bumi bahagia / Glückliche Erde

Aufstieg 2012 ff.

Ja, wir erinnern uns alle der Heilsversprechen wie auch der finsteren „Voraussagen“, die uns mit diesem Datum damals umwehten. Der Aufstieg der Menschheit sollte am 21.12.2012 stattfinden – in eine höhere Dimension, und einige sollten zurückbleiben – und vieles andere mehr.

All das ruft uns Michael Winkler in seinem dieswöchigen Pranger ins Gedächtnis.
Danke, Herr Winkler, für diesen Denkstupser, besonders für diese treffende Charakterisierung des Hamsterrades. 😉
Und da dieser Artikel an selbiger Stelle demnächst einem neuen „Pranger“ Platz machen wird, sei hier entgegen unserer üblichen Praxis, unseren Blog nicht mit fremden Federn zu schmücken, doch der ganze Text wiederholt – auch wenn wir durchaus zu der einen oder anderen Frage eine abweichende Meinung haben.

Herr Winkler wird es uns gewiß verzeihen, da wir seinen Beitrag weder verändern (außer einigen Rechtschreibfehlern und drei Hervorhebungen) noch kürzen oder ergänzen.
Luckyhans, 23. Mai 2015
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2012   (20.5.2015)

Keine Sorge, mein Kalender geht nicht nach, ich weiß durchaus, daß das Jahr 2012 längst hinter uns liegt. Erinnern Sie sich noch an die vielen Buchautoren, die damals auf diesen Zug gesprungen sind? Einige davon haben das Geld säckeweise eingefahren… Ende des Maya-Kalenders, Eintritt in den Photonengürtel, Ausrichtung aufs Galaktische Zentrum, Schwingungserhöhung, Aufstieg in die fünfte Dimension, Bewußtseinserhöhung, Aufstieg der Menschheit, eine rettende Flotte Außerirdischer, Ashtar Sherran – das wurde uns damals angekündigt, aber auch Weltkatastrophen, der Jüngste Tag, der Zusammenbruch der Zivilisation. Nun, ich hatte damals die „Ewigkeitsabos“ auf das Ablaufdatum 31.12.2012 gesetzt gehabt. Heute laufen sie bis zum 31.12.2018, ganz ohne angekündigte weltweite Umbrüche.

Wenn ich mir anschaue, daß wir noch dieselbe Tunix-Kanzlerin haben wie vor 2012, kann ich von einem Aufstieg wirklich nichts feststellen. Ganz im Gegenteil, der unsägliche Bundespräsident Islamian Wulff wurde durch den noch unsäglicheren Bundespräsidenten Joachim Gauck ersetzt, an Stelle der Bett-Ina rückte eine Mätresse ins Schloß Bellevue. Allenfalls der Außenminister ist ein wenig besser geworden, aber um Westerwelle zu unterbieten, bedürfte es eines neuen „Joschka“ Fischers. Vorhin habe ich tatsächlich darüber nachgedacht, wer denn gegenwärtig Wirtschaftsminister sei, der Nachfolger des Zwergponys Rößler. Sie sehen daran, daß zu einem gestandenen Mann mehr gehört als der Bauchumfang Sigmar Gabriels. Damit möchte ich die Bundesregierung vorläufig abschließen. Ja, das „L“ in abschließen habe ich nicht vergessen, auch nicht versehentlich dazugetippt.

Auch sonst ist nichts von einem Aufstieg der Menschheit zu bemerken. Betrachten wir die Ukraine und vor allem die Berichterstattung über die Ukraine, stellen wir bei den offiziellen Medien einen weiteren Niedergang fest. Statt offener und neutraler Reportagen werden nur einseitige Propaganda-Artikel gebracht, nicht die Wahrheit wird berichtet, sondern das, was aus offizieller Sicht als Wahrheit gelten soll. Im Inland wird weiterhin gegen „Nazis“ und „Rechte“ gehetzt, obwohl es kaum Nazis und noch weniger Aufrechte gibt. Zum 70jährigen Jahrestag der Befreiung von Recht, Würde und Anstand wurde das unendliche Leid der Deutschen unter den Teppich gekehrt, dafür die Kriegsverbrecher aus Ost und West hochgelobt. „Überlebende“ wurden allseits hofiert und durften mit ihren einseitigen, subjektiven und nie hinterfragten Geschichten die Seelen unbeschützter Jugendlicher vergiften.

Wir sind 2012 um keinen Deut besser geworden. Früher hat man Invasoren an der Landesgrenze in die Flucht geschlagen, heute gibt man ihnen Obdach, Verpflegung, medizinische Versorgung und Taschengeld. In der veröffentlichten Meinung sorgt sich dieses Land um das Schicksal jener Eindringlinge, die geltendes Recht mißbrauchen, während die wachsende Altersarmut der Deutschen allenfalls eine Randnotiz wert ist. Wir sind es, die diese Schmieren- und Propagandablätter bezahlen, ob am Kiosk oder als Abonnenten, wir bezahlen die uns abgepreßten Rundfunk- und Fernsehgebühren, und letztlich zahlen ebenfalls wir, als Kunden der Firmen, welche über die Werbung die Privatsender finanzieren, jene Sender, die uns unaufhörlich mit Dokumödien über Hitler, den Zweiten Weltkrieg und das Dritte Reich überschütten.

Geboten wird uns umfassender Verrat an der deutschen Sprache, am deutschen Volk und an der deutschen Geschichte. Es wird von Jahr zu Jahr schlimmer, ja unerträglicher. Zugleich erleben wir eine bleierne Zeit, in der alles unendlich hinausgezögert wird. An Griechenland wird seit 2010 herumgerettet, jetzt ist es dem Staatsbankrott näher als je zuvor, doch bislang halten sich die Griechen über Wasser. Dabei wäre es zu begrüßen, wenn der Beamten-Wasserkopf in Brüssel andere Probleme bekäme als die Leistungsstärke der Staubsauger und den Durchfluß der Duschköpfe zu regulieren.

Bei der Frage, was denn der Aufstieg der Menschheit bedeute, sind sich die 2012-Erfolgsautoren so uneins wie es die Esoteriker generell sind. Für Physiker ist die fünfte Dimension eine zusätzliche, berechenbare, aber nicht darstellbare Koordinate. Esoteriker bezeichnen sie als Schwingungsebene, aber auch Astral- und Ätherebene habe ich schon gelesen. Wir tauschen unsere materiellen Körper gegen feinstoffliche ein. Wenn ich mir in den Arm zwicke, fühlt sich mein Körper allerdings noch überaus materiell an, auf den Selbstversuch mit der Ohrfeige kann ich deshalb guten Gewissens verzichten.

Die Bewußtseinserhöhung bleibt ebenfalls unbestimmt. „Reine Liebe“ verkündet die eine Fraktion, die nächste verspricht hellsichtige Fähigkeiten, woanders gibt es telepathische Kommunikation. Wir werden einfühlsamer gegenüber unseren Mitmenschen, erkennen den Sinn des Lebens, werden bewußter, schwerer zu manipulieren. Höhere Intelligenz habe ich nirgendwo erwähnt gefunden, vermutlich gehen die Autoren davon aus, daß sie bereits intelligent genug sind. Oder Sie, die Leser, denn wären Sie noch intelligenter, hätten Sie diese Bücher erst gar nicht gekauft.

Im Gegensatz zu dem, was uns 2012 hätte bringen sollen, sind sich die Autoren ziemlich einig darüber, was überlebt ist: das materielle Denken. Das ist die Lehre des Baal Mammon, die Ideologie der Wall-Street-Banken und das Gebot des Talmud, daß ein Jude den Nichtjuden alles antun darf, damit es ihm selbst gut gehe auf Erden. Es ist das Verhaftet-Sein im Diesseits, das Verleugnen ewiger Werte. Materiell ist die Vorstellung, daß Geld, Besitz, Status alles ist, wonach es sich zu streben lohnt. Es ist die Schuldsklaverei und das Rennen im Hamsterrad.

Im Gegensatz zu diesen Voraussagen ist unser Leben heute noch materieller als vor 2012. Währungskurse, Aktienkurse, Anleihekurse bestimmen unser Wirtschaftsleben. Die niedrigen Zinsen entwerten die Sparbücher ebenso wie die Lebensversicherungen. Wir können nicht mehr für das Alter sparen, selbst der einst sichere Hafen Gold wurde in den letzten Jahren von den Stürmen der Kursmanipulation ernsthaft durchgeschüttelt. Gold und Silber sind trotzdem noch das einzig Beständige in dieser Welt der Geldillusion, doch das wird sich erst zeigen, wenn sich der Staub gesenkt hat, der aufgewirbelt werden wird, wenn unsere Welt in Trümmer fällt.

Im Hamsterrad kann man so schnell rennen wie man will, man kommt doch nicht voran. Deshalb ist dieses Hamsterrad ein Sinnbild unserer heutigen Arbeitswelt. In unserem Hamsterrad sehen wir nur die nächsten Meter, und auf dieser Strecke geht es erfreulich bergauf. Wir „brauchen“ einen neuen, größeren Fernseher, also auf geht’s, losmarschiert! Hurra, es geht bergauf, das Gerät ist bezahlt. Wie wäre es mit einem neuen Auto? Leasing oder Ratenkredit? Egal, die paar Meter schaffen wir noch, es geht schließlich bergauf! Haben Sie immer noch kein Haus? Oder wenigstens eine Eigentumswohnung? Jetzt, wo die Zinsen derart niedrig sind, können Sie sich das doch bestimmt leisten? Das sind zwar mehr als nur ein paar Meter, doch es geht unaufhörlich bergauf! Das schaffen Sie doch locker!

So rennen Sie im Hamsterrad, unaufhörlich geht es bergauf, und doch kommen Sie nicht voran, Sie bleiben immer am niedrigsten Punkt. Ziehen wir eine Linie durch das Rad, so erscheint Ihnen diese als Ziel, doch haben Sie diese erreicht, steht dort wieder Start. Und je öfter Sie über das Ziel gehen, desto öfter sind Sie erneut am Start, zum nächsten, noch anstrengenderen Rennen. Auf YouTube gibt es nette Filmchen über Hamster, die stolpern, durch das Rad gewirbelt und schließlich herausgeschleudert werden. Die Tierchen überstehen das unbeschadet und kehren schnell zurück ins Rad. Und Sie? Sie landen im Krankenhaus, gehen in Therapie und bald darauf ins Rad zurück. Sie sind schließlich ein guter Hamster!

Typisch für das Hamsterrad ist der „Job“. Ich kenne das Wort noch aus der Zeit der Großrechner, da war ein Job ein Programmdurchlauf, eine Berechnung. Dem Rechner war es egal, ob er die Vermehrungsrate einer Kaninchenpopulation, die Statik einer Brücke, Zins und Tilgung einer Hypothek oder die Todesrate einer Nuklearexplosion ermitteln sollte. Genauso entseelt ist heute ein Job für Menschen. Die Zeiten des Arbeitsplatzes, also des Ortes, an dem ich meinen Dienst an der Gemeinschaft ableiste, oder gar des Berufes, zu dem ich mich berufen fühle, sind im Hamsterrad vorbei. Um die Berufung zu finden, muß man das Hamsterrad verlassen, ob freiwillig oder hinausgeworfen, ist nebensächlich. Wichtig ist das Innehalten, die Überlegung, ob man wirklich zurück möchte. Wer nicht wieder einsteigt, ist womöglich kein süßer Hamster mehr, hat aber den ersten Schritt zum Menschen gewagt.

Früher gab es Festanstellung, im Arbeitsvertrag stand ein Passus, wonach das Arbeitsverhältnis mit Ablauf des Monats ende, in dem der Arbeitnehmer das Rentenalter erreicht. Es hat damals Tariflohn gegeben, tarifliche Arbeits- und Urlaubszeiten. Heute sind die Jobs zumeist befristet, der Tarif bietet allenfalls eine Orientierung, zumeist nach oben. Und wer mit einem Job nicht auskommt, sucht sich eben einen zweiten, um für Auto, Fernseher oder Eigenheim dazuzuverdienen. Und hat der Hamster brav alle Ziellinien überquert, torkelt er erschöpft aus seinem Rad, kommt eine Katze vorbei und… Offiziell heißt es: Sozialverträgliches Frühableben.

Mir ist noch eine andere Erscheinung aufgefallen: die topfitten, kerngesunden Alten. Körper, die noch für zehn, zwanzig Jahre gut sind – doch deren Geist sich in die Demenz verabschiedet. Hier wächst kein Bewußtsein, es schwindet. Es sind Zombies, lebende Tote, die auf Hilfe und Pflege angewiesen sind. Der nicht geforderte Geist verabschiedet sich, während die moderne Medizin den Körper repariert und so für lebensleere Jahre aufbereitet.

Das Hamsterrad ist eine Einrichtung, die das eigene Denken verhindert. Der klassische Acht-Stunden-Tag benötigt inklusive Anfahrt und Mittagspause zehn Stunden. Acht Stunden gehen fürs Schlafen drauf, drei Stunden kosten Frühstück, Einkäufe, Abendessen und die ganzen Kleinigkeiten, die das Leben einem auferlegt, wie Briefe vom Finanzamt, der Kreditbank oder dem Vermieter. Die verbleibenden drei Stunden füllen wir mit Geldsorgen, Ehekrach und Fernsehen, da bleibt keine Zeit zum Nachdenken. Für Bewußtheit, den Blick in die Welt, den Aufstieg der Menschheit benötigen wir Muße, eben jene Zeit, die kaum noch jemand hat. Zeit für ein Buch, Zeit für neues Wissen, Zeit für Dinge, mit denen wir uns bisher nie beschäftigt haben.

Die mosaischen, auch abrahamitisch genannten Religionen, verfolgen das Prinzip vom „guten“ Hirten und den Schafen. Im Judentum sind die Leviten die Auserwählten unter den Auserwählten, die den anderen die Leviten lesen dürfen. Die Juden wiederum sind die Auserwählten unter den Nichtjuden, den Gojim, den gewöhnlichen Menschen. Christ darf jeder werden, doch über viele Jahrhunderte waren nur die höheren Geistlichen berechtigt, über die eigene Religion zu reden. Gewöhnliche Priester hatten die Schafe zu hüten und deren Spenden bei der Kirchenführung abzuliefern. Der Islam unterscheidet zwischen Gläubigen und Ungläubigen, wobei die Gläubigen nicht das Recht haben, Allah, Mohammed, den Koran oder sonst etwas am Islam in Frage zu stellen, denn Islam heißt schließlich Unterwerfung. Ob Freimaurerei oder Sozialismus, die vierte mosaische Religion, lehren die Gleichheit der Menschen, über die allerdings die Auserwählten regieren, die Logenmeister oder Parteifunktionäre. Und die fünfte mosaische Religion? Sankt Holocaust hat seine Auserwählten und seine Priester, alle übrigen Menschen, vor allem in Deutschland, sind Schuldige, die den Heiligen unablässig zu huldigen haben, die selbst dann, wenn sie dank des Zeitpunktes ihrer Geburt keine Schuld auf sich haben laden können, die Verantwortung tragen sollen.

Die reinste Form der mosaischen Religionen hat George Orwell in Animal Farm beschrieben: Alle Tiere sind gleich, nur die Schweine sind gleicher. Wer nicht als Schwein geboren wird, hat keine Chance, jemals ein Gleicherer zu werden. Und damit das so bleibt, wird Gleichmacherei betrieben. Die Lizenz zum Denken erhalten nur die Schweine, und nur die Gedanken der Schweine werden in den offiziellen Medien verbreitet. Adorno, Walser, Enzensberger, Grass, Knopp – wer ins Schema der Schweine paßt, wird hochgelobt und immer wieder vorgeführt. Zum Schema der Schweine gehört, ihre eigenen, lizensierten Querulanten aufzubauen, um so eine Freiheit zu simulieren, die nicht wirklich vorhanden ist. „Hat der XY schon gesagt, ist längst widerlegt“ – auch so kann man Gedanken töten.

Im Kaiserreich hatte es die Bildungsbürger gegeben, die Bourgeoisie, die der Sozialismus bekämpfen sollte. Wenn wir heute zurückblicken, sehen wir durch unsere heutige Brille eine Ständegesellschaft voller Ungleichheiten, doch gehen wir weitere hundert Jahre zurück, finden wir eine andere Ständegesellschaft, in der noch größere Ungleichheit geherrscht hatte: Adel, Klerus und Sonstige. Bauern und kleine Handwerker stellten die Masse der Bevölkerung, ein paar wenige Bankiers und Kaufleute hatte es gegeben, doch das war die Ausnahme. Die kleinen Handwerker wurden im Rahmen der Industriellen Revolution zu Fabrikanten, reiche Bauern konnten ihre Söhne auf die Universitäten schicken. Der vierte Stand, das Bürgertum, bildete sich heraus, entwickelte sich zum Träger der Bildung. Im Kaiserreich stiegen die Einkommen und die Arbeitszeiten gingen zurück. Die besten Schulen der Welt vermittelten auch der Unterschicht Bildung.

Im Mittelalter war die Bildung der Kirche vorbehalten, bis ins 18. Jahrhundert hinein war die weltliche Bildung ein Anhängsel der Kirche. Die Humboldtschen Bildungsreformen ließen weltliche Universitäten entstehen. Adlige Landesherren protegierten talentierte Bauernsöhne, bezahlten ihre Ausbildung und förderten so die Interessen ihres Landes. Das war so wahrscheinlich wie ein Lottogewinn? Nun, der „Sechser“ (ohne Berücksichtigung der Superzahl) hat eine Wahrscheinlichkeit von 1:14 Millionen. Die Adligen waren spendabler, da landen wir eher beim „Vierer“, bei 1:200.000. Das Kaiserreich hatte Arbeit für alle geboten, Lohn und Brot, und Aufstiegschancen. Wer heute zurückschaut, dem werden gerne Arbeiterwohnungen im dritten Hinterhof, mit einem Klo auf jeder Etage vorgehalten. Jahre zuvor hatte es kein fließendes Wasser gegeben und Toiletten waren Plumpsklos.

Einer meiner Freunde hat mir erzählt, daß sein Vorfahr – immerhin Oberstleutnant! – in einer Wohnung im Tiefparterre gehaust hatte. Eine solche würde heute einem Sozialhilfeempfänger nur in Ausnahmefällen zugemutet werden, und schon gar nicht, wenn dieser ausländische Wurzeln besitzt. Vor einigen Tagen hat mir jemand am Telephon vorgehalten, daß das Dritte Reich größere Gleichheit und Bildungschancen geboten hatte. Ein verstorbener Freund, Jahrgang 1930, hat mir einmal erzählt, daß aus seiner Volksschulklasse genau drei Jungen aufs Gymnasium gegangen sind und Abitur gemacht haben. Eine Volksschulklasse waren noch zu meiner Schulzeit 40 Knaben. Hitler hat Bildung gebraucht, um den wichtigsten Rohstoff zu gewinnen, den wir in Deutschland haben: den Geist der Menschen. Doch diese Bildung gab es nur für die Befähigten, nicht für die breite Masse. Dafür hatte das Reich gar nicht die Mittel gehabt.

In den Sechzigern, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, wurde die Bildung stärker gefördert. Da waren die Schulen noch frei von der heutigen Idiotologie, da wurde noch geprüft und gesiebt. Später kam die Gleichmacherei. Das Abitur als Regelabschluß ist nur möglich, wenn das Niveau so weit abgesenkt wird, daß sehr viele Schüler das Abitur erreichen. Wir haben heute keine Bildungsgesellschaft, sondern eine nivellierte Gesellschaft, in der Unterschiede glattgebügelt werden. Ein Kind mit Down-Syndrom aufs Gymnasium? Aber natürlich! Das Kind lernt dort zwar nichts, aber es ist ein nettes Kind und alle in der Klasse haben es gern. Inklusion statt Förderschule ist das neue Motto. Wenn vier Mitschüler den Rollstuhl schieben, kann der Behinderte auch am 100-Meter-Lauf teilnehmen.

Aber was ist mit dem Aufstieg der Menschheit? Das Kaiserreich hat den Aufstieg gefördert. Das Kind des erfolgreichen Handwerkers hat die Realschule besucht, später auf dem Polytechnikum zum Ingenieur graduiert. Betrachten wir die herausragenden Techniker jener Zeit, finden wir genug derartige Lebensläufe, die nicht geradlinig vom Gymnasium über die Technische Universität geführt haben. Da finden wir Volksschüler mit Handwerkslehre, die ihren Chefs aufgefallen sind und Förderung erfahren haben. Dieses System wurde im 20. Jahrhundert durch die Gleichmacherei ersetzt. Jener Staat, der den Aufstieg der Menschheit hätte anführen können, wurde zerstört, mußte den vierten und fünften mosaischen Glauben annehmen. Was noch übrig ist, wird heute durch Zuwanderung plattgewalzt. Die Unfähigen, die Mittelmäßigen, sind an die Regierung gelangt. Und jene, die vom Geld Anderer leben, betätigen sich als Gutmenschen, die anderen Leuten sagen, daß sie gut zu sein haben und gute Dinge tun sollen. Wobei dieses „gut“ selbstverständlich nicht gut für Deutschland ist.

Wenn wir auf einer endlosen Ebene leben, können wir nur dann unseren Horizont erweitern, indem wir uns auf eine Treppe stellen – oder wenn uns unsere Mitmenschen auf ihre Schultern heben. Wenn wir Dampfwalzen holen, um jede noch so kleine Unebenheit auszugleichen, beschränken wir uns alle auf den gleichen engen Horizont. Was wir brauchen, sind Leuchttürme, die uns den Blick in die Ferne erlauben. Der Aufstieg der Menschheit mißfällt den Schweinen, denn dann sind sie nicht mehr die Gleicheren. Dieser Aufstieg wurde deshalb im 20. Jahrhundert erfolgreich verhindert. Der freie Geist hatte sich in Deutschland herausgebildet, nachdem dort die Fesseln abgeworfen worden sind, welche die christliche Kirche Land und Leuten über Jahrhunderte angelegt hatte. Die vierte mosaische Religion, der Sozialismus, war erfolgreich verhindert worden. Zwei Weltkriege und eine fünfte mosaische Religion waren nötig, um dem deutschen Geist neue Fesseln anzulegen. Jetzt glaubt man, den deutschen Geist auslöschen zu können, ihn unter Zuwanderern mit der rückständigsten Religion, dem Islam, begraben zu können. 2012 war erfolgreich verhindert worden.

Die katholische Kirche, die zweite mosaische Religion, hatte das ebenfalls geglaubt. Im 15. Jahrhundert war die Macht dieser Kirche uneingeschränkt. Anfang des 16. Jahrhunderts erfolgte die Reformation. Im 17. Jahrhundert wurde Deutschland das Schlachtfeld der Mächte Europas, sollte zugrunde gerichtet und leergemordet werden. Im 18. Jahrhundert regierte Friedrich der Große einen Staat, in dem jeder nach seiner Fasson selig werden sollte. Und im 19. Jahrhundert zerbrachen die Fesseln, entfaltete der deutsche Geist adlergleich seine Schwingen. Die dritte, vierte und fünfte mosaische Religion der Gleichmachereien und des primitiven Islam werden ebenfalls scheitern. Sankt Holocaust hat ausgedient, egal wie viele Wallfahrten zu ehemaligen Konzentrationslagern deutschen Schülern aufgezwungen werden. Die „Überlebenden“ werden wegsterben, und die „Geschichtenerzähler“ wurden immer wieder als Lügner entlarvt. Der Sozialismus ist nicht mehr zu finanzieren, er bricht zusammen. Der Islam wird entweder aus Deutschland vertrieben oder er wird reformiert, von Deutschland aus verändert die Welt erobern. Dann verbleibt nur die älteste mosaische Religion, nicht die erste, sondern die nullte: der Glaube an Baal Mammon, die Herrschaft des Geldes, der tiefste, reinste, ausbeuterischste Materialismus. Doch dieses Geld ist heute nur noch eine Geldillusion, bestehend aus Bits und Bytes, aus Daten im Computer, ohne jeglichen realen Wert. Eine Geldillusion, die vergehen wird, wenn die Zivilisation zusammenbricht.

Ich rede nicht von 2012, von Photonengürteln und Außerirdischen, ich rede von ganz normalen Wirtschaftszyklen. Es gab schon früher globalisierte Welten, die Handelsimperien Spaniens, Portugals und der Niederlande, später das Britische Weltreich. 1929 begann eine Weltwirtschaftskrise, die einen weiteren Schub der Globalisierung beendete. Heute laufen wir auf die finale Phase eines Wirtschaftszyklus zu, der in der Überschuldung der Staaten dieser Erde enden wird. Griechenland dürfte der erste Dominostein sein, der die Eurozone zu Fall bringen wird. Danach zerfällt der Dollar und das Amerikanische Imperium. Solche Imperien fallen nicht freiwillig, sie wehren sich, zetteln große Kriege an. Großbritannien hat dies vorgemacht, die USA werden folgen.

Was uns die Buchautoren nicht verraten haben, und was die Jünger des Baal Mammon uns verschweigen: Wir selbst haben den Aufstieg der Menschheit in der Hand. Jeder Einzelne kann sich befreien, kann diesen Aufstieg schaffen. JEDER! Der Schüssel liegt in einer Parole, die heute in Ungnade gefallen ist: Arbeit macht frei! Jedoch nicht die Arbeit für Andere, für die Herren des Geldes, für die Priester einer mosaischen Religion. Was wirklich befreit, ist die Arbeit an sich selbst. Das ist eine Erkenntnis, die in der Freimaurerei gepflegt wird, die Arbeit am rauhen Stein. Wer sich nicht betäubt, wer nicht vorhat, ein ruhiges Leben als Schaf in der Herde zu führen, gehütet von jenem guten Hirten, der Schafe schert und schließlich schlachtet, findet die Früchte vom Baum der Erkenntnis. Jeder Einzelne kann sich weiterentwickeln, sich verbessern, seinen persönlichen Aufstieg erreichen. Was für 2012 versprochen wurde, ein erweiterter Horizont, eine umfassendere Bewußtheit, ist für jeden Einzelnen möglich. Aber nicht, weil die Erde in einen Photonengürtel kullert, sondern durch Arbeit, Arbeit an sich selbst. Sie haben es in der Hand!

Der Aufstieg ist nicht einfach. Ich habe in meinen Schriften und meinen Büchern viele Denkansätze hinterlassen, und wenn Sie die alle eifrig studieren, verinnerlichen und begreifen, dann … dann sind Sie ein guter Moslem, denn Sie haben den Islam angenommen – die Hingabe an die Gedanken eines Anderen. Der nette Herr mit dem großen Krummsäbel wird das zwar nicht als Islam bezeichnen, doch das Prinzip ist dasselbe. Der gute Moslem tut und denkt, was Mohammed getan und gedacht hatte.
Sie können keinen überholen, dem Sie nachfolgen. Wenn Sie weiter blicken wollen als Andere, müssen Sie sich auf die Schulter eines Riesen setzen. Sie können aus den Türmen der Weisheit lernen, die auf der unendlichen Ebene immer noch stehen, die der Dampfwalze der Gleichmacherei entgangen sind. Und dann müssen Sie Ihren eigenen Turm der Weisheit bauen. Mein Turm hat mir meinen Horizont beschert, mag er nun einen einzigen Meter hoch sein oder deren hundert. Sie dürfen gerne auf diesen Turm steigen und in die Welt blicken, doch Ihren eigenen Horizont werden Sie nur erwerben, wenn Sie Ihren Turm besteigen. Dieser mag nur ein Maulwurfshügel sein, Sie sind trotzdem aufgestiegen! Aber vielleicht ist Ihr Turm prächtiger und höher als jeder andere, degradiert den meinen zum Maulwurfshügel. Sie werden es nie wissen, wenn Sie nicht anfangen zu bauen.

Wenn Israel zu Wasrael wird, ist die Zeit der mosaischen Religionen abgelaufen. Dann ist auch die Zeit der Schweine zu Ende, der Gleicheren dank Geburt und Abstammung. Dann hilft es keinem Gutmenschen, sich darauf zu berufen, daß wir doch alle gleich seien.
Wir sind nicht auf der Erde, um uns in der Gleichheit zu suhlen, wir sind hier, um uns weiterzuentwickeln. Wer strebend sich bemüht, den können wir erlösen… Ob es ein Maulwurfshügel wird oder ein „Millennium-Tower“, wer sich entwickeln will, muß sich darum bemühen. Wir können anderen Menschen nur zeigen, wo die Steine sind, wo der Mörtel ist und wie die Steine aufeinander geschichtet werden. Bauen müssen sie selbst. In der BRD werden einem die Steine gestohlen, der Mörtel verwässert und die Bauarbeiten mittels Denkverboten behindert. Im zukünftigen Deutschen Reich wird das Bauen des eigenen Turms der Weisheit wieder gefördert werden – und der Aufstieg der Menschheit fortschreiten.

Eine Frage habe ich noch nicht beantwortet: Was ist der Weg, woraus bestehen die Steine der Erkenntnis, mit der wir unsere Türme der Weisheit erbauen. Ist dies die Transzendenz, das, was ich in „Die spirituelle Welt“ geschrieben habe? Ja – und nein.
Es ist Wissen jeder Art, das diese Steine liefert. Ich werde niemals entscheiden können, ob Peter ein besserer Zimmermann ist als ich ein Autor bin, doch der Zimmermann leistet auf seinem Gebiet die gleich wertvolle Arbeit. Der Zimmermann kennt sein Holz, kennt seine Werkzeuge, kennt seine Handwerkstechniken. Er muß sich nur entscheiden, ob er als Schaf mit gesenktem Kopf durch die Welt trotten oder als Mensch erhobenen Hauptes schreiten möchte. Es gibt keinen allgemeinen Weg des Aufstiegs, jeder Mensch muß seinen eigenen Pfad finden.

Die gute Nachricht, mit einem Fremdwort das Evangelium, ist folgende: Es gibt diesen Pfad des Aufstiegs! Jeder Mensch kann sich weiter und höher entwickeln, kann bewußter werden, kann seine Augen öffnen und in die Welt hinaus blicken. Auf diesem, seinem eigenen Pfad, geht keiner voran, blockiert keiner den Weg. Und wer diesen Pfad beschreitet, darf selbst entscheiden, wie schnell und wie weit er gehen will.
Wichtig ist der erste Schritt. Dieser erfordert die eigene Entscheidung, den eigenen Willen. 2012 ist niemand aufgewacht und hat sich in der fünften Dimension befunden. Selbst das neue Reich wird Ihnen diesen Aufstieg nicht einfach schenken. Sie werden sich bemühen müssen, doch diese Arbeit wird Sie frei machen. Und Sie können jederzeit damit anfangen, müssen auf keinen Termin oder Ereignis warten. Sie müssen nur aufsteigen wollen.

© Michael Winkler


2 Kommentare

  1. Dude sagt:

    Haha, so ein geiles Copyright hab ich ja noch selten gelesen! Das kommt sogar fast an den Geniestreich der ultimativen Freiheit online heran!

    Seine Pranger-Texte lese ich ja seit dem NWO-Desinfo-Schwachsinn damals https://dudeweblog.wordpress.com/2013/08/17/die-geschichte-der-neuen-weltordnung/comment-page-1/#comment-5216 nicht mehr, aber ein allerhöchster Respekt an Herr Winkler für dieses köstliche Copyright!

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  2. thomram sagt:

    Michael Winklers humoristischbösebissigträfsauguten Tageskommentare lese ich tägich mit Genuss.
    Hie
    http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html

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