bumi bahagia / Glückliche Erde

Big Pharma / Das überfällige Verbot

Heute schätze ich, dass Big Pharma hinter Big Bank mit FED und Co. der weltweit zweitgrösste Vamp ist.

Das Thema ist heiss, denn auch bei Big Pharma ist die Gefahr gegeben, dass ich das Kind mit dem Bade ausschütte. Zwar weiss ich, dass impfen nie nützt und immer schadet, doch bin ich dankbar auch heute, wenn ich bei bestimmen Symptomen auch mal zu einem Antibiotikum greifen kann. Das heisst: Big Pharma könnte eine segenbringende Einrichtung sein, hätten denn die Kapitäne das Wohl der Menschen und nicht das Wohl ihrer Konti als Kursvorgabe in ihren Sinnen.

Autor Sven Böttcher fächert das in seinem Artikel in der fabelhaften neuen Seite „Rubikon“ sehr schön auf.

thom ram, 04.06.05 NZ, Neues Zeitalter,

da Big Pharma Heilung von Krankheiten anstrebt. 

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Das Ende von Big Pharma

Ein besseres Gesundheitssystem, bessere Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Pfleger sowie bessere Medikamente zum halben Preis sind zum Greifen nah. Wir müssen nur endlich die Pharmaindustrie verbieten.

Die Marketingabteilungen der Pharmaindustrie haben fraglos viel Bewundernswertes geleistet – Unmengen Krankheiten mit originellen Namen erfunden, allerlei Grenzwerte so verschieben lassen, dass Millionen Gesunde über Nacht als behandlungsbedürftig krank galten, zudem gekonnt verschleiert, dass „verschreibungsgemäß eingenommene Medikamente“ im zivilisierten Westen (USA und Europa) hinter Krebs und Herz-Kreislauf-Kasperln in den Killer-Charts auf Platz 3 stehen – mit etwa 200.000 Todesopfern pro Jahr.

Dennoch wird die größte Leistung von Big Pharma so gut wie nie gebührend gewürdigt, nämlich die porentiefe Säuberung unseres kollektiven moralischen Bewusstseins betreffend die Branche an sich. Gelangen wir doch allenfalls noch zur kritischen Erkenntnis, dass man der Pharma-Industrie eigentlich ein paar strengere Regeln auferlegen sollte, um Mord und Verschreibungstotschlag wenigstens einzudämmen; aber dass es dieses alljährliche Eine-Billion-Dollar-Geschäft gar nicht geben darf, dieses sichere Wissen befindet sich seit Urzeiten schlicht außerhalb unseres Blickfeldes. Es dorthin zu verschieben, ins off, verdient möglicherweise unseren finalen Applaus, aber danach schütteln wir uns bitte nur noch kurz kollektiv und verlassen diesen beschämenden Irrweg rasch und endgültig.

Das macht man nämlich nicht. Das gehört sich nicht. Das ist wahlweise unanständig, unmoralisch, Sünde oder superfies. Das: Sich am Leid Kranker bereichern. Und genau das nicken wir alle seit Jahrzehnten ab, meist stillschweigend, gelegentlich per Wahlkreuz.

Wohl werden die meisten von uns zu diesem Imperativ „Man bereichert sich nicht am Leid Kranker“ energisch nicken, denn wir stellen uns ja reflexartig vor, wir selbst würden einem Verunfallten erst mal ein Kreditkartenlesegerät hinhalten, bevor wir ihn in die stabile Seitenlage drehen – aber merkwürdigerweise sehen wir dabei nicht den „Elefant im Zimmer“, nämlich die Pharma-Industrie, die sich exakt so verhält.

Die menschlichen Grundbedürfnisse „Gesundheit“ oder wenigstens „Schmerzlinderung“, die unter Nichtpsychopathen kein Wirtschaftsgut sein können, setzt die Pharmaindustrie gleich mit dem Wunsch nach einem neuen Auto oder iPhone: Kann man haben wollen, muss man aber zum Vorteil des Produzenten bezahlen können. Und wir haben uns genau das bis heute als zulässig verkaufen lassen. Ist es aber nicht. Sondern absolut verwerflich. Weshalb wir es ab heute verbieten. Die persönliche Bereicherung an der Notlage anderer ist ab heute untersagt, die Pharmaindustrie hiermit verboten.

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Klick, weiterlesen.

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4 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    VOLL UND GAnz einverstanden … ICH die LUISE

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  3. thom ram sagt:

    Rapunzel bittet mich, folgenden Link rauszuhängen.

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  4. Besucherin sagt:

    Danke für das video, ist für mich eine Bestätigung eigener Erfahrung, wo man aus dem finsteren Loch raus muss, weil man eh keine andere Wahl hat.

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