bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » NATUR » Bienen » Bienen / Der Bien / Der Bienenflüsterer

Bienen / Der Bien / Der Bienenflüsterer

.

Ueber einige Schlaufen bin ich heute auf einer wunderbaren Seite gelandet, auf der Seite „Der Bienenflüsterer“, für welche Joshua Kin verantwortlich zeichnet.

Ich gehe davon aus, dass es jedem Leser hier ist ein Anliegen ist, die Natur wieder so zu behandeln, dass sie sich wieder selbstregulierend, gemäss ihrem ureigenen Wesen, entfalten darf. Der Wind möchte mit Blättern spielen. Blätter sind glücklich, wenn Freund Wind sie bewegt. Die Wässer möchten quirlen und sprudeln und danken dem Stein für seinen Widerstand, indes der Stein sich gerne umspülen lässt.

Dass die freie Natur dabei grosszügig Geschenke verteilt, ist Grund zu doppelter Ehrfurcht und Dankbarkeit.

.

Der Bienenflüsterer vergleicht das Bienenvolk in seinem ursprünglichen Verhalten, stellt Bienenvölker der modernen Imkerei gegenüber und zeigt auf gangbare Mittelwege, welche die Natur möglichst frei walten lässt und es doch möglich machen, dass der Mensch sich massvoll beschenken lassen kann.

Ich möchte ein paar Appetizer in Form von Textausschnitten anbieten. Die Zusammenhänge werden bei Lektüre des Originals selbstverständlich klar.

.

Wesensgemäße Bienenhaltung – Was ist das überhaupt?

Unter dem Begriff „Wesensgemäße Bienenhaltung“ können sich vermutlich nicht alle direkt etwas vorstellen. „Artgerecht“, ja das ist ein Begriff, den man schon einmal gehört hat, aber wesensgemäß?

In diesem Beitrag möchte ich näher bringen, was es mit der wesensgemäßen Bienenhaltung auf sich hat.

[………………]

Erst im Frühjahr, wenn die Temperaturen langsam an die / über die 10° Grad-Grenze gehen, lösen die Bienen sich aus ihrer Traube und fangen an, erste Reinigungsflüge zu machen. Hierbei geht es in erster Linie um das Abkoten, da die Bienen ja den ganzen Winter über das nicht tun konnten. Gleichzeitig bzw. schon davor fängt die Königin wieder stärker an, für Nachschub zu sorgen, also Eier zu legen.

[…………….]

.

Das Bienenjahr in der konventionellen Imkerei

Bei der konventionellen Imkerei würde das Bienenjahr schon ganz anders beginnen, da es hier üblich ist, Schwärme zu verhindern (Schließlich kann bei einem Bienenvolk, das Schwärme abgeben hat weniger Honig geerntet werden). Zur Schwarmverhinderung werden verschiedene Maßnahmen ergriffen: Einerseits werden von den Bienen angelegte Weißelzellen ( = Die Zellen, in denen Königinnen aufwachsen) herausgebrochen bzw. kaputt gemacht. So wird schon mal verhindert, dass das Bienenvolk überhaupt neue Königinnen aufziehen kann. Um „Sicher zu gehen“, dass auch wenn mal eine Weißelzelle vom Imker übersehen wurde das Bienenvolk trotzdem nicht schwärmt geht der konventionelle Imker einen Schritt weiter:

[…………..]

Da es in der konventionellen Imkerei (so gut wie) keine Schwärme gibt, kann ich gar nicht bei der Geburt des Bienenvolks in dem Sinne anfangen. Halbwegs vergleichbar wäre höchstens ein Ableger-Volk, worauf ich aber erst später zu sprechen komme. Im frühen Sommer, also in der Schwarmzeit, ist der konventionelle Imker etwa wöchentlich an den Bienenvölker zugange. Diese Häufigkeit bei der sog. Durchsicht ist durch das Schwärmen bedingt. Ein Bienenvolk, welches schwärmen will, versucht ja Weißelzellen für neue Königinnen anzulegen. Legt die („alte“) Königin in diese Weißelzelle nun ein Ei, so befindet sich dieses 3 Tage lang im Ei-Stadium. Darauf folgen 5 Tage, wo die neue Königin (wenn man es schon so nennen kann) im Madenstadium ist. Die Weißelzelle ist immer noch oben geöffnet, also noch nicht verdeckelt. Im Anschluss an diese 5 Tage folgt der Puppen-Zustand. Davor wird die Zelle von Arbeiterinnen mit Wachs verschlossen, also verdeckelt.

[…………..]

 Der Weg dazwischen – Natur & Imkerei vereinigen

Eigentlich ging es mir ja darum, aufzuzeigen, wie es nachhaltig gehen kann und dabei gleichzeitig dem Wesen der Bienen gerecht zu werden.

Der Begriff „Wesensgemäße Bienenhaltung“ stammt meines Wissens nach von Rudolf Steiner, also aus der Antroposophie.

Nun könnte gefragt werden „Warum nicht artgerechte Bienenhaltung?“

Tja, gute Frage… Das stammt daher, da es nicht um eine Biene als einzelnes Lebewesen geht, sondern um dem gesamten Superorganismus ( = dem Bien) der Honigbiene. Die Wesensgemäße Bienenhaltung geht also um das Wesen des Bien, welches als solches nicht leicht zu fassen ist. Denn zum Bien gehören nicht nur die Bienen selbst, sondern auch Dinge wie die Behausung.

[…………..]

Um zum Stichwort Wesensgemäße Bienenhaltung zurückzukehren: Für mich gehören folgende Grundsätze zur wesensgemäßen Bienenhaltung dazu:

  • Behausung ( = Bienenstock) aus natürlichen Materialien (z.B. Holz, Stroh)
  • Natürliches Schwärmen
  • Naturwabenbau
  • Überwinterung auf eigenem Honig
  • Ausgewogene Pflanzenvielfalt (häufig übersehen / unterschätzt)
  • Standortfester Bienenstock (kein Wandern mit Bienenvölkern)
  • Honigernte nur vom Überschuss
  • Arbeitsweise ohne Rauch (Smoker, Pfeife) o.Ä.
  • Keinerlei Gifte und Säuren in das Bienenvolk einbringen

Diese Liste ist bei weitem noch nicht vollständig. Bei Gelegenheit werde ich die Liste auch aktualisieren

[…………..]

.

Angeregt, lieber Leser? Ich hoffe!

Du findest den ganzen Artikel des Bienenflüsterers

hier  🙂

.

Wunderbar wäre es, könnte mein Hinweis einen Leser dazu verführen, selber Bienenpapa  oder Bienenmama,

besser wohl Freund eines Biens oder mehrerer Biens zu werden.

Ich richte meinen Dank an den Bienenflüsterer und wünsche ihm und „seinen“ Völkern herrliches Gedeihen!

thom ram, 11.08.0004 (Für Giftspritzer eher 2016)

.

.

.

 


30 Kommentare

  1. Rechtobler sagt:

    Super, habe den Artikel gleich einem aus der Schulzeit Bekannten zugestellt, der seit Jahrzehnten Bio-Imkerei betreibt. Herzlichen Dank für Dein Wirken Thom

    Liken

  2. […] über Bienen / Der Bien / Der Bienenflüsterer — bumi bahagia / Glückliche Erde […]

    Liken

  3. thom ram sagt:

    Rechtobler

    Prima.
    Die Seite wäre auch für jeden Bio Lehrer ein Segen.

    Danke für deinen Dank, Freund im Geiste. Ich tue es einfach. Und ich tue es gerne.

    Liken

  4. Besucher sagt:

    Ja, das klingt alles schön…
    Nach jahrelanger „natürlicher“ Bienenhaltung, die Praxis schaut halt so aus:

    Die natürliche Vermehrung ist der Schwarm, ein, zwei oder mehr „neue“ Bienenvölker verlassen ihre Behausung, nur, wo finden sie eine neue? In ihrer Not bauen sie auch schon mal auf einem Ast ihre Waben,die Chance, so den Winter zu überleben, ist nahe null.
    Für den Idealfall, dass man die Schwärme alle erwischt, ergibt sich ein anderes Problem: der Bestand würde sich jedes Jahr mindestens verdoppeln, und bei einem Stand von 8 Völkern wird einem doch mulmig wie das in 5 Jahren sein wird…
    „Natürlich“ wäre wohl eine Ausfallsrate von weit über 50%, aber das kann keiner wollen..

    Die Drohnenbrut wurde auch schon vor der Varroa entfernt, Drohnen tragen nix ein, müssen aber was fressen, und das tun sie vorzugsweise beim Nachbarn, der sich gar nicht freut, wenn die Drohnenhorde bei ihm einfällt, und die Bienenjungs „wesensgemäß“ seine halbe Ernte verputzen.. der bedankt sich dann mit ziemlicher Sicherheit, und dirty tricks gibt es viele..

    Völker die man schwärmen läßt, wie sie lustig sind, sind viel kleiner, und eine leichte Beute für ein hungriges Imkervolk…

    Mein Fazit ist, die Biene kann sehr wohl ohne uns überleben,manchmal sogar an ganz miesen Plätzen, die Verluste an Schwärmen müssen aber auch recht hoch sein. find ich auch nicht so doll…

    Liken

  5. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Liken

  6. melmarc sagt:

    Keine Gifte und Säuren einbringen klingt zwar auf den ersten Blick lobenswert, wird aber letztendlich den Verlust des Bienenvolkes zur Folge haben. Viele unterschätzen die eingeschleppte Varoa Milbe. Diese ist allgegenwärtig und unternimmt man nichts gegen deren Eindämmung schon im Sommer, dann sind die Winterbienen schon geschädigt und die Wahrscheinlichkeit des Totalverlustes über den Winter ist sehr hoch. Sind Bienen krank verlassen Sie von alleine den Stock um den Rest des Volkes nicht zu gefährden und so kommt es das von einem unbehandeltem Volk im Frühjahr nur noch sehr wenig Bienen vorhanden sind bzw. das Volk komplett tot ist. Natürlich ist es wunderbar die Bienen schwärmen zu lassen aber in einem dicht besiedelten Gebiet wie Deutschland wäre das ein Todesurteil für jeden Schwarm den man nicht einfangen kann.

    Liken

  7. thom ram sagt:

    Guten Tag, melmarc

    Sei willkommen auf bb, als Mitdenker und Ansichten Bietender.

    Liken

  8. Besucher sagt:

    melmarc
    Bienen die man schwärmen läßt haben kaum ein Problem mit der Varroa. Durch den Schwarmabgang und vielleicht noch ein paar Nachschwärmen, und bis die neue Chefin ihren Hochzeitsflug absolviert hat und zu legen anfängt, ist meist alle Brut geschlüpft und die vorhandenen Milben stürzen sich allesamt auf die ersten gelegten Eier – und da kriegen sie die Bienen, bzw. meucheln sich die Milben gegenseitig.

    Die Milben, die mit dem Schwarm mitgekommen sind, haben auch schlechte Karten: die Bienen müssen erstmal bauen, (Naturbau ohne MW) und hier geschieht dasselbe in der ersten Eiablage.

    Schwärmen lassen wäre grundsätzlich schon das Richtige, man ist aber halt schon angespeist, wenn die surrende Zigarre vorbeibraust auf Nimmerwiedersehen. Und es ist auch nicht immer möglich, alles liegen und stehen zu lassen, weil irgendwo ein Schwarm hängt, der ohne Leiter und pipapo nicht zu bergen ist.

    Die herkömmliche Imkerei ist für mich zwar auch perfektionierter Diebstahl, und das hat mit einer grundsätzlichen falschen Denke und sehr viel mit uns zu tun, und ich freue mich wie ein Kind, dass sich mittlerweile doch so viele Gedanken drum machen. Aber am Ende sollte es schon den Bienen nützen, nur liebhaben ist halt zuwenig.

    Gefällt 1 Person

  9. Bettina sagt:

    Ich habe dieses Jahr auch zwei Bienstöcken neben meiner Haustüre (100 Jahr alter Lindenbaum), einen Besuch bewilligt!
    Ausgekannt hab ich mich überhaupt nicht, aber in der Zeit ganz viel Erfahrung gesammelt.

    Mein Fazit ist, dass die Bienen Gedankenlesen können, sie so ein feines Gespür haben für jeglichen emotionalen Auswurf desjenigen, der sich da in die Nähe begibt.
    Meine Postbotin ist eher eine von der Stricknadelfraktion, die darf keinen Schritt mehr nach der Gartentüre machen. (wohin ich @Mandala in keiner Weise zuordne)

    Dieser Postbotin zuliebe hab ich da an der Gartentür ein Postkästle aufgehängt! 🙂
    Es war das erste Mal, dass ich diese Frau lächelnd sah!

    Außerdem ist da auf einer Kreidetafel zu lesen:
    „Willst du zu den Bienen geh´n,
    musst du ohne Sünde steh´n!
    Denn die Biene hat die Pflicht,
    dass sie nur die Sünder sticht!“

    Früher galt der eigene Bienstock als Haustierhaltung. Diese Mitbewohner wurden in sämtliche Gepflogenheiten miteinbezogen. Wenn ein Kind geboren wurde, wurde es als allererstes dem Bienenvolk gezeigt. Bei Hochzeiten wurde immer vor dem Bienenstock der neue Familienangehörige vorgestellt.
    Wenn der Bienenvater starb, wurde der Stock ausgerichtet zu der Stelle, wo der Aufgebahrte lag. Und es wurde der Stock in ein Tuch gehüllt.
    Wenn man das nicht machte, starb der Bienenstock und wollte dem Bienenvater folgen.

    Ich finde es immer noch so erstaunlich Mutig von meinem Zeugen Jehowa, der da (einen Tag nach dem Schwärmen) vor der Haustüre stand und einfach nur den Spruch hatte: „ich glaube, dass die mir nichts tun, weil ich glaube, dass die mir nichts tun!“
    Letzte Woche war der neue Wachturm im Postkästle und da war mit Kuli geschrieben:
    „Hallo ihr Zwei, eure Bienen sind heut recht laut, ich hoffe euch geht es gut! Lg“

    Großen Respekt vor den Tierchen habe ich, seit sie geschwärmt sind.
    Der Imker versuchte die zwei Schwärme einzufangen, da sind die auf ihn losgegangen, es war die absolute Hölle, er ist gerannt und tausende hinter ihm her, er hatte mindestens 2 Zentimeter Bienen auf seiner kompletten Rückseite, über hundert Stiche überall.
    Und ich stand daneben, mit kurzem Röckle und T-shirt.
    Auf mich sind sie erst losgegangen, als ich geholfen habe, die Mieten ins Auto zu tragen.
    Da haben die mich bis rein zur Hintertüre verfolgt, noch tagelang.

    Bei den Imkern gibt es den Brauch, dass es für jeden Stich ein Glas Honig gibt. Für mich sind das 8 Gläser Honig, die versüßen mir den tagelangen Schmerz! 🙂

    Als ich dann zu dem Imker sagte, dass die Bienen seine Gedanken lesen konnten und wussten, dass er nun die 20 Prinzessinen töten würde, da hat er mir nicht geglaubt.
    Aber, dass ich nur mit Guten Gedanken in die Nähe des Bienestockes gehen soll, daran glaubt er!

    Es ist ein faszinierendes Hobby und ich freu mich schon auf nächstes Jahr und vor allem freu ich mich schon auf den Honig von meinem eigenen Garten und meiner natürlich umgebenden Vielfalt!

    Lg Bettina

    Liken

  10. Besucher sagt:

    Bettina
    „Der Imker versuchte die zwei Schwärme einzufangen, da sind die auf ihn losgegangen, es war die absolute Hölle, er ist gerannt und tausende hinter ihm her, er hatte mindestens 2 Zentimeter Bienen auf seiner kompletten Rückseite, über hundert Stiche überall.“

    Weija, wasn das für ein Imker. Schwarmbienen sind absolut friedlich, und stechen nur, wenn man sie quetscht, da muss der Guteste ziemlich was vergeigt haben.

    Wenn Bienen stechen, stossen sie ein Alarmpheromon aus, und die anderen kommen zu Hülf – der Imker war dann wohl entsprechend „einparfümiert“ 🙂

    Jedenfalls, absolut ungewöhnlich, was da passiert ist..

    Liken

  11. Bettina sagt:

    Ja, lieber @Besucher,
    es war auch für ihn ein absolut neues Thema, er konnte es nicht fassen, aber es ist so passiert!
    Ich war dabei und das seltsame war auch, dass die mich gar nicht registriert haben, obwohl ich neben dem offenen Bienenstock daneben stand.
    Wie gesagt, er hat das noch nie erlebt und hat von sowas auch noch nie gehört.
    Einparfümiert wurde er dann durch die ersten Stiche, das ist uns auch klar gewesen!

    Aber es erklärt nicht, dass die Bienen mich noch Tagelang nicht in die Nähe vom Stock gelassen haben, trotz Duschen und Kleinung wechseln.

    Für mich denke ich, dass die Bienen viel mehr Wissen haben, wie wir normale Menschen uns vorstellen können.

    Liken

  12. thom ram sagt:

    Ha, gefällt mir, das alles, Bettina.

    Wissen. Zusammenwirken. Verbunden sein.
    Eins – sein darf man ja nicht sagen, sonst ist man ein Eso- oder Spiri- Idiot oder Arschloch, je nach Knigge. Oder man ist Befürworter der Völkergleichmacherei, dies aus Sicht leicht angesäustelter äh leicht anfanatisierter Unser Einer Szene.

    Den Imker aufgrund des Angriffes der Bienen als wenig kompetent zu beurteilen, das sollte man nicht tun. (Sage ich allgemein, nicht persönlich gerichtet) Es gibt keine zwei gleiche Fälle. Was wissen wir denn schon? Wirklich, was wissen wir denn schon??

    Der Bien. Das Bewusstsein eines Bienenvolkes. Wer von uns weiss was wieviel davon? Könnte es sein, dass der Bien und der Imker eine alte Rechnung offen hatten? Edler nennt man das dann Karma. Spricht etwas gegen die Idee?

    Ich liebe Hunde und Katzen, kenne Hundpsrack und Katzensprack. Und es kommt vor, dass Katze vor mir flieht. Hat aber nichts mit der Beziehung der Katze mit mir zu tun. Und es kommt vor, dass Hund mir Gift zeigt. Hat aber nix mit alter gemeinsamer Erfahrung zu tun. Auch Hund kann sich irren. Verwechselt meine lange Nase mit dem langen Schwanz dessen, der ihn früher geprügelt. Oder so. Wahrscheinlicher: Der Hund, der mich bissig ankläfft, sieht in meiner Aura etwas, was ihn an einen Menschen erinnert, der ihn sorgfältig misshandelt hat.

    Liken

  13. Besucher sagt:

    Bettina
    „obwohl ich neben dem offenen Bienenstock daneben stand.“

    Aha, und warum war da offen, wo er doch Schwarm fangen wollte?

    Liken

  14. Besucher sagt:

    Thom
    „Den Imker aufgrund des Angriffes der Bienen als wenig kompetent zu beurteilen, das sollte man nicht tun.“

    Nuja es gibt viel Seltsames auf dieser Welt aber manches ist halt zu seltsam. Dass bei nur zwei Völkern gleichzeitig zwei Schwärme abgehen und die dann auch noch stechen ist mir zu seltsam.

    Eher möglich scheint mir, dass da Kunstschwärme gebildet wurden, die muss man aber nicht fangen.
    Vielleicht war Bettina ja nicht die ganze Zeit dabei.

    Liken

  15. Bettina sagt:

    Sehr geehrter @Besucher,
    als der erste Schwarm abging, hab ich es gar nicht richtig bemerkt, ich hab zwar den vermehrten Flug bemerkt und dann gesehen, dass sich unter dem einen Stock eine große Traube gebildet hat, daraufhin hab ich den Imker alarmiert.
    Als der unterwegs war, ist der zweite Schwarm los und hat sich an die Vorderseite vom anderen Stock gesetzt.
    Es waren defininiv zwei Königinnen (mit blauem Punkt gekennzeichnet) als wir die Schwärme einkehrten in die neue Box.

    Richtig abgegangen sind sie erst, als der Imker dann nachschaute, gerade weil ich behauptet und auch gesehen habe, dass wir defininiv zwei Königingen eingefangen hatten.
    Er musste auch nach den Waben schauen, ob sie überhaupt noch eintragen, oder ob man eventuell noch Kästen aufsetzen muss und vor allem, ob es wirklich alle zwei Königinnen waren die wir eingefangen haben.
    Also erst, nachdem er die 20 Prinzessinen herausgenommen und getötet hat.

    Und ja, es war seltsam.
    Es war nicht die Zeit zum Schwärmen.
    Es war ein richtig ekelhaft schwüler Tag.
    Es ist nicht normal, dass sich ein Schwarm/ hier sogar zwei so direkt am Stock niederlässt.
    Dem Imker ist so etwas noch nie passiert.

    Und ich war die ganze Zeit dabei!
    Auf mich hatten sie es gar nicht abgesehen, erst als ich half die Box ins Auto zu tragen, erst da haben sie mich auch gestochen und die Tage danach haben sie mich vertrieben und gestochen.

    Ich bin ja kein Profi und wollte nur meine Gedanken, meine neuen Erfahrungen dazu hier aufschreiben, also so von wegen dass diese Tiere vielleicht fühlen können was wir denken.

    Lg Bettina

    Liken

  16. Besucher sagt:

    Bettina
    danke für deinen Bericht.
    Das waren beides keine reifen Schwärme, das kommt öfter vor, dass Bienen unter oder auf der Beute sich zusammenkugeln, und ihre Majestät bereits den Legebetrieb eingestellt hat, und sich unters Volk mischt.
    Die gehen am Abend wieder rein oder auch nicht, oft hängen sie tagelang so rum. Bei freifliegenden Völkern die auf vollen Vorräten sitzen kann man das auch schon mal über zwei Wochen und mehr beobachten, die ganze Mischpoke sitzt draussen an der Sonne und Frau Chefin gönnt sich auch eine Pause.

    Wenn dir mal eine richtige Schwarmtraube unterkommt, tief den Duft einatmen. Die riechen ganz anders als wenn sie bloß auf der Beute rumlungern.

    Liebe Grüße!

    Liken

  17. Besucher sagt:

    Hier hab ich noch ein Photo von so einem Bienenbart

    Die hängen manchmal auch drunter, oder sitzen an der Seite.

    Liken

  18. Bettina sagt:

    @Besucher,
    schönes Bild vom Selbstversorger.
    In seinen Kanal hab ich auch schon ein Jahr nicht mehr reingeschaut.

    Und ja, so ähnlich hat es ausgesehen!

    Die Aktion war bestimmt recht doof und übereilt 😉
    Das Problem war halt, dass der Imker dachte, dass es hier zu wenig Futter gibt und er hatte schon über eine Woche nicht mehr nachgeschaut.
    Die Linde hatte ja dieses Jahr nicht wirklich so viel Nektar durch das blöde Wetter. Die letzten Jahre war es so wunderschön mit dem intensiven Duft, tageland. Bei der Blüte in diesem Jahr war es nur an einen Tag.

    Es war dann wohl eher so, dass meine Besucher sehr gut im Futter standen, am Besten von all seinen Stöcken!

    Dazu dann das (agressionssteigernd) schwüle Wetter und vor allem ICH mit meiner Neugierde und ewigen Fragen.
    Nervig war ich bestimmt für den Imker, da muss ich auch noch dran arbeiten, einfach mal zuschauen, wirken lassen und nicht überall gleich meinen Senf dazugeben.

    Danke dir für deine Kritik 🙂
    Lg Bettina

    Liken

  19. Besucher sagt:

    @ Bettina
    Das war keine Kritik an dir, dem Imker fehlen anscheinend wesentliche basics, wie ich vermutetet hatte.

    @ Thom
    „Was wissen wir denn schon? Wirklich, was wissen wir denn schon??

    Der Bien. Das Bewusstsein eines Bienenvolkes. Wer von uns weiss was wieviel davon? “

    Na, da versuch ich mal auszuholen, aber nicht, was die Praxis betrifft.

    Die Bienen waren in nahezu allen Kulturen die Verbindung zum Göttlichen: wie können abertausende Tiere zusammenwirken, sinnvolles bauen, Vorräte anlegen, wo die doch so klein sind und die einzelnen kaum über ein Hirn verfügen? Und die Biene tötet nicht andere, um zu leben, im Gegenteil, sie schafft Fruchtbarkeit. Hier manifestierte sich der göttliche Wille und göttliche Ordnung.
    Die Ägypter fuhren schon den Nil auf und ab mit Bienen an Bord, als Europa noch in den Bäumen hockte, immer der Tracht folgend. Der Inbegriff der Männlichkeit war der Stier, die Weiblichkeit die Biene.
    Im Apis -Stierkult (Apis = Biene) wurden Stiere mit besonderen Merkmalen mit der Schuld einer Stadt beladen, und rituell getötet. Der Kopf wurde aus der Stadt gebracht, vergraben, und man ließ die Hörner herausragen, denen man die Spitze abschnitt. Wenn nach einer Zeit Bienen da aus- und einflogen, galt die Schuld als vergeben und getilgt.
    Der Rippenabstand der Stiere entsprach dem natürlichen Wabenabstand, und wurde vermutlich als Träger der Waben benützt. (Die Frau aus der Rippe des Mannes hat wohl hier ihren Ursprung)
    Wer mag, kann „Bugonie“ googln, die Stiergeburt der Bienen.

    Die Römer wollten es dann genauer wissen, und blickten tief hinein, wie die göttliche Ordnung den idealen Staat organisiert, und sie sahen, was genehm war: einen König mit Senat, Soldaten und Arbeiter, absolute Gehorsamkeit, quasi eine militärische Ordnung, und besonders göttlich erschien, dass man nirgendwo – wie in der übrigen Natur – eine Kopulation beobachten konnte – das Göttliche war keusch.:-)
    Die dicken fetten Bienen die nur fraßen und nichts eintragen, erkannte man faule Weiber, derer sich die Bienen auch Ende des Sommers entledigten.

    So um 1600 + irgendwas der Schock: Es ist unzeifelhaft kein Rex, sondern eine SIE, festgestellt in Großbritannien. Das wurde erstmal unter Verschluß gehalten. Und noch dazu treibt sie es mit mehreren – der göttliche Wille konnte unmöglich aus einer stichigen, männermeuchelden Weibergesellschaft bestehen, die die hehre Männlichkeit auf die Geschlechtsfunktion reduzierte.

    Der Bulle und der Bär der Börsen bekommen eine andere Bedeutung, wenn man das Verhältnis zu den Bienen einbezieht.

    Liken

  20. thom ram sagt:

    Besucher

    Spannend, was du zu erzählen weisst, Bienenpapa du.

    Als Kind habe ich mich stets bei den damals noch vorkommenden, grossen Ameisenhaufen im Wald an den Flanken des Suhrentales genau das gefragt: Wie weiss die einzelne Ameise, was sie zu tun hat? Ich ahnte, dass eine zentrale Steuerung vorhanden sein müsse und denke, ich ahnte richtig.
    Als fast ganz alter Mann weiss ich nicht mehr. Wo hockt die Steuerung? Wer kreiert / kreierte die Steuerung?

    Liken

  21. Besucher sagt:

    thom
    „Wo hockt die Steuerung? Wer kreiert / kreierte die Steuerung?“

    Das „Rad erfunden“ haben die Solitärbienen, und über die Hummeln, die über den Sommer ja auch Völker bilden, gehts zu den Honigbienen, die sind quasi der Porsche, BMW, oder wie immer.

    Sehr viele religiöse Elemente haben mMn den Ursprung bei den Bienen: die unbefleckte Empfängnis, das Verhältnis zur Sexualität insgesamt, die Kirchenglocken (die Schwärme waren mit dem hellen Klang von Metall zu rufen) bis zur Wiederauferstehung – tot scheinende Bienen sind oft nicht tot, sondern in Diapause, wie andere Insekten auch. Da macht die Wissenschaft einen großen Bogen drumherum, nicht nur bei den Bienen, es gibt zig Tiere, die in einer Starre überdauern können ohne jede Lebensfunktion. Was tot ist, verwest, und was nicht verwest, ist nicht tot. Würde man diese einfache Erkenntnis anwenden, sähe das „Bienensterben“ wohl ganz anders aus.
    Insgesamt scheint mir, dass wir einen groben Irrtum bei der Einschau ins Bienenvolk zum Porsche weiterentwickelt haben, und dem fliegen grad die Schrauben davon.

    Übrigens bin ich eine Bienenmama, ich habs nur nicht so mit dem gendern.

    Liken

  22. thom ram sagt:

    LiebeR BesucherIn,
    liebe Besucher, liebe Besucherinnen,
    liebe mit und ohne Innen,
    liebe Besucher / -innen
    und so weiter

    haha, du bringst mich auf die Sprachqual, welche heute von indoktriniert Höflichen verwendet wird.
    Bitte verzeih, ich habe von deinem Stil her auf Mann getippt, wurde vielleicht auch durch DEN Besucher zu falscher Zuordnung verführt.

    Was meinst du damit, wenn du auf das Bienensterben hinweisest, welches kaum so sei, wie öffentlich dargestellt?

    Liken

  23. Besucher sagt:

    Die Forschung weiß, dass sich Honigbienen in der Wintertraube bei ansteigenden CO2 Gehalt in die Starre atmen können, nur will partout keiner wissen, wie lange das anhalten kann. Die Bienen sehen tot aus, sind es aber nicht – was die antiken Autoren alle wussten, und wie man sie aufweckt. Nur wir stehen blöd vor dem Kasten – oje, schon wieder sind die Bienen tot, muss ma neue kaufen.
    Und weil schon bei den Bienen die Verar***e so enorm ist, hat mich Geldsystem etc. gar nicht mehr überrascht.

    Liken

  24. Bettina sagt:

    Liebe Besucherin,
    durch dich habe ich meinen Anteil an dem Chaos erkannt und dafür habe ich mich bei dir bedankt!

    Wenn ich in der Neugierde bin, dann will ich immer alles gleich wissen. Du hast mich dazu gebracht, wieder einen kleinen Schritt zurückzutreten und einfach erst mal als Zuschauer zu fungieren.

    Dieser Imker hat erst vor vier Jahren seine Liebe zu diesen wundervollen Tieren entdeckt. Also hat er die Erfahrung, die du eventuell vorweisen kannst noch gar nicht.
    Er hätte mich einfach wegschicken sollen, sofort als er merkte, dass ich ihn nerve. Ich denke, dass könnte man als einzigen Fehler ihm zugestehen.
    Mich freut es sehr, weil ich ihn schon ewig kenne und nun bei ihm eine Weiterentwicklung seiner Persönlichkeit entdecke, die ich diesen seinen Bienen zuschreibe.

    Durch das Bienensterben kann wahnsinnig viel Geld verdient werden, Arbeitsplätze geschaffen und völlig neue Märkte erschlossen werden.
    In China klettern Billigarbeiter mit Pinselchen auf den Bäumen rum und die Bestäubung mit Drohnen ist schon weit in der Entwicklung.
    Sieht man sehr gut in dem Film „More than Honey“ auf deutsch „Bitterer Honig“!
    Der Film lief ja sogar im ard an einem Dienstag um 22,30 Uhr, damit ihn auch alle sehen können! 😉
    Es könnte ja die Bevölkerung verunsichern, wenn so etwas uninteressantes mal statt dem Tatort laufen würde!

    Lg Bettina

    Liken

  25. Besucherin sagt:

    so, hab der Ordnung halber ein -in hinzugefügt 😉

    Bettina
    Auch ich bin mal zur „Bienenrettung“ angetreten und da macht jeder Fehler, dem Anfänger verzeihen die Bienen vieles, das ist wirklich so.
    Heute weiß ich, dass die Bienen niemand retten muss, die Bienen halten dich, nicht du sie. 🙂
    Ich sag das nur, weil ich den Eindruck habe, dass du da auch voll ins Radar gebolzt bist…

    Du willst wissen, du bist neugierig… und kannst stur sein wie ein Esel, richtig? Gehst Konflikten nicht aus dem Weg, und senkst auch mal die Hörner, wenns notwendig ist?
    Die Bienenleute haben alle ein eigenes Sternzeichen, das gibts nur nicht offiziell.. 😉
    Welcome to the club jedenfalls.

    Nimm dir Zeit zum beobachten, und tu deinen weiblichen Beschützertrieb runterregeln, die Bienen sind nicht nur weise und lieb und erhaben, sie sind auch Kobolde die dich foppen, denn es gibt immer noch was und nochwas bis du vor lauter Wald keine Bäume mehr siehst… das spielen sie gern und irgendwann musst Spielregeln vereinbaren, was ihres ist und deins..

    Liken

  26. Bettina sagt:

    Danke @Besucherin,
    so habe ich es noch nicht gesehen!
    Aber wenn ich mir das Verhalten danach ansehe, da kannst du schon recht haben, von wegen Kobolde!

    Vorgestern wurden sie agehohlt.
    Jetzt ist Ruhe vorm Haus, ich könnte nun die Hecke schneiden, könnte ausgrasen, könnte, könnte, könnte..
    Es sind aber die Nachzüglinge, die welche nun ihr Zuhause nicht mehr finden.
    Heute erst kamen die, die mit den dicken Knödeln an den Beinchen, die sind schwarz vom Sonnenblumenfeld, da kommen welche mit orangefarbigen, gelben, weißen, es sind allerlei Farben zurückgekommen, aber nun ist ihre Beute ist nicht mehr da.
    Ich lass sie jetzt erstmal in Ruhe und warte ab, bevor ich da den Garten unbedingt schnell wieder schön machen will.

    lg

    Liken

  27. Besucherin sagt:

    Da sich meine Antwort an Bettina in Luft aufgelöst hatte, nochmaliger Versuch.

    Bienen transportiert man in der Nacht, da sind alle zuhaus.
    Wenn da nach zwei Tagen noch Pollenträgerinnen rumsausen, vermute ich, dass er die Stöcke nicht sehr weit transportiert hat, die Flugbienen suchen dann den gewohnten Platz. Alles, was bei dir noch rumfliegt, ist ein herber Verlust für das jeweilige Volk. Schade drum.

    Mein Rat für dich: besorge dir nächstes Jahr zwei oder drei natürliche Schwärme,setze sie in eine leere was-immer Beute, ohne Mittelwände (denen offenbar auch mit Zertifikat der größte Dreck beigemischt ist, da platzt grad die nächste Eiterbeule) und lass sie machen, misch dich nicht ein aber tu mit ihnen spielen… da ein Tropfen Rotwein, oder ein Schluck Milch..
    und ansonsten setzt du dich auf die Finger und tust nur gucken..
    wenn sie im Frühling alle „tot“ sind tust du noch immer nix, und wartest bis zu den Eisheiligen…
    benütze deine Nase, sie kann riechen, was da ist und was nicht, man muss es nur üben und das braucht Zeit..

    Liken

  28. thom ram sagt:

    Besucherin

    Ich sage zu den Bienen nichts, weil ich nichts zu sagen habe, doch verrate ich dir, dass ich meine Nase stets mit Interesse hier bei euch Imkern reinstecke. Euer Strang hier ist klein aber oho, meine ich!

    Was du rätst, gefällt mir Bienenlaien ausserordentlich, es fühlt sich einfach richtig an.

    Liken

  29. Bettina sagt:

    @Thom,
    gell, des is so schee und faszinierend dieses Bienenversteherleben 🙂

    @Besucherin,
    ich sollte mich net nur auf die Finger setzen, sondern auch manchmal meine Goschen zukleben, vor allem, wenn ich gar keine Ahnung habe! Aber mit den Fingern hast du schon recht, von wegen der Tastatur. 😉
    Merke ich mir absolut für nächstes Jahr!

    Ich selbst als Versuchsimker?
    Da bin ich echt am Zweifeln, weil mir die Verantwortung zu groß erscheint!
    Ich bin ja eher die Katzenmama und weiß genau, wie es mir das Herz zerreißt, wenn ich da jemand verliere!

    Wieviel einzelne Lebewesen sind in so einem Bienenstock?

    Ansonsten mach dir keine Sorgen, der Jungimker hat die Stöcke Nachts abgehohlt. Die sind jetzt über 20 km weit weg und bleiben dort auch den Winter über.
    Ich glaube fast, dass es gar nicht mal Reste von meinen Besuchern sind, diese, die hier die Tage so mit ihren bunten Hinterbeinchen noch rumfliegen, sondern dass die ganz einfach aus einem anderen Volk stammen.
    Da gibt es noch einen Imker, der ist keine drei Kilometer weg.

    Die Minze in meinem Gärtchen blüht ja noch reichlich, ein gedeckter Tisch!

    Schön finde ich bei dem Austausch hier mit dir, dass ich deine Liebe und die Fürsorge spüre, die du da investierst und dass du jemand bist, der sehr viel Gespür für Seele hat.

    Faszinierend für mich persönlich war nun auch die Erkenntnis, dass diese Wesen auch blitzschnell gespürt haben, wie leicht ich auszutricksen bin.
    Bzw. wie schnell ich das Feld geräumt habe, wenn mir da so eine Wächterbiene vor der Nase rumgetanzt ist.
    Und wie ich mich überschnell darauf eingelassen habe, dem Besuch zuviel Freiraum zu geben, also mich selbst dabei zu vergessen!

    Das hilft mir ganz arg, diese Erkenntnis, zu der du mir verholfen hast.
    Und nicht nur in der Bienenwelt!

    Danke und liebe Grüße von Bettina

    Liken

  30. Besucherin sagt:

    „Bzw. wie schnell ich das Feld geräumt habe, wenn mir da so eine Wächterbiene vor der Nase rumgetanzt ist.“

    Haha. Wenn du ihr das durchgehen läßt, spielt sie das immer wieder.
    Als Anfängerin besorge dir eine anständige Imkerausrüstung, da bleibst du einfach ruhiger, wenn sie dich nicht stechen kann. Wenn sie so vor dem Gesicht herumfuchtelt, bleibst du ruhig stehen und wartest, bis sie dich von allen Seiten inspiziert hat. Dann sagst oder denkst du etwas wie, „so, Mizzi, jetzt isses genug“ und beachtest sie nicht mehr. Wenn sie noch immer keine Ruh gibt, darfs auch ein deftigeres „schleich dich“ sein.

    Dein Vorteil wäre ja,dass du eben keine Imkerin bist, und unvoreingenommen die Abläufe im natürlichen Bienenvolk beobachten kannst, und dann entscheiden, ob und wie du imkern willst. Meistens läufts ja umgekehrt, du lernst das Komplizierte, was alles viel einfacher auch geht.

    In einem Bienenvolk sind 40 – 80.000 Einzeltiere, die Flugbienen im Aussendienst sind die alten Omas, und im Sommer leben Arbeiterinnen nur etwa 6 Wochen, es schlüpfen aber täglich 100e neue.
    Jeder Biene wirst da nicht nachtrauern können 😉

    Und klar kann es passieren, dass man ein Volk verliert, aber das Ziel müssen doch gesunde und robuste Bienen sein, die nicht dauernd medikamentiert werden müssen.

    Dass du einen Imker im Flugkreis hast, ist natürlich weniger günstig.

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: