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Sandmännchens Erinnerung / Mendelssohn

Schon lange habe ich gebettelt, es tun zu dürfen. Heute hat Bossi genickt. Er hat aber gesagt, ich solle sagen, er habe nicht gesagt, dass er das wolle. 

Bossi war früher Musiklehrer und Organist und Chorleiter. Bossi knurrt. Musst du das erzählen? Von seinen Konzerten sind viele in der digitalen Speicherung bis zur Unkenntlichkeit zerbröselt. Doch zwei schöne Stücke von Felix Mendelssohn (Bossi ruft, man wisse nie, ob von Felix oder von Felixens Schwester Fanny Mendelssohn, welche genialer als der Felix war, welche aber nicht komponieren durfte, weil sie eine Frau war) zwei Stücke von Mendelssohn also, die sind gut erhalten geblieben.

Es war die Mellinger Kantorei, welche Bossi leitete, und es war Ende der 90 er Jahre in der sehr schönen, musikakustisch hervorragenden Kirche von Mellingen im Aargau.

Die Sängerin in der Hymne war blind. Es war wunderbar, mit ihr zu musizieren, ruft Bossi aus der Küche.

Bossi ruft noch: Mein verflumertes Gedächtnis, der Tenor war auch einfach absolute Spitze, der Tenor im Ave Maria, doch fallen mir die Namen natürlich mal wieder nicht ein. 

Ich wünsche euch allen ein wunderherrliches Wochenende. Euer Sandmännchen, 19.11.0004

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Ave Maria

Chor, Tenor und Orchester

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Hymne

Chor, Sopran und Orchester

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Die Partitur des Ave Maria sieht anders aus, hier werden weder die tiefen Chorstimmen noch die Orchesterstimmen gezeigt, doch gibt schon der vorliegende Notenauszug ein hübsch Bild, was in etwa läuft.

Einfach die Ohren zuhalten. Komputergenerierte „Musik“ hat den Charme eines schweizerischen Geldtresors.

Für die Hymne bin ich nicht fündig geworden. Vielleicht ist ein Leser fitter? Am besten wären einfach die beiden Partituren…

Das Auge hilft beim Hören von Werken, die das Ohr noch nicht kennt. Letzter Genuss ist allerdings schon der: Augen zu, Ohren auf.

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4 Kommentare

  1. Liebes Sandmännchen,

    danke für den Balsam für die Ohren.

    Weißt nämlich warum grad heut?
    Ich verrate es Dir.
    Wir wohnen doch in einem alten Haus und „renovieren“ so nach und nach seit 8 Jahren schon.

    Und heute – seit acht Uhr bis eben grad (halb eins) – wurde der alte Dielenboden oben in einem Zimmer komplett abgeschliffen (oder heißt das „geschleift“?).
    Nun, erst grob, dann halbgrob, dann viertelgrob u.s.w. und zum Schluss noch alle Ecken und Kanten.
    Im ganzen Haus ist ein wunderschöner Duft von Holz …..
    a b e r in den Ohren dröhnt immer noch die Schleifmaschine……………….

    Nun werden wir mit dem fleißigen Schleifer gemeinsam Mittag essen und dann………….
    komme ich wieder an den gombjuda und höre mir die „Ohrenvideos“ in Ruhe an.
    „Hörgespickelt“ habe ich eben schon.

    Also danke nochmals und grüß Deinen Bossi, der wohl grad Vergangenheitsaufräumarbeiten zu machen scheint.
    Das ist gut so und reinigt Freud und Leid, damit der Seelenboden wieder schön spiegelt… 🙂

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  2. Renate Schönig sagt:

    Hi Sandmännchen,

    sag bitte deinem Bossi, dass mich sein AVE MARIA sehr berührt hat … und dass es mir das „Wasser in die Augen getrieben hat“ …
    (was GUT tat, denn, wenn (ungeweinte) Tränen fliessen können, dann „macht das ja etwas (Gutes/Befreiendes) mit einem“ 🙂 )

    …und deshalb höre ich mir auch gerne solche (mich im Herzen „berührende“) Musik an.

    Ich hab´s ja so gornet mit Kirche/Pfarrern > aber als ich dieses „Hallelujah“ von dem irischen Pfarrer angehört habe, der Leonhard Cones Song anlässlich einer Hochzeit für das Brautpaar sang … tja … da flossen die Tränen aber wie ein Sturzbach aus mir heraus …
    (und ich WUSSTE, dass dieses Lied in DEM Moment des Anhörens „etwas in mir auslöste/mich daran erinnerte“, (das in anderen Dimensionen stattgefunden hat) und dass es nun an der Zeit ist, dass DAS „aufgelöst werden kann/darf“…was über unzählige Inkarnationen immer wieder „mitgenommen wurde und sich sehr destruktiv (als Verlassens/Trennungs-Angst) gezeigt hat“ …

    Ist doch wunderbar, was (bestimmte) MUSIK „so bewirken kann“, gelle Sandmännchen ?

    ———————————————————

    Und hier nun das Video von besagtem Irischen Pfarrer…vielleicht berührt es „andere HERZEN“ hier ja auch ?

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  3. Renate Schönig sagt:

    „Leonard Cohens Song „Hallelujah“ ist einer der wohl am meisten gecoverten Titel weltweit. Das Lied zählt durchaus über 120 hörenswerte Cover-Versionen. Aber auch der Liedtext ist auf Grund seiner unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten vielfach disskutiert worden. Wir haben uns auf die Suche nach der wahren Bedeutung des Songs gemacht!“

    http://www.songtexte.com/news/songtext-welche-bedeutung-hat-die-ubersetzung-von-leonard-cohens-hallelujah-lyrics

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  4. thom ram sagt:

    Renate 14:42

    In der Tat. Innig. Und ………. dann erst noch mit Humor. So sehe auch ich eine Kirche gerne von innen.

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