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Die andere aufgehende Schere

Die Schere zwischen Sacksteinreich und bettelarm tut sich in grossen Teilen der Erde mit zunehmender Geschwindigkeit auf und noch weiter auf. Davon ist die Rede oft.

Eine andere Schere öffnet sich auch. Ich meine, dieser Vorgang sei noch bedeutungsvoller für die Zukunft der Menschen.

Auf der einen Seite wird von hoch ganz oben alles getan, dass Menschen digital denken, ja nicht phantasievoll, ja nicht intuitiv, ja nicht kreativ, schon gar nicht etwa vom Herzen angeregt. Mit allen Mitteln werden Menschen in diesem Sinne verblödet, im wahren Sinne des Wortes verblödet. Handphones und all die verwandten elektronisch funzenden Teile werden zu Preisen angeboten, dass auch Menschen mit geringen Mitteln sie erwerben können, sodann werden Spiele und Spielereien angeboten, mit aller Raffinesse so gestaltet, dass sie süchtig machen. Ich brauche das hier nicht auszumalen, jeder Leser weiss, wovon ich spreche.

Und nicht etwa nur missleitete Kinder hängen am Digi – Tropf. Beispiel: Vor 3 Wochen wartete ich in der sauberen Schweiz auf den Zug, in Aarau. Waren da andere Wartende. 3/4 von ihnen nutzten die Zeit optimal, sie atmeten durch, liessen die Seele ein wenig baumeln, dachten über ein Projekt nach, genossen eine Zigarette, plauderten miteinander betippelten und bewischten die Skriins ihrer Gerätchen, gesenkten Kopfes, absorbiert von Digitalem. Volljunkies. Normale Menschen, männlich, weiblich, jeder Altersstufe, verschiedener sozialer Schicht. Kopf gesenkt, absorbiert mit ja/nein, ja/nein, ja/nein.

Kommen heute noch andere Methoden der Verblödung dazu, Genderismus ist eine davon, Brot und Spiele eh, dazu stets eine gehörige Portion Angstmacherei, permanent werden Säue durchs Dorf getrieben, Ablenkungsmanöver von den wichtigen Dingen im Leben.

Das ist die eine Klinge der Schere.

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Die andere Klinge der Schere, sie weist auf das genaue Gegenteil. Pioniere tun es. Sie erinnern sich der Natur, sie erinnern sich an den Kontakt mit der Scholle, sie erinnern sich der Freundschaft mit Hund, Katz und Pferd, sie beobachten den Regenwurm und die Amsel, sie fühlen Saatkorn in ihren Händen, wollen heizen mit Holz, wollen Kälte und Wärme erleben, das Scheisshäuschen ist vielleicht gänzlich ungeheizt, wollen das Wetter fühlen, wollen die Wolken lesen, wollen Regenwasser fassen, wollen, dass ihre Kinder Erde, Blume, Korn, Kartoffel, Wind und Wetter erfahren.

Sie wollen wieder Verantwortung für ihr Leben übernehmen, sind mutig aus dem Hamsterrad raus, fühlen sich ihrer Familie, ihren Freunden und ihren Nachbarn verpflichtet, nicht einem herzabgeschnittenen Vogt mit Haemorroiden in der Panzer Limousine mit Chauffeur und Geleitschutz.

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Hier ein schönes Beispiel.

Angeregt zu der Thematisierung der zweiten Schere wurde ich durch eine Einsendung von Kunterbunt.

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Ich sehe sich digitalisieren lassende Menschen und ihre Nachkommen hier dahinsiechen und in anderen Gegenden des Kosmos weiter existieren.

Und ich sehe eine gute Zukunft. Sie wird gestaltet und gestaltet werden von Pionieren wie in diesem Video vorgestellt. Und von deren Nachfahren.

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Thom Ram, 23.01. im Jahre 6 des sich abzuzeichnen beginnenden Neuen Zeitalters.

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4 Kommentare

  1. jpr65 sagt:

    Aldi (Deutschland) hatte mal eine Werbung Ende letzten Jahres (2017) im Fernsehen, da zeigten sie lange freudig spielende Kinder, draußen, im Regen, im Wald, im Matsch. Ohne irgendwelche technischen Geräte oder Spielsachen. Slogan: Zurück zur Einfachheit. Und nur ganz am Ende ein wenig Werbung für Aldi. Das war eine Botschaft und keine Werbung. Anti-Werbung, sozusagen.

    Jetzt läuft sie leider nicht mehr. Ist wohl der Mainstream-Schere zum Opfer gefallen…

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  2. Karin Clark sagt:

    Aber so ganz ohne etwas Luxus geht auch nicht(Computer,Gasherd und Fernseher)
    Auch würde erwähnt,das die Kinder die KiGa besuchen,warum?zu Hause wären sie doch viel besser aufgehoben
    außerdem würden sie dann nicht wieder gleich in das Muster der frühzeitigen staatlichen Erziehung fallen.

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  3. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  4. Luckyhans sagt:

    zu Karin Clark 23/01/2018 um 16:30
    „so ganz ohne etwas Luxus geht auch nicht“ –
    was halt jeder so für „Luxus“ hält… 😉

    Klar geht es um ein vernünftiges Leben, wo zeitaufwendige Arbeit (z.B. Waschen) den Maschinen überlassen werden kann – wenn vorwiegend mit naturnahen Mitteln (Kastanien, Efeublätter usw.) gewaschen wird und für eine sachgerechte „Verarbeitung“ der anfallenden Abprodukte gesorgt ist. Zum Beispiel durch ein kleines Schilf-Klärwerk.

    Und ohne Kühlung ist das Leben auch schwierig, obwohl unsere Vorfahren das ja auch irgendwie hingekriegt haben… mit Erdgruben usw.

    Ich finde, es soll sich keiner bevormundet oder eingeschränkt fühlen, und jeder sollte selbst bestimmen, was für ihn UNBEDINGT NOT-wendig ist…

    Ich könnte mich für ein Blockhaus aus Holz mit einem gemauerten „russischen“ Ofen darin begeistern – gibt Wärme und kocht mit ganz besonderer Hitze… dank Windrad und Photovoltaik ist ja auch an abgelegenen Orten ein Minimum an Elektrizität da – die Art, wie die Familie im Video oben das gelöst hat, finde ich schon sehr gut… Kompromisse eingeschlossen! 😉

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