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Die kleinen Feuer / Wallis, Schweiz / Alternativwährung „Farinet“

Grad eben drauf gestossen bin ich worden. Die Walliser hatten schon immer einen eigenen Grind (Kopf, für nicht Deutsch Sprechende). Urner übrigens auch. Gottseidank. Ich lebte 52 Jahre in einem Kanton der extrem sich dem System Angepassthabenden, im von Napoleon I damals Zürich und Bern kaiserlichpervers abgeknabberten Kanton Aargau.

Also da gibt es Walliser, die haben erkannt, dass mit den Normalwährungen, also auch mit dem Schweizerfranken, etwas nicht so rund läuft. Nicht so rund ist schnell erklärt. Wenn du bei deiner Schwiizer Bank 1000 Franken Kredit aufnimmst, so hat deine CS oder UBS von dem Geld, welches sie dir „gibt“, lediglich einige Prozent durch Sach – oder Arbeitswerte gedeckt. Sie gibt dir also höchstens 100 richtige Franken, mindestens 900 „Franken“, die sie dir gibt, sind nichts, ich habe gesagt nichts, als die Zahl 900 im Komputer. Mindestens 90% hat sie dir weniger denn Luft gegeben – und sich damit um wenigstens 900 Franken bereichert.

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Ganz egal, wie weit sich der Farinet durchsetzen wird – er ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wer sich mit ihm befasst, denkt über die Nase des Schlafschafes hinaus, und damit ist zuallermindest wieder ein wertvoller Same gestreut.

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Frage mich grad, ob ich hier eine zinsfreie Währung lancieren sollte. Nur so im kleinen Kreise. 10 Menschen. Dann 100. Dann tausend. Mehr wäre kaum möglich, ich bin hier Gast und ein kleiner Fingerzeig genügt, und ich stehe im Hemd auf dem Flugihafi.

Fällt mir noch zu. Meines Wissens ist muslimischen Banken Kreditvergabe unter Einforderung von Zins streng verboten. Darum ist der Islam natürlich so schlecht.

Ram, 10.06.05, Neues Zeitalter, da erst nur gedecktes Geld zinsrfrei ausgegeben wird, um dann nach und nach überflüssig zu werden.

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Weiterlesen hier.

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3 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. rechtobler sagt:

    Alles schön und gut – aber die Schnellsten sind die Walliser nicht, denn Parallel- oder Regionalwährungen gibt es schon etliche seit Jahren, allerdings nicht in der Schweiz. M. W. waren die Chiemgauer die ersten, welche 2002 mit einem Schülerprojekt gestartet haben, 2003 sind die ersten ‚Chiemgauer‘ herausgegeben worden. Dieses Regiogeld ist immer noch aktuell. Weitere sind in Schleswig der ‚Kann-was‘, der ‚Lechtaler‘ im Raum München, der ‚Roland‘ in Bremen, usw. usf. Eine Liste findet sich hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Regionalgelder. Einige sind auch wieder verschwunden, trotz der Erfolge in den Regionen.

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  3. Besucherin sagt:

    „Meines Wissens ist muslimischen Banken Kreditvergabe unter Einforderung von Zins streng verboten. Darum ist der Islam natürlich so schlecht.“

    Solang sie sich in Petrodollar bezahlen lassen, und damit alle Kunden zwingen, sich verzinstes Schuldgeld zu besorgen – wofür man eventuell einen kleinen Reibach einstreift? – was ja offenbar keinen der Imame stört (eine Fatwa gegen den Dollar wär ne steile Sache) ist das um keinen Deut besser.

    „Frage mich grad, ob ich hier eine zinsfreie Währung lancieren sollte. Nur so im kleinen Kreise. 10 Menschen. Dann 100. Dann tausend. Mehr wäre kaum möglich, ich bin hier Gast und ein kleiner Fingerzeig genügt, und ich stehe im Hemd auf dem Flugihafi.“

    Lass hören,wenn dir was eingefallen ist. 🙂

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