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Reden ißt Silben – Luckys Nachtgedanken 12

Ja, natürlich muß es heißen: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“, wenn wir den deutschen Volksmund anführen wollen.
Der meinte damit halt, daß oft keine Antwort die beste Antwort ist.
Aber wie oft ist das so?
Luckyhans, 6.11.004
——————————-

Reden, Sprache, Geschriebenes sind ausgedrückte Gedanken. So wie wir denken, so reden und schreiben wir.
Und umgekehrt: unsere Sprache und Schrift gibt ein Bild unserer Gedanken.

Dies ist nicht für jeden immer schmeichelhaft, was da anderen zur Kenntnis gelangt über die eigene Denkweise.
Denn auch wenn jemand sehr genau auf Wortwahl und Ausdruck achtet: nicht nur die sog. Freudschen Versprecher im mündlichen Ausdruck geben Auskunft über die dahinterliegenden Gedanken, sondern auch viele schriftliche Formulierungen und die Wortwahl verraten buchstäblich, was – oft im Gegensatz zum sonstigen Inhalt – an Denkweise (!) dahintersteht.

Es sollte also stets gut überlegt sein, was man so von sich gibt.
Genau: was man damit auch so von sich zu erkennen gibt

Es hat also wenig Sinn, eine zu den eigenen Ansichten stark abweichende oder entgegengesetzte Meinung zu vertreten, denn früher oder später wird in irgendeiner Formulierung dann doch deutlich, daß man eigentlich anderer Ansicht ist.

Nun gibt es aber kein „uneigentlich“, d.h. eine andere Meinung zu vertreten als die, von welcher man wirklich überzeugt ist, kann nicht funktionieren.
Es sei denn, es wird noch mehrmals von anderen Leuten, die stilistisch gebildet sind, „Kontrolle gelesen“. Und korrigiert.
Wie das in den Hauptströmungsmedien absolut üblich ist.
Was bleibt aber dann von den geäußerten Gedanken übrig?

Können wir voraussetzen, daß die Schreiberlinge in den alliierten Lizenzmedien dieser Verwaltungsorganisation BRvD (Federal Republic of Germany) alle diese Überzeugungen auch wirklich haben, die sie in ihren Schriftsätzen vertreten?
Da kommen mir doch oft erhebliche Zweifel…
– – – –

Eine andere Frage ist: wo wirken meine Gedanken, Reden und Schriften.

Die Gedanken – egal ob als Rede oder Schrift geäußert oder nicht – wirken in jedem Falle in der feinstofflichen Welt, oder in den morphischen Feldern (wem das „handfester“ erscheint) der Menschheit und des Planeten.

Die Reden und Schriften wirken darüber hinaus zusätzlich noch in der grobstofflichen Welt.
Beim gesprochenen Wort direkt, als akustische Schwingung, denn es kommt ja nicht nur darauf an, was gesagt wird, sondern auch wie es gesagt wird, d.h. in welchem Ton, in welcher Lautstärke.

Und in wessen Anwesenheit.

Genauso ist es bei schriftlich Geäußertem sehr wichtig, da hier naturgemäß das wie in den Ausdrucksmöglichkeiten stark eingeschränkt ist: welchem Leserkreis wird es zugänglich gemacht?
Was werden dadurch für Wirkungen erzielt
a) bei dem oder den potentiellen Adressaten der Aussage, und
b) bei den „Mitlesern“ und nicht direkt Angesprochenen?

Können sich Menschen angesprochen (oder angegriffen?) fühlen, die man gar nicht „gemeint“ hat?

Denn gesagt ist nicht immer gemeint,
gehört ist nicht immer verstanden,
auch verstanden ist nicht immer akzeptiert,
und sogar akzeptiert ist noch lange nicht umgesetzt…

Es ist also von nicht zu vernachlässigender Bedeutung, wenn ich Gedanken hege, die negative Wirkungen haben – egal ob auf mich selbst oder auf andere.
Denn auch diese Gedanken wirken.

Wenn ich also Tag für Tag mich selbst „klein mache“, ständig an mir herummäkele, kein gutes Haar (soweit noch vorhanden) an mir lasse – und sei es auch nur in Gedanken! -, dann darf ich mich nicht wundern, wenn auch andere Menschen mich als nicht sonderlich wertvoll ansehen können – denn ich habe ja selbst die morphischen Felder dementsprechend „programmiert“.
Auch wenn andere mir das aus Höflichkeit nicht deutlich machen: man spürt einfach, ob jemand einen wertschätzt oder nicht.

Bei manchen geht die Selbstaufgabe soweit, daß sie ihre Zweifel am eigenen Wert sogar äußern – mündlich oder schriftlich. Meist weil sie auf Zuspruch hoffen.
Wer so etwas an sich selbst beobachtet, der sollte schleunigst darüber nachsinnen, ob das eine brauchbare Art und Weise ist, mit dem Leben und seinen Problemen fertigzuwerden.

Denn nicht nur die Resonanzen, die ich durch solche selbstschädigenden Äußerungen hervorrufe (obwohl ich eigentlich auf Widerspruch aus bin!), machen mir das Leben schwer, sondern sie geben anderen, die „eigentlich“ eine gute Meinung von mir haben, auch Anlaß zum Zweifel an sich selbst.
Insoweit ist das bekannte Gedicht von Wilhelm Busch zur Selbstkritik recht wenig weitsichtig…
– – – –

Ein letzter Aspekt. Auch wenn in der heutigen computerisierten Zeit kaum noch jemand Briefe mit der Hand schreibt, so sollte doch niemand verkennen, daß die Handschrift (und sei es auch nur, wenn wir irgendwo unterschreiben) sehr starke Rückschlüsse auf Charakter und Eigenschaften zuläßt.
Früher gab es sogar eine eigene Wissenschaftsrichtung, die Graphologie, die sich mit der Deutung von Handschriften befaßt hat und daraus ganze Persönlichkeitsprofile abgeleitet hat.
Genauso wie dies heutzutage anhand der Metadaten, der Bewegungsprofile und des Internet-Surfverhaltens von den Ich-Fernsprechern sehr leicht, viel vollständiger und tiefer auch in das Unbewußte reichend erstellt wird.

Ja – „wird“, nicht „werden kann“, denn wie bekannt wird in der jetzigen Gesellschaft alles, was auch „machbar“ ist (und Profit oder Macht verspricht), „gemacht“ werden – ungeachtet jeglicher ethischer oder moralischer Gesichtspunkte…
– – – –

Achten wir also besser auf die Reinheit unserer Gedanken – denn auch Gedanken wirken.


15 Kommentare

  1. Querulant sagt:

    Zitat:
    Denn gesagt ist nicht immer gemeint,
    gehört ist nicht immer verstanden,
    auch verstanden ist nicht immer akzeptiert,
    und sogar akzeptiert ist noch lange nicht umgesetzt…
    Zitat-ende

    Die erste dieser Thesen dürfte für ein bestimmtes Buch nicht provokanter sein, denn in diesem ist (n.m.M.) immer gesagt, was gemeint ist. Das macht gerade die Glaubwürdigkeit des Inhalts aus.

    Die Richtigkeit der zweiten These belegen die gelegtlichen „Feedbacks“, die ich hin und wieder wahrnehmen kann.

    Die dritte These wird für dieses Buch von denen die es lasen (also gelesen und verstanden haben) ausnahmslos akzeptiert, vermutlich damit die Ausnahme von der Regel?

    und die vierte These?

    Da überwiegt wohl die ganze Bandbreite von „Trägheit“ über „Angst“ bis hin zu „Vergeßlichkeit“.

    und von welchem Buch rede ich?
    „Geheimsache: Privatisierung“ von Lars Freitag

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  2. Zitat:
    Denn gesagt ist nicht immer gemeint,
    gehört ist nicht immer verstanden,
    auch verstanden ist nicht immer akzeptiert,
    und sogar akzeptiert ist noch lange nicht umgesetzt…
    Zitat-ende

    Das war immer unser Supervisionseingangsmotto 🙂
    Hat einer aus dem Team vorgelesen.

    Gefällt 1 Person

  3. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  4. haluise sagt:

    ‚Reden ißt Silben‘

    väri guuuut

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  5. ich würde so gerne hier mitschreiben/sprechen,
    leider aber verstehe ich mich nur selbst und das erst seit kurzem,
    oftmal allerdings verstehe ich nur den anderen….. 🙂 🙂 (vermutlich, da weiblich, hahaha)

    Hier geht es also darum, dass ich mich auf Grund meines Geschreibsels selbst erkenne…ähemm…
    nee *verstehe*, meinte ich, notfalls mit Hilfe der Knöpfchendrücker aus der bb- Gemeinde.

    Oder habe ich da jetzt was falsch verstanden?

    So ganz genau weiß ich jetzt nicht, was der Artikel beabsichtigt.
    Stilistisch perfekt tarnen oder offensichtlich sich (zu) erkennen (geben)…………

    Oder eben wieder das sowohlalsauch?? 🙂 🙂 🙂

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  6. luckyhans sagt:

    @ PvH:
    „Denke nie, gedacht zu haben, denn
    das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken.“
    😉
    „Achten wir also besser auf die Reinheit unserer Gedanken – denn auch Gedanken wirken.“ –
    so schwer zu verstehen?

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  7. mkarazzipuzz sagt:

    Mojens,
    in ganz anderem Zusammenhang „ißt reden Silben“ tatsächlich!
    Wenn ich mir die immer mehr verkommende Sprache in meiner Heimat anschaue und sehe, wie sie „verhunzt“ wird, kann ich das also unterschreiben. Auch dann, wenn es anders gemeint war.
    Lieben Gruß
    Martin

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  8. luckyhans sagt:

    @ Martin:
    „wenn es anders gemeint war“ –
    woher willst du wissen, wie es gemeint war?
    „Deine“ Interpretation ist erst mal die „richtige“, oder? 😉

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  9. mkarazzipuzz sagt:

    Nee,
    ist sie nicht! Es ist eine, die meine.
    Die muss niemand teilen, es war aber sofort meine Intention.
    Lieben Gruß
    Martin

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  10. mkarazzipuzz sagt:

    Wobei mir bei dem Reim:
    Denke nie gedacht zu haben,
    denn das denken der Gedanken
    Ist gedankenloses Denken…

    sofort auch einfällt:
    Dunkel war’s, der Mond schien helle
    als ein Auto blitzeschnelle langsam um die Ecke fuhr.
    Drinnen saßen stehend Leute schweigend ins Gespräch vertieft
    als ein tot geschoss’ner Hase übern Sandberg Schlittschuh lief.

    Lieben Gruß
    Martin

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  11. luckyhans sagt:

    @ Martin:
    … das geht noch weiter:
    „Auf ’ner grünen Bank im Parke, die blau angestrichen war,
    saß ein blondgelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzem Haar.
    Neben ihm ’ne alte Schrulle, die kaum 17 Jahr alt war
    nuckelt an der Butterstulle, die mit Schmalz bestrichen war.“

    Der Unsinn ist endlos… 😉

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  12. mkarazzipuzz sagt:

    und hat unzählige Varianten. Bis zu ganz vielen Strophen.
    Das ist aber nicht wirklich Unsinn….
    Es hat durchaus Hintersinn.

    Ich habe hier noch einen unendlichen Ringelreim, der ebenfalls gut verbreitet ist:
    ————————————————————————————–
    Ein Mops kam in die Küche und stahl dem Koch ein Ei
    Da nahm der Koch die Kelle und schlug den Mops zu Brei
    Da kamen viele Möpse und gruben ihm ein Grab
    Und setzten ihm ein Grabstein, auf dem geschrieben stand:

    Ein Mops kam in die Küche……….
    ****Endlosschleife****
    —————————————————————————————
    Und dann gibt es noch ein Lied, dass man singt, wenn man einer sinnlosen Beschäftigung nachgehen muss,
    welches aber weniger gut dokumentiert ist:
    —————————————————————————————
    Und der Bart fängt an zu wachsen, an zu wachsen fängt der Bart,
    und der Bart fängt an zu wachsen, an zu wachsen fängt der Bart!

    Und der Bart wird immer länger, immer länger wird der Bart,
    und der Bart wird immer länger, immer länger wird der Bart!

    Und der Bart wird abgeschnitten, abgeschnitten wird der Bart,
    und der Bart wird abgeschnitten, abgeschnitten wird der Bart!

    Und der Bart, der fällt zur Erde und zur Erde fällt der Bart,
    und der Bart, der fällt zur Erde und zur Erde fällt der Bart!

    Und der Bart fängt an zu wachsen, an zu wachsen……..
    ****Endlosschleife****
    —————————————————————————————-

    Letzteres haben wir beim Kartoffel schälen während unseres Wehrdienstes gesungen, bis die Töften endlich geschält waren…

    Lieben Gruß
    Martin

    Gefällt mir

  13. luckyhans sagt:

    @ Martin:
    … wir haben das Mops-Lied in verschiedene Variationen gebracht: nach dem Volkslied noch als venezianische Arie, als Herrenchor und als Rocksong… 😉

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  14. Bettina sagt:

    Der Joe Kreissl phylosiphiert zur Zeit auch so nett über Silben:

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  15. […] Jeder ist in vollem Maße verantwortlich für sein eigenes Leben und für das seiner Umgebung, ob das einem paßt oder nicht. „Es geht mich an“ – schon die Worte sagen doch, daß hier etwas auf mich zukommt, mich […]

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