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Suuberi Schwiiz / Der das Gut bewachende Rottweiler / Fehlanzeige

Ort des Geschehens: Schweiz.

Die Geschichte ist wahr.

Ein Hotel- und Restaurantbesitzer war als Berufsmann froh und glücklich, erfolgreich noch dazu. Das zog liebe Leute an. Mehrere Male begab es sich, dass die lieben Leute des Nachts von hinten unbemerkt und unter Anwendung roher Gewalt sich Eingang verschafften und im Restaurant abgesperrte Schubladen des Personales aufbrachen und die Hauptkasse beim Versuch, sie aufzubrechen, ruinierten. Gewöhnlich nennt man solch liebe Leute „Diebe“.

Verständlicherweise erweckte das im hart arbeitenden Besitzer zunehmend unangenehme Emotionen, und er beschloss, Abhilfe zu schaffen.

Er hatte mehrere Berufe gelernt, und aus seiner vormaligen Tätigkeit als Security-Man hatte er zwei Freunde, nämlich zwei Rottweiler. Sie gehorchten aufs Wort, ein Männchen und ein Weibchen. Der Besitzer beabsichtigte nun schlicht, das Männchen jeweils in den Räumlichkeiten des Restaurants übernachten zu lassen, zum dem Zwecke, dass lieben Leuten, welche des Nachts einzudringen gedenken sollten, wenig freundlicher Empfang zuteil werde.

Ein Freund des Besitzers klärte Letzteren auf. „Um Himmels Willen, tue bloss das nicht. Du machst dich strafbar damit.“

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Es fallen mir dazu so schöne Geschichten ein, da einer dem anderen den Knüppel überziehen will, das angepeilte Opfer sich wehrt, dem Knüppelzieher dank Karate oder so ein paar Knochen ungerade macht und….bei der folgenden gerichtlichen Verarschung Rechtssprechung mit verdammt saftiger Strafe bedacht wird.

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Es fallen mir darüberhinaus so schöne Geschichten ein, da auch rechtmässig eingesetzte Ordnungshüter warten müssen, bis sie erschossen worden sind, bis sie über das Recht verfügen, dem Angreifer ein Wattebäuschchen anzuwerfen.

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Und dazu fällt mir des Weiteren ein, dass solche Geschichten auch in den Hauptstrommedien erzählt werden, dass sie also einem verd breiten Pubelikumm bekannt sein müssen, und dass das verd breite Pub li kum dazu schweigt. Einfach schweigt.

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Sesselwärmer, welche solche Gesetze erlassen, benötigen der geistigen Aufklärung, vermittelt durch täglich hundert Menschen vor ihrer Haustüre. Ausführende „Juristen“ gehören täglich konstruktiv belästigt mit 5 mal angesprochen werden, mit 50 Briefen und mit 500 Mails. Täglich, habe ich gesagt.

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Wie komplett verdreht ist unsere Welt. Das Beispiel zeigt es. Oder etwa nicht? Phantasterisiere ich etwa nur?

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Indoktrinierte werden nun sagen: Jajaja, schlimmschlimm, aber der Besitzer hätte ja eine elektronische Ueberwachungsanlage einbauen können. Solchen Indoktrinierten würde ich den Hals umdrehen, hätte ich nicht eine fest eingebaute Sicherung eingebaut, Solches zu unterlassen. Scheingescheitesgutmenschengeschwätz. Ein Gastgewerbler hat in der Schweiz genug Ausgaben durch die rigorosen Gesetze, denen er Rechnung tragen muss, damit er die Bewilligung für seinen Betrieb hat. Locker zu sagen: “ Isch doch eifach. Mach e Überwachigsaalaag, du Tübi“

Was? Wie? Er wollte es tun. Die einfachste, effektivste und recht sichere Methode. Ein Hund, der zwischen Freund und Feind zu unterscheiden vermag und mutig ist und scharfe Zähne hat, ist die richtige Wahl.

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Epilog.

Die beiden Hunde waren ein Männchen und ein Weibchen. Das Weibchen starb eines natürlichen Todes mit 8 Jahren. Ab Stunde verweigerte der Rüde jede Nahrungsaufnahme und ging freiwillig auch hinüber.

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thom ram, 07.02.0005 NZ Neues Zeitalter, da nicht nur Normalos, sondern auch Menschen in einflussreicher Position über gesunden Menschenverstand verfügen.

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4 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. rechtobler sagt:

    Thom, stimme Dir 1000% zu (100 genügt nicht 🙂 )

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  3. Brutus von Werstein sagt:

    Zitat:
    Ein Freund des Besitzers klärte Letzteren auf. „Um Himmels Willen, tue bloss das nicht. Du machst dich strafbar damit.“

    … Toller Freund, daß nenne ich vorauseilenden Gehorsam, zum Ko..en…

    … letztendlich geht es ja auch darum, im nachhinein schlauli zu reagieren. Da der brave Wirt ( den ich allzugern mal mit einem Besuch meinerseits und daraus folgendem üppigen Festgelage finanziell unterstützen würde) schon mit dem Hündli A sagt, sollte er auch für eventuelle weitere nächtliche Besuche und deren Folgen, B sagen, also Antworten haben:

    – „ich hatte den Waldi im Wirtshaus vergessen“
    – „mei Hundi war so nervös, den mocht‘ i net nach Hause mitbringn‘, die Enkel sind da“
    – „der hat noch nie jemand gebissen, der liagt immmer do, das kann jeder aus dem Ort bezeugen“

    … wer glaubt, mit Ehrlichkeit in diesem verdrehten Zirkus zu siegen, glaubt auch das Hundekuchen vom Bäcker aus Bassets gemacht werden, das im Erdbeereis Erdbeeren sind, Zitronenfalter Zitronen falten.

    Verdient nicht Bewunderung sondern Spott.
    Wie Don Quichotte.
    Welch ein Schrott…

    Aber das ist noch nicht alles. Klar, es wird noch meistens geschwiegen, jeder ist sich selbst der Nächste. Aber langsam tut sich was. Wer das nicht merkt, hat selber Schuld. Redet mit den normalen Leuten, die denken ganz einfach und lassen sich nicht gendern. Wenn die Gartenzwerge vor dem Häusle in Gefahr geraten, wird der Bürgli nördlich und südlich des Bodensees zur reißenden Bestie 😉

    Merke:

    Viele Terrier sind des Wildschweins Tod.

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  4. Brutus von Werstein sagt:

    Achja:

    vielleicht habe ich auch nur so optimistische Ansichten weil ich 7 Jahre in Sachsen war, davon 5 im Erzgebirge. Dort stimmt noch alles. Ich muß bekloppt sein, daß ich wieder im Westen bin. Aber Eltern sind halt Eltern.

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