bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » WELT / GEGENWART » NWO » Bewusstseinskontrolle » Luca / Behörden / Fallbeispiel

Luca / Behörden / Fallbeispiel

.

Luca hatte das Glück, vier Jahre bei guten Pflegeeltern zu leben. Vorher permanent schwer krankes Kind, blühte er auf und freute sich des Lebens.

Dann griffen Behörden ein.

An dieser Stelle übergebe ich der Pflegemutter das Wort.

.

Sehr geehrte Frau Zeller,

mein Name ist Stefanie Rabenschlag. Ich arbeite seit 1999 als Pflegemutter und Sonderpädagogische Erziehungsstelle für verschiedene Jugendämter, vorwiegend für das Jugendamt Bad Dürkheim, in dessen Einzugsbereich wir leben, derzeit auch  für das Jugendamt Südliche Weinstraße.
 
In den oben genannten Protokollen ist die Geschichte eines unserer Pflegekinder, Luca, als Fall 6 notiert. Herr Stadler hat dazu bei uns recherchiert, wofür ich ihm sehr dankbar bin.
.
 
Lucas dramatische Geschichte hatten bereits unsere regionale Zeitung DIE RHEINPFALZ sowie die SWR Landesschau im Dezember 2012 berichtet.
Ich selbst habe alles in einem öffentlichen Blog dokumentiert, wo auch die Pressestimmen zu finden sind:
www.herzbaum.blogspot.de
.
 
Mit der für uns zuständigen Mitarbeiterin des Landesjugendamtes Mainz, Frau Mückusch-Radwer, hatte ich in 2012 und auch danach regen Austausch.
Sie hat sich aktiv und vor Ort gegenüber dem federführenden Jugendamt Rhein-Pfalz-Kreis und vor allem der ausführenden Stelle, dem Ludwigshafener Zentrum für individuelle Erziehungshilfe (LuZie), für Luca eingesetzt. Da sie jedoch nicht weisungsbefugt war, konnte der eingeschlagene Plan ungehindert fortgesetzt werden.
.
 
Nur wenige Fakten will ich Ihnen schildern.
Luca wurde von seinen Eltern in seiner frühen Säuglingszeit schwer krank im Stich gelassen.
Er wurde von Krankenhaus zu Krankenhaus verlegt – fünf in den ersten acht Monaten – und schließlich wegen drohender Gewaltanwendung seines Vaters in Obhut genommen.
Mit acht Monaten kam er zu uns, schon gleich mit der vom Jugendamt ausgesprochenen Option, dass dieses Kind nicht mehr seinen Lebensort wechseln sollte. Er lebte bei uns ununterbrochen vier Jahre, keine einzige Nacht verbrachte er ohne uns.
.
Er wurde am 25. Oktober 2012 auf offener Straße vor unserem Haus von je einer Mitarbeiterin des Jugendamtes Rhein-Pfalz-Kreis und des LuZie unangekündigt abtransportiert wie ein Sack Kartoffeln, versuchsweise gelockt mit Süßigkeiten und Bilderbuch; mir wurde dabei mit dem „großen Besteck“ gedroht, das bedeutete, mit der Polizei. Eine Nachbarin, die ihren Hund ausführte und der Freund meiner Tochter, die zufällig vorbei kamen, sind ebenfalls Zeugen.
Er kam in eine Bereitschaftspflegestelle, zwei Monate lang, danach zu seiner Herkunftsfamilie, bei der er nie gelebt hatte.
.
Die Familie verzog schnell nach Bayern. Wie es Luca dort erging, hat mir später seine leibliche Tante erzählt. Auch in Berichten des Kaufbeurener Jugendamtes, wo wir Umgang mit Luca beantragt hatten, steht sein Elend beschrieben. Er schmierte Kot an die Wände, seine Mutter band ihm die Hände mit Strumpfhosen auf den Rücken. Er magerte entsetzlich ab. Dank der Tante und ihrer Kontakte zum Leiter des dortigen Kindergartens kam Luca nach Augsburg in die Kinderpsychiatrie.
Von dort wurde er nach Kempten in ein Heim überstellt.
Seine Eltern kümmern sich ein zweites Mal in seinem Leben nicht mehr um ihn.
Sie haben kein Sorgerecht mehr, wie schon zu Lucas Säuglings- und Kleinkindzeit.
.
Ich habe ihn besuchen können auf Anfrage beim Jugendamt Kaufbeuren, einige Male. Er wollte sofort wieder zu uns nach Hause, konnte das auch frei formulieren.
Er lebt in einem Heim für behinderte Kinder. Bei uns hatte er den Regelkindergarten besucht. Doch jetzt ist er wichtig als Heimplatz, mit dem gerechnet wird, besonders in einer kleinen Einrichtung.
 
Ich weiß nicht, wieviele Fälle Sie kennen, Frau Zeller, die an dieses grausame Kinderschicksal Lucas heranreichen. Grausam auch deshalb, weil die Taten von allen Instanzen – Jugendämtern, Richtern, Verfahrensbeiständen, Gutachter – gegenseitig bestätigt und für dem Kindeswohl dienlich befunden wurden.
.
 
Sie dürfen uns gerne besuchen. Ich kann Ihnen Akteneinsicht in einen Stapel Papiere geben, die allem, was Luca geschehen ist, den Stempel des geltenden Rechts aufdrücken.
Im Fall 6 der Protokolle des Süddeutsche Zeitung Magazins steht ein kleiner Teil der Wirklichkeit, die Luca zugefügt wurde. Den großen Teil, seinen Schmerz, seine Not, seine Tränen, seine Verlassenheit, sein Ausgeliefertsein fügen Sie bitte selbst hinzu.
Mit nur ein bisschen Professionalität, Menschenverstand und Herz war all dies mit Leichtigkeit vorauszusehen – und wurde dennoch kalt durchgezogen.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Stefanie Rabenschlag
.
.

Ich bewundere Frau Rabenschlag.

Wer einen Schutzbefohlenen, dann noch ein kleines Kind, schlecht behandelt sieht, erleidet Qualen. In diesem Leid gegenüber denen höflich zu bleiben, welche ihre Macht (aus meiner Sicht betrachtet) inkompetent einsetzen und damit ein kleines Kind von blumigem Leben in kalte Umgebung verstossen in diesem Leid kühlen Kopf zu bewahren – es ist der Pflegemutter gegeben. Ich verneige mich vor ihrer gelebten guten Menschlichkeit.

Ich schicke dem Luca Herzensgruss und Mut und Kraft.

Stefanie Rabenschlag hat das Geschehen auf äusserst sorgfältige und liebevolle Art aufgezeichnet.

Lieber Leser, du findest diese Aufzeichnung

hier.

thom ram, 10.09.0004 (für Kindesmissbraucher eher 2016)

.

.

Ich habe einen Senf dazu. Uninteressant für Zuckerbrot Essende.

.

Werden wieder welche kommen und sagen, das Kind brauche diese schmerzhaften Erfahrungen, weil es nämlich dessen Seele so wolle.

Die das so sagen, sie haben recht.

Und sie sind geblendet,

sie sehen nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit und verkünden mit ihrer Schlüssellochsicht verheerende Unwahrheit.

Nimmt man solcher Scheinkluger Weisheit ernst, erübrigt es sich, noch irgendwas für seinen Nachbarn zu tun. Wenn er verhungert, dann war es ja der Plan seiner Seele. Alles klar.

Diese quasi-eso-Sicht lässt ausser acht, dass wir nicht getrennt sind.

Sie lässt überhaupt alles ausser acht, sie ist der törichte Versuch, das Leben auf digitalisierte Weise zu verstehen.

Wir leben nicht in einer Wahrheit. Wir leben in unendlich vielen Wahrheiten. Dass eine Seele gewisse Absichten hat, das ist eine Wahrheit in einem Meer von Wahrheiten. Dass diese Seele ihre gewünschte Erfahrung auf tausenderlei Arten machen kann, muss man lernen.

Beispiel.

Eine Seele will lernen, wie es ist, verletzt zu werden. Sie sucht in der Inkarnation Ort und Zeit und Persönlichkeit, welche geeignet sind, verletzt zu werden herbeizuführen.

So. Ich komme nun auf Luca, das Kind, welches hier im Zentrum steht. Er erfährt tiefgreifende Verletzung, indem er von einer Blumenwiese in warmem Klima auf das schneidende Kliff  geworfen worden ist. Applaus des Pseudowissenden: Seelenplan erfüllt.

Was wirklich zutrifft:

Wenn Seele Luca „Verletzung“ im Lebensbuch geschrieben hat, dann ist diese Verletzung auf unzählige Arten möglich.

Extrembeispiel 1:

Das Kind wird von klein auf vernachlässigt. Die einzige Zuwendung ist: Brutalität. Sehr schnell lernt die Inkarnation, sich abzuschotten, nichts mehr an sich rankommen zu lassen. Stumpfes Vegetieren möchte ich es nennen. Um da noch „Verletzung“ erleben zu können, muss Brutalstes passieren. Ich male keine Beispiele hin.

Extrembeispiel 2:

Das Kind wird von klein auf als göttliches Wesen wahrgenommen, wird gepflegt, bekommt Zuwendung, darf sich seiner Persönlichkeit entsprechend entwickeln. Um „Verletzung“ erleben zu können, genügt ein Kleines. Sein Lieblingskuschelstoffhäschen wird von Papa ohne Rücksprache an ein anderes Kind verschenkt. (Beispiel aus meinem eigenen Leben)

Ob es jemanden interessiert, was ich hier senfe? Egal, per Definitionem agiere ich hier nicht als Weiser oder als gültiges Nachschlagwerk, sondern ich sage was von dem, was mich grad umtreibt.

.

Luca nun…

Luca war in guter Umgebung. In guter Umgebung öffnet sich der Mensch. Er empfängt immer mehr auf immer differenziertere Art und Weise. Wird nun ein solcher Mensch, als kleines Kind, von den gewohnten, fein sprudelnden Quellen abgeschnitten und in eine Fabrik mit tobenden Maschinen geworfen, bedeutet das für ihn Panik.

Nasen, welche Kinder entführen, müssen sich verd genau eigenständig, selber, eigenverantwortlich, schlau machen, auf was sie sich da einlassen.

Nasen, welche entführte Kinder betreuen, sie übernehmen eine  sehr grosse Verantwortung.

.

Wir hatten hier vorgestern einen Fall von Kindesentführung per Polizeigewalt, Tobias Tucharz.

Dort wie hier. Es ist wichtig zu sehen, dass unsere Gesellschaftsstrukturen komplett vom Diktat herzamputierter Wesen geprägt ist.

Es ist entscheidend, dass ich bei mir bleibe, dass ich mein Herz wieder öffne, dass ich Liebe lebe. Liebe leben hat nichts mit Däumchendrehen gemein. Liebe leben kann verbunden sein mit extremem Aufwand an Mut und Kraft und Wille.

Nochmal. Ich zolle der Stefanie Rabenschlag meine Hochachtung, denn sie macht das eben Beschriebene.

thom ram, 10.08.0004

.

.

.

 

 


11 Kommentare

  1. Schön, Lucas Namen so groß da oben zu lesen!
    Danke für den Focus auf ihn!

    Gefällt mir

  2. thom ram sagt:

    Stefanie

    Besonderes Willkomm für dich auf bb.

    Wir machen einfach weiter, das, was ansteht 🙂

    Gefällt mir

  3. haluise sagt:

    LUCAS und die anderen haben ihre erfahrungs-konzepte form-uliert, nicht alle schaffen den weg hinauf in die nächste frequenz, andere, wie frau RABENSCHLAG, sie nimmt mehrere stufen auf einmal, so sieht es aus.
    ich weiss es nicht — bleibt da noch der satz : GOTTES WEGE SIND UNERGRÜNDLICH.
    aus meinem LEBEN resümiere ich ‚wenig‘ eigene ENTSCHEIDUNGS-möglichkeiten.
    immer wieder empfinde ich, dass das nicht soo hätte geschehen können, wenn die 1, 2, 3 schritte davor anders verlaufen wären und …
    mein bruder hatte pflegekinder. mich kräuselt es noch, wenn ich daran denke: dat jüngere hat schwer gelitten und ist wutentbrannt ins heim gegangen.
    dat ältere mädchen hat die geschehnisse irgendwie akzeptiert und je älter, desto besser konnte sie mit meinem bruder,
    allerdings war ich als neuer faktor auf der bildfläche erschienen und hab ein paar gedanken eingefügt, die vielleicht zu der entspannung beigetragen haben.
    ich kann mich nicht aus solchem (sogar bruder-) desaster heraushalten, wofür man mich rügt.
    mir scheint das eine wichtig: maulen und meckern hilft nicht: bleibt nur HANDELN – SOWAS KRIEGT JA AUCH DAS KIND MIT, DASS DA EIN RINGEN STATTFINDET.
    BIN LUISE

    Gefällt mir

  4. Marietta sagt:

    Liebe Stefanie Rabenschlag……
    Habe eben das Video mit Lucas und der „Steinsuppe“ gesehen, so eine kleine weise Seele isser….
    Möge euer aller Zukunft von segensreichen Ereignissen begleitet sein.

    Danke für dein tägliches Sein und Tun.

    Gefällt mir

  5. Ja, eine kleine weise Seele mit einem Zauber und einer Durch – Sicht. Sicher deshalb wurde er so angegriffen von den Gegenspielern. Und ebenso kann ich deshalb nicht ablassen, an seinem Schicksal mitzuwirken.

    Gefällt mir

  6. palina sagt:

    ich bin immer in Gedanken bei euch Frau Rabenschlag und Frau Trautnitz.
    Ihr beide leistet eine sehr gute Arbeit.

    Gefällt mir

  7. luckyhans sagt:

    Liebe Frau Rabenschlag,
    vielen vielen Dank für Ihre Arbeit mit Luca, und vielen Dank auch für die öffentliche Dokumentation dessen, was in diesem Land heutzutage (leider) möglich ist – es ist kein Einzelfall, aber ein konkret dokumentierter einzelner Fall und daher sehr wichtig.
    Vielleicht sollten auch die Namen der „Beteiligten“ nicht fehlen – ich meine jener Menschen, die sich in dieser oder jener Form angemaßt haben, auf das Schicksal eines Kindes „einzuwirken“…

    Um Gottes willen, nein, es geht dabei nicht um „Denunziation“ oder spätere „Rache“ oder ähnliches, sondern einfach darum, daß jene Menschen sehen, daß ihr Handeln von der Öffentlichkeit durchaus betrachtet wird und sie nicht still und heimlich tun dürfen, was ihnen „wer auch immer“ vorgegeben hat.

    Die „Zivilgesellschaft“ hat kein anderes Forum als die Öffentlichkeit im Weltnetz, die uns heute in die Lage versetzt, unabhängig von den gekauften gleichgeschalteten Propagandamedien Dinge publik zu machen, die sonst (wie in allen Zeiten vorher) „unter der Decke“ geblieben wären – insofern ist es sehr wichtig, auch Namen mitzuteilen, damit jede sog. „Amtsperson“ auch ihre Verantwortung fühlen kann.

    Gefällt mir

  8. palina sagt:

    @luckyhans
    dem kann ich mich nur anschliessen. Es müssen Namen genannt werden.

    Gefällt mir

  9. Marietta sagt:

    Namen nennen ist ja gut gemeint….ich denke aber, dass Stefanie Rabenschlag in erster Linie das Wohl des Luca vor Augen hat. Und was ich bisher wahrgenommen habe, schert sich die Behörde und all ihre Mitarbeiter einen Dreck darum, was mit dem Kind ist.
    Ich würde dem Kind nicht mehr zumuten wollen als es eh schon bekommen hat.
    Es reicht für das Kind…..genug ist genug.

    Gefällt mir

  10. thom ram sagt:

    Das ist die Krux.

    Stefanie will das Beste für Luca erwirken.

    Nennt Stefanie öffentlich Namen von Vollstreckern, deren Wirken, sagen wir mal, von ein wenig wenig Menschenkenntnis und eventuell wahrscheinlich möglicherweise von nicht sonderlich ausgeprägt guter Absicht geprägt ist, was passiert? Die Betroffenen werden sich angegriffen fühlen und prinzipiell sich gegen die Anliegen dessen, den sie nun als Feind definieren können, wenden.
    Dass das auf Kosten des Kindes geht, wissen sie zwar, vergessen es natürlich sehr ungerne, vergessen es dann aber eventuell vielleicht könnte sein doch.

    Gefällt mir

  11. Ich habe eure Gedanken zur Öffentlichmachung der Namen gelesen und denke darüber nach. Finde es gar nicht so schlecht im Moment.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

In diesem Themenkreis am höchsten bewertet

%d Bloggern gefällt das: