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Zwischendurch mal eine kleine Geschichte

Die Geschichte der Menschheit

Es war einmal ein König, der sein Reich stets zum Wohle seiner Untertanen regierte. Seine Fürsorge und Liebe galt allen Menschen. Daher wollte er mehr über die Menschheit in Erfahrung bringen und ließ alle
weisen Männer des Landes zu sich rufen. Er erteilte ihnen den Auftrag, die Geschichten aller Völker aufzuschreiben. Die Aufzeichnungen sollten kurz, verständlich und wahrhaftig sein.

Die Weisen machten sich in alle Himmelsrichtungen auf den Weg, um die gewünschten Nachforschungen anzustellen.
Nach Jahren kehrten sie mit hunderten vollgeschriebener Bücher in den Palast zurück.

Der König begrüßte sie erfreut, besah die unzähligen Schriften und sagte schließlich: »Ich fürchte, ich brauche Jahre, um all das Geschriebene zu lesen. Bitte fasst eure wertvolle Arbeit in Kürze zusammen. Ich danke euch.«

Wieder verging über ein Jahr, bis die Zusammenfassung vollendet war. Die Weisen überbrachten dem König die krönenden zwölf Bände. Der König begrüßte sie freundlich:

»Es tut mir um euer Bemühen leid.
Mein Augenlicht schwindet. So bin ich nicht mehr in der Lage, all das Geschriebene noch zu lesen. Da jedoch mein Geist hell und klar ist, möchte ich eure Erkenntnisse erfahren. Sagt mir in wenigen Worten, was in euren Büchern über die Geschichten unserer Völker und Vorfahren steht.«

Der älteste Weise trat vor den König und sprach:

»Majestät! Jeder Mensch wird geboren und muss irgendwann diese Erde wieder verlassen.

Die Menschen aller Völker unterscheiden sich lediglich in ihrer Hautfarbe und anderen Äußerlichkeiten.

Die Geschichte eines Hauses ist die Geschichte der Familie. Die Geschichte einer Stadt ist die Geschichte ihrer Einwohner.

Die Menschen aller Völker sind sich ähnlich:

Überall gibt es Unmenschlichkeit, Kriege, Dummheit, Irrtümer und Sünde.

Überall gibt es Erziehung, guten Willen, Hilfsbereitschaft, Weisheit, Verstand und Güte. Überall gibt es Dankbarkeit, Freundlichkeit, Glück und Liebe.«

Da lächelte der König und sagte: »Dann gibt es Hoffnung.«

© Aus dem Buch von Gisela Rieger: „Inspirationen für`s Herz“  Mit freundlicher Genehmigung der Autorin

Angela


22 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Angela sagt:

    @ eckehardnyk

    Jetzt bin ich aber neugierig. Was meinst Du mit „oh. oh ! ?

    Angela

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  3. webmax sagt:

    Es war einmal eine Regierung die sich mit so manchen Tricks und Schwindeleien an die Macht gelogen hatte.
    Das eigene Volk wurde für dumm verkauft, was erstaunlicher Weise ganz gut klappte. Nur wenige muckten leise auf, wurden aber als Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt und es wurden sogar eigene Lügen dazu ersonnen, um diese Opposition unglaubwürdig erscheinen zu lassen. Das überwiegend dumme Volk muckte kaum auf.

    Damit es bei den anstehenden Neuwahlen nicht zu irgendwelchen unliebsamen Überraschungen käme, überlegte die clevere Kanzlerin, in der ganzen Welt nach Methoden Ausschau halten zu lassen, wie man diese Vorgehensweise noch effizienter und auch möglichst gewaltlos gestalten könnte.
    Für teures Geld wurden Beraterfirmen beauftragt, entsprechende Methoden weltweit zu eruieren:
    Also machten sich Boston Consulting Group, Deloitte, Oliver Wyman, KPMG, Berylls Strategy Advisors und McKinsey ans Werk.
    Nach zwei Jahren war es soweit, die zwischendurch gealterte, zitternde Kanzlerin wollte das Ergebnis erfahren.

    Aber etwas hielt sie zurück, sie überlegte und schickte dann ihren Ehemann, einen veritablen Professor, zum Termin, der sollte für sie die Botschaft in Empfang nehmen.
    Die Sprecher der Beratungsfirmen wurden von ihm aufgefordert, schonungslos zu berichten, was nach einigem Hin und Her auch geschah. Denn das Problem lag erkennbar in der Person seiner Frau..
    De Professor erfuhr, dass sich deren schlechtes Gewissen wegen der fortgesetzte Dauerlügerei in einer schweren Psychose und psychsomatischen Krankheit (eben dieses unkontrollierbare Zittern) niedergeschlagen habe. „Ihre Frau braucht jetzt sehr, sehr viel Liebe und Zuwendung, am besten über Wochen zweimal täglich intensiven sexuellen Verkehr, wenn sie wieder aufleben soll. Wir sind sicher: Geschieht dies nicht, wird sie unweigerlich noch in dieser Legislaturperiode sterben.“
    Der Professor ging nach Hause. Die Kanzlerin wartete schon im Flur: „Was haben die gesagt, wie geht es weiter?“ – „Sorry, du stirbst“.

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  4. webmax sagt:

    Da ich nicht annehme, dass der Professor ein Blödmann ist – er hätte ohne Zweifel diesen Job täglich gegen ein ordentlichers Salär von den Leibwächtern erledigen lassen können – frage ich mich doch, wieso er dieser Entwicklung den Vorzug gab….Endlich mal wieder allein verreisen?

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  5. Hilke sagt:

    Wann hatte ich schon mal diese geniale Gelegenheit, zwei diagonlae Geschichten zu lesen. Beide köstlich!
    Webmax, ich gab schon meinem Kopf die Anweisung: „Kopfkino aus!!!, als du den letzten Satz hinzufügtest, Uff! Glück gehabt, Kopfkino bleibt wech.

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  6. Angela sagt:

    @ webmax 21.07

    Wirklich witzig formuliert! 😉

    Angela

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  7. Mujo sagt:

    @webmax

    Und wo bleibt das Happy end ?…………jedes Märchen hat ein Happy end !

    Meine Geschichte endet nicht mit den Tod, sondern die Kanzlerin dankt ab und geht auf ihre Hacienda nach Paraquay und Züchtet Schafe
    weil sie was mit ihr gemeinsam hat. Ein Dickes Fell und keine Ahnung was des Deutschen Volk wirklich bewegt.Lol, Ende.

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  8. christinasuriya sagt:

    @webmax
    herrlich, herrlich, deine Geschichte. Vielleicht fällt sie ja augenblicklich tot um ob dieser drei tödlichen Worte.

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  9. arnomakari sagt:

    ja ja so ist das leben

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  10. Josef sagt:

    Na schön. Wie alt ist diese Gestalt nun, die uns nicht mag und uns nichts Gutes tut . . . ?

    Viele Menschen hier müssen neben einer geringen Rente noch arbeiten, weil sie zum Leben nicht reicht.

    Sollten wir dieser Geschäftsführerin nicht auch noch den Genuß des „Sozialstaates“ gönnen, mit einer geringen Rente, Hartz4, oder einem 1 Euro Job, usw? Eben das was durch ihre Politik, und der ihrer Unterstützer, eingerichtet wurde?
    Sollte sie nicht ganz persönlich am eigenen Leib erleben wie das so ist? – Und als spezielle Einlage muß sie täglich ihre eigenen Reden anhören!
    Jeden Abend nach der Arbeit.
    Leben durch eigene Arbeit, und nicht mehr auf Kosten Steuerzahler! Welch ein Traum!
    Sie schafft das.

    Letztlich geht es um Gerechtigkeit, beispielgebend, auch wenn der oder die Betreffende trotzdem nicht zur Einsicht kommt.

    Wir kennen doch das Natur-Gesetz der Resonanz, es bleibt nichts ungesühnt. Jede Tat holt seinen Urheber wieder ein, früher oder später, ganz gewiß.

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  11. Josef sagt:

    Ob die nötigen Veränderungen noch so planvoll ablaufen werden, ist die große Frage.

    Es hat sich inzwischen so viel verändert. Und es droht Chaos, wenn nicht recht bald ein Überdenken der Politik geschieht und gesunder Menschenverstand wieder Oberhand bekommt.

    So ist mein Gedanke von vorhin eigentlich nur eine nette Geschichte, ein kleines Märchen.
    Wir werden ja sehen wie es kommt.

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  12. mkarazzipuzz sagt:

    Liebe Angela,
    wenn das hier wahr wäre:
    „Die Menschen aller Völker unterscheiden sich lediglich in ihrer Hautfarbe und anderen Äußerlichkeiten.“
    dann hätten die Menschen nicht so unterschiedliche Kulturen entwickelt, wie sie es ganz offenkundig getan haben.
    Ich begrüße das übrigens ganz von Herzen. Das macht die Welt bunt und erlebenswert.
    Auch die Einstellung zur Wichtigkeit bestimmter Dinge ist „gewachsen“. So sagt z.B. ein Ägypter einem Schweizer: Ihr habt die Uhren, wir die Zeit.
    Ich will das nicht übermäßig auswalzen, aber Vorurteile haben eine Geschichte. Ich z.B. kann überhaupt nicht verstehen, dass die Balineser den Dreck nicht sehen der überall, vor allem hinter ihren Häusern rumliegt. Sie wollen ihn nicht sehen, er ist ihnen egal.
    Das gehört zu ihrer Kultur und ich würde ganz und gar nicht sagen, dass dies die meine ist. Es gäbe viele andere Beispiele, die ich in kurzer Zeit hier erfahren habe, aber ich überdehne es nicht.
    Ich finde deine Geschichte hinkt mächtig und kommt der Volksvermischern entgegen. Fast schon gutmenschenhaft.
    Gerade aber wegen meiner Kritik hier dennoch ein Dankeschön für’s Einstellen.
    Lieben Gruß
    krazzi

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  13. Angela sagt:

    @ mkarazziputz

    Zitat: „… Die Menschen aller Völker unterscheiden sich lediglich in ihrer Hautfarbe und anderen Äußerlichkeiten.. dazu Dein Kommentar „…Ich finde deine Geschichte hinkt mächtig und kommt der Volksvermischern entgegen.Fast schon gutmenschenhaft.“…

    Mit dem oberen Satz ist meiner Ansicht nach nicht die Kultur gemeint, sondern der göttliche Kern, der in jedem Menschen steckt. Der ist von jeder „Äußerlichkeit“ entfernt.
    „Gutmensch“ ? Gibt es für Dich „Wertigkeiten“, was Menschen verschiedener Kulturen betrifft?

    Angela

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  14. Bettina März sagt:

    Angela,
    so habe ich Deine Geschichte auch verstanden, daß es das Göttliche ist, das in jedem Mensch steckt. Nicht mehr und nicht weniger.

    Mkarazziputz,
    den Dreck, den ich in manchen Ländern und Gegenden sehe, ist genau das, was mich dort immer schon so extrem stört.*

    Ich kann nicht nachvollziehen, daß es manche Kulturen am Allerwertesten vorbei geht, wie die Umwelt aussieht. Und es liegt nicht an der Gegend oder das die Menschen dort ärmer sind als anderswo. Es ist einfach die Einstellung dieser Leute. (Meine Meinung)

    Denn wenn es nur um Armut ginge, wenn alles verdreckt und versifft ist, sähe Deutschland nach zwei Weltkriegen genauso aus, wie in diesen Ländern. Aber die Teutonen haben die Ärmel mal wieder hochgekrempelt und alles wieder aufgebaut. Obwohl sie damals auch arm und hungrig waren. Das liegt wohl doch in den Genen.

    Leider sieht D in manchen Gebieten fast genauso wie in Bali aus, was den Schmutz und Müll betrifft, und ich habe immer die Schweiz bewundert, wie dort alles so sauber ist; aber das liegt m. E. auch daran, daß die Leute, die in verdreckten Umgebungen wohnen, keinen Wert darauf legen. Ihnen ist es eben egal. So wie innen, so auch außen. Was hat Armut eigentlich mit Schmutz und Dreck zu tun? Es gibt viele arme Leute und trotzdem lassen sie sich nicht gehen und achten auf ihr Inneres wie Äußeres. Denn so wie ich wirklich innen bin, so bin ich auch nach außen.
    Bei anderen gilt, außen hui (Klamotten, Parfum und Prestige) und innen pfui (Seele). Und andere sind innen und außen pfui.

    Am meisten fiel mir der Dreck an den Autobahnen auf. Von D nach CH gravierend. In D alles voller Müll auf den Seitenstreifen bis fast tief in den Wald hinein und in CH, wie abgeschnitten, alles tutti. Und das war um das Jahr 1996 schon.

    Vielleicht können einige Mitforisten ihren Gedankenaustausch spielen lassen und mitteilen, woran das wohl liegen könnte.

    *Sowohl als auch: Obwohl die größten Umweltsünder in der Vergangenheit und auch noch heute sind die Multiplayer, die Großindustriellen, die DAX-Unternehmer, die Kriegstreiber usw., die Menschen, Land und alles ausbeuten und Gegenden vergiftet und versaut haben. Viele Großkonzerne haben auf Teufel heraus unserer Erde extrem geschadet und tuen es immer noch.

    Gruß Betti

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  15. Thom Ram sagt:

    Müll schier all überall in Bali.

    Früher warf man den Abfall wo auch immer hin. Der Abfall war organischer Natur. Man wischte ihn täglich mal zusammen und verbrannte ihn (kompostieren wäre schlauer gewesen, dies nebenbei).

    Die gute Westkultur hat das Land überrollt und anorganische Abfälle fallen gigatonnenweise an. Die Gewohnheit blieb. Man wirft Abfall hin, wischte ihn (streng begrenzt auf dem eigenen Wohngarten) auf und verbrannte ihn. Es stank fürchterlich. Störte die Leute nicht.
    Das Verbrennen wurde verboten, der Abfall wird entweder ausserhalb des Wohngartens in den Wald geschmissen oder, Riesenfortschritt, an abgelegener Stelle in Wald geschmissen, oder mehr und mehr von der Gemeinde gegen Gebühr eingesammelt und auf Riesenabfallmulden geschmissen.

    Dass mich Plastik im Gebüsch und wo auch immer stört liegt daran, dass ich weiss, was Plastik im Boden anrichtet.
    Dass es Balinesen nicht stört liegt daran, dass sie die Folgen nicht kennen. Ist doch lustig, all die schönen Farben links und rechts der Strasse.

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  16. Angela sagt:

    @ Bettina

    Zitat: „… Denn wenn es nur um Armut ginge, wenn alles verdreckt und versifft ist, sähe Deutschland nach zwei Weltkriegen genauso aus, wie in diesen Ländern. Aber die Teutonen haben die Ärmel mal wieder hochgekrempelt und alles wieder aufgebaut. Obwohl sie damals auch arm und hungrig waren. Das liegt wohl doch in den Genen…. “

    Dass das Müllproblem in manchen Ländern an “ den Genen“ liegt, glaube ich keinesfalls. In meinen Augen ist das eine absurde Idee.

    Eher liegt es an der Erziehung, es war einfach „schon immer so“, keiner findet etwas dabei und der Mensch blendet das, was er nicht sehen will, einfach aus und gewöhnt sich an alles….
    So war es doch im Mittelalter bei uns auch. Ein fürchterlicher Gestank durchzog die Gassen und die Damen besprengten sich mit Parfum.

    Im neueren Deutschland herrschte bis vor etlicher Zeit noch eine „preußische Erziehung“, da wagte es kaum jemand, auszuscheren. Was könnten denn die Nachbarn denken ?

    Aber wenn Du der Ansicht bist, dass es die Vermüllung zur Zeit in Deutschland nicht gibt, irrst Du Dich! Was meinst Du, wie es z.B. in den Parks und Anlagen aussehen würde, wenn der Müll von der Stadtreinigung nicht ständig entfernt werden würde.

    Wir haben selbst eine Zeitlang Müll aus einem Wäldchen nahe einer Schule mit unserem Sohn, der damals so 10 Jahre alt war, gesammelt. Was glaubst Du, was da für Mengen zusammen gekommen sind! Große Säcke !!!

    Hinten im eigenen Garten der Deutschen liegt vielleicht kein Müll, aber in der Öffentlichkeit ist es vielen Zeitgenossen egal, vor allem, wenn „keiner hinguckt“ Und im Wald gibt es unzählige Abfallkippen.Und dass, obwohl es eine kostenlose Sperrmüllabholung gibt !

    https://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Hannover/Hannover-Darum-lassen-die-Menschen-so-viel-Muell-in-den-Gruenanlagen-liegen

    Auch in Indonesien bilden sich jetzt Gruppen, die das Problem angehen:

    https://suedostasien.net/weil-ich-moechte-dass-die-menschen-den-muell-nicht-mehr-einfach-so-wegwerfen/

    Es ist meiner Ansicht nach alles eine Frage der Entwicklung und der Bewusstmachung.

    Angela

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  17. Bettina März sagt:

    Angela,
    mag sein, daß im Mittelalter alles gestunken hat, aber der Müll/Unrat war organisch. Sei es vom Mensch oder Tier und der löste sich irgendwann mal auf. Spätestens im Winter. Und im Mittelalter herrschte wirklich extrem Armut, nur Adlige und ihre Schmarotzer waren reich. Dann noch die Verblödung der Menschen durch die Kirche und die Dummheit der angeblich studierten Medicusse.*

    *Hat sich ja bis heute kaum geändert.

    Es geht in erster Linie um Luxusmüll, speziell Plastik. Und daß in unseren Wäldern und Büschen in der BRD Müll rum liegt, weiß ich auch, schlaf ja nicht auf dem Baum. Außerdem habe ich es in meinem Text auch so geschrieben. Siehe: Z. B. die Seitenränder der Autobahnen.

    Und auch in unserer Stadt werden von Zeit zu Zeit an die Bürger Müllsäcke rausgegeben und die sammeln dann ehrenamtlich den Müll auf.

    Habe manchmal das Gefühl, wenn ich irgendwas lobend über unser Land schreibe, regt Dich das auf.

    Wer andere Länder so toll findet, kann gerne auswandern.

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  18. Angela sagt:

    @ Bettina März

    Zitat: „… Habe manchmal das Gefühl, wenn ich irgendwas lobend über unser Land schreibe, regt Dich das auf.
    Wer andere Länder so toll findet, kann gerne auswandern.“ …..

    Na-na-na…… Das ist aber schön, dass Du mir das Auswandern noch zugestehst… Wohin darf ich denn ? 🙂

    Zitat: „… Und im Mittelalter herrschte wirklich extrem Armut, nur Adlige und ihre Schmarotzer waren reich.“

    Auch im Mittelalter herrschte keineswegs überall „extreme Armut“, Müll ist erstmal Müll, ob organisch oder Plastik und ob das ein Argument ist, dass der organische Müll irgendwann mal verottet…. inzwischen kommt dann neuer hinzu.

    Wie ich schon schrieb, ist das Müllproblem meiner Ansicht nach eine Frage der Bewusstwerdung und Erziehung.

    Angela

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  19. makieken sagt:

    Vielleicht ist das mit dem Müll auch so ein spirituelles Dingsda. Also analog zu innen wie außen. Theorie 1: Die Deutschen werden massiv medial zugemüllt und müllen gar fröhlich mit. Theorie 2: Das Land der Deutschen wird massiv zugemüllt/ mit Fremdkörpern bestückt und das zeigt sich auch in der Landschaft. Theorie 3: Die geförderte Verblödung und Entheimatung der Deutschen trägt nunmehr Früchte. Vielleicht ist es auch eine Kombination aus 1-3.

    Gerade bei der Schweiz ist mir letztens aufgefallen, dass Menschen fortgeschrittenen Alters sich noch selbständig fortbewegen können. In Deutschland hingegen gibt es in dieser Altersklasse eine regelrechte Rollator- Armee, d.h. die Menschen bewegen sich nur mehr gebückt und mit Hilfsmitteln. Nu ja, ist wohl nicht so einfach, die schwere Bürde der SCHULD auch im Alter noch zu tragen. :-/

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  20. mkarazzipuzz sagt:

    @ Angela
    11/09/2019 um 19:06
    Mit dem oberen Satz ist meiner Ansicht nach nicht die Kultur gemeint, sondern der göttliche Kern, der in jedem Menschen steckt. Der ist von jeder „Äußerlichkeit“ entfernt.
    „Gutmensch“ ? Gibt es für Dich „Wertigkeiten“, was Menschen verschiedener Kulturen betrifft?

    Liebe Angela,
    wenn Du das Göttliche meinst, so lass es den König auch so sagen. Der nicht esoterische und (oder) der nicht gläubige Mensch tut sich schwer damit, dies aus dem Satz heraus zu lesen, ich sage es noch direkter, er denkt, einen Gutmenschen vor sich zu haben, der genau das meint, was Andere mit „Refugees welcome“ sagen. Alle Menschen sind gleich und, so meinen sie, und haben das gleiche Recht.
    Ich kann über das „Göttliche“ als Ungläubiger schlecht reden, deshalb halte ich mich an die Realitäten.
    Wenn ich von dem Positiven der Buntheit der Welt rede, so meine ich ganz und gar nicht die Mischung in einem Lande. Absolut nicht.
    Ich meine, dass jede Kultur und die sich daraus ergebenden Konsequenzen in der Betrachtung der Welt und damit ihrer Lebensweise zu respektieren ist und ich sie nicht belehren kann und will.
    Ich fühle mich zwar wohl auf Bali und mag die Menschen um mich sehr, aber ich weiß auch, dass ich ihnen, bei für mich offensichtlichem Fehlverhalten, nichts empfehlen oder vorschreiben kann.
    Du siehst das schon ganz richtig, für mich haben Kulturen tatsächlich Wertigkeiten. Das ist ja auch nichts Besonderes. Es ist wie mit meiner Familie. Sie hat für mich die größte Wertigkeit und ich würde im Fall der Fälle vor die Wahl gestellt lieber die Meinen retten, als 100 oder 1000 Fremde.
    Das ist ganz klare, genetisch gesunde, Wertigkeit.
    Noch mehr: Ich finde die indische Kultur zwar interessant, sie ist aber in meinem Kopf gegenüber der deutschen Kultur weniger wert.
    Wenn ich nur eine von beiden retten dürfte, so wäre dies ganz klar die deutsche Kultur, die so viele positive Dinge hervorgebracht hat und die ich liebe.

    Darin steckt eine ganz klare Wertung und ich sehe darin absolut nichts Schlechtes.

    Lieben Gruß
    krazzi

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  21. mkarazzipuzz sagt:

    @ Alle
    ich wollte hier keine Diskussion um den Dreck auf Bali lostreten, das ist ja nur ein Aspekt. Außerdem kommt ja berechtigter Weise sofort der Hinweis auf Deutschlands Dreckecken. Hier verweise ich aber gern auf den städtischen Kontext und den Einfluss von Zuwanderern. Geh in eine Gegend mit Türken und Arabern in D und du siehst, was ich meine.
    In Gebieten, wo jeder jeden kennt wäre Verdreckung so nicht möglich. Auch keine Entsorgung im Wald. Die Gemeinschaft wüde den Schmutzfink zur Rechenschaft ziehen.
    Die Schweiz ist klein, da funktioniert manches besser.
    krazzi

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