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Heute schon eine Schnecke geküsst?

bumi bahagia dankt Petra von Haldem für ihre Zusammen – leb – Erzählung 🙂

.

„Heute schon eine Schnecke geküsst?“

Als ich vor Jahren diesen Buchtitel las, mußte ich lachen, klar.

Kaufte mir das Buch und verschlang die wunderbaren Betrachtungen von dem Gärtner Eike Braunrot  hintereinander weg.

Eike zeigt uns in vielen Beispielen , was eigentlich ein Garten und vor allem, was ein Gärtner  sein kann. Für ihn gibt es keine Schädlinge und Nützlinge, für ihn gibt es Besucher und Mitarbeiter, die allezeit willkommen geheißen werden.

Jederzeit bietet er auch Obdach für eimerweise eingesammelte Schnecken aus Nachbargärten an, die bei ihm sein dürfen, die  allerdings nachts flugs wieder an ihre Arbeitsorte und  Aufgabenfelder hinschnecken, nämlich genau dorthin, wo sie auch vorher tätig gewesen waren.

Eike Braunrots schöne Beschreibungen seines Miteinander mit allen Gartenhelfern hatte mich tief beeindruckt und meinen Nachäffimpuls geweckt.

 

Wir hatten damals im Stadtgebiet wohnend  ein ca. 100qm grosses asphaltiertes Stück Hof zu unserer Nutzung zur Verfügung.

Etwa  15qm davon durften wir ent-asphaltieren, also öffnen, und einen kleinen Teich anlegen mit ein paar Pflanzen drumherum. Direkt daneben wuchs schon aus dem Asphalt heraus ein von unseren Vorgängern eingesetzter wilder Wein, der diesen Freisitz sommers schön berankte und beschattete. Ansonsten stellten wir große Blumenkübel auf und andere Gefäße zum Bepflanzen.

Wieder einmal wurde es Frühjahr, alle Pflanzen zeigten, dass sie den Winter mit viel Schnee und Frost überstanden hatten und entwickelten sich recht gut.

Die wunderschöne Rankerose, die wir geschenkt bekommen hatten, beblätterte sich und begann auch schon Knospen zu bilden, genauso wie der dann später  so herrlich duftende Jasminstrauch auch, der in einem anderen Pflanztopf gegenüber stand.

Eines  Sonntagmorgens, es war schönster Sonnenschein, wir wollten draußen frühstücken, fällt mein Blick auf die Rankerose und  fast will ich,  im Reflex , die dort an den Knospen sitzenden zarthellgrünen Läuse gleich mit den Fingerspitzen in den Läusehimmel  befördern, da fällt mit ein, was ich im Winter gelesen hatte:

Du bist der Garten Chef, Du bist der, der hier die Ansage macht, bitte heiße Deine „Gäste“ erst einmal willkommen………………………..uff, na gut……

Erst mal den Mann rufen, wir sind ja schließlich Ehepaarchef.

Wir beide stellen uns vor die Rose, schauen die Arbeitsbrigade der Innung Läuse an und sprachen dann in etwa so:

Liebe zarthellgrüne Läuschen, von Eike haben wir die Augen geöffnet bekommen und heißen Euch als allererstes  ganz herzlich willkommen.

Bitte seht es unserem Unverstand nach, dass wir zwar sagen, dass wir Euch ganz herzlich willkommen heißen, dieses aber noch nicht so richtig zu fühlen in der Lage sind.

Hiermit aber sei unser erklärter Wille ausgedrückt, seid willkommen.

Wir haben gehört und gelesen, dass Ihr hier seid, weil die Rose Eure Hilfe braucht.

Nun, uns ist schon klar, dass dies hier nicht der ideale Rosenstandort ist und wir vermuten, dass Ihr der Rose dabei helfen sollt und wollt, dass sie eventuell überleben kann und dass sie sich deshalb nicht mit Blühen verausgaben soll oder gar noch Nachkommen in Form von Hagebutten bilden soll …..

Vielleicht aber ist es ja auch anders und Ihr bringt der Rose etwas, was hier fehlt.

Liebe Läuse, wir wissen so wenig von Eurer Aufgabe. Nun aber seid uns willkommen.

Und jetzt sagen wir Euch, was  w i r  uns wünschen :

Diese Rose ist ein Hochzeitsgeschenk von lieben Freunden.

Wir haben hier keinen richtigen Garten, sondern nur dieses Hofgebilde, das wir uns geschaffen haben zu unserer Freude.

Wir erfreuen uns an der Blüte der Rose, an ihrem Duft, an ihrer Schönheit, sie ist nämlich eine besonders Schöne.

Und wir bitten Euch, ob Ihr Eure Arbeit so machen könntet, dass die zarten Rosenknospen erhalten bleiben oder wenigstens eine, halt so, dass Eure Arbeit gelingen möge im Sinne aller und unser Wunsch auch mit dabei sein kann.

Wir danken für Eure Aufmerksamkeit.

Dann setzten wir uns an den frühsommerlichen Frühstücktisch und versuchten, die Sache irgendwie zu vergessen, was uns auch gelang ohne dauernd zu den Knospen zu schielen.

Unsere Sonntagsfrühstücke waren damals, manchal auch heute noch, echte Expanderstücke, also Vonfrühbisspätstücke mit Essen,Trinken, Vorlesen, Erzählen, Selberlesen, Stricken, Spiele spielen, Essen, Trinken………die Rose, der Läusebesuch, alles war vergessen.

Am späten Nachmittag, als ich wieder mal vom Klo gekommen war, fällt mein Blick auf die Rose.

Und?

Die gesamte Besucherschar hatte sich Knospenabwärts bis zu einem etwas festeren Stängelteil zurückgezogen, bei   a l l e n   Knospen……..

Wir haben uns dann bei der Läusetruppe und bei der Rose bedankt und ihnen dann später eine gute Nachtarbeit gewünscht.

Eine Woche später hatten wir „the same procedere“ mit dem Jasmin, nur waren dort die „afrikanischen“ Hilfen angefordert worden, rabenschwarz und verstärkter Brigadeeinsatz.

Alle sieben Stängel der Staude boten von oben bis zur Mitte hin unseren neuen Besuchern zumindest erst einmal ihren neue Rast-und Arbeitplatz .

Auch hier hießen wir alle willkommen, bedankten uns für den Besuch und die bevorstehende Arbeit, erklärten, dass wir sehr unwissenend bezüglich ihrer Aufgabe seinen und stellten unseren Wunsch ganz klar hinzu.

Zusätzlich baten wir um „Kommunikationshilfen“ intuitiver Art, falls irgendetwas unsererseits getan werden müsste.

Am nächsten Morgen staunten wir sehr.

Der gesamte „Afrikabesuch“ hatte sich im wahrsten Sinne des Wortes zusammengerottet, überunduntereinander dichtest gedrängt alle auf  einem Jasminstängel, sechs Staudenstängel waren unversehrt und läusefrei mit durch und durch gesunden Blättern und Blütenknospen.

Unsere Freude fand jubelnden Ausdruck.

Die Rose blühte den ganzen Sommer über, immer bewohnt (behütet?) von den Zartgrünen, der Jasmin ebenso, dort mit den Schwarzen und beides erfreute unsere „Bigboss“Herzen zutiefst , immer mit einer Heiterkeit der „Gemeinsamkeit“ gepaart.

Im selben Jahr brütete auch eine Amsel im Wilden Wein und wir wurden beobachtende Miterzieher beim Amselnachwuchs, aber das ist eine andere Geschichte.

***

 

 


26 Kommentare

  1. luckyhans sagt:

    Wunderschöne Erzählung. Auch wir haben uns (ohne Eike) „schweren Herzens“ entschieden, nicht mehr gegen irgendwelches Getier in unserem Garten vorzugehen – was nicht immer leicht fällt – besonders bei den Horden von Nacktschnecken und den Massen von Amseln, die unsere paar Quadratmeter regelmäßig heimsuchen – wenn wir nicht einiges abdecken würden, hätten wir von unseren vielen Beerensträuchern keinerlei Ernte.
    Da uns die lieben Vögelchen wohl schon kennen, sind Abstände von 1 – 2 Metern schon fast die Regel – also nicht mal unsere Anwesenheit wird respektiert… 😉
    Auch gehen wir langsam zum System Fukuoka über, d.h. u.a. zwar einiges Kompostieren, aber Blätter da liegen lassen, wo sie abgefallen sind. Leider haben wir damals angefangen, die Bäume zu schneiden – also müssen wir das auch weiterhin tun – allerdings maßvoller. Nur noch wenige Beete – die meisten Pflanzen wachsen einfach, wo sie wollen – wir streuen viele Samen und schauen was wo „kommt“ – meist sind allerdings die orangenen Nacktschnecken schneller als wir mit dem Aufstellen kleiner „Kragen“ etwas vor deren Freßlust schützen können. Aber was hilft’s…

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  2. Petra von Haldem sagt:

    Lieber, besorg Dir umgehend den Eike Braunrot „Heute schon eine Schnecke geküsst“,
    falls es den irgendwie nicht mehr geben sollte, müssen wir über unseren Boss hier irgendwas küngeln, dass Ihr an die Texte kommt.

    Ganz grundsätzlich, wie bei Besuch oder Besuch von kleinen Kindern :
    sagen, was berührt werden darf und was nicht, da es Euch verärgern würde, das wollen die lieben Gartenhelferwesen nämlich nicht, die wollen geliebt werden und gesegnet, weniger mit Worten, das auch, als aus tiefstem Herzen.

    Ansprechen, liebevoll-ernst an die geistige Schnecken-Entität wenden, oder eben an ihre lieben Zellen hier auf Erden, und den Dank aussprechen für den Besuch und die Arbeitshilfe.
    Dann ganz klare Angaben machen:
    Hier ist unser Salatbeet mit 12 Salatpflanzen. Wir benötigen den Salat für uns.
    Ihr habt hier Eure Arbeit zu machen, dafür sind diese 2,3 oder4 Salatpflanzen hier rechts an der Seite für Euch, genau angeben.
    Alle anderen Pflänzchen bleiben schneckenfrei, habt Ihr das verstanden?
    Wir möchten in Frieden mit Euch leben, dazu brauchen wir Eure Mithilfe, da wir Euer Tun noch nicht erkennen können…..u.s.w.

    Das Wesentliche ist, dass wir ggf. schmunzelnd loslassen können und uns nicht mehr über Verluste ärgern. Wir werden auch durchaus geneckt!

    Bei uns geht das mittlerweile schon recht gut, natürlich müssen wir auch ordentlich teilen, aber es reicht immer für alle
    .
    Das tollste Erlebnis war, als ich mittags in den Garten gehe und drei wohlgenährte rote Nacktschnecken auf der einzigen Kürbisblüte sitzen sah.

    Ich ganz laut durch den Garten:

    „Sagt mal, geht es Euch noch gut?
    Keine Schnecke sitzt unverschämt in der prallen Mittagssonne auf einer Kürbisblüte, schämt Ihr Euch nicht?
    Ich werde Euch jetzt nicht von hier forttragen.
    Die Blüte bleibt unversehrt, es gibt genug anderes im Garten, den Rest kennt Ihr, Abmarsch.
    Um ein Uhr komme ich raus, wer dann nicht verschwunden ist, wird verschwunden werden und zwar von mir, Kapiert?

    Um eins bin ich raus, vorsichtig, (ich glaube es ja immer noch nicht so ganz .) ) und….all verschwunden, weiß nicht mal wo, Blüte unversehrt, wurde ein schöner Kürbis.
    Selbstverständlich habe ich sofort lauthals meine große Bewunderung geäußert für Ihr Schnellfüßigkeit und mich im Namen des Gartens und des „Hausfriedens“ bedankt und ihnen zugesagt, dass sie immer willkommen seien.

    Luckyhans, es ist ein inneres Übfeld, wie ernst wir uns als liebenden Chef und die unsichtbaren Mitarbeiter am und im GroßenGarten zu bilden bereit sind.

    und nun, gutnacht…

    P.S. der Garten sollte eingefriedet sein, als ganz klare Energiegrenze Eures Herrschaftsbereiches!!!

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  3. luckyhans sagt:

    @ PvH:
    Danke für die netten Tips – werd es mal probieren, wenn’s soweit ist – wie es scheint ja recht bald. 😉
    Werde allerdings innerlich „reden“ – unseren Nachbarn sind wir mit unserem Garten eh schon „suspekt“… 😉
    „… eingefriedet…“ – tut es eine Thuja-Hecke? Schirmt hervorragend ab gegen Wind, Frost und neidische Blicke – leider recht breit trotz alljährlichem Schnitt.

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  4. thomram sagt:

    @Alle Schneckenbeschwörer.
    Ich hab es mit Mäusen gemacht – mit Erfolg.
    Ich hab es mit Ameisen gemacht – mit Erfolg.
    Bei Schnecken hab ich es nicht gemacht – ich hatte Schiss vor Misserfolg.
    „Versuchen“ will ich nicht. Es wäre ein „Versuch“ gewesen, ich hätte Zweifel mitgeschickt.

    Ja, und unsere Nachtschnecken, meine Herren, im CH Mittelland das Gleiche. Schööni chliini Salöötli, nach einer Nacht ratzfatz aues ewägg.

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  5. thomram sagt:

    @Lucky

    Wir sind uns gewiss einig – wenn wir mal richtig gut sind, können wir mit reiner Gedankenkraft eine Einfriedung schaffen.
    Heute ziehe ich es vor, materiell auch was zu machen, es fällt mir dann leichter, meiner Gedankenkraft zu vertrauen.

    Thuja scheint mir spontan geeignet, macht optisch eine Wand und vermittelt mir immer den Eindruck von: Da hockt Magie von Natur aus gerne drin, sowas wie Saturnkraft, Eisen.
    Doch sind wir uns wohl auch da einig: Es kann auch ein hübsch Mäuerchen (für den Gärtner?) oder eine Zeile Bettseicherli oder Rosen (für die Gärtnerin?) sein.

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  6. Garten-Amsel sagt:

    *D*A*N*K*E*!*
    Ob Ihr es glaubt oder nicht , GESTERN bin ich Danke-sagend hier durch mein Brach(?)-Land gegangen. Mir sind dabei die Tränen gekommen. Alle be-mühen sich nach bestem Wissen IHRE Aufgabe zu tun und ich hatte so den Im-Puls, einfach mal laut wieder allen *Danke* zu sagen !
    – und JETZT lese ich DAS hier … jaja… *JaH !* … 😀 )))

    „Schnecken küssen“ … würde mich auch seeeehr interessieren !!!

    Hab damals extra Weinberg-Schnecken hier angesiedelt, weil ich sie so interessant fand.DIE machen mir auch nicht sogroßen Schaden, aber diese Nackt-Schnecken … naja,werd ma sehen, ob ich welche zum Küssen finde … ob mein Mann davon be-geistert sein wird, weiß ich allerdings noch nicht … werden wir ja dann sehen. 😉
    Erster Im-Puls: aber ob DIE das mögen ? … werd´s mal überdenken… 😉
    – bis denne !

    Ps.:
    DAS ist bb-Samen hier !

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  7. Petra von Haldem sagt:

    @ laggy

    hör auf den Boss hier bezüglich der „Einfriedung“, so sehe ich es auch.

    Das Allerwichtigste ist, wie immer und überall:
    Du bestimmst als Gartenherr! Du sagst: das hier ist Zaun!!
    Das mit der reinen Gedankenkraft geht gut, wenn hinterher ein nachweislicher Zaun da steht, sonst kommen manche Wesen doch wieder in den Zweifel und köönen die Grenze nicht erleben….:)

    Die Damen sind GartenHerrinnen,( ja, nix Damen, läßt sich ja nicht das Wort „herrlich“ draus machen. oder „Herr Innen“…)
    Ich hoffe, es wird klar, worum es geht.

    Führung, Führung,Führung, liebevoll, miteinander, in Anerkennung, in höchster Anerkennung, in Lernstimmung, so wie ein guter Lehrer auch von seinen Schülern lernt.
    Kein einziges Elementarwesen ist in Wirklichkeit gegen uns, alle schauen voller Sehnsucht zum Menschen, der liebt und sie wollen mit…..

    ansonsten ist es genauso wie bei Deiner Frau, bei Deinen Kindern, bei Deinen Nachbarn auch hier im bloggg: das laut gesprochene oder geschriebene Wort hat ’ne andere Wirkung als das blos gedachte…………….

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  8. Claudia sagt:

    Eike Braunroth ist Begründer der Kooperation mit der Natur. Er ist Ehrenvorstandsmitglied in unserem Verein Kooperation mit der Natur e.V.
    Er hält Vorträge und Seminare im Auftrag des Vereins.
    Ich selbst mache wundervolle Erfahrungen in der Kooperation mit der Natur. Es ist so schön, wenn in Haus und Garten im friedlichen liebevollen Umgang im Miteinander kooperiert wird. Mit sonnigen Grüßen, Claudia, 1. Vorsitzende, Kooperation mit der Natur e.V.

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  9. Eike Braunroth sagt:

    Ich habe nach einer Buchhandlung im Ausland gesucht und bin prompt „zufällig“ auf Eure Seite gestoßen. Liebe Petra von Haldem plus Gartenchef, ich freue mich ja so sehr über Eure Grün-schwarze-Blattlausgeschichten an Rose und Jasmin.

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  10. Thom Ram sagt:

    Eike 01:06

    Ich heisse dich auf bb willkommen, Eike.

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  11. Thom Ram sagt:

    Claudia 01:05

    Schön, dass du bb besuchst, Claudia.

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  12. petravonhaldem sagt:

    Ja, was ist das für eine Freude!!!

    Der von mir wie Sauerbier an alle Bekannten angepriesene Schneckenkussbuchschreiber Eike Braunroth findet über das Weltnetz zu unserem Erlebnisbericht!! Wie schön.
    Lieber Eike, Dein wunderbares Buch, das ich vor gefühlten 100 Jahren verschlungen habe, hatte mein Leben exorbitant erweitert.
    Nie war ich auf die Idee gekommen, Dir dafür mal zu danken.
    Jetzt kann ich es hier einfach machen:

    Von Herzen Danke, dass Du seinerzeit das Kussbuch auf den Markt geworfen hattest.

    Übrigens bin ich immer wieder überrascht zu erleben, wie schwer es den Menschen zu fallen scheint,
    liebevoller kollegialer Chefff sein zu wollen/können…..
    Das Feindbild und die Verlustängste sind tief zellverankert…..aber wir machen weiter mit Kussempfehlungen,
    denn:
    „Jedes Pisschen hilft“ sagte die Ameise und pisste in den Nil 🙂

    Und, liebe Claudia, wie schön, dass Du hier einen/Deinen Verein vorstellst, von dem ich bis dato noch nichts gehört hatte.
    Werde mich mal schlau machen…….
    Alles Liebe und Gute für Eure Arbeit!!

    Hach, welche innere Begegnungsfreude…………….nach so vielen Jahren…………

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  13. Hilke sagt:

    Petra von Haldem
    22/02/2014 um 17:35
    „***Kein einziges Elementarwesen ist in Wirklichkeit gegen uns, alle schauen voller Sehnsucht zum Menschen, der liebt und sie wollen mit…..“***

    Petra, damit hast du mich geflasht! Ich werd mal mit der Spinne sprechen, die hier auf dem Balkon haust und die Fädchen zieht, die ich allmorgendlich wieder wechmach. Schon wegen der Bienen die hier übersommert haben.
    Vlt. mal meinen Blickwinkel erneuern 🙂
    Danke Claudia, daß du den Strang herausgefischt hast und entstaubt, der ist es voll wert!

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  14. petravonhaldem sagt:

    Hilke, gönn‘ Dir das Buch von Eike, das geht bis in die Zelle!! 🙂 🙂 🙂

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  15. Hilke sagt:

    Habs mir schon notiert Petra! Seit Penelope smith’s Büchern über Tierkommunikation bin ich dahingehend wieder etwas eingerostet. „Dein“ Titel schon alleine ist superschön. ❤

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  16. Gravitant sagt:

    Vor dem Kleinsten beugen alle Wesen das Haupt.
    Bis jetzt siegte das das Grosse-von nun an das Kleine.
    Wähle! Das eine oder das andere!
    Ewig ist der Sturz jener,
    die nach Grossem streben.
    „Zuviel“ wird weggenommen,
    „gross “ wird gefällt-
    „klein“ wird behalten.
    Auf kleinem Kreise steht ihr,
    und das ist unsere Freude.
    Der unsrige ist noch kleiner,
    und Er ist in uns das Kleinste.
    Noch hört niemand den Neuen Ton,
    doch er schwingt….
    die Materie,der Ur-Lehm erzittert.
    Alles wird geboren.
    Die Erde wartet.
    Wenn innen die sieben weissglühen,
    wird durchsichtig seine Wand.
    Der Triumph durchbricht sie.
    Denn es kommt das Licht….

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  17. petravonhaldem sagt:

    @ Gravitant

    immer nach dem Motto: „Jeder hat mal groß angefangen“ …………………….. 🙂 🙂

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  18. Hilke sagt:

    petravonhaldem
    15/09/2019 um 17:23
    „*** „Jeder hat mal groß angefangen“ „***. Da gibt es doch die kleine Geschichte vom kleinen Weihnachtsmann, der groß (relativ…) geboren wird und zeitlebens kleiner wird, so klein wie ein Staubkorn. Der lebt bei einem Mann in einer Ecke seiner Wohnung u. will immer überall dabei sein u. nebenbei lehrt er den Mann, auf die kleinen Dinge zu achten u. einfach die Seele baumeln zu lassen. Der ist grottensüß, manchmal schreit er aber auch rum u. schmeißt mit Zuckerwürfeln nach dem Mann, wenn er sienen Willen nicht bekommt. Wütend finde ich ihn noch süßer.
    Weißt du wie die heißt? Ich habe das Büchlein xmal verschenkt u. jetzt weiß ich nicht mal mehr, wie es heißt.

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  19. petravonhaldem sagt:

    Hilke, von dieser netten Geschichte höre ich zum ersten Mal……. wenn es Dir dann wieder einfällt, lass es in den Postkasten plumpsen oder hierher 🙂

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  20. Hilke sagt:

    Ja, make i, spätestens, wenn die Bücher wieder im Handel ausliegen, also zur Weihnachtszeit, also ab Jetzt, hihi. Wenn der Buchhandel so schnell wie die Märkte sind jedenfalls…

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  21. Hilke sagt:

    Für Petra vH:
    es ist mir eingefallen: „Der kleine König Dezember“ von Axel Hacke.
    Leseprobe: https://www.amazon.de/kleine-K%C3%B6nig-Dezember-Axel-Hacke/dp/388897223X

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  22. petravonhaldem sagt:

    wie schön! Danke, Hilke, das werde ich mir antun 🙂

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  23. Thom Ram sagt:

    Es beglückt mich, dass der wunderschöne und zukunftsweisende Beitrag der Petra von Haldem derzeit, nach 5 Jahren, wieder besucht wird.

    Der Bauch von bb mit 6000 Artukels ist dick. Ich sollte vermehrt Saugutes von damals einfach mal wieder an die Oberfläche spülen, denke ich.

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  24. Wolf sagt:

    Petra von Haldem
    22/02/2014 UM 17:35

    „Führung, Führung, Führung, liebevoll, miteinander, in Anerkennung, in höchster Anerkennung, in Lernstimmung, so wie ein guter Lehrer auch von seinen Schülern lernt. Kein einziges Elementarwesen ist in Wirklichkeit gegen uns, alle schauen voller Sehnsucht zum Menschen, der liebt und sie wollen mit…“

    Beim Gärtnern ist ein friedliches Nebeneinander nach dem Motto „leben und leben lassen“ sicher ein guter Ansatz. Diesen Grundsatz auf alle „Elementarwesen“ zu erweitern, halte ich jedoch für eine höchst gefährliche Verallgemeinerung. Es gibt nicht nur gute Geister unter den Elementarwesen!

    Bei Flöhen sehe ich zum Beispiel keine Möglichkeit für eine glückliche Zusammenarbeit. Meine drei Hunde haben seit ein paar Wochen wieder ungebeten Besuch von diesen kleinen Blutsaugern. Würde ich jetzt das Prinzip des freundlichen Gärtners anwenden, dann müßte ich den Flöhen wohl einen meiner Hunde überlassen und sie bitten, die beiden anderen zu verschonen. Das hätte buchstäblich den Charakter eines Blutopfers für das arme auserwählte Tier. Ich könnte stattdessen im Tierhandel ein paar Mäuse kaufen, um diese anschließend den Flöhen zu opfern, doch das liefe letztlich auf das gleiche Unrecht hinaus.

    Noch weitaus unangenehmer und gefährlicher wäre es, würde man zum Beispiel Salmonellen als „Mitarbeiter“ in seinem Körper willkommen heißen. Dem freundlichen Wirt könnte seine Gastfreundschaft das Leben kosten.

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  25. enoon sagt:

    Wolf
    Das ist Klardenker weitergedacht. Merci!
    Es ist nicht immer alles auf alles anwendbar und in Toleranz gegeben.
    Hatte mal eine Trauermücken-Invasion, ich Ahnungslose. Und da ich Pflanzen in meiner Butze habe, wähnten sich diese im Paradies… ha, haaah. Erst waren es nur ein paar wenige, fand sie anfangs sogar noch recht süß, in ihrer Zartheit bei genauerer Betrachtung. Doch dann musste ich ihnen letztendlich die gelbe Karte, nicht nur zeigen, sondern geben… For ever!

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  26. Wolf sagt:

    enoon

    Es freut mich, endlich wieder etwas von Dir zu lesen. Man muß ab und zu etwas sagen, damit die Vernunft im Diskurs eine Chance bekommt.

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