“. Wir hatten keine Vorbereitungszeit – nur einige Tage, bevor alles den Bach runter ging. Politiker wiederholten ständig im Fernsehen die gleichen Durchhalteparolen und das alles nach Plan laufe. Es gäbe keinen Grund zur Sorge. Als uns der Himmel auf den Kopf fiel, nahmen wir was wir konnten.

8. War es schwierig, Schusswaffen zu kaufen? Was hast Du gegen Waffen und Munition eingetauscht?

Nach dem Krieg gab es Waffen in jedem Haus. Die Polizei hatte am Anfang des Krieges viele Waffen beschlagnahmt. Die meisten hatten wir aber versteckt. Jetzt habe ich eine Waffenbesitzkarte und habe ganz offiziell eine Waffe. Dem Gesetz nach nennt man das eine „temporäre Sammlung“. Bei Unruhen wird die Regierung alle registrierten Waffen konfiszieren. Dessen sollte man sich immer bewusst sein.

Viele Leute haben eine offizielle, registrierte Waffe – aber auch noch illegale Waffen für den Fall, dass die Registrierte beschlagnahmt wird. Wenn man genug Tauschgüter hat, kann man sich in einer Krisensituation damit eventuell eine Waffe beschaffen. Aber erinnern wir uns: die ersten Tage sind die schwierigsten und eventuell ist die Zeit dann zu knapp um eine Waffe zu finden, mit der man seine Familie beschützen kann. In Zeiten von Chaos und Panik ohne Waffe dazustehen ist jedenfalls keine gute Idee.

In meinem Fall gab es einen Mann, der eine Autobatterie für sein Funkgerät suchte. Er hatte zwei Schrotflinten. Ich hatte eine Autobatterie und tauschte sie gegen die beiden Flinten. Manchmal habe ich Munition gegen Essen eingetauscht und einige Wochen später Essen gegen Munition. Den Tausch habe ich nie zuhause gemacht und nie in großen Mengen.

Nur wenige Leute wussten, was und wieviel davon ich in meinem Haus hatte.

Das Wichtigste ist, immer so viele Dinge davon im Haus zu haben, wie es der Platz und der Geldbeutel zulassen. Irgendwann werdet ihr sehen, was mehr wert ist.

Korrektur: Ich würde Waffen und Munition als das Wertvollste einschätzen. Danach eventuell Gasmasken und -filter.

9. Was ist mit der Sicherheit?

Unsere Verteidigung war sehr primitiv. Nochmal, wir waren nicht vorbereitet und mussten das nutzen, was wir hatten. Nach den Bombardierungen waren die Fenster zertrümmert und die Dächer waren in einem furchtbaren Zustand. Wir verbarrikadierten die Fenster mit Sandsäcken oder großen Steinen.

Ich versperrte das Einfahrtstor im Zaun unseres Grundtücks mit Trümmern und Müll und benutzte fortan eine Leiter, um über die Mauer zu kommen. Wenn ich nach Hause kam, machte ich auf mich aufmerksam und dann reichte mir jemand aus der Familie von drinnen die Leiter. Wir hatten eine Typ in unserer Straße, der sich in seinem Haus komplett verbarrikadiert hatte. Er trieb ein Loch in die Wand und baute sich einen Durchgang zu den Ruinen des Nachbarhauses – eine Art geheimer Eingang.

Auch wenn es merkwürdig erscheint: die am besten geschützten Häuser waren die ersten, die geplündert und zerstört wurden. In meinem Viertel gab es wunderschöne Häuser mit Mauern, Wachhunden, Alarmanlagen und vergitterten Fenstern. Die Leute haben sie zuerst angegriffen. Einige Familien konnte in ihren Häusern durchhalten, andere nicht. Es hing alles davon ab, wieviele Schusswaffen in wievielen Händen für die Verteidigung im Haus waren.

Ich denke, dass Verteidigung sehr wichtig ist, aber unauffällig umgesetzt sein muss. Wenn man in der Stadt lebt und Unruhen losbrechen, braucht man einen einfachen, unauffälligen Ort mit vielen Waffen und Munition.

Wieviel Munition? So viel wie möglich.

Macht euer Haus so unattraktiv wie möglich.

Mittlerweile habe ich in meiner Wohnung eine Stahltür eingebaut. Die ist aber nur für die erste Welle des Chaos. Wenn diese abgeebbt ist, werde ich die Stadt verlassen und mich einer größeren Gruppe von Leuten anschließen – meinen Freunden und meiner Familie.

Wir haben so einiges währen des Krieges durchmachen müssen. Ich will hier nicht zu sehr ins Detail gehen. Ich kann aber sagen, dass wir immer überlegene Feuerkraft und eine Ziegelmauer auf unserer Seite hatten.

Wir haben auch permanent die Straßen überwacht. Eine gute Organisation ist oberstes Gebot, wenn Angriffe von Banden an der Tagesordnung sind.

Die ganze Zeit über waren in der Stadt Schießereien zu hören.

Unser Grundstück wurde mit einfachsten Mitteln verteidigt. Alle Ein- und Ausgänge waren verbarrikadiert und hatten kleine Seh- und Feuerschlitze. Im Haus waren zu jeder Zeit immer mindestens 5 Familienmitglieder kampfbereit und eine weitere Person überwachte die Straße – versteckt in einem kleinen Unterstand (Bunker).

Tagsüber verließ keiner von uns das Haus. Das stetige Feuer der Heckenschützen war zu gefährlich.

Zuerst sterben die Schwachen, dann kämpft der Rest.

Tagsüber waren die Straßen mehr oder weniger menschenleer wegen der Heckenschützen. Verteidigung war immer auf den Kampf auf Kurzdistanz ausgerichtet. Viele starben, wenn sie rausgingen. Zum Beispiel um draußen Informationen zu sammeln. Es gab kein Radio und auch kein Fernsehen mehr – nur Gerüchte und nichts anderes.

Es gab keine organisierte Armee mehr, jeder kämpfte für sich. Wir hatten keine Wahl. Jeder war bewaffnet und bereit, sich zu verteidigen.

Man sollte keine hochwertigen Sachen tragen, wenn man in der Stadt unterwegs ist. Jemand wird dich umbringen und sie dir wegnehmen. Selbst eine „hübsche“ Langwaffe würde ich nicht mehr offen tragen, erregt viel zu viel Aufmerksamkeit.

Lasst mich euch eins sagen: Wenn das Chaos morgen losbricht, werde ich mich ganz klein machen. Ich werde aussehen wie jedermann: verzweifelt, ängstlich. Vielleicht werde ich sogar ein wenig weinen und schreien.

Gut aussehende Kleidung ist vollkommen ausgeschlossen. Ich werde nicht in meinem brandneuen taktischen Outfit rausgehen und rufen: „Hier bin ich. Ihr Schurken seid dem Untergang geweiht!“ Nein – ich werde schön drinnen bleiben: gut bewaffnet, gut vorbereitet, werde warten und meine Möglichkeiten abschätzen – zusammen mit meinem besten Freund oder meinem Bruder.

Die beste Verteidigung und die besten Waffen können bedeutungslos werden – wenn Leute denken, dass bei dir was zu holen ist, werden sie es sich holen. Es ist nur eine Frage der Zeit und der Menge der Waffen.

10. Wie war das mit Toiletten damals?

Wir nutzten Schaufeln und einen Graben in der Nähe des Hauses. Das kommt euch unsauber vor? Das war es! Wir haben mit Regenwasser oder im Fluss gewaschen, aber am Fluss war es meistens zu gefährlich. Wir hatten kein Toilettenpapier. Hätten wir welches gehabt, hätte ich es gegen andere Dinge eingetauscht. Es war ein schmutziges Geschäft.

Ein guter Rat: erstens braucht ihr Waffen und Munition und zweitens alles andere. Buchstäblich alles andere! Es hängt nur davon ab, wieviel Platz und Geld man hat.

Wenn man etwas vergisst, wird es immer jemanden zum Tauschen und Handeln geben. Ohne Waffen und Muniton wird man allerdings nicht zum Tauschen kommen.

Ich denke nicht, dass große Familien zu viele Münder zum Füttern sind. Große Familien bedeuten mehr Waffen und Stärke. Auf einer solchen Basis kann sich jeder auf eigene Faust vorbereiten.

11. Wie haben die Leute die Verletzten und Kranken behandelt?

Die meisten Verletzungen waren Schussverletzungen. Ohne einen Spezialisten und ohne das entsprechende Equipment hatte ein Verwundeter eine 30%ige Überlebenschance, wenn er irgendwo einen Arzt fand.

Das war kein Film. Die Leute starben! Viele Menschen starben auch an Infektionen durch oberflächliche Verletzungen. Ich hatte immer drei bis vier Antibiotika-Rationen, ausschließlich für unsere Familie natürlich.

Dummerweise starben die Leute ziemlich häufig. Ein einfacher Durchfall bringt dich in wenigen Tagen um, wenn keine Medikamente und kaum Wasser zur Verfügung stehen.

Es gab viele Hautkrankheiten und Lebensmittelvergiftungen…das war nicht außergewöhnlich.

Viele nutzten zur Behandlung reinen Alkohol und einige Pflanzen und Kräuter aus der Umgebung – kurzzeitig ausreichend aber leider nutzlos auf lange Sicht. Hygiene ist äußerst wichtig, genauso wie so viele Medikamente wie möglich zu haben (speziell Antibiotika).

Originalquelle


35 Prepper-Ausreden

Weiterlesen: Hier. 

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34 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Wolf sagt:

    Lieber Thom,

    In gewisser Weise bist Du eine Art Apfeldieb.
    Du pflückst verbotene Früchte des Wissens und verteilst sie unter den hungrigen Lesern.

    Wenn ich richtig gelesen habe, hast Du heute Geburtstag.
    Alles Gute und bleib uns noch lange erhalten!

    Wolf

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  3. Ishani Diana sagt:

    Lieber Thom

    Alles Liebe und Guete zu dym Burzeldaag.
    Möge sich das Negative in Luft Auflösen, das Gute aus dir sprudeln und sich Manifestieren. 😀
    Eine dicke Umärmelung und Grüsse aus Basel
    Ishani Diana

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  4. Besucherin sagt:

    Auch von mir alles Jute zum Purtzeltag!

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  5. thom ram sagt:

    Diana, Besucherin,

    ich danke euch, fühle mich wie plusminus 20, obschon das man wohl mit 69 gemäss installierter Programme nicht dürfte.

    Diana, bitte grüsse mir die gute Schweizer Scholle. Danke. Bitte ganz besonders intensiv die missbrauchte Scholle, auf der das Satansding Biz steht. Du darfst der Scholle durchaus mitteilen, dass ich einverstanden wäre mit einem minilolaken Erdbeben so, dass dies scheinbar runde Gebäude birst.

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  6. Wolf sagt:

    Lieber Thom,

    Gut, daß Du Dir den schönen Raubtierfilm an Deinem Geburtstag ohne Ton angeschaut hast. Den Unsinn, den der hypnotisierte Gutmensch verzapft, hätte ich Dir an Deinem besonderen Tag nicht gegönnt. Deshalb schreibe ich auch erst heute darüber. Wir sind hier auf der Erde und nicht im Himmel. Liebe Gutmenschen, kapiert das endlich, damit wir zusammen das Beste daraus machen können.

    Löwen sind übrigens Rudeltiere und deshalb sozialen Umgang gewöhnt.

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  7. Wolf sagt:

    zu Wolf 03:00

    Leider waren im Film keine Haie zu sehen.

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  8. Wolf sagt:

    zu Wolf 03:20

    …Die mögen sicher auch Spaghetti!

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  9. ein Leser sagt:

    Hallo thom ram,

    alles Gute Dir zum ? wie auch immer Du das nennst 🙂
    Liebe Grüße aus Berlin.

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  10. Wolf sagt:

    Der Tierfilm zeigt allzu Offensichtliches, Natürliches.
    Doch der taube, einäugige Bibel-Folger denkt schon wieder nicht. Er handelt wie ein Vogel Strauß der seinen Kopf lieber in Bücher steckt, weil er sich als kleines Würstchen fühlt und sich selbst nichts zutraut. Die ganze Welt muß ihn lieben, damit es ihm gut geht.

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  11. Wolf sagt:

    ICH DRÄNGE mich RÜCKSICHTSLOS vor – genau wie die verwöhnten eigensüchtigen GUTMENSCHEN.

    Der BRUTALE GUTMENSCH fordert von der ERDE:

    Die ganze WELT muß IHN lieben, damit es IHM gut geht!

    Denn er ist ein seelischer KRÜPPEL.

    Nichts wird ihm helfen. Seine hoffnungslose Sehnsucht ist UNERSÄTTLICH.

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  12. Wolf sagt:

    EGOISMUS in reinster Form.

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  13. Wolf sagt:

    ICH dränge mich VOR.
    ICH WILL gut sein.
    Deutschland VERRECKE!
    ICH WILL es, damit es MIR hilft.
    WEG mit dem HOLOCAUST. WEG mit Deutschland!

    (Dies ist ein imaginäres Zitat der Worte eines seelisch-mentalen Kriegsopfers der heutigen Generation.)

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  14. Schweijk sagt:

    „fühle mich wie plusminus 20“

    Das sagte mir vor 20 Jahren ein 94 Järiger also muss wohl es stimmen.
    Ein „Schön das es Dich gibt“ an den Vater vieler schöner Gedanken.
    Liebe Grüße aus Wien
    Schweijk

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  15. thom ram sagt:

    Danke dir herzlich, Schweijk!
    Nächstes Jahr werde ich dann aber holla einen zischen lassen, dann werden die 70 voll sein.

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  16. thom ram sagt:

    Ein Leser,

    ich danke dir!
    Ram

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  17. Ishani Diana sagt:

    Thom 00.44

    Ich nehme einen Teil der Energie deines Hausberg`s und installiere sie in der Bitz, Cern und im Parlamentenpalast Bern. Damit verbinde ich alle sog. Staatsämter und lasse sie alle im Feuer brutzeln… 🙂 Gibt dann viele Rauchsignale….
    Deine Grüsse lassen gerade die Morgenröte erstrahlen. Wunderbar
    Grüsse du mir deinen hustenden Hausberg, und er soll sich doch wieder beruhigen.
    Ishani Diana

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  18. thom ram sagt:

    Diana 14:40

    Verteile bitte zuvor Gasmasken an gute Menschen. Wenn BIZ, Cern und s Bundeshuus per Feuer gereinigt werden werden, dann wird es irre stinken.

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  19. Ishani Diana sagt:

    Thom

    Hahahah werd ich machen ;-D

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  20. Vollidiot sagt:

    Thom

    Aus dem Entwicklungsstrang herausgehend haben die Raubtiere auch ihr Gebiß mitgenommen.
    Darum haben wir nicht mehr diese Reißzähne.
    Wär doch eindrucksvoll, wenn im Adlon oder um die heimsche Weihnachtsgans die Herrschaften mit einem Hyänengebiß säßen um ihre Zähne in die Keule hineinzuschlagen.
    Allein daraus kann man den Evolutionsgedanken erkennen – darum malt man heuer auf Ruccula und Artischokenherzen.
    Danach dann genügt ein Gläschen Gänsewein und danach nur noch Licht (oder der Anblick Christi, weils den Jesus da oben nicht mehr gibt….).
    Wie aus dem Säbelzahntiger eine Engel wurde……………
    In Kürze halt, Vollidiot.

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  21. thom ram sagt:

    Lieber Volli
    18:20

    In meinem schlichten Weltbild hat alles seine Richtigkeit und Ordnung, auch dort, wo das geschaffen wird, was man als Unordnung bezeichnet, auch dort, wo das sogenannte Böse herrscht, vampirisiert und das Ausgelutschte zerstört.

    So stolpere ich jedesmal heftig, wenn jemand davon spricht, dass böse Mächte Gottes „eigentlichen“ Plan gestört hätten, dass wir nun in der Kurve seien, auf welche wieder Gerade folge, nämlich endlich die weitere Entwickelung Gottes Planes. Ich habe für diese Vorstellung einfach keine Verwendung. Mit Verlaub halte ich sie für eine Kreation von äh nicht besonders ausgebildeter Intel lieg Enz. Also ein bisschen Konsequenz möchte ich schon:
    Das, was ich und Andere stets unmöglicherweise in den Begriff „Gott“ zu quetschen versuchen, sobald das, was gemeint ist, ins Wort gegossen ist, in diesem Falle „Gott“, ist das, was gemeint ist – wutsch – nicht mehr wahr,, also das, was mit „Gott wirklich gemeint ist, das ist: Alles. Alles was es gibt. Alles was es nicht gibt. Alles was denkbar ist. Alles, was undenkbar ist. Einfach alles.

    Und dass es alles und nichts gibt, das ist für mich gegeben. Axiom. Weiter kommen weder Gedanke noch Wissen noch Gefühl, auch keine noch so tiefe Einsicht.

    Dieser Gott ist weder lieb noch böse. Er hat alle Pläne der Pläne. Er ist ebenso planlos und absichtslos. Er hat alle Möglichkeiten, Pläne über den Haufen zu werfen. Er tut nichts. Alle tun es. Er ist in allen enthalten. Alle sind in ihm enthalten.

    Und es gibt in Gott eine sehr wunderbare Sache, das ist der freie Wille (den mein Verstand nie akzeptieren wird, da mein Verstand Ursache – Wirkung – gebunden funktioniert, und da drinne ist „freier Wille“ absolut unmöglich). Und es gibt ihn.

    So gab es Entscheidungen, Satanisches auszuprobieren. In erst leichte, dann immer entschiedenere (immer scheinbare und doch reale) Getrenntheit sich hineinzubegeben. Das Böse gewann an Macht, und wie!

    Unter vielen Erscheinungsformen des Bösen lautet eine: Fressen und gefressen werden.

    Ich meine schon, dass Löwen ihre Reisser aufgrund dieser Entscheidung ausgebildet haben, vor urdenklichen Zeiten. Ich meine zudem, dass eine damals mächtige Spezies, Vorläufer vom heutigen Menschen, als Gesamtenergie genau das wollten, unter Anderem fressen und gefressen werden.

    Die Tierwelt wurde dahingehend beeinflusst. Sie musste den herrschenden Kräften folgen, sie hatten keine Wahl. Fressen und gefressen werden wurde zu einem allobwaltenden Grundprinzip. Schlauere schufen sich Tarnung, Reisser und Gift, andere schnelle Beine. Und unter der Menschheit steigerten sich Vampirismus und Zerstörungslust.

    Bah, die Menschen waren nicht alleine. Da waren Götter, Engel, Teufel, Drachen, Lichtgestalten, Mahner, Treiber, oh, es war ein sehr sehr buntes Treiben….und es dauert bis zur Stunde, da ich da hocke und es zu beschreiben versuche.

    Ich bin der Ueberzeugung, dass eine gewaltige Macht gebildet wurde und sich heute rasant weiter bildet, welche Getrenntheit und damit fressen und gefressen werden, verlassen wollen und sich auf beglückende Wege, gepflastert mit Frohsinn, Kreativität, Witz, Schalk begeben wollen.

    Ich meine, dass damit Hand in Hand geht, dass fressen und gefressen werden abklingt und abklingen wird. Ich meine, dass sich sämtliche Kreatur auf Erden in Körpern halten kann, ohne andere Kreatur zu inkorporieren, dass wir, Mensch und Tier und Bakterie, lernen, per Energieaufnahme und Energieumwandlung ohne Frass in unseren Körpern zu wesen.

    Hobbela, das ist etwas lang geworden. Danke für deinen Anstoss, Vollilein.

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  22. Vollidiot sagt:

    Thom

    Gefressen und gefressen werden.
    Hat für uns Angstbolzen, Wertedemokraten und Gutmenschen was gaaaaaaaaanz Schröckliches.
    Weil wir unter multipler Entfremdung leiden.
    Neben dem Ablauf der Schöpfung nach eigenen konsequenten Gesetzen gibt es auch noch weitere 3 Grundprinzipien, Glaube, Liebe, Hoffnung.
    Die Liebe ist das herausragende Prinzip.
    Und eines gehört auch zur Liebe – das Opfern, das sich Hingeben.
    Im Geistigen ebenso wie im Physisch/Materiellen.
    Unsere reifen Pflanzen, mit ihren Früchten opfern sich aus Liebe zur, richtig, Schöpfung – für den Menschen, weil der etwas Göttliches hat, das er erst noch in die richtigen Bahnen lenken sollte.
    Menschen opfern sich auch, dann und wann, aus Liebe.
    Und Tiere bieten sich zum Fraß an, weil sie in der Schöpfung leben.
    Warum muß das das „Böse“ sein?
    Immer dieses Konnotieren – dabei sagte ein kluger Mensch mal, daß man erst dann etwas verstanden hätte, wenn man die Idee dahinter.
    Und dadurc, daß viele unter der.o.g. Entfremdung leiden machen sie es sich unnötig schwer – das könnte eine Wirkung des Bösen sein, weil der Mensch die Wahl hat – gut oder böse, er hat es in sich und darf sein Leben damit und dadurch prägen.
    Also wer opfert schon gerne?
    Beim Geld hört die Freundschaft auf – und das ist nur Materie mit total falsch verstandener, oder mißbrauchter, Idee.
    Und dann soll man auch noch sein ach so wichtiges Leben opfern?

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  23. thom ram sagt:

    Volli

    Ich sehe in Filmen die Augen des Stieres, an dessen Schulter, Heck und Eiern die Löwen sich festgebissen haben. Ich will, dass die Angst, die Panik, der Schmerz, welche dieser Stier erleidet, nicht mehr stattfindet. So einfach ist das.

    Ich scheisse auf Gut und Böse. Doch will ich Leid vermindern. Ich will das. Ich will Leid vermindern.

    Wenn du Leid weiterhin als, was weiss ich, für einfach gegeben betrachtest, sou whuott, ich staunete und würde leise bedauern, doch auch damit könnte ich leben. Ich will Leid runterfahren. Es ist genug. Ich kenne Leid aus dem ff, jeder hier. Wir erlitten erlitten erlitten, und wir sorgten dafür dass andere litten litten litten.

    Es ist genug. Schluss. Ende des Filmes.

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  24. Vollidiot sagt:

    Thom

    Wenn wir so etwas sehen empfinden wir menschlich.
    Worauf Du scheißest ist Gut oder Böse egal.
    Wenn der Säbelzahntigermensch ein Tier schächtet, dann tut er das als Mensch, der seinen Säbelzahn als existentiell betrachtet.
    Bewußtseinsfrage also.
    Auch wenn manche der Auffassung sind, daß der Mensch ein Tier und Tiere denken und schreiben können, die Tiere gehen in die Gruppenseele ein.
    Wenn ich manche Tiere beobachte, die dem nahen Tod entgegengehen, denke ich manchmal, daß es im Tier einen Mechanismus gibt, der vieles ausblendet von dem was der Mensch bewußt erlebt oder erleben muß oder darf.
    Darum wird und muß der Mensch anders empfinden.
    Und wenn der Mensch sich endlich weiterentwickelt haben wird, dann wird auch in der gesamten Schöpfung etwas verwandeln.
    Auch wenns manche blöd finden – wenn die Krone dreckig ist, dann braucht sich keiner zu wundern – ändern, überwinden, verwandeln- das ist uns angemessen.
    Am Menschen hängts, zum Menschen drängts………..

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  25. thom ram sagt:

    Volli

    ***Auch wenn manche der Auffassung sind, daß der Mensch ein Tier und Tiere denken und schreiben können, die Tiere gehen in die Gruppenseele ein.**

    Ich vermute, du beziehest dich auf den (oben disqualifizierten) Text im Video? Ich habe den Text nicht gehört, wollte nichts hören, habe die Bilder geschaut.

    Wer sugete, dass meine zwei Katzen denken wie ich, dass sie nebenbei auch schreiben könnten, so sie denn nur zur Schule gingen, den würde ich mal richtig wässern im Indischen so, dass er blau rauf käme, bevorzugt würde ich ihm eine hirnweckende Feige ums Ohr watschen.

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  26. webmax sagt:

    Gratulation zum Ehrentag! Aber auch etwas pauschale Kritik an der werten Schreiberschaft: Sich trotz aller individuellen „Erkenntnisse“ in Richtung Normalität zu bewegen, scheint mir Gebot dieser und künftiger Stunden. Warum?
    Zitat Helmut Schmidt:“Als ich zur Schule ging, gab es auf der Erde 3,5 Mio. Menschen – heute 7,5.“
    Das ist das HAUPT-Problem: 2030 werden wir 10.00000000 sein – sehr viel Arbeit für die Säbel schwingende Mehrheit…

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  27. webmax sagt:

    Sorry, natürlich sind Milliarden/ Billions gemeint, nicht „Mio.“

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  28. Wolf sagt:

    webmax 14:38

    Das Populationsproblem ließe sich auf ehrliche Weise beheben – ganz ohne Gift, Krieg oder Säbelzahn. Eine gezielte, gerechte Geburtenkontrolle täte niemandem weh. Geht es um andere Tiere, die sich nicht selbst ernähren können, dann bezeichnet man die Geburtenkontrolle als einen Akt der Menschlichkeit. Doch der liebe verantwortungslose Mann hat ein Recht darauf, seine drei Weiber 32 mal zu schwängern, nur weil er Mensch ist und er „nicht anders kann“. (Ich kenne einen solchen Fall.)

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  29. Wolf sagt:

    webmax 14:38

    Es gibt Hinweise dafür, daß das Bevölkerungsproblem künstlich geschaffen und vorangetrieben wurde und wird.

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  30. thom ram sagt:

    Wolf 15:20

    Du wirfst Krudes ein: Bevölkerungskontrolle.

    Wie wäre es damit:

    Allenortes wir von den Gemeinschaften freundlich beratschlagt, ob und wieviele Kinder man aufziehen und ernähren könnte? Wie grossen Nachwuchses es des guten Zusammleben und Gedeihens es bedarf?

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  31. Wolf sagt:

    thom ram 19:25

    Ich rede nicht von Zwangsmaßnahmen. Doch man könnte Anreize schaffen. Ich kann keine Patentlösung dazu bieten. Man müßte ernsthaft darüber nachdenken. Es wäre an der Zeit.

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  32. Wolf sagt:

    thom ram 19:25

    Dein Vorschlag wäre ein möglicher Ansatz.

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  33. Wolf sagt:

    thom ram 19:25

    Wenn man Gemeinschaften aufbaut, in denen man einander hilft, braucht niemand 10 Kinder zur eigenen Alterssicherung.

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  34. Wolf sagt:

    Vollidiot 28/11/2017 UM 23:21
    „Wenn ich manche Tiere beobachte, die dem nahen Tod entgegengehen, denke ich manchmal, daß es im Tier einen Mechanismus gibt, der vieles ausblendet von dem was der Mensch bewußt erlebt oder erleben muß oder darf.“

    Ich kenne Erzählungen von Menschen, die durch Haifische lebend amputiert wurden. Auch im Bewußtsein dieser Menschen wurde vieles ausgeblendet; dies behaupten sie.

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