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Das Tesla-Ventil

Wie bringe ich es zuwege, daß die Strömung in einer Leitung nur in die Eine Richtung fließen kann, ohne bewegliche Teile einzubauen? Hier ein sehr gut gemachtes Video, für jeden verständlich zeigt der Autor die Funktionsweise des Tesla-Ventiles. Sieben Minuten als wie eine Minute nur.

Ich werde das Ventil nachbauen. Dickes Brett. Oberfräse. Deckel druff. Und ich werde berichten. Um den Strom bis auf fast ganz null zu bremsen, wird es sehr viele Schlaufen benötigen. Schaunueama 🙂

Gruß an alle Natur-Technik-Begeisterte, TRV, 21.07.10

Das Tesla-Ventil

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7 Kommentare

  1. Stephanus sagt:

    Sehr, sehr interessante Sache, diese Flüssigkeitsführung! Tja – eben Nikola Tesla!

    Es gab übrigens vor Jahrzehnten schon viele Erfindungen und Entwicklungen auf dem Gebiet der Strömungstechnik. Die Nutzung der Energie bzw. der Leistung von fließendem Wasser lag auch nahe, weil die Natur es zur Verfügung stellte.

    Ich erinnere mich auch noch an einen Zentrifugal-Gartensprinkler unseres Großvaters, bei dem eine zylindrische Kammer einen tangential angeordneten Zufluß für den Gartenschlauch hatte. An der oberen Seite des Zylinders war dann zentral das Wasseraustrittsloch angeordnet und unten am Zylinder ein Spieß, der in den Boden gesteckt wurde. Er funktionierte erst, wenn der Wasserhahn weit aufgedreht wurde, bildete dann aber einen guten hydraulischen Widerstand aus. Hat mich als kleiner Junge schon fasziniert!

    Man hat in den 50er Jahren sogar angefangen, binäre Logikschaltungen mit bistabilen Strömungsdüsen zu bauen. Leider wurde diese Technik dann aber von der Elektronik verdrängt und kam nicht zu ihrer Blüte. Ähnlich wie die hochpräzisen, feinmechanischen Stimmgabeluhren, die dann gegen die Schwingquarze den Kürzeren zogen…

    Wir müssen solche Themen wieder aufgreifen, da dort noch viel nicht ausgeschöpftes Potential drinsteckt!

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  2. mkarazzipuzz sagt:

    Lieber Thomas,
    das Prinzip von Bernoulli ist allerdings älter, als das von Tesla, wenn ich nicht irre. Und das lautet für Gase und Flüssigkeiten: p * v = konstant.
    Es ist das Prinzip des Venturi – Rohres. Es verjüngt und erweitert sich. Wenn du seitlich an der engsten Stelle anbohrst, erlebst du das Unglaubliche.

    Es spritzt nichts heraus sondern ganz das Gegenteil: es „schlüft“ die „Umgebung“ einfach weg. Es herrscht Unterdruck!

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  3. Thom Ram sagt:

    Krazzi, hallo, Du sprichst da mit einem Leerer, wie Du ja wohl weißt.
    Der fragt aber immerhin: p*v sei konstant….grübl…

    was ist p? Was ist *? Was ist v? Letzteres wohl Gewschindigteik wohl? Aber p und *?

    * irgendwadd Genderistisches heute möglicherweise? Könnte ja heute im Kindergarten Anus bedeuten. Oder so. Ich sags ja nur.

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  4. mkarazzipuzz sagt:

    Lieber Thom,
    die Strömungslehre, die der Bernoulli mit seinen grundlegenden Formeln sehr befruchtet hat besagt das in fließenden Medien das Produkt aus Fließgeschwindigkeit und Druck des Mediums immer gleich bleibt.
    Wenn du also, wie bei einem sich bewegenden Flugzeugflügel dem Medium Luft (das geht auch im Wasser; siehe Wasserturbinen) einen Gegenstand entgegen der unterschiedlich geformte Profile hat (oben und unten hat) stellst oder in einem sich bewegenden Medium ihn einfach stehen lässt, so ist auf der kleineren Seite die Fließgeschwindigkeit klein und auf der größeren Seite hoch.
    Im Umkehrschluß ist nach der Strömungslehre auf der kleineren Seite der Druck hoch und auf der größeren Seite niedrig.
    Um mein Geschwafel besser zu verdeutlichen, empfehle ich diese kurze Lektüre hier, welche das deutlich macht. :

    https://www.google.com/search?q=bernoulli&client=ubuntu&channel=fs&tbm=isch&source=iu&ictx=1&vet=1&fir=22Cl-Pt43RFZ8M%252CkbL1wLrV52s4zM%252C_%253Bphydj2jEe0UpEM%252CLD2k5nmcqO5YqM%252C_%253BV0uDIvW956DHdM%252CfLQVQehQm_cbUM%252C_%253BaPyvNFbfmGYIcM%252CFgR7vwbtDzdlYM%252C_%253BLmxgElH5Vk9IyM%252CLD2k5nmcqO5YqM%252C_&usg=AI4_-kT-NVPqEzV0aJ0g2sJaLm9LsVn5bw&sa=X&ved=2ahUKEwiXoILOvpT5AhXyX_EDHUihDkIQ_h16BAhSEAE#imgrc=aPyvNFbfmGYIcM&imgdii=1NTI29-HGlXY3M

    In einem anderen Fall lag der Herr Tesla besser. Aber seine durchaus geniale TESLA-Turbine hat das Rennen aus technisch nachvollziehbaren Gründen verloren, obwohl sie in ihrer Einfachheit genial ist. Als Privatmann könnte man so etwas auch selbst bauen.

    Auch ein interessanter link:

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  5. Texmex sagt:

    @ Thomram
    In der von @ mkrazziputz angezogenen Bernoulli- Gleichung ist p der Druck/ Partialdruck und v die am Ort wirkende Geschwindigkeit der Flüssigkeit.
    Das muss konstant sein, da sich Flüssigkeiten nicht komprimieren lassen wie es Gase tun.
    Da sie in sie begrenzenden Röhren fließen, können sie also auch nirgends hin außer voran ( in Fliessrichtung.
    Sollte einleuchten.

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  6. Thom Ram sagt:

    Krazzi und Texi, ich danke Euch für die Bernoulli-Auffrischung 🙂

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