bumi bahagia / Glückliche Erde

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„Ihr seid das Salz der Erde“,

so habe das Kind von Nazareth, der verleibte Christus, Joshua, gesagt. Wir seien also nicht die Erde, doch das Salz der Erde seien wir.

Eben habe ich eine Tomate gegessen. Gesunde Tomate ist eine Köstlichkeit. Gesunde Tomate, leicht gesalzen ist köstlicher noch.

Mutter Erde ist perfektes Wunder. Darauf wohnen wir Menschen, und wir sind das Salz der Mutter Erde, lassen sie noch köstlicher sein.

Auch seien wir, wir Menschen, die Krone der Schöpfung. Achtung. Wir seien die Krone. Wir also seien nicht die Schöpfung, wir seien die Krone der Schöpfung. Ohne Schöpfung… keine Krone wäre aufsetzbar. Schön sorgfältig bedenke ich dies.

Wir seien göttlich und in Wahrheit sehr mächtig. Auch dies bitte sorgfältigens scheint mir bedenkenswert. Ein jedes Sandkorn nämlich ist göttlich. Wie sollte könnte es nicht göttlich sein? Alles Was Ist, ist Gott. Jedes Sandkorn. Also bin ich göttlich auch, das ist Selbstverständlichkeit.

Und ich sei in Wahrheit sehr mächtig.

Da das Knabbern allerdings anfängt. Ich Auslandschweizer, von Rente lebend und dies und das hier handwerklich verrichtend, ein paar engellische Lektionen mit Kindern machend, dazu bb führend, ich sei sehr mächtig?

Tja. Gedankenkraft. Lieber Leser. Was wir denken, das wird sich manifestieren, so sicher als wie das (früher mal) Amen in der Kirche der Predigt folgen tutete.

Bitte immer wieder sacken lassen. Es ist nun mal so. Was ich denke, was Du denkst, es wird sich hier realiter manifestieren. Kleines schnell. Großes benötigt längere Inkubationszeit.

Wie nur schlage ich den Bogen nun?

Ich aß soeben eine Tomate, leicht gesalzen. Die Tomate, die ist das gesamte Sein, und ich, ich bin das Salz auf der Tomate, welche die Tomate noch viel schmackhafter gemacht hat.

Im akustischen Hintergrunde spielt Rachmaninov himself sein drittes Klavierkonzert. Verrückt von mir, etwas zu schreiben, gleichzeitig solcher Intensivbotschaft mich auszusetzen.

Also was wer bin ich, bist Du nun?

Hier messen und relativieren wir damit alles.

Wir sind in Wahrheit jenseits allen Messens und Relativisierens. Wir sind. Ich bin. Du bist.

Nicht „cogito, ergo sum“, „ich denke, also bin ich“. Einer der dümmsten Aussprüche, die jemals erdacht und ausgesprochen wurden, jau, von Monsieur Descartes, einer der berühmten Dummen.

Vielmehr: Hier heute in meinem Frosch Pferd stand kann ich mir so denken dies und das, und alles wird sich manifestieren.

Blöd oder saugut, haha, je nachdem, was ich gedacht habe und hatte.

Und nun?

Seit ich zweimal jeweils zwei Minuten in einen Zustand von sowas in Erleuchtung rüberrutschte, vor vielleicht 7 Jahren, seit damals bin ich es zufrieden, hier mit der Sicht eines Frosches im Brunnen mein Leben nach bestem Wissen und Gewissen zu gestalten, sei es auch noch so unbedarft aus höherer Sicht, ja, auch aus Sicht meines eigenen hohen Ichs.

Lieber, guter Leser, Gottes Segen mit Dir.

Thom Ram, 16.05.10

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7 Kommentare

  1. Angela sagt:

    Zitat: „… Es ist nun mal so. Was ich denke, was Du denkst, es wird sich hier realiter manifestieren. Kleines schnell. Großes benötigt längere Inkubationszeit.

    Ob etwas als klein oder als groß wahrgenommen wird, ist doch eigentlich völlig relativ und für das Universum unwesentlich. Es ist nur unsere eigene Anschauung.

    Wir SIND sehr mächtig und Schöpferwesen, aber nicht in einem Wischi-Waschi -Zustand , in dem wir hin-und hergeschüttelt werden vom veränderten Ego, wechselnden Emotionen, Ärger, Stolz, Hochmut, Verurteilungen und was es da noch mehr der „unheilsamen Zustände“ gibt. Eine gewisse Konzentrationsfähigkeit ist vonnöten, um das zu erschaffen, was wir uns wünschen und was wir ersehnen.

    D.h. Auch da sind wir im Grunde mächtig und gestalten unser Schicksal UNBEWUSST. Weil unsere Schöpferkraft dann so gering ist, werden wir vom Schicksal hin-und hergeschoben. Gleichermaßen nach dem Tode in den Astralwelten und die Wiedergeburt zieht uns dann automatisch in irgendeine Richtung, in die wir hineinpassen.

    „Die Menschen sollten nicht soviel über ihr Tun nachdenken, sondern vielmehr darüber, was sie sind… Bist du gerecht, dann sind auch deine Werke gerecht. Gedenke nicht, deine Heiligkeit zu gründen auf ein Tun. Man muss Heiligkeit auf ein Sein gründen. Denn nicht die Werke heiligen uns, sondern wir müssen die Werke heiligen.“ Meister Eckhart

    Angela

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  2. Thom Ram sagt:

    Angela

    Ob ich denke, und dies mit Erfolg, daß die Straßenampeln auf meiner Fernfahrt auf grün stehen mögen, oder ob ich denke, daß notleidende Millionen Indonesier wieder Nahrung und gut Dach über dem Kopfe haben mögen, das sei dem Universum einerlei, so meinest Du?

    Auch das Universum kann Größenordnungen ermessen.

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  3. Gravitant sagt:

    Gott umspannt mit seinem Willen alles, erhält alles,
    fördert alles aus dem lebendigen Gesetz heraus,
    das jedem einzelnen das bringt, was er sich wob.
    Nicht einer kann dabei den Folgen seines Tuns entgehen,
    sei es nun übel oder gut!
    Darin zeigt sich die Allweisheit Gottes,
    die verbundenen ist mit der Gerechtigkeit und Liebe!
    Der Ringschluß wird herbeigezogen durch die Kraft des Lichtes,
    alles muß sich darin richten, muß sich läutern oder muß zugrunde gehen,
    sinken in die furchtbare Zersetzung.
    Es ist natürlich, schöpfungsgesetzmäßig bedingt,
    daß alle üblen Eigenschaften jetzt zum Ende auch die stärksten Blüten treiben,
    ihre widerlichen Früchte bringen müssen, um sich dadurch an- und ineinander totzuleben!

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  4. Angela sagt:

    @ ThomRam

    Zitat: „…
    Ob ich denke, und dies mit Erfolg, daß die Straßenampeln auf meiner Fernfahrt auf grün stehen mögen, oder ob ich denke, daß notleidende Millionen Indonesier wieder Nahrung und gut Dach über dem Kopfe haben mögen, das sei dem Universum einerlei, so meinest Du?…“

    Ich dachte an die Manifestationen des EIGENEN Schicksals, nicht an das von Millionen Indonesiern. Da schreibst Du doch auch immer, dass jeder sein eigenes selbst manifestiertes Schicksal durch Gedanke und Tat erschaffen hat. Und trotzdem ist, wie Buddha sagt, „Grenzenloses Mitgefühl“ vonnöten.

    Das Schicksal von Millionen anderer Menschen zu verändern, ist m.E. weder sinnvoll, noch überhaupt möglich durch Gedankenkraft. Dazu bedarf es auch physischer ( gewaltloser) Anstrengungen. S. Ghandi.

    Angela

    Gefällt 1 Person

  5. Guido sagt:

    Manchmal erliege ich der Bewertung, was gut für mich sei, müsse es automatisch für andere auch sein…

    Das ist aber Resultat meiner beschränkten 3D Sichtweise.

    Aus höherer Warte aus gesehen, gibt es nur notwendige Erfahrungen und was gut für mich ist, mag für andere nicht zutreffen.

    Und grundsätzlich hat die Urquelle uns den Freien Willen gegeben, was auch bedeutet, dass wir den Freien Willen anderer beachten sollten.

    Und Freier Wille gibt nun mal die Möglichkeit, sich falsch entscheiden zu können.

    Um noch deutlicher zu werden: Der Freie Wille ist der Grund für unseren Abstieg! Denn ohne Freien Willen würden wir im Willen Gottes agieren und unser göttliches Zuhause nie verlassen haben. Gleich wie es der Bruder des Verlorenen Sohnes getan hat und immer noch tut.

    Freier Wille wird erst manifest, wenn wir ihn missbrauchen. Und das leitet unweigerlich den Abstieg ein. Denn ein Fehler führt zum Nächsten und schlussendlich landen wir dort, wo wir gerade sind.

    Wir können aber auch aus Freiem Willen die Rückreise antreten, wenn wir es mal geschnallt haben…

    Ich verfalle auch immer wieder dem Irrtum, dass ich bewerte. Z.B. gute Leute sind besser als schlechte Leute. Dann erinnere ich mich selbst immer wieder daran, dass alles in Gott ist, nur eben auf einer verschiedenen Entwicklungsstufe.

    Auch im Zusammenhang des sog. Aufstiegs kommt immer wieder die Diskussion auf, ob alle aufsteigen oder nur ein Teil davon. Es steigt jeder auf, der dafür bereit ist und wer nicht bereit ist, wird anderswo weiterfahren. Das ist weder gut noch schlecht, sondern Resultat des Freien Willens jedes Einzelnen. Der Spruch „wo einer hingeht, gehen wir alle hin“ entstammt luziferischem, kollektiven Denkens.

    Nicht nur der Freie Wille wurde jedem(r) gegeben, sondern auch die Schöpfergabe. So kann jeder sein Schicksal formen. Einige machen das bewusst, die meisten sind sich aber gar nicht mehr bewusst, dass sie dies tun.

    Das gibt aber den Bewussten kein Recht, Schöpfungsaufgaben für die Unbewussten zu übernehmen, denn das verletzt den Freien Willen der Unbewussten. Wenn Leute oder ganze Völker was Negatives erschaffen wollen, dann wird das aus Höherer Sicht zugelassen, ausser wenn dadurch das ganze Experiment gefährdet wird.

    Trotzdem kann ein bewusstes Schöpferindividuum sich in einem solchen Umfeld seine eigene Realität schaffen und von den allgemeinen Problemen unberührt bleiben.

    Es gibt verschiedene Arten, wie Realität geschöpft werden kann, und da muss jede(r) selber wissen, was er/sie bevorzugt.

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  6. arnomakari sagt:

    Jeder lebe nach seiner Vision,, und jeder kann Glauben was er will, aber Glauben ist nicht Wissen, Papier ist geduldig, und man kann alles darauf schreiben, was ich jetzt auch mache.
    In meiner Vision habe ich das so erlebt, darum bete ich jetzt—–
    Der Die Das Ewige, Schöpfergeist, das kann alles sein Weiblich wie Männlich. Wer hat die Schöpferkraft schon gesehen?

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  7. Vollidiot sagt:

    Ein jeder schafft sich seine Wirklichkeit, in dieser Anschauung verbirgt sich das Individuelle.
    Das rohe Individuelle.
    Diese Anschauung erinnert mich an die babylonische Sprachverwirrung.
    Diese zu überwinden heißt Gemeinsamkeiten schaffen.
    Füsisch auf den Weg gebracht über Sprache und Begriffe, die ein allgemein Anerkanntes in sich tragen.
    Ein Produkt des Geistes.
    Eines Tages werden diese Sprachen und Begriffe unnötig sein, weil in uns geistig-seelisch Gemeinsames (als geistig errungenes) wirkt.
    Alles für jeden aus Jedem geschaffen für alle.

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