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Deutsche Kolonialmacht / Genozid an den Hereros II

Nachdem wir glaubwürdig mitgeteilt bekommen haben, dass nicht in erster Linie Deutsche Hereros ermordeten, sondern dass  Deutsche von Hereros massakriert wurden —> hier, was blutige Kämpfe nach sich zog, bekommen wir nun, dank des Hinweises von Leser Wolf, Kunde auf die zwingend zu stellende Frage: Was war der Auslöser für die ganzen Feindseligkeiten, was trieb die Hereros dazu, deutsche Kolonialisten zu überfallen und grausig umzubringen?

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Die Antwort, verallgemeinert, nehme ich voraus:

Deutsche und Hereros gingen von verschiedenen Grundsätzen aus, sie missverstanden sich gründlich. Hereros verstanden nicht europäische Art von Abkommen und Handel, Deutsche verstanden nicht religiöse Ueberzeugungen der Hereros. Der klassische Fall. Mangelnde Einsichtsfähigkeit für die Art, die Hinter – und Beweggründe des Gegenübers, was immer zu unguter Spannung, zu Unfrieden, zu Machtmissbrauch, zu Krieg führt.

thom ram, 09.09.05

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Leser Wolf hat heute geschrieben:

Leider erwähnt Jan von Flocken, zu lesen im vorausgegangenen Artikel, nur im Vorbeigehen die Ursachen des blutigen Aufstandes, er benennt den wenig bekannten Auslöser für die grausamen Übergriffe gegen die Siedler und den anschließenden verbitterten Widerstand gegen die deutschen „Schutztruppen“, der auf beiden Seiten hohe Opfer forderte, nicht. Es lag wohl an der kollektiven Denkweise der „zivilisierten“ Völker, daß man den Auslöser schlichtweg „übersah“.

Mir liegt ein etwas älteres Buch vor, das anhand zeitgenössischer Berichte einen Einblick in die damaligen Geschehnisse und Entwicklungen zu vermitteln versucht. Der Berliner Kolonialrat brachte 1903 eine Schuldenverjährungsordnung heraus, um den aufgrund unseriöser Kreditgeschäfte hoffnungslos überschuldeten Hereros, deren Rinderherden durch eine Rinderpest stark dezimiert waren, Hilfestellung zu leisten. Diese gutgemeinte Maßnahme hatte jedoch zur Folge, daß zahlreiche Kreditgeber Schulden, deren Verjährung anstand, mit allen Mitteln einzutreiben versuchten und dabei auch nicht vor der gewaltsamen Beschlagnahme heiliger Kühe zurückschreckten. Ein Farmer aus Südwestafrika berichtet in einem Brief:

„Die Ursache zum Hereroaufstand 1904 war eine wenig bekannte. Damals gab die Regierung ein Gesetz heraus, daß Schulden der Eingeborenen bei Weißen nach zwei Jahren verfielen. Die Hereros hatten Schulden bei den Händlern. Die Händler nahmen Polizei-Angehörige und begaben sich auf die Herero-Werften um ältere Schulden einzutreiben, damit sie nach dem neuen Gesetz nicht verfallen würden. Wo die Eingeborenen zahlen konnten, zahlten dieselben mit Vieh. Es gab aber auch Fälle, wo die Eingeborenen dem Händler erklärten: ich habe jetzt kein Vieh um damit zahlen zu können, aber ich will bezahlen, wenn ich wieder welches habe. Während der Händler sah, daß Vieh im Kral war und dem Eingeborenen sagte: da habt ihr doch Vieh. Die Hereros sagten ihm: ja, das ist die heilige Herde, die können wir doch nicht weggeben. Händler und Polizisten kümmerten sich um diese rituellen Tiere der Eingeborenen nicht, und nahmen solche Tiere mit Polizeigewalt weg. Die Hereros wurden nunmehr irre an der deutschen Schutzherrschaft. Früher nahm die Polizei die Hereros gegen die Übergriffe der Händler in Schutz und jetzt vergriff sie sich mit diesen Händlern an ihrem Heiligsten. Dieses war die Ursache des plötzlichen blutigen Aufstandes; sonst kamen wir mit den Hereros glänzend aus.
Es war wie bei so vielen Kriegen in der Weltgeschichte in Wirklichkeit ein Glaubenskrieg. Nicht das „Weiße“ in dieses Land kamen war der Anlaß, sondern das jene „Weiße“ ihren artgemäßen Glauben nicht hatten und deshalb den artgemäßen Glauben der Hereros mißachteten.“

Das Buch, aus dem das obige Zitat stammt, entspricht nicht dem biblischen Völkerrecht. Es könnte insofern als jugendgefährdend („rassistisch“) eingestuft werden, als es die reinrassigen Eingeborenen als göttliche Naturwesen mit einer ererbten, „artgemäßen“ Weise des Gotterlebens anerkennt und die Christenvölker aufgrund ihrer verschütteten Volksseele als entwurzelt (man könnte auch sagen „domestiziert“) abwertet. Bei minderjährigen Lesern könnte der Inhalt zu unerwünschten Gedankenkombinationen führen. Dem erwachsenen, selbständigen Leser aber sei die Lektüre dieses Büchleins, dem ich nicht kritiklos gegenüberstehe, durchaus empfohlen.
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Verschüttete Volksseele; Nach Berichten aus Südwestafrika,
von Mathilde Ludendorff
Ludendorffverlag 1935, 45 Seiten
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66 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    ICH mach diesen link einfach sooo passend, ICH VERGEBE MIR AUSDRÜCKLICH …

    http://transinformation.net/ein-globaler-gebets-meditationstag-samstag-9-september-2017-was-ist-die-absicht/

    SEID GLÜCKLICH ………

    ICH LIEBE UND DANKE EUCH … LUISE Rah’Nea

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  3. Security Scout sagt:

    Mathilde Ludendorff war ein großartige Frau und ihrer Zeit weit voraus.
    SIE war es, die Zuhause die Hosen anhatte.

    Ihr Mann der bekannte General Ludendorff war ein „ziemlicher Kommisskopp“.
    https://www.dhm.de/lemo/biografie/erich-ludendorff

    Adolf Hilter wollte ihn zum Generalfeldmarschall ernennen worauf Ludendorff sagte:
    Ich lasse mich doch nicht von einem Gefreiten zum Generalfeldmarschall ernennen.

    Recht spät erkannte Ludendorff, daß eine „unsichtbare Macht“ im Hintergrund alles lenkte
    und niemand gegen diese Macht ankommt.

    Ludendorff hatte auch TROTZKI mit Waffen versorgt und ihm geholfen durch einen geschützten Bahntransport
    nach Rußland zu gelangen. So fing die russische Revolution an.
    Später merkte er, daß er da mißbraucht worden war und geriet in tiefe Depression.

    Trotz allem, ein guter Deutscher der immer das beste für Deutschland wollte.

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  4. chaukeedaar sagt:

    Ich bin sicher, das Missverständnis lag darin, dass die Afrikaner nicht verstanden, was die weissen Immigranten in so grosser Zahl bei ihnen zu suchen hatten! Das kann ich sehr, sehr gut nachvollziehen 😉

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  5. lexus sagt:

    In großer Zahl drangen in das Gebiet des heutigen Namibias kurz vor der weißen Besiedelung Hereroes und Hottentotten ein, Diese lieferten sich einen jahrzentelangen Krieg mit den ursprunglich dort siedelnden Buschmännern.

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  6. luckyhans sagt:

    Mir scheint eher, daß es nicht an den deutschen weißen Immigranten lag, daß es zum Krieg gekommen ist, sondern an den (nichtdeutschen?) Händlern, die den Herreros die Zinslast der Kreditvereinbarungen aufgedrückt haben.
    Welche diese gar nicht verstehen konnten, denn Zinsen sind in einer urgesellschaftlichen Formation, die in Übereinstimmung mit der Natur lebt, gar nicht erklärbar. Sie wurden also mit ziemlicher Sicherheit von den Herreros nicht verstanden – mehr dazu hier: https://morgenwacht.wordpress.com/2016/07/11/moral-und-abstraktes-denken/
    Somit war der Konflikt vorbestimmt… und wurde gewiß auch „angeheizt“… von wem wohl… und in wessen Auftrag…
    Wer war denn da sehr „rechtzeitig“ vor Ort mit „Berichterstattern“? Nicht zufällig die Angelsachsen?

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  7. luckyhans sagt:

    zu lexus um 5:46
    Quelle? Link?

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  8. Texmex sagt:

    @ LH
    Die „Händler“ sind nicht rein zufällig mit den ehemaligen Sklaven“Händlern“ identisch, diesen beschnittenen, mit lustigen Hütchen geschmückten, an den Mammon geketteten Auserwählten(?) und ihren Oberen, den Chaldaeern identisch?
    Du kannst drauf setzen.

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  9. Texmex sagt:

    @ Secsco
    Ja, die Frau Ludendorff hat ganz gute Bücher geschrieben. Stehen alle auf dem Index, zu gefährlich für die Menschen, könnten aufwachen aus ihrem Schlaf. So aber suchen nur Aufgemachte nach ihnen.

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  10. luckyhans sagt:

    zu Texmex um 20:31
    … ja, die Vermutung liegt sehr nahe, denn zu jener Zeit war praktisch der gesamte Handel (also der Bereich, wo man ohne viel zu arbeiten, leicht reich werden konnte) in den Händen eine gewissen „Bruderschaft“… 😉
    Es schiebt sich immer mehr auf einen relativ genau bestimmbaren Ablauf der tatsächlichen Ereignisse hin, die seit dem 17. Jahrhundert hier auf dem Planeten stattgefunden haben…

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  11. Wolf sagt:

    In meinem vorigen, obenan veröffentlichen Kommentar schrieb ich über den in Mathilde Ludendorffs Buch beschriebenen Auslöser des Amoklaufs der Hereros (über den „Funken am Pulverfaß“). Inzwischen wurden zahlreiche Kommentare hinterlassen, die sich auf die möglichen Ursachen, die äußeren Umstände, beziehen. Ich möchte darum nochmals auf das Buch eingehen.

    Mathilde Ludendorff läßt keinen Zweifel daran, daß es im Nebeneinander der Kulturen zahlreiche Reibungspunkte gab. All dies hätte jedoch, nach übereinstimmender Bezeugung der Befragten, nicht gereicht, um damit den abrupten Ausbruch der Feindseligkeiten zu erklären. Die Autorin bestätigt diese Einschätzung insoweit, als sie die Umstände im damaligen Deutsch Südwestafrika mit jenen in den angrenzenden britischen und holländischen Kolonien vergleicht. Wucherzinsen gab es durchaus. Die Hauptursache der schleichenden Verschuldung der Hereros scheint jedoch die zum Kauf verlockende abstrakte Zahlungsart (Anschreiben lassen) gewesen zu sein. Zudem bestand eines der beiden Zahlungsmittel der Hereros aus „verderblicher Ware“ (lebende Rinder), was ein kaum kalkulierbares Risiko darstellte. Die Vorgänge im damaligen Deutsch Südwestafrika zeigen, daß auch ein Zahlungssytem, das ausschließlich auf Tauschgeschäften basiert, zu plötzlichem Bankrott führen kann.

    Die Hereros suchten sich bei den Händlern aus, was sie „brauchten“ und ließen die Waren dort anschreiben. Gezahlt wurde nicht mit Geld, sondern entweder mit Ländereien oder mit Rindern. Die geschuldeten Rinder verblieben solange in der Obhut der Hereros, bis die Händler ihren Bedarf geltend machten. Die gängigen Preise waren auch bei den christlichen Händlern oft horrend. (Beispiel: eine Hose = ein bis zwei Schlachtochsen / ein Paar Schuhe = ein bis zwei Schlachtochsen). Alle Forderungen wurden von den Händlern präzise aufgeschrieben. Die Hereros hingegen betrieben keinerlei Buchführung. Gab ein Händler nichts mehr, weil man bei ihm schon zu hoch in der Kreide stand, dann gingen die Hereros eben zum nächsten Händler und holten sich dort die begehrte Ware. Obendrein waren viele Eingeborene dem Alkohol und Tabak zugeneigt, was allzu oft zu zügellosem Konsum führte. Das vermeintliche Einkaufparadies auf Kredit bewirkte, daß so mancher Herero bei verschiedenen Händlern jeweils mit seinem gesamten Viehbestand in der Kreide stand. Die Händler wiederum vertrauten auf die Zahlungsfähigkeit der Hereros, da sie wußten, daß sich das Stammesoberhaupt im Falle der Zahlungsunfähigkeit eines seiner Untertanen meist in die Plicht nehmen lies. Als dann die Rinderpest ausbrach und die Viehbestände dahinraffte, wurden viele Hereros zahlungsunfähig, auch jene, die bis dahin kaum in der Kreide standen. Die daraufhin im fernen Berlin beschlossene Schuldenverjährungsordnung brachte viele Händler dazu, noch schnell ihre „Schäfchen“ (Rinder) ins Trockene bringen zu wollen. Im ganzen Hereroland war plötzlich Zahltag. Für die Hereros war dies der Tag des bösen Erwachens.

    Die Kernaussage des Buches – anhand einstimmiger Bezeugungen – ist jedoch, daß selbst diese mißliche Lage die ansonsten verträglichen Hereros nicht zum Amoklauf getrieben hätte, wenn man sich nicht an ihren heiligen Herden – dem Allerheiligsten – vergriffen hätte. Dies war der fatale Funke, der die Heros zum Kampf bis aufs Letze anspornte und letztendlich alles zerstörte.

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  12. thom ram sagt:

    Wolf 09:42

    Danke, Wolf. Sehr lehrreich!

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  13. chaukeedaar sagt:

    @Wolf: Witzig, das sich in hundert Jahren afrikanischer Geschichten der Interaktion zwischen den weissen Invasoren und den Einheimischen wenig geändert hat – auch heute begegnen einem genau die gleichen „Mentalitätsinkompatibilitäten“. Ich war nur 5 Wochen in Afrika, aber genau die gleichen Strukturen springen einen täglich ins Gesicht. Ich vermute, so lange die Gutmenschen-Sozialwissenschaften aus Angst vor „Rassismus“ genetische Mentalitätskomponenten aussen vor lassen, wird das nie etwas mit dem Verstehen des Anderen.

    Womit ich gegenüber den „Deutsche sind immer edel und rein“-Bürgern nochmals ich mein Argument, deutlicher, vorbringen will: What the fuck hatten Deutsche in Garnisonsstärke überhaupt in Namibia verloren? Etwa so viel, wie sie in Frankreich und Russland verloren hatten.

    Nationalismus wird, wenn er jenseits des eigenen Territoriums getragen wird, zu Krieg, Tod und Vernichtung. Alles grösser als Regionalismus ist eh eine geistige Krankheit.

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  14. thom ram sagt:

    Chaukee

    Bei allem Respekt…hast du Herero I gelesen bzw. das Interview gehört?
    .
    Wenn ich alles, was wir hier zum Thema haben, zusammennehme, so ist mein Eindruck, im Grossen Ganzen betrachtet:
    Friedliche Deutsche Siedler ebenso wie Einheimische waren die Leidtragenden, sie wurden in den schrecklichen Strudel gerissen, welcher verursacht worden war durch gewissenlos raffgierige sogenannte Händler.
    Und garantiert war es damals wie heute: In der Zentrale des fernen Reiches Deutschland hatte man kein Bild vom gesamten Geschehen vor Ort. Deutsche sind nicht rachsüchtig. Hätten Massgebende die ganze Geschichte gekannt, so hätten sie keine Batallione geschickt, hätten sie andere Lösungen gesucht. n
    Hätte würde wäre hasst ich zwar, doch will ich darauf hinweisen, wie wichtig In Form a tion ist. Denke in diesem Zusammenhange an amerikanische politische Landkarte, da Polen in der Schweiz und Irland in Island ist. Denke an Powell, der die Nervengasgiftampulle als Beweis hochhielt. Wir könnten hier, in Gemeinschaftsarbeit, 36987 Fälle zusammentragen, da Menschen aufgrund von falschem Bild Schreckliches veranstaltet haben.

    Darum finde ich die Grossklopapierfabrikanten und die Chorsängerknaben in der Glotze so toll. Und Schulbücher finde ich auch sehr toll. Und Unidiversititäten.

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  15. chaukeedaar sagt:

    @thom: Schon klar, da weiss ich häufig schon in der Einleitung, dass „die Bösen Juden“ wieder alles verbockt haben. Israeli nennen sich übrigens auch „Siedler“, mit ähnlich friedlicher Weiterentwicklung.

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  16. thom ram sagt:

    Tschautschi 16:05

    Wolf

    Jetzt werde ich böse mit dir. Also so gut kennst du mich, dass ich nie „die“ bösen Judihuis in corpore et in globo beschuldige.

    Was die deutschen Siedler in Namibia betrifft: Ich weiss es nicht, doch bezweifele ich es scharf: Haben sie Einheimische vertrieben? Sie gewaltsam vertrieben und nötigenfalls ausgeknipst? Haben sie das?
    Eine andere Frage ist, ob die Siedler durch feste Siedlungen und grossflächige, ortsgebundene Landnutzung die Weiden der einheimischen Nomadisierenden beschnitten haben. So geht das nicht. Jede Nutzung von Land muss mit allen Interessierten auf Augenhöhe sorgfältig abgesprochen werden.

    Vielleicht weiss Wolf mehr dazu?

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  17. chaukeedaar sagt:

    @thom: Böse werden tut gut, ich freue mich 😀
    Es ist jeweils auch nur angesprochen, wer sich angesprochen fühlt 😉

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  18. thom ram sagt:

    Tschautschi

    Blödi Rochle.

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  19. Wolf sagt:

    chaukeedaar 15:15

    Thom Ram 16:05

    Zum Thema „Mentalitätsinkompatibilitäten“ gebe ich chaukeedaar vollkommen recht. Ein Tabu-Bruch und somit etwas mehr Ehrlichkeit könnte der Völkerverständigung sehr zu Nutzen kommen.

    VERDRÄNGUNG
    Etwa hundert Jahre vor der Ankunft der Weißen Siedler hatten die Hereros die kleinwüchsigen Buschmänner aus dem fruchtbaren Norden „Namibias“ vertrieben. Mit den Europäern mußte man sich jedoch arrangieren. Diese ließen sich nicht verdrängen. Wahr dies gerecht?
    Das Beispiel des Treueeids von Witbooi zeigt, daß die Eingeborenen sich offensichtlich mühelos mit ihrer militärischen Niederlage nach einem offenen Kampf abfinden konnten. Was sie jedoch – meiner Meinung nach zurecht – niemals akzeptieren wollten, war die Rechtmäßigkeit eines „friedlichen“ Verkaufs der Heimat für etwas Schnaps und Tabak.

    Ab 1915 wurden die Deutschen Siedler durch die Engländer verdrängt. Inzwischen hat sich die Bevölkerung Namibias verzehnfacht. Ironischer weise hat nun dort das aus dem Norden eingeströmte Volk der Ovambo (etwa 50 Prozent der Bevölkerung) das Sagen.

    RUSSLAND
    Die offensichtlich rhetorisch gemeinte Frage, was Deutsche in Rußland zu suchen hatten, finde ich aus historischer und geographischer Sicht nicht ganz treffend.
    Gegenfrage: Was haben Russen in ‘Rußland’ zu suchen?
    Antwort: „Iwan der Schreckliche“ und seine Nachfolger haben sich mit Hilfe der Russen große Teile Asiens unter „handfesten“ Argumenten einverleibt. Deshalb heißt das eurasische Riesenreich jetzt „Rußland“. Im Grunde genommen sind Russen, die östlich des Urals wohnen, als „weiße Siedler“ in Asien zu betrachten.
    Das Riesenreich Rußland erstreckt sich über elf Zeitzonen und zählt 34 Amstssprachen. 77 Prozent der Landesfläche „Rußlands“ befinden sich in ASIEN.
    Tatsächlich finde ich, das deutsche Eroberer in Asien nichts zu suchen haben.

    FRANKREICH
    Über unsere sympathischen französischen Nachbarn will ich lieber erst gar nicht beginnen. Ich empfehle Lektüre zum Thema „Franzosenzeit“ und „Afrikanische Reparationszahlungen an Frankreich“.

    http://siliconafrica.com/france-colonial-tax/

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/03/15/frankreich-kann-seinen-status-nur-mit-ausbeutung-der-ehemaligen-kolonien-halten/

    Wolf

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  20. thom ram sagt:

    Wolf 18:23

    Danke dir für die Fortsetzung der Geschichtsstunde! Ha, so ist Geschichte interessant. Oder habe ich mich seit Schulzeit verändert, dass ich heute spannend finde, was mich damals langweilte? Ich weiss einfach nicht, was man jährlich in 40 Wochen zu je 2h Geschichte gemacht hat. Was wir hier über Deutsche und Hereros zusammengetragen haben, lässt sich in einer halben Stunde locker erzählen und verstehen. So erging es mir als Lehrer an der Oberstufe, da ich zwei Jahre lang alle (!) Fächer zu unterrichten hatte. Ich wälzte in Gg und Gs Bücher und raufte mir die Haare: Was kann ich den Kindern nahebringen, ohne dass die sich zu Tode langweilen?

    Ich greife ein Detail deines Kommentars raus.
    Gehört Russland zu Europa oder nicht. Offiziell nicht. Richtig? Dabei gehört der Russe, den wir antreffen, von seiner gesamten Prägung her zu Europa, eindeutig für mich. Doch eben, was du sagst: Oestlich des Urals, da ist auch noch es bitzeli Land, und dieses Land ist asiatisch bevölkert. Soviel mir bekannt, hat Väterchen Stahl in gezielt äh nicht so besonders auf Feinfühligkeit bedachte Asiaten aus seinem Reiche geholt, um an der Westfront sie dort einzusetzen, wo er und seine Generäle äh wollten, dass Deutsche äh äh nicht so besonders gut behandelt werden mögen.

    Wenn wir Solcherlei betrachten, so nicht darum, um, klassifizierend, zu trennen. Das ist wichtig, klar zu wissen. Wir differenzieren, um das Geschehen zu verstehen. Um Verstehen geht es, um Einsicht nehmen geht es. Ausnahmsweise sage ich „wir“. Ich denke, dass es berechtigt ist, dass sich auf bb Menschen austauschen, welche eben das wollen. Und das ist wichtig und gut.

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  21. Wolf sagt:

    Im Grunde genommen ist das Uralgebirge eine Demarkationslinie, eine Art natürliche Festung, die zwei menschliche Hauptrassen voneinander scheidet. Das diese Festung auch öfters mal überrannt oder umgangen wurde, kann man deutlich an der äußeren Erscheinung der Ost- und Mitteleuropäer sehen. Je weiter man nach Osten kommt, desto öfter begegnen einem rundliche (asiatisch beeinflußte) Gesichter und desto gedrungener sind die Körper der meisten Menschen. Das fällt einem schon in Polen auf, wenn man genau hinsieht. Hier im Westen sieht man noch immer viele lange, schmale Gesichter, aber die asiatischen Rotarmisten haben es auch nicht bis hierher geschafft.

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  22. Wolf sagt:

    Ich habe übrigens nichts gegen Russen und auch nicht gegen runde Gesichter. Mein eigenes ist auch eher rundlich.

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  23. Wolf sagt:

    Thom Ram 18:53

    Armer Eidgenosse! In der BRD tut sich der Geschichtslehrer viel leichter. Alles wird offizell vorgegeben.

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  24. Luckyhans sagt:

    zu thom ram um 18:53 & Wolf 18:23
    Wer die Diskussion um das „Tatarisch-mongolische Joch“ in Rußland verfolgt hat und unsere Beiträge hier auf bb zur Geschichte, der hat sicherlich mitbekommen, daß es diverse Hinweise auf völlig von der „herrschenden Geschichtsschreibung“ abweichende Geschehnisse gibt.
    Und zwar nicht nur in Europa, sondern auch anderswo.

    Wir haben hier schon mehrfach darauf hingewiesen, daß auch europäische Reisende des 16. Jahrhunderts von einem „GroßTartarien“ berichtet haben, wo die Leute russisch sprachen. Dieses Reich erstreckte sich östlich „Moskowien“ über ganz Nordasien bis nach China.

    In unseren Beiträgen zur „Großen Mauer“ haben wir darauf hingewiesen, daß diese Mauer sehr wahrscheinlich kein chinesisches Produkt war, sondern VOR DEN Chinesen schützen sollte – die Frage ist: wen? Denn es muß eine ziemlich entwickelte Kultur gewesen sein, die ein solches Bauwerk errichtet hat…

    Weiterhin gibt es diverse Hinweise, daß auch indische Volksstämme von „weißen Leuten aus dem Norden“ abstammen.
    Und vieles andere mehr, darunter Hinweise auf einen gemeinsamen Ursprung der sog. „slawischen“ und sog. „germanischen“ Stämme.

    Aus jüngster Geschichte haben wir hier Fotos aus russischen Städten betrachtet, die eine hohe Handwerkskultur bezeugen, die gewiß nicht in ein paar Jahrzehnten entstanden ist.

    Aber im Wesentlichen:
    Wenn hier wieder darüber sinniert wird, wer wo was zu suchen habe, dann ist das pures „Spalte-und-herrsche“-Gefolge-Denken.
    Statt die Gemeinsamkeiten und Besonderheiten zu betrachten und sich der kulturellen Leistungen aller zu erfreuen, liegt solchen Erörterungen ein ziemlich mieser Völkerfeindschaftsgedanke zugrunde.
    Ist es so schwer, offen zu sein für abweichende Gedanken und neue Erkenntnisse?
    Muß man sich in den Kreisen der vorgeschriebenen oder angelernten Denkmodelle bewegen?

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  25. thom ram sagt:

    Lücki

    Wen meinst du mit „wir“?
    Wen meinst du, wenn du fragst, ob es so schwer sei, neue Gedanken und Erkenntnisse aufzunehmen?
    So du mich meinen solltest, so bitte ich dich freundlich: Sachte, sachte. Es kann sein, dass du mir meilenweit voraus bist in Sachen Einsicht in die Weltgeschichte so, wie sie auf der grobstofflichen Ebene stattgefunden hat, also auf der Ebene dessen, was du und ich sehen, wenn wir gemeinsam eine Tasse anstarren.

    Für mich ist es immer noch schwabberig neu, dass die Römer nicht vor 2000 Jahren geherrscht haben sollen, und dass vor lausigen ungefähro 200 Jahren so gut wie alles ausgelöscht geworden sei auf der Oberfläche der Erdenkugel, äh, des Erdenpfannenkuchens, ich möchte ja nicht erdanschaulich hinter dem Mond zu leben scheinen. Und 2000 Jahre, das ist für mich auf der Ebene, da ich mich tippelnd gerade bewege immmer noch 2000 mal Sommer bis Sommer, also Sonnenhochstand bis Sonnenhochstand, in meiner mittlerweile vielleicht zweifelsfrei überholten Sicht, einem Umlauf der Erdenkugel äh des Erdenkuchens um die Sonne entsprechend.

    Ich orte eine gewisse Ungeduld bei dir. Zu recht? Ungeduld, wenn Zeitgenosse, hier der Blogbezahler, nicht so ganz mitkommt mit deinen Erkenntnissen. Ich bin genau so wie du, um mit Freund Ludwig dem ewig träumenden zu sprechen ein kleines Arschloch, in meiner Terminologie ein Frosch, tief im unterbelichteten Brunnen hockend, den Brunnenrand raufspringend nicht erreichend.

    Ich ehre Anregung. Ich igele, wenn ich meine, mein Streben werde nicht geachtet. Ich bin nun mal so blöde, wie ich bin. Mich zu entblöden trachte ich täglich. Wem das nicht genügt, ist selber, äh, ich sage es nicht.

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  26. luckyhans sagt:

    zu Thomram um 21:57
    Mit „wir“ meine ich mich und Mitautoren.

    „Ungeduld“? Ich habe genannt, was ich „geortet“ habe. Das hat mit „Ungeduld“ nur extrem wenig zu tun.

    Schön wenn du dich als Frosch noch im Brunnen hockend wähnest, und nicht im langsam erwärmten Wassertopf…

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  27. Texmex sagt:

    @ LH
    Reg Dich nicht auf, die Fruechte vom „Baum der Erkenntnis“ sind nun mal von den „Viehzuechtern“ vergiftet worden.
    Und es darf partout nicht sein, dass das oeffentlich bekannt gemacht wird, obwohl der Abstumpfungsprozess ja schon weit fortgeschritten ist und selbst offenbsichtlichste Dinge negiert werden.
    Ich gehe mal ganz stark davon aus, dass es ein korrektives Programm auf der geistigen Ebene gibt, der das irgendwann in Ordnung bringt.
    Es wuerde mich stark wundern, wenn nicht.

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  28. Wolf sagt:

    Luckyhans 21:31

    „Spalte-und-herrsche“-Gefolge-Denken liegt ganz und gar nicht in meiner Absicht. Ich versuche eher, die Dinge mit einer Prise Humor zu relativieren. Aber Humor ist eben auch relativ, eine glitschige Angelegenheit, bei der man sich leicht vergreift und somit manchmal das Gegenteil von dem erreicht, was man eigentlich bezweckt.

    Was mich persönlich am meisten beschäftigt, ist die Frage, wer wir sind und woher wir kommen. Geschichtliche Themen, Sprache und zwischenmenschliche Kontakte sind meine bevorzugten Hilfsmittel auf der Suche nach neuer Erkenntnis. Meine eigene Abstammung ist mir ebenso ein Rätsel wie die des Hundes. Stammt er wirklich vom Wolf ab?

    Wolf

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  29. luckyhans sagt:

    zu wolf um 23:47
    … der bisherige Eindruck ist zumindest bei mir ein etwas anderer…
    „Geschichtliche Themen, Sprache… “ –
    dazu gibt es hier auf bb einige Dutzend Artikel bzw. -serien, meist Übersetzungen – bitte mit den interessierenden Stichwörtern die bb-Suche rechts oben bemühen.

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  30. luckyhans sagt:

    zu Texmex um 23:37
    „ein korrektives Programm auf der geistigen Ebene“ – ?
    Wo sollte das dort bitte herkommen?
    Auf der geistigen Ebene sieht es ziemlich ähnlich aus wie hier auf der grobstofflichen – da gibt es genauso „sone und solche“.
    Nur daß jeder dort sein „Innenleben“ offen zur Schau trägt, d.h. der Schuft ist für alle gleich als Schuft zu erkennen, und der kluge Weise auch.
    Bitte bei Karl Novotny nachlesen „Mediale Schriften“… 😉

    Und Veränderung und Einflußnahme bedürfen der gezielten Einladung an die „guten Geister“, und auch diese dürfen nur wirksam werden, wenn dazu allgemeines Einverständnis auf der jeweiligen Ebene der geistigen Entwicklung im Jenseits, der Geisteswelt, herrscht.

    „Eingreifen von sich aus“ ist verpönt und führt ganz „gesetzmäßig“ zu entsprechenden Folgen für das Geistwesen – dennoch wird es von dämonischen und schwarzmagischen Geistern recht oft praktiziert.
    Leider sind sich die meisten Menschen so gar nicht darüber im Klaren, wem sie ihre Seele vielleicht öffnen, wenn sie meditieren, vor allen bei Massenmeditationen…
    Aber auch bei sog. „Channelings“ gibt es nur extrem wenige, die wirklich Gutes bewirken wollen und sollen (Edgar Cayce hatte sehr wahrscheinlich so einen „guten“ geistigen Partner; ganz gewiß Horst Krohne und alle, die in seiner Linie stehen), die meisten „Geistführer“ sind leider geltungssüchtige „verkrachte Existenzen“, die einfach nicht genug Anerkennung bekommen haben bisher – dabei oft hochintelligent, aber hinterhältig… 😉

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  31. Texmex sagt:

    @LH
    Ich seh das anders, das isr glaube ich auch „normal“.
    Wer da behauptet, das „Wissen“ zu haben, luegt. Siehe Steven Black und solche Figuren.

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  32. luckyhans sagt:

    zu Texmex um 0:35
    … selbstverständlich sieht jeder das ein wenig anders – ich hab auch nur das ein wenig dargelegt, was ich von Novotny aus den genannten Büchern „gelernt“ habe und was mir plaubsibel erscheint… 😉

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  33. Wolf sagt:

    luckyhans 23:50

    Vielen Dank für den Hinweis. Das Suchfeld oben rechts hatte ich bereits entdeckt.
    Ich meinte eigentlich etwas anderes, als ich über meine Suche nach neuer Erkenntnis schrieb.
    Bitte nicht immer alles so ernst und wörtlich nehmen, Lucky Hans.

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  34. luckyhans sagt:

    zu wolf um 7:04
    „Bitte nicht immer alles so ernst und wörtlich nehmen, Lucky Hans.“ –
    bitte nochmal die Blogregeln lesen.
    Und das ernste und genaue ist nun mal mein „Job“ hier im Block – für das schwingende, wabernde Esoterische ist der Blockwart zuständig, und Freund Ludwig fürs Anarchische… 😉

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  35. chaukeedaar sagt:

    Und ich fürs Stänkern. Weisst du denn, luck, ob Wolf die Blogregeln schon mal gelesen hat? Also ich z.B. hab das kaum je gemacht, he, he

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  36. Wolf sagt:

    zu luckyhans 19::24

    Das war jetzt aber Humor. Gefällt mir.

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  37. thom ram sagt:

    Chaukeedaar ist auf bb gesperrt bis zu dem Zeitpunkt, da er mir, notariell beglaubigt, die Blogregeln auswendig wiederzukäuensagenkotzenrülpsen in der Lage ist.
    Kann schon durchgreifen, wenn ich ma will. Ob dann eine Cobra unten im Gezweige gestört mich beissen sollte, diese Gefahr nehme ich auf mich. Ordnung muss sein, sagte Paul Müller, Ortspolizist in Vordereffektlingen.

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  38. chaukeedaar sagt:

    Will nicht gesperrt sein 😦
    Habs gelesen, 50% kamen mir darin bekannt vor, 100% sehr geistreich. Hirn, lass Gedächtnis regnen.
    Melde mich nun gleich beim Notar.

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  39. thom ram sagt:

    Tschautschedarr

    Ich ermahne dich. Was du nicht willst, das ziehest du dir an. Du wollest nicht gesperret sein? – so wirst du es, nämelich gesprerret sein.
    Dass dir in des Blockes Regeln 100 pro cent des Geistes reich erschien, das belobiget den Pegelstand deines Geistes weniglich. Des Blockes bb Regeln sind profan, auf kleine Geister gerichtet, mein lieber Tschautschedaar.

    Dass du dich beim Notar gleich melden tust, zeichnet dich aus als Geist, der Gutes will, doch als Geist auch, der sich unterwirft. Unterwerfung ist kein(e) gute(r) Waal. Tätest du klug, würdest du in die Wüste gehen und Zweierleine tun: Medi Tier en sowie Bäumchen fflanzzen und tägelich bewässern.

    Sorry, hatte heute einen glückelichen Tag, und da schwirrt Uebermut hoch. Lass uns tanzen, alle. Lasst uns frei sein, damit sind wir kreativ, und wiee.

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  40. Wolf sagt:

    Ich hoffe, der Leser Chaukeedaar wurde inzwischen nicht, ähnlich der Hereros, in die Wüste verbannt. Er stellt die richtigen Fragen (liefert gute Stichwörter) und belebt dadurch die Geschichtsstunde.

    Nachtrag zu chaukeedaar 11/09/2017 um 15:15

    „What the f**k hatten Deutsche in Namibia verloren?“
    Zur vermehrten Zeugung der örtlichen Bevölkerung (falls dies mit „f**k“ gemeint sein sollte), hatte man die deutschen Siedler, im engeren Sinne, sicherlich nicht nötig. Die Europäer lieferten jedoch die entscheidenden Grundlagen (Infrastruktur), die ein rasantes Bevölkerungswachstum dort überhaupt erst möglich machten. Das ehemalige Deutsch-Südwestafrika ist nach wie vor dünn besiedelt. Nach der Mongolei gilt Namibia sogar als der am dünnsten besiedelte Staat der Erde. In den Städten, die durch weiße Sieder gegründet wurden, hat sich die Bevölkerung jedoch verzehnfacht. Und da sind jetzt die Europäer gefordert!

    https://www.aidforafrica.org/?cat=121&type=member-charities

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  41. Wolf sagt:

    In meinem vorigen Kommentar nahm ich den Kraftausdruck „f**k“ eben wörtlich. Ich hoffe, der freundliche Leser wird mir diesen Formfehler verzeihen.

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  42. thom ram sagt:

    Wolf 18:26

    Ich habe nichts gegen Vieh ken, lediglich begrüsse ich es, wenn das so ob schzöne Wort umschrieben wird so, dass doch mindestens der gröbste Filter unserer Staat s sich er heite äh heiten sich nicht gleich darauf stürzt.

    Wieviel es vor Schaden bewahren kann, kann ich nicht wissen. Doch einfachschlaubäuerisch suche ich so schlimme Reiz Vock ab eln den Detektoren erschwert auffindbar zu machen.

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  43. Wolf sagt:

    Thom Ram 18:26

    Es waren gar nicht meine Worte. Ich hatte den durch Leser chaukeedaar verwendeten Kraftausdruck lediglich mutwillig aufgegriffen und durch Sternchen (*) teilweise „unkenntlich“ gemacht.

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  44. Wolf sagt:

    chaukeedaar 11/09/2017 um 15:15

    Ein Wort zum Thema „englische Kraftäusdrücke“

    Im Heimaltland des Filmexportweltmeisters „Hollywood“ (USA) werden Kraftausdrücke, wie etwa „f**k“, „motherf***er oder ähnliches, offiziell als jugendgefährdend eingestuft. Da die Hauptzielgruppe der dortigen Kinogänger (Altersbereich: etwa 14-18 Jahre) sich keine „Kinderfilme“ ansehen möchte, die bereits für Zwölfjährige freigegeben wurden, sind US-amerikanische Schauspieler dazu gehalten, möglichst viele Kraftausdrücke zu verwenden, um somit für den jeweiligen Film eine höhere, lukrativere Altersfreigabe-Einstufung verliehen zu bekommen. Die Verwendung solcher Kraftausdrücke im täglichen Leben gilt dort keinesfalls als gutes Englisch. US-amerikanische Touristen wundern sich häufig darüber, welch ordinäres Englisch im „verdorbenen“ Europa gesprochen wird. In manchen Fällen muß ich ihnen recht geben.

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  45. thom ram sagt:

    Wolf 21:07
    JAJA, bruhige dich. Ficken ist eine der Formen des sich Begegnens. Wir sind hier nicht im Kreuzststrichverfuckt verlogenen Meenstriim, welcher anprangert als Sünde, was dessen Macher dreifach x Lust an Folter ausführen. Diese bedauernswerten. Deren Weg möchte ich nicht beschreiten müssen.

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  46. thom ram sagt:

    Wolf 21:07

    Wenn ich meinen geliebten Boxer Thyson anhöre, dann nerven mich die Piips, welche über etwelche Kraftausdrücke von ihm gelegt werden. Verlogener Scheinschutz. Die Auftraggeber der Piips, die sprechen nicht nur fäkal, die stossen auch fäkal Wehrlose.

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  47. Wolf sagt:

    Thom (oder sollte ich besser Ram sagen?), ich gebe Dir recht. Im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ („Land of Opportunity“- Wer hat eigentlich das zuviel versprechende Wort „unbegrenzt“ ins Deutsche hinein übersetzt?) scheint es heutzutage tatsächlich stets schwieriger zu werden, für Filme eine hohe Alterseinstufung zu bekommen, wenn dort „lediglich“ Gewalt gezeigt wird. Dies hat mir mal ein US-Jurist erzählt. Ich bin kein US-Amerikaner und möchte auch keiner sein. Ich schaue mir auch keine blöden US-Filme mehr an. Man sollte jedoch wissen, was man sagt und wie dies in anderen „Kulturkreisen“ aufgefaßt wird. Im höflichen Indonesien soll es auch so manche „scheinheilige“ Umgangsform geben, habe ich mir sagen lassen. Oder irre ich mich da etwa?

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  48. Wolf sagt:

    Thom,

    Wurde der junge Störenfried „chaukeedaar“ aufgrund seiner modernen (mangelhaften) Umgangsformen vor die Tür gesetzt? Oder sind ihm die Argumente ausgegangen? Hat er den Diskurs aufgegeben? Oder hat er etwa seine Meinung geändert? Man hört gar nichts mehr von „chaukeedaar“.

    Ich finde, wir müssen mit unserer Jugend Geduld haben. Unsere Kinder sind Kriegsopfer. Sie sind die Opfer eines erbarmungslosen psychologischen Trommelfeuers. Der Krieg hat nie aufgehört; er findet heute auf einer anderen Ebene statt.

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  49. Wolf sagt:

    Fortsetzung von Wolf /09/2017 um 02:25

    Thom,
    natürlich spüre ich, daß Du dies schon lange weißt. Sonst würde ich hier nicht als Kommentator schreiben. Ich selbst habe keine Erfahrung als Blogger. Ich denke, Du machst das schon richtig.

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  50. thom ram sagt:

    Wolf 02:25

    Mir ist nicht bekannt, dass Chaukee hier eine Tür gewiesen worden wäre.
    Wölfchen, erst Chaukee kennenlernen, dann du wissen, wes Kalibers dieser Wächter ist. Ich sage es gerne offen: Er gehört zu dem kleinen Kreise derer, denen ich vollständig vertraue. Das heisst ja nicht, dass wir alles und jedes gleich betrachten und beurteilen, zum Beispiel hält er den Dvid Icke für Teil der üblen Spiele, indes ich Icke als absolut integren Menschen beurteile, doch die Grundgesinnung des Chaukee ist impécable. Zudem weiss er eine Menge, und ich meine damit gerade nicht Schulwissen, haha.

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  51. chaukeedaar sagt:

    @Wolfi: Ich habe in den letzten etwa 20 Kommentaren irgendwie nichts mit themenbezogener Substanz mitgerkriegt und so den Faden vorloren. Ich kommentier nur, wenn ich was zu sagen habe, meine ich zumindest 😉

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  52. Wolf sagt:

    @chaukeedaar
    Oh, das leuchtet mir ein. Ich versuche auch, mit meinem Senf zu sparen, was mir als Neuling bei bb aber nicht immer gelingt.
    Schön, daß Du auch dabei bist.

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  53. Wolf sagt:

    @chaukeedaar 11/09/2017 um 15:15 Uhr

    WAS HATTEN DEUTSCHE ÜBERHAUPT IN „NAMIBIA“ VERLOREN?

    Zur Zeit des Kaiserreichs gab es in Deutschland ein Nahrungsmittelproblem, das sich nur durch eine ständige Steigerung der Lebensmittelzufuhr aus dem Ausland beheben lies. Die Deutsche Bevölkerung wuchs im kurzen Zeitraum von nur etwa 30 Jahren um zirka EIN DRITTEL. (Offizielle Volkszählung 1871: 41 Millionen Einwohner / 1905: 60,5 Millionen Einwohner) Die eigenen Anbauflächen reichten nicht mehr aus. Das in Deutschland entwickelte Haber-Bosch-Verfahren zur Herstellung von Kunstdünger war erst im Jahr 1914 (rund zehn Jahre nach dem Herero-Aufstand) in industriellem Umfang einsatzreif. Abertausende wanderten damals jährlich als Siedler in die Vereinigten Staaten von Amerika aus. Die Deutschen waren im 19. Jahrhundert die größte Einwanderergruppe in den USA. Im Jahr 1870 lebten dort bereits 6 Millionen Deutsche. (Zum Vergleich: 1913, während des Höhepunkts der Siedlungskolonie Deutsch-Südwestafrika, lebten dort etwa 12.500 Deutsche. Dies entspricht ungefähr dem täglichen Zuwandererstrom an der deutsch-österreichischen Grenze im Herbst 2015.) Die Gründung der ersten deutschen Siedlungskolonie in Südwestafrika war ein Versuch, das deutsche Lebensmittelproblem zu lindern und gleichzeitig eine Maßnahme, um der Abwanderung fähiger junger Menschen ins Ausland entgegenzuwirken. Die weltweit einzige deutsche Siedlungskolonie war zwar wirtschaftlich nicht rentabel, jedoch hatte man dadurch in Deutschland weniger hungrige Mäuler zu stopfen.
    Wie ernst das Nahrungsmittelproblem in Deutschland tatsächlich war, beweist die Hungerkatastrophe während und nach des Ersten Weltkrieges. Zwischen 1914 und 1919 verhungerten etwa eine Million Deutsche, da Großbritannien eine Lebensmittelblockade gegen Deutschland verhängt hatte und diese bis zur Unterzeichnung des Versailler Vertrags, vier Monate nach Kriegsende, aufrecht erhielt.

    Bis ins Frühjahr 1919 setzen die Alliierten ihre Lebensmittelblockade gegen Deutschland fort / Etwa eine Million Todesopfer
    https://jungefreiheit.de/service/archiv?artikel=archiv09/200910022756.htm

    Liste der Volkszählungen in Deutschland
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Volksz%C3%A4hlungen_in_Deutschland

    Massenauswanderung
    http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2011/03/Massenauswanderung

    Deutsche Auswanderer-Datenbank
    http://www.deutsche-auswanderer-datenbank.de/

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  54. luckyhans sagt:

    zu Wolf um 3:07
    „Die Gründung der ersten deutschen Siedlungskolonie in Südwestafrika war ein Versuch, das deutsche Lebensmittelproblem zu lindern“ –
    bitte: die nicht ausreichende Ernährung der deutschen Bevölkerung lag NUR daran, daß sich die landwirtschaftlichen Betriebe des Landes vollständig in Junkerhand befanden. Was interessierte die Junker die darbende Proletenmasse? Bitte dazu Walter Görlitz lesen „Die Junker“…
    Das war Politik… genau wie der „Drang nach Osten“ und das längst als Propaganda-Lüge enttarnte „Volk ohne Raum“ – bitte dazu Hans Grimm lesen „Warum – woher – aber wohin“…

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  55. chaukeedaar sagt:

    @Wolf: Existentielle Auswanderungsgründe für das Individuum und die Familie zu der Zeit sind mit durchaus bewusst. Deshalb präzisiere ich meine Frage: Mit welchem natürlichen Recht erstellte das Deutsche Kaiserreich in Namibia eine Kolonie? Ich rate mal: „Herrenrasse“? 😉

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  56. Wolf sagt:

    Natürlich waren die Junker eine schwer zu tolerierende Plage, da gebe ich Dir vollkommen recht. Die Junker hatten Raum, das stimmt. Jedoch hätte auch Kaiser Wilhelm II dies nicht ändern können, wenn er es denn gewagt hätte. Selbst Hitler sah davon ab, direkt in dieses Wespennest zu stechen. Sechs Jahre „Frieden“, von einer Krise zur nächsten (Hungerbekämpfung, Einigung der Nation, Befreiung des Rheinlandes, Sudetenkrise usw.) ließen ihm auch gar keine Zeit für dieses Problem. Erst die Rote Armee hat mit der Junker-Landverteilung aufgeräumt. Dies war und ist, nach meiner Ansicht, das einzig positive am blutigen Einfall der „russischen Dampfwalze“.

    Deine Kritik an den Junkern geht jedoch am tatsächlichen Thema vorbei. Der plötzliche Zuwachs von 20 Millionen Menschen lies sich nicht so einfach bewältigen. Deutsch-Südwestafrika, durch gewinnsüchtige Investoren aufgeschwatzt, war einer von vielen Versuchen, der jungen Deutschen Nation, sich im rauhen Gegenwind gegen die mißbilligenden, selbstsüchtigen „Großmächte“ zu behaupten. Es war ein Tropfen auf den heißen Stein. Die USA haben damals 5 Millionen Deutsche aufgenommen. Das hätten auch die Junker nicht verkraften können.

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  57. Wolf sagt:

    zu luckyhans 04:11
    Im Gegensatz zur DDR hatte das Kaiserreich keine Absicht, eine Mauer gegen die Auswanderung des eigenen Volkes zu errichten. Man suchte vor allem nach einer wirtschaftlichen Lösung des Problems. Ob eine erzwungene Landumverteilung in der damaligen Zeit zum Ausbau eines leistungsstarken selbstversorgerischen Agrarstaates (ohne Traktoren und ohne Kunstdünger) gereicht hätte, wage ich zu bezweifeln. Deutschland war eine schnell wachsende Industrienation. Durch friedlichen Welthandel hätte man das eigene gut Volk ernähren können. Diese Lösung aber war den Deutschen nicht gegönnt.

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  58. Wolf sagt:

    @chaukeedaar um 05:19

    Ich bin kein Verfechter der damaligen Kolonialpolitik. Auch will ich die angewandten Methoden keinesfalls beschönigen.
    Im Beitrag, auf den sich mein Kommentar bezieht, geht es um die Beschuldigung des „Völkermordes“. Inzwischen rechnet man bereits fleißig auf kaufmännische Weise aus, wieviel den deutschen Urenkeln in der BRD, die überhaupt niemals in „Namibia“ gewesen sind, dieser „Völkermord“ denn kosten soll. Laut einem Artikel in der Zeitung „The Namibian“ vom 14. September 2017 belaufen sich die möglichen Forderungen gegenüber der Bundesrepublik inzwischen auf 1,2 Billionen Namibische Dollar (etwa 75,5 Milliarden Euro). Hinzu kommen zivile Sammelklagen von „Völkermord-Überlebenden“ in den USA und Großbritannien. Der Holocaust läßt grüßen. Von den deutschstämmigen „Namibiern“ fordert man übrigens kein Geld.

    Tatsache ist, daß man eine nomadische Bevölkerung vertrieb, weil die gesamte deutsche Bevölkerung dort ihrer Haut nicht mehr sicher war. Die Hereros hatten alle Deutschen zum Freiwild und zum offenen Angriffsziel erklärt. (Wer wollte hier eigentlich welches Volk ermorden?) Es soll übrigens unter den Eingeborenen ausdrückliche Anweisungen gegeben haben, englische Sieder in Ruhe zu lassen. Zudem war bekannt, daß aus englischem Gebiet Waffen und Munition eingeschmuggelt wurden. Ob der Waffenschmuggel aus Profitgier oder aus politischen Gründen geschah, läßt sich für uns heute nicht mehr nachvollziehen.

    HERRENRASSE
    Wir Deutsche gehen oft streng mit uns selbst ins Gericht. Ich finde, das ist gut so. Die uns eigene Fähigkeit zur Einsicht und Selbstkritik liegt nicht nur an unserer „Umerziehung“. Mathilde Ludendorff übte bereits in ihrem 1935 veröffentlichen Buch „Verschüttete Volksseele; Nach Berichten aus Südwestafrika“ scharfe Kritik am „herrischen“ Umgang mit der afrikanischen Bevölkerung. Sie sah die Ursachen dafür in der Überheblichkeit des uns auferlegten Christentums, das sich selbst als „die Religion des Herrn“ bezeichnet.

    The Namibian: Reparations demands could top N$1,2 trillion
    https://www.namibian.com.na/59151/read/Reparations-demands-could-top-N$12-trillion

    Gefällt 1 Person

  59. Wolf sagt:

    @luckyhans um 04:11
    Ergänzung zu Wolf um 07:42 zum Thema „Junker“

    Ich möchte hier zur Politik Adolf Hitlers keine Stellung beziehen. Fest steht jedoch, daß der Sozialist Hitler die Junker in Ruhe lies. In entscheidenden Fragen trat er mit ihnen sogar in eine strategische Allianz. Daraus kann man ersehen, wie mächtig der preußische Adel auch zwanzig Jahre nach dem Ende des Kaiserreichs immer noch war. Große Teile der militärischen Führung befanden sich fest in dessen Hand. Daß es sich dabei um ein Scheinbündnis handelte, solle sich während des Verlaufs des Zweiten Weltkrieges noch deutlich zeigen.

    Gefällt mir

  60. Wolf sagt:

    @chaukeedaar um 05:19

    Bitte kurz ein Auge auf den Zeitungsartikel werfen. Das authentische Foto zeigt, wer unser Geld für sich haben will.

    https://www.namibian.com.na/59151/read/Reparations-demands-could-top-N$12-trillion

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  61. luckyhans sagt:

    zu Wolf um 7:42
    Wenn es noch nicht angekommen ist:
    Deutschland in den damaligen Grenzen konnte leicht seine eigene Bevölkerung ernähren – das war „alles nur Politik“ (so wie heute: „nichts Persönliches – nur Geschäft“) – wer da immernoch den alten Lehren vom „Volk ohne Raum“ anhängt, der möge sich bitte ausführlicher mit der damaligen Wirtschaft befassen.
    Zum Beispiel mit dem Vergleich Vorkriegsbevölkerung und -wirtschaft mit den angeblich so „goldenen“ 20ern – da wird vieles klar werden.

    Gefällt mir

  62. luckyhans sagt:

    zu Wolf um 14:34
    „Durch friedlichen Welthandel hätte man das eigene gut Volk ernähren können.“ –
    falsch – jedes Land hat erstmal ernährungstechnisch kompletter Selbtversorger zu sein – und kann das auch, wenn es will.
    Anderenfalls wird man immer erpreßbar sein – und erpreßt werden (auch wenn das nicht immer offen geschieht).

    Und Ihren naiven Techologieglauben in allen Ehren, aber schwere Traktoren, die das Bodeneben zerstören, und Künstdünger, der dasselbe tut, sind nun mal nur kurzzeitig und rein „quantitativ“ (d.h. scheinbar) geeignet, Ernährungsprobleme zu lösen.
    Eine gesunde Ernährung mit LEBENsmitteln ist mengenmäßig viel geringer als die Magenfüllerei mit chemisch verseuchten Nahrungsmitteln… das gilt zu allen Zeiten.

    Gefällt 1 Person

  63. chaukeedaar sagt:

    @lucky: JETZT erstaunst du mich aber, lieber Lucky, du haben Ahnung von gesunder Ernährung! Freut mich 😀 Es ist nämlich wirklich so, dass naturnahe Ernährung z.B. mit alten Sorten extrem nachhaltig ist und man z.B. plötzlich überhaupt keine Lust auf Zwischenmahlzeiten mehr hat.

    @Wolf: Meine Gifterei gegen die Deutsche Kolonialpolitik und die Neudeutsche Weinerlichkeit („unsere Vorfahren wollten immer alle nur das Gute und wurden immer von den Pösen missbraucht“) war auch keinesfalls auf irgend eine Äusserung deinerseits bezogen.
    Bei diesen dreisten Geldforderungen nach Jahrzehnten hab ich als Schweizer natürlich ein déjà-vu, es ist glaub ich um die 20 Jahre her, als man unser Land auch entsprechend erpresst hat, mit Erfolg. Nicht nur finanziell, auch die Geschichtsschreibung zum zweiten Weltkrieg ist spätestens seither unerträglich einseitig. Ich verstehen die Befindlichkeiten nun besser, danke!

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  64. Wolf sagt:

    zu Luckyhans um 3:06 / 3:11

    Wir reden/schreiben aneinander vorbei.
    In meinen bisherigen Kommentaren habe ich die Anstrengung unternommen, die Denkweise und Entscheidungen unserer Väter unter Berücksichtigung der damaligen Umstände und Möglichkeiten zu schildern und mit Rücksicht auf den heute verbreiteten Erlebnis- und Glaubensstand der Tiergattung Mensch – zu der ich mich selbst bekenne – zu übertragen. Ich wünsche mir sehnlichst die durch Sie genannten, den Gesetzen unserer Mutter Natur entsprechenden Veränderungen. Dies setzt jedoch einen allgemeinen Bewußtseinswandel innerhalb der Tiergattung Mensch voraus. Beispiel: Ein menschliches Volk, das sich ausschließlich friedlich nach den Gesetzen der Natur als kompletter Selbstversorger in Harmonie mit dem Universum versorgt, wird sich heutzutage kaum behaupten können, wenn es von andersdenkenden habgierigen Menschenvölkern umringt ist.

    Der Glaube, den Sie mir unterstellen, nichts mit meinem eigenen inneren Erkenntnis- bzw. Überzeugungsstand im päpstlichen Jahr 2017 zu tun.

    Gefällt 1 Person

  65. Wolf sagt:

    @chaukeedaar 04:44

    Neudeutsche Schönrederei und bedingungslose Voreingenommenheit für das eigene warme Nest sind mir auch ein Greuel. Ich muß jedoch zugestehen, daß ein solches Verhalten aus biologischer Sicht einen wichtigen natürlichen Mechanismus zum Zwecke des erfolgreichen Überlebens der eigenen Gruppe darstellt. Ein wesentlicher Einwand Ludendorffs gegen die Religion des Christentums war, daß dessen grobe Gleichmacherei zahlloser heterogener Gruppen einem natürlichen sozialen Verhalten entgegenwirkt. Die damaligen Hereros etwa zeigten sich im homogenen Stammesverband untereinander wesentlich sozialer als es die dortigen „zivilisierten“ Christen vermochten.
    Wenigstens sind unsere Schönredner keine Selbstzerstörer, die im blinden Glaubenswahn andere mit ins eigene Verderben ziehen.

    Gefällt 1 Person

  66. Wolf sagt:

    @chaukeedaar

    Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als die Schweiz erpreßt wurde. Zwar habe ich das Thema nicht im Detail verfolgt. Mein damaliger Eindruck war jedoch, daß es den Erpressern nicht mal vorrangig ums Gold ging sondern vor allem um die Aushebelung des Schweizer Bankgeheimnisses. (Sehe ich das falsch?) Die Schweden wurden exakt zur gleichen Zeit erpreßt. Im Kino lief damals „Schindler’s List“, und „Hitler’s willing Executioners“ war landauf, landab das meist besprochene Buch. Es war eine weltweite konzertierte Aktion in den Medien. Mit dem heutigen Herero-Medienspektakel versucht man nun abermals diese Masche abzuziehen. Ich denke mal, ob die Urenkel der Hereros tatsächlich die von ihnen erhofften Milliarden bekommen, ist den Machern der Aktion letztlich egal. Es geht ihnen vielmehr um das erzeugte kollektive Schuldgefühl. Man will vor allem die Deutschen Grenzen so weit wie möglich offen halten.

    Vor gut zwanzig Jahren holte ich mir hin und wieder am Bahnhof die Neue Züricher Zeitung. Die NZZ war damals für mich die frische „freche“ Meinung aus dem einzigen Ausland, das wirklich über Deutschland mitreden konnte (deutsche Muttersprachler mit „Schweizer Präzision“) und zugleich ohne übertriebene Selbstzensur berichten konnte. Heute ist dies alles Vergangenheit. Statt der NZZ lese ich nun die „bumi bahagia“ von einem Schweizer, der seine Meinung offen kundtut und den hinterfotzigen Moralaposteln ein freches Vögli zeigt!

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