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Ehrerbietung für Erni, den Honigmann

In das Erwachen der Valkyrjer hat die Freundin und Gefährtin Ernis, von ihm liebevoll „Hase“ genannt, die letzten Wochen von Erni beschrieben.

Ich danke den getreuen Seelen.

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An seiner letzten Gerichtsverhandlung nahm an seiner Seite ausser zwei Anwälten ein Mensch Teil, Ernis Freundin und Gefährtin.

Eine befreundete Seele also war da, beim letzten Prozess gegen Erni, dessen Blog Millionen Besucher zu verzeichnen gehabt hatte, der durch Honigmanntreffen mit Vielen bekannt und wohl befreundet war. Seltsam. Besucher im Gefängnis? Keine. Es beschäftigt mich. Ich nehme es zu Herzen, will es, dessen eingedenk, besser machen.

Und es lässt mich mahnen.

Lasst und Menschen ehren und damit stärken, so lange sie hier weilen. Sind sie gegangen, können wir für das Versäumte nur noch Abbitte leisten. Sage es deinem Schreiner, Salatverkäufer, Hauswart, sage es dem Komponisten, dem Strassenmusiker, dem freundlichen Kellner, dem ehrlichen Gemeindevorstand, wie du ihn und seine Arbeit schätzest.

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Ich fühle hinein. Mein Gefühl sagt mir, dass es Erni gut geht. Dankbar zufrieden schaut er auf sein Leben zurück und geht frei voran.

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Thom Ram, 25.08.06

 

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Des Hases Brief

Ich bedanke mich dafür, daß ihr euch heute zum Gedenken an Euren Honigmann, meinem Erni, zusammengefunden habt.

Vielen von Euch war gar nicht bewußt, daß es mich, Uschi, die Lebensgefährtin Eures „Honigmanns „ gibt.

Ich lernte Erni, vor 26 Jahren an seinem Stand in Dangast kennen.

Er hatte zu der Zeit eine gutgehende Imkerei aufgebaut.

Er hatte erkannt, wie wichtig die fleißigen Bienen für die Gesundheit sind.

Sein Buch „Gesundheit durch die Bienen“ hatte er zu dieser Zeit bereits geschrieben und veröffentlicht – allerdings in einer anderen Coverversion angelehnt an Wilhelm Busch.

Er war beliebt – auch und gerade bei der Damenwelt.

Somit ergab es sich, daß wir gegenseitig unsere Reize näher „betrachteten“ und ein 1. kleines Feuerwerk der LIEBE ausbrach, welches dann zu einer tiefen Freundschaft wurde.

Vor 13 Jahren kam es dazu, daß Erni zu mir zog.

In den Jahren in denen wir zusammen lebten nannte er mich immer und ausschließlich „Hase“.

Es ergab sich so und er hatte seine Freude dran.

Aus der langjährigen Freundschaft wurde eine Liebe, die ich, wenn ich ehrlich bin, schon immer für ihn empfand und immer noch empfinde.

Erni war immer jemand, der sich für das Weltgeschehen und gesundheitliche Aspekte interessierte.

Lange Jahre schrieb er für eine hiesige Tageszeitung eine Kolumne, die „Der Honigmann sagt“ hieß.

Als Erni das Internet für sich entdeckte, eröffnete er erstmals einen Blog, der auch „Der Honigmann sagt „ hieß, jedoch noch nicht bei WordPress war.

Ich meine es war das Jahr 2010 , in dem der WordPressblog „Der Honigmann sagt“ begann.

Wir waren überrascht, zu was für einer großen Plattform für Menschen- nicht nur in Deutschland, sondern weltweit – dieser Blog wurde.

Da Erni von Natur aus ein Mensch war, der es liebte in der Öffentlichkeit zu stehen und er auch in der Lage war, Themen für die er „brannte“ darzustellen, ergab es sich, daß die ersten Honigmanntreffen geboren waren.

Ende des Jahres 2011 lernte Erni Tanja, der er den Namen TA KI gab , kennen.

Ab Ende 2012 hat Erni mit TA KI zusammen den Blog, die Treffen und den Shop gestaltet und geführt.

Außerdem starteten zu Beginn 2012 Die Honigmannnachrichten, für die auch im Laufe der Zeit im Vordergrund- bei YouTube ein zusätzliches Gesicht durch Conny bekam und im Hintergrund wurden die Honigmannnachrichten durch Thomas- Kruxdie erstellt.

Wie die Wirren und Irren des Lebens so sind, kam es zu vielen Mißverständnisse, welche nicht zuletzt durch Erni selber verursacht wurden.

Die Zeit im Gefängnis, war für ihn Einsamste, für mich war die größte Enttäuschung, die letzte Gerichtsverhandlung am 19.12.29017. Von der soweit ich informiert bin, eine öffentliche Bekanntmachung im Internet erfolgte, mit der Bitte dort zu erscheinen.

Am 19.12. begann die Verhandlung um 11:00 h im Amtsgericht Varel.

Anwesend waren der Richter, der Staatsanwalt, Erni, mit seinen beiden Rechtsanwälten und ich.

DAS WARS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich habe mich gefragt, wo all die Leute sind, die für Erni „SO VIEL“, wenn nicht sogar „ALLES“ empfinden.

Sein Rechtsanwalt fragte Erni: „ Wo sind all ihre Freunde?“

Holger hatte erst verschlafen, dann einen Bandscheibenvorfall und Tanja war gesundheitlich absolut nicht in der Lage dort hinzukommen.

Nur, WO WAR DER REST???

Das letzte Mal, daß ich meinen Erni lebend sah, war am 08.02.2018 bei einem Besuch im Gefängnis in Meppen.

Seine Nieren arbeitete nicht richtig, seine Beine waren enorm dick und er hustete und würgte Schleim.

In den darauffolgenden 14 Tagen rief Erni täglich bei mir an, zu dieser Zeit war ich bei Tanja und auch mit ihr sprach er täglich.

Ab dem 15.02 fiel Tanja auf, daß mit seiner Atmung etwas nicht stimmt.

Sie sagte ihm sehr eindringlich, daß er Wasser in den Lungen hat und sofort zum Arzt gehen soll.

Wir wußten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, daß die Ärzte im Gefängnis ihn mehrfach versuchten ihn dazu zu überreden ins Krankenhaus zu gehen.

Das erfuhren wir nach seinem Tod durch seinen Rechtsanwalt

Uns allen ist bekannt wie stur Erni sein konnte.

So wurde er am 20.02.2018 Notfallmäßig in ein Krankenhaus nach Lingen gebracht.

Diagnose: Nierenversagen ( mal wieder) und drohendes Herz- Kreislaufversagen.

Das letzte Mal als ich und Tanja mit Erni sprachen, war am 22.02. 2018. Er sagte uns, daß er seine Beine nicht mehr „unter Kontrolle hätte“, nicht mehr Stehen und Laufen könnte.

Meines Erachtens wußte Erni, daß dieses Leben seine Zielgerade erreicht hat.

Ich konnte eine große Angst in seinen Worten fühlen.

Ab diesem Moment wurde mir klar, daß ich Erni nicht mehr lebend wiedersehe.

Mir wurde bewußt, das sich ein großes Kapitel meines Lebens schließen würde.

Am Freitag, den 23.02. riefen wir, wie in den Tagen zuvor auf der Station im Krankenhaus an.

Zu unserer Überraschung sagte man uns, daß Erni in den Morgenstunden auf die Intensivstation verlegt worden ist.

Nach langem bürokratischem Hin und Her wurden wir durch den Stationsarzt aufgefordert, so schnell wie möglich Erni zu besuchen, da er im Sterben liege.

Tags zuvor noch wurde uns genau dieser Besuchstermin seitens der Justiz strikt verweigert.

So kamen wir gegen 15:00h ( Holger, Tanja und ich) auf der Intensivstation an.

Der Stationsarzt empfing uns und erklärte uns, daß Erni in ein sogenanntes künstliches Koma gelegt werden mußte.

Da sein Herz drohte zu versagen und Erni alle Medikamente ablehnte.

Er wäre somit in völliger Panik und bei vollem Bewußtsein bereits Stunden zu vor und somit am 23.02.2018 verstorben.

Durch diese tiefe Narkose beruhigte sich das Herz- Kreislaufsystem, jedoch hatte Erni nicht nur Nierenversagen und drohendes Herz- Kreislaufversagen, sondern hinzu kam noch eine akute Blutvergiftung, die bei einem so ausgeprägtem gesamtheitlichen Bild an Diagnosen häufig hinzukommt, welche mit hohen Antibiotika-Gaben versucht wurde in den Griff zu bekommen.

Somit sah ich Erni in diesem Leben zum aller letzten Mal.

Ich dachte es zerreißt mir das Herz, da er offensichtlich im sterben lag.

Tanja, die die Beine von Erni genauer betrachtete, sagte mir, daß ein fortgeschrittener Prozeß einer unwiderruflichen Todesphase ablief.

Am Samstag morgen den 24.02. um 08:45 Uhr , rief uns der Stationsarzt an und teilte uns mit, daß die Blutvergiftung weiter vorangeschritten war und die Verfärbung an Ernis Haut nicht nur die Beine, sondern bis zu den Schlüsselbeinen vorangeschritten war.

Da Erni seine Patientenverfügung vorliegen hatte, die keine Lebens erhaltenden Maßnahmen beinhaltete und der Arzt mir sehr liebevoll und glaubwürdig beschrieb daß nur noch die Herzlungenmaschine und die Infusion Erni künstlich am Leben erhalten, aber der Tod unausweichlich sei.

Er gab mir, die von mir erbetene Bedenkzeit.

Ich hatte das tiefe Gefühl, so als wenn mir jemand sagt :“ Laß mich gehen!“

Ich gab Holger und seiner damaligen Lebensgefährtin, die Gelegenheit, Erni das Allerletzte Mal zu sehen und wies darauf hin, daß er wahrscheinlich bereits verstorben sein wird, wenn sie dort ankommen.

Sie fuhren gegen 10:oo Uhr von Friedeburg ins Krankenhaus in das 137 km entfernte Lingen.

Erni verstarb in Anwesenheit des Krankenhauspersonals um 10:17. am 24.02.2018. So wurde es mir mitgeteilt.

Folgendes möchte ich Uschi, Ernis „ Hase“ hier nun klarstellen:

Die Gestaltung der Beerdigung meines Lebensgefährten Ernst Köwing fiel mir aufgrund meiner tiefen Trauer und des Verlustes meiner großen Liebe sehr schwer.

Ich versuchte mir vorzustellen, wie unzählige Menschen, die ich in meinem Leben zuvor nie, oder sehr selten gesehen habe, auf dem Letzten Weg von Erni erscheinen .

Zeitgleich erinnerte ich mich an die letzte Gerichtsverhandlung, bei der niemand dieser Menschen erschien.

Auch in den 4 Monaten in denen Erni im Gefängnis war, besuchte ihn nicht einer davon.

Zudem fiel mir ein daß auch niemand von denen Erni im Krankenhaus in Oldenburg,im Dezember und Januar 2015 bei der großen Bauchdeckenoperation , besucht hat.

Ich alleine traf somit zwei Entscheidungen:

1.: Die öffentliche Bekanntgabe seines Todes, sollte am 05. März in Salzburg auf seiner letzten Veranstaltung, die er mitplante, erfolgen.

Da ich mit meiner Trauer und der gesamten Gestaltung- nicht nur die Beerdigung betreffend, sondern Abmeldung, Versicherungskündigungen, Auto, u.s.w. beschäftigt war.

Wenn ich ehrlich bin, war ich auch nicht gewillt Allen, die dann anrufen würden so unmittelbar, all das, was ich HIER NUN erkläre, jedem ins kleinste Detaille zu erzählen –

aus all dem bisher genannten ergab sich somit für mich die 2. Entscheidung.

2.: Die Beerdigung im kleinen familiären Rahmen zu gestalten.

Man muß meine Entscheidungen nicht mögen, jedoch akzeptieren!!!

Mir mißfiel zudem der Gedanke, daß bei der Trauerfeier jemand anwesend sein könnte, der von sich denkt, einen größeren Verlust als ich erlitten zu haben.

In der Zeit danach traf ich weitere Entscheidungen, von denen fast alle umgesetzt wurden.

Somit ist es nun so, daß die Ware des Shops weitestgehend bei mir eingelagert wurde.

An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei Cornelia – Conny bedanken, die nicht nur immer zuverlässig die Honigamnnnachrichten vorlas, sondern auf Ernis Drängen hin, etwas mehr als 1400 Bücher „ Gesundheit durch die Bienen“ bei sich in Thüringen eingelagert hat, da bei uns in Friesland kein Platz war. Cornelia, diese Bücher werden in nächster Zeit durch eine Spedition bei Dir abgeholt.

Als Dankeschön, mochte ich Dir Einige Bücher schenken, mit denen Du machen kannst, was Du möchtest.

Somit werden bei Dir 1200 Bücher demnächst abgeholt.

Wo ich gerade beim DANKEN bin, möchte ich hier weitere persönliche Worte anbringen.

An Thomas, Kruxdie, der sich immer um die Nachrichten gekümmert hat, was sehr viel Zeit an jedem Tag erforderte und an Holger der an sich immer für uns da war, wenn es etwas zu Fahren, oder schwer zu tragen gab.

An Beide hier ein herzliches Dankeschön.

Ein besonderes Dankeschön gebührt Tanja, denn ohne Tanja hätte es keine Gedenkfeier für Erni geben können.

So etwas zu organisieren ist nicht einfach, es muß so vieles bedacht werden, die Meisten sind dazu gar nicht fähig.

Aber Tanja hat hat fast alle Honigmanntreffen gemanagt und alle waren „wohlgelungen“ .

Mittlerweile verbindet uns eine tiefe Freundschaft.

Sie hat mir trotz ihrer gesundheitlichen Situation , die sie von Dezember 2017- bis Ende April 2018 durchlebte, in meiner schwersten Zeit, viel Kraft, Stärke und auch Liebe gegeben.

Ich habe miterleben dürfen, wie sie körperlich und seelisch einen Wandlungsprozeß durchmachte, den ich SO noch NIE erlebt hatte.

Ihr könnt euch jetzt, wenn ihr sie seht nicht vorstellen, was sie in den 2 Monaten bis Februar durchmachte.

Es gab Momente, da glaubte ich, sie würde es „nicht schaffen“.

Ihr tiefer Glaube an eine Macht und ihr Glaube an die Heilungskräfte ihres Körpers, haben ihr die Kraft gegeben durchzuhalten.

Tanja, Du hast immer zu Erni gehalten und Du schenkst ihm nun hier die Freude über dieses Gedenktreffen.

Damit ist nach allen Unstimmigkeiten über Ernis Blog u.s.w. nun Ruhe und Frieden eingekehrt.

Ich danke Dir für Alles.

Auch sämtlichen Referenten, die Erni die Treue gehalten haben möchte ich hiermit meinen Dank aussprechen.

Erni ist an diesem Wochenende bei euch und ich weiß, daß er sich darüber riesig freut. Schön daß Ihr alle nun in Wemding seid, auch DANKE an den Wirt Harald.

Auch ich werde gedanklich bei Euch sein.

Seht es mir nach, daß ich nicht persönlich erscheinen möchte, aber ich fühle und spüre, daß es mir „ZUVIEL“ wird.

Das Freie reden liegt nicht jedem, mir auch nicht.

Somit hoffe ich, daß Euch meine geschriebenen Worte zu Herzen gehen .

Liebe Grüße, Ernis „HASE“- Uschi

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Zum Original

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4 Kommentare

  1. Michael Ballhorn sagt:

    Der Blog mit dem Honigmann wurde Mitte letzten Jahres (also noch Monate vor der letzten Bundestagswahl Ende September 2017) von bundesdeutschen Behörden vom Netz genommen wohl aufgrund angeblich „rechtsradikaler“ und womöglich sogar „antisemitischer“ Tendenzen, wenn ich Recht erinnere. habe auch darin gelesen gelegentlich. das ist traurig, daß der Blogbetreiber sogar ins Gefängnis mußte und dort dann auch noch im Gefängnis-Krankenhaus verstarb. hab ich eben erst mitbekommen, mein Beileid den Angehörigen *traurig guck* und *ganz doll fremdschäm*

    Gefällt mir

  2. Wir kommen wieder.

    „Beruf
    Ich bin dazu berufen, der Wahrheit Zeugnis zu geben; an meinem Leben und an meinen Schicksalen liegt nichts; an den Wirkungen meines Lebens liegt unendlich viel. Ich bin ein Priester der Wahrheit; ich bin in ihrem Solde; ich habe mich verbindlich gemacht, alles für sie zu tun und zu wagen und zu leiden. Wenn ich um ihrer willen verfolgt und gehaßt werde, wenn ich in ihrem Dienste gar sterben sollte, – was tät‘ ich dann sonderliches, was tät‘ ich dann weiter, als das, was ich schlechthin tun müßte?

    Si fractus …
    Ich hebe mein Haupt kühn empor zu dem drohenden Felsengebirge und zu dem tobenden Wassersturz und zu den krachenden, in einem Feuermeere schwimmenden Wolken und sage: ich bin ewig, und ich trotze eurer Macht! Brecht alle herab auf mich, und du Erde und du Himmel, vermischt euch im wilden Tumulte, und ihr Elemente alle, schäumet und tobet und zerreibet im wilden Kampfe das letzte Sonnenstäubchen des Körpers, den ich mein nenne; – mein Wille allein mit seinem festen Plane soll kühn und kalt über den Trümmern des Weltalls schweben; denn ich habe meine Bestimmung ergriffen, und die ist dauernder als ihr; sie ist ewig, und ich bin ewig wie sie.

    Der Genius der Taten
    Habt ihr den goldeinen Flügel des Genius je rauschen gehört, – nicht dessen, der zu Gesängen, sondern dessen, der zu Taten begeistert? Habt ihr je ein kräftiges: » Ich will!« eurer Seele zugeherrscht und das Resultat desselben trotz aller sinnlichen Reizungen, trotz aller Hindernisse nach jahrelangem Kampfe hingestellt und gesagt: » Hier ist es!«? Fühlt ihr euch fähig, dem Despoten ins Angesicht zu sagen: »Töten kannst du mich, aber nicht meinen Entschluß ändern!«? Habt ihr? – könnet ihr das nicht, so weichet von dieser Stätte, sie ist für euch heilig.“ (Johann Gottlieb Fichte) http://gutenberg.spiegel.de/buch/ein-evangelium-der-freiheit-8280/5

    Mit Fichtes Worten würde ich eine Grabrede für den Honigmann einleiten. Das Wort Grabrede mag ich nicht. Ich stelle mir eine Rede zum Abschied auf einem Bahnhof oder Hafen vor – also eine Abschiedsrede mit der Hoffnung, daß der Reisende mit neuen Erkenntnissen und neuer Kraft zur Wahrheitsfindung zurückkommt und somit zu dem, was den Menschen im Sinne des Schöpfers gebiert.

    In diesem Zusammenhang möchte ich auch nochmals dringend auf die Notwendigkeit der Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung hinweisen (Honigmann hatte eine, wie ich lese), die vielleicht die letzte monetäre Ausschlachtung in diesem Leben verhindern könnte.

    https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2016/12/07/patientenverfuegung-und-vorsorgevollmacht-gegen-organraub/

    Ich schließe mein Gedanke zum Honigmann mit Fichtes Wort:

    Überzeugung
    Ich habe im Tone der Gewißheit geschrieben, weil es Falschheit ist zu tun, als ob man zweifele, wo man nicht zweifelt. Ich habe über alles, was ich schrieb, reiflich nachgedacht und hatte also Gründe, nicht zu zweifeln. Daraus nun folgt zwar, daß ich nicht ohne Besonnenheit rede und nicht lüge: aber es folgt nicht, daß ich nicht irre. Das weiß ich nicht; ich weiß nur, daß ich nicht irren wollte.

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  3. makieken sagt:

    @LdT

    hab Dank des Gedenkes eines großen alumnus portensis und des Gedenkens an den Honigmann durch seine Worte.
    Ein trauriges Zeichen der heutigen Gesellschaft, da Menschen vermeinen der Freunde viele zu haben, und am Ende doch allein gehen. Selbst erlebt und daher mein volles Mitgefühl für Uschi. Ich vermeine zu erahnen, wie es sich für sie anfühlte. :/

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  4. Jan sagt:

    Wir sehen uns wieder…keine Frage….

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