A
Du bist überzeugt davon, daß Du Dir Deine Realität selber schaffst?
B
Wenn Du des Morgens aufwachst, was tust Du?
C
Wie wäre es damit?:
Du wachst auf, setzest Dich auf die Bettkante und denkst alles das, was Dir wichtig und wünschenswert ist, etwa so:
Heute bin ich froh, frei und glücklich.
Heute bin ich kreativ.
Heute gelingt mir alles.
Heute treffe ich freundliche, kooperative Menschen.
Heute bin ich kerngesund.
Heute erstarkt und verjüngt sich mein Körper.
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Dies könne nicht funktionieren, so monierst Du vielleicht?
Ich meinerseits halte es damit:
Tun! Was dabei herauskommt, zeigt sich von selbst.
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Gestalte Dir frohen, freien, glücklichen Tag!
TRV, 18.09.NZ12
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Nachtrag
Ich habe diese doch ebenso einfache wie naheliegende Idee abgekupfert, staunend, daß ich nicht längst selber darauf gekommen bin. Ich las von einem Spiri-Lehrer, der seinen Vortrag wie folgt begann:
„Wer von euch glaubt, er schaffe seine Realität selber?“
Fast alle Hände gingen hoch.
„Wer von euch beginnt den Tag damit, sich Abläufe des kommenden Tages zu visualisieren?“
Kaum eine Hand ging hoch. Stille herrschte…
Auch ich greife mir an den Kopf. Warum ist mir das nicht selber eingefallen? Es ist so einfach. Es lag doch so nah.
Nun, ich lerne dazu 😉
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Innteressanter Gedanke, wenn es hilft schick ich dir eine Karte aus Japan 😉
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Zu A) „Du bist überzeugt davon, daß Du Dir Deine Realität selber schaffst?„
Nein, davon bin ich nicht überzeugt. Die Realität ist „gegeben“, sie kann nicht „geschaffen“ werden.
Sie kann allerdings zum Teil vermittels der Sinnesorgane „wahrgenommen“ und erforscht werden.
Durch Werke, Worte und Gedanken kann ich – wie jeder andere auch (jedes Lebewesen, jedes lebende Ding und jedes nicht lebende Ding) – die Wirklichkeit verändern und ihr eine andere Richtung geben.
Zu B) „Wenn Du des Morgens aufwachst, was tust Du?“
Wenn ich aufwache, bleibe ich noch eine ganze Weile liegen und dann denke und rede ich unter anderem, solche Sachen, die du unter C) erwähnst. Früher habe ich nach dem Aufwachen täglich fünf Psalmen und ein Kapitel Sprüche betend gelesen und darüber nachgedacht, bzw. meditiert.
Sowohl passiv als auch aktiv. Beispiel: „Mein Sohn, suche die Weisheit und mache sie dir zur Freundin.“ Aktiv: „Heute suche ich die Weisheit und mache sie mir zur Freundin.“ — „Du bist mein Sohn, ich habe dich bei deinem Namen genannt, du bist mein.“ Aktiv: „Ich bin dein Sohn, du hast mich bei meinem Namen genannt, ich bin Dein.“
Dinge, die ich vorhabe oder erreichen möchte, „visualisiere“ ich seit 50 Jahren – also seit dem ich etwa 12 Jahre alt bin.
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Ein sozialpsychologischer Trick, der gerne angenommen wird: jeder schafft seine Realität. Eine der zahlreichen Manipulations- und Konditionierungsbaustellen zum Glücke der Menschheit. Richtig daran ist, daß der Mensch gemäß seines Bewußtseinsstandes sich seine Umgebung konstruiert. also der Geschlumpfte sich sagt: Spritze hat bewirkt, daß ich noch lebe, weil Darm nur teilweise reseziert. U-s-w-…….
Früher nannte man so etwas Gebet, zum Ende und zu Beginn des Tages. Das wird halt als etwas mittelalterliches angeschaut.
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13:37 Volli
Du mein lieber und höchst geschätzter mir in diesem Leben als Übervater Beigegebener, tüchtiger Arschi deckt, Klardenker und Viel oh soof.
Begebe ich mich auf Ebene der „Sozial psüschologii“, dann nicke ich begeistert und pflichte Dir bei. Einer der gottverd sauüblen Tricks, nämlich so: Wenn mir einer Böses antut, dann kann der nichts dafür, denn ich habe es ja so gewollt. Also ist der nicht böse, sondern ich bin eben das Arsch.
Doch. Er hat Böses getan. Und er hat es ebenso eigenverantwortlich getan wie ich eigenverantwortlich auf sehr hoher Ebene mein Einverständnis gegeben habe: „Du darfst das Böse tun“.
So nämlich läuft der Hase. In der Praxis finden denne Cokreationen statt, die folgen einer unvorstellbar filigraner Vernetzung.
Steige ich indes hoch, schaue als Adler druff, dann bleibt es dabei: Ich bin es, der meine Realität schafft. Paradebeispiele bei mir: GAZA und Kindesfolter.
Beides macht mich fertig. Ich habe täglich damit zu tun, dies Geschehen in einer Art zu betrachten, daß es mir gelingt, dabei gesund zu bleiben.
Wer was ist es denn, der „mich“ so steuert, daß mein Blick immer wieder auf Gaza und KF fällt? ICH ist es. Dabei gäbe es auf Erden noch 101 Schauplätze, welche ebenso maßlose Brutalität mir vorführen könnten. ICH habe ausgewählt, nicht ich, ICH habe es so gewählt.
Wenn ich davon spreche, daß ich meine Realität selber schaffe, so meine ich nicht mich, sondern MICH, das, was eins ist mit Allem Was Ist.
Schwierig, es in Wort zu fassen.
Herzensgruß, und komm hier vorbei, obschon Du nicht des Müllers Wanderlust in Deiner Brust beherbergst.
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Wenn man beim Schwurbi S. nachliest, im 5. Evangelium, dann wird auch davon gesprochen wie sich J. die Realität der Menschen, die seelische Realität, in seine Seele geholt hat. Er hat sie gesehen und in sich genommen, somit hat er offensichtlich willentlich diese Realität des herrschenden Elendes als eine für ihn wesentliche Realität anerkannt…………………………..
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10:50 Uhu
Somit warst Du mir voraus, und endlich hihi habe ich Dich, mein Tun betreffend, eingeholt. Wurde aber auch Zeit, Du Jungspund Du.
Was das „ich bestalle äh gestalte meine Realität zu100% selber“, da bleibe gelassen in Deiner Fantasiewelt, da Du Opfer fremder Gewalten sein könntest.
Oh Oh Oh, auch ich immer noch bin so unerleuchtet saublöd dumm. Ich scherze nicht. Auch mir kömmet es vor son Zeugs als wie: Es könnte nun ein Drako oder so um die Ecke kömmen und mich gegen meinen Willen entführen oder aussaugen oder sonst was nicht Lustiges mit mir anstellen.
So wie wir (Du auch?) einfach Schiß hatten, in den Keller unseres Hauses zu gehen als Kind.
Wir ahnten, daß „unten“ verd gefährlich „Ungutes“ lauern könnte.
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Thom 23:28
Ich hatte nie Schiß in den Keller zu gehen. Ich bin sogar mit zehn Jahren durch einen sehr niedrigen Tunnel unter einem Bahndamm gegangen. Da war es so Dunkel, daß die Taschenlampe gerade mal einen Meter den Raum dumpf beleuchtete.
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Thom 23:28
Angst hatte ich nur zweimal im Leben.
Im Dezember 1996 lag ich mit einer Malaria im Sterben; um Mitternacht erschien der SENSEMANN.
So eine GEWALT bin ich weder davor noch danach begegnet.
Doch nach zwei Stunden mußte er sich geschlagen geben und entschwand durch die Wand, wie er kam.
Und dieses Jahr im März hatte ich derartige Erstickungsanfälle, daß ich dachte, nun wirklich abzukacken:
Das empfand ich wirklich als ANGST.
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Uhu
***Dinge, die ich vorhabe oder erreichen möchte, „visualisiere“ ich seit 50 Jahren – also seit dem ich etwa 12 Jahre alt bin.***
Da warst Du mir hiemit der Jahrzehnte voraus.
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Thom 00:02
So solltest du das nicht interpretieren. Ich war dir nämlich nicht voraus.
Mein Gehirn „visualisiert“ von sich aus automatisch.
Das konnte ich allerdings mit drei Jahren überhaupt noch nicht ‚einordnen‘.
„Was“ das überhaupt ist, habe ich erst so vor 14 Jahren langsam ‚begriffen‘.
Ich schrieb „seit 50 Jahren“ – das ist so zu verstehen, daß ich das „Visualisieren“
damals bewußt wahrgenommen habe, ohne es erklären zu können.
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20:16 Uhu
Dette issjanding. Das Visualisieren wurde Dir somit in die Wiege gelegt. Toll. Sowas habe ich noch nie gehört.
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Thom 16:37
Ja, sozusagen „in die Wiege gelegt“.
Ich gehe jedoch davon aus, daß jeder Mensch mit dieser Fähigkeit geboren wird,
aber dann gewisse Umstände dafür sorgen, daß das nicht weiter erlernt wird –
ähnlich wie mit der Fähigkeit riechen zu können: Das wird auch nicht trainiert und
alle die Aromen und „Gerüche“ werden dann bewußt gar nicht wahrgenommen.
Ich rieche z. B., wenn ein Mensch weiblichen Geschlechts schwanger geworden ist.
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