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Claude AnShin Thomas / Vom Killer über die Not zum Menschen

Die Biografie ist so kurz wie eindrücklich. Nein, nicht jeder Mensch muss erst Killer sein, durch tiefe Not gehen, um Friedensfürst zu werden. Doch Friedensfürsten zu sein, dazu sind wir alle gerufen.

Friedensfürst? Ein wahrer Fürst horcht, fragt und respektiert seine Gegenüber. Ein wahrer Fürst setzt seine Fähigkeiten FÜR Menschen und Mutter Erde ein.

Jeder von uns kann Solches tun, auch ohne Vietnamhintergrund.

thom ram, 17. 06. 2014, überarbeitet 26.03.06 (2018)

Quelle: http://www.buddhanetz.org/projekte/claude.htm

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Claude AnShin Thomas

Claude Thomas war ehemals US-Vietnamkriegssoldat und ist heute Schüler der Zen-Meister Thich Nhat Hanh und Tetsugen Glassman Roshi, buddhistischer Mönch und weltweiter Friedensarbeiter.

Nach einer schweren, von Gewalt und Missbrauch geprägten Kindheit meldete er sich als Siebzehnjähriger freiwillig zum Kriegseinsatz in Vietnam. Als Kommandierender einer Hubschrauberstaffel wurde er für den Tod Hunderter von Menschen verantwortlich. Er nennt sich selbst heute einen „Killer“. Im Alter von 19 Jahren kehrte er mit schweren Verwundungen in die USA zurück. Nicht fähig, mit seinen traumatischen Erfahrungen zurechtzukommen und von der amerikanischen Gesellschaft ausgestossen, hatte er danach, wie viele andere Vietnam-Veteranen lange, leidvolle Erfahrungen mit Obdachlosigkeit, Drogensucht, Arbeitslosigkeit, Straffälligkeit und sozialer Isolation.

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Im Rahmen eines Retreats für Vietnam-Veteranen begegnete er 1990 dem vietnamesischen Zen-Lehrer Thich Nhat Hanh, der ihn zum tiefen Anschauen und Berühren seines Leidens führte. Ihm wurde klar, dass durch die Verdrängung der Wurzeln seiner Gewalt und seines innersten Leids der zerstörerische Kreislauf von Misstrauen, Gewalt und Aggression immer weiter fortgesetzt wird. Auf Einladung von Thich Nhat Hanh lebte Claude Thomas anschliessend 3 Jahre in dessen klösterlich buddhistischer Gemeinschaft von Vietnamesen in Südfrankreich.

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Claude erfuhr unter seinen ehemaligen „Feinden“, die ihn offener aufnahmen als seine eigenen Landsleute, eine tiefe innere Verwandlung. Seither ist sein Leben ganz der Aufgabe gewidmet, für den Frieden in der Welt zu wirken. Er ist Mitglied der ‚Buddhist Peace Fellowship‘ und er unternahm zahlreiche Friedensaktivitäten u.a. 1995/96 einen Friedensmarsch in Begleitung anderer Kriegsveteranen sowie japanischer Mönche, der ihn von Auschwitz über Kroation und Bosnien, Israel, Irak, Indien, Kambodscha bis nach Vietnam führte.

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Im Jahre 1995 wurde Claude Thomas von dem Zenmeister Tetsugen Bernard Glassman Roshi, dem Leiter der Zen Community of New York und Gründer der sozial engagierten Greyston Foundation in Yonkers (New York) zum Zen-Mönch mit dem Dharma-Namen Anshin (Geist des Friedens) geweiht. Damit zugleich wurde Claude erstes Mitglied des von Glassman Roshi gegründeten Zen Peacemaker Ordens.

Seit 4 Jahren spricht Claude in zahlreichen Vorträgen in den USA und Europa von seinen leidvollen wie transformierenden Erfahrungen, führt Tage der Achtsamkeit und einwöchige Meditations-Retreats durch und hat vielen Menschen bereits einen völlig neuen und verwandelnden Zugang zu den Wurzeln ihres tief verborgenen Leids eröffnet.

Claude hat auch an mehreren der von Glassman Roshi durchgeführten Strassenretreats unter Obdachlosen und Drogenabhängigen in den USA teilgenommen und leitet inzwischen auch selbst solche. Das erste Strassenretreat mit Claude Thomas in Deutschland fand im Oktober 1997 zusammen mit 18 Teilnehmern in Berlin statt.

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Kontakt zu Claude AnShin Thomas:

Zaltho-Foundation: Christine Hoffmann, Am Hessenberg 34, D-58313 Herdecke, Tel: 02230/623 700, Fax: 02330/624 009 oder Thomas Schmied, Berlin: Tel / Fax: 0(049)30 / 611 25 33 oder Martin Frischknecht, Winterthur (Schweiz): Tel: 0(041)52 / 212 33 71

 


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52 Kommentare

  1. Axel Tigges sagt:

    So sehe ich das wg. seiner Darstellung auch, ich habe ihn 1995 auf der Friedensuni in Berlin erlebt und war danach 7 Jahre im Orden Intersein von Thich Nhat Hanh als Sanghaleiter tätig, um zu erfahren, wie man mit Meditation und Sprache mehr Frieden stiften kann. UND einige versuchen das ja auch hier. UND da braucht noch viel mehr Übung, denn mit dem Frieden können wir Berge bewegen…

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  2. gabrielbali sagt:

    „Vom Killer zum Menschen“ impliziert fuer mich, dass ein Killer (noch) kein Mensch waere. Sorry, aber das scheint mir eher die Sprache des Poebels bzw. der Unwissenden zu sein. Ich denke, dass wir stets den Respekt vor den Menschen bewahren und halten muessen, wollen wir mit unseren friedlichen Absichten glaubhaft bleiben. Auch ein Killer ist als Mensch inkarniert, auch wenn er hier unbeliebt scheinende Aufgaben erledigt. „Vom Killer zum fuehlenden Menschen“ waere zum Beispiel eine fuer mich tragbare Loesung, denn das „Fuehlende“ koennte man einem Killer eventuell – bzw. zumindest teilweise – absprechen. An Deiner Stelle wuerde ich diesen wunderbaren Artikel mit einem kluegeren – und vor allem menschenfreundlichen – Titel versehen…

    Oder wolltest Du zum Ausdruck bringen, dass „der Killer“ fuer Dich kein Mensch ist?

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  3. thomram sagt:

    @gabrielbali

    Ein Wesen in Menschenkörper, welches vom Hubschrauber aus kühl killt, ist in seiner Tagesbewusstheit wahrnehmungsmässig auf Robotniveau runtergeschraubt. Diese Manifestation ist ein Killer. So mein Sprachgebrauch.

    Dass diese Manifestation aus höherer Sicht eine kitzekleine Ausstülpung eines Grösseren ist, und dass auch diese Manifestation eben so göttlich ist wie der schönste Sonnenaufgang – wer wollte das in Abrede stellen? Für mich ist jede sekrup (für Nichtindonesier: Schraube) so heilig wie Dschiises Kreist himself.

    Hat hier jemand gesagt, ein Killer sei nicht göttlich?

    Soweit ich es nachvollziehen kann, hat die (jajaja, selber hergezogene) äussere (jajaja, innere) Not den Claude bewegt, sich zu öffnen und mit Forschen zu beginnen. Er hat sich selber zu entdecken begonnen und ist zum Menschen geworden.

    Es mag sein, dass ich den Begriff „Mensch“ missbrauche. Ich setze ihn dann ein, wenn ich jemanden benenne, welcher „strebend sich bemüht“. Goethe, solltest du das Dreiwortzitat nicht kennen.

    Und, ja, es gibt in Menschenkörper inkarnierte Wesen, denen ich strebendes sich Bemühen abspreche. Wenn du es wünschest, können wir auch die als „Mensch“ bezeichnen, weil sie zwei Beine, zwei Augen, eine Nase und einen Schwanz / eine Vagina vorzuweisen haben.

    Ich schlage vor, dass du jeden der Ebengenannten als „Menschen“ bezeichnest, indes ich „Mensch“ begrifflich einschränke.

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  4. gabrielbali sagt:

    „Ho’oponopono“

    (ich antworte nur mi einemWort)

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  5. gabrielbali sagt:

    Haettest Du Dich bloss 10 Minuten aufmerksam mit dem Thema „Ho’oponopono“ befasst, wuerdest Du Dich fuer solch zynische, herablassende Kommentare schaemen. Ich befuerchte allerdings, dass Du gar nicht bemerkst, wie sehr Du Dich (immer wieder) ueber andere Menschen stellst. Dazu gibt es – und das koennte hilfreich und letztlich heilsam sein – ein passendes Fuenfwortzitat im Alten Testament der Bibel, im Buch der Sprueche Salomos, Kapitel 16, Vers 18.

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  6. @Garibali ich wurde mir mit “Ho’oponopono” meine DU Botschaften anschauen, und alles bei mir finden, WOR WAR kann von mir aus in die Vergangenheit oder Krieg führen, es ist nicht einfach zu erweitern doch es erleichtert mich, wenn ich nicht mehr recht haben muss.
    herzlich Axel

    p.s. was Thich Nhat Hanh dazu gedichtet hat möchte ich nicht vorenthalten:

    „Bitte, nenne mich bei meinem wahren Namen!
    Betrachte es ganz tief:
    Jede Sekunde komme ich an,
    sei es als Knospe in einem Frühlingszweig
    oder als winziger Vogel mit noch zarten Flügeln,
    der im neuen Nest erst singen lernt.
    Ich komme an als Raupe im Herzen der Blume
    oder als Juwel, verborgen im Stein.

    Ich komme stets gerade erst an,
    um zu lachen und zu weinen,
    mich zu fürchten und zu hoffen.
    Der Schlag meines Herzens ist Geburt und Tod
    von allem, was lebt.
    Ich bin die Eintagsfliege,
    die an der Wasseroberfläche des Flusses schlüpft.
    Und ich bin auch der Vogel, der herabstürzt, um sie zu schnappen.
    Ich bin der Frosch, der vergnüglich im klaren Wasser eines Teiches schwimmt.
    Und ich bin die Ringelnatter,
    die in der Stille den Frosch verspeist.
    Ich bin das Kind aus Uganda, nur Haut und Knochen,
    mit Beinchen so dünn wie Bambusstöcke.
    Und ich bin der Waffenhändler,
    der todbringende Waffen nach Uganda verkauft.
    Ich bin das zwölfjährige Mädchen, Flüchtling in einem kleinen Boot,
    das von Piraten vergewaltigt wurde
    und nur noch den Tod im Ozean sucht.
    Und ich bin auch der Pirat,
    mein Herz ist noch nicht fähig, zu erkennen und zu lieben.
    Ich bin ein Mitglied des Politbüros
    mit reichlich Macht in meinen Händen.
    Und ich bin der Mann, der seine Blutschuld an sein Volk zu zahlen hat
    und langsam in einem Arbeitslager stirbt.

    Meine Freude ist wie der Frühling.
    So warm, daß sie die Blumen auf der ganzen Erde erblühen läßt.
    Mein Schmerz ist wie ein Tränenstrom.
    So mächtig, daß er alle vier Meere ausfüllt.
    Bitte, nenne mich bei meinem wahren Namen!
    Damit ich all mein Weinen und Lachen zugleich hören kann.
    Damit ich sehe, daß meine Freude und mein Schmerz eins sind.
    Bitte, nenne mich bei meinem wahren Namen!
    Damit ich erwache!
    Damit das Tor meines Herzens von nun an offen steht,
    das Tor des Mitgefühls.“

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  7. Petra von Haldem sagt:

    @Gabrielbali

    Wer Ho’oponopono praktiziert, wird schwerlich einen Kommentar dieser Art posten können……………

    denn JEDER Du-Satz ist ein offenbarer ich-Satz, der uns helfen kann in der Selbsterkenntnis und somit möglicherweise zu Ho’oponopono
    .
    Claude könnte uns a l l e n ein wunderbares Vorbild sein, um unsere unerkannten Killertendenzen, d,h, ururalte Verletzungen, zu integrieren und somit ins Ganze zu bringen und somit zu heilen.

    ich schreibe das, weil mir Dein Beitrag 18/06/2014 um 2.10 als öffentlicher Mitleser weh tut.
    ich habe weder Zynismus noch Überheblichkeit in thomrams Worten erleben können.

    Da Du Ho’oponopono kennst, ist mir ja schon vergeben 🙂

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  8. ohnweg sagt:

    Mörder kann man nicht frei herumlaufen lassen. Notwehr ist Urinstinkt und damit heilig. Gefallenen kann man aufhelfen wenn sie einsichtig geworden sind. Dann können sie mit guten Taten überzeugen und zum Schluss sich selbst vergeben.

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  9. @Petra von Haldem Für Deine klare Botschaft in Bezug auf Du Botschaften und die Erkenntnisse von Ho’oponopono danke ich Dir herzlich. klarer hätte ich das nicht sagen können.
    „Notwehr ist Urinstinkt und damit heilig“
    @Ohnweg
    Wer hat diesen Urinstinkt, wenn er den Auftrag ausführt andere zu töten?
    Jesus sagte von seinen Peinigern: „Sie wissen nicht was sie tun.“ Ist er dem Urinstinkt gefolgt oder war er heilig?
    Wäre es also eine Verpflichtung von den Vietnamesen gewesen, Claude Anshin Thomas zu töten? Er hatte diese Angst. Deshalb fragte er die Nonne Chan Kong, ob er im Kloster ein Stacheldraht um sein Zelt legen dürfte, was sie ihm gestattet hat, weil sie keine Angst hatte, das irgendeiner der Mönche ihn töten wollte, obwohl er viele deren Mitbrüder getötet hat. So gibt für mich zum Instinkt noch etwas, was darüber hinausgeht und das ist, wenn man Ho’oponopono anwendet oder das was Thich Nhat Hanh in seinem Gedicht: “Bitte, nenne mich bei meinem wahren Namen!“ verstanden hat. Und diese Kraft hat Claude Anshin Thomas erreicht und er konnte dadurch andere erreichen, die in einer ähnlichen Situation waren wie er das ist wunderbare Friedensarbeit.

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  10. @ Ohnweg Ich weiß nicht wie viele 100.000e Soldaten an der Front von ihren eigenen Soldaten getötet wurden, als klar wurde, dass sie Not waren, nicht töten wollten, und sich lieber selbst verstümmelten. Wer war denn da heilig? Die, die die anderen zum Töten gezwungen haben, weil sie in Not waren, oder die die getötet wurden, weil sie nicht töten wollten? Ich glaube diese Überlegung hat etwas mit Gewinnen Wollen zu tun, und wer die Gewinner daran hindert zu gewinnen, wird auch heute häufig getötet. Und o frage ich mich, wo will ich noch Gewinner sein und das manifestiert sich selbst in der Sprache. Deshalb glaube ich auch eher, das wir Menschen jenseits von Sprache friedlicher begegnen können, mit Musik in mir und um mich herum z.B.

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  11. thomram sagt:

    @
    Gabriel, Ohnweg, Promi, Peti,
    Ich sage Dank für eure Botschaften. Sie sind für mich von A bis Z lehrreich.

    @Alle
    Gibt es jemanden von euch, welcher gut rezitiert, das Gedicht aufnimmt und in die Tube stellt?
    Das wäre herrlich und käme eine Weile auf die Startseite. 🙂

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  12. Petra von Haldem sagt:

    @ prometheus141

    Ja, es war interessant. Synchronizitäten zu erleben.
    Als ich meinen kleinen Beitrag oben abschickte, war der von Dir -husch- schnell dazwischen,
    den hatte ich also vorher noch gar nicht lesen können.

    Von Herzen Danke auch für Deine zusätzlichen Infos und vor allem für das wunderschöne Gedicht.

    @thomram

    Danke, dass Du diesen Beitrag oben reingestellt hast.
    ich wußte davon, hatte es aber vergessen.

    Seit meiner neuen „Zahnsituation“ ist es mir (vorerst?) nicht mehr möglich zu rezitieren, was ich vorher gemacht habe.
    Meinen gesamten Sprechablauf muß ich neu lernen. Das wird dauern.
    Bis sich ein Sprecher findet, läse ich es gerne auf der „Start“-seite, das war immer sehr schön, dort neues Überraschendes zu finden.

    @ohnweg

    ich brauche eine Weile, um eventuell zu einer „Gefühls-Beschreibung“ kommen zu können bezüglich der „heiligen Notwehr“.

    Das ist ein äußerst interessanter Aspekt, den ich so noch nie gesehen habe.

    Dass es einen „heiligen Zorn“ gibt, das weiß und kenne ich, bei „heiliger Notwehr“ bin ich noch nicht „durch“ 🙂

    Selbstverständlich ist es heilsam/heil-ich Lebendes zu schützen………
    Habe ich „vergessen“, mit geistigem oder mentalem Schutz „vorzubeugen“, werde ich vor physische Tatsachen gestellt…..
    .
    Tja, was macht heil?
    danke für die Anregung.

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  13. ohnweg sagt:

    Mit der heiligen Notwehr bin ich anscheinend missverstanden worden, deshalb will ich meine Ansicht darüber etwas mehr beschreiben:
    Notwehr kann einen Einzelnen betreffen oder einen ganzen Organismus wie ein gewachsenes Volk. Notwehr beinhaltet auch ein bestimmtes Hausrecht das man verteidigen muss. Eben Abwehr oder Notwehr um schlimmeres zu vermeiden. Der Aggressor ist immer der Schuldige und muss die Folgen tragen die er herausgefordert hat. Jede Spitzmaus verteidigt sich mit heftigen Bissen.

    Oder zum Beispiel: soll man dem Bösen tatenlos zusehen wie sie es treiben? Bösem kann man nur mit Stärke Einhalt gebieten. Das Gesetz des Stärkeren gilt. Dieses Gesetz ist wertelos. Es hilft nur dem Stärkeren und nicht dem Guten oder dem Bösen. Es ist nicht parteiisch.

    Bösem muss man strikt entgegenwirken. Dann wird es nicht überhand nehmen, so wie heute. Gutem muss man die Hand geben. Gutes kann seine Kräfte potenzieren. Man kann diese Kraft von mir aus auch Liebe nennen. Gutes ist schöpferisch. Böses ist mörderisch, zerstörerisch. Und deshalb wird am Ende das Gute siegen. Weil das Eine wächst und das andere vermodert. Aber nicht reibungslos! Und das ist durch Lebenserfahrung und die traurige Menschheitsgeschichte abgesichert.

    Philosophie ist hilfreich um Seelenfrieden zu bekommen. Wenn man mitdenkt! Das Schwert ist hilfreich wenn es geschärft ist. Wenn einer eine Waffe gegen irgendein Familienmitglied von mir richtet ziehe ich blank. Ich werde töten um mein Familienmitglied zu retten. Da bin ich weder böse noch gut sondern handle zweckmässig wie es der Notwehrinstinkt von mir verlangt. Denn ein Familienmitglied ist ein Teil von mir. Da beisst die Maus keinen Faden ab und ich lasse mir von Spitzfindigkeiten mein Recht auf Notwehr nicht madig machen. Zweimal in meinem Leben habe ich blank gezogen, musste aber nur Warnschüsse abgeben. Ich habe den Tätern indirekt geholfen keinen schwerwiegenden Fehler zu machen der ihr Leben gekostet hätte. Hätten sie Schiessprügel bei sich gehabt hätte ich sofort gezielt geschossen. Ohne Skrupel und Gewissensbisse hinterher.

    Ich gehe mit zwei Beinen auf dem Erdboden und habe keine Flügelchen im Rücken. Umständehalber habe ich meine ganze Familie zur Wehrhaftigkeit erzogen. Das hat uns schon viel Unheil erspart. Heil heisst ganz und ich konnte meine Familie ganz bewahren. So einfach ist alles. Jetzt haben meine Söhne mein Führungserbe übernommen. Die hauen dem Bösen auf die Fresse. Auf gut deutsch gesagt. Hoffentlich werde ich jetzt nicht schon wieder missvertanden. Ich kann nicht immer Streicheleinheiten verteilen.

    Ein Mensch oder ein Volk darf niemals verweichlicht werden. Sonst ist es um den Menschen oder das Volk geschehen. Das Böse hat Angriffsflächen und wird sie auch schamlos ausnützen. Dies wird sich auch im Garten Eden nicht ändern. Höchstens im Paradies auf Wolke sieben. Geld ist Dreck aber Waffen sind Gold im Lebenskampf um das Gute oder das Böse. Und deshalb braucht man für ein spitzes Taschentuch inzwischen einen Waffenschein in der Besatzungszone.

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  14. ohnweg sagt:

    Wenn man meinen obigen Kommentar richtig versteht so wird man begreifen, dass die Stärke des Guten Kriege verhüten können. Es ist masslos verantworungslos sich dem Bösen auzuliefern weil man an das Gute glaubt. Von und für wen werden die Kriege geführt? Das sollte man nicht vergessen zu hinterfragen. Und dann können wir diese Diskussion von der richtigen Seite her beleuchten.

    Es fehlen Gotteskrieger und Lichtbringer! Um es einmal esoterisch auszudrücken. Und Durchblicker die auf dem Boden stehen. Das sind klare Worte mit klarem Verstand geschrieben und brauchten keine himmlischen Intuitionen von „oben“. Die bekommt man dann in einem Verteidigungsfall wenn man auf sie achtet. Allerdings der Feind auch, denn die Intuitionen sind wertelos. Und dann hilft nur noch die Klugheit vorgesorgt zu haben. Es gibt ein Ehrenkodex in Kampfhandlungen. Man sollte wieder ihrer gedenken. Ein starker Mensch kann generös sein. Ein Schwacher muss zu linken Methoden greifen. Und ein unehrenhafter Mensch gehört im Krieg erschlagen und sonst nichts, bevor der Schaden zu gross wird!!!

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  15. Petra von Haldem sagt:

    Lieber ohnweg,

    die männliche Seite in mir sieht das ganz genauso.
    danke für Deine Ausführungen.
    Das fängt bei der Kindererziehung und bei der Selbsterziehung alles schon an….
    na ja , neues Kapitel…Thema: Würde, Ehre u.s.w.

    Ja, gestolpert war ich nur beim „heilig“, aber es ist schon so,
    wenn ich evntuell viel Schlimmeres rechtzeitig verhindere, kann da durchaus ein Heil drin sein.

    Aber nun lasse ich das „heilig“ mal wieder in Ruhe..:)

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  16. Petra von Haldem sagt:

    @ ohnweg

    p.s. was macht Dich so sicher, dass Gotteskrieger und Lichtbringer angeblich fehlen??
    ich nehme durchaus Truppennachschub wahr, nicht nur bei den „Religiösen“ 🙂

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  17. thomram sagt:

    @Ohnweg

    Würdest du das in deiner Terminologie unter Instinkt einordnen?
    Folgendes:
    Wenn ich für mich alleine sorgen muss, habe ich eine Beisshemmung. Sie wurde in der Kindheit gelegt, wenn ich mich wehrte, machte ich immer den Zweiten.
    Was ich eigentlich fragen will:
    Wenn ich mit Frau und Kind unterwegs war, habe ich mich bei Gefahr ohne im geringsten zu zögern und im Bewusstsein von selbsverständlicher Kraft vor sie gestellt. Ist das etwas von dem, was du als Instinkt bezeichnest?

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  18. @ alle
    Das Problem ist nur das Wort WENN. Ich habe schon vorher einen gedanklichen Plan und schließe dadurch andere Lösungen, die sich ergeben könnten. Da begrenze ich mich selbst. Manchmal braucht es nur eine Geste, um das Drama aufzulösen. Das ist für mich Zuversicht oder zue Sicht.

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  19. ohnweg sagt:

    @thomram

    Zu der ersten Frage: Mein Grossvater hat mir beigebracht, dass ich die Fäuste benützen soll um mich zu verteidigen. Falls eine Übermacht droht soll man schnelle Füsse haben. Das war noch zu Zeiten als ich oft bei der Versperpause von ihm (mein Grossvater hatte eine Bäckerei) auf seinem Schoss sass und er mir das Lesen beibrachte. Dies nahm ich zu Herzen und bin immer gut damit gefahren. Ich hatte dadurch keine Beisshemmungen und konnte meinem Recht Nachdruck geben. Ich würde dies als eine Intelligenzhandlung einordnen. Im heissen Kampf sollte man instinktiv handeln. Dann sind sämtliche Sinne geschärft und man entwickelt sehr grosse Kräfte und aberwitzig schnelle Reaktionen. Man muss nur den Dingen seinen Lauf lassen. Strassenkämpfe, die ich in meiner Jugendzeit viel hatte, waren ein gutes Trainingsfeld. Instinktiv handelnde Strassenkämpfer sind fast unschlagbar, auch wenn sie das aussehen einer verhungernden Ratte haben. Damals gab es noch die Jugendbanden die sich in den Ruinen niedergelassen hatten. Damals hatten wir eine eigene Ordnung und einen eigenen Ehrenkodex eingehalten. Man muss bedenken, dass viele ihre Väter verloren haben. Unter meinem Grossvater hatte ich einen würdigen Ersatz.

    Die zweite Frage würde ich als absolute Instinkthandlung einordnen. Eine unmittelbare Gefahr droht für Familienmitglieder oder sich selbst. Wenn der Gegner aktiv wird sollte man unbedingt seinem Instinkt nachgeben ohne zu überlegen. Dann kann man Berserkerkräfte entwickeln. Biologisch nachweisbar. Natürlich kann man auch Kampfübungen erlernen und sie einsetzen. Aber ein Ernstfall ist immer etwas einmaliges. Bei der Bundeswehr hatten wir eine Allkampfausbildung. Da wurde auch ein Stöckelschuh als Waffe akzeptiert. Nur wurde da fast kein Ehrenkodex mehr mit eingebaut. Und deshalb die vielen Verfehlungen auf dem Feld. Die Bundeswehr wurde in dieser Hinsicht noch nicht besonders geprüft. Ehrenlose Völker trainieren ihren Soldaten jeden Ehrenkodex ab. Und das sind dann die wahren Mörder und nicht der Soldat im Schützengraben der seine Familie und sein Volk verteidigt. Dies sollte eigentlich klar sein und unterschieden werden. Sonst kommen wir auf keinen gemeinsamen Nenner.

    Das Problem ist immer für wen man seine Waffe zieht. Für die Bunzelrepublik würde ich nicht einmal einen Finger rühren. Ich würde mich mit meinen Familienmitgliedern in den Wald zurückziehen und jeden abknallen der uns zu nahe kommt ohne sich als Freund erkennen gegeben zu haben.. Allerdings bei Bürgerwehren um Unrecht zu bekämpfen würde ich sofort mitmachen. Nicht aber ohne meine Familie unter Schutz zu wissen. Ansonsten geht die Familie für mich vor. (Mein Genpuuul muss ja erhalten bleiben)!

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  20. ohnweg sagt:

    @Petra

    Zu Gotteskrieger und Lichtbringer.
    Im Vertrauen, ich auch. Nur halte ich mich oft zurück um die Gutmenschen nicht der Ohnmacht nahe zu bringen. Sie sind von falschen Gewissensbissen geplagt genug. Schnell hat man einen Herzkasper. Aber eines ist sicher, thomram ist einer von uns. Das rieche ich 100 Km gegen den Wind. Nur er muss halt mit vielen Sichtweisen fertig werden. So wie wir auch oft. Sonst hagelt es Seitenhiebe die sich gewaschen haben. Und das ist unnötig.

    Uns eint ein Klebstoff namens Friedenswillen. Aber dem widerspricht nicht die Notwehr, die Selbstverteidigung und den Kampf um das Gute. Im Gegenteil. Es wurde lange genug dem Surren der Sirenen nachgegeben. Viel wurde versäumt aus Gründen die ich nicht aufzählen muss. Jeder Aufgeklärte hat ja schliesslich eine lange Suche hinter sich.

    Wenn das System kippt haben wir ein Ziel vor Augen. Und das ist es was zählt. NIE WIEDER KRIEG! Aber diesmal vom Herzen ausgehend. Also können sich die Gegensätze wider befreit in der Mitte treffen. Einer für alle, alle für einen.

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  21. luckyhans sagt:

    @ ohnweg:

    Tut mir leid – ich weiß noch von keinem Soldaten im Schützengraben, der seine Familie und sein Volk verteidigt hat.

    Alle bisherigen Kriege waren und sind von politischen und wirtschaftlichen Kräften angezettelt worden, die daraus ihren persönlichen Nutzen gezogen haben, und die Soldaten AUF ALLEN SEITEN waren immer nur das „Kanonenfutter“.
    Das Märchen vom „bösen Russen“ (Kommunisten/Kapitalisten/Revanchisten/…, Polen/Juden/Tschetschenen etc.pp. – jeder setze das ein, was man ihm seinerzeit erzählt hat) ist VON GRUND AUF falsch und dient ausschließlich dem „teile und herrsche“ – wer da in unserer Zeit noch „hehre Beweggründe“ sieht, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

    Ist es denn tatsächlich so schwer zu begreifen, daß es von uns allen abhängt, ob es zu solchen Situationen kommt, in denen die Gewalt die Oberhand gewinnt?
    Interessante Fakten:
    Nicht nur, daß weit über 90% aller aus den Schützenwaffen verschossenen Munitionen in allen Kriegen NICHT ihre „Weich-Ziele“ treffen – schon das weist auf die natürlichen Hemmungen der Menschen hin, ihresgleichen einfach auf Befehl „umzulegen“.
    Nein – es ist sogar so, daß bei allen Gefechten und Schießereien, ob zwischen Verbrecherbanden oder selbigen und der Polizei, ebenfalls ca. 90% aller Schüsse daneben gehen – und das bei einer durchschnittlichen statistischen Schußentfernung von deutlich unter 10 Metern.
    Vielleicht geschieht das nicht mit Absicht, aber das Unterbewußtsein ist wohl auch beim härtetsten Killer noch nicht ganz ausgeschaltet.

    Das sind statistische Fakten, die aus begreiflichen Gründen (Waffenlobby) nur nicht allgemein publiziert werden – da ich mich berufsmäßig seit 20 Jahren mit diesem Gebiet befasse, kann ich dazu aus fachlicher Erfahrung sprechen – jeder einigermaßen gebildete Polizei-Waffenfachmann und -ausbilder wird das bestätigen.

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  22. gabrielbali sagt:

    @ luckyhans

    Zitat: „Tut mir leid – ich weiß noch von keinem Soldaten im Schützengraben, der seine Familie und sein Volk verteidigt hat. Alle bisherigen Kriege waren und sind von politischen und wirtschaftlichen Kräften angezettelt worden, die daraus ihren persönlichen Nutzen gezogen haben, und die Soldaten AUF ALLEN SEITEN waren immer nur das ‚Kanonenfutter‘.“

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    100% Zustimmung!

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  23. wir haben von Vätern und Großvätern gelernt, die im Krieg für kapitale Interessen gefallen sind, wir haben gesehen wie sie fanatisiert wurden und wie der heutige Bundespräsident im Sinne des Kapitals das wieder tut. Unsere Ahnen erlebten erzeugte Knappheit, was den materiellen Mangel des Einzelnen erhöht, je größer dieser Mangel wird, desto leichter fallen Menschen auf Worte bekannter GAUCKler herein. so kann man die Großväter verstehen, sie konnten uns aus ihrer Apfelpflücksprache nichts anderes lehren. Doch wir kennen heute die Zusammenhänge und können damit das System der Isoliertaktiken der Mangelerzeuger in uns unterlaufen. Denn wir merken, der Gewinner ist genauso ein Verlierer weil auch er geopfert wird, die Botschaft der Guidestones IST: 500 Millionen sollen überleben, das wären bei 7 Milliarden Menschen 7,14% wer meint da von uns überleben zu können? Warum häufen sich die ÜBERFALLE? Warum werden die Bettler mehr und mehr vertrieben? Es ist der erzeugte Mangel in einer Gesellschaft in der in Wien alleine soviel Brot weggeworfen wird als in Graz gegessen wird! es wird an der Erzeugung von Mangel gearbeitet, durch Luft- Wasser und Boden- Verseuchung, also die Menschen und die Nahrungsmittel werden vergiftet und natürliche Heilmittel verboten, Kriege werden unter falscher Flagge angezettelt und dem Ahnungslosen damals Russland unter Jelzin werden die Bodenschätze mit Hilfe des erzeugten Luftgeldes gestohlen, wehrt sich einer wie Putin, wie damals der Irak, der Iran, Libyen, die mit anderen Währungen als mit dem Dollar = GOTT abrechnen wollten, werden als die Inkarnation des Bösen dargestellt, als auch insgesamt der MOSLEM, der anscheinend das ZINSverböt noch stärker in seiner Religion verankert hat. Was dabei nicht vergessen wird, die Kirchen, die von selbstloser LIEBE reden, sind als GUTMENSCHEN Feinde des Systems, deshalb werden sie diffamiert, Abtreibung also Tötung von Leben ist wichtiger, denn das Ziel heißt ca. 95% der Menschen sind zu vernichten, da stören Gutmenschen, oder?

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  24. ohnweg sagt:

    Die nackte Realität muss ich akzeptieren. Alles andere ist Traumtänzerei!!! Ein Wechsel steht noch in den Sternen. Selbstverständlich arbeite ich auch darauf hin.

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  25. @ OHNWEG
    Doch die Hoffnung wird durch Träume genährt, hier ist jemand, der die reine Realität akzeptiert hat, er ist an Krebs gestorben, und wieder von den Toten auferstanden, seine Erfahrungen:
    „Ich hatte Krebs im Endstadium, als ich 1982 starb. Eine Operation war nicht möglich, und eine Chemotherapie würde mich noch mehr in ein Gemüse verwandeln. Ich hatte nur noch eine Lebenserwartung von 6-8 Monaten. In den 70er Jahren war ich ein Informationsfreak gewesen, und ich verzweifelte zunehmend angesichts der nuklearen Krise, der ökologischen Krise und so weiter. Da ich keine spirituelle Grundlage hatte, setzte sich bei mir der Glaube fest, dass die Natur einen Fehler gemacht hatte und dass wir wahrscheinlich eine Krebsgeschwulst auf diesem Planeten waren….“
    http://www.initiative.cc/Artikel/2004_11_08%20Nahtoderfahrung.htm

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  26. ohnweg sagt:

    Nun, Krebs im Endstadium hatte ich letztes Jahr auch. Und meine Lebenserwartung war höchsten noch zwei Wochen. Eine Bestrahlung hat meine Kokosnussgrosse Metastase in der Leiste zum Schmelzen gebracht und auch mit der eigentlichen Krebsgeschwulst im Enddarm aufgeräumt. Inzwischen habe ich wieder 20 Kg zugenommen. Ob ich hinterm Berg bin weiss ich nicht. Die Chemo habe ich dankend abgelehnt. Allerdings besonders spirituell bin ich nicht geworden. Höchstens etwas vorsichtig mit dem Essen. Von Anfang an hat mich der Krebs moralisch nicht fertiggemacht. Der Arzt, wo mir die Nachricht mit bemitleidenswerter Mine überbrachte, fragte mich noch ob ich seelsorgerische Hilfe nötig hätte? Ich habe dankend abgelehnt und mir nichts nahe gehen lassen. Mich konnte alles am Arsch lecken. Als Pflegefall habe ich Pflegegeld bekommen. Das war schon etwas. Das Einzigste was mir geholfen hat war mein ruhiges Gemüt das mich in lebensbedrohlichen Lagen noch nie im Stich gelassen hat.

    Und jetzt renne ich zum Arzt um eine Bescheinigung für einen Schwerbehindertenausweis zu bekommen mit Gehbehinderung. Da kann ich dann den öffentlichen Nahverkehr kostenlos benützen. Ansonsten würde ich einen grossen Kreis um jeden Schulmediziner schlagen. Obwohl mir die Bestrahlung mit inzwischen erheblichen Nebenwirkungen eine Pause oder vielleicht sogar eine „Heilung“ verschafft hat. Schmerzen haben mich in das Netz der Medizinkrake getrieben. Was man nicht alles so in Kauf nimmt.

    Mein Krebs war nicht seelisch bedingt sondern kam einwandfrei von schlechten Essensgewohnheiten. Zu viel Süsses usw. Der Oberarzt auf der Krebsstation hat mir noch frech ins Gesicht gesagt, dass Essen bei Krebs keinen Einfluss hätte. Ich habe dazu geschwiegen und wusste und spürte, dass er voll sich selbst und mich angelogen hat. Ich habe ja, als es ernst wurde, meinen Lebensgang nachverfolgt warum ich Krebs im Enddarm bekommen habe. Es war ein ewiges Auf und Ab. Immer wenn ich schlecht gegessen habe bekam ich Beschwerden. Leider habe ich nicht auf meinen Körper gehört. Jetzt hat mir mein Körper gezeigt wie ich mit ihm umzugehen habe. Jeder Krebs ist so einzigartig wie die Meschen verschieden sind.

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  27. pieter sagt:

    ohnweg ich fühle mit Dir, bezüglich der Schmerzen,wenns schlimm wird versuchs doch mal mit einem fetten Joint

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  28. ohnweg, nun ich kann Deine Einschätzung verstehen, und es gibt noch viele andere Möglichkeiten zu reagieren, deine Einsicht gilt ja erst mal für Dich. schwierig wird es wenn wir aus diesen Erfahrungen EIN Konzept kreieren.

    viele grüße
    axel

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  29. ohnweg sagt:

    @pieter

    Keine schlechte Idee! Ich habe allerdings die Zähne zusammengebissen und die Arschbacken zusammengekniffen und gewartet bis der Schmerz nachlässt. Sämtliche Schmerzmittel habe ich abgeschlagen. Ich lasse mich nicht gerne vergiften. Krebs ist schon schlimm genug.

    Aber es war ein absolutes Abenteuer von 65 Kg innerhalb zwei Monaten auf 48 Kg herunterzurasseln und dann innerhalb eines halben Jahres wieder 68 Kg auf den Knochen zu haben. Ich bin 174 cm gross und in meiner Glanzzeit hatte ich 86 Kg drauf.

    Allerdings eine ausserkörperliche Erfahrung konnte ich im Kindesalter erleben. Ohne Tod gewesen zu sein. Es war während einer Operation. Also nichts aussergewöhnliches. Seither habe ich keine Angst mehr vor dem Tod. Höchstens vor der Todesart. Krebs ist nicht die angenehmste. Ein Schuss in das Genick ist da von dem Schicksal gnädiger. Peng und Abflug!

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  30. pieter sagt:

    Oh wau ohnweg, eine schei.. Erfahrung. Meine Schmerzbewältigung (Nierensteine und ein plötzliches Verschieben der Wirbelsäuse auf Grund fehlender Bauchmuskulatur nach einer Operation war genau gegenteilig, nicht Zähne zusammenbeissen und warten bis vorbei ist, ich hab irgendwann versucht mich zu Entspannen soweit es möglich war und bin bewusst in den Schmerz gegangen. Ich wieß nicht ob es nur einbildung war, aber das verkrampfen hat aufgehört und der Schmerz war nicht mehr so beissend.
    Eine ausserkörperliche Erfahrung durfte ich in Jungen Jahren auch machen, ohne äusseren Anlass.
    Es reichte aber grad mal mich liegen zu sehen und einmal ums Haus zu schauen, dann wurde ich von Freunden aufgeweckt. Die hatten angst, ich nicht.
    Aber alles passt schon so. Die Sache mit dem Joint hab ich schon ausprobiert, es funktioniert.
    Hoffentlich hast Du jetzt keine Schmerzen mehr
    LG, Pieter

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  31. JEDER von uns hat andere und wie bei Pieter und Ohnweg einschneidende Erfahrungen gemacht, ob die Bewertung warum man diese Erfahrungen gemacht hat so stimmen, kann ich nicht beurteilen, nur mir erschien die Erkenntnis von Mellen-Thomas Benedict logisch, weil sie mit den Erkenntnissen, die jenseits von Schuld gesammelt wurden übereinstimmen. Er hat das Feindbild in sich erkannt, so wie das z.b. Thich Nhat Hanh in seinem Gedicht: BITTE NENNE MICH BEI MEINEM WAHREN NAMEN formuliert hat, oder die Quantenphysik mir bewusst macht, obwohl ich mich noch ungesund ernähre, denn ich schütze mich mit dem Spruch NICHT WAS IN DEINEN MUND HEREINKOMMT IST GIFTIG- SONDERN WAS AUS MEINEM DENKEN HERAUSKOMMT.So stelle ich fest, dass meine Begeisterung mein Immunsystem stärkt obwohl ich nicht allzu gesund lebe, Freude verbreiten schafft ein Feld von Annahme und das kann sich erweitern ohne das es zu meinem Krebs wird; denn mit meiner Art zu leben bin ich kein Vorbild, dass viele suchen, und damit wird jeder das größere Miteinander bei sich selbst erfahren dürfen, Vorbilder erschaffen Polarisierungen, die dann kompatibel werden, wenn die Anhänger nicht schon für IHRE VORBILDER „KÄMPFEN“. das kannst du in vielen wunderbaren spirituellen Gruppen beobachten, wie im Fußball auch BROT & SPIELE: WIR SIND DEUTSCHLAND und all diese SUCHE nach Einheit ist, die Spaltung fördert.

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  32. luckyhans sagt:

    Warum mag nur keiner mal zugeben, daß er auch noch in alten Denkmustern steckt?
    Lieber suhlt man sich in persönlichen Befindlichkeiten… die sind auch wichtig, aber demagogische Parolen sollte man doch unterlassen können, oder sich zumindest dafür entschuldigen.

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  33. @luckyhans was meinst du jetzt genau. was für dich alte Denkmuster sind? und was soll da demagogisch sein?

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  34. Petra von Haldem sagt:

    sagt mal, ist das der luckyhans, der hier sonst die tollen Beiträge schreibt oder die Naturbetrachtungen einstellt?

    Tja, multiple Angelegenheit oder jemand hat den Nick geklaut….

    Wat all jippt…(was es alles gibt) 🙂

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  35. PETRA VON HALDEM danke, das bin ich auch. eine Multpersönlichkeit ich möchte nur wissen was demagogisch und alte Denkmuster sind, dann kann ich nachschauen wo da noch was Unerlöstes ist 🙂

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  36. ohnweg sagt:

    @pieter

    „Soweit es möglich ist Entspannt zu bleiben und durch die Schmerzen zu gehen“. Genau dieses Rezept habe ich angewendet und bin gut damit gefahren. Ja, Hanf ist ja ein sehr gutes Hausmittel. Und deshalb wird er schlecht gemacht. Und das Verbot wurde aus Konkurrenzgründen ausgesprochen. Ich glaube wegen der Baumwolle.

    Schmerzen habe ich nur noch wenn ich auftrete wo meine Metastase war. Aber ansonsten habe ich meine Ruhe. Aber es zwingt mich zumindest Krücken zu Hilfe zu nehmen. Aber ich bin Rentner und kein Langstreckenläufer und werde spielend damit fertig. Aber ab und zu ein Pfeifchen mit grünem Afghan ist ja auch ganz gut. Wird ja sicher bald erlaubt werden. Denn die „Herren“ riechen damit ein Geschäft zu machen. Die Gefahr liegt halt wie bei allem in der Dosis. Ich selbst habe keine Suchtgefahr. Und meine Kinder sind gottseidank auch stark und alt genug um selbstverantwortlich zu sein. Alkohol ist da viel heimtückischer.

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  37. luckyhans sagt:

    @ promi u.a.:

    Denkmuster: eines hab ich oben deutlich gemacht – ein anderes: „die Erzeugung von Mangel“ – der Mangel wird nicht erzeugt, sondern in der Verteilung hergstellt – ERZEUGT wird genug für alle; ein anderer: „Die Kirchen als Gutmenschen … Feinde des Systems“ – dies sind alle Diener des Systems, keine Feinde; „an Krebs gestorben“ – bitte bei Dr. Hamer nachlesen oder bei Dr. Mauch oder bei anderen, was der sog. „Krebs“ und die sog. „Krankheiten“ sind; usw. – wir sind voll von diesen Denkmustern, die uns aufgenötigt wurden und von denen wir uns nicht lösen WOLLEN… – weil sie so schön einfach und bequem sind.
    Wer zum Weg nach innen aufruft und dann voll im Außen stecken bleibt, der sollte seine inneren Widersprüche selbst erkennen können – sonst ist er für mich ein Demagoge – tut mir leid, wenn ich jetzt jemandem zu nahe getreten bin, aber Wahrheit kann auch mal weh tun.

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  38. ohnweg sagt:

    Entschuldigung wenn ich so viel privates ausplaudere. Aber gelebte Erfahrungswerte sind halt am Besten weiter zu geben. Für manche kann es auch Mut geben. Und Unterstellungen können mir den Buckel herunterrutschen. Wenn einer glaubt ich bin ein Märchenonkel soll er halt den Kommentar übergehen. Man kann es nicht allen recht machen. Dafür habe ich ja auch Pluspunkte. Das Karma wird mich schon nicht unterkriegen.

    Wie viele mitbekommen haben besitze ich viele Facetten. Je nach Laune wirken sie sich aus.

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  39. thomram sagt:

    @Petra

    Ich schwöre:
    Ich habe mit Beklemmung genau das Gleiche gedacht. Ist das Luckyhans?

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  40. thomram sagt:

    @Ohnweg
    Wir wissen, dass jeder Mensch eh nur von sich selber erzählen kann. Noch ist es üblich, so zu tun, als ob man „objektiv“ „nicht Persönliches“ sagen und schreiben würde. Das ist natürlich Unsinn. Sobald einer den Mund aufmacht, gibt er Persönliches frei.

    @Alle Lebenserzähler
    Ich bin berührt von eurer Offenheit.
    Nebenbei, Offenheit ist Bestandteil von bumi bahagia.

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  41. @ LUCKYHANS
    jeder ist da wo er ist richtig
    und vielleicht hat das selbst
    Dr. Hamer nicht verstanden
    ich glaube nicht an Gurus
    und ich bin kein Guru das
    überlasse ich den Tauben

    KONZEPTE SIND NICHT DAS
    LEBEN – SONDERN DURCH
    DAS LIEBEN WIRD MEINE
    UMGEBUNG SICHTBARER
    UND DAS ERLEBE ICH AUCH
    HIER – ES ERWEITERT MICH

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  42. pieter sagt:

    @ohnweg
    prima wie Du es schaffst, der eine so der andere anders, es geht uns gut

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  43. no one sagt:

    Auch wenn ich nach diesem Kommi gesperrt werden sollte, kann ich es mir nicht verkneifen…
    zähle ich mich doch lieber zu den „Schlipstretern“, statt zu den „Speichelleckern“.

    Schließe mich dem Kommi von gabrielbali 17/06/2014 UM 23:22 an, denn es müffelt schon ein wenig nach Clickbaiting (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Clickbaiting)… mit solchem Artikel-Titel.

    Nichtdestotrotz zeigt der Artikel, dass eine fehlgeleitete Seele sich vom „Bösen“ ins „Gute“ wandeln kann, w e n n die Umstände, Umgebung und Begegnungen der Seele weiterführend hilfreich wohlgesonnen sind. Nicht jeder Seele ist dieses Glück der Gnade gegeben. Der „Umgang“ formt den Menschen. Claude AnShin Thomas hätte sonst vermutlich, für den nächsten „Schuss“ Heroin o.Ä., wieder töten können wollen.

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  44. jpr65 sagt:

    Und noch ein gutes Foto von ihm:

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  45. jpr65 sagt:

    Als ich bei der Bundeswehr war, herrschte noch kalter Krieg, es war 1985/86. Vorher habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht, was Krieg bedeutet. Ich dachte immer nur: Der auf der anderen Seite im Schützengraben, der hat auch ein Familie, Eltern, Geschwister.

    Und warum schießt man aufeinander? Weil es befohlen wurde oder weil der andere angefangen hat.

    Immer aus Angst. Ohne Angst schießt keiner. Angst vor dem „Feind“ oder Angst vor der Hinrichtung wegen Befehlsverweigerung, im schlimmsten Falle. Und doch haben sich „feindliche“ Soldaten oft gegenseitig geholfen, wenn es keiner mitbekommen hat.

    Für mich gilt jetzt: Sei der Frieden, den du bringen willst!

    Ja, das hört sich sehr nach Eso an, aber das IST WAHR.

    Aber wenn das nicht funktioniert, weil der andere total uneinsichtig ist, nun, dann ist auch Notwehr erlaubt, solange eine Not besteht.

    Krieg ist nie Notwehr! Weil der Soldat keine freie Entscheidung treffen kann, sondern Befehlen gehorchen soll. Die irgendwelche Machthaber aus ihren sicheren Sesseln zu verantworten haben.

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  46. dellejack sagt:

    Einjeder bekommt mindestens ne zweite Schangse im selbigen Leben, oda aba wird tsum nx-ten Male reinkarniert, so daß er lerne mit sich und seiner Behausung der vielen, vielen Gefühle im Klaren tsu sajn; in Liebe mit sich und Allem. (macht er doch ganz gut)
    Gewalt ist noch nicht mal den Namen der Stoffwechselendproduktion wert, also bedarfs keiner Worte wie heilige Selbstverteidigung als Rechtfertigung zur Gewaltanwendung……jeder Gedanke an Gewalt muß so weit weg sein, so daß ein leerer Raum entstehe, in welchen sich Angreifer selbst determinieren, sollte ich, die Familie, oder gar Schutzbefohlene von eben jenen mit Leid, Elend oder Pein überzogen werden, denn ich bin …die Erlösung für selbige die sonst kein Argument……; da gibts überhaupt kein Zweifel, also wiad so nicht gedenkt

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  47. jpr65 sagt:

    dellejack
    27/03/2018 um 16:23

    Das gewaltfreie Leben ist das Ziel. Aber da muss man erstmal hinkommen!

    Was machst du, wenn einer mit dem Messer vor dir steht und dich und deine Familie töten will oder Schlimmeres?

    Und mit dem nicht zu reden ist?

    Bist du ein Jedi, der den einfach umfallen und einschlafen lässt, dann freue dich.

    Aber wenn nicht?

    Gefällt 1 Person

  48. gabrielbali sagt:

    .

    „Was machst du, wenn einer mit dem Messer vor dir steht und dich und deine Familie töten will oder Schlimmeres? Und mit dem nicht zu reden ist?“

    .

    Das ist eine interessante, wie auch spannende Frage!

    Solange ich – und sei es nur tief in meinem Inneren – den Gedanken von „Notwehr“ in mir trage, hafte ich an, auf der Ebene von Wehren, Verletzen und gegebenenfalls auch der des Toetens, also auf der Ebene von Gewalt. Da ist dann die Wahrscheinlichkeit (bzw. „Gefahr“) in meinem Leben einem gewaltbereiten Angreifer zu begegnen, tatsaechlich gegeben und vielleicht sogar ziemlich gross.

    Gehe ich jedoch auf die naechsthoehere Ebene, mache ich also Entwicklung, indem ich das Konzept von Notwehr hinter mir lasse, weil ich verletzen und toeten grundsaetzlich ausschliesse, kann ich einem solchen Angreifer fortan nicht mehr begegnen, da es ihn auf jener hoeheren Ebene schlichtweg gar nicht gibt. Gewaltbereite Menschen bewegen sich ausschliesslich auf niederen Ebenen, solange zumindest, bis sie Gewalt abschwoeren, hundertprozentig abschwoeren. Das Resonanzgesetz bzw. das Prinzip der Anziehung wird hier wirksam und es ist unser bester Schutz.

    Ich selbst halte es, seit mehreren Jahrzehnten bereits, mit dem „die zweite Backe hinhalten, wenn dir einer auf die eine schlaegt“ und, man staune, ich fahre stets gut damit. Ich wurde im laufe der Jahre immer wieder „geprueft“ und das war ausnahmslos spannend. Mir gelang es mehrfach, noch bevor die Angreiferhand meine erste Backe traf, also noch waehrend die Angreiferhand auf mich zukam, die blitzschnelle Entscheidung zu treffen, stillzuhalten, den Angriff als wertvolles Geschenk, als wichtige Pruefung zu sehen und, wenn es doch dazu kommen sollte und ich getroffen werde, mich bereit zu machen, auch die zweite Backe hinzuhalten. Bestehen wir solche Pruefungen, noch bevor der erste Schlag trifft, kommen wir aus der unangenehmen Nummer sofort heraus ohne ueberhaupt den Schlag abzubekommen oder irgendwie anders Schaden zu erleiden und wir steigen folglich auf.

    Ich erlebte in meinem langen Leben mehrere solcher Pruefungen und konnte dabei die ueberaus interessante Beobachtung machen, dass die diversen Angreifer in diesen Situationen ebenfalls die Chance erhielten, mit mir gemeinsam aufzusteigen – ausgeloest durch meine friedvolle Entscheidung, die meinerseits aber innerhalb von Sekundenbruchteilen erfolgen muss. In solchen Momenten dehnt sich die Zeit jedoch auf erstaunliche Weise und man hat folglich ausreichend Zeit, sich darauf zu besinnen, dass man in Wahrheit ja selbst die Verantwortung fuer sein Schicksal traegt und man niemals echte Gruende hat, jemand Anderen zu verletzen oder gar zu toeten. Bleibt man bei seiner, sich bereits angeeigneten Grundhaltung der absoluten Friedfertigkeit, ist man auch absolut beschuetzt, selbst wenn einem ein gewaltbereiter Mensch physisch gegenueberstehen sollte.

    Ich wage heute zu behaupten, dass ich nun imstande bin, alle Menschen zu lieben, unabhaengig davon, was sie verbrochen haben sollten oder was sie noch alles zu verbrechen gedenken. Ich weiss, dass viele von uns noch Opfer sein wollen, weil sie eben noch Opfererfahrungen brauchen. Dafuer muss es auch Menschen geben, die eine Taeterrolle einzunehmen bereit sind. Das Karmagesetz, wie auch das Resonanzgesetz regeln es perfekt, dass Opfer und Taeter einander begegnen, um ihr Spiel zu spielen und um ihre benoetigten Erfahrungen zu machen. Hoeren wir auf, Opfer sein zu wollen, treffen wir auch keine Taeter mehr. So simpel ist das!

    So, und jetzt darf man ueber mich herfallen. Meine zweite Backe wartet bereits (und die erste ohnedies…). 😉
    .

    Gefällt 2 Personen

  49. Angela sagt:

    Lieber Gabrielbali!

    Es kommt als erstes eher ein Streicheln aller beiden „Backen“.

    Du hast einen großartigen Kommentar geschrieben, dem ich nur zustimmen kann. Den Widerstand aufzugeben bedeutet Eins-sein-mit-dem Leben. Und nur DER Mensch besitzt wirkliche Kraft und Macht, der verletzlich ist.

    Doch wie Du auch schon schreibst, ist die Fähigkeit dazu eine Frage der Bewusstheit und der spirituellen Entwicklung. Zu erzwingen gibt es da nichts, die Erkenntnis muss tief aus dem Inneren kommen.

    Liebe Grüße von A n g e l a

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  50. jpr65 sagt:

    jpr65
    27/03/2018 um 16:48

    gabrielbali
    28/03/2018 um 07:52

    Angela
    28/03/2018 um 10:55

    „Der Mann mit dem Messer steht vor dir. Und dann?“

    Und wenn man dann soweit ist, Liebe und Frieden zu SEIN, dann strahlt man auch Liebe und Frieden aus. Wie ein Leuchtturm das Licht.

    Das verstärkt sich umso mehr, je mehr die Angst schwindet, aus dem eigenen Leben.

    Das führt zu folgenden Szenarien:

    1. Du hast Angst vor ihm, große Angst. Dann wird er dich mit Freuden angreifen. Ob du dich jetzt wehrst oder wegläufst, das ist fast egal.

    2. Du hast wenig Angst. Dann wird er zögern.

    3. Du hast keine Angst und wehrst dich nicht. Dann wird dir nichts passieren.

    4. Du strahlst Liebe und Frieden aus, weil du Liebe und Frieden BIST.

    4a. Dann wird er sein Messer wegwerfen und gehen.

    4b. (Noch mehr Frieden) Er wird an dir vorbeilaufen, ohne dich weiter zu beachten.

    4.c (Und noch mehr Frieden) Du nimmst ihn gar nicht mehr wahr. Ist unwichtig für dich.

    5. Du fühlst dich so sicher aufgehoben hier, strahlst so viel Licht und Liebe aus, dass dir solche Menschen gar nicht mehr begegnen.
    Die andere mit einem Messer verletzen oder quälen oder töten wollen.

    Bei meinem Job vor meinem aktuellen gab es einen Entwicklungsleiter, der Angst hatte, ich könnte ihm seinen Posten wegnehmen und der mich deshalb fürchterlich gemobbed hat. Wie andere auch, die ihm nicht ergeben folgen wollten.

    Dann bekam ich wundersamer Weise einen Job gleich bei mir um die Ecke, und da gibt es solche Typen nicht mehr. In der ganzen Firma nicht. Dabei hatte ich gar nicht nach einem anderen Job gesucht. Aber der kam zu mir, weil ich dem Entwicklungsleiter sein Benehmen vergeben und meine Angst abbauen konnte. Und als ich gekündigt hatte, was das schlagartig vorbei, mit dem Mobbing. Da kam er sogar zu mir und fragte ehrlich um Rat, in einer fachlichen Angelegenheit.

    Fragt Euch also, woher Eure Angst oder die daraus abgeleiteten, niedrig schwingenden Gefühle kommen.

    Das ist die wichtige Frage.

    Damit so Typen, die euch mit Messern bedrohen wollen, gar nicht erst auftauchen.

    Gefällt 2 Personen

  51. thom ram sagt:

    Gabriel und jpr

    Ich pflichte bei.

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  52. dellejack sagt:

    Ein paar solch unliebsamer Situationen durfte ich meinem Leben im Häns’chen Kostüm erleben. -alle Angreifer haben es überlebt*, die Situationen haben sich in sich so schnell aufgelöst wie sie entstanden sind. Sei es der Papagallo in Italien, welchem ich zu nett zu seiner Schwester zu sein schien und er mir darob sein Messer vor den Bauch hielt, oder aber der Papa für dessen Tochter ich nicht die richtige Wahl, welcher mich mit Pengschießen(Gewehr) unterm Kinn überzeugen wollte, oder aber der junge Polizist mit Schnellfeuergewehr, im Eifer der RAF RasterSuchFahndung, mit Angst vor mörderischen Motorradfahrern…………….., es war jedesmal nur der Ansatz von Gewaltanwendung, doch sehr deutlich die Konsequenzen; und vermutlich war genau dies in meinem Spiegel zu erkennen?, denn ich selbst hatte keinerlei Angst, mir ist eigentlich erst später so richtig mulmich geworden……..Die haben wohl ihre eigene Angst gesehen und somit ihre Chancenlosigkeit, denn es kann nur einen geben — keine Frage wer das ist —
    was harmloseres, friedlicheres als mich,. gibts das? —bestimmt, Euch __wenn mer uns läßt_
    *–bin mir net sicher, ob heute, da ich so dermaßen die Schnauze voll habe…., noch einer heile davonkommt?? –ist das nun der absteigende Ast?

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