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Portrait / Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost

Ich würde es begrüssen, wollten bb-Leser bei der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ vorbeischauen, sich selber ein Urteil bilden und die Gemeinschaft möglicherweise unterstützen.
Ich kann keine Tricks, keine Doppelböden, keinerlei Parteilichkei, keinerlei Polemik finden. In meiner Wahrnehmung ist die „Jüdische Stimme“ eine wichtige und wertvolle Vereinigung.

Ihr Hauptthema sind die Palästinenser, deren Befreiung und derer Staatsgründung, ein Thema also, welches jedem der Humanität verpflichteten Menschen ein selbstverständliches Anliegen ist. Die „Jüdische Stimme“ kämpft in der BRD für Gerechtigkeit für Palästinenser. Dass sie, angesichts des Affenzoos Betriebes an der umgeleiteten Spree schlechte Karten haben, ist heute (noch) Tatsache.
Ich habe noch nicht eruiert, inwieweit die „Jüdische Stimme“ mit Israelis und mit Palästinensern vernetzt ist. Doch auch wenn sie „nur“ in der BRD für Gerechtigkeit kämpfen würde, wäre ihr Tun sinnvoll, ganz besonders für den Tag, da die tönernen Füsse des Machttieres in Berlin bersten und Menschen mit klaren Absichten gesucht sein werden.
Thom Ram, 08.01.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht)
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Zur Plattform der „Jüdischen Stimme“ geht es hier lang.
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Ich zitiere daraus:
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Über uns

Nicht in unserem Namen!
Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost

Die “Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost” wurde am 21. Oktober 2007 als Verein gegründet. Am 9. November 2003 wurde in Berlin unter dem Namen “Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost” die Sektion der Föderation “EUROPEAN JEWS FOR A JUST PEACE” (“Europäische Juden für einen gerechten Frieden”) in den Räumen des Hauses der Demokratie und der Menschenrechte ins Leben gerufen.

Die “Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost” handelt auf der Grundlage der Gründungserklärung der “EUROPEAN JEWS FOR A JUST PEACE” (EJJP), die im September 2002 in Amsterdam von 18 jüdischen Organisationen aus 9 europäischen Ländern verabschiedet wurde. Als assoziiertes Mitglied der Föderation will sie über die Notwendigkeit und Möglichkeit eines gerechten Friedens zwischen Palästina und Israel informieren. Ihre wesentliche Aufgabe sieht sie darin, darauf hinzuwirken, dass die Bundesregierung ihr außenpolitisches und ökonomisches Gewicht in der Europäischen Union, in den Vereinten Nationen und nicht zuletzt auch in Nahost nachdrücklich und unmissverständlich im Interesse der Herstellung eines lebensfähigen, souveränen Staates Palästina auf integriertem Hoheitsgebiet und innerhalb sicherer Grenzen nutzt und aktiv zur Verwirklichung eines dauerhaften und für beide Nationen lebensfähigen Friedens beiträgt.

Allen jenen, die sich anmaßen, für alle Juden einer Nation oder gar der Welt zu sprechen, rufen wir entgegen:

Nicht in unserem Namen!
Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost

Grundlagen unserer Arbeit sind:
Selbstverständnis der Jüdischen Stimme und Satzung der Jüdischen Stimme

Die Mitglieder des Vorstandes:
Iris Hefets
Shir Hever
Michal Kaiser-Livne
Inna Michaeli
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Zur Plattform der „Jüdischen Stimme“ geht es hier lang.
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Die heutige Mail von der „Jüdischen Stimme“:
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Wir begrüßen Menschenrechtsanwältin Lea Tsemel in Berlin;

die Diffamierungsversuche sind nicht überraschend, aber absurd.

Die Jüdische Stimme für gerechten Frieden stellt fest, dass die Versuche, Vertreter von Menschenrechtsgruppen in Deutschland zum Schweigen zu bringen, einen neuen Grad an Absurdität erreicht hat. Eine Leipziger Gruppe hat jetzt vom Mercure Hotel MOA Berlin verlangt, seine Räume nicht der für den 11. Januar 2020 geplanten “Rosa Luxemburg Konferenz” zur Verfügung zu stellen. Die Begründung der Gruppe: Die Teilnahme von Lea Tsemel, Menschenrechtsanwältin und Protagonistin der Dokumentation “Lea Tsemel, Anwältin” – einer hochgelobten Produktion, die auf der Shortlist für die Oscar-Verleihung steht und bereits in der ARD gezeigt wurde.
 
Der Missbrauch der Antisemitismusvorwürfe zwecks Verleumdung jener, die sich für die Rechte der Palästinenser einsetzen, ist nicht neu. Was aber neu ist: Die absurde Behauptung deutscher Aktivisten, nach der das Grundrecht auf Rechtshilfe zu Antisemitismus führe, wenn eine israelisch-jüdische Anwältin Palästinenser verteidigt.
 
Wir beobachten eine Fortsetzung von beunruhigenden Trends in Deutschland: Erstens die Verleumdung von Menschenrechtsaktivisten im Kontext Palästina-Israel; zweitens die Verwendung der IHRA(International Holocaust Remembrance Alliance)-Definition des Antisemitismus zu diesem Zwecke; drittens die Taktik des öffentlichen Drucks auf Inhaber von Veranstaltungsräumen, diese zu verweigern und auf diesem Wege die Rede- und Meinungsfreiheit zu untergraben, wenn es um die Rechte der Palästinenser und derjenigen geht, die sie unterstützen.
 
Rosa Luxemburg und Lea Tsemel sind Teil der stolzen Tradition jüdischer Frauen, die sich den Werten von Gerechtigkeit und Humanität zutiefst verpflichtet fühlen. Wir möchten alle ermuntern und ermutigen, an der Rosa-Luxemburg-Konferenz teilzunehmen und den Film “Lea Tsemel, Anwältin” zu sehen.
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1 Kommentar

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Liken

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