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Die Bäume der verbotenen Erkenntnis

Guter Leser, liebst du Bäume auch so sehr? Als Kind musste ich jeden erklettern und auf mögliche Hochsitze austesten. Als Kindfotograf machte ich ganze Baumserien. Als Erwachsener begab ich mich, wenn ich heftig zornig und traurig war, in den guten Mischwald, und er enttäuschte mich nie, immer sorgten unsere guten Baumgeschwister dafür, dass ich wieder ins Gleichgewicht kam. Europäischer Mischwald ist das Einzige, was ich hier in Fernost gelegentlich vermisse.
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Wolf führt das Thema viel viel weiter.
Danke, Wolf.
Danke, ihr guten Bäume!
thom ram, 22.10.05

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Die Bäume der verbotenen Erkenntnis

Autor: Wolf
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Getrenntes Leben

Unsere Mutter Erde ist auch unsere Seelenlandschaft. Die künstliche Trennung zwischen innerer und äußerer Welt wurde uns anerzogen. Wo der Mensch die Landschaft zerstört und eine Ödnis daraus macht, besiegelt er eine innere Leere, in der kein Leben mehr ist. Der zur Zeit noch erschreckende Zustand der kranken materiellen Erde entspricht bis aufs Haar der inneren Verwüstung der kollektiven Menschheit. Man hat die meisten von uns zu Höhlenbewohnern gemacht, die hinter vier Wänden in einer künstlichen Bildschirmwelt (Englisch: „virtual reality“ = Deutsch: scheinbare Realität) mit vielerlei bunte Ablenkung leben, während die Erde brennt.

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Künstliche Trennung zwischen Innen und Außen

Die Naturvölker kannten eine derartige künstliche Trennung nicht. Sie lebten in der Realität der Natur und waren dadurch naturverbunden. Als Geschöpfe der Natur waren sie lebenslustig, so wie man es heute vor allem von Kindern und Tieren kennt. Unsere Ahnen – die Leser werden es ahnen, ich meine hiermit die Germanen – huldigten die Lebensenergien der Natur und sahen darin einen erheblichen Teil ihrer eigenen Spiritualität, während das Christentum im Gegensatz dazu eine Abspaltung der natürlichen spirituellen Energien vom Glauben vorantrieb. Mensch und Natur wurden durch eine künstlich geschaffene Scheinrealität, die nur auf dem Papier besteht, voneinander getrennt.

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Der Baum als Lebens-Erfahrung

Die Germanen suchten den Kontakt zu ihrer Mutter Erde über die lebensspendenden Bäume. Die Bäume sind selbst Lebewesen. Sie sind in unserer Mutter Erde verwurzelt. Sie sind die Bewahrer, die das Leben auf der Erde schützen. Sie sorgen für den hohen Sauerstoffgehalt der Luft, der tierisches Leben überhaupt erst möglich macht. Wälder ziehen lebensspendenden Regen an, regulieren das Klima, schaffen Biotope für zahllose andere Pflanzen- und Tierarten, schützen den Boden vor Erosion, stärken das Erdmagnetfeld, gleichen die Luftelektrizität aus und sind Antennen für kosmische Bindekräfte, die in der gesamten Biosphäre benötigt werden. Die Bäume haben das Festland für uns „urbar“ gemacht. Sie dafür zu ehren und ihnen dankbar zu sein, ist mehr als berechtigt.

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Zugang zur Natur

In vielen Kulturen kommt den Bäumen eine besondere Symbolik und Stellung zu, so z.B. dem Baum des Lebens in der jüdischen Kabbala. Das Alte Testament spricht sogar vom Baum der (verbotenen!) Erkenntnis. Unsere germanischen Ahnen besaßen die natürliche Erkenntnis, daß alle Lebewesen Kinder der Mutter Erde sind. Die alten Eichen sind die ältesten Lebewesen in unserer Gegend. (Ein Eichenleben überdauert 30 Generationen.) Ihre Wurzeln sind fest mit der Erde verbunden, und ihre Kronen reichen in den Himmel hinein. Die alten Germanen nutzten die Eichen als Mittler zwischen den Welten. Die Eichen halfen ihnen, in direkten Kontakt mit der Natur und dadurch mit sich selbst zu kommen. Sie gaben ihnen den weiblichen Zugang zur Einheit der Schöpfung. Dieses liebevolle bedingungslose Sein und Sein lassen.

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Mission Impossible

Die christlichen Missionare hatten vom Papst und vom Kaiser den Auftrag erhalten, die Germanen gefügig zu machen. Mit dem Schwert ließen sie sich nämlich nicht bezwingen. Die Germanen lebten in den Wäldern und führten den Guerillakampf. Vor dem Tode fürchteten sie sich nicht, denn sie vertrauten auf ihre Einheit mit der Natur. Man mußte das germanische Vertrauen in die Göttlichkeit der Natur zerstören, damit sie sich einem anderen Gott – und somit auch dem Kaiser – unterwarfen.

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Bezwingung durch Einschleichen

Die Vollstrecker des Papstes ersannen eine neue List zur Bezwingung der Germanen. Man schickte christliche Einwanderer in die germanischen Gefilde, die dort zunächst geschlossene Siedlungen bildeten und die Germanen nicht offen herausforderten. Die Germanen ließen den Siedlern freien Lauf. Sie waren gastfreundlich, das gebot ihnen ihre natürliche Einsicht des einander gewähren Lassens. Im Laufe der Zeit führten die christlichen Siedlungen zu einer Zerstückelung des heidnischen Raums. Die Germanen wurden immer mehr eingekreist und letztlich militärisch zerschlagen.

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Kilian der scheinheilige Baumtöter

Die Zeit der kirchlichen Missionare war nun endgültig angebrochen. Einer der Missionare hieß „Kilian“. Er gilt heute als der Schutzpatron der Franken. Der Name Kilian stammt aus der keltischen Sprache und bedeutet wahrscheinlich „Krieger“; er ähnelt auch sehr dem englischen Wort „Killer“. Kilian war ein Mann der Tat. Er versuchte jedoch nicht, die Germanen mit dem Schwert zu überzeugen. Stattdessen gebrauchte er eine Axt. Er betätigte sich als Holzfäller. Die getöteten Bäume lies er zu Brettern zersägen, aus denen Kirchen gebaut wurden.

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Ein Mörder wird zum heiligen Märtyrer

Die Germanen waren über Kilians frevelhafte Taten erzürnt. Die Ermordung der heiligen Bäume mußte gesühnt werden. Eines Tages wurde Kilian durch germanische Naturschützer auf offenem Feld hingerichtet. Die Täter entkamen. Kilian wurde daraufhin für seine Verdienste im Kampf gegen die germanische Erkenntnis der natürlichen Schöpfung zum Heiligen erklärt.

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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/fd/2012_W%C3%BCrzburg_010_Reliquie_Kilian_Kolonat_Totnan.JPG

Die Schädel des Baumtöters und seiner Komplizen werden von der Kirche in einem Schneewittchensarg bewahrt.

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Einschleichen in die germanischen Bräuche

Die Kirche lernte schnell aus dem erbitterten Widerstand der Germanen. Man nahm den Nachfahren der Germanen allmählich das Vertrauen in die Einheit des Menschen mit der Natur, doch man liess die alten Bräuche stehen. Noch heute versammeln sich die Urenkel der Germanen am Heiligen Abend – dem Vorabend der Wiedergeburt des lebensspendenden Lichtes, der ursprünglich in der Nacht der Wintersonnenwende gefeiert wurde – unter dem „geweihten Baum“, der noch immer Weihnachtsbaum genannt wird. Das Wort „Weihe“ bedeutet Heiligtum. Auch das Geweih des Hirschen, dessen Fleisch die Germanen ehrfürchtig aßen, galt als ein Ausdruck des Heiligtums der Einheit der Schöpfung.

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Das Erbe der Kirche

Heutzutage lehnen Viele das Christentum ab, weil es sich beispielsweise zu konservativ gebärdet, es Ketzer- und Hexenverfolgungen gab, die Institution Kirche durch Kreuzzüge seine Macht ausbauen wollte u.v.m. Doch das christliche Erbe der Trennung von Geist und Materie hat tiefe Spuren hinterlassen. Es bereitete den Boden für die „Aufklärung“ und das mechanistische Weltbild. Auf diesen wiederum gründen die heutigen Paradigmen der Wissenschaft und gewaltige (und gewalttätige) politische und wirtschaftliche Entscheidungen (Palmölindustrie, Entwaldung, Gen- und andere Biotechnologien). Die Ausbeutung der Erde findet weiterhin in Riesenschritten statt.

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„Unwertes Leben“

Man sagt, der Begriff „unwertes Leben“ stamme von Adolf Hitler. Doch er entspricht einer tiefen christlichen Überzeugung. Nämlich der, das nur das menschliche Leben zählt.

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Das Leben aus der Sicht der Wissenschaft

Die einzelnen Disziplinen wie Physik, Chemie und Biologie haben noch nicht einmal eine gemeinsame Definition von „Leben“ entwickeln können. Wir wissen nicht, was Leben wirklich ist, aber wir löschen es aus, wo immer wir es zu Geld machen können.

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Zurück zur (eigenen) Natur

Gehen Sie einfach in den nächsten Wald und lassen Sie sich von den Bäumen daran erinnern, wie lang unsere gemeinsame Freundschaft bereits währt – trotz der dunklen Phase der Verwirrung, die die Menschen vor etwa dreitausend Jahren zu erfassen begann. Sind Sie mental überaktiv, brauchen Sie Ruhe und Entspannung? Die Bäume können Ihnen das Meditieren erleichtern. Sind Sie ausgelaugt und erschöpft? Der Wald ist erwiesenermaßen voller Lebensenergie – tanken Sie auf! Erleben Sie gerade Trauer? Dann lassen Sie sich vom Wald daran erinnern, daß alles im stetigen Wandel ist. Die schönsten Blüten, die mächtigsten Bäume können nur erscheinen, weil der Zyklus vollständig ist, weil die Pilze und Mikroorganismen ihre Arbeit der Zersetzung tun.

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Mein Arzt, der Wald

Waldspaziergänge könnte es bald auf Rezept geben. Japanische Forscher entdeckten die positiven Wirkungen von Waldspaziergängen, so daß man jetzt in Fernost eifrig dabei ist, Wälder in Therapiezentren umzuwandeln.

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/waldspaziergang-ia.html

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Fotografischer Schlusspunkt 

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Alle Fotos wurden heimlich vom Sandmännchen eingesetzt, haha, nicht unbedingt textbezogen, aber lieb gemeint. Ich lasse es stehen. 

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17 Kommentare

  1. Wolf sagt:

    Als Ergänzung empfehle ich allen Englisch sprechenden Lesern das Buch von Savitri Devi:

    „Anklage gegen die Menschheit wegen Mißbrauch der Amtsgewalt“
    http://www.mourningtheancient.com/impeachment.pdf

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  2. Gravitant sagt:

    Ich denke,bei dem Schlusspunkt bekommt
    bekommt ein Schafsdieb,was er verdient hat.
    Die Wölfe sollten auch wieder in die Wälder zurückkehren,
    und die eingeschleppten Waschbären wieder abräumen.

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  3. Ishani Diana sagt:

    Lieber Wolf

    Ich kann die Kraft der Bäume sehr gut wahrnehmen. Wenn ich traurig bin, hilft mir der Kastanienbaum, der in mir die Freude weckt. Oder wenn ich mich im Ungleichgewicht ( Krankheit oder Reinigungsprozesse) bin, setze ich mich unter ein Spalier von Linden, welche mir Heilung geben. Wenn ich unter Eichen verweile, gibt es mir neue Tatkraft und Selbstvertrauen.
    Gehe ich in den Wald verliere ich mich dauern in Beobachtungen, Dessen was den Boden ziert. Gerade jetzt ist Pilzzeit und Pilze sind das Internet des Waldes 🙂 Pilze leben immer in Symbiose mit einem bestimmten Baum, und sie warnen Diese wenn Gefahr droht.
    Im Wald vergeht die Zeit und ich bemerke es nicht.
    Ehrlich. Ich würde liebend gern, irgendwo an einem Waldrand mit Grünfläche und einer Quelle, in einem Oberlicht-Schindelholz-Hobbit-Wagen Leben, als in einem Wohnblock, dessen Bausubstanz schon 80 Jahre alt ist.
    Ich habe in Norwegen eine Kusine, welche mitten im Wald wohnt. Von oben kannst du die 2 Häuser nicht erkennen, weil sie Bewachsen sind mit allem was der Wald zu bieten hat. Dafür wird die Wärme im Haus zurück gehalten, in den langen und kalten Winternächten. Zum Heizen verwendet sie gesammeltes Altholz. Was im Garten angebaut wird, und der Wald zu Bieten hat, wird gesammelt verarbeitet und konserviert.
    Denn der nächste Ort wo man einkaufen kann ist oft eine Stunde Autofahrt weg.
    Dafür lebst du in einem Meer von Gesundheit. Ich Denke das die nordischen Völker ihre wahren Wurzeln nie aufgegeben haben. Schon gar nicht wegen des Christentums. Im Herzen sind wir immer noch mit alten Bräuchen verbunden. Wir feiern die Sonnenwenden. An Weihnachten wird um den Baum getanzt und die Raunächte gefeiert damit wieder alles auferstehen kann.
    Danke für deinen aufklärenden Bericht
    Ishani Diana

    Gefällt 1 Person

  4. thom ram sagt:

    Diana 17:18

    Mir wurden immer die Wohnungen zuteil, welche ich benötigte, welche situationsgemäss ideal waren.
    Einen Traum habe ich noch:
    Leicht geneigtes Gelände, unten Wiese, lose mit Bäumen und hecken bewachsen, oben Wald. Mein Gehäuse als Blockhütte, den Hintern im Wald, den Vorderteil aus dem Wald ragend, zuvorderst gedeckte, offene Fläche, Balkon also. Innen bloss ein grosser Raum mit Kochstelle, gerne Holzfeuer mit Chamotten, für die kalte Zeit, eine gute Liege, zwei gute Stühls und ein schön dickfetter Tisch. Ganz hinten Geräteraum und Hygienenotwendigkeiten.
    Das Ganze also „aus dem guten Wald herausragend“, hinten gut „verwurzelt“, vorne froh sich zeigend.

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  5. mkarazzipuzz sagt:

    ich freue mich, dass hier und heute das Thema Baum heißt.
    Bäume sind tatsächlich etwas Geheimnisvolles und Wunderschönes.
    Ich kann dich verstehen Ram, wenn du den Mischwald vermisst.
    Ein Baum im Winter mit abgeworfenen Laub offenbart in einer nicht zu beschreibenden Schönheit seine Struktur, die er im Frühling und Sommer mit zartem Grün und Blüten, später dann mit sattem Grün und danach mit seinen Früchten ausbaut.
    Eine grandiose Zelebration der Natur…
    Danke für den Einwurf.

    Krazzi

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  6. Jochen sagt:

    „Das Alte Testament spricht sogar vom Baum der (verbotenen!) Erkenntnis.“

    Was ist denn diese tolle (verbotene!) Erkenntnis anderes, als daß der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis eins sind. So wie auch das Innere und Äußere eins sind.

    ma-love-lik
    malo-velik (slaw. klein-groß), zusammengehalten durch Liebe (love).

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  7. Wolf sagt:

    zu Ishani Diana um 17:18 Uhr

    Liebe Ishani Diana,

    Kastanienbäume mag ich auch sehr gerne. Als ich etwa sechs Jahre alt war, fuhr mein Vater mit mir in den Wald. Dort sammelten wir Kastanien und nahmen sie mit nach Hause. In unserem Garten hinter dem Haus stand eine Hecke mit hohen Sträuchern, unter denen es Platz gab. Mein Vater gab mir ein paar Kastanien und lies mich sie unter den Sträuchern einpflanzen. Im nächsten Jahr standen dort kleine, zarte Kastanienpflänzchen. Später, als die Pflänzchen größer waren, holte mein Vater mich wieder. Wir gruben drei der Pflänzchen aus, und ich durfte sie an einer freien Stelle im Garten einpflanzen. Aus einem der Pflänzchen wuchs ein schöner Kastanienbaum. Als ich das letze mal bei ihm war, hatte er schon rund 35 Jahre Wachstum hinter sich. Er war groß und stark geworden.
    Das Grundstück gehört uns nicht mehr. Ich hoffe, daß meine Kastanie dort noch steht.

    Alles Gute,
    Wolf

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  8. Ishani Diana sagt:

    Thom

    Wann beginnen wir zu Bauen? Bin dabei wenn da noch ein Biotop drauf Platz hat 😉

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  9. thom ram sagt:

    Diana

    Uffa. Du meinst Teich? Hatte ich in zwei meiner damaligen Gärten. War sowas von spannend. Einfach Wasser rinn, nur Wasser! und dann zukucken. Es brauchte nur 5 Jahre, bis reiche Natur obwaltete und sich Gleichgewichte und Symbiosen bildeten.

    Ma kurz rinnschauen. Wo ist unser Bio Toobb? ……..Unten links. Benötigt ein Mäuerchen unterhalb, benötigt es bitzeli loche oberhalb.

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  10. Ishani Diana sagt:

    Thom
    Ja genau 😀 Darf auch ein von Bibern gebildetes Stauseeli sein.
    Wenn selber gebastelt, dann mit fliessendem Wasser zu-und Abgang. Gibt weniger ausgeprägtes Algenwachstum.
    Und weil es kein Garten ist, bekommst du zur Wachstumspflege, der Büsche, Gräser und sonstigen Wasserpflanzen, Hilfe von den wild lebenden Tieren. Sollte es zu wenig Rehe geben könnte man ja ein paar Schafe halten. Die besten Rasenmäher ;-D

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  11. Jochen sagt:

    Sie werden es noch schaffen irgendwann auch noch den letzten Baum zu fällen.

    http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/koeln-stadtbahn-baeume-rodung-100.html

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  12. thom ram sagt:

    Jochen 23:50

    Werden sie nicht. Falls schweingar eh scheinbar doch…Samen sind allerorten.

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  13. Mir geht es ähnlich Thom.
    Wenn ich mich müde fühle, ausgelaugt, traurig, gestresst…..dann gehe ich in den Wald.
    Gerade jetzt riecht es so gut dort.
    Man riecht die Erde, den Herbst, sieht wie die Natur sich der Stille zuwendet und ich mich auch.
    Ich gehe wieder mehr hinein in die innere Stille, Kerzenlicht, Duftlampe, heisser Tee.
    Viel lesen, weniger PC Tätigkeit, nachdenken, meditieren……INNENSCHAU.
    Vielleicht auch ein bissl zeichnen, schreiben weiter an meinem Buch oder neue Geschichten.

    Allen einen schönen Abend hier.

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  14. ziegenlippe sagt:

    Ein sehr schöner Text über Bäume.

    Einige Indianerstämme nannten die Bäume ‚Das einbeinige Volk‘.

    Ein Ratschlag den ich mal selber versucht habe: Man bitte einen Baum höflich darum mit ihm atmen zu können und zu seinem Fuß zu sitzen.
    Dann kann man sich mit dem Rücken im Schneider- oder Yoga Sitz an ihn anlehnen.
    Nach einiger Zeit und mit ein wenig Glück spürt man ein langsames rhythmisches wohltuendes ‚ Nach oben saugen, welches durch die Füße und den Körper nach oben steigt‘ und möglicherweise sogar eine Einigkeit, Symbiose mit dem Baum.

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  15. Silvia sagt:

    Gern würde ich in meinem Bauwagen draußen im Wald leben. Habe einen kl. Ofen drinnen und könnte endlich mein MENSCHSEIN genießen, doch wo kämen wir denn hin, wenn Menschen frei leben dürften?
    Habe eine Streuobstwiese und man hat mir gesagt, das der Bauwagen dort nicht stehen darf.
    Jetzt steht er hier in unserer Einfahrt und die Nachbarn finden ihn süß weil wir ihn immer so nett dekorieren.
    Ach es könnte so schön sein.

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  16. Wolf sagt:

    Im fotografischen Schlußpunkt ist ein Schäferhund zu sehen. Doch ich identifiziere mich herzlich gerne mit ihm.
    Danke, Sandmännchen!

    Wolf

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  17. Ishani Diana sagt:

    Lieber Wolf

    Das finde ich ganz toll von deinem Vater 😀
    Ich Hoffe du erinnerst dich noch, wo du die Kastanienbäume gepflanzt hast. Besuche sie mal, die haben dir sicher was zu Erzählen.
    Ich vermisse die Zeiten, in denen ich mit dem Pony, durch unsere kleinen Wälder reiten durfte und der Natur so nahe war.
    Wustes du dass die Bäume früher viel grösser waren? Im Vergleich zu früheren Bäumen seien unsere heutigen Bäume nur Büsche.
    Alles Gute
    Ishani Diana

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