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Wahres zum VSA-Raketen-Angriff auf Syrien

Wie gewohnt, lassen wir hier regelmäßig alle Seiten zu Wort kommen: von der sog. PPP (Putins Propaganda-Presse) bis zu den qualitätsfreien Mädchen Zions (QfMZ) – heute wird zuerst die BBC von der Insel uns etwas zum Raketenangriff vom 6./7. April mitteilen, und dann ein unabhängiger (!) russischer politischer Beobachter.
© für die Übersetzungen aus dem Russischen by Luckyhans, 16./17. April 2017
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Der britische Diplomat Ford hat die Wahrheit über die Angriffe in Syrien offengelegt

Der Ex-Botschafter Großbritanniens in Syrien, Peter Ford, hat die Methoden des Westens in den VSA hart kritisiert und die wahrhaften Gründe der Bedenken zu Assad aufgedeckt.

12. April 2017 – 16:53

Der Skandal um der durchgeführten Angriff der VSA auf den Militärflugplatz in Syrien beruhigt sich nicht, allerdings werden nun nach einiger Zeit die „offizielle“ Version und die von den VSA verkündeten Gründe für den Angriff von vielen in Zweifel gezogen.

Es ist soweit gekommen, daß sogar Politiker aus Großbritannien in der Streitfrage sich auf die Seite Assads stellen und sich zu dessen Verteidigung äußern.

So hat zum Beispiel der britische Diplomat, der Ex-Botschafter seines Landes in Syrien, Peter Ford, keine Furcht gezeigt, in einer Direktsendung der BBC Ideen zu äußern, die nicht mit der verbreiteten antisyrischen Propaganda des Westens konform gehen…

Unmittelbar in der Life-Sendung des nationalen Fernsehkanals hat Ford die Version der VSA zu den Gründen des Angriffs auf den syrischen Flugplatz Schajrat kritisiert. Im Verlaufe des Dialogs mit dem BBC-Moderator hat der Diplomat den Standpunkt widerlegt, welchen dieser ihm aufdrängen wollte.
Die Mitteilung darüber, daß Amerika den Schlag gegen das Territorium der SAR wegen des Chemiewaffen-Angriffs auf friedliche Bürger geführt hätte, nannte er eine Erfindung reinsten Wassers und nicht eine Feststellung von Fakten.

Das ist eine Feststellung von Mythen und nicht von Fakten. Wir kennen nicht die ganze Wahrheit. Was wir wirklich brauchen, ist eine Untersuchung. Denn es gibt zwei Varianten jener Ereignisse.“

Die erste nannte er die offizielle Version der VSA, die zweite jedoch die Wahrscheinlichkeit dessen, daß eine gewöhnliche Bombe ein Lager der Terroristen getroffen hätte, wo diese chemische Waffen gelagert hätten.

Dabei äußerte er Zweifel daran, daß Baschar Assad einen Chemiewaffenangriff geführt haben konnte.

Man kann Assad hart nennen, auch grausam, aber er ist nicht verrückt“, stellte Ford fest.

Er bekräftigte seine Worte dadurch, daß angeblich die angegriffene Region für die SAR keinerlei militärische Priorität und keinerlei Bedeutung besitzt, allerdings dies Rußland sehr verärgert. Und dieses ist etwas, das Assad ganz offensichtlich als allerletztes wollen könnte…

Ebenfalls zog der Diplomat die Parallele zu den traurigen Ereignissen im Irak. Damals hatten die Nato-Kräfte nach demselben Szenario gearbeitet und Saddam Hussein des Vorhandenseins von Massenvernichtungswaffen beschuldigt, allerdings erwies sich das alles nur als Trick – erst nach dem (Nato-)Einfall und seiner (Saddams) Hinrichtung wurde klar, daß alle Anschuldigungen und Beweise gefälscht waren.
Nun wiederholt sich die Geschichte.

Es wird einfach ein Vorwand gesucht, um Syrien anzugreifen. Und da sollten wir uns nicht selbst betrügen. Das Vorgefallene eröffnet den Weg für weitere Chemiewaffen-Angriffe, und bekämpft sie nicht!“

Für seine Gedanken wurde der Brite Peter Ford von Seiten des Moderators der Sendung, in der er sprach, einer heftigen Kritik unterzogen. Er wurde beschuldigt, daß er „Rußland nach dem Mund rede“, weil seine Worte den Thesen der westlichen Politiker widersprechen. Dabei erklärte der BBC-Fernseh-Mitarbeiter, daß mit seiner Position der Ex-Botschafter Britanniens jetzt in der Minderheit bleibe.

Weil ich mein Hirn nicht beim Pförtner abgebe, wenn ich eine Situation analysiere. Ich bemühe mich, objektiv zu sein“, antwortete Peter Ford abschließend auf die Kritik.

Entgegen dem Lärm, den die amerikanischen Politiker erhoben haben, als der Schlag gegen einen souveränen Staat geführt wurde, zerfällt deren Version vor aller Augen.
Die wahren Vorhaben und (Rechts-)Verletzungen durch den Westen werden erneut offensichtlich.
Es ist bemerkenswert, daß in diesem Falle sie von einem Politiker aus einem Nato-Mitgliedsland aufgedeckt werden.
Zum Abschluß stellte Ford fest, daß wegen solcher Methoden der westlichen Koalition Rußland und Syrien es ablehnen könnten, mit ihr bei der Überwindung des heutzutage wichtigsten Problems in der Welt zusammenzuarbeiten: des Welt-Terrorismus…

Quelle: https://newinform.com/51205-nozh-v-spinu-ssha-britanskii-diplomat-ford-raskryl-pravdu-ob-atakah-v-sirii

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Gut, erinnern wir einfach kurz daran, daß die Vorbereitungen für den Raketenangriff mindestens 2 Wochen gedauert haben müssen, so wird eh klar, daß der sog. Chemiewaffen-Angriff entweder bestellt war oder einfach nur aufgeblasen wurde, um den benötigten Vorwand zu liefern.

Aber weil’s so schön ist, gleich noch eine zweite Betrachtung zum Thema, diesmal unter Berücksichtigung der geopolitischen Aspekte.
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Der Raketenangriff der VSA auf Syrien: wer ist das Opfer des amerikanischen Bluffs

Die VSA haben einen Raketenschlag gegen Syrien geführt. Trump hat diesen sehr erfolgreich genannt, wobei die mehreren Dutzend abgefeuerten Raketen einen minimalen Schaden angerichtet haben.
Welche Ziele hatte nun der Schlag? Und wer leidet im Ergebnis mehr als andere darunter…

Der Raketen-Bluff der Amerikaner und der Zusammenbruch der chinesischen Geopolitik. Die harte Logik der neuen angelsächsischen Partie

Autor – Sergej Jurkow – 14. April 2017

Блеф США и крах китайской геополитики

Die Logik der letzten Ereignisse ist derart offensichtlich, daß ich eigentlich nichts dazu schreiben wollte. Allerdings ist die Hysterie der „iX-bär-ten“ im Zusammenhang mit dem Besuch Tillersons (in Moskau – d.Ü.) nervig…
Die Handlungen Trumps sind keinesfalls unvorhersehbar! Wir sind nur Zeugen eines großartigen und erfolgreichen Bluffs der Angelsachsen im Rahmen ihrer neuen geopolitischen Linie.

Wir hatten bereits gemeinsam deren Pläne in der Serie „Die Angelsachsen begraben das Projekt der liberalen Globalisierung“ analysiert.
Es sei daran erinnert, daß im neuen Paradigma der Hauptfeind China ist – und die Bedingung des Überlebens der Aufbau einer neuen geopolitischen und Handels-Union mit der bedingungslosen Dominanz des angelsächsischen Kerns darin.
Laßt uns also die vor unseren Augen ablaufenden Ereignisse aus dieser Sicht betrachten.

Also, gegen Syrien wurde ein Raketenschlag geführt, welche Ziele konnte er verfolgen?

1. Die Vorbereitung einer vollwertigen Aggression zum Sturz Assads.
In Jugoslawien, dem Irak, in Libyen usw. sind die Amerikaner nach einem Schema vorgegangen: sie haben die Flotte mit 2 – 3 Flugzeugträgern herangeführt, einen massiven Angriff mit (mehreren Hundert) Flügelraketen durchgeführt und dann das Land einige Wochen oder Monate mit der Luftwaffe geplättet.
Eine Konzentration von Flugzeugträger-Gruppen ist in der Nähe Syrien nicht festzustellen, 59 Raketen sind klar nicht ausreichend für eine erste Angriffswelle.

2. Eine Demonstration der Stärke zur Schwächung der Position oder zum Sturz Assads.
Warum hat man dann nicht den Schlag direkt gegen den Präsidentenpalast und den Geäudekomplex der Regierung geführt?

3. Die Vernichtung/Schwächung der Luftwaffe Syriens und die Liquidierung der Basis, von der angeblich der Chemiewaffenangriff erfolgt ist.
Allerdings widersprechen die Handlungen und deren Ergebnisse dieser erklärten Position. In jenen zwei Stunden seit dem Zeitpunkt, da man uns über den Schlag vorgewarnt hatte, waren ALLE kampfbereiten Flugzeuge auf andere Flugplätze ausgewichen und das Hauptpersonal wurde evakuiert. Ein Schlag gegen die Startbahn wurde GAR NICHT geführt! Im Ergebnis wurden die Flüge bereits am nächsten Tag wieder aufgenommen.

Ракетный удар США по Сирии: кто оказался жертвой американского блефа

4. Die Liquidierung der Lager mit Chemiewaffen auf dem Flugplatz.
Wie uns bekannt ist, haben ZWEI STUNDEN danach unsere Korrespondenten OHNE Schutzanzüge oder Atemmasken bereits die Zerstörungen auf dem Flugplatz aufgezeichnet. Folglich gab es dort entweder keine Chemiewaffen, oder man hat nicht die richtigen Hangars bombardiert.

5. Eine Demonstration der Stärke für die Schwächung der Positionen Rußlands in der Region und in Syrien konkret.
Vor dem Raketenschlag balancierte Assad gekonnt zwischen dem Iran und Rußland. Jetzt ist er in einer harten Abhängigkeit von uns. Nur wir sind fähig, die Lieferung der Luftabwehrsysteme zu gewährleisten und NUR Rußland ist ein Staat, der fähig ist, die VSA davon zu „überzeugen“, von einem Einfall abzusehen. Der Iran ist für die VSA nicht annehmbar als Verhandlungspartner.

Wie wir sehen: alle öffentlich geäußerten Ziele widersprechen sowohl der Handlungsmethode als auch deren Ergebnis.
Laßt uns also die Folgen des Schlages beleuchten und zur neuen geopolitischen Konzetion der Angelsachsen ins Verhältnis setzen.

Die europäische Richtung und der innenpolitische Effekt

1. Es ist eine Konsolidierung eines bedeutenden Teils des amerikanischen Establishments rund um die Figur Trumps vor sich gegangen. Die Hysterie der Massenmedien, welche ihn prorussischer Positionen bezichtigt hatten, flaut ab. Eingefleischte Neocons und Liberal-Globalisten haben freudig die Flagge der traditionellen Konfrontation gegen das „aggressive“ Rußland erhoben.

2. Alle europäischen Führer, die uns der Verletzung des internationalen Rechtes beschuldigt hatten, haben einmütig den offensichtlich widerrechtlichen Schlag begrüßt, der in Verletzung der Anforderungen des UN-Statuts erfolgte.
Allerdings haben sie auch ihre Flüge über Syrien eingestellt, nachdem wir das Abkommen über die Verhinderung von Zwischenfällen am Himmel ausgesetzt haben.
Mehr noch: Deutschland, Dänemark und eine Reihe anderer Länder ist gegen diese harte Linie aufgetreten und hat erklärt, daß sie nicht an Luftangriffen gegen die Streitkräfte und Objekte Assads teilnehmen werden.
Putin hat durchaus begründet deren „prinzipielle“ Position verspottet und sie „chinesische Wackelfiguren“ genannt.

Faktisch wurde – durch die von der Hysterie der Massenmedien über die Verbrechen des Regimes provozierte Einmischung der Amerikaner – dem Trump vorgeschlagen, „die Kastanien selbst aus dem Feuer zu holen“.

3. Die G7 haben scheinbar Tillerson mit einem „Ultimatum“ nach Rußland geschickt: „Entweder wir, oder Assad und der Iran – wähle“. Allerdings haben sie durch diese gewollte Konfrontation der VSA mit Rußland ihre eigene Position durch nichts verbessert. Keinerlei Vereinbarungen über neue Sanktionen im Falle einer Ablehnung Rußlands wurden erreicht…
Selbständig Sanktionen einführen ist in dieser Situation einfach dumm, und genau das hatten die Demokraten und Neocons in der VSA gefordert. Auf diese Weise haben die traditionellen Strukturen des Westens ihre vollständige politische Unfähigkeit demonstriert.

Das Vergnügen, dazu Putin zu zitieren, kann ich mir nicht versagen: „… ich erinnere in diesem Zusammenhang an die bemerkenswerten Schriftsteller Ilf und Petrow. Man möchte sagen: langweilig, Mädels, das haben wir alles schon mal gesehen und beobachtet.
Was das „Warum“ des Vorgangs betrifft: Alle wollen die Beziehungen mit der westlichen Gesellschaft wiederherstellen, nachdem viele europäischen Länder dank der ehemaligen Administration der VSA im Verlaufe des Wahlkampfes eine Anti-Trump-Position eingenommen hatten.
Eine sehr gute Grundlage für eine Konsolidierung: Syrien, Rußland, es gibt einen gemeinsamen Feind, bemerkenswert. Wir sind bereit, das auszuhalten…“

Es darf daran erinnert werden, daß das Hauptergebnis des Besuches des Staatssekretärs das Einverständnis der VSA mit der Durchführung eine allseitigen und objektiven internationalen Untersuchung des Vorfalls mit den Chemiewaffen wurde. Wir erwarten eine neue, abgestimmte Resolution des Sicherheitsrates zu Syrien…

Überlegt mal, was passiert, wenn bewiesen wird, daß die Syrier keine Chemiewaffen eingesetzt haben?

1. Die Positionen der Neocons und Liberal-Globalisten innerhalb der VSA werden geschwächt sein. Es wird eine weitgehende Reinigung der Geheimdienste geben. Beim gesamte Wahlkampf Trumps haben sie faktisch für Clinton gearbeitet und ununterbrochen die Hysterie vonder russisschen Einmischung in die amerikanischen Wahlen unterstützt.
Gerade die Geheimdienste haben dem Präsidenten die „Beweise“ der Schuld Assads geliefert. Also werden genau sie die Schuldigen an der getroffenen fehlerhaften Entscheidung sein.
Dies wird seine (Trumps) Position in der inneramerikanischen Auseinandersetzung mit den Globalisten sehr stärken.

2. Die jetzigen Führer der EU werden diskreditiert sein. Der Wahlkampf in Frankreich ist schon voll im Gange, im Herbst sind die Wahlen in Deutschland. Zweifellos werden die Nationalisten-Pragmatiker diese Situation zu nutzen wissen.
Eine Schwächung oder ein Zerfall der EU ist eine der wichtigsten Aufgaben der Angelsachsen, so daß deren Handlungen klar in den Rahmen der neuen Strategie passen.

3. Die im Nahen Osten auch so schon gestärkte Position Rußlands festigt sich auch in Europa. Die haltlosen Beschuldigungen und Kampagnen gegen uns, die auf verlogenen Falschmeldungen der Massenmedien beruhen, werden bedeutend schwieriger zu organisieren sein. Folglich wird es deutlich schwerer, das Feindbild aufrechtzuerhalten, das die europäischen globalistischen Eliten zusammenschweißt.

Wie wir sehen, werden bei einer richtigen Entwicklung der Situation mit den Chemiewaffen die Globalisten in Europa und den VSA zum Objekt des Informationsschlages.

Die Asiatische Richtung – China als zweites Angriffsziel

Ракетный удар США по Сирии: кто оказался жертвой американского блефа

Der Angriff wurde demonstrativ während des offiziellen diplomatischen Besuches Xi Jinpings in dern VSA durchgeführt. Dies ist zweifellos eine grobe Verletzung des Protokolls, wobei Rußland noch rechtzeitig über den Angriff informiert wurde, dagegen wurden die Chinesen von den Vorgängen erst post faktum, als „Geschenk vom Chef-Koch“ zur Schokoladentorte in Kenntnis gesetzt.
Die Hauptthemen der Verhandlungen während des Besuches waren das Handelsdefizit der VSA im Handel mit China und die Situation mit den Atomwaffen auf der Koreanischen Halbinsel.
Wenn zum Handel einige Vereinbarungen erzielt wurden und ein Handelskrieg um 100 Tage aufgeschoben wurde, so wurde in der Situation mit dem Atomwaffenprogramm der KVDR (Koreanische Volksdemokratische Republik – der offizielle Staatsname Nordkroeas – d.Ü.) auf China ein enorm starker Druck ausgeübt. Ich bin überzeugt, daß der Raketenangriff gegen Syrien und die Entsendung der Flugzeugträger-Gruppe an die Küsten Koreas mit
der sichtbare Teil des Eisbergs sind… und Xi Jinping ist „eingeknickt“.
Im Austausch für die Handelsvereinbarungen hat er nicht nur Korea hergeschenkt, sondern – wie sich gezeigt hat – sich auch von uns distanziert:

1. China hat die sofortige Rückführung aller koreanischen Frachtschiffe aus allen seinen Häfen in die Heimathäfen gefordert;

2. Es hat angedroht, den Import der koreanischen Kohle einzustellen, und das ist fast ein Drittel aller Deviseneinnahmen der KVDR;

3. Es hat erklärt, die Frage zu prüfen, daß die Grenzzusammenarbeit beendet wird und die Bürger der KVDR in ihre Heimat zurückgeschickt werden, was ebenfalls nicht unbedeutende Einnahmen im koreanischen Staatshaushalt beendet;

Ракетный удар США по Сирии: кто оказался жертвой американского блефа

4. Es hat an der Grenze mit der KVDR eine Gruppierung der Streitkräfte mit 130 000 Mann stationiert;

5. Im Verlaufe der Abstimmung im UNSicherheitsrat hat es sich der Stimme enthalten und nicht unsere Position zu Syrien unterstützt.
„Die Entscheidung Chinas, bei der Abstimmung zum Entwurf der auf Vorschlag Washingtons, Londons und Paris‘ eingebrachten Resolution des UNSicherheitsrates zu Syrien sich der Stimme zu enthalten, ist
ein riesiger Sieg des VSA-Präsidenten Donald Trump“, so der offizielle Vertreter des Weißen Hauses, Sean Spicer.

Um diese Vorgänge zu verstehen, muß man die Spezifik der chinesischen Weltsicht aufklären, dann wird verständlicher, warum Putin unseren Verbündeten scharf verteidigt und seine Positionen gefestigt hat, während China seinen Verbündeten aufgegeben hat.

China fühlt sich traditionell als „Mittelmacht“ und versteht sich faktisch als einziger vollwertiger Staat in einem Meer von Barbaren. Das ist nicht verwunderlich, denn es befand sich jahrhundertelang, bis zum Ende des 18., Beginn des 19. Jahrhunderts faktisch in dieser Situation.
Das Land – in der Vorstellung der Chinesen – war umzingelt von Barbaren unterschiedlicher Zivilisationsstufe, d.h. Einbezogenheit in die chinesische Zivilisation.
Die alle befanden sich in unterschiedlich starker Abhängigkeit vom chinesischen Imperator. Die Opium-Kriege und die nachfolgenden Bürgerkriege, die gleitend in die Aggression Japans übergingen, haben diesen Staat zerstört.
Allerdings ist die Mentalität, die sich im Verlaufe von Jahrtausenden herausgebildet hatte, nicht in Hundert Jahren zu verändern.
Übrigens haben genau deshalb die Chinesen – im Unterschied zu den Japanern – es nicht erlernt, mit den Widersprüchen zwischen den Imperialisten zu spielen und dabei die Souveränität zu behalten. Sie haben
keine Erfahrung in vollwertigen diplomatischen Beziehungen, d.h. sie setzen einen Austausch mit einem potentiell gleichwertigen Gegner oder Verbündeten voraus.

Sie können keinen Verbündeten haben in unserem Verständnis dieses Wortes, da sie es nicht verstehen, die langfristigen Interessen anderer Staaten und die Folgen ihrer Handlungen in Verbindung damit zu berücksichtigen…
Für China spielt die Zeit auf ihrer Seite, es „wartet am Fluß, bis die Leichen der Feinde vorbeischwimmen“. Für sie ist das wichtigste, die Zeit der direkten Konfrontation mit den VSA hinauszuzögern, um noch ein paar Jahrzehnte friedlicher Entwicklung zu gewinnen.
Die höhere Effektivität der sozialistischen Wirtschaftsweise gewährleistet ein höheres Wachstumstempo der Wirtschaft und garantiert in der mittelfristigen Perspektive eine bedingungslose wirtschaftlichen und also auch militärische Überlegenheit der CVR (Chinesische Volksrepublik – der offizielle Name Chinas – d.Ü.) über die VSA. Genau dies hat die chinesische Diplomatie geschafft – dies ist
die Grundlage ihrer Geopolitik.

Und diese Schwäche haben die Angelsachsen großartig ausgespielt!

Das Ergebnis ist für China katastrophal.

Ракетный удар США по Сирии: кто оказался жертвой американского блефа

1. Keiner der zurechnungsfähigen Politiker zweifelt daran, daß die KVDR niemals Japan und die VSA angreifen wird. Alle verstehen, daß das unter ständigen amerikanischem Druck befindliche Nordkorea gezwungen ist, ein Atomwaffenprogramm zu entwickeln, als Garantie zur Sicherung der eigenen Souveränität.
Korea wird von den Chinesen als Teil der Welt aufgefaßt, weil dieses Land seit Jahrhunderten sich in einer Vasallen-Abhängigkeit befunden hat.

Mehr noch, allein die jetzigen Existenz der KVDR als unabhängiger Staat wurde gesichert durch die Teilnahme von Millionen chinesischer „Freiwilliger“ im Verlaufe des Krieges 1950-53. Von den Volksmassen wird dies als beispielloses Heldentat der Volksbefreiungsarmee Chinas (VBAC) und der koreanischen Kommunisten aufgefaßt.
Allerdings im Tausch gegen die wirtschaftlichen Vorteile und die Hinauszögerung der direkten Konfrontation sind sie auf einen Kuhhandel mit den VSA eingegangen.
Neben dem negativen außenpolitischen Effekt wird dies unausweichlich auch Unzhufriedenheit in der chinesischen Gesellschaft hervorrufen, was die Positionen von Xi Zsinping schwächt.

2. Rußland ist der natürliche Verbündete der CVR in der bevorstehenden Konfrontation mit den VSA. Die Versorgung der schnell wachsenden Wirtschaft Chinas mit Rohstoffen ist möglich entweder durch die langgezogenen Schiffahrtswege, die ständig unter der Bedrohung durch die amerikanische Flotte stehen, oder von Territorium des kontinentalen Rußlands aus.
Die Distanzierung Chinas von uns wird unausweichlich eine Abkühlung der Beziehungen hervorrufen, was die mittelfristigen Pläne der Landesentwiclung in Frage stellt.

Allerdings ist der internationale Aspekt der Vorgänge für China einfach katastrophal.
Von sehr vielen Ländern war China als eines der Machtzentren aufgefaßt worden, auf das man sich in der Konfrontation mit dem Hegemoniestreben der VSA stützen kann.
Pakistan, die Philippinen und viele andere hatten ihre Politik darauf ausgerichtet, daß dies ein „unumstößlicher“ Fakt ist.
Nun wird die internationale Autorität Chinas stark abfallen.

Wenn früher die CVR in einer Gruppe jener Länder, welche danach strebten, ihre Souveränität zu garantieren, den VSA gegenüberstand, so ist China nun für eine unbestimmte Perspektive in „stolzer“ Einsamkeit verblieben.

Liebe Leser, beruhigt euch und eure Freunde, es wird keinen Krieg geben! Das Ziel der jetzigen Korea-Krise ist nicht die Atomwaffen-Abrüstung der KVDR, sondern die geopolitische Niederlage Chinas, und in deren Ergebnis die Verluste dessen potentieller Verbündeter!
Alles andere ist nur Bluff!

Quelle: Источник
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Ja, starker Tobak, diese Analyse, oder?
Auch wenn man nicht mit allen Argumenten konform geht – es scheint was daran zu sein an vielen Einschätzungen.
Versuchen wir mal, zwei Stellen aufzuzeigen, die nachdenklich stimmen.

Zum einen dürften die für den Westen geschilderten Folgen einer internationalen Untersuchung, welche die syrische Regieung vollständig „freispricht“, auch für die Globalisten zu durchschauen sein; daher ist zu erwarten, daß diese ihren ganzen Einfluß geltend machen werden damit diese Untersuchung so lange wie möglich hinausgezögert, so schlecht wie möglich durchgeführt und deren Ergebnisse so ungenau wie möglich formuliert werden – die freudige Erregung des Verfassers wird also recht schnell verfliegen.

Was die Einschätzung der Folgen für die chinesische Seite betrifft, so bleibt abzuwarten, wie es da weitergeht; immerhin kann man die Bereitstellung der chinesischen Truppen an der koreanischen Grenze auch anders verstehen: als Zeichen, daß im Falle einer Angriffs China sich mit Mann und Maus auf die Seite seines Vasallen stellen wird – gewiß nicht umsonst hat China die KVDR bei der Atomwaffen-Technologie unterstützt…

Möglich auch, daß die heutigen chinesischen „Kommunisten“ ihren Marx nicht mehr so gut kennen und das vom ihm herausgearbeitete Gesetz der ungleichmäßigen Entwicklung des Kapitalismus einfach „vergessen“ haben.

Auch war der 1. Stellvertretende Regierungschef Chinas umgehend bei Putin in Moskau zu Gesprächen, und falls die Einschätzung des Autors auch nur annähernd richtig wäre, würde jetzt China sehr präzise aus ersten Hand den russischen Standpunkt kennen – und im weiteren gewiß besser berücksichtigen…

Was die Show um Korea betrifft, so teile ich die Zuversicht des Autors – es ist für einen Krieg in Asien zur Zeit noch viel zu früh…
Außerdem befindet sich gerade ein Schiffsverband der russischen Pazifik-Kriegsflotte mit dem Raketen-Kreuzer „Warjag“ an der Spitze in koreanischen Gewässern – er hat an diesem Freitag erst den südkoreanischen Hafen Pusan verlassen, nachdem die Mannschaft dort mit dem Bürgermeister der Stadt, dem russischen Generalkonsul und Vertretern der Südkoreanischen Kriegsflotte zusammengetroffen war.
Kein Geheimnis, daß der „Warjag“ (= der Waräger) mit Überschall-Raketen „Jachont“ bestückt ist, deren Nachfolger „Zirkon“ gerade bei einem Test die achtfache Schallgeschwindigkeit erreicht hat – da wird sich jeder Schiffsverband – auch einer der VSA – größte Zurückhaltung auferlegen, wenn solch ein Schiff in der Nähe ist.

LH, 17.4.2017


5 Kommentare

  1. Alm-Öhi sagt:

    Letztendlich geht es doch nur um die Ölpipeline, die arabischers Öl billig durch Syrien und die Türkei Richtung Europa und VSA schaffen soll, wo Assad null Interesse daran hat – worum es überhaupt bei dem ganzen Gerangele in Syrien geht. Für die VSA ist das aber inzwischen zweitrangig, weil man durch Vegiftung des Bodens (fracking) ja auch schon autark wird (Amerika wieder groß werden lassen, etc.). Anschließend wird wohl nicht mehr Korea seine Kohle an China liefern, sondern die VSA. Die armen Nordkoreaner werden dann voraussichtlich vermehrt verhungern.
    Da ja langsam auch die Katze aus dem Sack ist, was Nullpunktenergie anbelangt, so wird es darüberhinaus wohl auch nicht mehr lange dauern, bis diese Technologie salongfähig wird und man auf all diese altertümliche Verbrennungstechnologie verzichten kann, weil sie einfach überholt ist.

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  2. luckyhans sagt:

    zu A-Ö um 03:16
    Meinst du wirklich, daß „nur wegen einer Pipeline“ solche schweren Geschütze aufgefahren werden, wie ein flagranter Völkerrechtsbruch?
    Schau mal:
    + Ehemalige Mitarbeiter von US-Geheimdiensten haben sich aus Anlass des US-Angriffs auf Syrien mit einem Memorandum an den US-Präsidenten Trump gewandt. – http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP06017_170417.pdf
    + Auch der bekannte US-Publizist Dr. Paul Craig Roberts wirft Trump vor, mit dem Angriff auf Syrien das Völkerrecht gebrochen und ein Kriegsverbrechen begangen zu haben. – http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP05917_160417.pdf

    Und war nicht Syrien einer der wenigen Staaten, die noch souverän sind? Ohne Firma und Rothschild-Zentralbank?
    Da ist also noch einiges Mehr im Schwange – auch hier auf bb schon dargelegt…;-)

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  3. ALTRUIST sagt:

    Alm-Öhi
    18/04/2017 um 03:16

    Da ja langsam auch die Katze aus dem Sack ist, was Nullpunktenergie anbelangt, so wird es darüberhinaus wohl auch nicht mehr lange dauern, bis diese Technologie salongfähig wird und man auf all diese altertümliche Verbrennungstechnologie verzichten kann, weil sie einfach überholt ist.

    Das war auch Gegenstand eines der letzten Sendungen von ddbradio / Verfassungsgebende Versammlung

    https://www.youtube.com/channel/UCsadWGY7Ohlf2vq5DE-YcDA/videos

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  4. Archivar sagt:

    Per Zufall entdeckt, da es keine Zufälle gibt
    Angriff auf Syrien – möchte Putin eine 2. Kubakrise?

    So gesehen, kann ich den gesamten Kanal empfehlen. Bin gerade dabei, alle Übersetzungen zu schauen 🙂

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  5. Gravitant sagt:

    Ein Bewußtseinswandel in bezug auf den Krieg als Institution zeigt sich.
    Die Menschheit kannte den Krieg seit Jahrtausenden als unvermeidliches Übel
    oder sogar als Quelle von Macht,
    Glanz und Freiheit und als Feld menschlicher Erprobung.
    Die aufklärerische Überzeugung,der Krieg müsse und könne
    definitiv überwunden werden,hat sich heute sowohl unter Intellektuellen
    wie beim – Mann auf der Straße – verbreitetet.
    Diese Überzeugung leidet meist unter der Schwäche,
    die Bedingungen ihrer eigenen Verwirklichung nicht zu kennen.
    Man akzeptiert oder fördert politische,soziale,ökonomische Strukturen,
    die zum Konflikt,schließlich zum bewaffneten Konflikt drängen und sieht,
    wenn der Konflikt ausbricht,die Schuld in den Personen der Politiker
    oder Militärs statt in dem Systemzwang,
    dem diese Personen sich auch bei guter Absicht kaum entziehen können.

    Der Untergang des Kapitalismus,indem das Bürgertum die Macht hat,
    könnte zu Weltfrieden und Schließung aller Waffenfabriken führen.

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