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Lustig ihist das Bankenleheben, faria faria ho / Vollgeldinitiative Schweiz

Fallbeispiel.

Herr Fischli hat vor 5 Jahren bei der Lokalbank einen Hypothekarkredit in Hoehe von 500’000.- aufgenommen. Die Zinsen sind bei Festhypotheken sehr guenstig, Herr Fischli zahlt per anno lediglich 2%.

***

Anmerkung.

Sollte in meiner Darstellung ein sachlich grober Fehler vorliegen, und ein Fachmann stellt das fest, dann bitte ich eben diesen Mann, dies unverzueglich als Kommentar zu melden. Danke!

Nun, meines Wissens ist es wie folgt.

***

Die Lokalbank verfuegte ueber ein Vermoegen von 100 Millionen. Als sie Herrn Fischli 500’000.- „auszahlte“, betrug ihr Vermoegen immer noch 100 Millionen, denn sie gab Herrn Fischli Luft.

Nicht ganz korrekt. Sie musste 5% (geschaetzter Mittelwert) als Sicherheit nachweisen. Sie belastete also irgend ein Gebaeude, ueber welches sie verfuegt, mit 5% von 500’000.-, also mit 25’000.-. Zu diesem Zwecke musste sie weder etwas verkaufen, noch gab es eine Aenderung ihres Vermoegens. Es betrug auch nach „Auszahlung“ der Hypothek 100Mio, denn:

Die fast 500’000.- Luft, welche die Bank „gab“, die wurden gedeckt durch einen neuen Realwert, durch Herrn Fischlis Haus naemlich.

Man muss sich das genuesslich reinziehen, Leute.

Herr Fischli zahlt wacker seine Zinsen, naemlich 10’000.- pro Jahr.

Nach fuenf Jahren zieht er ins Ausland, verkauft sein Haus und loescht die Hypothek, indem er der Bank vom Erloes des Hauses 500’000.- ueberweist.

Herr Fischli hat also der Bank 50’000.- Zinsen sowie 500’000.- Kapital ueberwiesen. Insgesamt 550’000.-

Die Bank bucht die 550’000.- als Kapitalvermehrung ein.

Die Bank muss von der Vermehrung (550’000.-) 30% Steuern abliefern. Sie kann als Kapitalvermehrung still zufrieden 70% von 550’000.- einbuchen, als da sind 385’000.- Reingewinn.

***

Schoen waere es, wuerden sich nun 70 wirklich kundige Leute melden und uns darlegen, dass die Bank keineswegs solch Gewinn einfaehrt. Ich lasse mich ueberraschen.

***

Sollte meine Rechnung in grossen Zuegen richtig sein, dann habe ich Fragen:

– Sind Banken raffiniert?

– Sind Kunden dumm?

– Sind Banken kriminell?

– Sind Buerger mit kriminellem Handeln einverstanden?

– Wie kommt es, dass die Initiative, welche diesem Skandal ein Ende machen will, die Vollgeldinitiative naemlich, zwar zustandekommen wird, dies aber offenkundig mit Mueh‘ und Not.

Los, Unterschriften muessen her. Hier und hier.

Und los, Aufklaerung muss sich ausbreiten!

thom ram, 13.05.2015


4 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    Thom

    Die Bank hatte eine Forderung (Buchung) und bekam Bares dafür.
    Der Unterschied?
    Das macht sich in der Bilanz bemerkbar – Aktiva und Passiva – nicht nur.
    Die 385 000 als 5%ige Sicherheit neu angelegt in Kredite oder Hypotheken: das ergibt eine neu verleihbare Summe von 7,7 Mio.
    Zu 2% usw. ……………

    Geld kann eine durchaus gute Sache sein – zieht aber Mißbraucher magisch an.
    Und der jetzige Zustand ist es wert den Spruch Schillers im Kopf zu haben:

    Das Alte bricht, es ändern sich die Zeiten und neues Leben blüht aus den Ruinen.

    Angst haben nur die, die ihre Seele an den Materialismus verkauft haben.
    Die andern freuen sich auf das neu Wachsende – denn Ruinen fördern die Kreativität.

    Ich weiß wovon ich rede, aber nur bezüglich Kreativität.
    Das neue Leben vegetiert nur und stirbt langsam ab.
    Ich danke den Befreiern zum 70. Jahrestag für das, was sie in den 65 Jahren zuvor für diesen Tag getan haben – nicht.
    Es sind die, die das Geld mißbrauchen in tief assozialer Weise – man kann sagen Verbrecher.
    „..Überall verquickt.., ..nur an ihren Geldgeschäften interessiert….. und….. Hitler war ihr Beauftragter“ (H. Mann).
    Soetwas richtet dieses Pack fortwährend an.
    Möge das Alte brechen.

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  2. Vollidiot sagt:

    Weil so viele ihre Seele ans Geld verkauft haben.
    Weil es ums Haben geht – nicht ums Sein.
    Gefördert von Rom und Calvin in herausragender Weise.
    So sind viele vom Geld und Glaube mißgebildet.
    Diese Krüppelarmee zieht durch die Lande wie Wallensteins/Adolfs Armeen im 30-järigen Krieg.
    Zurück bleiben Elend, Tod, Hunger, Verwüstung.

    Für die Krüppel sind Krüppel gesund – auch in der Schwiiz.

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  3. Marcel sagt:

    Etwas wurde bei der Darstellung vergessen, der Kunde muss als erstes einen Kreditantrag mit seiner Unterschrift stellen, sobald die Bank diesen Antrag hat, werden die 500’000 bereits ins Haben Konto der Bank eingetragen! Das heißt, die Bank hat die 500’000 bereits erhalten und verlangt nun nochmals die 500’000 mit Zinsen vom Kunden!!! Wenn vom Kunde alles abgezahlt wurde, hat die Bank 1’000’000 ohne die Zinsen im Haben Konto.
    Ein Kunde muss also überhaupt keine Rückzahlung an die Bank machen, weil diese das Geld schon mit dem Antrag verbucht hatte und somit bereits zurückgezahlt wurde!!!
    Die Bank wird versuchen diese Forderung gerichtlich einzuziehen. Jetzt muss der Kunde wissen, dass die Bank eine Firma ist und somit das Handels und Vertragsgesetz in kraft tritt ( Uniform Comercial Code, auch unter UCC bekannt)
    Die Bank hat mit Ihrer Klage keine Chance, weil 1. ein Vertrag von beiden Seiten unterschrieben werden muss, auf dem Kreditantrag ist nur die Unterschrift des Kunden und trotzdem verbucht die Bank den Antrag bereits so, als wurde der Kredit bewilligt und bereits vom Kunde bezahlt, 2. der Kunde bekommt keinen Gegenwert von der Bank ( nur virtuelle Zahlen oder wie es auch so schön genannt wurde, Luft) und 3. was den Banken vor Handelsgericht das Genick bricht ist, wenn die Bank die Buchhaltung offen legen muss, dann müssten die Banken vor Handelsgericht Ihren Betrug aufdecken und das macht keine Bank!!!
    Nochmals, 1. ein Vertrag ist nichtig, wenn nur eine Partei diesen unterzeichnet, 2. ein Vertrag ist nichtig, wenn kein Gegenwert vorhanden ist, 3. keine Bank veröffentlicht Ihre Buchhaltung weil sonst der Betrug aufgedeckt würde!!! ( siehe dazu auch UCC 1-308)
    Zusammenfassung: Kein Kunde schadet der Bank, wenn der Kunde den Kredit nicht mehr zurückzahlen kann oder will, weil die Bank das „Geld“ bereits mit dem Kreditantrag bekommen hat, deshalb, immer sagen das man bezahlen möchte, aber erst wenn die Buchhaltung offen gelegt wird!!!!

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  4. hansk89 sagt:

    Hallo,

    das ganze nennt sich auch Giral- oder Buchgeldschöpfung und stand sogar im Schülerbuch von 2009 der Deutschen Bundesbank unter der Rubrik „Das Bankensystem – 4.4 Geralgeldschöpfung der Banken“ relativ einfach beschrieben.

    Klicke, um auf Geldschoepfung-die_Wahrheit__ist_offiziell_113.pdf zuzugreifen

    In der neusten Ausgabe von 2014 dieses Schülerbuchs ist diese Beschreibung in dieser Rubrik nicht mehr auffindbar sondern unter „3. Das Buchgeld – 3.5 Die Geldschöpfung“ mit ziemlich viel Fachsimpelei umschrieben.

    http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Service/Schule_und_Bildung/Unterrichtsmaterialien/Sekundarstufe_2/sekundarstufe_2.html

    Wohl ganz und gar kein Zufall! 😉

    Freundliche Grüße

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