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Hoffnungs – Auf – Gabe

bumi bahagia sagt Gartenamsel Dank 🙂

Hoffnungs-Auf-Gabe

21.02.2014

Ich habe meine Hoffnung

zu oft nur auf Menschen gesetzt

bin diesem Gesetzten dann nach-gehetzt

Ich tue es heute nicht mehr.

Ich habe auf sich auf-richtende Gesinnung gehofft

aber das ent-täuschte mich schwer.

Kaum kam eine Ver-Lockungs-Wolke duftig angeflogen,

war die Gesinnung der Hoffnungs-Träger verbogen.

Und wer diesem Duft blind-links folgt

weiß nicht, wer sich dahinter ver-birgt,

verliert seine kindliche Reinheit

bis er wieder ent-lüftigt wird

Duft-be-freit Ein-Sicht zeigt

und zu größerem De-Mut sich neigt.

Kaum also kam solch eine duftende Schein-Wolke angeflogen,

strebte der Geruchs-Sinn allerschnellstens zu „etwas Höherem“ hin.

Ein-fach nur „arm, aber gerecht“

erschien ihm schal und schlecht,

ver-schimmelt, ver-gammelt, ver-wesent wohl schon

in der Aus-Sicht auf einen „Höheren Lohn“.

Ge(H)-RECHT-IG-keit

ist SO doch nur noch zum Lachen.

„Komm, Laß uns das „Beste“ für uns daraus machen !“

hörst Du sie tönen,

während unter ihren Fuß-Tritten andere stöhnen.

Wenn wir das Recht auch nur ein bißchen verbiegen,

kann es ruhig und Sorg-los in jeder Ecke rum-liegen

und in dem Schlaf der Gerechten ein-schlafen

mit den anderen Schafen.

So oder ähnlich dachten sie wohl irgendwie.

-.-

Klarheit !

Wach auf !

Bitte, nimm und mach Deinen Lauf !

Hol die Gerechtigkeit heim

und hilf ihr, wieder gerade zu sein !

Hilf ihr, Recht zu sehen und wieder gerade zu gehen !

Trotz all ihrer Monster-An-Bindungen

mit ihren erkrankten Hirn-Windungen,

mit dieser erbärmlichen Leere im Hirn,

die diese armen Teufel immer wieder verwirrn.

Fülle das Loch, das Platz für das Gewissen sein sollte

mit Liebes-Re-Woll-te !

Und *JaH !*

Bitte säe Liebes-Samen aus in ihr Gedanken-Haus !

Funken-liebende Klarheit mache sich b(e)reit

als Dienerin einer höheren Wahrheit !

*Liebe*

werde wieder zum Wahrheits-Hüter-und Schatz

auf diesem so erbärmlich verkommenen Ge(H)-Wissens-Platz.

Und WIR ?!?

Wir haben dann die Aufgabe,

diese kostbaren Pflänzelein zu hegen, zu pflegen und zu begießen

und wir werden auch einmal ihre Früchte genießen.

Darum mach Dich bereit, es ist an der Zeit !

Kommet zu Hauf, Psalter und Harfe wacht auf !

Laßt Euren Lob-Gesang hören !

-.-.-.-


2 Kommentare

  1. Petra von Haldem sagt:

    Liebe Garten-Amsel,

    heute hast Du diese Zeilen verfasst?
    Welch Schmerz steckt dahinter?

    Hoffentlich hast Du Deine Hoffnung und den Glauben an den Menschen nicht grad hier bei uns verloren…..
    Ach nein,
    hier fiel Dir ja Psalter und Harfe noch schnell ein.

    Dein Mobbing.Beitrag hat mich betroffen gemacht.
    Hast Du Dich hier gemobbt gefühlt durch irgendwas?

    Könnte ja sein, Blödquatscher wie wir sind….

    Danke für Deine Zeilen und Dein Vertrauen in bumi bahagia und ihre Bunzels

    Gefällt mir

  2. jauhuchanam sagt:

    Liebe Amsel im Garten,

    ein sehr schönes Gebets-Gedicht.

    Ohne das „Böse“, was ja nur eine Umschreibung für einen Mangel ist, könnten wir das Gute nicht erkennen.
    Und ohne das Leid würden wir den Mangel weiter mit Schlechten aufzufüllen versuchen.
    Der Verkäufer und Händler derer gibt es wie Sand am Meer.
    Der Strand nennt sich das Christentum.
    Ihr Gott ist Mammon.
    Gewalt heißt jetzt Macht.
    Das Gute wird Böse genannt, das Böse gut.
    Aus dem Erinnern wurde ein Götzendienst gemacht.
    Das Tun wurde verdingt, die Verdingung wurde vergottet: Mammon
    Aus dem Sein (der Auferstehung Gottes) haben sie einen Schein (ein Mysterium = Geheimnis) gemacht.
    Aus dem Akt des Tuns (Geld), also dem Handlungsablauf eines Gebenden-Empfangs, wurde ein Objekt, dass Geld genannt wird.

    Die Freien nennen sie Wilde
    Die Freiheit nennen sie Wildbahn
    Die Gefangenschaft in der Sklaverei nennen Sie Sicherheit.
    Ihren sichtbaren Mangel bewerben sie als Wohlstand für alle.
    „Friede, Friede rufen die Leute“, sprach der Prophet: „Aber, wo ist der Friede?“

    Das Tun ist Gabe, doch die bringt keinen Vorteil, einen zu sparenden Gewinn.
    Aus dem Tun wurde Arbeit, der Zwang aus der Schuld.
    Doch Schulden sind teuer, mit viel Arbeit zu zahlen
    Jetzt geben sie Schulden und nennen es Geld
    Die Sklaverei gesetzliche Pflicht und
    ein Recht, um Zinsen zu zahlen
    und rechte Steuer genannt

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