Ein Zauberwort!
Die Menschheit als Orchester. Die Celli müssen nicht gegen die Pauke, die Oboen nicht gegen die Violinen, die Trompeten nicht gegen die Hörner spielen, vielmehr spielt jede Instrumentengruppe ihren Part, selbständig, doch im Einklang mit dem Gesamten.
„Polyphon“ aber bedeutet noch mehr! Polyphon – viel- oder mehrstimmig. In einer polyphonen Komposition, Klassebeispiel ist die Fuge, da spielen zwei, drei oder vier Stimmen ihre eigene Melodie, sozusagen selbständig, doch stets in Harmonie mit den anderen Stimmen, die ihre Melodie ebenfalls selbständig führen, nicht nur eine Hauptstimme begleiten.
Das ist es, was BRICS anstrebt. Es gibt kein Gegeneinander. Wenn ein Problem zu lösen ist, dann gibt kein Gegeneinander, da der Stärkere gewinnt, da gibt es auch keine Abstimmung, wo dann die Minderheit nicht bekommt, was sie braucht oder will, vielmehr wird verhandelt und werden Kompromisse erwogen bis zu dem Punkte, da allesamt mit einem Lösungsvorschlag einverstanden sind.
Stelle Dir das bitte vor!ist gegeben.
Es ist der einzig mögliche Weg, um Erdenfrieden zu schaffen.
Volksvertreter der BRICS-Staaten haben diese höchstlöbliche Arbeit in Angriff genommen. Es wird sehr sehr viel zu tun geben. Was sie tun, das steht im Zeichen der im Jahre Null (2012) angebrochenen neuen Epoche, das steht im Zeichen des Neuen Zeitalters.
Wir sind im Jahre 12. In Anbetracht dessen, daß ein Zeitalter 12000 Jahre dauert, haben die BRICS-Promotoren schon bemerkenswert viel erreicht.
Der Wille Vieler wirkt
Wo ein Wille ist, da ist ein Weg.
Auf ein gutes Gelingen!
Auf die polyphone Weltordnung!mit dieser
TRV, 15.11.NZ12
.
Am 26. Dezember 1983 wurde ich im „charismatischen“ Gottesdienst in der Evangelischen Hauptkirche St. Petri zu Hamburg während ich mich segnen ließ von einer „überwältigenden, transzendenzeröffnenden Erscheinung getroffen“, die ich bis heute nur in mageren Worten umschreiben kann. Jedenfalls wurde ich während des Gebets von jahrelangen Schmerzen befreit.
Bis der damalige Pastor Wolfram Kopfermann vom Bischof Predigtverbot bekam und der Exkommunikation durch seinen eigenen Austritt 1988 zuvor gekommen war, habe ich diese Gottesdienste wöchentlich besucht.
In jedem dieser Gottesdienste stimmten viele hundert Menschen – also nicht alle – einen „Gesang“ in „fremden Sprachen“ (Glossolalie) an. Polyphonie in Vollendung. Hunderte von verschiedenen Stimmen mit ihre eigene Melodie. Das Phänomen, welches dabei auftrat, war, daß vom Joch (Gewölbefeld) des Mittelschiffes hunderte verschieden klingende Glocken zu hören waren, die u. a. vom NDR aufgezeichnet wurden.
„Was wäre doch die Welt, wenn es überall so polyphon zugehen würde?“, habe ich oft gedacht!
Also mehr GEWÜNSCHT als gedacht. Das DENKEN hatte ich ja damals noch gar nicht erlernt.
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Gottesdienst? Gottesdienst wäre es, die Erde zu schützen, die unschuldigen Geschöpfe zu schützen, die unendliche Vielfalt zu bewahren.
Diese Gotteshäuser sind von vollendeter Schönheit in ihrer Architektur, und sollen doch nur die Menschen, die dahin pilgern, sich ihrer Ohnmacht bewusst werden und sie-die Menschen-sollen sich klein fühlen gegenüber der in Stein gehauenen Macht der
Kirche. Dabei haben die Menschen selbst die Kathedralen geschaffen, somit sollten sie sich großartig fühlen. Ihre Unterdrücker, die Gott für sich so einfach mal vereinnahmt haben, könnten aus Fettheit und Verweichlichung keinen 30 kg Sandstein auf den anderen legen um ein Gebäude zu erschaffen, in dem Gott begraben werden soll und die Sklaven als Kleinkind ihre Waschung erhalten.
Selbst die Musik mißbrauchen diese von Macht besessenen Geistlosen, um sich als Verteter Gottes auf Erden heraufzuspielen. Dumme Schauspieler, die heute ihre Show der Demokratie aufführen wie damals als sie die Vertreter Gottes spielten.
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Irgendwann sind Sommerferien 18/11/2024 um 02:29
„Gottesdienst? Gottesdienst wäre es, die Erde zu schützen, die unschuldigen Geschöpfe zu schützen, die unendliche Vielfalt zu bewahren.“
Äußerlich ist ein Gottesdienst zunächst nichts weiter als eine Zusammenkunft von Menschen, die mit einer Gottheit in Verbindung treten wollen oder sogar müssen, um mit den zusammengekommen Menschen und ihrer Gottheit Gemeinschaft zu haben. Bei solchen Zusammenkünfte werden meistens Opfer dargebracht oder (im Christentum) Sakramente empfangen oder sie dienen dazu, eine auferlegte religiöse Pflicht zu erfüllen. Das kann in einer dafür vorgesehenen Räumlichkeit (einem Tempel, einer Synagoge, Pagode, Moschee oder Kirche, Kapelle, Andachtsraum), im eigenem häuslichen Bereich (Höhle, Hütte, Haus oder Zelt) im städtischen oder dörflichen öffentlichen Raum oder in freier Natur stattfinden.
Im „urchristlichen“ Verständnis wird der Begriff Gottesdienst jedoch anders aufgefasst:
„Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott, dem Vater, ist der: die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt halten.“ Jakobus 1:27
Und ist darüber hinaus ist er wesentlich weiter gefaßt:
„Lernt Gutes tun! Trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten, schafft den Waisen Recht, führt der Witwen Sache!“ Jesaja 1:17
„Richtet recht, und ein jeder erweise seinem Bruder Güte und Barmherzigkeit, und bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen, und denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen! Sacharja 7:9-10
Es geht also beim Begriff Gottesdienst um die tatsächlich tätige Nächstenliebe und nicht um irgendwelche Bräuche und Riten. Dies schließt – danke, daß du es genannt hast – „die Erde zu schützen, die unschuldigen Geschöpfe zu schützen, die unendliche Vielfalt zu bewahren“ ein. Denn schließlich handelt es sich dabei um das Erste Gebot in der Bibel:
כח ויברך אתם אלהים ויאמר להם אלהים פרו ורבו ומלאו את הארץ וכבשה ורדו בדגת הים ובעוף השמים ובכל חיה הרמשת על הארץ
Und kniend Überhimmlische sprechend:
ähnlich wie Überhimmlische fruchtbar seiend und vermehrend und die Erde erfüllend und fürsorgend handelnd an Fischen der Wasser und an Flügler der Luft und an jedem Lebendigen sich bewegend auf der Erde.
Leserlicher:
„Die Überhimmlischen knieten nieder und sprachen: Wie wir, die Überhimmlischen fruchtbar sind und uns vermehren, sollt auch ihr euch vermehren und die Erde erfüllen und fürsorglich an den Fischen im Wasser, den Flüglern der Luft und jedem Lebewesen, das sich auf der Erde bewegt, handeln.“
Es ist nun einmal so, daß alles mißbraucht werden kann und leider auch wird.
Es ist jedoch niemand dazu gezwungen, beim Mißbrauch mitzumachen!
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UHU 907: Eben das ist es – Nicht gezwungen sein, beim Missbrauch mitzumachen. Doch davor müsste die Erkenntnis stehen, worin der Missbrauch jeweils besteht. Täglich sehen und hören wir ihn, aber erst in einer „charismatischen“ Stunde, bemerkst du den bisher für gut gehaltenen Weg als Holzweg. Nun kannst du umehren oder durchs Gestrüpp weiter drängen, bis wieder mal ein „richtiger“ Weg auftaucht. Aber damit auch die Frage: Welche Richtung führt mich an mein Ziel? (Zum Beispiel Polyphonie als Weltordnung)- Der Gott in mir, in dir, in ihr und ihnen, ist angetreten damit zu dienen, die Strecke zu weisen, wohin unsere freien Denk (und Dank-)akte weisen.
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eckehardnyk 20/11/2024 um 00:59
UHU 907: Eben das ist es – Nicht gezwungen sein, beim Missbrauch mitzumachen.
Doch davor müsste die Erkenntnis stehen, worin der Missbrauch jeweils besteht.
Es scheint so, als ob gerade an dieser einfachsten Erkenntnis totaler Mangel herrscht.
Solange die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen nicht als das VERBRECHEN an sich und der MISSBRAUCH als solcher erkannt, abgeschafft und verboten wird, solange werden die Menschen sich um all die übrigen und mannigfaltigen Mißbräuche kümmern, ohne ihnen jemals Herr werden zu können. Ist ein Mißbrauch besiegt, wachsen zehn neue nach.
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Für Uhu, Irgendwann und Ecki, das könnte inhaltlich super dazu passen
Der Zerfall der Unterwelt ist der Humus des Neuen | Carsten und Catherine 19.11. 24
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