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Drei Lieder zum üben

Deutsche Lieder. Vor Rot Weiss Schwarz. Gesungen vom Volkslehrer Nikolai. Der Mann ödet eben nicht nur rum, der Mann tut Gutes.

Sehr gut.

Vielleicht singst du sie mit deinen Enkeln?

.

Erbarmt sich jemand meiner? Obschon der Volkslehrer gepflegt spricht, versteht mein Schlotterohr nicht alles, auch mit scharfen Kopfhöreren… Tippelt bitte jemand die Texte in den Kommentarstrang? Nachtrag. Hat sich erledigt! Siehe unten!

Ich würde sie danach hier raufziehen.

Danke!

.

Eingereicht von Josef.

Thom Ram, 14.01.07

.

.

EO v. Waterbrunn hat die Arbeit auf sich genommen, daankee, Wasserbrunnen Erich Oliver oder vielleicht Elisabeth Odette? 🙂

.

Wohlan, wohlan

Wohlan, wohlan, die Zeit ist nun geko-hom-men (gekommen)
habt ihr, habt ihr es denn noch nicht verno-hom-men (vernommen)
der dunklen Feinde Lüge bricht
und hell erstrahlt der Wahrheit Licht
bis alle Welt erwacht,
bis alle Welt erwacht.

Drum auf, drum auf, es gilt Deutschland zu re-he-ten (retten)
streift ab, streift ab das Joch und eure Ke-he-ten (Ketten).
Die Wahrheit ist das höchste Gut,
sie einzufordern braucht es Mut.
Das liegt in unsrer (unserer) Macht,
das liegt in unsrer Macht.

Wohlan, wohlan, lasst uns gemeinsam rei-hei-sen (reisen),
es wird, es wird der rechte Weg sich wei-hei-sen (weisen).
Steht brüderlich mit Herz uns Hand
für Deutschland einig Vaterland.
Noch ist es nicht vollbracht,
Noch ist es nicht vollbracht.

.

Land der Liebe und des Schönen
1945 Text Wilhelm Pleier, Melodie Frank Renecke und Axel Schlimper

Land der Liebe, Land des Schönen,
Land des Schaffens und der Kraft,
Land in Trümmern und voll Stöhnen,
Land in Ängsten und erschlafft

Trotz dem Hohn des Erdenballes,
trotz dem Hass der dich umstiebt,
Deutschland, Deutschland über alles,
über alles, sei geliebt

Heilig Land der hohen Meister,
Land der Weisheit und der Kunst.
Lieblig Land verworrner Geister,
Land im blutig roten Dunst.

In der Tiefe deines Waldes,
sei dein Weizen neu gesiebt
Deutschland, Deutschland über alles,
über alles, sei geliebt.

Land geplündert und geschändet,
doch des Besten nicht beraubt.
Land der Sehnsucht, nie vollendet,
Land, das an Vollendung glaubt.

Hör die Stimme klaren Halles,
hör die Stimme, die vergibt,
Deutschland, Deutschland über alles,
über alles, sei geliebt.

Hör die Stimme klaren Halles (Klang),
hör die Stimme, die vergibt,
Deutschland, Deutschland über alles,
über alles, sei geliebt.

.

Der Gott,der Eisen wachsen ließ

Der Gott, der Eisen wachsen ließ,
der wollte keine Knechte,
drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
dem Mann in seine Rechte.

Drum gab er ihm den kühnen Mut,
den Zorn der freien Rede
das er bestände bis auf Blut,
bis in den Tod die Fehde.

So wollen wir, was Gott gewollt,
mit rechten Treuen halten,
und immer im Tyrannensold
die Menschenschädel spalten.

Nanana. Auf Letzteres ich gerne verzichten wollte. Original heisst es: „nimmer“, nicht „immer“. Thom Ram

Doch wer für Tand und Schande ficht,
den hauen wir zu Scherben,
der soll in Deuschen Landen nicht
mit deutschen Männern erben.

Oh, Deutschland heil´ges Vaterland,
oh deutsche Lieb´ und Treue
du hohes Land, du schönes Land,
wir schwören dir aufs neue.

Dem Buben und dem Knecht die Acht (Ächtung),
der Speise Kräh´n und Raben
Drum zieh´n wir aus zur Hermannsschlacht
und wollen Rache haben.

Und Rache auch noch. Thom Ram

Laßt brausen, was nur brausen kann,
in hellem Licht, in Flammen
wir Deutschen alle Mann für Mann
für´s Vaterland zusammen

Und hebt die Herzen himmelan
und himmelan die Hände
und rufet alle, Mann für Mann,
die Knechtschaft hat ein Ende.

Laßt klingen, was nur klingen kann,
die Trommeln und die Flöten,
wir wollen heute Mann für Mann
mit Blut das Eisen röten.

Mit Henkers und der Knechte Blut,
oh süßer Tag der Rache
das klinget allen Deutschen gut,
das ist die große Sache.

Nochmal Rache. Bin nicht dabei, bei der Rache. Thom Ram

Laßt wehen, was nur wehen kann,
Standarten weh´n (wehen) und Fahnen
wir wollen heute Mann für Mann
zum Heldentode mahnen.

Auch viel Stolze sieht man hier,
voran den kühnen Reihen,
wir siegen oder sterben hier
den süßen Tod der Freien.

.

.


12 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. EO v. Waterbrunn sagt:

    Hallo Thom Ram,

    für mich war es nur eine Fleißarbeit, aber ich verstehe wieso der Text schlecht zu verstehen ist, wenn man nicht deutscher Muttersprachler ist.
    Die Liedschreiber verschlucken Buchstaben/Silben oder fügen Lautdoppelung hinzu, wenn die Zahl der Silben im Vers nicht mit den Takten der Melodie übereinstimmt. Ich habe also geschrieben, was Nikolai singt und in Klammern gesetzt wie das Wort richtig geschrieben wird, damit man es auch übersetzen kann.
    Das hat jetzt 1 1/2 Stunden gedauert. Danke, dass ich dir was für deine Arbeit zurückgeben kann.

    Gruß, EO

    Wohlan, wohlan

    Wohlan, wohlan, die Zeit ist nun geko-hom-men (gekommen)
    habt ihr, habt ihr es denn noch nicht verno-hom-men (vernommen)
    der dunklen Feinde Lüge bricht
    und hell erstrahlt der Wahrheit Licht
    bis alle Welt erwacht,
    bis alle Welt erwacht.

    Drum auf, drum auf, es gilt Deutschland zu re-he-ten (retten)
    streift ab, streift ab das Joch und eure Ke-he-ten (Ketten).
    Die Wahrheit ist das höchste Gut,
    sie einzufordern braucht es Mut.
    Das liegt in unsrer (unserer) Macht,
    das liegt in unsrer Macht.

    Wohlan, wohlan, lasst uns gemeinsam rei-hei-sen (reisen),
    es wird, es wird der rechte Weg sich wei-hei-sen (weisen).
    Steht brüderlich mit Herz uns Hand
    für Deutschland einig Vaterland.
    Noch ist es nicht vollbracht,
    Noch ist es nicht vollbracht.

    Land der Liebe und des Schönen
    1945 Text Wilhelm Pleier, Melodie Frank Renecke und Axel Schlimper

    Land der Liebe, Land des Schönen,
    Land des Schaffens und der Kraft,
    Land in Trümmern und voll Stöhnen,
    Land in Ängsten und erschlafft

    Trotz dem Hohn des Erdenballes,
    trotz dem Hass der dich umstiebt,
    Deutschland, Deutschland über alles,
    über alles, sei geliebt

    Heilig Land der hohen Meister,
    Land der Weisheit und der Kunst.
    Lieblig Land verworrner Geister,
    Land im blutig roten Dunst.

    In der Tiefe deines Waldes,
    sei dein Weizen neu gesiebt
    Deutschland, Deutschland über alles,
    über alles, sei geliebt.

    Land geplündert und geschändet,
    doch des Besten nicht beraubt.
    Land der Sehnsucht, nie vollendet,
    Land, das an Vollendung glaubt.

    Hör die Stimme klaren Halles,
    hör die Stimme, die vergibt,
    Deutschland, Deutschland über alles,
    über alles, sei geliebt.

    Hör die Stimme klaren Halles (Klang),
    hör die Stimme, die vergibt,
    Deutschland, Deutschland über alles,
    über alles, sei geliebt.

    Der Gott,der Eisen wachsen ließ

    Der Gott, der Eisen wachsen ließ,
    der wollte keine Knechte,
    drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
    dem Mann in seine Rechte.

    Drum gab er ihm den kühnen Mut,
    den Zorn der freien Rede
    das er bestände bis auf Blut,
    bis in den Tod die Fehde.

    So wollen wir, was Gott gewollt,
    mit rechten Treuen halten,
    und immer im Tyrannensold
    die Menschenschädel spalten.

    Doch wer für Tand und Schande ficht,
    den hauen wir zu Scherben,
    der soll in Deuschen Landen nicht
    mit deutschen Männern erben.

    Oh, Deutschland heil´ges (heiliges) Vaterland,
    oh deutsche Lieb´ und Treue
    du hohes Land, du schönes Land,
    wir schwören dir aufs neue.

    Dem Buben und dem Knecht die Acht (Ächtung),
    der Speise Kräh´n (Krähen) und Raben
    Drum zieh´n wir aus zur Hermannsschlacht
    und wollen Rache haben.

    Laßt brausen, was nur brausen kann,
    in hellem Licht, in Flammen
    wir Deutschen alle Mann für Mann
    für´s Vaterland zusammen

    Und hebt die Herzen himmelan
    und himmelan die Hände
    und rufet alle, Mann für Mann,
    die Knechtschaft hat ein Ende.

    Laßt klingen, was nur klingen kann,
    die Trommeln und die Flöten,
    wir wollen heute Mann für Mann
    mit Blut das Eisen röten.

    Mit Henkers und der Knechte Blut,
    oh süßer Tag der Rache
    das klinget (klingt) allen Deutschen gut,
    das ist die große Sache.

    Laßt wehen, was nur wehen kann,
    Standarten weh´n (wehen) und Fahnen
    wir wollen heute Mann für Mann
    zum Heldentode mahnen.

    Auch viel Stolze sieht man hier,
    voran den kühnen Reihen,
    wir siegen oder sterben hier
    den süßen Tod der Freien.

    Liken

  3. EO v. Waterbrunn sagt:

    Korrektur:
    Wohlan, wohlan, 3. Strophe, 3. Vers:
    Steht brüderlich mit Herz und Hand

    „und“ statt „uns“

    Korrektur:
    Land der Liebe und des Schönen
    Am Ende der 1. Strophe fehlt der Punkt

    2. Strophe, 2. Vers, nach dem Wort „Hass“ fehlt ein Komma.
    Am Ende der 2. Strophe fehlt ein Punkt

    3. Strophe, 2. Vers: „Lieblich“ statt „Lieblig“ – hinter „verworrnes“ fehlt die korrekte Schreibweise in Klammern: (verworrenes)

    4.Strophe, am Ende des 2. Verses fehlt ein Komma

    6. Strophe: Die 6. Strophe wird zweimal gesungen. Ich habe die Erläuterung des Wortes „Halles“ => (Klang) in der 7. Strophe eingefügt. Die sollte logischerweise an entsprechender Stelle in der 6. Strophe eingefügt werden.

    Korrektur:
    Der Gott, der Eisen wachsen ließ

    In der Überschrift fehlt ein Leerzeichen nach „Gott,“

    2. Strophe, am Ende des 2. Verses fehlt ein Komma

    3. Strophe, am Ende des 2. Verses ist ein Komma zuviel

    4. Strophe, 3. Vers „deutschen“ vorne mit kleinem „d“

    5. Strophe, 2. Vers hinter „Lieb´“ – „(Liebe)“ einfügen als Erläuterung

    6. Strophe, am Ende des 2. Vers fehlt ein Punkt, 3. Vers hinter „zieh´n“ „(ziehen) einfügen

    7. Strophe, am Ende des 2. Verses fehlt ein Komma, am Ende des 4. Verses fehlt der Punkt.

    10. Strophe, am Ende des 2. Vers fehlt ein Komma

    11. Strophe, am Ende des 2. Verses fehlt ein Komma

    Optional das deutsche Sonderzeichen „ß“ (=>sz) durch „ss“ ersetzen. Ich weiß nicht, ob das „ß“ außerhalb Europas überhaupt korrekt dargestellt wird.

    Und all diese Fehler, obwohl ich den Text im Editorfenster mehrfach kontrolliert habe…
    Gruß, EO

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  4. Thom Ram sagt:

    EO v Waterbrunn

    Herzlichen Dank schicke ich dir!

    Ich bin Schweizer, verstehe Deutsch perfekt, rede auch so, dass man mir den Schweizer schwer anmerkt, doch, haarch, meine Ohren, das sind Mohren, haben allzuviel gelitten unter Orgel, Gewehr und auch Kanone, so dass ich kaum sein kann mit Gehörgrät ohne.
    Doch Hörgerät ist teuer,
    auch hier mit ohne Steuer,
    so halt ich meine Hand ann Löffel,
    höre trotzdem nix als röffel röffel.

    Puh, hier ist Sturzregen, scheint meine Reimerei zu beeinträchtigen. Haha.

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  5. Hallo allerseits,
    da mußte ich mir doch gleich meine alte Klampfe schnappen und mit dem Volkslehrer im Duett singen :-).
    Allen Wahrheitsaktivisten viel Kraft für 2019 wünscht der
    Dorfschreiber

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  6. Bettina sagt:

    Hier das Original von „Wohl an, wohl an!“
    (https://www.youtube.com/watch?v=dx2clRz3u8E)
    Komponiert einzig für den Volkslehrer, von Wolf von Trossau.

    Eingeblendet auch der Text.

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  7. Thom Ram sagt:

    Dorfschreiber

    Schön, dass du hier aufkreuzest!

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  8. Wolf sagt:

    Dorfschreiber

    In unserem Dorf gab es auch einen Dorfschreiber. Man sagt, er hätte eine schöne Handschrift gehabt und wäre in Rechtschreibung besser gewesen als die anderen. Die Bauern ließen sich ihre Briefe von ihm schreiben. Damals gab es auch einen Rechner in unserer Straße. Der Rechner arbeitete im Rathaus. Er starb bereits vor meiner Geburt. Die alten Leute im Dorf nannten sein ehemaliges Haus auch weiterhin „das Haus vom Rechner“.

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  9. Josef sagt:

    „So wollen wir, was Gott gewollt,
    mit rechten Treuen halten,
    und immer im Tyrannensold
    die Menschenschädel spalten.

    Nanana. Auf Letzteres ich gerne verzichten wollte. Thom Ram“

    Wen wunderts. Kann ja auch nur so lauten: „… und nimmer im Tyrannensold“. Nur so ergibt es Sinn.

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  10. Thom Ram sagt:

    Josef 05:43

    Ein Buchstabe mehr, einer weniger – entscheidend, wahrlich. Ich hoffe doch sehr, dass der Text original den „n“ enthält…

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  11. Josef sagt:

    Thom Ram
    15/01/2019 um 16:48

    Ja, so ist es! https://www.youtube.com/watch?v=AXaukeVNUC8

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  12. mkarazzipuzz sagt:

    Es gab ihn(das n) auf der Veranstaltung natürlich.

    Der Gott der Eisen wachsen ließ
    der wollte keine Knechte
    Drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
    dem Mann in seine Rechte

    Mich würde mal interessieren, wie Ihr das interpretiert.
    Gab der Gott der Eisen wachsen ließ, es dem Manne in die rechte Hand, oder hat er allumfassend das Recht des Mannes ausgegeben, Waffen zu tragen?
    Letzteres wäre mir natürlich lieber.
    Ich bin gespannt…

    Lieben Gruß
    krazzi

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