bumi bahagia / Glückliche Erde

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Playing For Change / Stand By Me / Konzert der Kontinente

Ob meine Annahme richtig ist, dass die Musiker zeitsynchron, verbunden durch Funk oder Internet oder wie auch immer elektronisch zusammengeschlossen spielten, ist nebensächlich, denn es ist klar, dass Solches heute möglich ist.

Das sie es tun, lässt mein Herz jumpen, denn es zeigt bumi bahagia, glückliche Erde: Sehr verschiedene Menschen aus gänzlich verschiedenen Kulturkreisen und räumlich weit voneinander entfernt nehmen eine Idee gemeinsam auf und spielen sie, umspielen sie, umreichen sie. Das ist es. Individualität, welche sich zum „Wir“ zusammenfügt.

Wir werden das auch ohne Elektronik hinkriegen, wer weiss, vielleicht in absehbarer Zeit schon? Wir werden sehen und hören können in einem anderen Erdteil ohne Zuhilfenahme von Elektronik und Optik und so weiter.

Ich behaupte das mit Ueberzeugung, weil ich mal ein Erlebnis ganz besonderer Art hatte:

Ich war um die dreissig, schlummerte Mitsommers im ehelichen Bettchen und…erwachte, geweckt auf denkbar unangenehmste Weise. Ich hörte Musik. Die schwärzeste Musik, die ich in meinem Leben je zu Ohren bekam, vorher und nachher, hörte ich, ich hörte sie klar und deutlich, sie kam von Draussen. Das war in der sauberen Schweiz, mitten in der Woche, man schlief, um am nächsten Tage rotieren zu können, da war kein Fest, da war keine Party. Aber da war die Musik. Ich hörte sie so deutlich, was nur deutlich heisst.

Tja. Und dann? Dann war sie weg. Wie abgeschnitten. Und war wieder da. Und wieder weg.

Das gibt es nicht, und so ging ich mit unserem Hund in den Garten. Der bewegte seine Ohren keinen Millimeter, wenn ich die Musik wieder vernahm. Ich dachte, ich spinne, doch war die Musik so klar und deutlich, zudem so abgrundhöllentief schwarz, dass ich mich ins Auto setzte und, immer wieder anhaltend und die Richtung peilend, den Schauerklängen nachfuhr, etwa einen oder zwei Kilometer.. Sie leiteten mich in den Wald. Ich kannte mich gut aus, fuhr Waldwege und hörte, dass die Quelle nun ganz nahe sein müsste, höchstens 100 Meter. Ich stieg aus, ging in Richtung der „Musik“, und wieder hörte sie, zack, auf.

Und dann war sie nicht mehr da.

Ich befragte später einen meiner geistigen Freunde über den Vorfall. Der gab mir zu wissen: Diese Musik hat zum Zeitpunkt, da du sie gehört hast, tatsächlich akustisch stattgefunden an einem Ort, tausende Kilometer weit entfernt.

??? was soll das für mich ???

Sybillinische Antwort: Nur mittels dieses Erlebnisses konnte deine Seele ein bestimmtes Problem auflösen.

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Zurück zu der Vision: Wir machen Musik, zusammen, die Musiker sind in der ganzen Welt zerstreut.

Weil ich schon mal Musik aus solchen Fernen gehört habe, ist für mich die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass wir wieder lernen werden, nach Massgabe der Verfeinerung unserer Wahrnehmungsfähigkeiten exakt gepeilt das hören zu können, was wir zu hören belieben. Freu mich schon. Schlafliedchen. Symphoniekonzert. Inspirierende Tanzmusik, zusammen mit dem Hawaiianer, Eskimo und Neuseeländer.

thom ram, 21.10.2015, überarbeitet 23.10.2015

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