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Freiheit liegt in der Überwindung der Angst

von Angela, 29.09.2022

Die Menschheit scheint an einem kritischen Punkt angekommen zu sein, sogenannte Katastrophen – echte und eingebildete – mehren sich.

Jetzt ist es endgültig Zeit, uns daran zu erinnern, wer wir wirklich sind und womit wir in Zukunft unsere Zeit verbringen wollen.   In einer Krise haben wir die Chance, uns auf wirkliche Werte zurückzubesinnen und danach zu leben, denn aus  der Gegenwart wird die Zukunft geboren.

Die Ereignisse in der Welt zeigen uns: Das Märchen vom ewigen Wohlstand und Wachstum bricht zusammen, viele Menschen, überall in der Welt  werden ihren Lebensstandard nicht mehr aufrechterhalten können. Schon heute zeigen sich diese Tendenzen. Während früher jeder dankbar für sein täglich Brot war, nehmen wir schon viel zu lange unseren Wohlstand als selbstverständlich hin. Nahrungsmittel werden verschwendet, weggeworfen und vernichtet. Diese Tendenz richtet sich gegen das Leben und wird sicher eines Tages ins Gegenteil umschlagen.

Ein entscheidender  Teil des menschlichen Denkens kreist um Fragen der Sicherheit und des Überlebens. Doch vollkommene Sicherheit hat es noch nie gegeben. Das Leben besteht aus Veränderung, es kommt – wie immer – ganz auf uns selbst an, wie wir diese und andere Krisen durchleben, ob wir resignieren oder seelisch gestärkt daraus hervorgehen.

Angst hat sehr negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper und Geist  und erzeugt in uns einen chronischen Stress, der Krankheitserregern eine gute Basis bietet, um einzudringen. Da können wir uns noch so viel vor Augen halten, dass ähnlich hochgepuschte Ereignisse keineswegs die Auswirkungen besaßen, die wir befürchteten, die Angst ist stärker:

Durch welche Dinge auch immer Angst auftritt, das Wesentliche ist, ihr nicht auszuweichen, sondern genau hinzusehen. Eine gute Methode besteht darin, sich den schlimmstmöglichen Ausgang der betreffenden Situation auszumalen und ihn im Körper zu fühlen ohne irgendetwas in sich oder bei anderen zu verurteilen.  Dann wird sich das Thema, welches sich hinter der Angst verbirgt, im Licht zeigen. Und alles Dunkle löst sich im Licht des Erkennens auf. Die Angst beginnt sich zu verändern und schließlich erlischt sie.

Wir haben allerdings auch die Wahl, Ängste in uns zu schüren und zu verstärken. Durch das Fernsehen, das Internet, Horrormeldungen, das ständige Reden über Krankheiten, Seuchen, Katastrophen,  Krieg und ähnlichem mehr. Das alles hat katastrophale Auswirkungen auf unsere Seele und nachfolgend auf den Körper und schwächt unser Immunsystem.

Eine Fülle von Informationen aus ganz verschiedenen Quellen überflutet uns jeden Tag. Hier liest man dies, dort jenes, hier behauptet jemand das, dort genau das Gegenteil… Da stellt sich die Frage: Was können wir noch glauben?

Die meisten Menschen sind mit vielen Fragen, die sie sich eigentlich stellen müssten, vollkommen überfordert. Sie halten die Lügenmaschinerie, die uns Tag für Tag geboten wird für wahr und sind damit ein williges Opfer derjenigen, die sie zu lenken versuchen. Die immerwährende Wiederholung einer These bringt auch den größten Skeptiker eines Tages zum Schweigen.

Ob etwas wahr oder unwahr ist, können wir tatsächlich fühlen. Wir können es in unserem Herzen fühlen. Aber wer die Wahrheit des Herzens finden will, muss Schicht um Schicht sein Denken durchstoßen bis er auf den Kern trifft , tief atmen und anfangen, zu FÜHLEN. Das Herz ist der Kern unseres Wesens. Es geht darum, sich von der Peripherie , den Sinneswahrnehmungen, Reaktionen, Interpretationen, Beeinflussungen, Zweifeln, Befürchtungen usw. zu lösen, in sich hineinzuschauen und die Wahrheit zu FÜHLEN und zu ERKENNEN.

Wer an eine positive Zukunft glaubt, Frieden und Freude in sich erzeugt und vermehrt , wird eines Tages ganz von selbst entscheiden können, was Wahrheit und was Lüge ist. Doch wer nur aus einer Reaktion heraus denkt und handelt, sentimental ist, es zulässt, dass ein anderer Mensch“auf seine Knöpfe drückt“, verliert die Kontrolle über sein Leben und ist ein Spielball all derjenigen, die ihn aus eigennützigen Motiven in ihre Richtung drängen wollen.

Um diese Epoche mit all ihren Katastrophen,-  tatsächlichen und nur befürchteten, –  überleben zu können, ist es notwendig, über das hinauszugehen, was um uns herum geschieht oder zu geschehen scheint.

Sicherheit ist trügerisch und immer eine Illusion. Wahre und dauerhafte Sicherheit gibt es nirgendwo. Da alles im Wandel ist, muss jede Sicherheit auf Dauer zerfallen. Einen sicheren Arbeitsplatz, strahlende Gesundheit,  ein sicheres Einkommen, ein sicherer Schutz existieren nicht. Das Leben ist immer „lebensgefährlich“.  Und doch leben wir so, als könnte es sie tatsächlich geben.

Die Menschheit hat viele ausweglose Situationen schon bewältigt, so schlimm sie auch im ersten Moment erscheinen und ist daran gewachsen. Nicht WAS wir erleben ist wichtig, sondern WIE wir es erleben,  und das liegt ganz in unserer Hand.

Angela


12 Kommentare

  1. enoon sagt:

    Gut geschrieben, loved A n g e l… a!
    „Die immerwährende Wiederholung einer These bringt auch den größten Skeptiker eines Tages zum Schweigen.“

    Da fühlt sich mein Ego glatt angesprochen 😁.
    Ich lese den ganzen Irrsinn, von all den Experten, gar nicht mehr.
    Lieber höre ich mir den SingSang tibetischer Mönche an, der mein Gehirn scheinbar in angenehme Theta-Wellen versetzt. https://youtu.be/DXXlpF5OMOA
    Ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber so’ne KALARUPA PUJA erscheint mir wirklich passend. Macht mich all die Blödigkeit (auch meine eigene) schier wütend.

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  2. 1.) „Die Angst beginnt sich zu verändern und schließlich erlischt sie.“
    2.) „Nicht WAS wir erleben ist wichtig, sondern WIE wir es erleben, und das liegt ganz in unserer Hand.“

    Zwei Anmerkungen.

    zu 1.) Meiner Auffassung nach, ist ‚Angst‘ ein Dauerzustand der ‚Furcht‘ – sie ist ein Art Finsternis und verändert sich nur in dem Sinne, daß sie mal mehr oder weniger zu spüren ist; sie erlischt auch nicht „einfach so“, sondern muß von der Liebe – dem Licht des Lebens verdrängt werden.
    Wo die Liebe ist, gibt es keine ‚Angst‘ – wo das Licht ist, kann es keine Finsternis geben.

    zu 2.) Auf das *WIE wir etwas erleben*, haben wir keinen Einfluß, da das *WIE wir etwas erleben*, nicht „im Kopf“ entschieden wird, sondern eine körperliche Reaktion ist, die fast in Lichtgeschwindigkeit verläuft. Wie wir damit umgehen, liegt in unserer Hand, denn das ist eine Entscheidung, die wir „im Kopf“ – also mit unserem Verstand – treffen (können), wenn wir das Denken erlernt haben und sich daraus ein Bewußtsein entwickelt (hat).

    Es gibt übrigens eine sehr schöne und wirklich einfache ‚körperliche‘ Übung, wie wir das *WIE wir etwas erleben* „ausschalten“ können und fast augenblicklich in einen Entspannungszustand gelangen.

    Ich habe dieser Übung den Namen Anthropos-Übung gegeben.

    Dazu muß man sich körperlich aufrichten, sich auf beide Füße stellen,
    den Kopf in den Nacken legen und mit beiden Augen in den Himmel schauen.

    (Alles andere – also was danach kommt – macht unser Körper von ganz alleine.)

    In der griechischen Sprache heißt *Mensch* = Anthropos (ἄνθρωπος)
    wörtlich: der HINAUF SCHAUEND Gewandte
    Macht das doch einfach mal!
    Sich hinstellen, den Kopf in den Nacken legen und nach oben schauen!
    ——————————————————————————————————————————————
    Es gibt Menschen, die nicht (mehr) stehen können, die können diese Übung natürlich im Sitzen machen;
    es kommt auch nicht darauf an, ob man sehend oder blind ist, sondern um die Haltung des Kopfes –
    also auf das *Hinauf Gewandt Schauen* (auch wenn man gar nichts (mehr) sehen kann).

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  3. Mujo sagt:

    @Angel

    „Nahrungsmittel werden verschwendet, weggeworfen und vernichtet. Diese Tendenz richtet sich gegen das Leben und wird sicher eines Tages ins Gegenteil umschlagen.“

    Wenn es den Nahrungsmittel wäre. 90 % sind aber nur Füllstoffe die den Gaumen erfreuen aber kaum der Ernährung dienlich sind oder sogar eher Schaden.

    Man erkennt schon Gewisse Muster wie viele Dinge Zentralisiert und gesteuert wird um uns Krank und in Angst zu halten. Dies gilt es zu erkennen um dann wege einzuleiten die ein mit Freude und Lebensqualiät erfülltes Leben führt. Da ist dann wenig Raum für Angst, und wer sich endlich dazu Entscheidet aus dem Bewusstsein zu Leben hat für Angst keine verwendung mehr.

    Ich hatte erst Gestern ein Interview gehört das sich die Erd Frequenz der letzten Jahre sich Massiv erhöht hat und somit kommen Menschen die sehr niedrig Schwingen mit der Situation nur schwer zurecht wenn sie auf ihren Level bleiben. Vielleicht auch deshalb die vielen unruhen und Krisen in so kurzer Zeit Weltweit.
    Es ist ein Schütteln und Aufwach Prozess und wer weiter schläft verpasst den anschluss in die neue Zeit und wird von seinen eigenen Krisen solange gebeutelt bis er Untergeht oder auch entscheidet seine Frequenz zu erhöhen.

    Das gute ist alle haben die Chance, man muß nur wollen und tun 🙂

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  4. Angela sagt:

    @ Jauhuchanam

    Zitat: „… zu 2.) Auf das *WIE wir etwas erleben*, haben wir keinen Einfluß, da das *WIE wir etwas erleben*, nicht „im Kopf“ entschieden wird, sondern eine körperliche Reaktion ist, die fast in Lichtgeschwindigkeit verläuft……..“

    Ich meine doch, dass wir einen Einfluss darauf haben, WIE wir etwas erleben. Es hängt von dem Bewusstseinszustand, den wir bis zu diesem Zeitpunkt entwickelt haben, ab. Jemand , der sich immer nur mit Negativem beschäftigt, sich z.B. als ein Opfer fühlt, wird einen Vorfall ganz anders erleben, als einer, der gefestigt ist und Dankbarkeit , Freude und Liebe empfindet.

    Deshalb ist es ja so wichtig, sich „heilsamen“ Gedanken zuzuwenden, „Gedankenhygiene “ zu betreiben und nicht im Negativen zu schwelgen. “ Wie wir damit umgehen“, wie Du schreibst, ist natürlich die Folge und da fließen auch viele Verstandesanteile mit hinein.

    Danke für Deine Übung, werde ich gleich nachher ausprobieren.

    Angela

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  5. Drusius sagt:

    In der Polarität mit freier Wahl ist das nicht einfach, sich „richtig“ zu entscheiden.
    Hier ein Liedchen dazu (https://www.youtube.com/watch?v=N3XE693p99g).

    Gefällt 1 Person

  6. Liebe Angela,
    natürlich hast du recht, wenn wir uns ‚bereits‘ auf der „gedanklichen Ebene“ *mit Negativen* beschäftigen oder als negativ ‚bewerten‘; doch ist das, *WIE wir etwas erleben* eine *Emotion* mit welcher der „Gefühls“-Körper ‚antwortet‘, die dann je nach Umstand oder dem Standpunkt eines Menschen als ‚gut oder böse‘ / ‚positiv oder negativ‘ *interpretiert wird*. ‚interpretieren‘ = ähnlich ansehen, auffassen, ausdeuten, auslegen, begreifen, betrachten.

    Ich bin der Auffassung, daß ein *Gefühl*, welches sich mit einer körperlichen Reaktion (Emotion) bemerkbar macht, grundsätzlich den ‚Eigenschaften‘ wie ‚gut oder böse‘ / ‚positiv oder negativ‘ usw. entzieht. Ich halte auch die Einteilung von Gefühl(en) und Emotion(en) in die Eigenschaftswörter wie ‚gut oder böse‘ / ‚positiv oder negativ‘ usw. grundsätzlich für falsch, weil Gefühl(e) und Emotion(e) „einfach das sind, was sie sind“, nämlich, physikalisch für einen „Energiezustand“ des Körpers, den man dann durchaus als kalt (kühl) oder heiß (warm) bezeichnen kann, ohne daß man dann auf den Trick der Religion(en) hereinfällt, sie in ‚moralische‘, bzw. ‚ethische‘ Kategorien (Gruppen) einordnen zu müssen.
    —————————————————————————————————————————-
    Ich freue mich übrigens, wenn du uns mitteilst, „was du von ‚meiner‘ Anthropos-Übung hältst“.

    Gefällt 1 Person

  7. Frollein Schmidt sagt:

    Wieder mal ein sehr guter, hilfreicher Text, dankeschön! 🙂

    Zu: „Eine gute Methode besteht darin, sich den schlimmstmöglichen Ausgang der betreffenden Situation auszumalen und ihn im Körper zu fühlen ohne irgendetwas in sich oder bei anderen zu verurteilen.“,
    muss man so weit nicht mal unbedingt gehen. Es reicht oft schon, die Angst im Körper zu spüren und sich zeitgleich vertrauensvoll seines Urlichtquells (Seele) bewusst zu sein. Unsere Seele durchdringt unser ganzes Dasein, Bewusstsein und Unterbewusstsein. Wenn der Körper durch etwas – wie z.B. Angst – blockiert ist, hilft es, mir meiner ewigen, allsehenden Seelenkraft bewusst zu werden und sie zu bitten, meinen Körper und die Situation heilend zu durchdringen. Dann kann ich spüren, wie diese Heilkraft den Körper durchströmt, die starre Kette von Angsthormonen löst und meine Zellen und Nervenbahnen harmonisiert werden. Im Geistigen und Emotionalen löst vieles sich dann später, weil die Seelenkraft da hinein weiter wirkt und ich nun aufmerksamer und bewusster mit ihr zusammenarbeite. Mir werden dann z.B. Gedanken kommen, auf die ich vorher nicht gekommen bin oder ich komme in eine Situation oder Begegnung, die mir in einem Aha-Erlebnis neue Erkenntnisse über mich selbst zuteilwerden lässt.
    Im Grunde ist das die Urform des Gebets. Wobei man hier aber keine zwischengeschalteten Götzen anbetet, sondern sich die ureigene ewige Seelenkraft bewusst macht.

    Gefällt 3 Personen

  8. Angela sagt:

    @ Jauhuchanam

    Zitat: „… Ich freue mich übrigens, wenn du uns mitteilst, „was du von ‚meiner‘ Anthropos-Übung hältst“….“

    Leider kann ich die Übung nicht lange durchhalten, weil Schultern und Nacken nach kurzer Zeit stark schmerzen. Schade….

    Angela

    Gefällt 1 Person

  9. Frollein Schmidt 29/09/2022 UM 19:08

    Lieber Frollein,

    ein paar Anmerkungen, die hoffentlich nicht als ’störend‘ empfunden werden.

    Mir ist es schon sehr lange wichtig, mir die ‚ursprüngliche‘ Bedeutung der Worte bewußt zu machen.

    Angst ist ein Wort, welches sich vom Indogermanischen anghu („beengend“) über das Althochdeutsche angust entwickelt hat. anghu / angust ist mit dem Lateinischen angust(us) / angust(ia) = „Enge, Beengung, Bedrängnis“ und angor „Würgen“ verwandt.

    Ich zähle die Angst zu den Affekten, also zu den Gemütserregungen bzw. Gefühlen, die durch äußere oder innere physische = körperliche ‚Ereignisse‘ ausgelöst werden (können).

    Nun bin ich als Mensch, der seit 47 Jahren die Bibel liest, in einem ‚gewissen Sinne‘ von einem anderen Wort / Begriff „geprägt“ worden, nämlich dem Wort / Begriff, nämlich der

    Furcht (althochdeutsch: for(a)hta / gotisch: faurhtei / lateinisch: timor „Zittern“ / tremor „von Schrecken erregt) ist ein *Gefühl* einer wirklich gegenwärtigen oder möglicherweise auch nur einer vorausgeahnte Bedrohung!

    Deshalb schrieb ich an *Angela*:
    „Meiner Auffassung nach, ist ‚Angst‘ ein Dauerzustand der ‚Furcht‘ – sie ist ein Art Finsternis und verändert sich nur in dem Sinne, daß sie mal mehr oder weniger zu spüren ist; sie erlischt auch nicht „einfach so“, sondern muß von der Liebe – dem Licht des Lebens verdrängt werden. Wo die Liebe ist, gibt es keine ‚Angst‘ – wo das Licht ist, kann es keine Finsternis geben.

    M. m. W.: Die ‚gute‘ und ’nützliche‘ Furcht – die vergeht, sobald die Gefahr vorbei ist „macht sich geradezu selbstständig“ und wird zu einem „dauernden“ Gefühlszustand, der sowohl das körperliche als auch das mentale Empfinden eines Menschen unerträglich machen (kann). Ein erlebtes *Traumata*, welches sich in dem *Gefühl* der Furcht geäußert hatte, „bleibt quasi in der Gegenwart ‚verhaftet‘, als ob die Vergangenheit „noch gar nicht ‚vorüber gezogen‘ wäre!

    Furcht ‚bewirkt‘ meistens nur ein kurzes Zittern, welches mit einer Starrheit = Bewegungsunfähigkeit einhergehen kann.

    Angst ‚bewirkt‘ hingegen, eine „emotionale, körperliche und/oder mentale“ Lähmungunseres guten Mensch-Seins!
    ————————————————————-
    „Unsere Seele durchdringt unser ganzes Dasein, Bewusstsein und Unterbewusstsein.“

    Weil es für mich keine Ahnen-(„Geister“), Gottheiten, Engel, Dämonen oder Seelen gibt,
    kann ich deiner Hypothese nicht zustimmen.

    „Wenn der Körper durch etwas – wie z.B. Angst – blockiert ist, hilft es, mir meiner ewigen, allsehenden Seelenkraft bewusst zu werden und sie zu bitten, meinen Körper und die Situation heilend zu durchdringen.“

    Dem kann und möchte ich freilich nicht ‚widersprechen‘! Denn „der Glaube bewirkt tatsächlich Wunder“!!!

    „Dann kann ich spüren, wie diese Heilkraft den Körper durchströmt“

    Auch dem kann und will ich gar nicht ‚widersprechen‘, weil es sich dabei um deine subjektiv realen Erfahrungen handelt
    , die – meiner Ansicht nach – kein Mensch in Zweifel ziehen soll(te)!!! Für mich ist jedes *Bestreiten* subjektiv real erfahrener Ereignisse ein „NO GO“! Für mich ist ein solches *Bestreiten* Hybris = Hochmut!, der schon immer „vor dem Fall gekommen ist“!

    Für mich gilt nämlich der schöne Ausspruch: „Wer heilt, hat recht!“;
    und um so mehr gilt: „Wer sich Selber heilt, hat noch mehr recht“!

    „die starre Kette von Angsthormonen löst und meine Zellen und Nervenbahnen harmonisiert werden.“

    Diese ‚Annahme‘ deinerseits, ist jedoch falsch = nicht richtig, weil es einfach keine ‚Angsthormone‘ gibt.

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  10. Angela 29/09/2022 UM 21:52

    „Leider kann ich die Übung nicht lange durchhalten,
    weil Schultern und Nacken nach kurzer Zeit stark schmerzen. Schade… Angela“

    Liebe Angela,

    ich habe ’sehr bewußt‘ keine „Anweisungen“ gegeben,
    „wie lange man diese Übung *“durchhalten“ soll(te)*, sondern geschrieben:
    (Alles andere – also was danach kommt – macht unser Körper von ganz alleine.)

    Deine Schultern und dein Nacken „haben also nach kurzer Zeit angefangen, stark zu schmerzen.“

    Das habe ich allerdings nicht erwartet!

    Ich mache diese Übung seit etwa 12 Jahren.
    Und auch ich habe manchmal dabei körperliche Schmerzen gehabt.

    Die Reaktion meines Körpers auf solche Schmerz-Erfahrungen während der Übung, war stets dieselbe:
    Mein Körper hat die Übung abgebrochen.

    Ich nehme an, daß auch du die Übung abgebrochen hast, „als deine Schultern und dein Nacken nach kurzer Zeit angefangen haben, stark zu schmerzen.“ ???

    Bei mir ist es mit dieser *Übung* so:
    Sobald irgendein Schmerzempfinden ‚geschieht‘
    bricht mein Körper die Übung ab.

    Trotz dieser seltenen Schmerzempfindungen während dieser *Übung* war ich danach immer ‚richtig‘ entspannt!

    Ich kenne dich („ja leider“) nicht von *Aug zu Aug* – von *Angesicht zu Angesicht*
    … und „ahnte“ daher nicht, daß du *körperlich* – also in Bezug auf deine Muskulatur – ein „nicht entspannter“ Mensch sein könntest, da deine Beiträge hier auf bb von *großer Gelassenheit und Entspannung* zeugen!

    Die SCHMERZEN in deinen Schultern und deinem Nacken – während dieser Übung –
    „deuten“ *für mich, der ich dich nicht kenne*, darauf hin, daß du mental = „seelisch-geistig“ kerngesund bist,
    dich aber „noch immer“ mit den Verspannungen deiner Muskulatur „herumschlägst“,
    die dir Schmerzen — nicht bloß bei ‚meiner‘ Anthropos-Übung — bereiten.

    Ich denke, daß dir vermutlich eine *Sauna mit anschießender Massage* weiter helfen kann!!!

    Es ist nämlich – für mich – „sehr auffällig“, daß ein Mensch während ‚meiner‘ *Anthropos-Übung*
    Schmerzen in den Schultern und/oder Nacken hat!

    Gut, daß du die Übung abgebrochen hast!
    Schließlich ist sie nicht dafür gedacht, beim MENSCHEN Schmerzen auszulösen!

    Danke, daß du mir und uns von deiner Erfahrung mit ‚meiner‘ Übung berichtet hast!

    Ich sende dir viel Liebe, viel Kraft und ganz großes Licht zu!

    Gefällt 1 Person

  11. Frollein Schmidt sagt:

    jauhuchanam,

    Danke für Deine interessanten Ausführungen zum „Angst“, bzw. „Furcht“ – Begriff, die ich sehr stimmig finde.

    Generell ist das mit den Wörtern und der sprachlichen Kommunikation so eine Sache… 🙂 Bei sehr vielen Wörtern ist uns ihre genaue Herkunft gar nicht mehr bekannt, manche wurden im Laufe der Zeit anders besetzt und werden heute anders aufgefasst, als früher. Viele Worte nutzen wir im festen Glauben, unser Gegenüber verstünde, bzw interpretiere sie genau wie wir, aber dem ist manchmal gar nicht so, was zu Mißverständnissen führen kann. Außerdem werden auch immer wieder neue Wörter erfunden. „Hormone“ ist da ein gutes Beispiel. Gibt es die? Was genau ist das eigentlich? Was genau misst man da? Und vor allem: wo kommt das her??? Das, was damit beschrieben werden soll, gab es jedenfalls auch schon vor diesem Wort. Wie haben die Menschen früher das also benannt? Wie wird man es in 50 oder 500 Jahren benennen?… Vielleicht waren unsere Vorfahren, die es ganz einfach so sagten, wie sie es fühlten, auch viel näher am Wesentlichen. „Schmetterlinge im Bauch“, „da schnürt sich mir die Gurgel zu“, – jeder kennt das und jeder weiß, was damit gemeint ist. Vielleicht ist es für unser Einander Verstehen also auch gar nicht so zielführend, Begrifflichkeiten zu sezieren, sondern kommt es vielmehr auf das Einfühlen und Nachfühlen können an.
    Wenn jemand eine Erfahrung gemacht hat, die ich auch schon durchlaufen habe, dann kann ich gut nachfühlen, was er zu beschreiben versucht, auch wenn die Worte mangeln oder missverständlich sind. Schwieriger, aber auch sehr interessant, ist, wenn jemand geistig ganz anders gestrickt ist, als ich.
    Die schönste (und schwierigste) zu erlernende Kunst im Zwischenmenschlichen ist da das Zuhören.
    In dem Sinne, dass ich nicht nur hinhöre, was der andere sagt, sondern mich ihm dabei wirklich zu-wende und ihn spüre, anstatt nur das von ihm Gesagte mit meinen erstbesten Interpretationen zu überdecken.

    Gefällt 2 Personen

  12. Lieber Frollein!

    Danke für deine so wunderschöne wie klare „Antwort“!

    Was du da geschrieben hast, hat mir „aus der Seele gesprochen“!

    So kurz und bündig, bekomme ich das ‚leider‘ noch immer nicht ausgesprochen!

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