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Ein guter Start ins Leben

von Angela, 11.10.2020

Wenn ein neues Wesen in unsere Welt hineingeboren wird, beginnt jedesmal ein ganz und gar einmaliges Abenteuer, das sich niemals  in gleicher Form wiederholen wird, eine Seele beginnt eine Reise in ein unbekanntes Dasein.

Vor großen und abenteuerlichen Reisen treffen wir  im allgemeinen Vorbereitungen , wir träumen davon, wir nehmen uns gewisse Dinge vor, wir machen Pläne und  ebenso geht es den Seelen, die sich neu verkörpern wollen. Nicht allen Wesen, die in unsere Welt kommen, ist es aber vergönnt, sich sorgfältig und in Ruhe vorzubereiten. Viele Seelen haben es einfach sehr eilig, wiedergeboren zu werden und dann überstürzt sich alles und Verwirrung tritt auf. 

Deshalb ist es für die werdenden Eltern wichtig, dem noch ungeborenen Wesen  zu helfen, sich auf seine Reise vorzubereiten. Das kann in der Form geschehen, dass sich die Mutter meditativ während der Schwangerschaft in dieses Wesen hinein versetzt ,mit ihm spricht,  es „spürt“  , es dazu ermuntert, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und das Neuland voller Freude, Vertrauen und Mut zu betreten. Dafür braucht es keine aufwändige Zeremonie, die Kommunikation mit dem Ungeborenen kann ganz leicht vonstatten gehen. Alle erforderlichen Bilder, Gefühle werden sich von selbst einstellen. Die stärkste telepathische Verbindung, die in unserer Welt überhaupt existiert, ist die zwischen Mutter und Kind. Sie kann immer genutzt werden.

Wenn man so vorgeht, kann man von einer wirklichen Geburtsvorbereitung sprechen. Alles andere, wie das Erlernen der Atemtechniken, Autogenes Training usw. sind ebenfalls gut und nützlich, doch die meditative Kontaktaufnahme mit dem Ungeborenen ist am wichtigsten.

Auch in der eigenen Existenz der werdenden Eltern geht ebenfalls ein großes Stück Leben zu Ende und ein neues bricht  mit der Geburt des Kindes an. So ist es wirklich hilfreich, dass sich die angehenden Eltern dieser Tatsache voll bewusst sind, sich darauf vorbereiten und damit anfreunden.

Wenn das konsequent und aufrichtig erfolgt, wird das Kind, welches neu geboren wird, nicht mehr viel an Erziehung brauchen. Diese muss im Wesentlichen  daraus bestehen, ihm die geeigneten Informationen zur Vefügung zu stellen, mit deren Hilfe es seinen Wissensdrang, seine Neugier befriedigen kann. Im übrigen müssen dem Kind vielleicht noch Informationen über die alltägliche Umwelt, über die Gesetze der Gesellschaft, biologische Gegebenheiten etc. vermittelt werden. Erziehung im überlieferten Sinn braucht ein solches Kind dann kaum. Lediglich Informationen, die ihm helfen , gefährliche Fehler zu vermeiden, sich zu orientieren und zu erinnern.

Kinder sind nur für unsere Wahrnehmung Kinder. Jedes Kind, jeder erwachsene Mensch, jeder alte Mensch ist in Wahrheit WESEN, nicht alt, nicht jung und trifft seine Entscheidungen ganz und gar frei. Wer das als gegeben annimmt, wird finden, dass Kinder sich in gewisser Weise die Umwelt aussuchen, in die sie hineingeboren werden.  Und zwar aus gutem Grund. Es könnte sein, dass ihnen die Begrenzung, die Beschränkung dazu dient, diese oder jene Qualität in besonderem Maße zu entwickeln.  Oder sie dient ihnen dazu, verschiedene Erfahrungen zu machen, die ihnen noch zu ihrer Ganzheit fehlen. Da gibt es viele Möglichkeiten, aber am Anfang steht immer ein selbstgetroffener Beschluss.

Das bezieht sich natürlich auf die umfassendere Seele, das SELBST, auf den Wesenskern und nicht auf die Persönlichkeit. An der Peripherie werden keine derart weitreichenden Entscheidungen getroffen.

Für Eltern bedeutet das vielleicht, dass sie erst einmal herausfinden sollten, was für das Kind wichtig ist, was es wirklich in seiner Seele  benötigt. Ob man etwas dazu beitragen kann, dass das Wesen, welches als Kind erscheint, sich verwirklichen kann?  Wenn es etwas gibt, was man tun kann, sollte man es mit aller Entschiedenheit tun und auch nicht davor zurückschrecken, unbequeme Dinge zu sagen oder zu tun.

In der Erziehung gibt es einen sehr verlässliches Merkmal, um festzustellen, ob ein Kind auf dem ihm eigenen Wege wächst und gedeiht.  Er heißt FREUDE. Wo Freude ist, ist Echtheit, ist Wahrheit. Wenn das Kind Fortschritte macht, freut es sich. Um umgekehrten Sinne eher nicht. Das gleiche gilt für uns selbst und unser Leben.

Wenn Freude unser einziger Maßstab ist, können wir nicht fehlgehen, er bezieht alles mit ein. Freude ist nicht zu verwechseln mit Vergnügen. Wenn wir uns Erlebnisse versagen, die uns tiefe Freude verschaffen, dann schneiden wir uns ab vom Kern unseres Seins. Hier geht es nicht um Moral, sondern um eine tiefe ,innere Freude, die alles verwandelt. Das bedeutet nicht, dass andere Emotionen wie Trauer, Zorn, Ärger nicht ihre Daseinsberechtigungen haben. Aber wenn wir einen Kompaß für unsere Entwicklung und die unserer Kinder haben wollen, sollten wir uns an der FREUDE orientieren.

Begleiten wir unsere Kinder in diesem Sinne, können wir keine Fehler machen. Freude , tiefe Freude, die das ganze Wesen erfasst und das Herz öffnet, ist eine natürliche, spontane Lebensäußerung bei jedem Fortschritt, welcher Art auch immer.  Sie lässt das Wesen eines jeden Menschen, ob es sich um ein Kind oder einen Erwachsenen handelt,  aufblühen . Wenn wir es schaffen, Kinder auf eine freundliche, freudige und geordnete Weise in unsere Welt zu setzen, ist nicht viel Erziehung notwendig, denn jedes Kind ist ein SELBST und weiß in den Tiefen seiner Seele- noch unbewusst, – wo es hingehört, was es zu tun oder nicht zu tun hat und welche Erfahrungen ihm noch fehlen.

Angela


8 Kommentare

  1. Gernotina sagt:

    Diese Fotos zur Geburt (Preisträger) fand ich gestern und ich musste nachsinnen über die Kinderseelen, die jetzt in dieser Zeit zu uns kommen,
    was die alles auf sich nehmen. Wir müssen sie um jeden Preis schützen, denn „sie gehören dem Haus von morgen“ (Khalil Gibran), sind die Zukunft der Menschheit.

    https://birthphotographers.com/2020-birth-photography-image-competition/

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  2. Gernotina sagt:

    Das bekannte Gedicht von Khalil Gibran über die Kinder – es hat mich immer sehr berührt:

    Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

    Sie sind die Söhne und die Töchter der Sehnsucht

    des Lebens nach sich selber.

    Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,

    Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

    Ihr dürft ihnen eure Liebe geben,

    aber nicht eure Gedanken,

    Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

    Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben,

    aber nicht ihren Seelen,

    Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen,

    das ihr nicht besuchen könnt,

    nicht einmal in euren Träumen.

    Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein,

    aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.

    Denn das Leben läuft nicht rückwärts

    noch verweilt es im Gestern.

    Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder

    als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

    Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,

    und er spannt euch mit seiner Macht,

    damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.

    Laßt eure Bogen von er Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;

    Denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

    Khalil Gibran
    (* 06.01.1883, † 10.04.1931)

    https://www.zgedichte.de/gedichte/khalil-gibran/eure-kinder.html

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  3. Gernotina sagt:

    Ich würde es gern schöner formatieren, was dieses Gedicht verdient hat …

    Eure Kinder

    Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

    Sie sind die Söhne und die Töchter der Sehnsucht

    des Lebens nach sich selber.

    Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,

    Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

    Ihr dürft ihnen eure Liebe geben,

    aber nicht eure Gedanken,

    Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

    Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben,

    aber nicht ihren Seelen,

    Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen,

    das ihr nicht besuchen könnt,

    nicht einmal in euren Träumen.

    Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein,

    aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.

    Denn das Leben läuft nicht rückwärts

    noch verweilt es im Gestern.

    Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder

    als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

    Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,

    und er spannt euch mit seiner Macht,

    damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.

    Laßt eure Bogen von er Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;

    Denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

    Khalil Gibran
    (* 06.01.1883, † 10.04.1931)

    Gefällt 1 Person

  4. Angela sagt:

    Sehr schön und wahr finde ich den Satz von Henry Ward Beecher:

    „Das Wichtigste, das ein Vater für seine Kinder tun kann, ist, ihre Mutter zu lieben.“

    Angela

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  5. Thom Ram sagt:

    Dein Essay, liebe Angela, müsste man in Zusammenkünften künftiger Eltern einbauen, in Form von Sackenlassen durch Stille, durch Rückmeldungen, durch Stille.
    Tief einverstanden bin ich, tief.

    Eines sehe ich anders.

    ***Viele Seelen haben es einfach sehr eilig, wiedergeboren zu werden und dann überstürzt sich alles und Verwirrung tritt auf.***

    So gar manche Inkarnation findet überstürzt statt und ist tief liegende Basis für wirres Menschenleben, ja.
    Doch sind es nicht ungeborene Ungeduldige, sondern unüberlegt und vor allen Dingen lieblos sich sexuell Vereinende sind die Ursache.

    Findet denn in solchem Fall eine Empfängnis statt, so gilt kosmisch Gesetz: Eine Seele wird hergezogen, in genau dem Momente, da der Same in das Ei eindringt. Es MUSS eine Seele her. Zu wenig Seelen aber sind für eine wirklich sinnreiche Inkarnation bereit, als dass beim per Fuck gezeugte Körper alle bedient werden könnten.

    Es werden dann schlecht vorbereitete Seelen hergerissen.

    Gefällt 1 Person

  6. n00ne§0me0ne sagt:

    Als ein ausgewachsenes, ziemlich mangelhaft selbstständig sich bemühendes zu denkendes Kind, folgendes bei Gelegenheit und Inter-esse zur Kenntnisnahme:

    Hallo Alexander, ( https://bewusstscout.de/ )

    du selbstermächtigter Hüter und Wahrer des Grundgesetzes des „deutschen Bundes“,
    wenn du meiner folgenden formlosen pro forma Bezichtigung und Anklage
    Berechtigung einräumst, bitte ich Dich in deinem selbstkreierten
    Amte deines advokatischen Waldes, diese Anklage verwaltungsverfahrungsgemäß
    stellvertetend als Sammelklage zu Gericht für ein richtendes UR-Teil zu bringen.


    Ich bezichtige und beklage formlos die beauftragten priviligierten nicht grundgesetzgemäßen (?)

    gewählten Mandatsträger den gesamten Bundestag, des Bundestages und der Ländestage und der

    Städte und Gemeinden unter der zur Zeit Spahn-Merkel agierenden Führung, alle Verantwortlichen

    der offiziellen Parteien und alle verantwortlichen Intendanten der öffentlich-rechtlichen Medien das

    Grundgesetz, die 10 christliche Gebote und „Die Goldene Regel“ vielfach vorsetzlich missachtet und

    gebrochen zu haben bewusst Falsches, bzw. Irriges zu bezeugen, erwirken und kriegstreibende Hetzreden,

    andersdenkende diffamierend, diskreditierend und krimminalisierend und indoktinierend manipulierend

    zu propagieren über die öffentlich-rechtlichen Medien, die angeblich der Meinungsvielfalt und der

    ausgewogenen Informationspolitk dienen sollen, um sich selbst unverhältnismäßig unausgewogen

    zu bereichern und ermächtigen zu ungunsten, auf Kosten der Gemeinschaft von Deutschland, des „deutschen Bundes“.

    mit herzlichen, herzhaften und herzlosen Grüßen
    und besten Wünschen zum OP-ti-X-en
    von
    kAYINem&Niemanden
    und je-me-anderndem,
    sich auch n00ne§0me0ne heißend

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  7. Angela sagt:

    @ ThomRam

    Zitat: „… So gar manche Inkarnation findet überstürzt statt und ist tief liegende Basis für wirres Menschenleben, ja.
    Doch sind es nicht ungeborene Ungeduldige, sondern unüberlegt und vor allen Dingen lieblos sich sexuell Vereinende sind die Ursache.

    Ja, so sehe ich das auch.

    Reiner Sex, lieblose Vereinigung , vielleicht auch im Alkoholrausch zieht meist arme, kranke Seelen herbei, die noch viel zu bewältigen haben.

    Bei meinem Satz „haben es sehr eilig“ dachte ich an Seelen, die noch sehr an ihrer vorherigen Inkarnation hängen, vielleicht an ihrer Familie und dann dort wieder inkarniert werden wollen. Also quasi nicht bewusst und in Ruhe ihre erneute Inkarnation auswählen.

    Angela

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