bumi bahagia / Glückliche Erde

Er ist uns inzwischen schon lieb und teuer geworden, besser gesagt: uns lieb und für die Natur teuer – unser Wohlstand.
So ist es wohl eine Überlegung wert, wie der tatsächliche Stand ist.
Luckyhans, 21. Juni 2016
———————————-

Ja, die Frage ist: wo stehen wir, und wie wohl ist uns dabei.

Unser träumender Freund Ludwig hatte hier vor kurzem seinen Anspruch auf Luxus dargelegt – ich darf, seine gütige Erlaubnis voraussetzend, das zitieren:

Der wahre Luxus besteht für mich nicht im unsinnigen Geldansammeln auf Kosten meiner Mitmenschen und der Umwelt um es dann in blödsinnigen protzigen Statussymbolen einzutauschen.

Den hatte ich noch nie inne. Aber was ich heute noch inne habe, sind die Erfindungen, die das Leben angenehmerer – annehmbarer machen. Wozu haben wir sonst Evolution? Dazu gehört auch Auto, Handy und … vor allem für den Bauern ein Traktor, damit er sich und den Pflugochsen nicht mehr schinden muß. Die Träumer des Minimalismus, die jeglichen Luxus ablehnen, sind für mich die schlimmsten Steigbügelhalter der Elite.
Verteufeln den Luxus, ohne dessen wirkliche Definition zu kennen.
Schaffen Spannung zwischen dem, zu dem sie nicht fähig sind und dem Wunsch danach.
Die Nichtprivilegierten verteufeln die Privilegien. Meine damit die gut monetär versorgten Arschlöcher, deren Hirn im Dickdarm angekommen ist. Oder noch schlimmer, pflegen ihre Verirrung als Kult einer veganen Sekte in den von Papi finanzierten oder geerbten minimalistisch eingerichteten Lofts oder Vorstadtvillen. Die Komik des Lebens läßt sie als Luxusverweigerer feiern.

Gleich zwei oft mißverstandene Definitionen hier, das Privileg und der Luxus. Zum Privileg hat Nazneen Tobler eben in bb einen wunderbaren Vortag gehalten. Privileg, das Vorrecht das eigene Leben wertzuschätzen und es entsprechend zu verteidigen.
Privileg ist, den Souverän zu erkennen.
Ein Gedanke, der unseren andersweilenden ohnweg–Hans Steinle sicher jetzt jubeln läßt.

Luxus?
Anna meint dazu: Luxus – lux (lat.) = Licht (Anm: Das ablehnen, ist der Kabale geholfen)
Austerität – Sparsamkeit, Entbehrung = Dunkelheit

Dem schließe ich mich gerne an.
Luxus ist, keinen Wecker für fremdbestimmte Frondienste mehr zu stellen. Mein eigenes Potential erkennen. Sei es auch noch so klein, im Sinne des Vergleichs. Der Vergleich ist übrigens eines der größten Übel, das uns an der Menschwerdung hindert, am souverän sein.
Luxus ist, die Angst vor der ‚Obrigkeit‘ zu verlieren. Diese Hosenscheißer haben mehr Angst vor uns als wir vor ihnen. Laß das dir kleines Arschloch einmal wirklich inne werden.

Wie schrieb Hans Bemmann in seinem Buch: »Mitten in einem großen Garten« erzählt er die Geschichte von den furchterregenden Riesen, dessen einzige Angst es ist, daß Menschen keine Angst mehr vor ihnen haben. Hans Bemmann starb am 1. April 2003. Absolut lesenswert.

Luxus ist, mein Potential ohne monetäre Interessen angstfrei in die Gemeinschaft einzubringen, die mir entsprechendes zurückgibt – ohne Erwartungshaltung. Ganz wichtig!

Luxus ist, die Angst vor dem Tod, überhaupt jegliche Angst fallenzulassen. Nicht Denkmäler und Mausoleen bauen. Keine sentimentalen verlogenen Grabreden zu halten. Einfach den Menschen wertschätzen, der uns vorübergehend verlassen hat, falls er im wirklichen Luxus sich hier bewegte.

Was ist sonst noch Luxus?
Perfekte Schuhe kaufen, die 200 € kosten, auch wenn du nur noch 250³ äh 250 € in der Tasche hast und nicht weißt, wie lange du noch beim Aldi einkaufen kannst. So mir gestern geschehen. In diesen Schuhen, perfekt giftfrei in einer kleinen Manufaktur in Bayern genäht, kann ich noch in fünf Jahren unbeschwert ohne meine Füße fußpilz- und schwielenmäßig kaputt zu machen, meinen Weg gehen.
Gehe tausend Meilen in einem fremden Schuh, sagte mal ein Indianer, und du weißt wer du bist.
Der wahre Luxus liegt in den Neinsagern zur Fremdbestimmung.

Nun sind diese „Luxus“-Ansprüche nur aus heutiger Sicht etwas „Besonderes“, weil wir uns mit unserer jetzigen Gesellenschaft viel zu weit von einem natürlichen, naturnahen Leben, einem Leben im Einklang mit der Natur, entfernt haben.

Ja, auch wenn das vielen nicht paßt, dieses „wir“, und so mancher sich gern von „der Masse“ distanzieren möchte: das ist unehrlich.

Die meisten von uns haben nicht den Mut, sich tatsächlich aus den Zwängen dieser Gesellschaft mit allen ihren Unsinnigkeiten zu befreien und für sich selbst – ganz „persönlich“ und individuell – ihr eigenes Leben zu verändern.
Was dazu alles machbar ist, jeden Tag und ohne sich groß in Widerspruch zu offiziellen „Mächten“ zu begeben, ist hier auf bb schon oft genug dargelegt worden.
Und jeder kann jeden Tag etwas tun: sich verändern, sein eigenes Verhalten.

Dazu kann man „in den Widerstand gehen“ und sich aus der alliierten Verwaltungsgsorganisation der Besatzer als „Personal“ Schritt für Schritt „verabschieden“, was für manche ein wichtiger symbolischer Vorgang sein mag.
Soll jeder ihn tun, wenn er ihm wichtig und notwendig ist.

Man kann auch ohne dies täglich etwas für eine bessere Welt tun.
Und jeder kann sich dazu, wie unser Ludwig, seine eigenen Gedanken machen, indem er sich ein paar einfache Fragen stellt.
Als Anregung möge die nachfolgende Gegenüberstellung dienen:

Künstliche, geschaffene Bedürfnisse    echter lebensnotwendiger Bedarf
(„will haben“)                                          („brauche ich wirklich“)

Sach- und Systemzwänge                      freie Entfaltung

Eigendynamik der Technologie und      Technik und Technologie als
Eigengesetzlichkeit der Technik            Mittel zum Zweck

Totalität der Wirtschaft                          Primat der Natur und des Menschen

Expansionszwang                                    Eigenständigkeit

(nach Hans A. Pestalozzi)
.

In der heutigen Informationsüberflutung ist es eher schwierig, sich ein klares Bild von der wirklichen Lage in unserer „Informationsgesellschaft“ zu verschaffen.
Die interessengesteuerten Massenmedien sind jedenfalls keine gute Adresse dafür, denn dort werden uns rund um die Uhr nur noch kleine Info-Häppchen so verwirrend in die Augen und Ohren geblasen, daß zum Nachdenken und Herstellen von Zusammenhängen keine Zeit verbleibt.

Und warum sollte man sich seinen Informationsbedarf eigentlich von anderen vorschreiben und vordenken lassen?
Ja, selbstverständlich, auch nicht von mir oder anderen Bloggern…

Vielleicht ist ein guter Einstieg in die informationelle Selbstbestimmung, sich erstmal vom Überflutungsdruck der „offiziellen“ Medien abzukoppeln, damit überhaupt der Freiraum für eigene Überlegungen entstehen kann?

Und als nächstes könnte es eine gute Idee sein, mal über einige täglich verwendete Begriffe nachzudenken, was sie für mich konkret bedeuten, was ich selbst darunter verstehe. Zum Beispiel Fortschritt, oder Rationalisierung, oder Ordnung und Sicherheit, oder Fleiß…

Es sind nämlich viele Worte inzwischen ihrer ursprünglichen Bedeutung beraubt worden und werden als fremdbestimmende Konzepte dem Menschen aufgedrängt.
Als „Denkstupser“ sei noch einmal Hans A. Pestalozzi zitiert, der vor fast 40 Jahren schrieb:

Oder was heißt denn „EFFIZIENZ“?
Ist es effizient, wenn wir fünfmal mehr Energie in die Nahrungsmittelversorgung stecken müssen, als wir herausholen?
Ist es effizient, wenn unsere Energiewirtschaft mit einem Wirkungsgrad von 20% arbeitet?
Ist es effizient, wenn wir auf Kosten des Kapitals, nämlich der natürlichen Ressourcen unserer Erde leben?
Ist es effizient, wenn die VSA mit 4,6% der Bevölkerung über 40% aller verfügbaren Rohstoffe verbrauchen, während für 50% der Menschheit ganze 6% der Rohstoffe zur Verfügung stehen?
Oder noch viel banaler:
ist es effizient, wenn unsere Arbeitszeit – inklusive Arbeitsweg – länger ist als vor Jahrzehnten?
Oder ist es effizient, wenn gemäß einer EG-Untersuchung die Hausfrau vor 50 Jahren durchschnittlich 50 Stunden pro Woche im Haushalt arbeiten mußte und heute 60?
Hat sich Effizienz denn bisher nicht einfach nur am Kapitaleinsatz gemessen?
Sollten wir Effizienz einmal nicht an ganz anderen Faktoren beurteilen?
Zum Beispiel am kleinstmöglichen Aufwand an Ressourcen, an geringstmöglicher Belastung der Umwelt, an möglichster Schonung gewachsener Strukturen, an der menschenwürdigen Behandlung des Menschen?

Nun mögen sich bis heute einige dieser Zahlen verändert haben – aber wirklich zum Besseren?
Bitte nehme sich ein jeder mal die Zeit und forsche einer einzigen der hier aufgeworfenen Fragen mal nach, wie der heutige Sachstand dazu wirklich ist – „besser“ oder „schlechter“ – und es besteht die große Aussicht, daß es mit den anderen Fragen ähnlich sein wird…

Ja, wir haben in den vergangenen Jahrzehnten nicht auf solche Mahner wie Pestalozzi gehört – wir sind weiter auf dem Weg der Naturschändung und Entmenschlichung vorangeschritten.
Heute sind Mensch und Natur nur noch für die Wirtschaft da – gedacht war und entstanden ist das alles mal genau umgekehrt:
die Wirtschaft sollte dem Menschen dienen und seine Bedürfnisse befriedigen helfen, die Natur war als unser Lebensraum bekannt und somit unverzichtbar für uns.

Heute ist der Mensch zu einem Anhängsel der Wirtschaft und des Kapitals degradiert, und von der Natur wird nur noch verschämt als „Umwelt“ gesprochen – wenn überhaupt.

So kann es nicht weitergehen.
Der Verbrauch an Natur und Mensch – mit einer jämmerlichen Effizienz – ist geradezu ein Kennzeichen der „modernden“ Gesellschaft geworden; wir sind gerade dabei, die Grundlage auf der wir alle stehen, in zunehmendem Maße zu vernichten – auch ohne Krieg, was eine völlig neue „Qualität“ darstellt…

Besinnen wir uns.
Sehen wir die Verhältnisse an so wie sie sind, und nicht wie man sie uns darstellt.
Denn nur dann können wir sie verändern.
Jeder – jeden Tag.
Tun wir was.


27 Kommentare

  1. Heidelore Terlep sagt:

    Lux Luxus

    htt://www.fendrich.at/musik/texte/e/es-werde-licht/

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  2. Vollidiot sagt:

    Der determinierende Faktor solcher Überlegungen ist das Menschenbild, von dem aus argumentiert wird.
    Dieses Menschenbild (Bild des Menschen, welches in meinen Vorstellungen, meiner Wirklichkeit als ideal und prägend für meine Anschauungen, Meinungen, Vorhaben wirkt).unterliegt nun einer Fülle von Einflüssen die mit der eigenen seelischer Ausbildung korrespondieren.
    Der Wohlstand, als wesentliches Element der eigenen Befindlichkeit, hat verständlicherweise eine dementsprechend große Varianz in der individuellen Wahrnehmung und Definition.
    Der Fakir anders als Epikur, Churchill anders Gandhi und Dutroix anders als H. Pestalozzi.
    Und dazwischen bewegen wir uns und der Luck hängt das vor uns, also zwischen uns und den Spiegel.
    Das sollte alleine schon für Ordnung sorgen hier.
    Ein faustisches Ringen, welches für lange Zeit den Schweiß der Edlen (nach Göttlichkeit strebenden), je nach Gusto, tröpfeln oder fließen läßt.
    Glück auf heißt bei denen, die im Innern nach Schätzen suchen.

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  3. Heidelore Terlep sagt:

    Lux Luxus
    Gott sprach: Es werde Licht.
    Von Luxus im Sinne der allgemeinen Bedeutung, von Besitz, Wohlstand u.a. hat er nichts gesagt
    Das griechidch Wort fuer Licht phos, ist viel umfassender, steckt in ihm doch der Begriff fuer „Entzuendung“(phosphor).
    das heisst “ sich entzuenden lassen“ von einem Gedanken, einer Idee ( griechischen Philosophen)
    Die herkoemmliche Bedeutung von Luxus entspricht der eher materiell eingestellten Lebensweise der Roemer, und hat mit der sinngemaessen Bedeutung von Licht nichts zu tun.
    Luxus: Alles dasjenige, welches den Weg zur Erkenntnis u.a. ebnen hilft. Interdisziplinaeres Denken Wahrnehmen. Gedankenaustausch, Meinungsvielfalt. Technische Hilfsmittel, wie z.B. Computer. Bibliotheken und vieles vieles anderes mehr.

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  4. Vollidiot sagt:

    Fiat Lux.

    Bei Haydn klingt es dann im Chor: die Himmel erzählen die Ehre Gottes und seiner Hände Werk.
    Bräsig geht er darüber hinweg, ob das jetzt dem Luzifer sein Licht war oder was.
    Hier fängt das Theater schon an.
    Solcher Art Ungenauigkiten hängen uns an – wir sonnen uns also im Lichte des gefallenen Engels.
    Wen wundert es, daß, wer anders als die Römer, entsprechen ihrer Veranlagung, dieses Lux dem Eigentumsgedanken und der Völlerei zuordneten und so zum Statussymbol der irdischen Erhabenheit erhoben.
    Positiv besetzt, prägt es seitdem die Klasse der Reichen und des Adels und der Kirchen, man beachte hier die durchaus beachtlichen Bäuche von Kardinälen und Erz bisch öfen.
    Wäre klar, daß Gott eh Lux bringen wollte und der Luzifer sich nur das Recht des ersten Lichtes genommen hat, ja dann wäre das anders. Die Erkenntnis des Falschen hat geradezu die Römer dazu gebracht Unrecht in Recht zu formen – die Überwertigkeit des Besitzes und des Leibes.
    Offensichtlich haben die Kirchen an einer Klarstellung kein Interesse, ein klärendes Wort zu Haydn, und schon entstünden Zweifel an der Lauterkeit kirchlicher Absichten.
    Und so gleißt das unrechte Licht in den Kirchen und Palästen.
    Überstrahlt mit dieser Unwahrheit das Glimmen des wahren Lichtes in den Hütten.
    Darum Fiat Lux als Zeitforderung.

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  5. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  6. @ “Wäre klar, daß Gott eh Lux bringen wollte und der Luzifer sich nur das Recht des ersten Lichtes genommen hat, ja dann wäre das anders.“ ???

    Καὶ αὕτη ἔστιν ἡ ἐπαγγελία ἣν ἀκηκόαμεν ἀπ’ αὐτοῦ καὶ ἀναγγέλλομεν ὑμῖν, ὅτι ὁ Θεὸς φῶς ἐστι καὶ σκοτία ἐν αὐτῷ οὐκ ἔστιν οὐδεμία.

    Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch beaknntmachen: Gott ist Licht und in ihm ist keine Finsternis. 1. Luckyhans 1:5

    Selbstverständlich handelt es sich bei dem „Gott ist Licht“ (Θεὸς φῶς ἐστι Theos phos esti; Deus lux est )um eine Metapher (am fehlenden “wie“ vor ‚Licht‘ zu erkennen, denn ‚Gott‘ ist ja nichts Geschaffenes.

    Luzifer hat sich nur das Recht des ersten Lichtes genommen.“ Echt, jetzt? Sonderbare Märchen, denen doch die Menschen so anhängen.

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  7. Heidelore Terlep sagt:

    Bis in unsere Tage werden die Mensvhen, welche die Freiheit des Denkens und Handelns fuer sich in Anspruch nehmen, die nach eigenem Wissen und Gewissen handeln von der “ Obrigkeit“ Staat, Kirche und wie sie alle heissen moegen, wie weiland Prometheus oder Luzifer verbannt und verteufelt.
    Es begann schon mit der Vertreibung aus dem Paradies.
    Denn als Eva von dem Apfel der Erkenntnis ass,
    sie schon in der Falle des “ Boesen sass.
    Das ist fuer viele voellig klar,
    denn malus heisst Apfel und boese gar.
    So ist das “ Boese“ in die Welt
    seit Adam und Eva hineingestellt.
    Sie waeren so gerne im Paradies geblieben,
    doch wurden sie von Gott, dem Herrn, vertrieben.
    Zusammen mit allen Uebeln der Welt
    waren sie nun auf sich allein gestellt.
    Nur die Schlange folgte dem einsamen Paar
    und gruendete auf Erden eine Bruderschaft gar.
    Bruderschaft fer Schlanhe seither auf der Welt die oberste Fuehrungsspitze stellt.
    Prometheus brachte den Menschen das Feuer der Erkenntnis. Fuer diesen Frevel wurde er von Zeus an den Felsen des Kaukasus gefesselt. Doch auch die Menschen, die das Feuer angenommen hatten, wurden bestraft. Pandora wurde von Zeus zu den Menschen gesandt
    Sie trug bei sich eine Buechse, die alles Elend der Welt in sich verschlossen hielt. Nach dem Willen der Goetter sollten die Menschen fortan alles Uebel am eigenen Leib erfahren. So liegt in Schutt Unfall Asche die halbe Welt, wie es den Göttern des Olympischen so gefaellt.
    Aber auch die Hoffnung schloss die Buechse ein und so koennt tragen des Schicksals Lauf die Rauchschwaden hoch in den Olymp hinauf. Bis auf den Grund wuerde brennen der Goetter Gemach und sie muessten fliehen die Goetter mit Schimpf und mit Schmach.
    Luzifer, der Lichttraeger sollte als Fuerst der Welt die Menschen in Versuchung fuehren, um sie auf ein immer hoeheres Bewusstseinsniveau zu heben. Um in ihnen den faustischen Drang zu wecken “ zu erkennen was die Welt im Innersten zusammenhaelt“
    Doch Luzifer wurde von jenen verteufelt, die den freien Zugang zu Gott fuer alle Menschen begrenzen wollen. Gott soll nicht ohne weiteres fuer die Menschen verfuegbar sein und nur den Menschen sein Ohr leihen, die alle seine Bedingungen erfuellen.
    So wurde Luzifer zum “ Fuersten der Finsternis“.Seinen goettlichen Auftrag sollen die Menschen nicht mehr erkennen.
    Das war der Beginn eines finsteren Zeitalters.

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  8. luckyhans sagt:

    Was mich immer wieder verwundert: wie tief in den Menschen doch die ganze Bibel-Schose sitzt… da werden sich gegenseitig Zitate an den Kopf geworfen oder mögliche Deutungen gebracht… warum erkennt niemand, daß die drei Wüsten-Religionen (und damit „die Bibel“ – wie auch der Koran und der Talmud – und alle „Apokryphen“ dazu) von interessierter Seite verfaßt und schon Tausendemale umgeschrieben wurden?
    Von den „Um-Interpretationen“ ganz zu schweigen?

    Klar sind immernoch viele Volksweisheiten enthalten – man konnte ja nicht alles Sinnvolle entfernen… aber man kann ziemlich sicher sein, daß da nur noch wenig tiefgehend Nützliches enthalten ist, sondern vor allem sanfte und versteckte Manipulationen…
    Ist nur meine Meinung – wollte das aber mal zu bedenken geben… 😉

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  9. Vollidiot sagt:

    Nur.
    Prometheus war vor den Wüstenreligionen.
    Irgend ein geistiger Prozess wird da schon stattgefunden haben.

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  10. Ludwig der Träumer sagt:

    „Sie waeren so gerne im Paradies geblieben, doch wurden sie von Gott, dem Herrn, vertrieben. Zusammen mit allen Uebeln der Welt waren sie nun auf sich allein gestellt.“ (Heidelore)

    Vielleicht war’s so. Dann war! Gott sicher eine Katze. Die pflegt ihre Brut und lernt ihr, wie man selbständig überleben kann. Dann wirft sie diese gnadenlos aus dem Nest, ohne weitere Empathie. Ich hab dir alles mitgegeben, was dein Weiterleben ermöglicht. Also geh von Dannen und laß mir meine Ruhe. Mehr als eine Katze hatte er nicht zu tun – und wird auch künftig nichts mehr dafür tun. Wird nie mehr in das Schicksal der jungen eingreifen. Warum sonst werden Katzen bis heute als souveräne Wesen so vergöttert? Verteufelt ist ein anderes Thema.

    Gott hat den gesamten Raum seiner Schöpfung (Erkenntnis) zur freien Verwendung bestimmt, wie eine Katze. Wer will einer Katze vorschreiben, was zu tun ist? Die Götterdramen mitsamt allen Arschlochgöttern danach sind für mich nicht mehr wichtig. Die haben alle, jetzt und für alle Zeiten. Warum? Weil ich die nicht mehr ernst nehme und ihnen keine Bedeutung mehr zuordne. Sowenig wie ich inzwischen einen Chef als Führer oder Verführer akzeptiere. Gott dienen, Gottesdienste leisten? Was für ein Scheißdreck wird uns da eingehirnt? Der Schöpfer will nur seine Ruhe. Wer noch Gottesdienst schwurbelt, will nur mein Geld oder noch schlimmer, meine Kinder ficken. Harte Worte? Ne, mein Erkenntnisstand heute. Er möge sich ändern, wenn sich die Pfaffen, stellvertretend für die Kabale, mir erklären, warum sie sich so weit von der göttlichen Katze entfernten.

    Fällt mir dazu ein Witz eines Rabbis ein: Bei den Beerdigungen ist heute noch üblich, etwas Geld über den Sarg zu werfen, bevor der zugeschaufelt wird, damit der im Jenseits weiterleben kann. Die Runde steht tränengerührt vor dem offenen Grab. Jeder tut sein Bestes und wirft alles was er im Geldbeutel hat hinein. Hundert Schäkel drin. Die Imman-ente äh Oberrabbi nee der Papst höchstpersönlich, sogar der Jetzige steigt ins Grab, sammelt den Hunni ein, schreibt einen Scheck über Hunderttausend Dollar aus und wirft ihn ins Grab, bevor es zugschaufelt wird. Ausnahmsweise tosender Beifall bei den Trauernden – sonst nicht üblich. Der DAX steigt um tausend Punkte. Wie bei den Schauspielern aus Hồ Chí Minhschutt –Hollyschutt, die uns das ewige Leben versprechen, wenn wir nur unserer Schuld bewußt sind und mit Ablaß handeln. Da wird der Vorhang äh der Sarg noch zehnmal hochgezogen. Gleiches passiert heute bei den sog. Märkten. Die eigentlich nur noch Handel in der Totengrube sind. Nur die Toten nicht beunruhigen. Sie könnten uns noch übel zurichten. Wobei wir bei der Religion des IWF, den Einsammlern der alternativlosen Kirchensteuer angekommen sind. Die EU ist der Dorfpfaffe der Angst, die uns von der Katze unterscheidet. Werdet wie die Katzen, würde ich sagen. Deren Bewußtsein ist höher angesiedelt.

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  11. Vollidiot sagt:

    Andere Lesart.
    Luzi ist der Verfrüher, er verführt zu vorschnellen Aktionen, für die die Meisten noch nicht vorbereitet sind.
    Er führt an die Mole und sagt spring, sis schee da unte, zu einem Kerle der nicht schwimmen kann.
    Der springt und macht dann ein Riesentheater mit seiner Gosch.
    Und der Luzi secht: Ja so ein Dödel, braucht doch nur schwimmen.
    Oder so halt..

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  12. Was mich immer wieder verwundert: wie tief in den Menschen doch die ganze Bibel-Schose sitzt…

    Was verwundert dich daran? „Das [gesellschaftliche] Sein bestimmt das Bewusstsein.“ (Karl Marx) … und in diesem ‚gesellschaftlichen‘ Sein —also dem hier errichteten Todeskult mit seiner Schuldkultur, sind wir nun einmal aufgewachsen und erzogen (abgerichtet und dressiert) worden.

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  13. luckyhans sagt:

    @ jauhu:
    Zitat „Das [gesellschaftliche] Sein bestimmt das Bewusstsein.“ –
    das ist, mein Lieber, auch wieder nur die Hälfte der Wahrheit. Denn genauso wird das Sein von der erreichten Erkenntnisstufe des Bewußtseins bestimmt.
    Der Materialismus des Juden Karl M. ist eben nur eine Teilwahrheit, sonst hätte man die Bewegung auf der Basis seiner Leere, pardon, Lehre nicht so groß werden lassen… denn was „nicht paßt“, das wird totgeschwiegen: von Stirner bis Gesell…

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  14. @ luckyhans …“auch wieder nur die Hälfte der Wahrheit. Denn genauso wird das Sein von der erreichten Erkenntnisstufe des Bewußtseins bestimmt.

    Nun ‚Halbe Wahrheiten‘ sind doch eher Irrtümmer, wenn nicht gar glatte Lügen.

    Ich will jetzt nicht etwa behaupten, dass es keinerlei Wechselwirkungen zwischen Sein und Bewusstsein gäbe, aber der „Einfluß“ des Bewusstseins auf das Sein, kann nun wirklich als unbedeutet bezeichnet werden, so daß es schlicht falsch (im mathematischen Sinn) ist, dass das Bewusstsein das Sein bestimmen würde:

    Die Zahl Eins bestimmt, dass Eins plus Eins Zwei gleicht. “Zwei“ bestimmt gar nichts.

    Der Materialismus ist ’schon etwas älter“ als Karl Marx und außerdem war Karl Marx “protestantischer“ Christ und nicht, wie Unwissende behaupten, Jude. „Selbstredend“, dass Karl Marx sich geradezu ‚automatisch‘ hat von dem Aberglauben der (aller) Religion abwenden, wie er auch die ganzen idealistischen Philosophien hat über Bord werfen müssen.

    Und wer ist „dieses ewige ‚man‘ „, der es erlaubt hat, die Bewegung auf der Basis seiner Lehre groß zu machen??? …

    Wenn Menschen nicht weiterwissen, kommt irgendeine anonyme ‚Gottheit‘, Satan persönlich oder dieser ominöse ‚man‘ ins Spiel, um sich die Welt oder die Zustände (in) der Welt zu erklären, schließlich bringt ja der Klapperstorch die Babies und der Ablaß der Kirche rettet die Verstorbenen aus dem Fegefeuer. Meine Güte: Und das nach fast zweitausend “Lehre der Agape“ (=Evangelium) und 128 Jahre nach Nietzsches “Der Antichrist“ !!!

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  15. Vollidiot sagt:

    Der Antichrist Nietzsche formulierte in diesem Sinne:
    Wenn du zum Weibe gehst, vergiß die Peitsche nicht.

    Und Marx war evangelischer Christ, kein Jude.
    Darum hat er gleich eine neue Religion gestiftet.
    Wenn schon der Idealismus Scheiße war, dann geb ich euch was Vernünftiges, Zweckvolles, Konkretes, Humanes.
    Die wird seitdem geheipt,
    Die Religion der Gleichheit.
    Der Apologet der Individualität, Stirner, ist nahezu unbekannt.
    Allein ein solches Phänomene sollte wache Geister aufmerken lassen.
    Aber wer schätzt schon Phänomene.
    Schuldkult hin, Schuldkult her – mindestens so schlimm ist der „Schlafkult“.
    Und die unausrottbare Sucht nach Dummfug.

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  16. Nä! Vollidiot.

    Wie kommst du nur zu dem Fehlschluss, dass Friedrich Nietzsche ein Antichrist gewesen sei??? Weil er die sogenannte ‚christliche‘ „Religion“ = Christentum als irre Ideenwelt für bekloppt gemachte Homos aus der Familie der Affen entlarvt hat? —

    Okäi, nehme ich mal für einen Augenblick an, dass Nietzsche wirklich ein Antichrist gewesen sei: Dann befand er sich wenigstens mit dem Rabbiner, der in unserem Kulturkreis Jesus Christus genannt wird, in Guter Gesellschaft.

    Religion der Gleichheit, Stifter einer neuen Religion“ gehört wohl zu der unausrottbare Sucht nach Dummfug, gelle?

    „Schlafkult“: Durch die Religion der Schuld verursachter Zustand, welcher der Illusion bedarf.

    Ergo: Es handelt sich beim „Schlaf“ nicht um einen „Kult“, sondern um ein notwendiges und gewolltes Ergebnis des Schuldkultes, um uns Depp Gemachten Menschen, dumm und arm zu Halten, so daß wir es ja nicht wagen, uns unseres Verstandes zu bedienen und uns nicht Selber Erwerben (Marx), bzw. zu Befreien. (Jesus)

    Menschenfarm DEUTSCH halt oder Trueman Show jedoch LIVE!!!

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  17. Vollidiot sagt:

    Jauhu

    Du als Schuldkultfanatiker subsummierst alles unter denselben.

    Verraten hast Du Dich mit:„Religion der Gleichheit, Stifter einer neuen Religion“ gehört wohl zu der unausrottbare Sucht nach Dummfug, gelle?“
    – und dem gleichzeitigen Schweigen (eines Lammes) zum Thema Stirner.
    Nix bekannt, weiß ich.
    Nur steht der in Opposition zu Marx.
    Nur wenn man ihn nicht kennt, kann Marx als Geistesheld veehrt werden.
    Denn Jesus hat mit Marx nur wenig gemein – viel eher mit Stirner.
    Da der aber stört, fällt er dem Verschweigen anheim.
    Marx hingegen ist Teil der NWO und darum, wenn opportun, hochgeehrt.
    In den individuellen Wirklichkeiten sind die Verschwiegenen und Verleumdeten in sozialpsychologisch sinnvoller
    Weise kaum zu verorten.

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  18. Ach, Vollidiot!

    Meine Auf- und Ablehnung gegen die von der Verbrecher-Organisation Kirche geschaffene ‚Kultur‘ hat rein gar nichts mit irgendeinem Fanatismus meinerseits zu tun, sondern damit, dass es sich dabei schlicht um einen widerlich abscheulichen IRREN WAHN, sprich eine einzigartig große LÜGE, handelt, die ja nicht nur im Widerspruch zu der Wahrheit, dass jeder Mensch ein Gutes-Sein ist und BLEIBT steht, sondern maßgeblich das ‚gesellschaftliche‘ Sein bis heute fest im Griff hat, wodurch das Bewusstsein eben bestimmt wird; und zwar nicht bloß abstrakt sondern sehr konkret, weil eben dieser Irre Wahn ein Menschen- und “Gottes“-bild erschuf, welches an Idiotie kaum noch zu übertreffen ist, wenn auch die anderen “Hoch“-Religionen ähnlich irrationale Vorstellungen von der Welt und den Lebewesen, die sie bevölkern, ‚vertreten‘.

    Im Übrigen ist es nicht notwendig, jeden ‚Stirner‘ zu kennen. Und hätte ‚dein‘ guter Herr Stirner, die Lehre der Agape vertreten, wäre er mir vielleicht schon früher mal über den Weg gelaufen. Und wenn er dir so wichtig ist, hättest du ja schon lange mal Zeit gehabt, ihn und seine phantastischen Ideen hier auf bumi bahagia vorzustellen.

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  19. Vollidiot sagt:

    Gebenedeit seiest du Maria unter den Frauen.
    Fahre leiblich in den Himmel.
    In Ewigkeit Amen!

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  20. luckyhans sagt:

    @ jauhu:
    „der „Einfluß“ des Bewusstseins auf das Sein, kann nun wirklich als unbedeutet bezeichnet werden“ –
    das unbegründete Herausplauzen von persönlichen Bewertungen sollte man eigentlich mit Nichtbeachtung strafen – leider nehmen manche Leser das als akzeptieren.
    Wie wär’s mit sachlicher Argumentation statt Behauptung? Fettdruck ersetzt keinen Inhalt…

    Auch daß Marx kein Jude gewesen sein soll, wäre neu… Und die Erklärung der allseitigen (vor allem finanziellen) Unterstützung für die Lehre desselbigen hast Du ebenfalls still umgangen… selektive Wahrnehmung? 😉

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  21. @ Auch daß Marx kein Jude gewesen sein soll, wäre neu…

    Möglicherweise ist das neu für dich. Für mich ist das ein echt alter Hut.

    Meine Aussage, dass „der „Einfluß“ des Bewusstseins auf das Sein, nun wirklich als unbedeutet bezeichnet werden kann“ ist keine persönliche Bewertung, sondern eine Tatsache, die es — sollte ich mich damit in einem Irrtum befinden — zuwiderlegen gälte.

    Wie wäre es eigentlich mal, wenn du dich selber daran halten würdest, statt Behauptungen aufzustellen und als ‚Allgemeinwissen‘ zu vermarkten, selbst einmal ‚Argumente‘ – also Belege und Beweise – liefern würdest?

    Ich muss ja nun nicht auch noch etwas Erklären, was überhaupt nicht zutrifft.

    Die “Lehre“ von Marx (welche eigentlich???: er lehrte sehr viel) wurde und wird überhaupt nicht “allseitig (vor allem finanziell) Unterstützt“: Das ganze Gegenteil ist der Fall! Bis hin zum Massenmord an ‚Deutschen, Juden, Russen‘ uvam. wurde und wird sie uff Deibel kumm rus mit allen lauteren und unlauteren Mitteln bekämpft.

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  22. Vollidiot sagt:

    So sei es.
    Der Herr behüte Dich und gebe Dir Frieden.

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  23. Steffen sagt:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2015/08/selbstandiges-denken.html

    Hier ist ja was los! Kommt her zu mir. Die Wahrheit wissen – niemand will es.

    Thom, deine Seite hat sich entwickelt, war zu lange nicht hier. VG

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  24. thomram sagt:

    Steffen

    Danke für dein freundliches Urteil, Steffen.

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  25. thomram sagt:

    Heidelore 00:09

    Also das konnte ich nicht lassen. Wenn du beim Schreiben in gereimte Versform verfällst, dann will ich Zeilenumbrüche sehen – ich hab sie dir hineingebrochen 😉

    Frage:
    „Bruderschaft fer Schlanhe“
    Bruderschaft der Schlange?

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  26. Heidelore Terlep sagt:

    @ Thom
    Ich schreibe meine Kommentare am Handy.
    Da hat immer wieder das Tipp Fehler Teufelchen seine Hand im Spiel. Es sollte natürlich Bruderschaft der Schlange heissen.
    Es liegt mir im Blut Immer wieder in gereimte Versform zu verfallen. Mein Grossvater, Anton Adalbert Hofmann war Hauptschriftleiter von “ Peter Roseggers Heimgarten“ Schriftsteller und Heimatdichter.

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