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Spendengelder / Arbeitsverhältnis auf Bali

Die Mama von Eka, auf der Startseite nähend abgebildet, sie ist oberglücklich. Sie hat Arbeit.

Sie ist geschickte Schneiderin, und sie hatte/hat das (heute) unverschämte Glück, bereits zwei Aufträge bekommen zu haben.

Erster Auftrag: Pro genähtes Kleid (ich erspare Dir die Rupiah mit den unendlichen Nullen) 12 Cent.

Weil der Auftraggeber ihr täglich aufm Nacken saß, schaffte sie vier Kleider/Tag. Der Auftraggeber dann zahlte ihr aus die Hälfte des Ausgemachten. Machte pro Tag 48 Cent geteilt durch zwei, sind 24 Cent.

Das ist hier nicht mal eine bescheidene Einheimischenmahlzeit. Den Faden zum Nähen? Wer wohl bezahlte den? Den Strom für die Nähmaschine? Höllllach.

Heute hat sie einen neuen Auftraggeber. Pro Kleid 1,2 Euro. Muss perfekt sein, die Arbeit. Sie schafft unter diesen Umständen pro Tag zwei Kleider. Pro Tag Einkommen also 2,4 Euro.

Wäre dieser Auftrag dauerhaft, würde sie arbeiten 30 Tage/Monat, sie hätte Einkommen monatlich 72 Euro. Single kann damit hier überleben. Mönsch mit Familie hat hier damit Reis auf dem Teller, ja, doch so lustige Sachen wie Strom, Wasser, Gas, primitive Wohnung gar, nicht zu reden von Zwischenfällen wie Zahnarzt und so…ich sach Nixe.

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Mit Euren Spendengeldern hatte ich sie gekauft, die zwei Occasionsnähmaschinen, robuste, gute Maschinen. Sie kosteten 5 Millionen, das ist zu teilen mit Divisor 16000, huch, Rechenschieber her, also 310 Euro.

Frage an Mönschs, welche mir sagen, mittels Spenden sei hier keine Kuh zu gewinnen.

Die Mönschs haben recht! Kurzfristig haben sie recht.

Selbstverständlich muss hier (und erdenweit) alles neu aufgezäumt werden. Alles.

Doch sind wir in einer Zeit des Üeberganges. Ich sehe das kristallklar.

In der Zeit des Üeberganges, da helfen (noch) pekuniär Reiche Armengenössigen für deren Üeberleben nicht aus. Von den Billionären, nicht mal von den Milliardären, hahaha, es wird kein einziger auch nur einen Rappen spenden.

Diese Narren mit Jet, Jacht, Wein, Weib und Adrenochrom. Gehört zum Zeitgeschehen dazu. Sie werden schmoren in Höllen…..ihr, nicht mein Problem. Was sie Menschenkindern angetan, sie werden es zu erleiden haben, auf daß auch sie, peiniglichst gepeinigt, sich ihres wahren Selbstes zu erinnern vermögen beginnen können werden.

Wir sind in einer Zeit des Üeberganges.

Du triffst auf Deinem Wege einen an, der mangels Wassers am Hinübergehen ist. Was tust Du? Du hast die Flasche dabei und schenkst ihm das dringend notwändige Naß. Ist doch keine Frage, oder nicht oder doch oder nicht oder doch.

Herrgott.

Und so tu’n wir hier. Wer null Chance hat zur Stunde….Wir geben mittels Deiner Spende Reis auf den Teller.

Wer eine Chance hat, kraft seiner Arbeit eigenständig zu überleben, dem finanziere ich die zwei Nähmaschinen, entnommen Eurer Spenden.


Üebergangszeit.

Ich und Du und wir sind mittendrinne in diesem Strudel, wahrlich. Laufen auch hier 90% Menschen mit komplett unsinnigen Masken rum, latschen maskiert, gar am Strand, der nächste Mönsch 100m entfernt, mit Lappen im Gesicht, rum. Wo haben die allesamt ihr Hirn verloren? Schlimmer: Wo ist deren Intuition hängen geblieben?

Ich wette, daß kaum ein Indianer maskiert rumlatscht. Australischer Ureinwohner erst recht nicht. Nun ja, ich und Du auch nicht, lach.

Hör’schon auf mit Lamentation.

Herzlich,

Thom Ram, 20.09.NZ9

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9 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

  2. petravonhaldem sagt:

    Die Aborigines in Australien begegnen dem Angriff der Impfkommandos mit Pfeil und Bogen und ernsthafter Kampfansage!!
    Da gibt’s noch Intuition.
    Und neuerdings in Canada auch.

    Gefällt 2 Personen

  3. palina sagt:

    @petravonhaldem
    21/10/2021 um 02:25

    Die Aborigines in Australien begegnen dem Angriff der Impfkommandos mit Pfeil und Bogen und ernsthafter Kampfansage!!

    Woher weisst du das?

    Habe andere Informationen von Bernie aus Australien.
    Sende doch bitte einen Link dazu.
    Danke

    Gefällt 1 Person

  4. Mujo sagt:

    Laut Bernie werden den Aborigines Schuldenerlasse in höhe von 1000 Dollar gegeben wenn sie sich Spritzen lassen. Und noch mehr gibt es wenn sie weitere aus ihren Stamm dazu überreden.
    Manche haben dieses Angebot bereits angenommen.

    Wenn die Aborigines nicht gerade Abgelegen in ihren Reservaten Leben weit ab von der Weisen Gesellschaft, ereilt ihnen das selbe Schicksal wie einige Indianer in der USA auch. Verwahrlosung, Alkohol Probleme und Bittere Armut. Dazu noch der Westliche Industrielle Dreck der sie langfristig Vergiftet.
    Das Betriff Leider fast alle Indigenen Völker die mit der Westlichen Welt in Kontakt kommen und dort Leben.

    Gefällt 2 Personen

  5. palina sagt:

    @Mujo

    ich denke hier noch zu schreiben ist vergebene Liebesmüh.

    Werde das auch einstellen.

    Realitäten werden ignoriert.

    Schade drum.

    Aber so ist das eben.

    Schreiben wir privat.

    Gefällt mir

  6. Thom Ram sagt:

    Welche Liebesmüh hier ist vergeblich?

    Was an meiner Eingabe erregt die Unlust?

    Es geht hier gelegentlich ums Überleben.

    Da möcht ich schon wissen, was ich falsch angehe.

    Gefällt 1 Person

  7. Mujo sagt:

    @palina

    Ich bin nicht ganz weg, Reduziere es aber auf ein Minimum. Da sich die meisten Themen nicht mehr in mein Weltbild passen.
    Vielleicht ändert es sich irgendwann einmal und dann sehen wir uns wieder öfter hier 😉

    Gefällt 1 Person

  8. petravonhaldem sagt:

    Vergebliche Liebesmüh‘ ist ein Handelsbegriff.

    „Es lohnt sich nicht….“

    Seit wann „lohnt“ sich Lieben?

    Lieben ist eine schöpferische Tätigkeit, die jedes „Schöpfungswesen“ anders handhabt.

    Gefällt 1 Person

  9. palina sagt:

    @Thom Ram
    27/10/2021 um 07:34

    „Welche Liebesmüh hier ist vergeblich? “

    hier sich noch mitzuteilen und irgend was in den Postkasten zu werfen.

    @Mujo
    kann dir nachfühlen.
    Vielleicht bis bald hier auf dem Blog.

    @Petra
    ich verstehe darunter, dass es sich nicht lohnt sich mit jemand auseinanderzusetzen, wenn die Gedanken und Gefühle, die letztendlich die Meinung bilden, in eine ganz andere Richtung gehen.
    Und vor allem das klare Denken ausgeschaltet ist, weil zu viele Emotionen im Spiel sind.

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