bumi bahagia / Glückliche Erde

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Die Gottespest

Dieser Aufsatz könnte meine Rede sein, mit der Ausnahme daß die Seele nur aus Gehirnmatsch besteht. Da hüpft das Herz des Anarchisten Ludwig der Träumer.

Je mehr der Mensch an der Religion hängt, desto mehr glaubt er. Je mehr er glaubt, desto weniger weiss er. Je weniger er weiss, desto dümmer ist er. Je dümmer er ist, desto leichter kann er regiert werden! – –

„Die Pfaffen haben die Kathedralen erfunden um sich vor (Anm. d. V.; dem natürlichen) Gott zu verstecken.“ (Nietzsche)

Damit hier richtig die Fetzen fliegen, stelle ich zur Einleitung mal den Horstmann  ein. Es soll keiner glauben, die Erde wird gerettet bevor sie vermondet ist – jedenfalls so lange wie die Menschen glauben, die Rettung vor der menschlichen Tragödie ist Chefsache der Götter, Politiker und Gelehrten. Die Reichen, Oligarchen, Kapitalisten und Milliardäre sind nur armselige Zuträger.

„Die Apokalypse steht ins Haus. Wir Untiere wissen es längst, und wir wissen es alle. Hinter dem Parteiengezänk, den Auf- und Abrüstungsdebatten, den Militärparaden und Anti-Kriegsmärschen, hinter der Fassade des Friedenswillens und der endlosen Waffenstillstände gibt es eine heimliche Übereinkunft, ein unausgesprochenes großes Einverständnis: daß wir ein Ende machen müssen mit uns und unseresgleichen, so bald und so gründlich wie möglich – ohne Pardon, ohne Skrupel und ohne Überlebende.

Was sonst trüge das, was das Untier „Weltgeschichte“ nennt, wenn nicht die Hoffnung auf die Katastrophe, den Untergang, das Auslöschen der Spuren. Wer könnte eine sich Jahrtausend und Jahrtausend fortsetzende Litanei des Hauens, Stechens, Spießens, Hackens, die Monotonie des Schlachtens und Schädelspaltens, das Om mani padmehum der Greuel ertragen, ja seinerseits nach Kräften befördern, der nicht zugleich in der Heimlichkeit seiner Vernunft gewiß wäre, daß diese rastlosen Übungen ihn und seine Gattung Gemetzel um Gemetzel, Schlacht um Schlacht, Feldzug um Feldzug, Weltkrieg um Weltkrieg unaufhaltsam jenem letzten Massaker, jenem globalen Harmageddon näherbringen, mit dem das Untier seinen Schlußstrich setzt unter die atemlose Aufrechnung sich fort- und fortzeugenden Leids […]

„Nicht ein Jahrzehnt des Ausruhens, der Rast und des völligen Friedens hat sich das Untier in der von der Geschichtsschreibung erschlossenen Zeitspanne seit der Antike gegönnt, sondern waffenklirrend Schritt vor Schritt gesetzt, Hieb um Hieb geführt, als Lohn für die selbstlos dem militärischen Fortschritt dienenden Legionen Grab um Grab geschaufelt […]

„Vielleicht ist der Vernichtungs- und Selbstzerstörungswille des Menschen überhaupt nur die höchste und erstmals zum Bewußtsein seiner selbst gelangte Manifestation eines Urimpulses und Protoinstinkts, der allem Lebendigen innewohnt und es in seinen Untergang treibt.

Vielleicht war die gesamte Evolution nichts anderes als ein gigantischer Umweg, den das Plasma nahm, um sich nach dem Sündenfall der Urzeugung und seiner Vertreibung aus dem Anorganischen seiner neuerworbenen potentiellen Unsterblichkeit zu berauben und nach Äonen des Wucherns erneut ins Nirwana des Staubes und der Gase einzugehen.

Und vielleicht ist das Untier mit all seinem Erfindungsreichtum, seinem Selbstbewußtsein und seiner Philosophie nicht die Krone der Schöpfung, sondern bloß ihr Strick, die ingeniöse Methode, auf die vor Milliarden von Jahren der erste Einzeller verfiel, um nach ebenso vielen Zellteilungen und Teilungen von Teilungen, die sein Leben multiplizierten, doch noch Selbstmord zu begehen […]

„Die Geschichte des Untiers ist erfüllt […] Kein Überlebender wird sein Gedächtnis bewahren, keine Sage wird von den Prüfungen berichten, die es heimsuchten, die Qualen benennen, die es litt, um der großen, der universalen Erlösung willen.

Über dem nackten Fels seiner Heimat aber wird Frieden sein, und auf den Steinen liegt der weiße Staub des Organischen wie Reif.

Das Reißen und Schlingen, das Zermahlen und Ausbluten, das Stechen und Kröpfen, dieser ohne Unterlaß wütende Bürgerkrieg alles Lebendigen ist nie gewesen; und der Geist […] ist zu seinem eigenen Hirngespinst geworden. In einem Feuerwerk ohnegleichen ist er untergegangen, und mit dem Aufsteigen der letzten Rakete sind die Spuren getilgt, die ein Einzeller in Äonen hinterließ und die das Antlitz der Erde furchten wie sonst nur Gletscher und Glaziale […]

„Vermonden wir unseren stoffwechselsiechen Planeten! Denn nicht bevor sich die Sichel des Trabanten hienieden in tausend Kraterseen spiegelt, nicht bevor Vor- und Nachbild, Mond und Welt, ununterscheidbar geworden sind und Quarzkristalle über dem Abgrund einander zublinzeln im Sternenlicht, nicht bevor die letzte Oase verödet , der letzte Seufzer verklungen, der letzte Keim verdorrt ist, wird wieder Frieden sein auf Erden.“

Ulrich Horstmann
Das Untier – Konturen einer Philosophie der Menschenflucht Gebundene Ausgabe: 177 Seiten
Verlag: Johannes G. Hoof; Auflage: 1 (15. Dezember 2005)
ISBN-10: 3936345473

Viel Spaß beim Lesen. Quelle: https://de.wikisource.org/wiki/Die_Gottespest

Michelangelo Buonarroti: Sixtinische Kapelle: Das Jüngste Gericht

Unter allen Geisteskrankheiten, welche „der Mensch in seinem dunklen Drange“ sich systematisch in den Schädel impfte, ist die Gottespest die allerscheuslichste.

Wie Alles eine Geschichte hat, so ist auch diese Seuche nicht ohne Historie, nur schade, dass es mit der Entwickelung vom Unsinn zum Verstand, wie sie im Allgemeinen aus dem Historismus oft gefolgert wird, bei dieser Art Geschichte ganz gewaltig hapert. Der alte Zeus und sein Doppelgänger, der Jupiter – das waren noch ganz anständige, fidele, wir möchten sagen gewissermassen aufgeklärte Kerle, verglichen mit den jüngsten Drillingssprossen am Stammbaume der Götterei, welche sich, bei Licht besehen, an Brutalität und Grausamkeit getrost mit Fitzliputzli messen könnten.

Wir wollen übrigens mit den pensionirten oder abgesetzten Göttern überhaupt nicht rechten, denn die richten keinen Schaden mehr an. Die noch amtirenden Wolkenschieber und Höllen-Terroristen des Himmels aber wollen wir dafür desto respectloser kritisiren, blamiren und abführen.

Die Christen haben einen dreifältigen Gott; ihre Vorfahren die Juden, begnügten sich mit einem einfältigen. Sonst sind beide Gattungen eine recht heitere Gesellschaft. „Altes und neues Testament“ bilden für sie die Quellen aller Weisheit; daher muss man diese „heiligen Schriften“ wohl oder übel lesen, wenn man sie durchschauen und verlachen lernen will.

Greifen wir nur die „Geschichte“ dieser Gottheiten heraus, so genügt das eigentlich schon zur Charakteristik des Ganzen vollkommen. In kurzem Abriss ist die Sache nämlich die:

„Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ Er befand sich mithin zunächst im allgemeinen Nichts, wo es allerdings nüchtern genug ausgesehen haben mag, um sich als Gott darin zu langweilen. [2] Und da es für einen Gott eine Kleinigkeit ist, aus Nichts Welten hervor zu zaubern, wie ungefähr ein Taschenspieler Hühnereier oder Silberthaler aus den Aermeln schüttelt, so „schuf“ er „Himmel und Erde.“ Später drechselte er „Sonne, Mond und Sterne“ zurecht. Gewisse Ketzer, so man Astronomen nennt, haben zwar längst festgestellt, dass die Erde weder Mittelpunkt des Universums ist, noch je gewesen sein kann, noch überhaupt zu existiren vermochte, bevor die Sonne, um welche sie sich dreht, da war. Diese Leute haben nachgewiesen, dass es ein reiner Blödsinn ist, von „Sonne, Mond und Sternen“ und daneben von der Erde zu reden, als ob dieselbe, verglichen mit Ersteren, etwas ganz Spezielles und Uebergewichtiges wäre. Sie haben es längst jedem Schulbuben eingepaukt, dass die Sonne auch nur ein Stern, die Erde aber ein Trabant der Sonne, der Mond sozusagen ein Untertrabant der Erde ist, nicht minder, dass die Erde, verglichen mit dem Weltganzen, weit entfernt, eine hervorragende Rolle zu spielen, umgekehrt kaum wie ein Sonnenstäubchen sich ausnimmt.

Was hat sich ein Gott um Astronomie zu kümmern? Er macht, was er will und pfeift auf Wissenschaft und Logik. Aus diesem Grunde hat er auch nach seiner Erdenfabrikation zuerst das Licht und hernach die Sonne gemacht. Selbst ein Hottentotte kann heutzutage einsehen, dass ohne Sonne auf der Erde kein Licht sein kann; aber Gott – hm! der ist ja kein Hottentott.

Aber hören wir weiter! Die „Schöpfung“ war so weit ganz gelungen, aber es war immer noch kein rechtes „Leben in der Bude.“ Der Schöpfer wollte sich auch amusiren. Daher machte er endlich Menschen. Er wich dabei merkwürdiger Weise ganz von seiner zuvor angewandten Praxis ab. Statt diese „Schöpfung“ durch ein einfaches „Es werde!“ zu bewerkstelligen, machte er ungemein viele Umstände beim „Schaffen.“ Er nahm einen ganz prosaischen Lehmkloss zur Hand, modellirte daraus „nach seinem Ebenbilde“ eine Mannsfigur und „blies derselben eine Seele ein.“ Da aber Gott allweise, gütig, gerecht, kurzum die Liebenswürdigkeit selber ist, so leuchtete ihm ein, dass dieser Adam, wie er sein Fabrikat nannte, sich allein ungemein langweilen dürfte. (Vielleicht erinnerte er sich dabei an sein vormaliges langweiliges Dasein im Nichts). Und so erzeugte er denn eine ganz nette, reizende Eva. Hier hatte ihm indessen offenbar die Erfahrung gelehrt, dass die Bearbeitung von Lehmklössen eben doch für einen Gott ein gar zu unreinliches Geschäft sei, weshalb er eine neue Fabrikationsmethode in Anwendung brachte. Er riss dem Adam eine Rippe aus und verwandelte dieselbe – Geschwindigkeit ist keine Hexerei, am allerwenigsten für einen Gott – in ein niedliches Frauenzimmer. Ob die herausgenommene Rippe Adams später wieder ersetzt wurde, oder ob nach der stattgehabten Operation Adam als einseitiger Mensch herum laufen musste, davon schweigt des Sängers Höflichkeit.

Die moderne Naturwissenschaft hat festgestellt, dass sich Thiere und Pflanzen im Laufe von Millionen von Jahren aus einfachen Urschleimgebilden in den mannigfaltigsten Abzweigungen bis zu ihren [3] jetzigen Formen entwickelt haben. Sie hat ferner festgestellt, dass der Mensch nichts weiter ist, als das vollkommenste Produkt dieser Entwickelung, und dass er nicht nur vor so und so vielen Jahrtausenden auch im engeren Sinne des Wortes ein sehr thierisches Aussehen hatte und keine Sprache besass, sondern auch, dass er – jede andere Annahme schliesst sich von selbst aus – aus niedrigeren Thierarten hervorgegangen sein muss. (Unsere nächste Broschüre – No. 4 der „Internationalen Bibliothek“ – wird sich mit diesem Thema, dem Darwinismus eingehender beschäftigen).

Die Naturwissenschaft lässt mithin Gott mit seiner selbst verkündeten Menschenmacherei als einen ganz albernen Aufschneider erscheinen. Aber was nützt das Alles! Gott lässt mit sich nicht spassen. Ob seine Erzählungen wissenschaftlich klingen, oder sich wie alberner Quatsch anhören, er befiehlt, dass man daran glaube, widrigenfalls er es geschehen lässt, dass Einen der Teufel (sein Konkurrent) holt, was sehr unangenehm sein soll. In der Hölle herrscht ja nicht nur beständiges Heulen und Zähneklappern, sondern es brennt auch ein ewiges Feuer, es nagt ein unermüdlicher Wurm und es stinkt ganz heillos nach Pech und Schwefel. Alledem soll ein Mensch ohne Leib ausgesetzt werden. Es schmort sein Fleisch, das er nicht bei sich hat; er klappert mit den längst ausgefallenen Zähnen; er heult ohne Hals und Lunge; seine in Staub zerfallenen Knochen benagt der Wurm; er riecht ohne Nase – und das Alles ewiglich. Eine verteufelte Geschichte!

Gott ist überhaupt, wie er in seiner selbstverfassten Chronik, der Bibel, ganz offenherzig mittheilt, ungemein launig und rachgierig – geradezu ein Musterdespot.

Kaum waren Adam und Eva gemacht, so verstand es sich für ihn von selbst, dass dieses Pack regiert werden müsse; deshalb erliess er ein Strafgesetzbuch. Dasselbe lautete kathegorisch: Ihr sollt nicht essen vom Baume der Erkenntniss! Seitdem hat auch noch nie irgendwo ein gekrönter oder ungekrönter Tyrann existirt, welcher nicht den Völkern dieses Diktat zugeschleudert hätte.

Adam und Eva respektirten dieses Verbot nicht. Dafür wurden sie ausgewiesen und zu lebenslänglicher und auch auf ihre Nachkommen für alle Zeiten zu übertragender harter Arbeit verdonnert. Der Eva wurden ausserdem noch die „bürgerlichen Ehrenrechte“ aberkannt, indem sie als Magd Adams deklarirt wurde, dem sie zu gehorchen habe. Unter göttlicher Polizeiaufsicht standen sie ohnehin schon. Wahrhaftig, so weit hat es selbst Lehmann im Schuhriegeln der Menschen noch nicht gebracht.

Die Strenge Gottes gegen die Menschen nützte indessen gar nichts, vielmehr ärgerten ihn dieselben, je stärker sie sich vermehrten, desto schmählicher. Und wie rasch diese Vermehrung von Statten ging, das konnte man schon bei der Geschichte von Kain und Abel merken. Als der Letztere von seinem Bruder todtgeschlagen worden, ging Kain „in ein fremdes Land“ und nahm sich ein [4] Weib. Woher das „fremde Land“ mit den dort zu findenden Weibern plötzlich kam, hat der liebe Gott freilich nicht notirt, was bei seiner damaligen Arbeitsüberbürdung nicht zu verwundern ist.

Endlich war das Maas voll. Gott beschloss, die ganze Menschheit durch Wasser zu vertilgen. Nur ein paar Leute nahm er aus, um es nochmals zu probiren; unglücklicherweise hatte er sich, aller Weisheit ungeachtet, aber schon wieder einmal vergriffen, denn Noa, der Chef der Geretteten, entpuppte sich bald als ein grosser Söffel, mit dem seine Söhne Allotria trieben. Was konnte aus solch’ einer verlotterten Familie Gutes entstehen?

Wieder breitete sich die Menschheit aus; wieder entwickelte sich dieselbe zu jenen „Rabenäsern“ und „Sündengimpeln“, von denen das bekannte Meklenburger Gesangbuch so viel Böses zu berichten weiss. Gott hätte bersten mögen vor himmlischem Zorne, zumal alle seine exemplarischen Lokalzüchtigungen, wie Austilgung ganzer Städte durch Pech und Schwefel, rein „für die Katz“ waren. So entschloss er sich, das ganze Gesindel mit Stumpf und Stiel auszurotten, als ein höchst sonderbares Ereigniss ihn wieder milder stimmte. Andernfalls wäre es längst um die Menschheit geschehen.

Eines Tages tauchte nämlich ein gewisser „heiliger Geist“ auf. Es ging demselben, wie dem „Mädchen aus der Fremde“ –: Niemand wusste, woher er kam. Der Bibelschreiber (nämlich Gott) sagt nur, er selber sei der heilige Geist. Man hat es also vorläufig mit einer zweieinigen Gottheit zu thun. Jener „heilige Geist“ kam auf den Einfall, in der Gestalt eines Täuberichs mit einem obskuren Frauenzimmer Namens Maria eine Bekanntschaft anzuknüpfen. Er „überschattete“ in einer süssen Stunde die Auserwählte seines Herzens, und siehe da, sie gebar ein Knäblein, was indessen, wie Gott in der Bibel ausdrücklich betont, ihrer Jungfräulichkeit durchaus keinen Abbruch that. Der früher bemerkte Gott nannte sich nun Gott Vater, versicherte jedoch gleichzeitig, dass er nicht nur mit dem „heiligen Geist“, sondern auch mit Gottes Sohn vollständig identisch sei. Man denke! Der Vater war sein eigener Sohn, der Sohn sein eigener Vater, Beide zusammen ausserdem noch „heiliger Geist“. So gestaltete sich die „heilige Dreifaltigkeit.“

Und nun, armes Menschenhirn, halte Stand, denn was jetzt folgt, könnte ein Pferd umbringen! Wir wissen, dass Gott Vater beschlossen hatte, das Menschenpack zu frikassiren. Das that dem Gott Sohn ungemein leid. Er (bekanntlich gleichzeitig Gott Vater) nahm die ganze Schuld der Menschen auf sich und liess sich, um seinen Vater (bekanntlich gleichzeitig Gott Sohn) in seiner Raserei zu beschwichtigen, von jenem zu erlösenden Gesindel zu Tode schinden – natürlich nicht ohne nachträglich wieder frisch und froh in den Himmel zu fahren. Diese Aufopferung des Sohnes (der Eins ist mit dem Vater) machte dem Vater (der Eins ist mit dem Sohn) einen solchen Höllenspass, dass er sofort eine allgemeine Amnestie erliess, welche zum Theil noch heute in Kraft ist.

Das ist der „geschichtliche“ Theil der „heiligen Schrift“. Man sieht, der Blödsinn ist dick genug aufgetragen, um Denjenigen, der [5] bereits idiotisirt genug ist, ihn zu verdauen, empfänglich für irgend einen Wahnwitz zu machen.

Hierher gehört vor Allem die Lehre von der Belohnung und Bestrafung des Menschen im sogenannten „Jenseits“. Längst ist es wissenschaftlich erwiesen worden, dass es ein vom Körper unabhängiges Seelenleben nicht gibt, dass das, was die Religionsschwindler „Seele“ nennen, nichts weiter ist, wie das Denkorgan (Hirn), welches durch die lebendigen Sinnesorgane Eindrücke empfängt und auf Grund derselben sich bethätigt, und dass mithin im Augenblicke des körperlichen Absterbens auch diese Regung aufhören muss. Was kümmern sich aber die Todfeinde des menschlichen Verstandes um die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung? Gerade so viel, als nöthig ist, dieselben nicht ins Volk dringen zu lassen.

So predigen sie denn das „ewige Leben“ der menschlichen „Seele“. Wehe derselben im „Jenseits,“ wenn der Leib, worin sie „diesseits“ gesteckt, die Strafgesetze „Gottes“ nicht pünktlich respektirte! Wie uns diese Leute nämlich versichern, ist ihr „allgütiger, allgerechter, allbarmherziger, gnädiger etc. etc. Gott“ eine Ultra-Schnüffelnase, welche sich um jeden Pfifferling eines jeden Einzelnen bekümmert und jeden „Fehltritt,“ den ein Mensch macht, in seine Allerweltsakten einträgt. Dabei ist er ein ganz absonderlicher Kauz. Während er wünscht, dass neugeborene Kinder unter Gefahr des Schnupfens ihm zu Ehren mit kaltem Wasser begossen (getauft) werden; während er einen Heidenspass hat, wenn unzählige Glaubensschafe in ihren kirchlichen Ställen ihn litaneienmässig anblöken, oder wenn ihm die Eifrigsten seines Anhangs ohne Unterlass fromme Katzenmusiken darbringen und ihn um alle möglichen und unmöglichen Dinge anbetteln (beten); während er sich in blutige Kriege mischt und als „Schlachtengott“ sich von den Siegern anposaunen und beweihräuchern lässt, wird er fuchsteufelswild, wenn Jemand an seinem Dasein zweifelt, falls er Katholik ist, an Freitagen Fleisch isst oder nicht fleissig per Ohrenbeichte seine „Sünden“ losscheuert, falls er Protestant ist, nicht die den Katholiken empfohlenen Heiligenknochen, Muttergotteslappen und Bilder verachtet, oder wenn er überhaupt nicht mit bockledernen Mienen, verdrehten Augen, gekrümmtem Rücken und gefalteten Händen in der Welt umher duselt.

Stirbt so ein Mensch in „verstocktem“ Zustande, so wird ihm vom „lieben Gott“ eine Strafe zudiktirt, gegen welche alle Hiebe mit Knuten und neunschwänzigen Katzen, alle Zuchthaus-Qualen und Verbannungs-Leiden, alle Empfindungen der Verdammten auf dem Schaffotte, alle Foltern und Martern, die je ein irdischer Tyrann ersonnen haben mag, nur angenehme Kitzeleien sind. Dieser „Gott“ überbietet an bestialischer Grausamkeit Alles, was auf der Erde Kanailleuses passiren könnte. Sein Zuchthaus heisst Hölle, die wir bereits kennen, sein Henker ist der Teufel, seine Strafen dauern ewig. Er gewährt höchstens für leichte Fälle nach längerer Zeit Begnadigung, vorausgesetzt, dass der betreffende Delinquent als Katholik gestorben ist. Für einen Solchen hat er nämlich unter [6] Umständen das „Fegefeuer“ vorgesehen, welches sich von der „Hölle“ ungefähr so unterscheidet, wie in Preussen das Gefängniss vom Zuchthaus; es ist nur für verhältnissmässig kurzzeitige Insassen eingerichtet und hat etwas leichtere Disciplin. Immerhin brennt es auch im Fegefeuer ganz „gottsträflich“. Sogenannte „Todsünden“ werden indessen nie mit Fegefeuer, sondern stets nur mit Hölle geahndet. Hierher gehört z. B. „Gotteslästerung,“ begangen durch Wort, Schrift und Gedanken. Gott duldet also in dieser Beziehung nicht nur weder Press-, noch Redefreiheit, sondern er trifft auch schon die unausgesprochenen Gedanken. Ueberbietet er somit schon an und für sich an Rüppelhaftigkeit selbst die schuftigsten Despoten aller Länder und Zeiten, so thut er dies weit mehr noch hinsichtlich der Art und Dauer seiner Strafmittel. Dieser Gott ist also das denkbar entsetzlichste Scheusal.

Sein Verhalten ist um so infamer, als er von sich behaupten lässt, dass die ganze Welt und namentlich auch die Menschheit in all’ ihrem Thun und Lassen durch seine „göttliche Vorsehung“ regulirt wird. Er malträtirt also die Menschen für Handlungen, deren Urheber er selber ist! Wie liebenswürdig sind gegenüber diesem Ungeheuer die Tyrannen der Erde aus vergangener und gegenwärtiger Zeit! – –

Gefällt es Gott aber, einen Menschen nach seinen Begriffen gut leben und sterben zu lassen, so – malträtirt er ihn erst recht. Denn der versprochene „Himmel“ ist, wenn man ihn genau betrachtet, noch ein viel heilloserer Platz, als die Hölle. Man hat da gar keine Bedürfnisse, sondern ist immer befriedigt, ohne dass je ein Verlangen nach irgend einer Sache der Befriedigung voraus ginge. Da aber ohne Verlangen und Erlangen gar kein Genuss denkbar ist, so ist das Dasein im Himmel rein genusslos. Man ist da ewig im Anschauen Gottes versunken; es wird immer auf den nämlichen Harfen dieselbe Melodie gespielt; man singt fortwährend das „neue Lied, das schöne Lied,“ wenn auch nicht „von dem versoff’nen Nagelschmied“, so doch kaum Anregenderes. Das ist die höchste Potenz der Langweiligkeit. Der Aufenthalt in einer Isolirzelle wäre entschieden vorzuziehen.

Kein Wunder, dass Diejenigen, welche reich und mächtig genug sind, das Paradies auf Erden zu geniessen, unter sich mit Heine lachend ausrufen:

„Den Himmel überlassen wir
Den Engeln und den Spatzen.“

Und doch sind es gerade die Reichen und Mächtigen, welche den Gottesblödsinn und die Religionsduselei hegen und pflegen. Es gehört das entschieden zum Geschäft.

Ja, es ist für die herrschenden und ausbeutenden Klassen geradezu Lebensfrage, ob das Volk religiös versimpelt wird oder nicht. Mit dem Religionswahnsinn steht und fällt ihre Macht.

Je mehr der Mensch an der Religion hängt, desto mehr glaubt er. Je mehr er glaubt, desto weniger weiss er. Je weniger er weiss, desto dümmer ist er. Je dümmer er ist, desto leichter kann er regiert werden! – –

[7] Dieser Gedankengang war den Tyrannen aller Länder und Zeiten geläufig; daher standen sie auch stets mit den Pfaffen im Bunde. Gelegentliche Streitigkeiten zwischen diesen beiden Sorten von Menschenfeinden waren sozusagen nur häuslicher Hader um die Obergewalt. Jeder Pfaff’ weiss, dass er ausgespielt hat, so bald die „oberen Zehntausend“ ihm nicht mehr unter die Arme greifen. Jedem Reichen und Mächtigen ist es kein Geheimniss, dass der Mensch nur dann geknechtet und ausgebeutet werden kann, wenn die Schwarzkünstler irgend einer Kirche es fertig bringen, genügenden Sklavensinn in die Herzen der Volksmassen zu pflanzen, denselben die Erde als ein „Jammerthal“ erscheinen zu lassen, ihnen das „göttliche“ Diktat: „Seid unterthan der Obrigkeit!“ einzutrichtern und sie mit einer angeblichen Extrawurst, welche nach dem Tode im unbekannten Wolkenkukuksheim gebraten werden soll, abzuspeisen.

Der Erzjesuit Windhorst liess einmal im deutschen Reichstag in der Hitze des Gefechtes deutlich genug erkennen, wie die Schwindler und Gauner der Welt über diesen Punkt denken.

„Wenn im Volke der Glaube zerstört wird – sagte er – kann es das viele Elend nicht mehr ertragen und rebellirt!“ – – das war deutlich und hätte jeden Arbeiter zum Nachdenken anregen sollen, würde ihn auch stutzig gemacht haben, wenn – ja wenn nicht so Viele religiös zu vernagelt wären, um noch im Stande zu sein, mit normalen Ohren zu hören und einfache Dinge zu begreifen.

Umsonst haben die Pfaffen – das heisst: die schwarzen Gensdarmen des Despotismus – sich nicht stets so ungeheuer abgemüht, den Rückgang des religiösen Wesens aufzuhalten, obwohl sie selbst bekanntlich unter sich vor Lachen bersten möchten ob des Blödsinns, den sie gegen gute Bezahlung predigen.

Jahrtausende hindurch haben diese Gehirnverhunzer einfach ein Schreckensregiment geführt, ohne welches die religiöse Tollhäuslerei längst ein Ende genommen hätte. Galgen und Schwert, Kerker und Ketten, Gift und Dolch, Meuchel- und Justizmord – das waren ihre Mittel zur Aufrechterhaltung dieses Wahnsinns, der ein ewiger Schandfleck in der Geschichte der Menschheit bleiben wird. Hunderttausende sind auf Scheiterhaufen langsam „im Namen Gottes“ geröstet worden, weil sie es gewagt, den biblischen Mist stinkend zu finden. Millionen von Menschen wurden gezwungen, sich in langwierigen Kriegen die Köpfe gegenseitig einzuschlagen, ganze Länder zu verwüsten und nach Mord und Brand die Pest zu erzeugen – nur damit die Religion erhalten blieb. Die raffinirtesten Foltern wurden seitens der Pfaffen und ihrer Helfershelfer ersonnen, wenn es galt, Diejenigen, welche vor Gott keine Furcht mehr hatten, durch irdische Teufeleien neuerdings in Religiosität hinein zu schrecken.

Man nennt einen Menschen einen Verbrecher, der Anderen Hände oder Füsse verstümmelt. Wie soll man Jene bezeichnen, welche das Hirn zu Grunde richten, und, wenn ihnen das nicht gelingen will, den ganzen Körper mit ausgesuchter Grausamkeit Zoll für Zoll verderben?

[8] Wohl ist es wahr: Diese Strolche können heute ihr göttliches Banditengewerbe nicht mehr in der althergebrachten Weise treiben, wenn auch Gotteslästerungsprozesse und dgl. immer noch vorkommen; dafür haben sie sich aber desto mehr auf Familienschleicherei, auf Weiberbeeinflussung, auf Kinderfang und Missbrauch der Schule geworfen. Ihre Heuchelei hat eher zu- als abgenommen. Selbst der Presse haben sie sich in einem sehr hohen Grade bemächtigt, seitdem sie bemerkten, dass sie nicht mehr im Stande seien, die Buchdruckerei als solche wieder aus der Welt zu schaffen.

„Wo ein Pfaff’ hintritt, wächst 10 Jahre lang kein Gras mehr,“

lautet ein altes Sprüchwort. Das heisst mit anderen Worten: Ein Mensch, der einmal den Pfaffen unter den Klauen gerathen ist, hat aufgehört gedanklich fruchtbar zu sein. Seine Gehirnmaschinerie stockt, statt derselben kriechen religiöse Maden und göttliche Würmer in seinem Schädel umher. Er gleicht einem Schafe, das die Drehkrankheit hat.

Diese Unglücklichen sind um ihren eigenen Lebenszweck betrogen und, was noch schlimmer ist, bilden den grossen Tross im Gefolge der Widersacher von Wissenschaft und Aufklärung, von Revolution und Freiheit. Wo es immer gilt, neue Ketten für die Menschheit zu schmieden: sie sind bereit, in stumpfsinnigem Unverstand wie besessen darauf loszuhämmern. Wenn gegen die fortschreitende Entwickelung der Dinge Hindernisse in den Weg gewälzt werden sollen. Diese Hottentotten werfen sich nöthigenfalls in ihrer ganzen breiten Masse dem Strome der Zeit entgegen. Wenn man sich daher anschickt, diese Geisteskranken zu kuriren, so thut man nicht nur ein gutes Werk den Betreffenden gegenüber, sondern man steht auch im Begriffe, einen Krebsschaden auszubrennen, an welchem das ganze Volk leidet, und der schliesslich unbedingt total ausgetilgt werden muss, wenn die Welt endlich eine Stätte für Menschen werden soll, statt, wie bisher, ein Spielplatz für Götter und Teufel, welche mit uns Schindluder treiben.

Heraus also mit der Religion aus den Köpfen und nieder mit den Pfaffen! Die Letzteren pflegen zu sagen, der Zweck heilige das Mittel. Wohlan! Wenden wir diesen Grundsatz endlich auch gegen sie an! Unser Zweck ist die Befreiung der Menschheit aus jeglicher Sklaverei, aus dem Joche sozialer Knechtschaft, wie aus den Fesseln politischer Tyrannei, nicht minder, ja vor Allem, aus dem Banne religiöser Finsterniss. Jedes Mittel zur Erreichung dieses hohen Zieles muss von allen wahren Menschenfreunden für recht erkannt und bei jeder sich darbietenden Gelegenheit in Anwendung gebracht werden.

Jeder religionslose Mensch begeht eine Pflichtvernachlässigung, wenn er täglich und stündlich nicht Alles aufbietet, was in seinen Kräften steht, die Religion zu untergraben. Jeder vom Gottesglauben Befreite, der es unterlässt, das Pfaffenthum zu bekämpfen, wo und wenn und wie er nur immer Gelegenheit dazu hat, ist ein Verräther seiner Sache. Also Krieg dem schwarzen Gesindel –, unversöhnlichen [9] Krieg bis aufs Messer! Aufreizung gegen die Verführer, Aufklärung für die Verführten! Lasset uns jedes Mittel des Kampfes in unsere Dienste nehmen: Die Geissel des Spottes, wie die Fackel der Wissenschaft; wo diese nicht zureichen, – greif- und fühlbarere Argumente!

Vor Allem hüte man sich, in der Arbeiterbewegung Gottes-Phrasen und Religions-Gefasel schweigend mitanzuhören. So wenig in dem Lager der sozialen Revolution – und was ausserhalb desselben steht, ist eben reactionär – monarchische Agitationen oder Privateigenthums-Beschönigungen Raum finden können, so wenig ist in demselben Platz für göttlichen Blödsinn. Und, wohl gemerkt: je „anständiger“ Diejenigen erscheinen, welche das verfluchte Religionsblech mit den Arbeiterbestrebungen vermischen wollen; je „besser“ deren Ruf ist, desto gefährlicher sind sie. Wer den Gottesschwindel in irgend einer Form predigt, kann nur ein Dummkopf oder ein Schurke sein. Beide Sorten taugen nichts zur Förderung einer Sache, welche nur dann ihr Ziel zu erreichen vermag, wenn sie voll und ganz auf der Höhe wissenschaftlicher Erkenntniss steht und sich der Ehrlichkeit ihrer Verfechter erfreut.

Opportunitätspolitik ist da nicht bloss vom Uebel; sie ist ein Verbrechen. Lassen die Arbeiter irgend welche Pfaffen sich in ihre Angelegenheiten mischen, so sind sie nicht nur belogen und betrogen, sondern auch alsbald verrathen und verkauft.

So selbstverständlich es ist, dass der Hauptkampf des Proletariats sich gegen den Kapitalismus zu richten hat und mithin auch auf die Zerstörung des Gewaltmechanismus desselben, des Staates, abzielen muss, so wenig darf in diesem Kampfe die Kirche ausser Acht gelassen werden. Die Religion muss systematisch im Volke untergraben werden, wenn dasselbe zu Verstand kommen soll, ohne welchen es nicht die Freiheit erringen kann.

Für die Dummen, resp. Verdummten, so weit sie noch besserbar erscheinen, werfe man u. A. folgende Fragen auf:

Wenn Gott will, dass man ihn kenne, liebe und fürchte, warum zeigt er sich nicht? Ist er so gut, wie die Pfaffen sagen, welchen Grund hat man, ihn zu fürchten? Ist er allwissend, weshalb belästigt man ihn mit seinen Privatangelegenheiten und Gebeten? Ist er allgegenwärtig, wozu ihm Kirchen bauen? Ist er gerecht, weshalb denkt man denn, er werde die Menschen bestrafen, welche er voller Schwächen erschuf? Thun die Menschen nur aus Gottes Gnade Gutes, welchen Grund hätte er dann, sie dafür zu belohnen? Ist er allmächtig, wie könnte er es zulassen, dass wir ihn lästern? Ist er aber unbegreiflich, weshalb beschäftigen wir uns mit ihm? Ist die Kenntniss von Gott nothwendig, weshalb schwebt er im Dunkel? U. s. w. Vor solchen Fragen steht der gläubige Mensch, wie ein Ochs vor dem Berge.

Jeder Nachdenkende muss aber zugeben, dass nicht ein einziger Beweis für die Existenz eines Gottes je erbracht worden ist. Ausserdem liegt nicht die geringste Nothwendigkeit für die Existenz eines [10] Gottes vor. So wie wir bereits die Eigenschaften und Regeln der Natur kennen, ist ein Gott in oder ausserhalb derselben geradezu zwecklos, gänzlich überflüssig und mithin ganz von selbst hinfällig. Sein „moralischer“ Zweck ist noch nichtiger.

Es gibt ein grosses Reich, in welchem ein Herrscher regiert, dessen Verfahren den Geist seiner Unterthanen in Unordnung bringt. Er will gekannt, geliebt und geehrt sein, und Alles bemüht sich, die Begriffe zu verwirren, die man sich von ihm machen kann. Die Völker, welche seiner Gewalt unterworfen sind, besitzen über den Charakter und die Gesetze ihres unsichtbaren Souveräns bloss solche Ideen, als ihnen seine Minister mittheilen; diese hingegen geben es zu, dass sie selbst keine Vorstellung von ihrem Meister sich machen können, dass sein Wille unerforschlich, seine Ansichten und Eigenschaften unergründlich sind; so sind seine Diener unter sich selbst nie einig über die Gebote, die sie von ihm auszugehen vorgeben, dessen Organe sie sich nennen; er verkündet dieselben in jeder Provinz seines Reiches verschieden; sie schmähen sich gegenseitig und Einer beschuldigt den Andern des Betruges und der Verfälschung. Die Edikte und Gebote, welche sie zu verkünden beauftragt zu sein vorgeben, sind dunkel; es sind Räthsel, die von den Unterthanen, denen sie zur Belehrung gegeben sein sollen, nicht verstanden und nicht errathen werden können. Die Gesetze des verborgenen Monarchen bedürfen der Erklärungen; doch Jene, die sie erklären, sind nie unter sich selbst einig; Alles, was sie von ihrem verborgenen Fürsten erzählen, ist ein Chaos von Widersprüchen; sie sagen auch nicht ein Wort, das sich nicht auf der Stelle als Lüge erweisen liesse. Man nennt ihn ausserordentlich gut; dennoch gibt es auch nicht einen Menschen, der sich nicht über seine Beschlüsse beklagt. Man nennt ihn unendlich weise, und in seiner Verwaltung scheint Alles der Vernunft und dem gesunden Verstand entgegen zu sein. Man rühmt seine Gerechtigkeit und die Besten seiner Unterthanen sind gewöhnlich die am wenigsten Begünstigten. Man versichert, dass er Alles sieht, und seine Allgegenwart heilt Nichts. Er ist, sagt man, ein Freund der Ordnung, und in seinem Staate ist Alles in Verwirrung und Unordnung. Er thut Alles aus sich selbst, aber die Ereignisse entsprechen selten seinen Plänen. Er sieht Alles voraus, aber er weiss nicht was da kommen wird. Er lässt sich nicht ungestraft beleidigen und dennoch duldet er die Beleidigung eines Jeden. Man bewundert sein Wissen, die Vollkommenheit seiner Werke, dennoch sind seine Werke unvollkommen und von kurzer Dauer. Er schafft, zerstört und verbessert an dem, was er gemacht hat, ohne je mit seinem Werke zufrieden zu sein. Bei allen seinen Unternehmungen sieht er nur auf seinen eigenen Ruhm, dennoch erreicht er den Zweck, allgemein gerühmt zu sein, nicht. Er arbeitet blos an dem Wohlergehen seiner Unterthanen, aber denselben mangelt grösstentheils das Nothwendigste. Jene, die er am meisten zu begünstigen scheint, sind gewöhnlich am wenigsten mit ihrem Schicksal zufrieden; man sieht sie fast Alle stets gegen einen Herrn sich auflehnen, dessen Grösse sie bewundern, dessen Weisheit sie rühmen, dessen Güte sie verehren, dessen Gerechtigkeit [11] sie fürchten und dessen Gebote sie heiligen, welche sie nie befolgen. – –

Dieses Reich ist die Welt; dieser Herrscher ist Gott; seine Diener sind die Pfaffen, die Unterthanen die Menschen, – – eine schöne Gegend!

Der Gott der Christen speciell ist, wie wir gesehen haben, ein Gott, der Verheissungen macht, um sie zu brechen; der Pest und Krankheiten über die Menschen kommen lässt, um sie zu heilen. Ein Gott, der die Menschen verkommen lässt, um sie zu bessern. Ein Gott, der die Menschen nach seinem Ebenbilde schuf und doch nicht der Urheber des Bösen sein soll; der sah, dass alle seine Werke sehr gut waren, und doch bald wahrnahm, dass sie schlecht sind; der es wusste, dass die Menschen von der verbotenen Frucht essen würden, und dennoch dafür das ganze Menschengeschlecht verdammte.

Ein Gott, der so schwach ist, um sich vom Teufel überlisten zu lassen, so grausam, dass ihm kein Tyrann der Erde verglichen werden kann. Das ist der Gott der jüdisch-christlichen Götterlehre.

Derselbe ist ein allweiser Pfuscher, der die Menschen vollkommen erschuf und sie doch nicht vollkommen erhalten konnte, der den Teufel erschuf und ihn doch nicht zu beherrschen vermag, ein Allmächtiger, der Millionen Unschuldige verdammte wegen des Fehlers Einiger; der durch die Sündfluth alle Menschen vertilgte bis auf einige, und ein neues Geschlecht erzeugen liess, nicht besser als das frühere; der einen Himmel machte für Thoren, die an die Evangelien glauben, und eine Hölle für die Weisen, die sie verwerfen. – Er ist ein göttlicher Quacksalber, der sich durch den heiligen Geist selbsterzeugte; der sich selbst als Vermittler sandte zwischen sich selbst und Andere; der, verachtet und verhöhnt von seinen Feinden, an ein Kreuz genagelt wurde wie eine Fledermaus an ein Scheunenthor; der sich begraben liess, von den Todten auferstand, die Hölle besuchte, lebendig in den Himmel fuhr und nun seit achzehnhundert Jahren zur rechten Hand seiner selbst sitzt, um zu richten die Lebendigen, und die Todten, dann, wenn es keine Lebendigen mehr geben wird. Er ist ein schrecklicher Tyrann, dessen Geschichte mit Blut geschrieben werden sollte, weil sie eine Religion des Schreckens ist. Hinweg denn mit der christlichen Götterlehre; hinweg mit einem Gott, erfunden durch Priester des blutigen Glaubens, die ohne ihr wichtiges Nichts, womit sie Alles erklären, nicht länger im Ueberfluss schwelgen, nicht länger Demuth predigen und selbst im Glanze leben, nicht länger Sanftmuth predigen und Hochmuth üben, sondern durch die Aufklärung in den Abgrund der Vergessenheit geschleudert werden. Hinweg denn mit der grausamen Dreieinigkeit – dem mörderischen Vater, dem unnatürlichen Sohn, dem wollüstigen Geist! Hinweg mit all den entehrenden Phantasmen, in deren Namen die Menschen zu elenden Sklaven entwürdigt und durch die Allmacht der Lüge von den Mühen der Erde auf die Freuden des [12] Himmels verwiesen werden. Hinweg mit ihnen, die mit ihrem geheiligten Wahne der Fluch der Freiheit und des Glückes sind!

Gott ist nur ein von raffinirten Schwindlern erfundenes Gespenst, vermittelst welchem die Menschen bisher in Angst erhalten und tyrannisirt wurden. Aber das Truggebilde zerfliesst sofort, wenn es unter dem Glase nüchterner Untersuchung betrachtet wird; und die betrogenen Massen werden unwillig, auf solche Popanze noch länger zu achten, vielmehr führen sie den Pfaffen die Worte des Dichters zu Gemüthe:

„Ein Fluch dem Götzen, zu dem wir gebeten
In Winterskälte und Hungersnöthen.
Wir haben vergebens gehofft und geharrt;
Er hat uns geäfft, gefoppt und genarrt.“

Sie lassen sich hoffentlich nicht mehr lange äffen, foppen und narren, sondern stecken eines schönen Tages die Kruzifixe und Heiligen in den Ofen, verwandeln die Monstranzen und Kelche in nützliche Geschirre, benützen die Kirchen als Konzert-, Theater- oder Versammlungslokale, oder, falls sie dazu nichts taugen sollten, als Kornspeicher und Pferdeställe, hängen die Pfaffen und Nonnen ins Glockenhaus und können blos das Eine nicht begreifen: wieso es kam, dass nicht schon längst derartig verfahren wurde. –

Dieser kurze, bündige und einzig praktikable Prozess wird sich natürlich erst im Sturme der kommenden sozialen Revolution vollziehen, d. h. in dem Augenblicke, wo man auch mit den Komplizen der Pfaffheit, den Fürsten, Junkern, Bureaukraten und Kapitalisten Tabula rasa macht, Staat und Gesellschaft aber, gleich der Kirche, mit eisernem Besen gründlich ausmisten wird.

John Most,
167 William Street. Werbeanzeigen


20 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    Schön!
    Ein jeder begebe sich in seinen Gedankenstall.
    Dort mag er futtern und saufen, danach pissen und kacken.
    Ein jeder hat das Recht seine Meinung frei zu äußern.
    In Wort, Bild und Furz.
    Darum……………
    Auf laßt uns riechen und schmecken.
    Ob es wohl Feinschmöcker gibt?

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  2. Vollidiot sagt:

    Zwei Knaben machten sich den Jokus und tranken Most in einem Keller.
    Da mußten beide auf den Lokus,
    jedoch der Most war schneller.
    (Willy Bush)

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  3. Gernotina sagt:

    Differenzierung ist nicht die Stärke solcher Traktate. Für mich kommen sie aus Unwissenheit, Blindheit und Dunkelheit, sind in engem Clinch mit genau dem, was die Menschheit zerstört, Kinder frisst und den Allerhöchsten ständig anpisst.

    Möge die Selektion Allvaters einfach schnell zu Ende gehen! Herr, es ist Zeit, der Sommer war sehr groß, leg deine Schatten auf die Sonnenuhren und auf den Fluren lass die Winde (den Sturm!!!!!!!) los … (R.M.Rilke)

    Ein kleines Gegenmodell (durch Jakob Lorber von JC), wenn es ein bisschen mehr sein darf (so wie beim Metzger) – runtergebrochen auf 10 Punkte:

    Anmerkung: Materialisten, Kommunisten und alle Hasser des Gottes der Christen bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen!
    Es ist auch echt vergebliche Liebesmühe! Nicht alle Schwingungen sind kompatibel – sei es drum.

    10 Hauptpunkte der Neuoffenbarung

    1. Weltgrund
    2. Das Wesen Gottes
    3. Die geistige Urschöpfung
    4. Die stofflich-materielle Schöpfung
    5. Zweck des Naturlebens
    6. Der Mensch – das Endziel dieser Entwicklung
    7. Die Wesenheit Jesu Christi
    8. Heilsweg zur geistigen Wiedergeburt
    9. Die Fortentwicklung im Jenseits
    10. Am Ziel der Vollendung

    7 von 10 Punkten:

    1. Weltgrund
    Nach Lorber gibt es keinen Stoff im Sinne des Materialismus. Alles ist Energie, nämlich Gottes- oder Geisteskraft, zergliedert in allerkleinste Urgrundteilchen (Urlebensfunken). Auch das bisher als kleinste Einheit betrachtete Stoffatom ist ein aus zahllosen Grundteilchen bestehendes lebendiges Universum in kleinstem Maßstab. (Man vergleiche dazu die neuesten Erkenntnisse der Kernphysik!)

    Aus den Urgrundteilchen (heute Elektronen oder Quanten genannt) – die nichts anderes als selbständig gemachte Gedankenkräfte Gottes sind – ist das ganze Weltall in planmäßiger Entwicklung aufgebaut.

    2. Das Wesen Gottes
    Gott ist ewiger, unendlicher Geist, die Urkraft und der Urgrund alles Seins.

    Seine höchsten Attribute sind Liebe, Weisheit und Willensmacht. Sein Heiliger Geist erfüllt das ganze All (die „Weltseele“ der antiken Religionen). Allein, dieser unendliche Allgeist hat als innerstes ein Machtzentrum, von dem wie aus einer Sonne Gedanken und Willenskräfte in die Schöpfung hinausströmen, um nach einem großen Lebensvollendungskreise wieder zurückzukehren. In diesem Urmachtzentrum ist Gott wesenhaft gestaltet, und zwar in der höchsten aller Lebensformen: als vollkommener Geistes-Urmensch. („Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde“!) Von diesem Urmachtzentrum aus ist der Gottesgeist ewig schöpferisch tätig. Die ganze Schöpfung ist ein gewaltiger Entwicklungs- und Vervollkommnungsvorgang der göttlichen Gedanken und Ideen. Er vollzieht sich in ungeheuren, durch Ruhezeiten geschiedenen Perioden („Schöpfungstagen“, „von Ewigkeit zu Ewigkeit“).

    3. Die geistige Urschöpfung
    Der uns sichtbaren stofflichen Schöpfung gingen geistige Urschöpfungen voraus. In diesen hat Gott aus den gleichsam aus sich hinausgestellten Urlebensfunken große Geistwesen nach seinem Urbilde geschaffen (Urerzengel), die befähigt waren, weitere Geistwesen ihresgleichen aus sich ins Dasein zu rufen. So entstanden Legionen von großen Geistwesen (Engeln), die sich durch das Ordnungsgebot der Gottes- und Bruderliebe zur gottähnlichen Lebensvollendung erziehen lassen sollten.

    Ein Teil dieser Urwesen unter dem Hauptgeiste Satana (Luzifer) verfiel aber kraft seines freien Willens in grenzenlose Eigenliebe und Selbstherrlichkeit. Da jedoch nach ewiger Ordnung den Gottabtrünnigen die nährenden Lebensströme aus Gott versiegen mußten, so erstarrten sie gleichsam und verdichteten sich zu hilflosen Massen.

    So entstanden im Schöpfungsraum durch Verdichtung geistig-ätherischer Urwesenheiten (Materialisation) die Urnebel der Materie oder des Weltstoffes.

    4. Die stofflich-materielle Schöpfung
    Sollten die gefallenen Urwesen ewig im Banne ihres Gerichtes verbleiben oder doch noch zur Vollendung in Gottes heiliger Lebensordnung rückgeführt werden?

    Die göttliche Liebe erbarmte sich der gefallenen Geisterwelt: Mit Hilfe der treugebliebenen Engelsgeister entwickelte der Schöpfer aus den Urnebeln des Weltenstoffs durch Gliederung und Neubelebung den – in seiner Gesamtheit den „verlorenen Sohn“ darstellenden – Bau des materiellen Universums. (Kant-Laplace’sche Weltentstehungslehre geistig begründet!) Damit leitete Gott auf all den zahllosen Weltsystemen und Weltkörpern eine Erlösung (Lösung) der in der Materie gebundenen Urwesen ein.

    5. Zweck des Naturlebens
    Auf allen Gestirnen werden durch das göttliche Walten die erstarrten Weltstoffmassen mehr und mehr gelockert. Die sich lösenden luziferischen Lebensfunken werden nach Gottes liebeweisem Heilsplan in den Reichen der Naturwelt von den Engeln, den Dienern des Schöpfers, in immer neue geistige Läuterungsschulen gebracht. Dies, indem sie – zu stets reicheren Verbänden oder „Seelen“ vereinigt – in immer höheren Lebensformen stufenweise durch das Mineral-, Pflanzen- und Tierreich emporgeführt werden. (Darwins Entwicklungslehre in allumfassender geistiger Sicht!) –

    Auf diesem geistig-leiblichen Entwicklungsweg werden die „Naturseelen“ im Bau und Gebrauch ihrer jeweiligen Lebenshüllen (alle Gebilde der drei Naturreiche) angeleitet. Sie beginnen damit, ihre widergöttliche Selbstsucht nach und nach zu überwinden und sich zur himmlischen Ordnung des Dienens in gegenseitiger Liebe zu bekehren. (Aufbau gemeinsamer Verbände, Organismen.) So predigt auch das Evangelium die „Erlösung aller Kreatur“ durch die Macht der Liebe.

    6. Der Mensch – das Endziel dieser Entwicklung
    Die auf diese Weise aus der luziferischen Materie aufgestiegene Menschenseele soll – unter dem Einfluß eines ihr eingehauchten Gottesgeist- oder Liebefunkens – sich nun im irdischen Leben bewähren. Durch freiwillige Erfüllung der Liebesgebote Gottes soll sich der Mensch immer höher bis zur wahren Gotteskindschaft entwickeln, um schließlich am Ziel der Vollendung zur wahren Freiheit und Seligkeit des ewigen Lebens einzugehen.

    7. Die Wesenheit Jesu Christi
    Als die Schöpfung so weit gereift war, um die höchste Enthüllung der göttlichen Liebe – die Gottheit als „Vater“ – zu fassen, wählte Gott unsere äußerlich so unscheinbare Erde zur größten Liebetat seiner Erbarmung aus. Hier, wo der innerste Geistkern Luzifers gebannt gehalten wird, hüllte Gott sein geistmenschliches Urmachtzentrum ins Gewand der Materie.

    („Und das Wort ward Fleisch.“) In Jesus Christus trat Gott selbst ins Menschenreich, um dieses und alle Geister der Unendlichkeit zu belehren. Als höchstes Zeugnis der Liebe zog Er selbst das Kleid der Materie an, um die Gefallenen aus ihrem Gerichte zu erlösen und die Geläuterten wieder ins Vaterhaus zurückzuführen. (Gleichnis vom verlorenen Sohn.)

    Jesu Geist, das heilige Urmachtzentrum Gottes, ist der ‚Vater‘. Jesu Seele (und Leib), d.h. sein Menschliches, ist der vom Vater geschaffene ‚Sohn‘. Die in die Unendlichkeit ausstrahlenden Gotteskräfte, ausgehend vom Vater durch den Sohn, sind der ‚Heilige Geist‘.

    Und so sind in Christus vereint Vater, Sohn und Hl. Geist (Lösung der Dreieinigkeitsfrage!).

    Jesus: „Wer mich sieht, der sieht den Vater“ und „Ich und der Vater sind eins!“ …….

    http://www.j-lorber.de/jl/lorber/zus-fass.htm

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  4. Gernotina sagt:

    Wie aus solchen Zeilen der Hass kriecht, man kann ihn echt von der hechelnden Zunge tropfen sehen, ganz bildhaft.

    Nicht nur springen einen Dummheit und grenzenlose Überheblichkeit des gefallenen ur-geschaffenen Wesens daraus an (das alte Erbe, zombieartig mitgeschleppt durch die Jahrtausende, nichts dazugelernt), sondern es ist wie zu Buchstaben geronnene UNGEISTIGKEIT.

    Krone der Schöpfung ? – Jeder wird seinen „Resonanz-Ort“ bekommen – und das ist auch gut so!

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  5. eckehardnyk sagt:

    Es ist alles gesagt, und wohl verstanden, wenn auch nicht alles gelesen. Warum nur wollte mir in Gernotinens längerem Text das Wort „Uhrmacherzentrum“ partout jedes Mal erscheinen?
    Könnte die Antwort sein, dass in des Träumers Textbeispiel von „Uhrzeugung“ die Rede war? Dazu hätte dann ein Uhrmacher tatsächlich gepasst. Wirklich mal was zum Lachen!

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  6. Ost-West-Divan sagt:

    Ich kann verstehen was LdT meint, wenn man die zurückliegenden 2000 Jahre betrachtet.
    Da zieht eine Truppe aus Spanien los mit Kriegsgerät und dem Segen „Gottes“ um die Heimstatt der Maya-ein Volk viel hoher stehend als die kommenden mit Gier im Herzen- ja diese Heimstatt Tenochtitlan zu zerstören und darauf die Stadt Mexiko zu errichten. Alles niedergemetzelt, Menschen unter Folter damit sie sagen wo das Gold ist-auch den Häuptling selbst, und wenn er es gesagt hätte, hätten diese Ungeheuer ihn trotzdem hingerichtet. Aber Quauhtemoc hielt der Folter stand und sagte nichts.Alle Schriftstücke zerstört, alles aufgeschichtet und verbrannt -jede Erinnerung zerstört.Tempel, Pyramiden, Götterbilder, Stelen und Bibliotheken versanken in Schutt und Asche.
    Jahrzehnte folgten wo die letzten Überlebenden dieser Hochkultur verfolgt und zur Strecke gebracht wurden, wenn sie nicht zum wahren Glauben des Unglaubens wechseln wollten.

    Ich selbst bringe das nicht mit Religion in Verbindung.
    Ich setze mich hin und kann durch Kontemplation zu der Erkenntnis gelangen ,dass es einen Gott oder das große Eine Einssein gibt. Das ist dann ganz allein meinem Geist und meinem Denken zu verdanken.

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  7. Gernotina sagt:

    Es ist kein „Uhrmachergott“ und auch kein „Demiurg“, er ist ein Gott unvorstellbarer Liebe, dem man unmittelbar begegnen kann – nach seinem Eintritt in die Materie. Menschliche Gottesbilder zeigen meist nur deren eigene Begrenzungen
    Ich kann nur noch vor mich hingrinsen, wenn ich sehe, wie sehr noch immer in die Irre gegangen wird – man muss es geschehen lassen, man muss es lernen. Über niemanden wurde in der Weltgeschichte so sehr gekübelt wie über ihn, nach seiner eigenen Ansage – es ist so.

    Die Zeit der „Cainiten“ geht jetzt aber unwiderruflich und sichtbar zu Ende. Er selber hält die Ernte.
    Was er selber für die Menschheit getan hat und auch durch sie tat und noch tut, ist sehr vielen weiterhin ein Rätsel oder sogar völlig unbekannt.
    Seelen richten sich übrigens selbst und gehen gemäß ihrer Resonanz dorthin, wo ihre „Liebe“ sie hinzieht, egal, ob sie wieder auf der Erde inkarnieren oder woanders tätig sein wollen.

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  8. Thom Ram sagt:

    Gernotina 18:27

    Ja.

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  9. Ost-West-Divan sagt:

    „Der Gott der Christen speciell ist, wie wir gesehen haben, ein Gott, der Verheissungen macht, um sie zu brechen; der Pest und Krankheiten über die Menschen kommen lässt, um sie zu heilen. Ein Gott, der die Menschen verkommen lässt, um sie zu bessern. Ein Gott, der die Menschen nach seinem Ebenbilde schuf und doch nicht der Urheber des Bösen sein soll; der sah, dass alle seine Werke sehr gut waren, und doch bald wahrnahm, dass sie schlecht sind; der es wusste, dass die Menschen von der verbotenen Frucht essen würden, und dennoch dafür das ganze Menschengeschlecht verdammte.“

    Alles was die Menschen meinen über Gott zu wissen, ist ihre eigene Interpretation. Bei Luther war Gott immer der Strafende-anscheinend hatte Luther da sein Bild vom strafenden Vater auf Gott projiziert. Man mußte sich Gott unterwerfen, man soll Arbeiten, um Gottes Gunst zu erlangen. Diese Leute übertragen ihre eigene Sicht auf einen Gott, der so sein soll, wie sie meinen.
    In Luthers Zeit fällt auch in etwa das Aufkommen des Industriezeitalters . Da braucht es Menschen die willenlos fremden Zwecken dienen, die alten Handwerkszünfte waren relativ frei und die Menschen in eine entfremdete Produktion zu stecken wäre schwer.
    Da kann solch ein „Glaube“ schon helfen, der den Leuten einen Gott suggeriert, der den Menschen nur achtet und liebt, wenn dieser pausenlos arbeitet.
    Was ich meine ist, es ist die ganz persönliche Sicht die da auf einen Gott projiziert wird. Luther war anscheinend in Wirklichkeit sehr obrigkeitshörig, denn sein Gott ist ein Strafender und macht seine Liebe abhängig von Leistung. Und genau diese Art von Denken ist heute immer noch sehr verbreitet.
    Alles ist an äußere Leistung geknüpft-ob ich Liebe bekomme oder Anerkennung hängt davon ab, ob ich ein funktionierendes Rädchen im Getriebe bin.

    Ich glaube Gott interessiert das alles herzlich wenig, Das Universum ist zu groß und der große Zusammenhang ist für das All-Eine von Bedeutung und einen Luther hat Gott nie interessiert. Die Menschen meinen in ihrer Eitelkeit ,Gott kümmert sich um ihre kleingeistigen Probleme.
    Sie machen Gott für irgendwas verantwortlich, was sie selbst getan haben.
    Gott will doch nicht den Menschen irgendwas beweisen, Gott selbst ist nur das Erkennen eines großen Ganzen , dem wir in unserem Innern gewahr werden. Gott ist etwas Geistiges, was das Universum zusammen hält.

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  10. Mir liegt es fern das Wunder der Schöpfung und den Schöpfer zu schmähen. Es gilt hier aufzuzeigen welche widerlichen Interpretationen der Mensch zum idiotischen Eigennutz daraus erfindet.

    Was haben die „Heiligen Schriften“ bisher zur Menschwerdung beigetragen? Nix“ Soll der Mensch sich bis in alle Ewigkeit in der Schuldmatrix angstbesessen knechten lassen durch das Symbol der bestialischsten Hinrichtung durch das Kreuz?

    Hier ein paar weitere Gedanken zum Thema:

    Hängt ihn endlich ab

    Vom neuen Götzen

    …und wie die Pfaffen zu ihrem unendlichen Reichtum kamen:

    Es war einmal und ist immer noch. Wo?

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  11. arnomakari sagt:

    Alles schön und gut was geschrieben steht, aber es wird die zeit kommen, wo es keine geheimnisse mehr gibt, denn es ist nichts so fein gesponnen was nicht eine Tages ans tagelicht wird kommen.
    Lebe nach den Motto was du nicht willst das dir man tu, das füg auch keinen anderen zu.
    In Unversum ist die Erde nur ein Staubkorn. und davon gibt es Drillionen, und keiner weiis wieviel davon Besiedelt sind, mit Menschen, da stellt sich die frage, wie kann der Schöpfergeist alles kontrolieren, vielleicht hat er auch die Erde vergessen,und wird Sie bald besuchen und alles in Ordnung bringen,
    Luziffer ist nur ein Verführer er sollte nur die Menschen verführen, aber dann haben sich gewisse kreise gebildet, die selbst die Macht haben wollten, und nun wird es zeit das Ihre Macht gebrochen wird.

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  12. Gernotina sagt:

    „Der Gott der Christen speciell ist, wie wir gesehen haben, ein Gott, der Verheissungen macht, um sie zu brechen; der Pest und Krankheiten über die Menschen kommen lässt, um sie zu heilen. Ein Gott, der die Menschen verkommen lässt, um sie zu bessern. Ein Gott, der die Menschen nach seinem Ebenbilde schuf und doch nicht der Urheber des Bösen sein soll; der sah, dass alle seine Werke sehr gut waren, und doch bald wahrnahm, dass sie schlecht sind; der es wusste, dass die Menschen von der verbotenen Frucht essen würden, und dennoch dafür das ganze Menschengeschlecht verdammte.“

    Ist schon ein starkes Stück, den Schöpfer für den Scheiß seiner Geschöpfe (die mit den freien Willen – ohne freien Willen ist Liebe nix wert) verantwortlich zu machen. Das Böse ist aus seinen Geschöpfen hervorgekrochen (denen mit dem freien Willen, die auch zu Mitschöpfern wurden) und liegt eine Ebene unter „Gott“, nicht auf Augenhöhe mit ihm. Am Ende ist ist dem „Bösen“ Vernichtung garantiert, es sei denn, „es“ kehrt um und geht nach Hause zum Ursprung.

    Könnte man vielleicht so ausdrücken: Der Archetyp des Menschen hat seine GEISTIGE Probe nicht bestanden und so wurde er samt seiner Family in der Materie ausgesetzt unter etwas heftigeren Bedingungen (u.a. Tod seines Körpers, viele Gefahren, Feinde von Anbeginn, auch Versuchung, viel Leid), um seine große Aufgabe doch noch zu bewältigen. Worin die besteht, darf jeder selber rausfinden, dazu sind wir hier. Hat mehr mit Geist als mit Materie zu tun und entscheidend viel mit LIEBE.

    Ich sach’s ja, menschengemachte Gottesbilder, meist per Denken generiert, eingefärbt durch schlechte Erfahrungen, die Mensch so macht – oft nur die Resonanz zu seinem eigenen Scheiß.

    Der Gott der Philosophen ist manchmal ganz interessant und trotzdem meist ein aufgeblasener Gedankenpopanz. Es fehlen dabei Liebe und Kontakt,
    re-ligio, die Rückverbindung.

    Über Gott kann man nur wissen, was er uns über sich selber mitteilt (oft unmittelbar von innen, wo in jedem Tempel aus Fleisch und Blut der Gottesfunken wohnt, den aber so manches Geschöpf aus sich ausgestoßen hat). Was er uns mitteilt, wird selbstverständlich durch jede einzelne Seele individuell gefiltert. Ich verlass mich auf sein „Wort“ (das er trotz aller menschlichen Manipulation schützt, das Wesentliche). Durch menschliche Werkzeuge hat er es in die Welt gebracht. Ich verlass mich auf das, was man mit Gott unmittelbar erleben kann, was er uns auf innerem Wege mitteilt, wie er Menschen führt. Ich hatte ihn direkt gebeten, mir zu zeigen, wer er ist – vor vielen Jahren. Mir hat es für ein ganzes Leben gereicht und es wird reichen bis zum Schluss.

    Was er unter anderem für die Menschheit getan hat: Er hat den „Abyss“ geschlossen, den unüberwindlichen Abgrund zwischen Materie und Geist, was nur allein der Schöpfer leisten konnte. Erst dadurch ist eine „Heimkehr des verlorenen Sohnes“ möglich geworden. Dies sind alles Metaphern, die aber bestimmte Inhalte erst vermittelbar machen.

    Gott ist oder ist nicht … wer damit ein Problem hat (Patt-Situation, keines der beiden Axiome ist beweisbar), der kann sich das Ockhamsche Rasiermesser greifen und sich damit im Gehirn rumpopeln oder ein paar Scheiben von den Rippen schneiden. Soll erhellend wirken.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ockhams_Rasiermesser

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  13. Vollidiot sagt:

    Vielleicht ist dem Schreiber oben (Most) der Teifi ins Hirn gesickert.
    Solls geben, wie bei Nietzsche temporär.
    Aufregen über solche Suada brauchts nedde, weil jede Äußerung ebbes iwwer die Kwalidäd des Verzapfers der betreffenden Äußerung offebare duut.
    Eischendlisch misst mer den Bazi lobe, weil er wirklisch Konsistentes geäußert hat.
    Ja. Echt.
    Der Nachteil dabei is, dasser so e oigeengter Blick hat.
    Dem sei Betrachdunge fehlt halt ebbes – un wemmer des bericksischdischt, dann hadder doch was gsah, was beeidrugge duut.
    Als isch den Name vun dem Kerl geläs han – Most – is mer des Gedischd vun dem Busch in de Schwolleses gschoß.
    Isch trink schun Moscht, awwer so, daß es net in die Hosse schbritze duut.

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  14. Vollidiot sagt:

    Eckes Urmacherbemerkig is eichentlich des Beste hier.
    Da kammer echt drauf aufbaue.

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  15. Vollidiot sagt:

    LdT

    Hängt ihn endlich ab.
    Schon R.L.Stevenson hat in einer Erzählung (Ollala, glaab isch) über den Hang zum Hängen sinniert.
    Das ist tätsächlich interessant, wie unterschiedlich die christl. Religionen (Kirchen!!) die letzten Tage des JC gewichten.
    Die Ortod. lieben Ostern, die Römer mit ihren seicht gewordenen Ablegern hängen am Hängen.
    An diesen analen? Fixierungen kann man erkennen, daß ein großer Mangel herrscht, an Wahrheit und Bemühen um Aufrichtigkeit.
    Wie in den Parteien, man sucht sich was raus und überhöht es.
    Warum hat keener det Himmelfahrtmäßige uffm Schirm?
    Da wird uns verkooft, daß JC in den Himmel jefahrn sein soll.
    Isser definitief nicht.
    Und so geschieht ein Murks nach dem andern und schon is die janze Sache vermurkst.
    Raus aus dem Kirchengarn (is wie Seemannsgarn), laßt die Jungs und Mädels (wenn erloobt) sich jejenseitich befruchten und in Inzucht läben.
    Wir suchen das, was das Krischtentum eichentlich is: der Weg in die Freiheit – also der Tod dieser Organisaschionen und aller Giftmonster und Lügenspritzer, die diese Freiheit auf gar keinen Fall erlauben.

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  16. Texmex sagt:

    @ Volli
    Du hast mir wieder mal den Tag gerettet, es ist mir wie so oft eine Freude, Deine Zusammenfassung kurz und knapp zu genießen.
    Ein kleines D-Teil noch angemerkt:
    Es ist sehr wenig(en) bekannt, dass das Glaubensbekenntnis ( Recht) über allen anderen „Rechten „ ( der Struktur/ Matrix) steht, wird ja auch kaum publiziert ( warum wohl?).
    Neuerdings machen sich Leute auf den Weg, ein neues Glaubenskonstrukt zu schaffen, nennt sich GGG – hat nix mit dem C-Hoax zu tun – sondern nennt sich Glaubensgemeinschaft Großer Geist.
    Nee, nicht Schorlepetzer oder St. Laurent- Genießer.
    Die kündigen einfach dem System, schließen die Kolateralvermögen und verhindern die Plünderungen selbiger.
    Bin mal gespannt, wie sich das noch entwickeln Wien.
    Eine ganz gute Woche Dir und allen hier.

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  17. Thom Ram sagt:

    Volli und Texi

    Danke für die Labsal.

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  18. Es war völlig daneben, Juden, Christen und Mohammedaner in Europa einsickern zu lassen. Jetzt haben wir den Salat! Man lese GeorgKausch.de .

    Das Verbrechen
    Die Menschheit verfügt genauso wie die übrige Erde selbst über herausragende Qualitäten und Möglichkeiten, die brutal beschnitten werden. Dieses Verbrechen findet am ausgeprägtesten dort statt, wo sich Juden, Christen und Mohammedaner breitgemacht haben, um ihren Absolutheitsanspruch auszuleben. Es geht auch anders, wie zahlreiche Kulturen weltweit belegen.

    Jens Bauer: Heide sein – was ist das?
    Der Intercity fährt in den Bahnhof ein und hält. Ein Mann steigt ins Abteil. Jung, dynamisch, unbedarft? – Versuch einer Einschätzung. Ich nehme mein Buch wieder auf und lese weiter. Nach einer Weile bemerke ich, wie mein Gegenüber sich bemüht, möglichst unauffällig den Titel meiner Lektüre zu entziffern, das feurige Sonnenrad auf dem Buchumschlag mag ihn dazu veranlaßt haben. Ein wenig soll er noch zappeln, dann klappe ich das Buch zu, halte es ihm unter die Nase und sage: „Im Tanz der Elemente, Kult und Ritus der naturreligiösen Gemeinschaften, Verfasser Björn Ulbrich, Jahrgang 63, Ingenieur des technischen Umweltschutzes, Arun Verlag. Sehr interessant, Kostprobe gefällig?“ Er wird etwas verlegen, fasst sich aber schnell und dankt. Nebenbei erwähnt er, daß er Vikar der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland ist und ihn das Thema sehr interessiert. Und tatsächlich fängt er ein Gespräch über „Religion“ an, christlicher natürlich.

    Der Heide sucht und findet das Göttliche nicht nur in der Natur und ihren manigfachen Äußerungen, sondern auch in den Werken hervorragender Menschen. Ein Sonnenuntergang kann genauso bewegend sein wie ein Gedicht, eine Ballade, ein Gemälde oder ein Musikstück. Aber auch die Gemeinschaft sucht der Heide auf, vor allem zur Feier seiner Gemeinschaftsfeste und zur Dokumentation seines Freiheitswillens. Hier findet er auch eine weitere Gelegenheit, sein Ideal vom göttlichen und freien Menschen kultisch auszudrücken.“

    Der Herr Vikar war recht still geworden. Zu einer Diskussion kam es leider nicht mehr, denn er mußte aussteigen. Ob ihn diese „Predigt“ ein wenig nachdenklich gemacht hatte?

    Besorgte Seelsorger, denen die Anhänger weglaufen, wissen auch etwas zu schreiben:
    3/2003 | BISCHÖFLICHES SEELSORGEAMT AUGSBURG: NEUE HEIDEN AUF DEM VORMARSCH IN RELIGION UND GESELLSCHAFT?

    Gefällt 2 Personen

  19. „Unter allen Geisteskrankheiten, welche „der Mensch in seinem dunklen Drange“ sich systematisch in den Schädel impfte, ist die Gottespest die allerscheuslichste.“

    Kein Mensch hat einen „dunklen Drang“! Wer solches sagt ist ein Diener des SATANS und GLAUBT an dessen LÜGEN !!!

    Jeder MENSCH ist ein gutes und heiliges SEIN … alle Menschen „drängen“ von Geburt an nach DEM Guten und Heiligem!

    Wer etwas anderes behauptet, ist im WWW = world-wide-web = WEB = GESPINST der Lüge gefangen!

    In JEDEM WEB = GESPINST sitzt eine SPINNE — jeder der sich darin verfängt, muß stecken bleiben …
    … dann kommt die Spinne — je nach Größe, umspinnt sie das Opfer oder saugt dem LEBEN, welches sich darinnen verfangen hat, gleich oder eben etwas später das BLUT-des-LEBENS aus.

    Ich sage es ungerne!!! BB ist für mich immer mehr als WEB = Gespinnst wahrnehmbar … viele leckere Honigtöpfe hat der Gute Thom zur Verfügung aufgestellt!

    Schon wieder bettelt Thom um weitere 3.000,- Euro — was mich ankotzt! —

    Erzählt uns hier, das gerade noch ein paar hundert Euro sich in seiner Kasse befinden würden … und dies,
    obwohl Thom uns vor einem Monat mitgeteilt hat, eine „großzügige“ Spende von 10.000,- erhalten hat!!!

    Am „Betteln“ ist nichts verwerflich!!! … aber nur dann, wann man den „GABEN-GEBERN“ nicht nur seinen DANK mitteilt;
    sondern auch sagt, „was man mit dem Geld getan hat“!

    Du, Thom behauptest, das du jeden Monat 1.500,- Euro von deiner Rente für deine Nacharn für LEBENSMITTEL ausgibst.

    Ich kann dir das nicht mehr abnehmen!

    DENN für 1.500,- Euro kann man 6.000 KILOGRAMM Reis JEDEN Monat – das Grundnahrungsmittel – dort kaufen!
    Womit man JEDEN Tag 800 MENSCHEN ernähren kann!!!

    Entweder kannst du mit Geld nicht umgehen oder bist zu dumm, zu durchschauen, wie dich die Menschen dort BETRÜGEN!!!

    Du kannst mich wieder auf „Mode Ration“ stellen!

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  20. Gernotina 06:32

    „Anmerkung: Materialisten, Kommunisten und alle Hasser des Gottes der Christen bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen!“

    Ich bin Christ, Bolschewik, Kommunist und Materialist — aber vor allem anderen BIN ICH Mensch —
    warum *meinst* du, daß wir „Hasser des Gottes der Christen“ oder sonst irgendwelche „Hasser der unendlichen Zahl von Göttern anderer Menschen sind??? Das verstehe ich nicht!

    Wir hassen niemanden — auch der „Menschen – GEMACHTEN – Götter —- hassen wir nicht!

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