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Wuppertal / Keine warme Mahlzeit mehr für Bedürftige / Danke, Bruxelles

Das Beispiel ist, gemessen am Ganzen, kitzeklein, doch verdeutlicht es das obwaltende Prinzip klar.

Obschon ich im Grundzug seit Jahren Bescheid wissen, empört sich mein Ego. Es empört sich über die Idee, über die Taktik und darüber, dass sich eine Mehrheit der Basis (der Machtpyramide) noch immer fraglos fügt und als Wohltaten etikettierte, verbrecherische Schikanen dummblöd ausführt.

Illustration.

Ich verkaufte in Berlin am Markt etwas Trödel, gute Kristalle und Wasser von einer Heilquelle. Dieses Wasser bot ich in Bechern zum Probekosten an. 

Baute sich eine gut Gekleidete Aeltere vor mir auf, stellte sich als Aerztin vor und eröffnete mir, sie werde mich anzeigen, so ich weiterhin unter Missachtung geltender Hygienevorschriften Wasser zum kosten anbieten sollte.  

Selbstverständlich war sie aus ihrer Sicht im Recht und erfüllte eine heilige Pflicht. Sie wolle konnte nicht erkennen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde wegen des Kostens eine Krankheit bekäme, bei  1:1’000’000 lag. 

Das Beispiel passt zu unserem Bericht. Diese Frau Doktor fände, würde sie befragt, die Weisung von Bruxelles natürlich sehr sehr gut. Solche Indoktrinierte wie die gute Frau Tokter halten das System wie geschmiert am laufen.

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Und so machen es die Brüsselersalathäuptlinge. Sie schreiben eine neue Weisung. Marionutten in den schönen Regierungshäusern der EU „Staaten“ nehmen die Weisungen devot dankbar entgegen und leiten sie als Befehl nach unten weiter. Unten finden sich genügend kadavergehorsame Hirnentleerte, welche die Unheil bewirkenden Unsinnigkeiten durchsetzen.

Endlich konkret:

Brüsselersalathäuptlinge haben im Dienste an der Gesundheit der Menschheit eine niederträchtige Weisung erlassen: Hüschieenevorschriften bei der Zubereitung von Gratismahlzeiten für Bedürftige. Diese Vorschriften sind dergestalt, dass ihnen die freiwilligen guten Leute, welche die Speisen zubereiten, nicht gerecht werden können. „Im Dienste der Hygiene“ hat das zur Folge, dass die Bedürftigen keine warmen Mahlzeiten mehr bekommen.

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Prinzip klar?

Etikett: Im Dienste der Menschen.

In der Flasche: Unterdrückung der Menschen.

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Genaueres zur Wuppertaler – Tafel hier.

thom ram, 21.10.05

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5 Kommentare

  1. mkarazzipuzz sagt:

    Hallo Ram,
    perfekt sinniert und völlig zentriert. Obwohl ich nicht der Meinung bin, das Tafeln das Problem lösen werden, verachte ich sie indes nicht.
    Brüssel (und damit das Finanzsystem) sehen aber nicht gern, dass Dinge ohne ihre Regeln laufen.
    Das Beispiel hier zeigt den Verdurstenden, dem das Wasser mangels „rechtskräftiger“ (also systemimmanenter) Analyse nicht gereicht werden darf.
    Wenn ich nur so viel essen könnte, wie ich ko… möchte.
    Irgendwann dringt so was bis zur Familie vor, nämlich dann, wenn du auch zu Hause die Hygiene-Regeln zertifizieren lassen musst. Dann haben sie uns ALLE am Haken.

    krazzi

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  2. thom ram sagt:

    Krazzi

    ***Irgendwann dringt so was bis zur Familie vor, nämlich dann, wenn du auch zu Hause die Hygiene-Regeln zertifizieren lassen musst.***

    Soisses.

    Vorderhand läuft erst Probe die Ansage, wonach Goldbesitz voraussehbar strafbar sein werde. Sollte diese Kröte mal geschluckt sein, dann können Besitz von, sagen wir mal, Matratzen, gefertigt aus Bio Material, zu Straftat werden,
    oder wenn die Razzia in deinem Nachttischchen das Märchen von Scheewittchen und daneben drei Kondome findet, dann ist diese Kombination Zeichen deiner gespaltenen Persönlichkeit unnabb innde Klabbse.

    Razzias müssen razzioneller bewilligt werden. Razziabedürftige, ich sag ma, Leut, die kein Auto haben, Leut die nicht stimmen gehen, Leut die ein Kind haben (ganz wichtig!), Leut die im Kritischen Alter zwischen 16 und 66 sind…ah oh ja, dette isses. Damit habn wea se alle an Eiern und Eierstöckn.

    ***

    Oh, viele viele Leben habe ich verbracht auf der schwarzen Seite. Dies Leben ist köstlich einfach! Weder von Skrupeln noch Zweifeln geplagt, machsde einfach dette, was andere zur Sau macht, dich zum König krönt. Wirklich, es ist erstrebenswert weil unbeschwert.

    Blöd nur ist der Moment, da du von der Bühne gehst. Siehst Dämon, merkest unversehens, dass dieser Dämon dir folgt, erkennest, dass du es bist, der ihn geschaffen, verstehst augenblicks, dass es Schwerstarbeit dir bedeutet, diesen Dämon wieder in sich zusammensinken zu lassen.

    Meine letzte schwarzmagisch Pfaase war im 14.Jhdrt. Ich habe nun 6 Jahrhunderte gebraucht, um das eigenverantwortlich geschaffene Ungleichgewicht zu anderen Wesen auszugleichen. Und den Dämon zu befrieden.

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  3. mkarazzipuzz sagt:

    Lieber Ram,
    mein Sohn war bei mir, er hatte sich Sorgen gemacht. Und wie das so ist, kommt man vom Hundertsten ins Tausenste.
    Er ist oft nicht meiner Meinung, aber er hört zu. Und nach einem längeren Aufsatz meinerseits zum Zustand unserer Gesellschaft meinte er trocken:

    „Aber wenn man still sitzt oder sich der Norm nach bewegt, merkt man die Ketten doch nicht.“

    Ja, wo er recht hat, hat er es. Auch wenn es dafür irgendwann ein bitteres Ende gibt.

    Bis jetzt geht’s noch, sagte der Stürzende auf Höhe des ersten Stockes. 😉

    Und, da ich nicht zu religiösen Menschen gehöre, also nicht mal zu den Buddhisten, Reinkarnation bei mir ausschließlich im (Ehe)Bett stattfindet, sind mir die Dinge wichtig, die zur Lebenszeit noch erledigt werden können.

    Das ist nicht mal doof, denn wenn ich wieder wider Erwarten erneut inkarniert werde, habe ich was, worauf ich aufbauen kann.

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  4. thom ram sagt:

    Lieber Krazzi,

    weiser Komment von dir.

    Ich als Oberlehrer habe dir korrigieret dein „wieder“, welches von dir gemeint war als „wider“. „Wieder“ bedeutet: Einmal mehr. „Wider“ bedeutet: Entgegen.
    Es muss in deinem Kontext heissen „wider Erwarten“, nicht „wieder Erwarten“.
    LoL.
    Wieder erwartete ich, damals als Kind, mit Sehnsucht Weihnachten. (Wahr)

    Wider Erwarten bestraften mich meine Eltern nicht, als sie mich dabei ertappten, wie ich durchs Schlüsselloch der abgeschlossenen Türe einen Blick auf den Weihnachtsbaum zu werfen versuchte. (Auch wahr, hihi)

    Hoffe, sämtliche Nichtoberlehrer geamüsiert zu haben.

    Und nochma, abgesehen von i oder ie…aus meiner Sicht weiser Kommentar.

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  5. mkarazzipuzz sagt:

    Hallo Ram,
    ja, genau so wie bei Widerstand. Danke Herr Oberlehrer.
    Gedenke aber Wilhelm Busch und dessen Lehrer (nicht Leerer) Lämpel! Nicht dass da mal Schießpulver in deiner Pfeife steckt.
    http://www.wilhelm-busch.de/werke/max-und-moritz/alle-streiche/vierter-streich/
    krazzi

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