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Krim-Lügen / Krim-Wahrheiten

Indes gewisse West poli Ticker und West Medienschlafende immer noch davon erzählen, dass die Krim von Russland annektiert worden sei, indes die Wahrheit ist, dass sich über 90% der Stimmberechtigten der Krim sich frei per Abstimmung für Abkehr von der Ukraine und für Anschluss an die russische Föderation entschieden haben, tickt die Zeit. Die tickende Zeit zeigt Wahrheit.

Aus mehreren Quellen erhalte ich Berichte über die Entwicklung der Krim. Es wird gebaut. Es geht aufwärts. Krim-Bewohner sind froh über die neue Situation. Touristenströme nehmen zu.

Touristenströme? Wenn Touristenstrom zunimmt, dann wohl nicht dessentwegen, weil ein Land arm, verlottert und von Korrupten zerzaust ist, sondern weil eine Bevölkerung es versteht, die Schönheit ihres Landes zu ehren und Besuchern angenehm Unterkunft in friedlicher Umgebung zu bieten.

Die Ukraine versinkt unter dem westhörigen Regime in Not und Elend. Die sich Russland zugewandt habende Krim blüht auf. So das Bild, das sich mir bietet.

Plaudert weiter, ihr gewissen poli Ticker und Medienschlafende, von frei erfundener Annektion. Taten zählen. Ergebnisse zählen. Eure Worte sind so unnütz als wie ein Kropf, zudem einfach nur saudumm.

Die Krim blüht auf.

Thom Ram, 14.09.07

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Vielfältig und traumhaft schön – Urlaub auf der Krim

Vielfältig und traumhaft schön – Urlaub auf der Krim

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Die positiven Entwicklungen auf der Krim haben sich verstetigt. Massive Investitionen erzeugten einen Boom. Die Halbinsel im Schwarzen Meer ist damit ein Gegenentwurf zum ökonomischen Niedergang der Ukraine und gleichzeitig eine Ansage Russlands in Richtung EU.

von Gert Ewen Ungar

Es war mein dritter Besuch auf der Krim. Der erste fand im Jahr 2015 statt, ziemlich genau ein Jahr nach dem Referendum, mit dem die Bürger der Halbinsel mit übergroßer Mehrheit ihren Willen zum Ausdruck gebracht hatten, sich angesichts der Entwicklungen in der Ukraine, sich von dieser zu lösen und der Russischen Föderation einzugliedern. Dieser Vorgang wird bei uns für völkerrechtswidrig gehalten, weshalb im Mainstream dem Namen „Krim“ – wie eine Vorsilbe – immer „die von Russland annektierte“ beigefügt wird.

2016 war ich noch einmal dort, um zu sehen, welche Entwicklungen sich dort abzeichneten. Schon damals gab es deutliche Veränderungen. Straßen waren erneuert, sichtbare Armut im Stadtbild von Simferopol war reduziert, an allen Ecken und Enden wurde gebaut.

In diesem Jahr zog es mich wieder auf die Krim. Das hatte mehrere Gründe. Ein ganz persönlicher ist, dass von allen Orten, die ich bisher bereiste, die Krim meiner Vorstellung von Paradies am nächsten kommt. Die Krim ist einfach wunderschön, ein Idyll. Es gibt Palmen, Zypressen, historisch gewachsene Orte, multikulturelle Vielfalt, gutes Essen, herausragenden Wein und natürlich das Schwarze Meer.

Vielfältig und traumhaft schön – Urlaub auf der Krim

Aber es gab noch andere Gründe.

Seit 2014 sanktioniert der Westen Russland mit dem Ziel, das wirtschaftliche Wachstum zu bremsen, um Unmut in der russischen Bevölkerung zu erzeugen, der einen Regimewechsel möglich machen soll. Nochmals zusätzlich verschärfte Sanktionen gelten für die Krim. Wobei „Regime“ für Russland natürlich das falsche Wort ist. Faktisch haben die russischen Wähler deutlich mehr demokratische Einflussmöglichkeiten als deutsche. Schließlich wählen die Deutschen auf föderaler Ebene lediglich ein Verfassungsorgan – die Zusammensetzung des Bundestages –, die Russen hingegen zwei.

Die Druckmittel Kiews erreichen nicht den erwünschten Zweck, auch Besucher der Halbinsel lassen sich nicht abschrecken.

Sie entscheiden zusätzlich über die Besetzung des Präsidentenamtes. Zudem ist die Russische Föderation in ganz anderer Weise souverän als die Bundesrepublik. Weder gibt Russland Souveränität an transnationale Gebilde wie die EU ab, noch befinden sich auf dem Gebiet Russlands ausländische Militärbasen, an denen die Souveränität des Landes abrupt endet. Diese Fakten sollte man im Hinterkopf behalten, wenn medial wieder gegen das angeblich undemokratische Russland zum Shitstorm aufgerufen wird.

Noch immer könnte man das Referendum von 2014 im Wochenrhythmus wiederholen, am Ergebnis würde sich wenig ändern. Geändert hat sich höchstens die Haltung zu einer solchen Idee. Während man sie 2015 und auch 2016 auf der Krim für diskussionswürdig hielt, käme den Bewohnern diese Idee heute wohl völlig absurd vor. Die Krim ist ein Teil Russlands. Nahezu alles, was an die Zugehörigkeit zur Ukraine erinnert, ist verschwunden. In den Hotels, den Restaurants, im öffentlichen Raum ist alles auf russisch ausgeschildert, Englisch findet sich noch hier und da, auf ukrainisch findet sich praktisch nichts mehr.

Vielfältig und traumhaft schön – Urlaub auf der Krim

Die Sanktionen sind noch in Kraft und werden das wohl auch noch lange bleiben. Aber sie sind inzwischen weniger spürbar. Trotzdem bekommen russische Staatsbürger mit Wohnsitz auf der Krim auch heute noch kein Schengenvisum. Die Sippenhaftung, die der Westen über die Krim verhängt hat, ist weiterhin geübte Praxis. Was andere Sanktionen angeht, werden sie inzwischen jedoch weitgehend mit innovativen Lösungen umgangen.

Während man vor drei Jahren noch mit Bargeld anreisen musste, weil die Krim im Rahmen der Sanktionen vom SWIFT-Zahlungsverkehr abgeschnitten war, ist dieses Problem inzwischen behoben. Ich habe mir für meine Reise auf die Krim eine MIR-Debitorenkarte besorgt. MIR ist ein von Russland entwickeltes System für den elektronischen Zahlungsverkehr.

Man kann es als Antwort auf die Sanktionen verstehen, mit denen unter Beweis gestellt wurde, dass der Westen nicht davor zurückschreckt, ganze Regionen und Staaten vom Zahlungsverkehr abzuschneiden, wenn sie politische Interessen verfolgen, die nicht mit den Ideen des Westens korrespondieren. Auf Autonomie zu setzen, ist da nur die logische Konsequenz. Es gibt inzwischen wieder zahlreiche Banken auf der Krim. In der Regel sind es Ausgründungen russischer Banken, die nur auf der Krim aktiv sind. International aktive Banken würden sanktioniert. Man kann wieder Bargeld abheben und überall bargeldlos mit einer MIR-Kreditkarte bezahlen.

Während westliche Kreditkarten noch immer nicht funktionieren, existiert für russische Bürger das Problem nicht mehr. Da die Sanktionen auch ein Werbeverbot für Reisen auf die Krim umfassen, lassen sich die westlichen Besucher ohnehin an einer Hand abzählen. Wer jetzt allerdings glaubt, dort herrsche Einsamkeit und Tristesse, der täuscht sich. Die Besucherzahlen kennen seit der Eingliederung in die Russische Föderation nur eine Richtung: Sie gehen kontinuierlich nach oben. So wirkt die Uferpromenade in Jalta, die Ulitza Lenina, am Abend fast schon überlaufen. Dabei wurde sie bereits verlängert. Vor drei Jahren wurde hier angefangen zu bauen. Vor Kurzem wurde die Erweiterung eröffnet, und zahlreiche kleine Ladengeschäfte warten auf Mieter, die vom florierenden Tourismus profitieren wollen.

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4 Kommentare

  1. mkarazzipuzz sagt:

    So wie du es hier schreibst, war es schon vor der Fertigstellung der Brücke. Es wurde gebaut wie verrückt. Die Leute, mit denen wir bei unserer Krimrundreise vor 2 Jahren gesprochen haben (Hände und Füße, englisch in Mitbenutzung) wollten auf keinen Fall zurück zur Ukraine. Es gäbe Mord und Totschlag. Die sind zufrieden mit Rußland, aber Putins Mannen buttern da auch rein. Was verständlich ist.
    krazzi

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  2. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  3. […] über Krim-Lügen / Krim-Wahrheiten — bumi bahagia / Glückliche Erde […]

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  4. Der Lügen-Propaganda die Agitation der Wahrheit entgegensetzen!
    Das ist dir mit diesem Artikel sehr gut gelungen! Danke, lieber Thom Ram!

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