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SadüSchbrü / Sammlung dümmster Sprüche / Nichts mehr wird so sein, wie es war.

Tärätätäää,

hiemit eröffne ich das Theaterspektakel „Ruhm erlangt habend dümmste Sprüche“.

Lieber Leser, schicke mir deinen dümmstbekannten Sauspruch. Ich lade dich ein, ihn selber zu zerpflücken. So du nicht willst, tue ich es mit Spass.

Also, ich fange an mit dem Spruch des Jahres eins, Ja, 2001.

Ja, mit dem:

„Nichts mehr wird so sein, wie es war“.

Für ganz junge Leser, welche vielleicht die Zerstörung der Twins und des WTC7 (und den Einschlag des Crusemissiles in das Pentagon) in New York am 11.09.2001 verständlicherweise nicht zuvorderst auf dem Bildschirm haben: 

„Nichts mehr wird so sein, wie es war“ hörte man nach dem Ereignis an allen Ecken. Man hörte es am Biertisch, mit tiefem Seufzer vorgetragen, man durfte es über sich ergehen lassen, mit „direkt tiiief direkt in direkt die Augen direkt blick“ am TV, man vernahm es als mit unheilvoll tremolierender Stimme vorgetragene Ausscheidung von Poli Tickern, man las es von unheilbewusstseinsvollschwangeren Hurenmedienarbeitern, und man konnte beobachten, wie der Hörer, die Schwere der Botschaft verstehend,  mit dem wissenden Kopf ins Wackeln kam.

.

So, und nun sage ich, warum dieser Satz ein dummer Spruch ist.

A)

Wer meint, jemals sei nachher gleich vorher, hat nichts vom Leben verstanden.

Wer meint, eine Situation, ein Sachverhalt, ein Ereignis lasse sich deckungsgleich reproduzieren, denkt digital, er hat null nichts verstanden, ist der Indoktrinationsmaschinerie der Drahtzieher erlegen.

Der Spruch spricht digitales Denken an. Digital Denkender denkt: Wenn etwas in Zukunft genau so ist wie heute, dann ist es eben gleich. Logisch, od’r ‚twa nüschd?

Er verkennt, dass es das eben nicht gibt. Wenn es etwas gibt, was es nicht gibt, so eben das: Auf unserer Zeitschiene wiederholt sich etwas, zu 100% identisch mit etwas bereits Geschehenem, nie, never, tidak pernah, ne jamais, никогда не, nunca. Es ist unmöglich. Es ist das Einzige, was unmöglich ist. Wieviele Schneeflocken sind auf unsere Erde gefallen in Milliarden Jahren? Oktilliarden? Und keine Schneeflocke war gleich einer Zweiten.

So weit betrachtet, ist der Spruch schon disqualifiziert, denn er suggeriert, dass Vorhergegangenes wiederholbar sei.

B)

„Nichts mehr wird so sein, wie es war“

übrigens falsch, nicht korrektes Deutsch. Richtig muss es heissen: Nichts mehr wird so sein, wie es gewesen ist. Allein daraus, dass sich der Werbetexter eines nicht korrekten Deutsches bedient hat, lässt darauf schliessen, dass Verwirrung angestiftet werden soll, keinesfalls Aufklärung

also

„nichts wird mehr so sein, wie es gewesen ist“ ist schwanger, trägt in sich einen Subtext. 

Ich starte den Versuch, den Subtext zu verbalisieren:

„Vorher haben gewisse Verhaltensregeln gegolten. Sie galten international, vorher wäre ein Verbrechen, aus heiterem Himmel Wolkenkratzer zu zerstören, nicht denkbar gewesen. Da es nun geschehen ist, sind Tür und Tor für ähnliche Verbrechen geöffnet.“ 

Wer, egal wie bewusst oder unbewusst, diesem Subtext verfällt, ihn als bare Münze nimmt, der lebt – bitte um grosse Verzeihung – nicht auf dem Mond, er lebt in einem fremden Universum. Er hat null, aber nullnull Ahnung vom Weltgeschehen. Wer meint, die Gemeinheit von Menschen erschöpfe sich darin, dass gelegentlich Frauen vergewaltigt, im 1.WK Giftgase angewendet und heutigentags lustig beinentfernende Tretminen eingesetzt werden, dem wünsche ich frohes Weiterträumen.

Auf bb kann solch lieber Leser, sollte er den Wunsch nach Erwachen verspüren, ein bisschen futtern, was sonst auch noch geschieht. Stichwort Protokolle der Weisen von Zion. Stichwort Vasallengebilde Deutschland. Stichwort Impfung. Stichwort Geld. Stichwort liebe schweizer Firmen. Stichwort Zionismus, Zionisten, NWO.

Wer nach Vernichtung von 90% der  Indianer Nordamerikas, nach Vernichtung vom 90% der Aborigines (Ureinwohner Australiens), nach Vernichtung und Vertreibung von Palästinensern aus ihrem ureigenen Wohngebiet, wer im Zeitalter (!) der Vernichtung der Bevölkerung Afrikas lebend,  meint, die Zertrümmerung der Twins sei „ein besonderes Verbrechen“,  …..also wirklich, ich kratze meine Glatze und weiss nicht weiter. Und doch war und ist es so. Noch heute gibt es Zeitgenossen, welche 9/11 als die Scheusslichste aller Denkbarkeiten bewerten. Oh holde Unschuld.

.

Der Satz dürfte aus einem hochbezahlten Werbebüro stammen. Die Zionisten bezahlen ihre Werbeleute gut. Tagessalär 10’000? Lächerlich. Eine Million, wenn du gut bist. Die Hauptaufgabe der Werbeleute: Angst lancieren. Das machen sie täglich, und sie machen es intensiv. Grippen, Seuchen, Strahlungen, Beben, Kriege,

Terrorismus,

Anschläge,

Armut,

Mangel,

Grund für Todesangst:

Nichts wird mehr so sein, wie es war.

(Sprachlich korrekt, inhaltlich immer noch raffiniert geschüttelte Scheisse zum Zwecke des Kreierens von Ur-Aengsten: Nichts mehr wird so sein, wie es gewesen ist)

.

Der Spruch gehört belächelt und in Stille begraben.

Amen.

thom ram, 16.03.0004 (A.D.2016)

.

.

 


17 Kommentare

  1. Angela sagt:

    Habe ein paar Sprüche, die ich anzweifele….

    1. Ich wünschte, es wäre gestern und ich hätte den Verstand von heute . (Unsinniger Wunsch! )

    2. Halte dich immer für dümmer als die anderen, sei es aber nicht. (Manipulation )

    3. Älter werden ist nicht schwer, älter sein dagegen sehr. (Muss nicht so sein !)

    4. Vergeben und vergessen heißt kostbare Erfahrungen zum Fenster hinauswerfen. Arthur Schopenhauer ( Erfahrungen des Verletztseins, des Ärgers, der Unversöhnlichkeit)

    Cogito ergo sum – Ich denke, also bin ich, Descartes ( Er verwechselte Denken (flüchtig) mit SEIN. )

    Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende. (Projektion auf eine imaginäre Zukunft anstelle der einzigen Wirkllichkeit, die es gibt: das JETZT)

    Liebe Grüße von Angela

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  2. Ludwig der Träumer sagt:

    Dümmer geht ümmer!

    „Schatz, komm und laß uns nochmal von vorne anfangen.“

    Dieser Spruch sei jedem zu empfehlen, der seinen Lebensabschnittsgefährten/in endgültig entsorgen will, meistens unbewußt. Schon der Kosename ‚Schatz‘ läßt auf nichts Gutes in der Entwicklung einer Beziehung schließen. Eine Schatz will man behüten – ne sichern. Er muß vor fremden Zugriff gesichert und versteckt werden, am Besten im Tresor, oft auch goldener Käfig genannt. Das bleibt kein Eigenleben, keine Entwicklung um sich als Schatz zu vergrößern. Es sei denn, er wird als Handelsware gesehen. Du gehörst mir und hast zu meinen Wohl zu sorgen. Über welches Wohl wollen wir uns aus Jugendschutzgrünen (-gründen) nicht auslassen. Solch ein Schatz unterscheidet sich nicht in der Verwendung zum eigenen Vorteil zuhause oder im Puff. Man gehe also sehr vorsichtig mit diesem Begriff um.

    „komm“ auf welchen Weg, wenn die Beziehung auf dem Bisherigen kaputt ging? Ist so wie ein Parteiprogramm auf dem Wahlplakat. „Komm mit – deine CDU“ (bishin über alle Parteien) Hat der bewachte überwachte Schatz alle Pein vergessen, wie auch die Wahlergebnisse zeigen, so kommt er mit. Wohin?

    Ach ja – in das „nochmal“, weil das selbstverständlich so gut war, das von „nochmal vorne anfangen“. Wie jetzt? Kapiere gar nichts mehr. Wo ist nochmal vorne und wo ist anfangen zeitlich angesiedelt? Aber in Zeiten, wo man vorne und hinten schon in der Kita gleichstellt, scheint nichts mehr unmöglich. Vergangenheit ist Zukunft. Alles gleich. Die Pfaffen, ProfessorInnen und politischen Parteien wissen es längst. Da wundert nicht, daß das kleine A begrifflich nicht instande ist, das jetzt zu erkennen. Das „nochmal“ wird uns täglich eingehämmert.

    Für mich ist dieser dümmlichste alle Sprüche nichts anderes als senil. Das nochmal festhalten zu wollen, ist das größte Hindernis zur Menschwerdung. Ob wir es glauben wollen oder nicht, es begegnet uns ständig. Das nochmal in der Verpackung des Neuen. Ist wie beim Junkie. Immer wieder denselben Kick. Er merkt nicht, daß er damit auf der Stelle tritt. Was bleibt? Die eigene selbstbestimmte Knechtschaft, wenn wir uns weiterhin solche Sprüche inne machen.

    „Liebste(r), laß uns die Scheiße die wir gebaut haben neu beäugen und in einen fruchtreichen Komposthaufen verwandeln. Willst du da mitgehen? Gucken, was daraus wird. “ Klingt das nicht sinnvoller?

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  3. Ludwig der Träumer sagt:

    Liebe Angela, der lezte Spruch hat was.

    „Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende.“

    Stammt der Spruch vom Tolle? Egal. Danke für mein neues Thema. Werde den Spruch in der Luft zerreißen. Pfaffenbashing ist wieder mal angesagt. Widersprüchlicher kann man die eigene Denke nicht ausdrücken als der der Tolle. Bald mehr dazu.

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  4. Angela sagt:

    @ Ludwig der Träumer

    Der Spruch …“ Am Ende wird alles gut……… “ ist von Oskar Wilde und kam in einem Film ( irgendwas über Indien, weiß nicht mehr … )vor.

    LG von Angela

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  5. Meli sagt:

    Mein beklopptester Spruch des Tages:
    „Zwei Dumme, ein Gedanke“, wird meist ’scherzhaft‘ verwendet, wenn zwei Leute gleichzeitig denselben Gedanken in Worte fassen (oft wörtlich).

    Zwei Dumme? Bitte? Häh?!!! Geht’s noch?
    Für mich impliziert dieser Umstand, daß zwei sensitive, einfühlsame Menschen da zusammen sind, die die Schwingungen des anderen korrekt interpretieren. Hat nullnix mit Denken, sondern mit Fühlen ergo Intuition zu tun.
    Fazit: eine wundervolle Sache! 🙂

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  6. Skeptiker sagt:

    Mein Onkel war mal bei der Luftwaffe, nach den verlorenen Krieg war er ein gebrochener Mann.

    Zumindest hat er mir zur meiner Konfirmation das in die Karte geschrieben.

    =>
    Die Leute sagen immer, die Zeiten werden immer schlimmer, das stimmt aber nimmer, die Zeiten bleiben immer, die Leute werden schlimmer.

    =>
    Heute gibt es solche Satire-Sendungen über Klaus Kinski, wo er berühmt wurde, die Leute, was interessieren mich die Leute.

    Ab der Minute 1 geht es um die Leute.

    Nun ja, was soll man davon halten?

    Gruß Skeptiker

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  7. Skeptiker sagt:

    Das ist auch Klaus Kinki, da wollte er Jesus spielen.

    Klaus Kinski Jesus Christus Erlöser komplett
    (https://www.youtube.com/watch?v=_CzQi40MKbc)

    Gruß Skeptiker

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  8. Petra von Haldem sagt:

    Dem Aufruf zur Sammlung folgte ich,
    sammelte mich und heraus kam Nachfolgendes 🙂 :

    So ganz kapiere ich es noch nicht.

    Wann ist denn ein Spruch saudumm?
    Oder besser:
    Ist denn der Spruch saudumm??

    Oder ist es vielmehr der, der einen Aussagesatz zu einem Spruch macht?
    z.B. Schlagzeilenerfinder.

    *Nichts mehr wird so sein wie es war.*

    Warum sollte ich diesen Satz begraben?
    Es würde meinen Sprachschatz schmälern.

    Das ist doch meinem Empfinden und Verstehen nach ein Satz der immer stimmt,…………
    vorausgesetzt: sollte es stimmen, dass Alles im Fluss sei……………..und somit wäre der Satz natürlich eine Tautologie….
    Natürlich.

    Aber wenn dieser Satz das Ende einer „Zeiteinheit“ aussagt?

    Und soweit ich weiß leben wir hier in der „Zeit“.
    Und um etwas d e n k e n** zu können, brauchen wir ein Halten, ein Innehalten, ein Anhalten.
    Und dadurch gibt es ein „Vorher“ und ein „Nachher“..

    Insofern kann es doch ein Satz sein, der etwas bewusst machen könnte….
    *Nichts mehr wird so sein wie es war.*

    Und da der Empfänger durchaus die Botschaft bestimmt, kann ich doch sagen: stimmt, danke für den Hinweis 😉

    Sätze und Aussagen zu stikmatisieren (und für mich ist „saudumm“ ein Stempel )………tja…….kann man machen,
    Saudummes beerdigen. Und dann?

    Oder habe ich da irgendetwas völlig falsch verstanden? 🙂

    Eigentlich hatte thomram ja nur zur Sammlung aufgerufen 🙂

    Und für die Sammlung,hätte ich auch einen Satz:

    *wir schaffen das* 🙂

    ** an Hand dessen wir dann ja erst zu der Erkenntnis“saudumm“ kommen können…….

    *
    *

    p.s. mir ist das Beerdigen von Sätzen oder Worten eine so ernste Angelegenheit, dass ich mir jetzt schnell was Saudummes werde einfallen lassen müssen, um meine Heiterkeit wieder zu füttern…..

    aber ich merke es schon 😉
    es ist schon saudumm, bei einer Saudummsammlung was in den Spendensäckel zu werfen 🙂
    Bin eben eine Erz-Re-Aktionierende ;)……….und? sind das nicht die Saudummen?

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  9. thomram sagt:

    @ Petra

    Vielleicht bist du zu dumm, um saudumm zu verstehen?
    LoL
    Vielleicht bist du geistig zu brilliant um dich in der Niederung plumper Abkanzelei zu verlieren?
    😉
    Natürlich hast du recht! Der Empfänger ist immer frei, eine Botschaft so oder anders zu lesen und zu hören.
    „Hier regnet es in Strömen“.
    Eindeutig ist nur, dass Wassermassen runterfallen. Der Leser kann denken: Oh Gott sei Dank, die Dürre dort wird zu Ende gehen. Oder er kann denken: Oh Gott bewahre, die kriegen dort gleich wieder Ueberschwemmungen.

    „NIchts wird so sein, wie es gewesen ist“ trifft, 1:1, wortwörtlich also, zu.
    Der Satz ist leuchtendes Beispiel dafür, wie erstens der Kontext (Türme zerstört) und der Tonfall, in welchem gerufen wird (unheilschwangere Stimme), entscheidend für seine Botschaft sind.

    Ich modifiziere, um deinen Geist weniger scharf zu beleidigen:
    „So, wie der Satz angewendet worden ist, ist er Ausdruck von Saudümme – oder Perfidie.“

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  10. thomram sagt:

    @ Skepti 03:14

    Bitte erkläre mir den Zusammenhang zum Thema „dummer Spruch“.
    Du meinst, Herr Kinsky gebe bloss dumme Sprüche von sich, oder wie?

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  11. Renate sagt:

    Bleib wie du bist.
    Meist auf einer Geburtstagskarte zu lesen.

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  12. Vollidiot sagt:

    Heraklith:
    Keiner steigt als Derselbe zweimal in den gleichen Fluß.

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  13. Vollidiot sagt:

    Leistung muß sich wieder lohnen!
    (FDP)

    Synonym für dumme Sprüche: Gauck —-> gaucken (bezeichnender Weise Pfarrer und IM).

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  14. thomram sagt:

    @ Volli

    **Keiner steigt als der Gleiche zweimal in denselben Fluss**

    Fällt mir zu. Plauder ma wieder n Bisschen:

    Extrem klar habe ich es in Konzerten erlebt, egal in welcher Formation. Ich als Solist, ich mit einem Solisten, Chor, Orchester…es ist unmöglich, eine Aufführung zweimal gleich zu machen.
    Das klingt so selbstverständlich, klar, weiss man doch!

    Jaja, schon,,,aaber. Es kommt vor, dass eine Aufführung ganz besonders inspiriert ist, eine kleinere oder grössere Sternstunde abgibt. Dann kommt, wen wundert’s, der Wunsch grad allsogleich, die nächste Aufführung möge wieder so sein.
    Ich habe das als Anfänger mal so gedacht und bin bös auf die Schnauze gefallen. Die folgende Aufführung, mit so törichter Absicht gestartet, war vergleichsweise flach, sehr flach.

    Es dürfte in allen Disziplinen so sein. Der Hochspringer, der grad einen persönlichen Rekord gejumpt ist, sollte den gleich wieder vergessen und ganz sorgfältig sich der Basics erinnern und springen, wie wenn es sein erster Sprung wäre. Jeder Tennisspieler weiss: Jeder einzelne Ball, der kommt, ist eine neue Herausforderung, jeder.
    Der fähige Chirurg. Jeder Schnitt ist der erste neue Schnitt, nie wie gestern.

    Und im Konzert machte ich es mir bei Programmwiederholung zum hohen Prinzip:
    Ich dachte an die Glanzvorführung von vorgestern überhaupt nicht, sie hatte nicht stattgefunden. Ich betrachtete Werk und Musiker wie jungfräulich neu geboren, und ich wollte alles neu neu neu in allen Farben gestalten. Dann wurde Vieles anders, und damit Vieles anders rum sternstündig.

    Es macht den Künstler aus. Und damit meine ich nicht Musik und Malerei und soweiter. Ich meine den Gärtner, den Schreiner, den Redner, den Masseur, den Lehrer, den Gemeindeammann. Keine Situation ist gleich, kein Körper gleich, kein Anlass gleich. Erfahrung anwenden, ja, doch situationsgerecht einsetzen und Intuition und Inspiration einfliessen lassen, immer.

    Wie ist das in technischen Berufen? Zum Beispiel in Baustatik? Weiss da einer Bescheid? Immer stur gleich, oder baut der wirklich gute Statiker eben auch nicht stur nach Schema f und gemäss Formel x?

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  15. thomram sagt:

    gaucken und merkeln, ja. Das heisst eindrucksvoll tränenden Auges und sorgenfaltigen Gesichtes Krieg fordern, bzw. die Karre an die Wand fahren und sich dabei als Erfolgsnummer feiern.

    Wäre lustvoll, diese neuen Verben anzuwenden, wäre da nicht der Umstand, dass ich mich und Gegenüber an nicht so angenehmen Zeitgenossen erinnere und dem damit Enerdschii zukommen lasse.

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  16. Vollidiot sagt:

    Thom

    Enerdschi zukommelasse.
    Doch nur, wenn Du Dich emotional entsprechend verbindest.
    Wenn jeder in der BDR dächte Gauck oder Merkel oder sonst wer sei eine abzulösende Wurst, ganz ernst und ohne Hass.
    Diese Figuren würden das merken und klein werden – und in den das Denkenden würde dadurch eine geistige Unabhängigkeit wachsen.
    Denn Energie ischt net gleich Enerdschi.
    Ich bin Herr, wenn ich denn will, meiner Energien.
    Man denke an den „bösen Blick“, der ließ soviel Energie fließen, daß bei gauckenden der Exitus eintrat.
    Und das ist ja kein Quark.

    Und der Hochspringer dschammpt beim 2. Sprung auch als ein anderer Dschammper.
    Nur ein Törichter meint er könne als der Selbe (derselbe) etwas wiederholen.
    Und dem Fluß, äh dem Opfer, ischt es in dem betäubten Augenblick egal ob der Chirurg fähig oder nur Metzger ist.
    Die Welt ischt aber voller Törichter, törichte Jungfern eben.
    Darum ist der Spruch von der zementgebundenen Holzfaserplatte (Heraklit) ja so dumm, ver stehst, besser, be greifst Du des – so kopfmäßig – i moin?

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  17. Heidelore Terlep sagt:

    Ein saudumm gescheiter Vorschlag.
    Aus “ Alles Schall und Rauch“
    “ Sind Terroranschläge genehmigungspflichtig?
    Wenn den Sicherheitsbehoerden keine Hinweise auf bevorstehende Anschlaege vorliegen, dann muessen wir keine Veranstsltungen absagen oder bestimmte Gebiete sperren.
    Folgende Vorschlaege:
    Die Betreuer der Terroristen muessen bei der CIA. Und Mossad ein Antragsformular ausfuellen, wo sie alle Details des geplanten Anschlages beschreiben, wie die Anzahl der Teilnehmer, den Zeitpunkt, benuetzte Sprengsaetze und Waffen. Die Kopien des Antrsges gehen an das Innenministerium, an den BND, ans BKA und das zustaendige Landesministerium. Dann sind alle informiert und die Ablehnung od. Genhmigung kann erfolgen. Wenn eine Genehmigung erfolgt und der Anschlag durchgefuehrt wurde, muss eine Kopie des Antrages zusammen Ausweisen der Taeter im Fluchtauto zurueckgelassen werden. Das erleivhtert die Suche nach den Taetern, dessen Passbilder sofort in fen Medien verbreitet werden koennen. Ordnung muss sein!!!“

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