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Jeder trägt die Last, der er gewachsen ist

Von Angela ,17.08.2019

Du musst keine Wunder vollbringen

In einem fernen Land war seit langer Zeit kein Regen mehr gefallen. Wegen der großen Hitze erwachte der Morgen ohne die Erfrischung des Taus.

Eine große Dürre kam über das Land. Zuerst trocknete das Gras aus, es folgten die Büsche und die kleineren Bäume. Viele Tiere, die nicht mehr die Kraft fanden zu fliehen, verdursteten. In der anhaltenden Trockenheit verloren selbst die stärksten und ältesten Bäume ihre Blätter. Sämtliche Brunnen und Quellen, wie auch Flüsse und Bäche trockneten aus.

Nur eine einzige Blume war noch am Leben geblieben, denn eine kleine Quelle gab ihr noch ein paar Tropfen Wasser.

Die kleine Quelle war verzweifelt: »Alles vertrocknet, verdurstet und stirbt, und ich kann nichts dagegen tun. Es macht keinen Sinn mehr, dass ich meine paar Tropfen aus der Erde hole!«

Ein alter großer Baum stand in der Nähe. Er hörte die Klage der Quelle und sagte, bevor auch er starb: »Niemand erwartet von dir, dass du die ganze Wüste zum Erblühen bringst. Deine Aufgabe ist es lediglich, einer einzigen Blume Leben zu geben. Mehr nicht.«

Nach einem afrikanischen Märchen

© Aus dem Buch von Gisela Rieger: „Inspirationen für`s Herz“ ISBN Mit freundlicher Genehmigung der Autorin

»Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,
sondern auch für das, was man nicht tut!« Laotse

————————————————————————————-

Menschen, die gerne die Welt zum Positiven hin verändern wollen, scheitern oft schon am Gedanken. Zu riesig sind die Aufgaben, unüberwindbar erscheinen die Hindernisse.

Aber MUSS, oder vielmehr KANN man wirklich gleich das große Ganze verändern? Ich glaube nicht. Es genügt, SEINEN Teil dazu beizutragen.

Wir können z.B. , wie in der kleinen Geschichte die Blume am Leben erhalten, wenn wir Folgendes tun:

—Die Umwelt schonen (weniger Müll produzieren, Wasser sparen, weniger Autofahren, weniger Fliegen, weniger Fleisch und Tierprodukte essen, alles, was möglich ist, recyclen usw.)

—Bewusst einkaufen ( keine Produkte kaufen, die Tieren schaden oder die mittels Tierversuche auf den Markt kommen, Firmen, die Erzeugerländern und den Menschen dort schaden, von der Einkaufsliste streichen, Unternehmen anschreiben, um seine Ansichten auszudrücken. )

—Sich um die Gegend kümmern, in der wir leben( Seine Umgebung sauberhalten, ggfls. auch fremden Müll aufsammeln, den durstenden Stadtbaum gießen, ehrenamtlich arbeiten )

—Fairtrade Produkte kaufen

—Soviel Energie sparen, wie wir können.

—Müll verringern, vor allem auch Plastik.

—Freundlich und positiv sein- hilfreich für alle , Fremde anlächeln.

Große Veränderungen beginnen häufig mit einer Unterhaltung zwischen zwei Menschen und eines Tages verändert sich die Welt durch Menschen mit einer ähnlichen Denkweise.

Angela


23 Kommentare

  1. Bettina März sagt:

    Angela,
    die Geschichte erinnert mich auch an das kleine Mädchen am Strand mit den Seesternen.
    Es gibt nichts Gutes, außer man Tut es, besonders in den kleinen Dingen des Lebens.
    LG Betty

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. Mujo sagt:

    @Angela

    „Jeder trägt die Last, der er gewachsen ist“

    Oder anders gesagt man bekommt immer nur die Aufgaben gestellt die man Lösen kann.

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  4. Wolf sagt:

    Jeder trage die Last, der er gewachsen ist.
    Wer sich oder wem man mehr aufbürdet, zerbricht daran.

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  5. arnomakari sagt:

    Mit 3 Personen sind wir diese Woche mit 27 Euro ausgekommen , alles andere haben wir aus den Garten ,ich denke das ist umweltfreundlich , dabei habe ich noch was Gemüse verkauft weil wir nicht alles essen können , denn meim Gemüse ist wirklich BIO ——-

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  6. Wolf sagt:

    „Jeder trägt die Last, der er gewachsen ist.“
    Was geschieht mit der Welt, wenn niemand bereit ist, eine tragbare Last zu tragen?
    Sterben dann alle vom Egoismus, oder lebt dann jeder allein?

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  7. Angela sagt:

    @ Wolf

    Zitat: „… Was geschieht mit der Welt, wenn niemand bereit ist, eine tragbare Last zu tragen? “

    Haben wir diesen Zustand nicht weitestgehend jetzt schon in dieser Spaß-und Genussgesellschaft? Natürlich auch mit vielen Ausnahmen.

    Aber trotzdem entgeht wohl niemand der „Last“, nur zeigt sie sich dann nicht mehr in freiwillig übernommenen Aufgaben, in innerem Wachstum, sondern tritt vielleicht als eine Krankheit oder ein Schicksalsschlag auf. Oder auch in Anklagen : „Die anderen sind schuld…… “ , was das Leben dann vergiftet.

    Lg A n g e l a

    Gefällt 1 Person

  8. Mujo sagt:

    @Angela & Wolf

    Die Formulierung Last ist etwas unglücklich gewählt. Das hat was mit schwere zu tun, mit Bürde oder Verlust von Lebensqualität.

    Sehe es eher als Verantwortung und Aufgaben die man Erfüllt. Ein jeder hat die, manche groß und manche klein.

    Im übringen macht Verantwortung einen Stark, es abzulehnen und die Schuld beim andern zu sehen schwächt einen und macht auf dauer Krank.

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  9. Angela sagt:

    @ Mujo

    Ja, da hast Du wirklich recht, das Wort „Last“ passt nicht so richtig. Es handelt sich um ein Sprichwort, das mir in dem Moment passend erschien. So im Sinne von „Anstrengung etwas zu tun“ …. „Aufgabe“ … etc.

    Auf jeden Fall muss man sich erstmal dazu „aufraffen“ , einen vielleicht vorhandenen inneren Schweinehund 😀 überwinden, Trägheit und Gleichgültigkeit loslassen, auch die Haltung, dass alles umsonst ist und man resignieren möchte….. und das kann vielleicht ANFANGS mancher als Last empfinden.

    So habe ich das Wort „Last “ um 8 Ecken noch rehabilitiert, haha !

    Lg A n g e l a

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  10. Mujo sagt:

    @Angela

    Ja ja der Schweinehund. Und warum Rebeliert er denn so sehr ?……….weil das Ego am Lenkrad sitzt und das bewusstsein daneben statt umgekehrt 😉

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  11. Für Angela und Mujo:
    Heißt es nicht irgendwo in der Bibel „Ein Jeder trage des anderen Last“?
    Ich habe lange überlegt, was das eigentlich heißen soll. Es gibt Menschen, die das so „wörtlich“ nehmen, sodass sie einem die Einkaufstasche förmlich wegreißen, um die „Last“ zu tragen. Hatte der Andere sie gebeten, ihm zu helfen, die Last zu tragen? Nein. Sie tun es ungefragt. Und sie merken nicht, dass sie dem Helfersyndrom verfallen sind, und dies auch nicht wahrhaben wollen. Sie kommen sich großartig dabei vor und merken ebenso nicht, dass ihr EGO, welches Anerkennung auch auf diese Weise sucht, fröhliche Urständ feiert. Natürlich gibt es auch Menschen, die keine Hilfe annehmen wollen oder sogar irgendwie nicht können.
    Ich denke auch, dass die Möglichkeiten, die du, Angela, oben angeführt hast, absolut wichtig und richtig sind und dazu beitragen, dass dieses Bewusstsein automatisch weitergetragen wird. Mit diesen „Kleinigkeiten“ wird bereits viel an Last getragen.
    Euch Allen einen wunderschönen Restsonntag!

    Gefällt 2 Personen

  12. Bettina März sagt:

    Sogar der pöse Putin will sich dem Kreis der Weltverbesserer anschließen:
    Ab September gibt es in Rußland die 4-Tage-Woche. Anmerkung der Regierung: Die Menschen sollen mehr Freizeit für ihre Familien haben.
    Gefunden bei: Kaitag am Freitag unter
    https://kai-aus-hannover.github.io/Kaitag/? ca. ab Minute 24.32

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  13. Bettina März sagt:

    Kaitag am Freitag, aktuell am 16.08.2019, hatte ich vergessen

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  14. Mujo sagt:

    @christinasurya

    „Heißt es nicht irgendwo in der Bibel „Ein Jeder trage des anderen Last“?

    Ich bin jetzt nicht so Bibelfest. Aber kann nicht die bedeutung sein das es ein jeder tut, und nicht gerade eine Aufforderung dazu ist !!

    Denn das viele Menschen anmassend die Last der anderen trägt ist eine Realität. Diesen Falsch verstandenen Liebesdienst schafft mehr Leid als Glück. Das täglich Brot eines Familiensteller und viele anderen die Heilsam Arbeiten.

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  15. christinasuriya sagt:

    lieber Mujo,
    bibelfest bin ich absolut nicht. Nur höre oder lese ich manchmal etwas aus der Bibel, das mich aufmerksam werden lässt. Und genau diese Verse bleiben mir immer irgendwie präsent. Ich habe im Laufe der zig Jahre gemerkt, dass es genau diese Stellen sind, die etwas mit mir, mit meinem Leben zu tun haben. Und dafür und bin ich immer dankbar.
    Alles Liebe

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  16. webmax sagt:

    Der „schlitzohrige“ Sandguru hat wieder zugeschlagen

    In einer, wie ich meine, höheren Qualität.
    Zutreffend, erhellend, wahr.

    (@thom: Lässt sich auch für den Deep State interpretieren, wenn man ihn gegen „fremdgehender Partner“ austauscht)

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  17. Thom Ram sagt:

    Webi 17:01

    Danke für den Hinweis auf die sehr kluge Rede.

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  18. Mujo sagt:

    @webmax

    Das Leben ist eine Variable und unterliegt ständig veränderungen.

    Damit hat es schon Sadhguru auf den Punkt gebracht.

    Es ist unsere Angst die alles festzementieren möchte aber gleichzeitig dabei das Leben an die Kette legt.

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  19. webmax sagt:

    Mujo
    19/08/2019 um 18:24
    Es ist aber wohl das geistige Beharren hier gemeint, also die Annahme, Vertrage furs Leben wären „absolut“

    Wie bei Freiheit oder Sicherheit: Wer die Freiheit zu sehr sichern oder schutzen will, hat sie bald nicht mehr.

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  20. Mujo sagt:

    @webmax

    Das eine schliesst das andere ja nicht aus. Je starer etwas geführt wird, desto mehr zerbricht man erstmal selber daran bevor es sich im aussen zeigt.
    Verträge fürs Leben sind ja nie absolut. Wenn aber wie bei Paarbeziehung beide sich zugestehen das beste was sie können zu tun kann es gut gelingen.

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  21. Thom Ram sagt:

    He Webmaxi 18:58,

    du beginnst eine neue Aera hier, nämlich beginnst du, mich mit deinen Ansagen zu beglücken. Zitat: „Wer die Freiheit zu sehr sichern oder schutzen will, hat sie bald nicht mehr.“

    Saattache, äh, Tatsache. So ist es. Freiheit lässt sich weder sichern noch verteidigen. Aeussere Freiheit schon. Wenn ich in Fesseln gelegt werden soll, kann ich die Häscher erschiessen. Hat aber s Gschmäckle. Wenn ich sie erschossen habe, dann habe ich sie in Unfreiheit geschlagen auf ultimativ gröbste weise, und das wird auf mich zurückfallen brutal.
    Innere Freiheit? Die ist unangreifbar. Wer die verteidigen zu müssen meint, ist aufm Holzpfad, macht sich nämlich dadurch selber unfrei.

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  22. muktananda13 sagt:

    Nicht die einzelnen Tropfen zerschneiden die Berge, sondern die ständigen Wassermassen.

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  23. muktananda13 sagt:

    Die Welt wird erst bessert erst, wenn jeder sich bessert.
    Und jeder bessert sich, in dem er das Beste in allem sieht, was er bisher stets übersah.
    Doch was ist ja das Beste?

    Dies, was die Augen nicht sehen. Es ist einfach das, was nur das Herz sieht.
    Es ist die Seele.
    Und sie ist das Ewige und Wahre, was dem Denken nur ein Begriff scheint.

    Gefällt 2 Personen

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