bumi bahagia / Glückliche Erde

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Offenbarte Wunder und Geheimnisse / Beethoven/Ott

Eins A.
Ich kenne x Wiedergaben dieses Werkes von unserem grossen Bruder Ludwig v. Beethoven. Es ist voll der Wunder und Geheimnisse. Die Kunst besteht darin, die Wunder und Geheimnisse zu erkennen und zum Ausdruck zu bringen.
Never I heard in Beethovens drittem Klavierkonzert solch reiche Fülle an Erkanntem und zum Ausdruck Gebrachten. Unglaublich. Beglückend. Entzückend. Begeisternd.
Ein Beispiel von tausend: 18:00-18:10. Ueberirdisch.

Riesenkompliment an Sara Ott, an Mikko Frank, an jeden einzelnen Orchestermusiker. Und ein ganz ganz besonderes Kränzchen dem Toningenieur, der hat geniale Arbeit geleistet, alles ist zu hören, nichts ist zu viel, nichts zu wenig, immer ist die Balance da, und selbst feinstes Zusammenspiel von Klavier und Bläsern kommt leicht und klar herüber.
Stellvertretend für viele Komplimente an einzelne Musiker sage ich: Den Paukisten könnte ich knuddeln. Welch Begeisterung und Hingabe!
Stellvertretend für viele Komplimente für gelungene grosse Bögen sage ich: Der Uebergang von Satz I zu Satz II (19:20) erschliesst Welten. Meine Güte. Oben und Unten vereint, wenn da keine Träne quillt, weiss ich ooch nix mehr…
Mein Tag ist gerettet.
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9 Kommentare

  1. Piet sagt:

    Danke Thom Ram, für dieses wunderbare Fundstück.

    Noch nie habe ich eine Solistin erlebt, die so innig mit ihrem Orchester verbunden ist, so hingebungsvoll die musikalische und menschliche Einheit mit jedem einzelnen Orchestermitglied und nicht nur dem Dirigenten, gesucht und gefunden hat. Zu meinem großen Erstaunen ist dies besonders deutlich zu spüren beim hoch emotionalen Solopart ab 15:12.

    Nichts, aber auch gar nichts von einem „Begleitorchester“.

    Auch ich empfinde den Übergang von Satz 1 zu Satz 2 wie das Öffnen einer neuen, noch gefühlvollere Welt. Das Tränchen wurde nicht weg gedrückt.

    Ich meine: Höchste Synthese von Japanischer und Deutscher Kultur. Wahres Bumi Bahagia.

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  2. Thom Ram sagt:

    Sie ist eine der Musikerinnen, da werde ich nicht satt. Muss nur immer die Augen zumachen, um nicht der schönen Optik zu verfallen und darob viele der Wunderdetails verlustig zu gehen, welche sie herauszaubert.

    Eines von 10001 Beispielen: Der Akkord bei 6:20. Gibts nicht.

    Ein Neckisches flüstere ich dir ins Oehrchen, Piet…so köstlich für mich, dass Saras kleiner Finger rechts seeeelten, aber hiiiie und da es bitzeli daneben fingerlet.

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  3. Piet sagt:

    Sie empfindet, freut sich wie ein kleines Mädchen, wenn ihr etwas besonders Schönes gelungen ist, zeigt es durch ihren Mund. Die äußerst seltenen Momente, in denen sie ihre Augen zeigt, sind noch eindrücklicher.

    Hier ist das unmittelbare Erleben der Einheit von Mensch und Musik im Video viel eindrücklicher, als in einem großen Konzertsaal.

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  4. Thom Ram sagt:

    Piet 17:36

    Yepp, was www, Kamera, Tontechnik zu übermitteln vermögen…es ist ein Riesengeschenk. Ich kann mehr optisch, mehr akustisch, ähm nur optisch und, oh Himmel öffnen sich, nur akustisch folgen.

    Unn ich hau‘ noch eenen druff:

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  5. Piet sagt:

    Natürlich ist der direkte Ton der Saiten, der direkt auf alle Sinnesorgane Deines Körpers trifft, im Konzertsaal durch nichts zu ersetzen. Mit Augen zu.
    Die Elektronik, speziell die YouTube Kompression verfälscht viel.

    Dafür ist der visuelle Kanal eine schöne Ergänzung zum herüber fließenden Gefühl.

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  6. Piet sagt:

    Die besten Pianisten spielen für mich auswendig. So können sie sich vollkommen in das Gefühl der Musik versenken und von „innen heraus“ spielen.

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  7. Thom Ram sagt:

    Piet 19:14

    War meine Krux. Das Gedächtnis. War/bin annähernd so gestaltungsbegabt wie zum Beispiel Sara, doch ist das freie Gestalten bedingt durch leicht frei auswendig Spielen. Brauchte auch in meinen Leibstücken (Beispiel a moll Choral von Franck) über 3/4 des Stückes die Noten vor der Nase. Bindet. Hemmt das Gestalten von „innen heraus“ – was du zu Unrecht in Anführungsstriche gesetzt hast. „Von innen heraus“ bezeichnet genau, worum es gehet.

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  8. Piet sagt:

    Meine Krux waren immer die Noten, flüssig vom-Blatt Spieler waren für mich die Sahnehäubchen der Sahnehäubchen.

    Also Bienchenfleiß rausgekehrt und Phrase für Phrase, Abschnitt für Abschnitt, Satz für Satz in fast masochistischer Aufopferung auswendig gelernt. Dauerte gefühlt eine Ewigkeit. Mit Noten ist es viel effizienter.

    Alternative wäre gewesen, den Flohwalzer als anspruchsvollstes Stück Jahr für Jahr zu Weihnachten zu zelebrieren..

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  9. Mujo sagt:

    Symbiose zwischen Mensch und Klavier. Es ist eine Einheit.
    Kann dem nur beipflichten, mit was wie eine Hingabe sie es spielt. Aber auch das ganze Orchester schwingt da mit.
    Ich bin immer wieder am Staunen wenn so umfangreiche Stücke völlig Auswendig gespielt werden gepaart mit einer
    persönlichen Note. Früher hätte ich sowas einfach nur Genossen. Heute dagegen versuch ich zu erspüren wo ist der
    Verstand dabei, und wo beginnt das bewusstsein in seiner höheren Dimension zu agieren. Dies läuft alles gleichzeitig.
    Nicht eine Antwort darauf erwartend. Nur ohne dies solch ein gesamtbild mir nicht möglich scheint.

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