bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » WELTGESCHEHEN / VERGANGENHEIT » 14 - 18 / 1.WK » Wie der erste Weltkrieg „gemacht“ wurde

Wie der erste Weltkrieg „gemacht“ wurde

Wie es zum ersten Weltkrieg kam, würde dicke Bücher füllen, wollte man möglichst alle Komponenten betrachten. Eben ist mir eine Kurzfassung auf den Tisch geflattert, welche etwas vom Wesentlichen aufzeigt.

Thom Ram, 08.06.07

.

.

Moin Herr …..,

hier als Antwort wieder und wiederholend mein Beitrag wie der WK 1
„gemacht“ wurde!
Das ganze beginnt mit einem zentralen Erlebnis, nachlesbar bei Prof.
Sauerbruch, 1913 Chefchirurg in Zürich, in seinem Buch: „Das war mein
Leben“; S. 264 ff.
Sauerbruch wird gebeten für eine med. Sondierung/Konsultation nach Davos
zu kommen. Es handele sich um eine sehr wichtige Person und sie sei als
in inkognito zu behandeln.
So trifft er auf einen ca. 60-jährigen Herren, der zwar mit einem russ.
rollenden R sehr gut Deutsch spricht, wie seinerzeit als auch heute noch
teilweise in russ. Familien wie selbstverständlich gepflegt (Deutsch
als Eingang zur Kultur wie techn., med. Forschung) aber wie ersichtlich
unter Lebensangst leidend.
Sauerbruch erkennt, das Leiden läßt sich operativ lösen. Seiner
Erkenntnis folgend, einen Patienten psychologisch vor einer Maßnahme
positiv einzustellen, damit die Heilungskräfte aktiviert werden, nimmt
S. das Gespräch auf. Während dessen verfinstert sich das Gesicht der
unbekannten Person und sie sagt:“ Sie haben eine hohe Verantwortung. Die
Operation muß gelingen!“ Der nur 38-jährige S. spricht weiter, weil er
merkt, die Person will persönlich werden und das ist hier inkognito….,
als sich das Gesicht restlos verfinstert und der Mann rausstößt:“Ich
habe eine große Aufgabe: Ich soll Deutschland vernichten!“
S. kann gerade noch verhindern lauthals zu lachen, beendet bald das
Gespräch und verabschiedet sich. Natürlich fragt er sich, wer das war.
Nach wenigen Tagen weiß er, daß das der RU-Außenmin. Sasonow war, der
den abgehobenen Satz prägte, er solle D vernichten.
Ja, in Folge des Krieges wurden in einem gigantischen Bruderkrieg der
großen europäischen Brudervölker die drei Kaiserreiche vernichtet und
der priv. „Geldadel“ von Dollar und heute des € installiert…..
Es fanden vor allem zu viele hoffnungsvolle junge Menschen/Männer,
Franzosen, Engländer, Schotten, Russen wie Deutsche ihren Tod und diese
konnten sich nicht weiter fortpflanzen! Sehr wichtig in dieser Betrachtung!

Nun geht die Geschichte ja weiter:
Am 23.7.1914 nimmt auf Grund der leider sich weiter und weiter
eskalierenden Situation um den Mord in Sarajevo am 28.6.1914 Wilh.II
telegrafisch Kontakt zu seinem direkten Vetter Nikolaus auf. Dazu sei
noch vermerkt, daß sich beide mindestens 2 bis 3-mal pro Jahr sahen, in
London, Kopenhagen, Berlin, Petersburg etc..

Der Wortlaut ist hier weitgehend inhaltlich korrekt:
Wilh.: „Du weißt, ich habe mit Österreich ein Beistandsabkommen und die
Situation um Sarajevo und Folgen kann, wenn die Dinge weiter eskalieren,
dazu führen, daß wir uns dann miteinander im Krieg sehen. Es kann doch
nicht angehen, daß unsere so eng befreundeten Völker als vor allem
unsere so eng verwandtschaftlichen Häuser miteinander Krieg führen. Ich
bitte Dich, das zu bedenken.“
Dieses Telegramm kommt kurzfristig mit nahezu gleichem Inhalt und der
großen Sorge auf keinen Fall in einen Krieg zu rutschen – da ohne Sinn –
als Antwort zurück.

Es sei daran erinnert, daß 1914 450.000 Reichsdeutsche in RU – nach
heutigem „Deutsch“ als Gastarbeiter – tätig sind als RA, Kaufleute,
Ärzte, Techniker, Ingenieure etc.. (Sie wurden weitgehend interniert und
kamen schon während der ersten Kriegswinter in den russ. Lagern
weitgehend um, da die Zustände schon unter dem Zaren mehr als
katastrophal waren.)
In den folgenden Tagen gehen täglich 2 bis 3 Telegramme vom Kaiser auf
den Schiffen vor Norwegen und aus dem Sommersitz des Zaren hin wie her!
Aus allen diesen Schreiben klingt in höchsten Tönen, der Wunsch einen
Krieg auf Grund der Teilmobilmachung RU zugunsten Serbiens wie der
Teilmobilmachung Österreichs dito gegen Serbien zu verhindern.

Da das am 23.12.1913 mit Betrug im US-Kongress lancierte FED-Gesetz den
Dollar in die Hände eines rein privaten Finanzkartells brachte und diese
„Mafia“ auch ihren gleichwertigen Rückhalt in der City of London wissend
genau diesen Krieg plante und nun mit Sarajevo einläuten wollte, lief
die Eskalierung Schritt für Schritt weiter. Man bedenke, daß schon
damals die Medien, also Zeitungen, sich weitgehend in Händen
Nichtdeutscher manipulierend befanden…..

Unter diesen Umständen die Entwicklung sehend, vereinbaren die beiden
Souveräne am 29.7., sich am 7.8.1914 in Riga zu treffen, um: „die
leidige Angelegenheit Sarajevo und Folgen vom Tisch zu nehmen“; also „no
war“ und „the worst case“ für das Finanzkartell, wenn der Krieg nicht
stattfindet.
So meldet der Hochgradfreimaurer Sasonow diese Hiobsbotschaft noch am
selben Tag an die City of London und diese weiter an den Grand-Orient,
Paris, die wichtigste Freimaurerloge auf dem westeuropäischen Festland
(franz. Rev., Napoleon mit der Zerrüttung Europas, Gründung aller
wichtigen deutschen Logen von dort aus, etc.).

Der Grand-Orient befiehlt am 30.7. Sasonow direkt den
Generalmobilmachungsbefehl an die RU-Truppen raus zu geben und tut dies
noch am gleichen Tage unter Umgehung des Zaren, seines Souveräns!
Es folgt der 31.7. und am 1.8. fragt Wilh. bei Nikolaus nach:“Was ist
denn bei Dir los?“ und Nikolaus antwortet: „Ja, meine Regierung hat mich
hintergangen und ich sehe wenig Möglichkeiten diese Sache zu stoppen“.
So hat ein Mann den WK I am 30.7. gestartet; nicht am 1.8.1914, denn die
russ. Truppen marschierten auf breiter Front in Vollmobilisierung mit
diesem Tage!
Wilh. II machte dann aus heutiger Sicht einen riesigen Fehler. Er
erklärte wahrscheinlich auf Grund veralteter diktiver Vorstellungen am
3.8. den Krieg. Ja, und das machte es der späteren
„Geschichtsschreibung“ – der Sieger schreibt die Geschichte – leicht,
den Deutschen die „Kriegsschuld“ allein in die Schuhe zu schieben.
Natürlich sind die Telegramme, s. o., heute nicht im Netz zu finden.
Darum hier meine längliche Epistel. Ich hielt diese mit 16/18 Jahren,
also 1956/58 in den Händen!
Auch wurden vorherige von mir im Netz verfaßte ähnliche Schriftsätze von
außen gelöscht….

Das ist die Wahrheit!

Gruß F.- H. : Horn

.

.


8 Kommentare

  1. eckehardnyk sagt:

    Es gibt die Deutschen Dokumente zum Kriegsausbruch, herausgegeben vom deutschen Auswärtigen Amt nach dem Krieg, darin sind solche Telegramme zu finden (Gegenseitige Anrede der Monarchen „Niki“ Und „Willi“. Auch eins von Baron Rothschild aus London an den deutschen Kaiser, das aber wegen technischer Probleme (England hatte die Kabel ins DR gekappt) nicht in die Hände Willis gelangt ist.

    Liken

  2. eckehardnyk sagt:

    Nicht zu vergessen: Frsncis Delaisi, La guerre qui vient, Paris 1913, deutsch: Der kommende Krieg (Berlin 1916), 46 S. Antiquarisch ca. 26 Euro (damals 20 oder 50 Pfennige). Darin zeigt der Autor die bereits 1904 mit Gründung der Entente cirdisle für 1905 geplante, von England ausgehende Verschwörung zum Krieg gegen das Deutsche Reich, was gerade noch verhindert werden konnte, indem der intrigierende französische Minister (Delcassé) entlassen wurde. 1913 war er dann wieder in derRevierung und die Pläne kamen zur Ausführung, wobei Delaisi sein Frankreich durch absolute Neutralität davor bewahren wollte, die glühenden Kohlen für GB oder dessen Strippenzieher aus dem Feuer zu holen.

    Gefällt 1 Person

  3. Wolf sagt:

    eckehardnyk 16:25

    Francis Delaisi, La guerre qui vient (Paris 1911),
    deutsche Übersetzung: Der kommende Krieg (Berlin 1915),
    digitalisiert zum kostenlosen Nachlesen und Download

    https://archive.org/details/derkommendekrieg00dela/page/n7

    Liken

  4. Wolf sagt:

    eckehardnyk 16:25

    Der kommende Krieg – Übersetzung von „La guerre qui vient“ von Francis Delaisi,
    erschienen in Paris im Mai 1911

    Leseprobe:
    „Sicher ist, wenn es nur nach dem Gefühl des einfachen Volkes in allen Staaten ginge, dann gäbe es nichts zu befürchten.
    Es ist klar, daß das deutsche Proletariat kein Verlangen hat, sich auf das unsere zu stürzen, daß die große Menge des englischen Volkes nur wünscht, in Ruhe auf dem Feld, in den Magazinen und Werkstätten zu arbeiten. Und auch die Franzosen, seien sie Arbeiter oder Bauern, Proletarier oder Bürger, internationale Sozialisten oder radikale Patrioten, haben nur einen Wunsch: den Frieden.
    Es müßte also alles gut gehen und wir könnten ganz ruhig sein, wenn die Völker wirklich die Herren über ihre Geschicke wären.
    Nun ist aber unglücklicherweise kein Volk Herr über seine auswärtige Politik.
    Deren Ausübung ist die ausschließliche Domäne einer kleinen Zahl von Staatsbeamten, die man Diplomaten heißt. Diese äußerst soignierten Leute rekrutieren sich überall, auch in unserer Republik, aus dem Briefadel oder aus dem Geldadel und sie sind alle ganz in Händen der Finanz oder der Industrie und sie arbeiten nur für deren auswärtige Anleihen und Aufträge. Ein Botschafter ist heutzutage mitsamt seinem gestickten Rock nichts anderes mehr als ein Agent der Banken oder der großen Handelshäuser.
    Man wird einwerfen, über den Botschaftern stünden der Minister des Auswärtigen als ihr Chef, und er wäre den Volksvertretungen verantwortlich.
    Was ist aber mit dieser Verantwortlichkeit? Wenn ein Abgeordneter eine Frage über irgendeine auswärtige Angelegenheit stellt, dann antwortet die Regierung immer wieder mit denselben unbestimmten und feierlichen Erklärungen über Bestrebungen zur Erhaltung des Friedens und über das europäische Gleichgewicht. Und wenn genauere Auskunft verlangt wird, weiß man die Antwort schon im voraus: es handelt sich um diplomatische Geheimnisse.
    Dank diesem System wissen weder die Völker noch die Parlamente etwas. Und ohne daß sie es ahnen, können sie durch ein paar Menschen in die schwersten Konflikte gebracht und in Kriege verwickelt werden.

    https://archive.org/details/derkommendekrieg00dela/page/n7

    Liken

  5. Thom Ram sagt:

    Wolf 20:04

    Präzise drückt dein Zitat des Francis Delaisi aus den Mechanismus, der immer noch verheerend wirkt, verfasst 1911.

    Liken

  6. Vollidiot sagt:

    Bethmann-Nollweg erklärte den Krieg!
    Nicht der planlose Willi.
    Logenbrüder unter sich.

    Liken

  7. eckehardnyk sagt:

    Dank des von Wolf eingeblendeten Delaisi-Zitats sehen wir heute im Unterschied zu damals, dass zu den „gestickten Röcken“ der Diplomaten die smarten Meinungsmacher hinzugekommen sind. Die sind freiwillig, mit Lust, Temperament und „Emotion“ dabei, die breite Straße zum Untergang akzeptabel zu gestalten.

    Liken

  8. Vollidiot sagt:

    Das Seltsame ist, daß Sasonow Deutschland vernichten will aber RU es nicht tut.
    Die RU haben den kompletten Aufmarschplan der Ötzis, berücksichtigen ihn aber nicht.
    Die Russen hatten ihr Mobilmachungssystem verändert auf wenige Tage, davon wußten die Deutschen nichts und waren überrascht als die RU nahezu sofort ihre beiden Armeen in Marsch setzten.
    Dann aber die eine, die beim Eingreifen wohl den Osten eingenommen hätte, nicht weit vom Kampfgeschehen ruhen ließ.

    So ist das mit langfristigen Plänen (der Prädiktor hat das Sagen)…………………………………………

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: