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Carlos Kleiber / Concertgebouw Orchestra / Beethoven 4/7

Unvergleichliche Wiedergabe!

Die vierte Beethoven war meine Lieblingsmusik, als ich zehn war. Ich hörte sie wohl hundert Mal. Später, in meiner Aktivzeit als Musiker, hörte ich sehr wenig Konserven, solche Schinken schon gar nicht. Ich war gesättigt mit „meinen“ Bach, Mendelssohn, Eben, Franck, Langlais, Messiaen.

Lustig, als fast ganz alter Mann in diese herrliche Ländereien zurückzukehren,

sie gleich und doch ganz anders zu hören.

Carlos KleiberCarlos Kleiber.

Aus oben beschriebenem Grunde kannte ich ihn bislang kaum, sone Banause bin ich, bin neulich auf ihn gestossen. Seine Körpersprache ist das Beste, was ich unter den Dirigenten finde. Schau ihm zu und du verstehst die Botschaft der Musik. Kongenial. Und die Musiker danken es, haha, mannmann, sie legen sich ins Zeug, spielen inspiriert, dass es knallt!

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Grosse Freude!

Danke, du grosser Ludwig,beethoven

Danke jedem einzelnen Musiker,

Kammerdiener,

Billetverkäufer,

Mauerer, der am berühmten Gebouw mitgepflastert

und dem Freund, der das Video hochgezaubert hat.

Gute Aufnahmetechnik, prima Synchronisation Ton / Bild.

thom ram, 20.04.0004

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Und wenn du noch nicht genug hast, dann geh zur Fünften, aufgenommen 1974,

also da werd ich kirre, werde süchtig,  es ist nicht zu glauben, was der Mann die Musiker zu weitester, reichster Entfaltung anregt.

Manno, was hätte Bruder Ludwig seine Freude dran, der würde rumspringen und gestikulieren und bejahen und Kopf schütteln vor Ungaube: Und das habe ich geschrieben?

Originaler als original:

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12 Kommentare

  1. luckyhans sagt:

    … „selbstverständlich“ gilt für beide Videos: „Dieses Video ist in D leider nicht verfügbar, da es Musik von SME enthalten KÖNNTE, …“ – es genügt also schon ein Verdacht, um in der BRiD ein Video zu sperren und den Menschen vorzuenthalten.
    Da fällt mir der Spruch von Karl Julius Weber auf Zitante.de vor einigen Tagen ein:

    Schweigen können zeugt von Kraft,
    Schweigen wollen von Nachsicht,
    Schweigen müssen vom Geist der Zeit.

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  2. Skeptiker sagt:

    @luckyhans

    Also ich habe ein Entsperrer und arbeite mit Google Chrome.

    http://www.chip.de/downloads/ProxTube-ProxFlow-fuer-Google-Chrome_53564991.html

    => Man muss nur auf Hinzufügen gehen

    Hier für Firefox.
    https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/proxtube/

    Wenn man das Tool einfach auf hinzufügen gebracht hat, muss man das gesperrte Video einfach nur unten rechts anklicken, wo das You Tube Symbol zu sehen ist.

    =>Das dauert keine 5 Sekunden und plötzlich ist die Sperre weg.

    Gruß Skeptiker

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  3. Skeptiker sagt:

    Aber vielleicht das das umgesperrte Video hier ja schöner, als das gesperrte

    Aber das kann ich selber logischerweise mir selber nicht beantworten, weil es liegt im Auge des Betrachters.

    Fast so wie dieses Bild hier. soll das bedeuten das nach 1945 irgenwie alles den Bach runtergeht?

    Gruß Skeptiker

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  4. thomram sagt:

    Skepti

    Danke für deine Hilfe!

    Die Fünfte von 1974 ist ohne Film, ist nur Ton. Aber nochmal. Da werden Inhalte klar, welche bei anderen Interpretationen einfach untergehen. Diese Aufnahme zeugt von einer Sternstunde in der Musik.

    Lück,

    hilf bitte meinem Geiste. Abkürzung kenne ich nur zwei: TV heisst Turnverein und Thom Voe.
    Aber SME
    Sadomasoextra oder was, bitte?

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  5. Vollidiot sagt:

    Thom
    Der Kleiber (den Sohn mein ich) sollte mal proben mit A. Benedetti-Michelangeli.
    Der Klavierist saß schon am Klavier und Kleiber kam rein.
    Sah ans Klavier, drehte sich um und meinte: mit dem blasierten Vogel mach ich keine Musik und verließ den Raum.
    Ein konsequenter Typ, von dem sich manche Herr- und Damschaften sich was abschneiden könnten.
    Aber das liebe Geld und das Egopinseln……………………………………

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  6. Archivar sagt:

    Einer der Größten. Er hielt es wie Toscanini. Nicht den Kopf in der Partitur, sondern die Partitur im Kopf.

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  7. thomram sagt:

    @ Archivar

    LoL, wahr. Und die Musik „verstehen“. Verstehen ist das falsche Wort. Die Botschaft miterleben, mitfühlen können. Da stehen nämlich nur Noten, die alleine sind wenig beseelt. Wie soll ich das ausdrücken. Jeder einzelne Ton will sein eigenes Leben eingehaucht bekommen. Gerade Töne wie die Hausklingel sind nur im Ausnahmefall gemeint.

    Kann dir sagen, was die Partitur im Kopf anbelangt…ich war Organist, und was habe ich die Kollegen benieden, welche eine Bachfuge ein paarmal anschauen und durchspielen und sie danach im Kopp hatten. Gänzlich frei gestalten kann man erst, wenn man nicht die Noten anglotzen muss. Und ganz kam ich vom Glotzen selten weg. Handykap, etwa wie fahren mit angezogener Handbremse.

    Willkommen übrigens auf bb. Oder warst du schon ma da?

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  8. thomram sagt:

    Volli 14:19

    Ich hab mich geschüttelt vor Lachen, ich hab seine Biographie gelesen. Wenn irgendwo etwas stank, so wandte er sich ab. Zack. Nix zu wollen.
    Quizfrage:
    Wie heisst das Gegenteil zu Prostitution?
    Kleiber.
    Kannst du die Fünfte, die Aufnahme von 74, empfangen? Für mich eine Offenbarung.

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  9. Archivar sagt:

    @thomram

    Danke für das Willkommen. Ich lese täglich hier, aber ich schrieb jetzt zum zweiten Mal 🙂

    Ich liebe die Musik und hätte gerne eine Begabung, die mich tiefer eintauchen ließe. Schade, daß es von den damaligen Aufnahmen mit den Wienern keine Tulpenpressungen gab.

    Herzlichen Gruß

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  10. Dude sagt:

    Was das Konzertgebouw Adam angeht… defnitiv das beste Orchester der Welt… die haben mich schon oft bezirzt.
    Und was den Komponisten angeht – der beste, den es je gab, sowohl lebende als auch tote allesamt miteingeschlossen und zwar quer durch alle Musikstilrichtungen. Weitab voran…

    Zu Ehren des Meisters also noch folgende Meisterin dazu https://dudeweblog.wordpress.com/2015/09/13/wenn-die-lichter-ausgehen/

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  11. Dude sagt:

    „Schade, daß es von den damaligen Aufnahmen mit den Wienern keine Tulpenpressungen gab. “

    Zu den Wienern hab ich Dir noch nen Geheimtip:

    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/04/06/ohne-tanz-kein-leben/

    https://dudeweblog.wordpress.com/2014/01/14/ohne-tanz-kein-leben-teil-ii/

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  12. Skeptiker sagt:

    @Dude

    Endlich habe ich zu diesen Bild auch das passende Lied gefunden.

    Die golden Zeiten zwischen 1933 bis 1944.

    Ist das nicht ein schönes Lied?

    Gruß Skeptiker

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