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Ratschlag / Rat

Mein Dorfpfarrer hielt eine seiner schlichten, wahren Predigten. Er erzählte einfach eine Geschichte aus seinem Berufsleben. Eine Frau hatte ihn zu sich gebeten, es ging ihr schlecht, sie war verzweifelt über ihre Lebenssituation.

Die Frau erzählte. Unserem Pfarrer fiel nichts dazu ein. Sie erzählte und erzählte. Unser Pfarrer begann, sich zu beunruhigen, denn immer noch fiel ihm nichts Schlaues dazu ein. Als die Frau ihr ganzes Herz ausgeschüttet hatte, war weit über eine Stunde vergangen, unser Pfarrer hatte genau zugehört, einzig hin und wieder gestört dadurch, dass ihm eine innere Stimme sagte, er sei Versager, da ihm doch kein guter Rat einfiele.

Danach war lange Stille. Und dann?

Dann seufzte die Frau abgrundtief und sagte:

„Herr Pfarrer, Sie haben mir soo geholfen. Soo dankbar bin ich Ihnen.“

.

Was kann ich daraus lernen?

Ich lerne daraus: Als Mann denke ich automatisch zielorientiert. Das heisst, wenn mir jemand ein Problem darlegt, rattere ich automatisch meine inneren Speicher ab, um Mittel und Werkzeug zur Lösung des Problemes zu finden. Das ist in Ordnung, doch muss ich es unterordnen.

Ich muss es unterordnen unter was?

Ich muss es unterordnen unter Anteilnahme von Herzen. Es ist so gut wie nie hilfreich, wenn der Helfer dem Hilfesuchenden umgehend Vorgehensweisen um die Ohren schlägt. Jeder Hilfesuchende braucht in erster Linie das Gefühl, verstanden und erhört zu werden. Das ist die Basis. Fühlt sich der Hilfesuchende verstanden, fühlt er sich innerlich aufgehoben, die Dringlichkeit des Problems nimmt ab, Zuversicht für Besserung hat die Möglichkeit, zu keimen.

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Und dann?

Erst mal möchte ich mit dem Ratschlag abfahren. Das Wort sagt es. Ich habe ihn mit einem Rat geschlagen oder gar erschlagen. Nützt nie was.

Beispiel. Einer braucht mehr Geld. Ich sage: Arbeite mehr.

Einer will mit Rauchen aufhören. Ich sage: Kaufe keine Zigaretten.

Einer sucht eine Partnerin. Ich sage: Geh da auf diese jene Plattform, dort hat es wunderbare Weiber.

Das sind Ratschläge. Unnütz.

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Und Rat? Gibt es überhaupt guten Rat?

Ja, es gibt ihn.

Es geht immer darum, dass der Hilfesuchende die Ursache seines Problemes findet und danach etwas an seiner Denk- und Lebensweise ändert. Das ist anspruchsvolle Arbeit für Ratgeber und Ratsuchenden.

Meist gilt: Der Hilfesuchende muss selber drauf kommen. Und immer gilt: Er muss an sich selber arbeiten, um Besserung zu erlangen.

Dem Helfer obliegt es, Fragen so zu stellen, dass sich dem Hilfesuchenden neue Felder öffnen und dass er Wege zu erkennen beginnt, welche er bislang übersehen hat.

Es ist heiss, was ich da sage. Habe ich mit dieser Behauptung alles abgedeckt? Darf der Helfer nicht auch Hinweise geben, nicht nur vorwärtstastend Fragen stellen?

Er darf.

Er darf zum Beispiel sagen:

Mir fällt da etwas auf. Immer dann, wenn du deinen verehrten Onkel erwähnst, sackst du ein bisschen in dich selber zusammen.

Mir fällt da etwas auf. Wenn du vom blauen See erzählst, beginnt in dir etwas zu leuchten.

Mir fällt da etwas auf. Es will mir scheinen, dass du einen Bogen um das Thema Sexualität machst.

Luckyhans würde das Anschubser nennen. Dem Ratgeber obliegt es nie, den Karren zu schieben. Aber einen Anschub zu geben, damit der Ratsuchende zu erkennen beginnt, welche Fährte er aufnehmen sollte, um ein Problem zu lösen, das ist gut.

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Rat geben ist eine sehr heisse Sache, besonders für Männer, aus oben beschriebenem  Grunde. Mann muss sich straff am Zügel halten, darf nicht vorgreifen, muss dem Ratsuchenden viel Zeit lassen, muss ihn die Schritte selber tätigen lassen.

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Es kann sein, dass der Ratsuchende direkt fragt: Wo ist die Wurzel der Problems. Und es ist oft so, dass ein guter Ratgeber die Wurzel längst erkannt hat. Ist der Ratsuchende ein Mensch, der schon viel Selbstreflexion betrieben, und der schon viele Knoten in sich selber gelöst hat, kann es sein, dass der Ratgeber die von ihm erkannte Wurzel sinnvollerweise direkt nennen darf, denn er weiss, dass der Ratsuchende weiss, dass damit nichts gelöst ist, dass für ihn damit die Arbeit erst beginnt.

Im Normalfall, bei einem Ratsucher also, der sich seiner menschlichen Mechanismen noch wenig bewusst ist, lautet meine Devise: Langsam. Besser fragen als hinweisen. Die obgenannten drei Beispiele also  angehen wie folgt:

Bitte denk mal an deinen verehrten Onkel. Spüre in dich hinein, was nimmst du wahr? Wie geht es dir damit? Was sagt dein Körper? Wo entsteht dabei etwas Neues in dir?

Bitte denk mal an den blauen See. Was macht deine Atmung dabei? Welche Farben kommen dir? Was für Assoziaionen erscheinen dir, wenn du den Gedanken freien Lauf lässest?

Bitte gehe mal rein in das Thema Sexualität. Wenn du das tust, was ist dein spontanes Gefühl, was ist dein erstes Bild, was ist dein erster Gedanke?

 

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Oh, ich sehe grad, ich scheine im Begriff zu sein, ein neues Buch zu schreiben: Vademecum für Ratgeber. Gott bewahre, zu grosse Aufgabe 🙂 !

Ich möchte mich hier nur mal wieder dran erinnern (und lasse dich teilhaben);

Es ist besser, meinen Mitmenschen hoch zu schätzen, als ihm zu sagen, was er tun sollte. Fühlt er sich geschätzt, befreit ihn das innerlich, und seine Fähigkeit, sein Problem zu lösen, steigt damit. Beratschlage ich ihn, dann fühlt er sich unterlegen, nimmt mich als Führer und geht von eben da weg, wo er doch hin müsste: Seine Eigenveranwortlichkeit nimmt ab, wo sie doch zunehmen sollte.

Lieber Leser, ich wünsche mir und dir und uns allen ein sprühend schönes Wochenende.

thom ram, 18.03.0004 (A.D.2016)

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15 Kommentare

  1. Nitya sagt:

    Bert Brecht hat das Problem für sich so gelöst:

    BALLADE VON DER UNZULÄNGLICHKEIT MENSCHLICHEN PLANENS

    Der Mensch lebt durch den Kopf.
    Sein Kopf reicht ihm nicht aus.
    Versuch es nur, von deinem Kopf
    Lebt höchstens eine Laus.
    Denn für dieses Leben
    Ist der Mensch nicht schlau genug.
    Niemals merkt er eben
    Diesen Lug und Trug.

    Ja, mach nur einen Plan!
    Sei nur ein großes Licht!
    Und mach dann noch’nen zweiten Plan
    Gehn tun sie beide nicht.
    Denn für dieses Leben
    Ist der Mensch nicht schlecht genug.
    Doch sein höhres Streben
    Ist ein schöner Zug.

    Ja, renn nur nach dem Glück
    Doch renne nicht zu sehr
    Denn alle rennen nach dem Glück
    Das Glück rennt hinterher.
    Denn für dieses Leben
    Ist der Mensch nicht anspruchslos genug.
    Drum ist all sein Streben
    Nur ein Selbstbetrug.

    Der Mensch ist gar nicht gut
    Drum hau ihn auf den Hut.
    Hast du ihm auf dem Hut gehaun
    Dann wird er vielleicht gut.
    Denn für dieses Leben
    Ist der Mensch nicht gut genug
    Darum haut ihm eben
    Ruhig auf den Hut!

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  2. Garten-Amselina sagt:

    *Herz-Danke* !!!
    Was wäre, würde sich der „Rat-SCHLÄGER“ zu einem *Rad-Singer* auf-schwingen
    und einfach von der *Kraft* der *Liebe* singen?
    So ganz still in/zu seinem eignen Innern horchend …

    *Liebe ist wie eine Rose*

    Wie die Knospe leis
    Dem Sonnenlicht ganz stille hält
    Das sie wärmt und lockt
    Und es ihr dann so sehr gefällt
    Daß sie sich wohlig reckt
    Ihre Hüllen öffnend
    sich dem Licht entgegenstreckt

    Mit Freude
    ihren ganzen Duft verströmt
    In der Gewißheit ,
    geliebt zu sein und so verwöhnt.

    Als Antwort
    auf die Stärke SEINER Wärme
    In den schönsten Farben
    leuchtend glüht und blüht…

    Früchte bringen will sie gerne .

    *JaH!*
    . 😉 .

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  3. thomram sagt:

    @ Nitya

    Sei willkommen in bb, Nitya!

    Hm. Ist die Schlussforderung von Freund Bert nun ein Rat oder ein Ratschlag?
    😉

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  4. Nitya sagt:

    Na ja,der gute Brecht hätte seine Ballade auch nennen können:
    BALLADE VON DER UNZULÄNGLICHKEIT MENSCHLICHEN STREBENS.
    Wenn Rat oder Ratschläge irgendeine Absicht verfolgen, darf man sich getrost auf diesee Unzulänglichkeit einstellen.

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  5. Das wunderbare Gedicht der Gartenamsel trifft mich. Ich wünsche sogar, es beschreibt poetisch meine nicht nur durch mich so gefühlte Lebenssituation. Und Thomrams Thema erinnert mich:

    Vor Zeiten war ich Verkäufer und in meinen Laden geriet ein wundervoll anzuschauend verliebtes Paar. Sie, bezaubernde Italienerin, er Künstler, Regisseur. Außer einem klein wenig Verkauf, konnte ich ihnen die Erreichbarkeit eines mir verwandt erscheinenden ebenso auffälligen deutsch/romanisch romantischen Lebensteams mitgeben. Lange später erschien er zwar ohne sie aber, inmitten weit zahlreicherer Familie. Freundlich, gelassen und herzlich, wie zuvor. Der Teufel muss mich geritten haben, mich nach dem Wohlergehen seiner so auserlesenen Neid erweckend damaligen Begleiterin zu erkundigen. Er muss sich in diesem Moment vorgekommen sein, als würde er von mir überfallen, sein Gesicht verfiel von einem auf den anderen Moment ins Aschgraue, er schilderte in knappsten Worten seinen Schmerz, dass sie, an der Tiefe ihrer Beziehung, dem Fortbestand seiner Liebe zweifelnd, ihn trauernd missverständlich in heimatlicher Richtung verlassen hätte. Wenn der zuhörende Pfarrer aus Thomrams Bericht innerlich eine Stunde Höllenqualen erlitten hatte, der bedauernswerten Frau nicht helfen, keinen Rat geben zu können, konzentrierte sich diese jäh bestürzende Selbstfolter bei mir umso heftiger auf Sekunden. Eine Mischung aus Scham, gefragt zu haben und Ohnmacht, solchem Leid tatenlos begegnen zu müssen. Ich stand da, wie dieser bekannt begossene arme Pudel. Statt in den Boden versinken zu können, rettete jäh ein provokativer Gedanke aus unfassbarer Peinlichkeit:
    „Sie sind doch Künstler, woran andere zerbrechen inspiriert Sie vielleicht? Schaffen Sie, wie andere in ähnlicher Situation vor Ihnen, daraus ein unglaubliches Werk?
    Ihr Bestes?
    Eine Riesenchance?
    Eine Riesenchance !!!“

    Wir sahen einander an. Plötzlich kommt dieser eigentlich Wildfremde auf mich zu, umarmt, drückt und brüderküsst mich anstatt mich verdient zu ohrfeigen, fast hätte ich seinen Herzschlag spüren können. Sein Gesicht hatte mit einem Male nicht mehr dieses schmerzliche Aschgrau. Sondern, so schien es mir, fing es an, wie von innen heraus zu leuchten . . . .

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  6. thomram sagt:

    @ Nitya

    Der Rat gibt, hat möglicherweise gutes Wachsen und Gedeihen im Fokus. Was sollte das mit Unzulänglichkeit gemein haben?

    Ich las Brecht als unbefleckter und ahnungsloser Knabe – und wendete mich ab, denn ich fand nichts, was wässerte, düngte, aufbaute. Ich fand nur scheinbar edeles, tatsächlich süchtig selbstzerstörerisches Suhlen in Fokussieren von Destruktivem.

    Kann ja wieder mal versuchen, Bert zu folgen, doch vermute ich, ich habe dessen Produkte richtig eingeschätzt, damals.

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  7. thomram sagt:

    @ KPK

    Scheise auch, du warst Bruder Wolfgang, der Göte, letzthin? Mannmann, dicht, dicht.

    Meine Meinung dazu: Es war so und ist noch so, dass Mönsch Leid braucht, um kreativ zu werden.
    Meine Frage dazu: Wird das auch in Zukunft so sein?

    Ich persönlich lebe im Gefühl: Leid hatte ich genug, und ich meine mehr als dies eine Leben hier um 2000 rumherum. Gut ist. Möcht froh kreativ sein einfach so, ohne erst Tritt in die Eier bekommen zu haben.

    Wie geht es anderen hier damit, Oberscheise auch, frage ich?

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  8. Nitya sagt:

    Also, Thomram, ich vesuch’s mal: All die aufbauenden Texte haben den Menschen nur hehre Gefühle beschert, ihnen aber ansonsten die Augen verkleistert. Ich bediene mich mal zur Veranschaulichung der hinduistischen Trinität, Brahma, Vishnu und Shiva, die für Wachstum, Bewahrung und Zerstörung stehen. Wenn das Element der Zerstörung fehlt,gerät das Ganze aus dem Gleichgewicht. Zerstört werden müssen alle illusionären Vorstellungen, etwa die Vorstellung von einem Selbst, wie das Buddha so schön in seiner Anatta-Lehre darstellte. Das ist totale Zerstörung der Vorstellung von einem selbst. Und Jesus sagt im Thomasevangelium: „Die Menschen denken vielleicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Welt zu werfen und wissen nicht, dass ich gekommen bin um Zwietracht auf die Erde zu werfen, Feuer, Schwert und Krieg.“ Nix Eiapopeia fürs Altersheim. Keine Trösterchen, keine umnebelnden Drogen. Der dritte chinesische Ch’an-Patriarch Seng-ts’an riet „Suche nicht nach dem Wahren, enthaltedich nur deiner Meinungen.“ Tut mir leid, Thomram, etwas Besseres habe ich auch nicht zu bieten.

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  9. gabrielbali sagt:

    @ Klaus-Peter Kostag

    Eine wunderschoene Erfahrung. Schoen auch, dass Du sie mit anderen Menschen teilst. Ich haette mich an der Geschichte auch ohne einen Kommentar zu hinterlassen erfreuen koennen, waere da nicht dieser eine, kurze Nebensatz, der mich erschrocken macht und der gar tief blicken – und mich jetzt sogar schreiben – laesst:

    „…..anstatt mich verdient zu ohrfeigen…“

    Vor allem dieses „verdient“ verraet sehr viel…

    Ist schon interessant wie gerne und wie schnell wir in eine Selbst-Verurteilung gehen, felsenfest davon ueberzeugt, wir haetten etwas falsch gemacht. Die Wahrheit, der Umstand, dass wir gar KEINEN Fehler gemacht haben, faellt dabei voellig unter den Tisch. Man ist sogar bereit, sich selbst eine „Ohrfeige als verdiente“ Strafe aufzuerlegen, so sehr hat man „gefehlt“.

    Igitt-Igitt.

    Die Tatsache, dass Deine WICHTIGE Frage nach der Begleiterin, erst die Voraussetzung schuf, ihm das Geschenk zu geben, das sein vorerst „aschgraues Gesicht“, wie Du es beschreibst, zum „Leuchten von innen heraus“ brachte, geht dabei zur Gaenze unter. Im Gegenteil sogar, es kommt zu einer fatalen Selbstanklage (und der darauf folgenden) Selbst-Verurteilung.

    Der bemerkenswerte Umstand, dass wir GAR NIE FEHLER machen und von uns „eindeutig erkannte“ Fehler immer nur anerzogene Fehlinterpretationen diverser Situationen (bzw. Reaktionen) sind, wird mit solchen Verurteilungen und den verdienten Strafen (hier sind es Ohrfeigen) einmal mehr in den Hintergrund verschoben. So machen wir es uns selbst immer wieder schwer, zur Wahrheit vorzudringen. Ein Grossteil der Menschheit steckt in diesem Dilemma an Fehler zu glauben und scheint aus dieser Falle nicht und nicht herauszukommen. Deshalb mein Rat – oh Gott, stopp, ich lass es lieber bleiben, hier Ratschlaege zu erteilen… 😉 😉 😉

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  10. thomram sagt:

    @ Nitya
    Yupsch. Es ist einfach.
    Ich war zweimal im Genuss von Einsicht. Die Erinnerung daran lässt mich sagen:
    Yupsch. Es ist einfach.

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  11. Renate sagt:

    Danke für diesen Beitrag thomram.
    Vielleicht empfindet der, die ein oder andere auch meine Kurzkommentare manchmal als Ratschlag, was so nicht beabsichtigt ist.
    Zum einten sind für mich persönliche Gespräche sehr viel einfühlsamer , als geschriebene Worte, die evt. auch falsch interpretiert werden könnten, oder es als gefühlslos rüber kommt.
    Zum andern liebe ich die Direktheit, will heissen am liebsten Jemanden der mir seine Wahrheit der Dinge direkt ins Gesicht sagt, ohne lange um den heissen Brei zu reden. Was ich dann draus mache, entscheide ich schlussendlich selbst.Dankbar aber für eine Sicht die mir so vielleicht gar nicht bewusst war. Ja, das ist mir am liebsten, deswegen gehe ich vielfach davon aus, auch das Gegenüber empfinde es so.
    Aber du hast grundsätzlich recht, ein jeder sollte seine Wahrheit selbst rausfinden, ohne ungefragte Ratschläge von Aussen. Denn meine Wahrheit muss noch lange nicht die deine sein.

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  12. Renate sagt:

    Ach übrigens, wollte ich noch schreiben, deine Antworten auf Kommentare empfinde ich jeweils als sehr gefühlsvoll und lese sie immer wieder gerne. Ja, auch ich lerne immer wieder dazu 🙂 Danke dafür

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  13. thomram sagt:

    @ Renate

    Danke 🙂

    Und ich liebe Direktheit auch. Meine Mama sagte mir mehr als einmal, ich bewege mich wie ein Elefant im Porzellanladen. Ich verstand nicht, was sie meinte, ich sagte doch einfach immer nur das, was grad dachte. Wieso Elefant. Lach.
    Na, heute mach ich schon ein bisschen in Diplomatie gelegentlich, schmiere das garstige Stück Eisen in Butter ein. Ist auch ein Spiel.

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  14. Renate sagt:

    Thomram, als Kind war ich alles andere als direkt. Als übersensible, scheue unnd eher ängstliche schleppte ich mich mehr schlecht als recht durch die ersten Jahre meines Lebens.
    Durch die vielen z.T. harten Erfahrungen,die mir das Leben bereithielt, lernte ich immer mehr mir selbst zu vertrauen, war ein langer Weg, aber heute darf ich sagen, es hat mich sowas von gestärkt, und das allerschönste daran, es hat mich zu mir selbst geführt.Daher danke für alles was mir dazu dienlich war.
    Ja, ich bin zu dem Menschen gereift der ich heute bin, und werde meinen Weg weiterhin in Mut, Eigenverantwortung, und innerer Freiheit fortsetzen.

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  15. thomram sagt:

    @ Renate

    Es zeichnet viele Schreiber hier aus. Sie erinnern sich der gravierenden Schwierigkeiten in der Vergangenheit, besonders in der Kindheit, und sehen, dass diese Schwierigkeiten Anlass, Anstoss für Wachsen gewesen ist.

    So schön, das.

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