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Botschaft eines beinamputierten Kriegsveteranen an alle Muslim – Hasser und Muslim – Fürchter

Dieser Jüngling ist nach meinen Massstäben ein richtiger Mann.

Tut Dienst im Krieg in Englands Reihen, verliert ein Bein im Gefecht mit Muslimen…und hasst nun die Muslime bleibt sich treu.

Die Brandrede eines jungen Mannes mit vorbildlichem Charakter, der sein Hirn mit seinem Herzen verbindet.

Ich danke Chris Herbert für seine Lebenseinstellung und für diese seine Rede. Möge sie in alle Lande leuchten.

thom ram, 30.12.2015

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Dieser Kriegsveteran hat eine klare Nachricht an alle Muslim-Hasser!

Quelle

Kakerlaken dieser Welts Foto.

Chris Herbert war 19 Jahre alt, als er für die britische Armee im Irakkrieg war. Eine Bombe tötete seinen Freund und raubte Herbert sein rechtes Bein. Nach den Anschlägen in Paris erhielt der Veteran Anfragen von Anti-Islam-Gruppierungen. Sie fragten ihn, ob er als Aushänge-Schild für ihre Sache werben wolle. Schliesslich müsse er alle Muslime hassen, da ihm ein Muslim sein Bein nahm. Doch Herbert ist mit dieser Logik gar nicht einverstanden. Er drückte seine Wut in einem ausführlichen Facebook-Post aus, den jeder lesen sollte.

«Langsam frustrieren mich all die Leute, die Rassismus von mir erwarten, weil ich in die Luft gejagt wurde. So ist es:
Ja, ein Muslim hat die Bombe gezündet und ich habe mein Bein verloren.
Ein Muslim hat am selben Tag seinen Arm verloren, während er die britische Uniform trug.

Ein Muslim-Arzt war im Helikopter, der mich abholte.
Ein Muslim-Chirurg rettete mein Leben.
Eine Muslim-Krankenschwester war im Team, das mir bei der Rückkehr nach Grossbritannien half.
Ein Muslim-Krankenpfleger war Teil des Teams, das mir bei der Rehabilitierung half.
Ein Muslim-Taxifahrer fuhr mich gratis nach Hause, nachdem ich das erste Bier nach meiner Rückkehr mit meinem Vater trank.
Ein Muslim-Doktor tröstete meinen Vater in einem Pub, als er nicht wusste, wie er mit meinen Medikamenten und Nebenwirkungen umgehen musste.

Im Gegensatz dazu:
Ein weisser Brite spuckte ins Gesicht meiner Freundin, weil sie mit einem ‹Krüppel schläft, obwohl sie ihn haben könnte›.
Ein weisser Brite stiess meinen Rollstuhl vom Lift weg, damit er ihn zuerst benutzen kann.
Ein weisser Brite schrie meinen Vater an, weil er auf dem Behinderten-Parkplatz parkierte.
(Natürlich halfen mir auch viele, es ist nicht so, dass ich weisse Briten hasse, haha!)

Der Punkt ist: Verpisst euch. Ich weiss, wen ich nicht mag. Und ich weiss, wen ich mag. Wenn du eine ganze Rasse von Männern und Frauen hassen willst, weil einige Idioten etwas machen, von mir aus, aber lass mich mit diesen Gedanken in Ruhe. Denk nicht, ich sei ein einfaches Ziel, weil ein Idiot gedacht hat, er müsse mich umbringen.
Alle Muslime für die Handlungen von Gruppen wie Daesh und den Taliban verantwortlich zu machen, ist wie alle Christen für die Handlungen des Ku-Klux-Klans oder der Westboro Baptist Church verantwortlich zu machen. Kriegt euer Leben in den Griff, umarmt eure Familien und geht zurück zur Arbeit!»

Symbol gegen Islamophobie

Der Beitrag wurde über 80’000 mal geteilt. Er wurde einen Tag veröffentlicht, nachdem Donald Trump die USA aufforderte, keine Muslime mehr einreisen zu lassen.
Herbert erlitt eine schlimme Verletzung. Auch nach diesem traumatisierenden Erlebnis hat Rassismus aber keinen Platz in seinem Leben. Mit seinem Post wollte er erst nur seine Gedanken teilen. Jetzt ist er zu einem Symbol gegen Islamophobie geworden.

Quelle

Ich habe den Artikel von uncut-news übernommen. Der kursive Kommentar vor und nach dem Text von Chris Herbert stammt von einem mir nicht bekannten Autor.

thom ram

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3 Kommentare

  1. Nun kommen die Hass-Prediger bestimmt auf die Idee und sagen noch:

    „Siehste, über sind sie schon …“

    Danke für diesen Text, der so schön aufzeigt, wie Falschinformation und Angst ein extrem schräges Weltbild ins Gehirn implementieren, so dass es den Hintertanen ein Leichtes ist, von sich ablenken zu und für sich wirken zu lassen.

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  2. Reiner Ernst sagt:

    Ich muss jetzt aber als Christ nicht zum ISLAM konvertieren . . . ?
    Was immer latent mitschwingt, ist, dass wenn ich für mich den ISLAM ablehne, sofort als islamophob bezeichnet oder gar zum Islamhasser gestempelt werde. Ist mir eigentlich egal. Nur mal so. Ist halt mein Empfinden . . .

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  3. thomram sagt:

    @ Reiner Ernst

    Verstehe.
    Wenige Menschen denken mit hinlänglicher Trennschärfe.
    Wenn ich Aepfel nicht mag, so heisst das nicht, dass einer, der Aepfel mag, in meinen Augen einen Mangel aufweist.
    Wenn du den Islam – so wie du ihn kennst – ablehnst, heisst das nicht, dass du Menschen ablehnst, welche diesen Islam glauben brauchen leben.

    Jeder, der eine klare Position einnimmt und vertritt, trifft auf Widerspruch. Widerspruch ist in Ordnung, so er mit vom Herzen gesteuerten, scharfem Verstand ausgeübt wird.
    Was du beschreibst, diese Reaktion von lieben Mitmenschen, zeigt, dass deren geistige Grenzen eng gesteckt sind.

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