bumi bahagia / Glückliche Erde

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Träumers Einwürfe

Unser träumender Ludwig hat da so einiges in den Postkasten eingeworfen, und weil da vielleicht nicht jeder reinschaut, und weil da immer wieder Neues reinkommt, so daß das bisherige kaum noch zu sehen ist, sollen hier einige seiner Einwürfe mal in ihrer Originalform „gesichert“ werden.
Luckyhans, 18.8.004
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Ludwig lernt nix aus der Geschichte. Oder doch? Hat er inzwischen für sich festgestellt, daß das Kleben an Vergangenheit mit der Forderung der Vergangenheitsbewältigung ihm nur schadet. Er lebt im Jetzt und prüft das heute noch vorhandene Fundament der Vergangenheit auf seine Tragfähigkeit in der Gegenwart. Das, was ist, nutzen und nicht das alte Fundament verbiegen wollen im Sinne von Umdeutung – „Was wäre, wenn das alte Fundament nicht von den Römern, sondern ausschließlich von den Atlantern, Wikinger oder eine sonstige wilde Horde gebaut worden wäre? Wäre das heute besser für seinen Lebensstandard? Alles alte, das nicht mehr im Jetzt ist, hat seine Schuldigkeit (das blödsinnigste meiner Worte. Aber dennoch für den Normalo verständlich)

Was nutzt ihm Geschichte? Aus der wurde eh nie was daraus gelernt im Sinne von würdevollem Zusammenleben, bis auf unbedeutenden Kleinigkeiten. Z. Bp., die Pfoten von der heißen Herdplatte fernhalten. Diese Erfahrung ist nicht Geschichte, sondern persönliche Geschichte – schmerzhafte Erfahrung, die am Rande des eigenen Egos endet. Das ist auch das Dilemma des Kollektivs, das sich aus Kleinzellen zusammensetzt – nicht getrennt werden kann und das Große schafft. Jetzt wird’s kompliziert. L. muß sich noch einige Gedanken dazu machen, bzgl. eigener und kollektiver Geschichte, die ihn im Jetzt beeinflußt.

Also weg mit der Geschichte. Die mochte ich bereits in der Schule nicht. Geschichte hat – wenn überhaupt nur akademischen Wert.

Und jetzt, heute auf einen Artikel über Ägypten, Pharaonen und das gepeinigte jüdische Volk stoßend, ist Ludwig Feuer und Flamme mit der Frage: Was wäre, wenn diese alte Geschichte so nie stattgefunden hätte? Gäbe es da heute überhaupt einen Konflikt mit dem auserwählten Volk? Wäre es überhaupt existent oder von Bedeutung?
Besonders spannend wird die Feststellung in diesen Artikel, daß in den alten Schriften keine Pyramiden und Pharaonen erwähnt werden. Das geknechtete auserwählte Volk muß sich warm anziehen, wenn dieser Artikel stimmig ist. Das Sklaventum gab es in dieser Form nicht. Ihr geistiges Fundament, festgeklopft in der Thora und der Bibel, auf das sie sich seit langem beziehen, wackelt dann. Aber was nützt es, sowas aufzudecken. Werden dadurch Verhaltensweisen geändert, wenn die wahre Geschichte bekannt wäre. Ne, denkt Ludwig. Das Hamsterrad ist inzwischen zur Zentrifuge geworden, die erst Hirn und dann Eier ausschleudert. Bleibt nur eines. Eigene Geschichte schreiben, die eigenen Erlebnisse reflektieren. Aus der globalen Geschichte ist keine Menschwerdung möglich. Warum? Weil immer andere für das eigene Schicksal schuld sind. Und noch was. Immer gucken was deine Handlungen bewirken könnten. Aua wirst du öfter schreien.

http://wunderhaft.blogspot.de/2016/08/warum-werden-die-pyramiden-nicht-in-der.html

Ludwig bleibt nach dieser Betrachtung dabei, nix aus Geschichte dazulernen zu wollen, weil es daraus nix zu lernen gibt. ‚Es gibt da nichts zu sehen, gehen sie weiter‘. (HPK)

L. möchte in diesen Zusammenhang nochmals auf den kernigen Artikel, von Luckyhans hinweisen. Paßt bestens dazu: https://bumibahagia.com/2016/07/12/das-alte-aegypten-teil-1/

Die Rose

Wie komme ich dazu, gerade diese Lyrik einzustellen?

In der Startseite von bb sind nur für kurze Zeit diese Zeilen sichtbar, die mich berühren.

„Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt geworden sind.
Wir werden alt, weil wir aufgehört haben zu spielen.“ Autor Rose. http://www.heftig.de/rose/

Hatte eher zufällig auf den Autor geklickt, da ich vorher nicht vermutete (übersehen, daß es ein Link ist), daß sich dahinter eine wirklich bedeutende Geschichte versteckt, die ich weiterleben lassen will. Eine kurze Geschichte, die für viele junge Menschen ihr künftiges Leben in andere Bahnen lenken könnte. Ich bin mit der Rose. In meinem Rückblick belastet mich nicht die Scheiße, die ich gebaut habe, sondern diese Erkenntnis:

„Die Älteren unter uns bereuen für gewöhnlich nämlich nicht die Dinge, die sie getan haben, sondern viel mehr die Dinge, die sie nicht getan haben. Die einzigen, die den Tod fürchten, sind die, die bereuen.“

Daher möchte ich den ganzen Text der Rose hier nochmal festklopfen, damit sich möglichst viele daran reifen können.

Diese wunderbare Geschichte kursiert schon seit einer ganzen Weile im Netz. Sie handelt von einem jungen Mann, der von der Begegnung mit einer alten, weisen Frau berichtet, die eines Tages an seiner Universität auftauchte und die jungen Menschen dort mit ihrer Lebenserfahrung inspirierte. Am Ende wirst vielleicht auch du etwas Positives aus der Geschichte ziehen, also sei gespannt.
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Am ersten Tag an der Universität stellte unser Professor zunächst sich selbst vor und sodann eine Person, die wir alle auch noch nicht kannten. Ich stand auf um mich umzusehen und bemerkte eine sanfte Hand auf meiner Schulter. Ich drehte mich um und sah eine kleine, alte und runzelige Frau, die mich mit einem Lächeln anblickte, das ihre gesamte Erscheinung zum Leuchten brachte. Sie sagte „Hallo mein Hübscher. Ich bin Rose. Ich bin 87 Jahre alt. Darf ich dich umarmen?“
Ich lachte und antwortete instinktiv „Natürlich darfst du das.“ und sie drückte mich fest an sich.
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„Warum bist du in deinem jungen und unschuldigen Alter schon an einer Universität?“, fragte ich sie. Sie antwortete vergnügt: „Ich bin hier um einen reichen Ehegatten zu finden, um zu heiraten und um ein paar Kinder zu bekommen…“
„Nein ernsthaft“, fragte ich nach. Ich war gespannt darauf, was sie motiviert haben könnte, sich dieser Herausforderung in ihrem Alter zu stellen.
„Ich träumte immer schon davon, einmal eine akademische Ausbildung zu machen. Und nun mache ich eine.“, erzählte sie mir.
Nach der Vorlesung gingen wir zusammen zum Gemeinschaftsraum für Studenten und teilten uns einen Schokoladen-Milchshake. Wir wurden sofort gute Freunde. Für die nächsten drei Monate verließen wir stets zusammen den Unterricht und sprachen unentwegt miteinander. Ich war wie hypnotisiert, wenn ich dieser „Zeitreisenden“ dabei zuhörte, ihre Weisheiten und Erfahrungen mit mir zu teilen.
Während des gesamten Kurses wurde Rose zur echten Ikone an der Uni und sie schloss Freundschaften, wo immer sie auftauchte. Sie liebte es, sich herauszuputzen und sie genoss die Aufmerksamkeit, die ihr die anderen Studenten zuteil kommen ließen. Sie lebte es förmlich.
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Am Ende des Semesters baten wir Rose darum, bei unserem Football-Bankett eine kleine Rede zu halten. Und ich werde niemals vergessen, was sie uns dabei gelehrt hat. Sie wurde vorgestellt und betrat das Podium. Als sie gerade damit begann, ihre vorbereitete Rede vorzutragen, ließ sie versehentlich drei ihrer fünf vorbereiten Karten fallen.
Frustriert und auch ein klein wenig verlegen lehnte sie sich nach vorne zum Mikrophon und sagte: „Bitte entschuldigt, ich bin ein klein wenig nervös. In der Fastenzeit habe ich das Biertrinken aufgegeben und dieser Whiskey bringt mich einfach um. Ich werde meine Rede niemals wieder geordnet kriegen, also lasst mich euch einfach das erzählen, was ich weiß.“
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Wir lachten und sie räusperte sich kurz. Dann sagte sie: „Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt geworden sind. Wir werden alt, weil wir aufgehört haben zu spielen. Es gibt bloß vier Geheimnisse, jung zu bleiben, glücklich zu sein und Erfolg zu haben. Du musst lachen und du musst jeden Tag Humor beweisen. Du musst einen Traum haben. Und wenn du deine Träume aufgibst, stirbst du. Es gibt so viele Menschen, die durch die Welt laufen und bereits tot sind, ohne es zu wissen. Es gibt einen riesengroßen Unterschied zwischen älter werden und heranwachsen.
Wenn du 19 bist und ein ganzes Jahr lang im Bett liegen bleibst, ohne auch nur eine einzige produktive Sache zu tun, wirst du 20 Jahre alt werden. Wenn ich 87 Jahre alt bin und ein Jahr im Bett liegen bleibe, ohne irgendetwas zu tun, so werde ich 88. Jeder kann älter werden. Das erfordert weder ein bestimmtes Talent noch irgendeine Fähigkeit. Die Idee ist aber vielmehr, heranzuwachsen, indem wir stets die Möglichkeiten wahrnehmen, uns zu verändern. Bereut nichts. Die Älteren unter uns bereuen für gewöhnlich nämlich nicht die Dinge, die sie getan haben, sondern viel mehr die Dinge, die sie nicht getan haben. Die einzigen, die den Tod fürchten, sind die, die bereuen.“
Sie schloss ihre Rede damit ab, all ihren Mut zu fassen und das Lied „The Rose“ zu singen. Und sie forderte jeden einzelnen von uns dazu auf, den Text dieses Liedes zu verinnerlichen und ihn jeden einzelnen Tag unseres Lebens zu leben.
Am Ende des Jahres erreichte Rose ihren Universitäts-Abschluss. Ein Jahr später starb sie. Sie war in Frieden und in sich ruhend eingeschlafen. Über zweitausend Studenten der Universität nahmen an ihrer Beerdigung teil, um der Frau die letzte Ehre zu erweisen, die uns an ihrem eigenen Beispiel gelehrt hatte, dass es niemals zu spät dafür ist, das zu sein, was du sein möchtest.
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Diese Geschichte sollte man verinnerlichen, denn sie bietet einem wahrhaftig einen Denkanstoß. Drum merke dir: „Älter werden ist Gesetz, erwachsen werden ist eine Option.“

Manchmal bringt die ‚triviale‘ Lyrik und was diese Hilfsschülermusiker den Gebildeten zumuten auf den Punkt, was Sache ist. Diejenige, die sich von dieser Proletenmusik mit Abscheu abwenden und lieber die Opernhäuser in Bayreuth oder Wien besuchen, sollte sich warm anziehen oder besser ausziehen. Denn bald wird ihnen der Thaler und der Frack brennen. Dann wird’s heiß.

Das folgende Video ist ein Meisterwerk, wie ich meine. Es rumort. Noch kann man die Jugend verblenden durch Konsum, Fratzenbuch oder Pockenmondphantasien.
Meine Intuition sagt mir – nicht mehr lange. Erlebe das selbst in meinem Umfeld. Die Kids sind nicht so verblödet, wie sie – vor allen durch die Alternativmedien dargestellt werden. Da lauert bald eine größere Gefahr, die der Kabale gefährlich wird. Der größte Teil der Alternativen heute ist der Kabale hörigWand und verteufelt das von ihnen implementierte Gehabe der Jugend und fördert es gleichzeitig.

Laßt der Jugend einfach ihren Lauf. Fördert sie, wo sie danach fragt. Sie hat viele Fragen. Sie ist doch nicht blöd. Ihr könnt es. Erinnert euch an eure eigene Jugend. Warum seid ihr heute so große Arschlöcher, daß ihr sie mit allem füttert, nur um eure perverse Egozentrik zur Schau zu stellen. Ihr Alten hatten es selbst inne, das Feuer der Menschwerdung. Warum habt ihr es gelöscht?

Verseucht mit alternativen Erziehungsmodellen, die letztendlich nur ein Abklatsch der Prügelstrafen sind. Die neuen genderverseuchten Nannys erziehen nur noch funktionierende wohlbehütete Zombies. Nur nicht auffällig werden. Individuelle Bioroboter mit Funktionskleidung von Adidas, Eierfons und so mit Fahrradhelmen sind gefragt. Nur keine Verunfallung. Es könnte ein Konsumzombie ausfallen und der Krankenkasse den Kuchen wegfressen. Gut, sie sind in einer Warteschleife, beschäftigt mit Scheißdrecksfratsenbuch u. a. Das hält nicht mehr lange an. Wie ich auf diese Idee komme, wird mancher fragen. Einfach durch Beobachtung.
Die Kinder erziehen sich selbst gegenseitig. Sprudeln geradezu heraus mit Schöpfers Idee. Bauen sie weiter aus und vervollkommnen sie – wenn man sie nur läßt.

Another Brick in the Wall
Wir brauchen keine Erziehung
Wir brauchen keine Gedankenkontrolle
Keinen schwarzen Sarkasmus im Klassenzimmer
Lehrer, lasst diese Kinder in Ruhe,
Hey, Lehrer, lasst diese Kinder in Ruhe!
Insgesamt ist es nur ein weiterer Stein in der Mauer
Insgesamt bist du nur ein weiterer Stein in der Mauer
Wir brauchen keine Erziehung
Wir brauchen keine Gedankenkontrolle
Keinen schwarzen Sarkasmus im Klassenzimmer
Lehrer, lasst die Kinder in Ruhe,
Hey, Lehrer, lasst uns Kinder in Ruhe!
Insgesamt ist es nur ein weiterer Stein in der Mauer
Insgesamt bist du nur ein weiterer Stein in der Mauer
(Pink Floyd)

thoms Frage an Alle.

Trill Jod S11 Körnchen waren besonders wirksam bei lebensgefährlichen Schilddrüsenerkrankungen. Vor der Joderfindung fielen 8 von zehn Wellensittichen tot vom Stängli.

War das nicht in der Zeit der wahnsinnigen Atombombenversuche? Was dem Wellensittich zum Überleben hilft, kann doch für den Menschen nicht schlecht sein. Oder? Hat man damals nur an das Wohl der Vögelianer gedacht? Also raus wieder mit dem Vogelfutter. Jod S11 gehört ab sofort in die nächste Koalitionsvereinbarung. Hat noch einen anderen Vorteil. Es sind daran Körner zum Fressen angedockt. Also alles vegan, auch besonders gut für die menschlichen Körnerfresser geeignet. Da müßten doch die veganen Genderschlampen jubeln und eine Neuauflage fordern. Vorbeugende Gesundheit, gepaart mit Radiaktivblockern ausm Bioladen wird bald der Renner. Zu Brei gekocht, ist es sogar für die Brut verträglich. Ich würde sogar raten, zur Abwechslung jodierte Trockenmilch der Brut zu verabreichen. Dann brauchen die Pampers nicht mehr weggeworfen werden, sondern nur abgestaubt. Vielleicht hilft es auch die Rosette gegen Schwule zu schützen oder Gebärmutterhalskrebs vor grüngegelten Kinderfic++++n und Transen zu verhindern.

Kann mich noch gut an meine Säuglingszeit erinnern. Da hat Mutti mir nur Trockenmilch gegeben. Die war ausm Arsenal unserer Befreier aus dem Westen. Läusepulver und Kampfmittel gegen Kartoffelkäfer und Zecken gabs gratis dazu um die dieses Ungeziefer zu eliminieren, das die vorher in D einbürgerten. Wahre Freunde eben. Die haben für alles eine Lösung. Das hat das Auskochen der vollgeschissenen Windeln im Braukessel erspart, in dem ich heute noch mein Ludwig Bräu mache. Der Recyclingkreislauf wird dadurch immer perfekter. Das Reinheitsgebot ist damit gewahrt.

Untern Tisch hocken bei einer A-Bombenexplosion oder Kernschmelze ist auch nicht mehr in. Heute brauchst du nur Pockenmond-Monster in ausreichendem Abstand zum KKW plazieren und alle sind in Windeseile wech. Evakuierungspläne waren gestern. Wir brauchen die Bundeswehr schließlich im Innern für wichtigere Aufgaben. Es gibt genügend Volksschädlinge, die die Regierung belästigen.

Merke: Nicht die Regierung ist das Problem, sondern das Volk. Ruhe jetzt Ludwig, sonst siehst du dein Mittagessen gleich nochmal auf der Tastatur.

Also, was soll ich dazu noch sagen. Es gibt keine Antwort mehr auf so viel Scheiße, die uns verkauft wird (soll). In Zeiten, wo der Bunzel nicht aufwacht – geistig narkotiert ist, tut es sicher nicht weh, wenn er bei lebendigem Leib durch den perversen Kapitalismus sein eigenes Verrecken durch Arbeitsplatz um jeden Preis fördert – mitgestaltet.
So, jetzt habe ich noch einen gemütlichen Abend mit dem Schöpfer vereinbart und werde ihm von Jod S11- Körnchen berichten, die die Welt retten wird. Natürlich auch von jodierter Trockenmilch. Bei einer Habanos Zigarre (Montechristo) – gespendet von Hilke und einem Glas Ludwig Bräu kann ich den sicher gnädig stimmen, damit er mich nicht gleich wieder rausschmeißt, wenn ich ihm von der Alchemie – der Jod-Körnchen berichte, die der Mensch erfunden hat um sich zu retten. So wie ich ihn kenne, amüsiert er sich köstlich und ist gleichzeitig verwundert über den Menschen, der sich erst Probleme schafft und dann eine Lösung dafür sucht.

@ thom ram 09/08/2016 um 23:09

Was machen die da? Einen Gang zum Doktor, der eine Rudel-PoliAnamnese erstellt oder ist es nur eine Polonaise? Kann mich als alter Sack nur noch dunkel erinnern, daß ich an solchen Rudelgängen in Reih und Glied in der fünften Jahreszeit immer mittendrin war. Wohl darauf achtend, daß vor und hinter mir keiner Mit-glied sich einsortierte.

Noch was ist mir bei diesem Foto von Miss BumBum 2016 aufgefallen. Bei unseren früheren Polonaisen waren alle noch anständig angezogen. Halbe Sachen oder fast nix wie hier gab es nicht. Ist die Jugend heute nicht mehr imstande, ganze Sachen zu machen? Bei uns – also 1970ff fingen die Polonaisen ganz langsam an. Anständig bekleidet – wie es sich ziemt, mit schrillfarbenen Trompetenhosen und Wildlederstiefeln, Senfkragen (war von der guten Bratwurst am Kiosk mit Senf verschmiert, weil bartlos vom Bart noch nicht separiert werden konnte) ging es los. Nach ein paar Stunden, durchzecht mit flüssigen geistigen Aufhellern war aller Modefurz, der die Brust oder die Arschfalte einengen konnte, abgelegt. Dann war wirkliche Partie. Will das aus Jugendschutzgründen nicht weiter beäugen. Und – nicht wie heute, ein bißchen Arschwackeln für den Hochglanz der Medien und für die heutige Jugend, die Feiern nur noch über Fratzenbuch kennen oder Pockenmondpunkte sammeln.
Welch armseliger Zunft seid ihr liebe Jugend aufgesessen? Hinter welchem Ideal versteckt ihr euch inzwischen – hinter welchem Schönheitsideal? Glotz so ein paar arschfaltenstrangulierten Pseudoschönheiten im Fratzenbuch durch börsenorientierten Medien nach, anstelle euch selbst Partie einfallen zu lassen, mit den hübsche Mädchen aus der Nachbargemeinde.

Ihr werdet noch dem nachheulen was ihr verpaßt habt. Gebt euch den schönen Künsten hin. Fangt an zu malen, schreibt Gedichte, geht von mir aus Angeln, Gärtnern, feiert Partys mit Freunden, träumt von der schönen Tochter der Nachbarin, aber haltet euch fern von solchen Bilder, so einer gehirngewaschenen Anleihe für euer Leben, die euch als lebenswert suggeriert wird . Da geht es nur ums Ausnehmen. Dein wirkliches Ich steckt in dir. Nicht im Nachahmen. Mußt du wirklich erst alt werden um das Leben zu kapieren?

https://bumibahagia.com/2016/08/05/rose-spiel-alter/

Es gab eine alte Tradition, habe ich mir öfter von Opa erzählen lassen, der vor seinen Gutenachtgeschichten immer denselben Spruch drauf hatte: Opium haut Opi um. Dabei trank er nur Selbstgebrannten. Was er seinen Zigarren beimischte, war sein Geheimnis, das er mit jugendlichen 96 Jahren mit ins Jenseits nahm. Vielleicht wurde er so alt, weil er mit Begeisterung Hammerwerfer war. Das hatte auch meinen Lebensplan geprägt. Junge, sagte er, wenn dir jemals ein Hammer in die Quere kommen sollte, nimm ihn liebevoll an und schmeiß ihn so weit weg, wie du kannst. Hammerwerfen macht von Arbeit frei, sein nächster Spruch, bevor er verschmitzt lächelnd, immer darauf bedacht war, daß die Zigarre zwischen seiner Zahnlücke nie ausging. Wir Enkel waren sicher, daß er die aus entsorgten Matratzen in gebrauchte Windeln gewickelt hatte. So nahmen wir den Geruch damals wahr, den die Liebe zu seinen Geschichten und natürlich zu ihm nie schmälerte. Er hatte stets einen großen Vorrat davon, der ihn überlebte und mich beerben sollte. Es waren jeweils sechs Stück sorgfältig in feinsten Tropenholzschachteln verpackte Zigarren. Damals noch Ente fahrend und natürlich dem freiheitlichen französischem Traum von Legal – Egal – Scheißegal und vor allem deren Gemütlichkeit folgend, Gaulouises Maispapier rauchend, gingen mir nach dem Pflichtbesuch im Bürgerstübl – der Kultkneipe in Karlsruhe, die man erst freitags um 23 Uhr besuchte um vier Uhr morgens die Kippen aus, was mich nach Hause bewegte. Das fiel es mir nicht schwer, an das Erbe von Opi denken, das es endlich zu würdigen galt. Zu Hause angekommen, waren nur dreihundert Meter, die nach fülf Pils noch locker zu bewältigen waren, packte ich die erste Zigarre aus. Was für ein Genuß.
Platte mit https://www.youtube.com/watch?v=TCD3Wa5RvjE aufgelegt, noch ein alkoholisches Hilfsgetränk rein und das Leben war im Reine. Am nächsten Morgen – so gegen 16 Uhr, nach einem üppigen Frühstück mit Salzheringen, war als nächstes der Nikotinspiegel wieder aufzufrischen. Mit was? Natürlich mit Opis Zigarren. War ja nix anders mehr da. Um an das Maispapier zu kommen, mußten wir Studenten, stets knapp bei Kasse immer ins nahe Elsaß fahren. Dort kosteten die den halben Preis. Aber diese Ausfahrt war erst für die nächste Woche angesagt. Meine Ente war wieder mal kaputt. Für deren Reparatur mußte ich arme Sau eine ganze Woche an der nahegelegten Tanke, die damals noch Reparaturwerkstadt war, malochen. War Opis Lehre vom Hammerwerfer nur Phantasie? Mir kamen Zweifel. Er hatte nie was von Arschbewegen erzählt. Egal, es war eine Woche in der ich nur seine Zigarren rauchte. Was für ein Genuß. Seither weiß ich die Habanos zu schätzen.

Wollte eigentlich was anderes erzählen. Die Geschichte von Opi, die stets sein Schenkelklopfer war. Was seid ihr so blöd. Macht es wie der Rabbi am Grab seines besten Freundes und ihr habt immer genügend Kohle in der Tasche. „Erzähl Opi“, kann der gleichzeitigen Hammerwerfer sein und Kohle einschaufeln? Der Rabbi kann das, meinte er, weil du so blöd bist es ihm hinzuwerfen. Nix kapiert Opi. Nun, dann will ich euch erzählen, wie das geht.

Am Grab, egal wo in der Welt, standen die Verwandten, Freunde und die restliche Gemeinde und beheulten den Verlust des Verstorbenen. Damit er in der jenseitigen Welt klar kommt, ist es Tradition, Geld ins offene Grab zu werfen. Je mehr, desto größer war die Freundschaft oder Hingebung. Der größte Hingebende hat am meisten gespendet. Rate mal, wer das war. Genau – der Sklave. Der Rabbi, allen Menschen wohlgesonnen und seinem Stand als Wohltäter bewußt, stieg nachdem alle Mitglieder des Dorfes ihr Bestes gegeben hatten – manche ihr Letztes ins Grab. Er hatte dabei nicht einmal Scham, seinen schwarzen Kittel und Hut wie eine Sau, die sich im Dreck suhlt zu beschmutzen. Es geht ja um Höherwertiges, damit der Verstorbene seinen Wohlstand im Jenseits sichern kann. Also vollkommen verdreckt – glitschick das Grab in Windeseile abrutschend, grabschte er alle Schekel zusammen, lies sich mit Beifall wieder von der Gemeinde aus dem Sumpf ziehen. Stand dreckverschmiert wie eine sulende Sau wieder vor der Gemeinde, die Schekel in seiner Arschtasche und Rucksack sicher fühlend, schrieb er stolz einen Scheck über den hundertfachen Betrag aus, den die Gemeinde mühsam zusammenraffte und warf ihn ins Grab, zum Wohle des Verstorbenen. Die Gemeinde jubelte und ernannte ihn zum Oberrabbi.

Habe hier eine interessante Seite gefunden, die mich gleichzeitig frösteln läßt. Zur Einleitung zwei Artikel. Ich kannte diese Seite bisher nicht. Werde sie auch nicht mehr besuchen. Warum? Sollten diese Artikel auch noch so viel Wahrheitsgehalt beinhalten, frage ich mich, was nützt mir dieses Wissen heute.

https://www.mzw-widerstand.com/die-verschwiegene-geschichte-der-angela-m/

https://www.mzw-widerstand.com/fakten-warum-die-nsdap-verboten-wurde/

Ich stelle die nur aus einem Grund ein um mir endgültig klarzumachen, daß solche Geschichten mich nur aufhalten – in meiner Menschwerdung behindern. Die ‚wahre‘ Geschichte, auch die Geschichtsklitterung ist doch nur die Ablenkung von mir selbst. Die einen beißen sich an „alles war früher besser“ fest, die anderen beheulen die verfälschte Geschichte, die ihre Zukunft behindert.

Leute, laßt den ganzen Scheiß der Vergangenheit fort. Ihr – vor allem ich, mein Ego hat andere Aufgaben. Was interessiert mich noch eine IM, ein AH … und und und. Kann ich die – auch die heutigen Plagegeister irgendwie verändern, in dem ich schreibe, Merkel muß weg, damit alles besser wird. Scheißedabbl. Ich kann nur meine Wut über meine eigene Unzulänglichkeit ausdrücken. Als Hofnarr sozusagen. Das geht denen am Arsch vorbei.

The Answer is Blowin in The Wind – Bob Dylan: https://www.youtube.com/watch?v=3l4nVByCL44

Die können nur auf einer Ebene agieren, die ich ihnen zur Verfügung stelle. Also bin ich es, der denen das Podest bereitet, damit sie mich Mithilfe ihres Lautsprecherorgans tumbbrüllen können. Warum höre ich denen überhaupt noch zu. Um etwas zu lernen oder zum Besten meine Scheißsituation etwas zu verändern, die sie mir geschaffen haben – freiwillig von mir gefördert? Jeder Brüllaffe hat gegenüber denen eine IQ, der hundertmal höher ist.

Diejenigen, die durch diese Artikel wieder Futter für ihre Ablenkung von der eigenen Verantwortung – von der eigenen Kreativität gefunden haben sollten, sind diese beiden Artikel gewidmet. Die mögen sich weiterhin in der Scheiße was war suhlen.
Das Navi – die heutigen Führer sind schuld. Links, rechts, geradeaus abbiegen, anstatt den eigenen Weg finden. Es gibt genügend Flecken auf der Erde, die es zu erkunden gilt. Es sind die, die schon immer da waren. Die zum Dorf und nicht zur Illusion der Konsumtempel in z. B. Bankfurt.
Wie viele Dörfer in den neuen Bundesländern gibt es, die tot sind? Oder in der Eifel und RP? Sind die nix mehr wert? Alle – die meisten strömen in die Ballungszentren. Suchen den neuen Gott Mammon, der Erlösung verspricht. Beklagen den Streß, der krank macht. Welch Irrsinn?

Lese nochmal du MSM, Fernsehen und an Geschichte festgeklammerter Zeitgenosse diese Artikel nochmal durch und frage dich, was hast du noch einen Vorteil daraus, wenn du dich weiterhin daran festklammerst? Ist es nur eine Ablenkung deiner selbst? Geh raus aus deinem geistigen Gefängnis der Vergangenheit. Hohle Erde, Leichentuch in Turin und andere alle andren Verschwörungstheorien gehen mir am Arsch vorbei. Ob richtig oder falsch ist wurschd. Auch die freie Energie. Die habe ich inne mit Schöpfers Idee. Wo bleibt deine freie Energie lieber Zeitgenosse? Die ist bereits da – in dir selbst. Wenn du nur wolle.

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3 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. vd sagt:

    „Besonders spannend wird die Feststellung in diesen Artikel, daß in den alten Schriften keine Pyramiden und Pharaonen erwähnt werden.“

    Das dachte ich auch mal, aber es stimmt nicht. Wenn mit der Bezeichnung „alte Schriften“ das Alte Testament gemeint ist, dann findet sich darin sehr wohl, wenn auch in Form einer Umschreibung, etwas zu der Pyramide, meines Erachtens zu der großen Pyramide von Gizeh.

    Jesaja 19:19 Zu derselben Zeit wird für den HERRN mitten im Lande Ägypten ein Altar, und hart an seiner Grenze für den HERRN eine Denksäule stehen;

    Denksäule, Mahnmal, Grabmal im Sinne von: Denke mal, Mahne mal, Grabe mal … und du wirst fündig werden.

    Giza, auch Gizeh, ist das arabische Wort für Grenze. Und was den Altar betrifft, so ist damit die/der Sphinx gemeint, die/der früher innen begehbar war und in deren/dessen Inneren ein Altar steht. Der Pharao wird auch erwähnt.

    2.Mose 7:1 Der HERR sprach zu Mose: Siehe zu, ich habe dich dem Pharao zum Gott gesetzt, und dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein.

    Was quasi derselbe Wortlaut ist, wie bei dem arabischen Glaubensbekenntnis, die Schahāda.

    „Es gibt kein Gott, außer dem einen Allah und Muhammed ist sein Gesandter und Prophet.“

    Die Geschichte wurde nur dahingehend verfälscht, daß der Mose in Wahrheit kein Jude (Hebräer) war, sondern ein Hyksos (Hykussos, ein Volk der Steppe – Nomadenvolk), also einer von denen, die sich später Israeliten, noch später auch Chazaren (davon abgeleitet das Wort Nazarener) nannten oder Essener und heutzutage Jesuiten. Doch alle Bezeichnungen bedeuten im Grunde immer Hirtenkönige. Was die Juden (Hebräer) betrifft, für sie trifft die Bezeichnung Mischvolk zu, und das waren die, die als die Sklaven der Israeliten (= Hyksos) zusammen mit ihnen aus Ägypten zogen, ziehen mußten, als der Mose (Thutmosis III.) mitsamt seiner ganzen Horde von den damaligen Einheimischen aus Ägypten hinaus in die Wüste geworfen wurde, wo sie fast verhungert und verdurstet wären, hätte Mose nicht für Manna (hebr. Man hu) gesorgt.

    2.Mose 12:37Also zogen die Kinder Israel aus von Raemses gen Sukkot, bei sechshunderttausend Mann Fußvolk, die Kinder nicht inbegriffen.
    38Auch zogen mit ihnen viele Mischlinge und Schafe und Rinder und sehr viel Vieh.

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  3. Bettina sagt:

    Danke an Ludwig,
    du bringst mich oft zum überlegen mit deiner Weisheit!
    Auch wenn ich nicht gleich und oft gar nicht meinen Senf dazu gebe, lese ich denoch mit und es werkelt oft noch Tage in mir drin!
    Es hat Sinn und es bringt mich voran.
    Danke dafür

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