Hatten wir hier schon vor einiger Zeit vermutet, daß einiges ganz anders sein könnte/dürfte (hier Teil 1 und hier Teil 2), so soll heute dieses „Anderssein“ nochmal ganz prinzipiell ausgearbeitet werden: es soll eine radikal andere Sichtweise auf die uns umgebende Wirklichkeit angeboten werden, als Denkmodell.. – LH, 24. Juli 2026
„Radikal“ kommt von lat. ‚radix‘ = die Wurzel – ein Radikaler ist also lediglich ein Mensch, welcher allem bis an die Wurzel (Herkunft, Ursachen usw.) nachgeht.
Freilich wird dieser Begriff sehr oft (und meist absichtlich) mit anderen Bedeutungen behaftet: Uneinsichtiger, Gewaltbereiter, Extremist usw. – wir wollen im weiteren stets bei den ursprünglichen Bedeutungen fremdsprachiger Begriffe bleiben.
Legen wir gleich los.
Basis-Tatsache Nr. 1:
Alles um uns herum ist in ständiger Veränderung.
Beispiele:
+ Menschen – Lebenszyklus: Inkarnation, Geburt, Wachstum, Reife, Vergehen, Tod
+ Atmosphäre – Wetter
+ Natur – Jahreszeiten, wachsen und vergehen
+ Bauten – Alterung, Zerfall
+ Gesellschaft – Wirtschaft
Sogar Felsen, Berge, Gebirge verändern sich ständig, wenn dies auch oft nur langfristig zu bemerken ist.
Da diese Basis-Tatsache ohne weiteres von allen ständig und überall nachvollzogen werden kann, bedarf sie keines weiteren Beweises.
Freilich ist das keine neue Erkenntnis: „panta rhei“ = alles fließt; „das einzig Konstante ist die Veränderung“ usw., weitere Beispiele sind wohl jedem schon begegnet.
Aber nun denken wir darüber in Ruhe nach…
Folgerung 1.1:
Wir können alles um uns herum als Vorgang, Ablauf, Prozeß betrachten.
Folgerung 1.2:
Damit verändert sich auch „das Ding an sich“ (Kant), da es stets nur als momentaner oder zeitweiliger Zustand erkannt werden kann.
Eine Realität (von lat. ‚res‘ = das Ding) ist stets nur ein ‚Standbild‘ der dynamisch-veränderlichen Wirklichkeit, mithin ein Teil davon.
Folgerung 1.3:
Bei der Betrachtung und Beschreibung von allem, was uns umgibt, sind genau Ort und Zeit zu beachten/fixieren. Streng genommen gelten alle unsere Erkenntnisse auch nur für diese jeweiligen Bedingungen, solange sie nicht durch weitere Beobachtungen bestätigt werden. Und erst viele Beobachtungen lassen eine Verallgemeinerung zu und damit gültiges, sicheres Wissen entstehen.
Folgerung 1.4:
Bei allen Beobachtungen ist stets die verwendeten Werkzeuge (eigene Sensorik, Meßgeräte usw.) exakt anzugeben, mit den jeweiligen Beschränkungen (Empfindlichkeit, Meßbereiche usw.), und den jeweiligen Beobachtungsbedingungen.
Folgerung 1.5:
Nur nachvollziehbare Beobachtungen (unter Berücksichtigung der Folgerungen 1.1 – 4) können als Wissen anerkannt werden.
Unbestätigte Einzel-Ereignisse, auch exakt dokumentiert und/oder bezeugt, sind als Version, als Variante, als Anregung für weitere Forschung anzusehen.
Ebenso zufällige Einzel-Beobachtungen ohne Zeugen: sie sind als solche vom Beobachter als subjektives Erlebnis zu dokumentieren.
Künstlich erstellte Bilder/Filme/Sequenzen/Texte usw. sind als solche zu kennzeichnen; sie dienen als künstlerische Freiheiten der Erbauung/Unterhaltung, und sind daher aus dem weiteren rationalen Erkenntnisprozeß weitgehend auszuschließen.
Eine bedingte Rolle können sie als Anregung für „abwegige“ Ideen spielen, aber keinesfalls gültige Erkenntnisse und Gesetzmäßigkeiten „liefern“…
Denn das wichtige steckt sehr oft im einzelnen Detail.
2. Betrachten wir einmal ein Beispiel für einen solchen reinen Erkenntnisprozeß.
Und da greifen wir gleich ganz nach oben, in die Grundlagen der Philosophie.
Bekanntlich liegen da 2 Grundfragen: die eine nach dem Primat von Geist oder Materie, und die andere nach der Erkennbarkeit der Welt.
Während die erste Frage recht akademisch anmutet, denn wer kann denn genau sagen, ob nicht beides – Geist und Materie – in dieser oder jener Form schon immer da waren?
Und ob nicht beides schon immer in Wechselwirkung war, d.h. sie ständig aufeinander einwirken und dabei mal die Materie dem Gedanken folgt, wie das im täglichen Leben zu beobachten ist (denn bevor etwas in die Tat umgesetzt werden kann, muß es erst durchdacht werden), und andererseits der Geist sich durch Veränderungsprozesse in der Materie beeinflussen läßt (denn auch dies kommt uns sehr bekannt vor, nicht erst seit dem Märchen von Sir Isaak und seinem Apfel-Fall)?
Lassen wir also die Frage nach dem Primat von Huhn oder Ei den Philosophen und sehen uns gleich die 2. Frage an: ist die Welt erkennbar?
Hier ist wichtig, sich über die Werkzeuge klar zu werden, die uns dafür zur Verfügung stehen. Die Sensorik des Menschen hat fernwirkende (Gehör) und nahwirkende (Auge, Haut usw.) Instrumente.
Was und wie genau hören wir?
Zuerst ist wichtig, uns über die Grenzen des menschlichen Hörbereiches klarzuwerden; diese liegen zwischen 15 – 16 Hertz (Schwingungen pro Sekunden – ein sattes tiefes Brummen) und in der Jugend 18 – 20 KiloHertz, wobei die Obergrenze sich mit zunehmendem Alter recht schnell absenkt.
Aus eigener Erfahrung berichte ich dazu, daß etwa Mitte 40 die Grillen für mich nach und nach „verschwanden“: zuerst war ihr Zirpen mir noch hörbar, wenn sie nahe genug ‚konzertierten‘, später half auch das nichts mehr – sie sind für mich ‚weg‘.
(möglicherweise hat deren Anzahl mit der zunehmenden allseitigen Verschmutzung der Natur durch die Aktivitäten des Menschen tatsächlich stark abgenommen?)
Etwa seit Mitte 60 höre ich auch das Vogelzwitschern nur noch, wenn es nah/laut genug ist. Auch das Anhören klassischer Musik führt im Alter nur noch bei ziemlich lauter Wiedergabe zum Hörgenuß… (wobei auch hier meine „Jugendsünden“ – laute Rockmusik, bis 25 Jahre selbst gespielt – eine Ursache sein könnte)
Was den Mechanismus der Schallwahrnehmung angeht, so kann jede/r über den Aufbau des Ohres nachlesen; auch die Schädelknochen sollen bei hohen Frequenzen und der Bauchraum bei tiefen Schwingungszahlen eine Rolle spielen; mehr dazu bitte selbst erlesen.
Was bedeutet das eben Gesagte nun?
Daß wir Menschen in der Wahrnehmung von Schallschwingungen nur einen begrenzten Ausschnitt des gesamten Spektrums (Gesamtbereiches) hören können.
Hunde, Katzen, Fledermäuse und viele andere Tiere, die bis 30, 40 oder mehr KiloHertz auf Töne reagieren, sind uns da deutlich überlegen.
Auch der sog. Infraschall (Schwingungen unterhalb 15 Hertz) ist nicht wenigen Tieren zugänglich, was z.B. deren „Wissen“ über tektonische Prozesse (bevorstehende Erdbeben, Zunami usw.) erklärt.
Mithin „erkennbar“ sind uns Schallereignisse nur im oben genannten Bereich, der sich in den Frequenz-Grenzen und vor allem in der wahrzunehmenden Hörschwelle ständig verändert…
Ähnliches trifft für das menschliche Auge zu: während Katzen auch im nahen Infrarot-Bereich (nachts!) sehr gut sehen, gibt es für uns unterhalb von 370 Nanometern Wellenlänge und oberhalb von 780 Nanometern nichts mehr zu sehen.
Denn auch Licht ist eine Schwingung, und sogar eine sehr vielseitige; dazu später mehr.
Somit können wir zu unserer Frage eine erste Schlußfolgerung ziehen:
Die Welt ist erkennbar, aber nur in jenen Bereichen, für die wir über zuverlässige Sensoren oder Meßgeräte verfügen. Ist dies nicht der Fall, kann von Erkennbarkeit keine Rede sein.
Und es taucht die Frage auf: wie zuverlässig sind welche Meßmittel?
Darüber kann man durchaus unterschiedlicher Ansicht sein – ich bin da eher für einen ’strengen Ansatz’…

Aber dazu ein andermal…
Für die Bereiche, wo wir uns dessen sicher sind, gilt: Wissen heißt messen und logisch schlußfolgern.
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3. Wissen heißt messen – das war der Lieblingsspruch meines E-Technik-Lehrers – bei ihm lernten wir, wie relativ das „gemessene Wissen“ ist. Es begann bei der Unterscheidung zwischen „stromrichtiger“ und „spannungsrichtiger“ Messung: wenn man Strom und Spannung in einem realen Stromkreis gleichzeitig messen wollte, dann konnte man nur eine der beiden Größen einigermaßen fehlerfrei messen, da die andere durch die „Anwesenheit“ des anderen Meßgerätes merklich beeinflußt wird.
Aber auch nur ein Meßgerät beeinflußt und verändert schon – meist geringfügig – den Stromfluß – eine Erscheinung, die uns aus vielen anderen Bereichen bekannt ist – der Beobachter verändert allein durch den Fakt seiner Beobachtung den Vorgang.
Das kennen wir zum Beispiel aus Psychologie und Sozialwissenschaften, daß Menschen sich unterschiedlich verhalten, wenn sie beobachtet werden oder wenn sie sich unbeobachtet wähnen – zum Beispiel bei Dunkelheit ist das Verhalten des Menschen signifikant anders als am hellichten Tage.
Das betrifft ALLE Menschen, die man bisher solchen Tests unterzogen hat…
Und nun kommt auch noch die sog. Quantenphysik daher und erklärt uns, daß es auf dem Niveau der Elementarteilchen genauso sei: allein die Beobachtung als solche beeinflußt das Beobachtungsergebnis, sogar die Erwartung des Beobachters kann eine Rolle spielen – und wenn mehrere Größen gleichzeitig gemessen werden sollen, dann kann man dies nur mit einer „gewissen“ Genauigkeit tun usw.
Da könnte man fast auf den Gedanken kommen, daß dies ein allgemein gültiges Gesetz der materiellen Welt ist.
Denn wenn es bei den Elementarteilchen, aus denen ja ALLE Materie besteht, so vermutet wird – welchen Grund sollte es dann geben, daß es bei den „höheren Konstruktionen und Wesen“, die ja aus denselben Teilchen bestehen, anders sein sollte.
Nun haben wir ja aus eigener Erfahrung schon mehrfach festgestellt, daß die Natur nichts „einfach so“ integriert – das Ganze ist immer mehr als die Summe der einzelnen Teile.
Wenn wir solche Vorgänge jedoch sowohl bei den kleinsten Teilchen als auch bei sehr hochentwickelten Wesen wie dem Menschen beobachten, dann sollte uns das doch in der Annahme bestärken, daß dies ein grundlegender Mechanismus ist.
Und noch einen wichtigen Grundsatz des Messens haben wir damals gelernt: wir können immer nur das messen, was wir messen wollen. Das heißt, diejenige Meßgröße und in jenem Bereich, für die unser Meßgerät ausgelegt ist.
Wenn wir den Strom messen wollen, dann müssen wir ein Amperemeter verwenden, mit einem entsprechenden Meßbereich für die zu erwartende Stromstärke – mit einem Voltmeter werden wir keinen Strom messen können.
Wenn wir Wechselspannung messen wollen, geht das nicht mit einem Gleichspannungsmeßgerät – dieses wird fast immer Null anzeigen, auch wenn eine Wechselspannung vorhanden ist (es sein denn die Frequenz der Wechselspannung ist extrem niedrig).
Und wenn wir ein Meßgerät für transversale Wellen1, zum Beispiel Hertzsche Wellen, haben, so werden wir mit diesem sehr wahrscheinlich keine Messungen von Longitudinal-Wellen2 (Skalarwellen = Teslastrahlung) vornehmen können.
Was einst zur falschen Folgerung geführt hatte, daß es solche „anderen“ Wellen gar nicht gäbe…
Und im Meßbereich von 1000 Volt werden wir sogar mit dem einem guten Röhren-Voltmeter eine Kleinstspannung von 0,1 Volt nur schwer sicher feststellen können – hier ist auch das Thema Meßtoleranz bzw. Meßfehler zu beachten.
Die Schlußfolgerung daraus lautet also auch: wir können nichts messen, für das wir kein geeignetes Meßgerät haben.
4. Und weiter gefolgert:
Wenn wir also etwas Neues wissen = messen wollen, dann müssen wir zuerst einmal dieses Neue gedanklich zulassen, d.h. eine IDEE davon haben, was neu und anders sein könnte, und uns dafür dann ein Experiment oder einen Versuchsaufbau mit den entsprechenden Meßgeräten ausdenken, mit denen wir dann, wenn wir „richtig“ gedacht haben, dieses Neue „finden“ (messen) können.
Klingt einfach, ist es meist aber nicht. Denn wenn wir uns in der gedanklichen Charakteristik des Neuen irren, dann werden wir mit unserem Versuchsaufbau nichts Neues feststellen können – siehe das „berühmte“ Michelson-Morley-Experiment.
Was natürlich NICHT immer heißt, daß nichts Neues DA IST, sondern daß wir es vielleicht mit diesem Versuchs- und Meß-Aufbau und seinen Eigenschaften nicht erfassen konnten – hier werden zu oft die falschen Schlüsse gezogen: digitales Denken und formale Logik sind da meist fehl am Platze.
Wie kommen wir denn nun auf die „Idee“, daß sich da oder dort etwas Neues verbirgt?
Vor allem durch Abweichungen bei anderen Messungen, durch ungeklärte Erscheinungen, die wir beobachtet haben, oder durch unerwartete Meßergebnisse bei anderen Versuchen.
Oder durch neue meßtechnische Möglichkeiten, die uns der technische Fortschritt zur Verfügung stellt – ein schönes Beispiel für letzteres haben wir schon erwähnt: die Ergebnisse (siehe Vorträge und Bücher) von Dr. Klaus Volkamer über die Feinstofflichkeit.
Und nun sehe sich bitte jede/r mal den „regulären Betrieb“ unserer „real existierenden“ Wissenschaftsorganisationen an.
Selbst wenn wir niemandem zu nahe treten, werden wir feststellen müssen, daß sich dort mittlerweile ein formaler Dogmatismus breitgemacht hat, der kaum noch zu übertreffen ist – spaßigerweise vor allem in der Teilchenphysik.
Abgesehen davon, daß es außer der Physik kein anderes Fach gibt, das sich eine „Theoretische“ Abteilung leistet – ich habe noch nichts von ‚theoretischer Biologie‘ oder ‚theoretischer Chemie‘ gehört -, ist es eine Zumutung, wie auf eine fragliche Theorie Postulat auf Postulat aufgehäuft wird, um am Ende mit (natürlich nur theoretischen) „Ergebnissen“ aufzuwarten, die niemand, der nicht einige Jahre diesen ganzen Unsinn „studiert“ hat, mehr verstehen kann.
Genausowenig wie die Tatsache, daß Milliardengelder über viele Jahre in riesige „Beschleuniger“ und deren Betrieb „verbraten“ werden, ohne daß daraus auch nur der geringste praktische Nutzen für die Menschheit entstünde. Oder kann mir jemand einen solchen nachweisen?
Obwohl es durchaus verständliche und auch einleuchtende Erklärungen gibt – siehe Prof. Konstantin Meyl und Kollegen oder Dr. Michael König.
Um so wichtiger ist es, zwischen theoretischen Ansichten und praktischen Ergebnissen stets sauber zu unterscheiden.
5. Und ausgehend von dem offensichtlichen Grundsatz, daß Natürliches immer sinnvoll und genial ist und Geniales immer einfach und verständlich, dürfen wir uns mit unserem ‚gesunden Menschenverstand‘ durchaus kompetent fühlen, solche Dinge zu betrachten und uns dazu unsere eigene Meinung zu bilden, auch wenn sie nicht dem heute fast vollständig algorithmen-diktierten Querschnitts-Stand des heutigen Fachwissens (meist mit dem falschen Begriff des ‚künstlichen Intellekts‘ beschrieben) entspricht…
Wir erinnern uns:
der sog. Ki kann nicht zwischen ‚wahr‘ und ’nicht wahr‘ unterscheiden, sondern nur zwischen ‚allgemein üblich‘ und ‚abweichend‘ – so wurde er „belehrt“.
Sein Algorithmus streicht einfach die „seltenen“ Ansichten (die „Ränder“ der jeweiligen Gauß-Verteilungen) weg…
Mit wem unterhältst du dich also, wenn du „mit der Ki redest“?
Mit einem hochkomplexen Rechner-Programm.
Das zwar Unmengen an Fakten, Ansichten und Meinungen parat hat, aber diese sind nach ganz bestimmten Kriterien „geordnet“ und werden in genau festgelegten Grenzen zur Verfügung gestellt, die den Vorgaben der Programmierer und deren Auftraggeber folgen…
Es ist eine gefilterte „Realität“, welche da vorgespiegelt wird, die mit der Wirklichkeit oft wenig zu tun hat, denn es fehlen ihr wesentliche Anteile.
Damit das nicht so auffällt, sind die Programme darauf geeicht, stets den Fragesteller zu loben und zu bauchpinseln, wie klug doch seine Fragen und Antworten sind…
Einen ähnlichen Beschnitt-Trick hat übrigens auch das sog. Ockhamsche Rasiermesser (Occams razor) auf Lager: auch hier wird die Wirklichkeit einfach mal „beschnitten“, ohne daß man weiß, wie wichtig die jeweiligen verworfenen Daten tatsächlich sind…
Man nimmt einfach den gegenwärtigen Wissensstand als umfassend, richtig/gültig und endgültig an.
Was schon rein prinzipiell nur falsch sein kann.
Folglich:
Die „Ki- und Experten-Manie“, die somit (nur indirekt?) dem „einfachen Menschen“ die Denk-Kompetenz abspricht, ist einer der Grundpfeiler eines Systems, das wahre geistige Freiheit nicht kennt und oft ganz andere Zwecke verfolgt, als es auf der Zunge trägt.
Bleiben wir also aufmerksam und wachsam im Kopf, denn ‚anders sein‚ ist nichts, dessen wir uns ’schämen‘ müßten…
Und sammeln wir unveränderliches Wissen (Bücher, Vorträge) aus jener Zeit, da das Weltnetz noch nicht vorwiegend der Überwachung und Manipulation diente…
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1 Transversale Wellen sind dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische und magnetische Feldzeiger (bei elektro-magnetischen Wellen) oder die Teilchen (bei Teilchenwellen) in der Ebene senkrecht zur Ausbreitungsrichtung schwingen, d.h. die Welle hat eine konstante Geschwindigkeit, mit der sie sich fortbewegt.
Bekanntes Beispiel für transversale Wellen sind die Rundfunkwellen (Hertzsche Wellen).
2 Longitudinal-Wellen sind dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchen oder einer der Feldzeiger IN AUSBREI-TUNGSRICHTUNG der Welle schwingen, d.h. die Welle hat keine konstante Eigengeschwindigkeit, sondern nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit, mit der sie sich im Medium fortpflanzt.
Bekanntestes Beispiel für Longitudinalwellen sind die Schallwellen.
Wellen sind zeitlich veränderliche Prozesse in einem Medium, mit bestimmten Parametern.