Mit Martin Bormann ist es mir bis zur Stunde so ergangen als wie dem Manne, der so oft gehört hatte, daß Covid todgefährlich und Pfizer Spritze sicher und lebenserhaltend sei, daß er sich das verd Giftgemixe verpassen ließ.
Nämlich hatte ich mir die Meinung zu eigen gemacht, daß Martin Bormann der Spion, der Verräter aller Verräter gewesen sei, indem er den Aliierten alles Wichtige aus dem Führerbunker übermittelt habe.
Nach Lektüre des Interviews mit einer von Bormanns Töchtern, Frau Irmgard Bormann, bezweifele ich diese Behauptung.
Einschub.
Martin Bormanns Ehefrau habe 10 (zehn) Kindern das Licht unserer Welt erblicken lassen. Damals wusste man halt noch nicht, daß zuviel Nachwuchs Klimakatastrophe nach sich zieht. Wegen Atmen. Furzen nicht vergessen.
Zynismus aus.
Das Bild, welches Frau Irmgard Bormann von damals zeichnet, wird so Manchen aufschreien lassen: „Kirre Nazipropaganda“. „Weichspülerei“. „Infame Lügen“.
Jaja, stets angesagt ist es, die Frage zu stellen: Wessen Berichten ist Glauben zu schenken?
Das Interview fand vor 37 Jahren statt. Soviel mir bekannt ist, wurden damals in der Vorliegenden Art geäußerte Geschichten noch nicht mit Kerker quittiert.
Frau Irmgard sei auf den Knien des kinderfreundlichen Schnauzis rumgehopst. Sowas wäre heute sowas von sowas rechts, unter 5 Jahren ginge da heute gar nichts.
Lupo – Maria höchst verdankenswerterweise unternimmt es, noch und noch Interviews mit Zeitzeugen von damals zu veröffentlichen.
Ihr Blog allerdings, vor Jahren klar und übersichtlich, kommt mir mittlerweile wenig übersichtlich daher, befallen dann noch von Pop Ups. Schade drum.
Leser, der sich für das „Damals“ bis in das Detail interessiert, vor allem sich dafür interessiert, welcher Art die Berühmten (und auch Unbekannten) damals waren, dürfte das Interview eine Perle sein.
Thom Ram, 17.03.NZ12
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Interview, geführt in Trento, Italien, 1987.
Vielen Dank, dass ich Sie treffen darf. Ich verspreche Ihnen, nicht viel von Ihrer wertvollen Zeit in Anspruch zu nehmen. Wie unser Freund sagte, möchte ich Ihnen nur ein paar Fragen für meine Sammlung stellen. Wenn Sie gestatten, möchte ich Sie zunächst bitten, mir ein wenig über Italien zu erzählen und darüber, wie eine Deutsche hierher kam.
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Irmgard: Oh, um Himmels willen, seien Sie nicht schüchtern. Es ist ein Vergnügen, jemanden zu treffen, der so jung ist und sich für bestimmte Aspekte meiner Familie und meines Lebens interessiert. Wie ich höre, sind Sie ein sehr interessanter junger Mann und haben sich zu einem guten Soldaten entwickelt. Sie müssen mich unbedingt wieder besuchen kommen, ich freue mich darüber.
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Also ja, warum bin ich hier in diesem Teil Italiens? In dieser Gegend leben viele ehemalige Reichsbürger, denn es ist eine sehr ruhige Gegend, die sehr autark ist. Die Italiener haben den ehemaligen Deutschen einen gewissen Schutz gewährt und wir haben Tirol zu unserer Heimat gemacht. Ich kam 1945 mit unserer Mutter hierher. Wir hatten ein schönes Haus in Berchtesgaden und die Alliierten zerstörten die Gegend, also mussten wir weg. Wir wurden unter Schutz gestellt und nach Süden in die Bergregionen gebracht, um in Sicherheit zu sein; wir kamen hierher, weil viele Freunde meines Großvaters und Vaters hier waren. Man könnte sagen, wir wurden hier in Sicherheit gebracht, damit die Alliierten uns nicht erwischen konnten. Aber sie kamen und holten unsere Mutter ab, die ich in Panik sah, als sie sie mitnahmen.
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Sehen Sie, unser Vater war in den letzten Tagen beim Führer und unsere Mutter musste uns alle an einen sicheren Ort bringen. Sie hatte Helfer, die mitkamen, um uns bei der Eingewöhnung zu unterstützen. Wir sahen in dieser Zeit viele Menschen kommen und gehen, und die Leute brachten uns Geschenke und Spielzeug, um uns abzulenken. Aber ich hatte Angst, als Soldaten auftauchten, um Mutter zu holen, und als sie dann krank war, schickten sie Ärzte, die sie nicht wollte. Sie haben ihr das Leben genommen, davon bin ich überzeugt. Sie hielten sie von uns fern, quälten sie und benutzten sie als Geisel, um zu versuchen, unseren Vater zum Kommen zu bewegen. Sie wollten unseren Vater unbedingt haben und benutzten unsere Familie, um ihn zu finden. Sie haben Mutter große Angst gemacht. Sie hat uns nie erzählt, was sie ihr antaten, aber sie hatte blaue Flecken und dunkle Ringe unter den Augen.
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Sie erzählte uns, dass die Sieger sehr grausam und böse waren, eine böse Macht, die mein Vater bekämpfen wollte. Natürlich waren wir damals noch so jung, dass ich nichts davon verstehen konnte. So lebten wir uns in dieser Gegend ein und machten das Beste aus unserem Leben. Unsere Mutter starb bald darauf an einer Krankheit. Es heißt, sie sei von Feinden ihres Glaubens vergiftet worden, die sie für ihre Loyalität bestrafen wollten. Wir waren damals so jung und hatten Angst um unsere Zukunft, aber wir hatten gute Menschen, die sich um uns kümmerten, Freunde der Familie sozusagen. Wir hatten auf beiden Seiten eine große Familie und viele Parteimitglieder, die dauerhafte Freundschaften schlossen und uns in Zeiten der Not halfen.
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Die Menschen hier waren also nach dem Krieg gut zu Ihnen? Trotz der alliierten Anschuldigungen wegen Verbrechen?
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Irmgard: Wir wurden nie eines Verbrechens beschuldigt, mein Vater und mein Großvater schon. Ja, die Menschen hier waren sehr freundlich. Mein Vater war sehr freundlich zu den Italienern und ein enger Freund von Mussolini. Diese Gegend war immer loyal zu unserer Sache und die Menschen haben uns beschützt. Auch heute noch kann man einige sehen, die heimlich auf die alte Weise grüßen, wenn sie wissen, dass es sicher ist, dies zu tun, was heutzutage ziemlich seltsam ist. Viele von dem, was mein Vater die alte Garde nannte, hatten Familienangehörige, die sie überlebten, und sie suchten Schutz in ruhigen Gegenden. Viele besuchten uns später und überbrachten Nachrichten über ihre Familie, dass unsere Bedürfnisse erfüllt und neugierige Leute ferngehalten wurden. Ich bin dankbar für die gute Behandlung hier und den guten Willen der Italiener.
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Zander, der Helfer meines Vaters, kam oft vorbei, um uns zu begrüßen und zu sehen, wie es uns ging. Ich weiß, dass er viele Freunde hier und in Italien hatte, die ihn in den Ferien begleiteten. Er erzählte von all den guten Dingen, die unser Vater für Deutschland und den Führer getan hatte. [Zander war in Wirklichkeit der Adjutant von Martin Bormann, SS-Standartenführer Wilhelm Zander. Er war während der Schlacht um Berlin im Führerbunker und wurde von Adolf Hitler beauftragt, Karl Doenitz seinen letzten Willen und sein politisches Testament zu überbringen. Bevor er Mitglied der NSDAP wurde, war bekannt, dass er geschäftliche Interessen in Italien hatte, die er aufgab, um sich der Partei zu widmen. Im Dezember 1945 wurde er in Passau, an der österreichischen Grenze, von seinen Feinden gefangen genommen.]
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Was wissen Sie über Ihren Vater? Ich weiß, dass er Hitler sehr nahe stand und dass man viel Schlechtes über ihn gesagt hat.
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Wer die Interviews mit seinem Kammerdiener Karl Wilhelm Krause oder anderen, dem Führer (körperlich) nahe stehenden Personen gehört oder gelesen hat, weiß, dass „der Bormann“ ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen hatte – und damit auch gewaltigen Einfluss auf „Regierungsentscheidungen“ nehmen konnte.
Man denke an das Geschenk von Bormann zum 50., das „Kehlsteinhaus“ – das mit heute unvorstellbarem körperlichen Einsatz in Rekordzeit erbaut wurde. (Wunder o Wunder, dass SIE es noch nicht pulverisiert haben!)
Guckst Du „Geheimnisse des Kehlsteinhauses“ im Netz . . .
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Es sind die die, es immer sind …
Immer
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Es lohnt sich den kompletten Beitrag zu lesen, eine kleine Warnung, er ist „etws länger“ und am Ene gibt es eine Link zu vielen andern solcher Berichte.
Wie lange dauert es denn noch bis wir ungestraft die Wahrheit sagen dürfen, laut „Experten mit Hintergrundinformationen“ wie „Q“ und „Fulford“ müsse das schon seit mindestens 5 Jahren möglich sein!
Damit das überhaupt irgendwann möglich müssen wir die (wenigstens die benennbaren) Fakten verbreiten, ganz offen und die „verbotenen“ wenigstens umschreiben.
Ich werde von niemandem Verlangen ganz offen über all die historischen Lügen zu sprechen welche „von Rechts wegen als gegeben hingenommen“ werden sollen …
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19:55 Reiner
Danke für den Hinweis auf das Kehlsteinhaus.
Ahh, während des Schreibens dämmert es mir. Ich habe die Geschichte des Baus längst gelesen, reich bebildert. Das Steinhaus, ganz oben auf dem Gipfel. Die schwierige Zufahrt, und, wenn ich mich richtig erinnere, auch einen unterirdischen Zugang gibt/gab es.
Seltsam, daß ich das damals nicht in bb raushängte, denn solch Bau fasziniert mich.
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Diejenigen, die die Wahrheit kennen, haben schon früher ihren Ahnen mehr Glauben geschenkt als der Nachkriegspropagandamaschine. Alle anderen sind im Gehirn und im Gemüt zu weichgeklopft, um in der Lage zu sein, ihre „Mainstream-Fakten“ mit der Wahrheit zu überschreiben.
Die Phase der Aufklärung ist vorbei – die Spreu ist vom Weizen getrennt.
Es gehe nun jeder den vorgezeigten Weg, damit ein Volk sich in seiner Heimat wieder formieren kann.
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15:52
Lieber Stephanus, die Spreu sei vom Weizen getrennt, so sagst Du. Von meinem Froschstandort und damit -standpunkt aus betrachtet sehe ich es auch so.
Ist das so sicher? Ist da nicht immer noch eine große Masse in der Grauzone der Harmlosen, welche sich noch gar nicht haben entscheiden können oder entscheiden müssen?
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Thom, wer in den letzten 34 Jahren nichts gemerkt hat, dem fehlen die Anlagen zu entsprechender Wahrnehmung. Dessen Seele befindet sich noch im Zentrum des Marktplatzes bei den Händlern und Gauklern.
Erst wenn seine Seele viele weitere Runden gedreht hat, wird sie in der Lage sein, die schmale Gasse zu erkennen, durch die sie das Geschehen eines Tages ohne Ballast und ganz allein verlassen muß.
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Wo ist er geblieben?
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Das sind wirklich die ewig Gestrigen-während heute an einem Tag mehr passiert als sonst in hundert Jahren beschäftigt man sich hier mit Matti Schnarchnase- ein Hoch auf die Schnarchnasen.
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Zum Kehlsteinhüsli jibbtet nur einen Zujang, also nüscht 2. Fluchtweg (höchstens abseilen, was mer aber könne sott).
Dessentewechen is unser Führi dort ooch nie intensiefer jewesen.
Der Bori soll ja ooch n paar ukrainische Generale nüscht zum Führi jelassen haben (verhaften lassen), als die haben wollen das ukr. Militär auf Seiten Barbarossas mitlaufen zum lassen. Des war dem Bori wohl net recht.
Jeschichtliches sollte frei von Jefühlen verfolcht werdn. Nixxe Sümpathie oda Antipathie.
Sowat wie: der hat keenen Alkohol jesoffen, war tierlieb, war nie im Puff (Edward VII), war spitz wie Näibers Lummbi (Dottore Göbbels) usw..
In der Vorbemerkig zum Plane des Barbarossa stand übrichens: …….falls die UdSSR ihre Einstellung ändern sollte, dann kommt Barabossa zur Anwendig………..
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Irrtum, Volli, Irrtum.
Das Hüüsli hatte einen unterirdischen Zugang. Unten ein Tunnel, endend mit einem Aufzug.
Minute 11
Mein Gedächtnis hat mal wieder super gearbeitet 😉
Daß aber bis zu 1300 Arbeiter beschäftigt waren, das habe ich vergessen.
Falsch. 3800 waren es.
Kosten: 30 Millionen Reichsmark.
Was heute 150 Millionen Euro entspräche.
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Das Hüüsli hatte einen unterirdischen Zugang. Unten ein Tunnel, endend mit einem Aufzug.
So sagte es mir unser Sohn, der dort war.
Wenn heute der Nuripuhr für den Gärbockus, nee Bärbockus, für 100 Mio. ein Hüsli bauen ließe… Wären alle begeischderd.
Dem Führi war das aber zu riskant dort zu weilen, war ein vorsichtiger Mensch, der auch wußte, daß sein Umfeld durchsetzt war. Woher Schacht kam wußte er sicher. Was Röhm und Strasser wollten war ihm klar und nicht nur ihm – warum meinte er nach der Nacht der langen Messer: Sie haben meinen Stämpfle umgebracht (seinen vertrauten kath. Prieschter).
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Volli,
Aufzug, yepp. Nota bene für 50 Leut aufs Mal.
Gut, daß wir in Person Deines Sohnes einen Augenzeugen haben, lach.
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