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Sven Sélepathos 3 / Gedankenkarussel

Mittlerweile ist es so, dass ich, im eigenen Blog rumstöbernd, auf Artikel stosse, welche ich sehr gerne und wie neu nochmal lese. Die Artikel von Sven gehören dazu. Vielleicht, lieber Altleser, geht es dir ebenso, und Neuleser mache ich mit Vergnügen auf Svens Schriften aufmerksam. Ich nenne es Lebenshilfe, was er gibt.

thom ram, 27.07.0004

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Sven/Sélepathos gibt klare, heitere Anleitung, wie wir unsern lärmenden Affenkasten beruhigen können um zu uns selber zu kommen.

Mal eine Frage.

Sven unterscheidet zwischen Bewusstsein, Gedanken, Verstand, Wunsch, Gefühl, Emotion, Angst, Vision.

Das geht schnell über die Lippen. Wie würdest du aber den Unterschied zwischen Gedanke und Verstand beschreiben? Wie den Unterschied zwischen Gefühl und Emotion?

thom ram, 22.11.2015

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Das Gedankenkarussell. Wie gehe ich damit um?

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von Sélepathos

Heute möchte ich wieder ein paar Erfahrungen und Beobachtungen mit euch teilen. Viele Gedanken durchströmem tagtäglich unsere erlebte Realität. Wer bereits gelernt hat innerlich still zu sein, der kann Gedanken beobachten, ohne ihnen emotional folgen zu müssen.

Oft verhaftet sich aber unser Verstand in ihnen und verliert sich in eigenen Gedankengeschichten. Emotionen werden erzeugt und das Rad von Ursache und Wirkung fängt an sich zu drehen.

Erwachte Menschen haben erkannt, dass Gedanken, Gefühle und Emotionen Wellen erzeugen, die nach dem Gesetz der Resonanz als Antwort die entsprechende Realität hervorbringen.

Wie kann man nun trainieren, mit den ankommenden Gedanken richtig umzugehen? Ist es möglich, nur auf bestimmte Gedanken zu reagieren?

Die Antwort ist JA! Doch zuvor ein Gedankenspiel, welches uns zeigt, was Wirklichkeit und was Möglichkeit ist.

Du, als einzigartiger Bewusstseinsaspekt der einen ewigen Essenz lebst immer nur in diesem Moment. Das JETZT ist das Einzige, was du je hattest und das Einzige, was du je haben wirst. Bewusste Präsenz in deinem Innersten ist nur im Augenblick möglich.

Der Augenblick ist die einzige Wahrheit, aber der Augenblick unterliegt der Veränderung. Leben ist ständige Veränderung, von einem Augenblick zum nächsten. Die Richtung, die die Veränderung deiner Wahrnehmung dieses Lebens nimmt, kannst du mitbestimmen.

Bist du im gegenwärtigen Augenblick vollkommen präsent, so gibt es weder Zeit noch Gedanken, weder unglücklich sein, noch Ängste. Deshalb lehne niemals den Moment ab. Verweile in ihm, nimm ihn an, siehe ihn als das an, was er ist und bestimme von dort aus den nächsten Augenblick in vollem Bewusstsein. Lehnst du den gegenwärtigen Augenblick ab, lehnst du das Leben und somit dich selbst ab.

Außerhalb dieses Augenblicks des JETZTs beginnt der Bereich der Illusion der Zeit. Dein Verstand möchte gern jedem Gedanken folgen, er erzeugt Bilder und Szenarien, die dich an die Gedankengeschichten einer möglichen Zukunft oder seiner erlebten Vergangenheit binden sollen. Folgst du diesen Gedankengängen unbewusst, so entstehen aus den Gedanken schnell Bilder, Emotionen, Gefühle und schließlich eine Vision, die das Potential hat, sich zu verwirklichen. Unbewusste Menschen sind leicht manipulierbare Schöpfer, die ihr Potential noch nicht entdeckt haben.

Was also tun? Wie verlasse ich das Gedankengefängnis? Wie kann man lernen, den Gedankenstrom passieren zu lassen, ohne sich dabei in unkontrollierte Schöpfung zu verstricken?

Lerne still zu sein. Lerne bewusst durch den Tag zu gehen. Nimm dir jeden Tag etwas Zeit, um deine Gedanken zu beobachten. Schließe die Augen und beobachte, wie Gedanken entstehen, wie sie sich aufbauen und auch wieder verschwinden. Beobachte deine Gedanken einige Zeit lang und nimm die kurze Lücke wahr, die es zwischen zwei einzelnen Gedanken gibt. Diese Lücke ist der Anfang vom Ende des unfreiwilligen Gedankenlärmes, wenn du lernst sie bewusst zu vergrößern. Diese Pausen, wo keine Gedanken wahrgenommen werden, sind mit einem Gefühl verbunden. Beobachte dieses Gefühl und erinnere dich so oft wie möglich daran. Eine kleine Hilfe: Du kannst dieses Gefühl auch erreichen, wenn du z.B. mit geschlossenen Augen Achterbahn fährst und es gerade steil nach unten geht. Versuche mal, dabei zu denken – es geht nicht ;-) , denn der Verstand setzt aus. Dieses Glücksgefühl kannst du später den ganzen Tag lang haben, wenn du es möchtest, quasi auf Knopfdruck, wenn du im JETZT bist.

Beobachte auch, wie dein Verstand versucht jedem Gedanken zu folgen und ihn dabei wie durch ein Filter nach seinen Wünschen zu verändern. Der ankommende Gedanke ist rein, der Verstand verzerrt ihn. Dein Verstand lässt sich anfangs nicht gern beobachten und wird versuchen, dich immer wieder in Geschichten hineinzuziehen. Dein Verstand kann nur in der Illusion der Zeit leben, er bewegt sich nur in den Gedankenwelten. Du bist das Licht, welches aus der Quelle heraus die Dunkelheit der Gedankenströme und Möglichkeiten durchleuchtet und dabei die Wahrheit sehen kann. Erkenne, dass die Gedanken nicht deine derzeit erlebte Wirklichkeit sind, sondern nur Möglichkeiten darstellen, die du für deine höchste Verwirklichung annehmen oder vorbeiziehen lassen kannst.

Angst ist übrigens ebenso eine Illusion, die eng mit dem Gedankenraum und der Reaktion des Verstandes verknüpft ist. Sie entsteht durch den Verstand und aus den Möglichkeiten des Gedankenraumes. Angst kann nur dort existent sein. Tritt der zuvor befürchtete Zustand im gegenwärtigen Augenblick ein, ist auch die Angst verschwunden. Dann ist es nur noch ein Zustand, der so ist, wie er ist. Das Spiel mit der Angst hält uns ebenso gefangen, wie die Gedankenwelt.

Wenn du dich einige Zeit beobachtet hast, den Gedankenstrom wahrnimmst, ohne den Gedanken zu folgen, wirst du innerlich immer ruhiger werden. Du erkennst, dass du im SEIN verweilst und du hast von diesem Zustand aus Zugriff auf deine Weisheiten. Es entsteht mehr und mehr Urvertrauen in dein Selbst und in die Göttlichkeit. Die Angst hingegen wird immer geringer, bis sie schließlich ganz verschwunden ist.

Du kannst beginnen, nur noch jenen Gedanken zu folgen, die deiner wahren Ausrichtung entsprechen und die du von Herzen verwirklichen möchtest. Diesen Gedanken kannst du Aufmerksamkeit schenken. Die Energie folgt immer der Aufmerksamkeit! Andere Gedanken können dich durchdringen, aber emotional nicht mehr bewegen. Du kannst sie ansehen, dich für die angebotene Möglichkeit bedanken und sie ziehen lassen. Wer dies trainiert, wird sein Leben und diese Welt binnen kurzer Zeit verändern.

Wenn du in diesem Zustand verweilst, beobachte die Menschen in deinem Umfeld, jedoch ohne zu Werten. Du wirst erkennen, dass viele von ihnen in ihrem Gedankenkarussell gefangen sind. Sie sind Wesen wie Du, sie sind nur noch nicht erwacht. Sie träumen noch ihren Traum der Möglichkeiten. Durch Beobachtung kannst du sehr viel über dich und die Universellen Gesetze lernen.

Andere Menschen sind bereits erwacht und erkennen einander, oft sind nicht einmal Worte nötig. Schaue jedem der dir begegnet in die Augen. Erwarte jederzeit Synchronizität. Wir alle sind offene Informationssysteme und es gibt immer und überall etwas zu beobachten, zu lernen oder auszutauschen.

Dir werden auch Menschen begegnen, die mit leerem Blick und sehr eingeschränkter Wahrnehmung wie kopflos herumlaufen. Diesen Menschen schenke besonders viel Liebe, Aufmerksamkeit und Mitgefühl. Du kannst sie durch Worte und Erklärungen nicht befreien, das können sie nur selbst. Aber ein Lächeln oder ein paar freundliche Worte bewirken manchmal, dass sich ihre innere Tür ein Stück weit öffnet. Lerne, mit deinem Herzen zu sehen und Liebe zu geben.

Deine Blicke und Handlungen, der Klang deiner Stimme und auch deine Ausstrahlung zeigen diesen Menschen den Weg. Sie werden ihn annehmen, wenn sie bereit dafür sind. Du wirkst am effektivsten im feinstofflichen Bereich.

Licht und Liebe, Sélepathos

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Hier  geht es zu Folge 4:   Sven Sélepathos / Was ist Glück / Kinderaugen sehen tiefer

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6 Kommentare

  1. calushy sagt:

    Vor ca. 2 Tagen verließ folgender Satz mein Gehirn. Passt hier eigentlich ganz gut. :

    Es ist ein schier unermessliches Ausmaß an Phantasie erforderlich, um die Umrisse der Realität auch nur annähernd zu erahnen.

    Liebe Grüße,

    calushy.

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  2. thomram sagt:

    Hübsch, calushy, sei willkommen!

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  3. Angela sagt:

    Wie Eckhart Tolle , aber doch ganz eigen geschrieben!

    LG von Angela

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  4. thomram sagt:

    @ Engelchen

    Du darfst dich wirklich vorfreuen, es kommen noch Folge 5+6 PLUS wadddasu.

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  5. Biblio sagt:

    Es geht immer um die Absicht. Hinter der virtuellen Welt steckt sie, sichtbar, absichtlich.
    Von daher schreib ich hier nich mit, weil die ganzen Videos und immer die selben „Aufwerfer“ zeigen eine Absicht des Des-Interesses.
    Lesen ist aber amusement.

    Gefällt 1 Person

  6. luckyhans sagt:

    … und woher weiß ich, daß diese Vorschläge von Sven nicht auch wieder nur eine neue Art von Beherrschung bringen, die damit angestrebt wird, daß ich meine Gedanken nicht mehr beachten soll?

    Wie ich darauf komme?
    Wenn ich ein Mächtiger wäre, würde ich genau solch eine „Philosophie“ überall propagieren lassen:
    Leute, hört auf zu denken, das stört nur, das führt nur zu Konflikten und bringt nur Ärger, das braucht ihr ja gar nicht, bleibt ruhig in euch selbst, laßt das Außen außen sein, seid immer schön still und in euch gekehrt, verlaßt euch auf euer Gefühl, denn (von mir manipulierte) Gefühle lügen nie, fragt stets zuerst euer Herz oder euren Bauch und zuletzt euren Verstand, denkt nicht soviel nach, ihr könnt alles erfühlen, ihr braucht auch nichts groß wissen, da alles Wissen schon längst vorhanden ist, es will nur neu entdeckt werden… usw.

    Wie, ich hätte Angst?
    Ja, sicher. Wer schon mehrmals so richtig betrogen worden ist – ich meine tiefgehend, nicht nur um ein paar Mäuse oder von seiner Freundin – der hat Angst, daß es wieder passieren wird.
    Und wenn er diese Angst produktiv zu nutzen versteht, dann bleibt stets skeptisch und entwickelt ein gutes Gefühl für versteckte Widersprüche.

    Wie bitte, es gäbe da keine Sicherheit?
    Gut, dann sei es so. Für mich ist eh alles Veränderung, ständig – es gibt nichts anderes.
    Was ich heute aussende, wird mir morgen begegnen. Was ich gestern getan habe, zeigt sich mir heute in seinen Folgen. Und:
    es kann auch alles ganz anders kommen, als ich es mir vorstelle, denn ich bin nicht allein „schöpfend“ tätig.

    Meine Gedanken unterdrücken werde ich jedenfalls vorerst nicht, solange ein reges Zusammenspiel von Gedanken, Gefühlen und auch Denkpausen, in denen mein Inneres nicht leer, sondern mit schöner Musik angefüllt ist, mir sinnvoller erscheint.
    Sorry, Sven.

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