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Morde mittels Drohnen

Zwar weiss heute, so glaube ich, jeder Bunzel, dass es Drohnen gibt und dass sie eingesetzt werden. Hingegen vermute ich, dass so mancher Bunzel immer noch meint, Drogenkrieg sei sowas wie sauberes Operieren, Drohnen finden einzelne Böse und verbessern die Welt, indem diese einzelnen Bösen ausradiert werden. 

Ich übernehme / verlinke fünf Artikel von Heise, um Licht auf die Gedankenwelt, welche hinter diesen „sauberen Skalpellschnitten“ stehen, zu werfen.

Dank an Heise!

Machen wir uns dabei nichts vor. Drohnen“krieg“ ist zwar feige, heimtückisch und Leid erzeugend. Drohnen“krieg“ gehört eingestampft. Sofort. 

Hingegen ist Drohnen“krieg“ lediglich eine kleine Phacette all der heute noch stattfindenden Ungeheuerlichkeiten, angefangen von mit Tretminen gespickten Landstrichen über ganze Ländereien, welche durch Uran-Munition verstrahlt sind bis zu Mind Controlling, um eine hübsche kleine Auswahl zu nennen.

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Zur Einführung einige Daten, darunter die nette Feststellung, dass Drohneneinsätze intern unter „Mord“ gehandelt, offiziell freundlich nichtssagend als „Small Footprint Operations“ verkauft werden.

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„Drone Papers“: Drohnen-Tötungen durch die USA dokumentiert 

15.10.2015 18:30 Uhr Detlef Borchers

Die Enthüllungsplattform „The Intercept“ hat von einem unbekannten Whistleblower Dokumente erhalten und veröffentlicht, die die Drohnen-Politik der USA von 2011 bis 2013 beleuchten. In dieser Zeit wurde das „gezielte Töten“ perfektioniert.

Das US-Magazin The Intercept hat in einer umfangreichen Artikelserie die „Drone Papers“ veröffentlicht, die einen tiefen Einblick in den unter US-Präsident Obama entwickelten Drohnenkrieg erlauben. Das Material enthält Dokumente und Screenshots von internen Präsentationen, die ein anonymer Whistleblower zusammengetragen hat: „Drohnen sind Werkzeuge, keine Methode. Die Methode nennt man Ermordung“, heißt es in der Einleitung zur Artikelsammlung über die harmlos benannten „Small Footprint Operations“.

Methode MordUnter den veröffentlichten Dokumenten befinden sich „Suchlisten“ mit den Mobilnummern von Verdächtigen, deren Aufenthaltsort lokalisiert werden soll. Aber auch die detaillierte (Verfolgungs-)Geschichte des Briten Bilal el-Berjawi ist aufgezeichnet. Er pendelte jahrelang zwischen Großbritannien und Somalia und wurde von einer Drohne erst ermordet, nachdem ihn die britische Regierung ausgebürgert hatte. Heraus sticht dann noch eine Untersuchung über die Kosten der intelligenten Kriegsführung. Darin hat die „Intelligence, Surveillance and Reconaissance Task Force“ (ISR) des Pentagon untersucht, wie die Kosten des Drohnenkriegs im Verhältnis zum Nutzen dieser Militäroperationen stehen – nur um bessere Drohnen, genauere Überwachungsprogramme und Kriegsschiffe zu fordern, von denen die Drohnen starten können.

Hier weiterlesen.

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Der zweite Artikel wirft das Licht auf das Innenleben eines Jungen, der über vier Jahre in den US im Sessel gehockt und per Stick Menschen umgebracht und ein bisschen Häuser in die Luft gejagt hat. Dass ohne Ramstein in der BRD zurzeit im Drohnen“krieg“ in und um europäische Gefielde nichts laufen würde, ist für ihn Fact. Ramstein muss umfunktioniert werden. Sofort. 

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Ex-US-Pilot: „Todesdrohnen sind die feigeste Art der Kriegsführung“

18.04.2015 10:43 Uhr Stefan Krempl

Der frühere Drohnen-Pilot Brandon Bryant hat die US-Todesmissionen im Anti-Terror-Krieg als „sehr schmutzige Arbeit“ beschrieben und bekräftigt, dass die US-Militärbasis im rheinland-pfälzischen Ramstein eine zentrale Rolle dabei spiele.

„Ich wollte ein Held werden. Sie haben mich zum Mörder gemacht.“ Mit dieser Anklage gegen Washington und die US-Militärführung hat der Ex-Drohnenpilot Brandon Bryant seine fünfjährige Beteiligung an Todesmissionen der Vereinigten Staaten im Anti-Terror-Krieg am Freitag auf dem Symposium „Eyes from a Distance“ in Berlin beschrieben. Er habe sich während seiner Zeit am Steuerhebel der Killermaschinen zwischen 2007 und 2011 nie als „Kämpfer“ gefühlt: es handle sich um die „feigeste Art der Kriegsführung in der Menschheitsgeschichte“.

Der Drohnenkrieg verletzte sämtliche militärischen Ehrenkodizes, die bislang kämpferische Auseinandersetzungen „zivilisieren“ sollten, führte Bryant aus. „Wir haben das Ehrgefühl verloren.“ Was mit Artilleriebeschuss begonnen habe, bei dem sich die Feinde nicht mehr Auge gegen Auge gegenübergestanden hätten, in den Bombardements ganzer Städte seine Fortsetzung erlebt habe, werde mit dem Ausschalten von Gegnern quasi aus heiterem Himmel vorläufig vollendet.

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Brandon Bryant: Nach seinen Ausscheiden aus der US-Armee wurde der ehemalige Drohnenpilot zu einem der entschiedensten Kritiker des US-Drohnenkrieges. Vergrößern
Sein erster Drohnenschuss in Afghanistan habe sich gegen drei Personen gerichtet, „nur weil diese Waffen getragen haben“, erinnerte sich der Ex-Militär. Ein solches Vorgehen werde von der US-Regierung zwar geleugnet, „aber es passiert so“. Auch beim zweiten Mal habe er „einfach so“ auf Menschen schießen müssen, nur weil diese zu einer bestimmten Zeit in ein anvisiertes Gebäude gegangen seien.

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Sogar der Chorsänger „Spiegel“ lässt sich mittlerweile herbei zu unken, dass der US Drohnenkrieg in unseren Ländern von Ramstein aus koordiniert wird.

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US-Drohnenkrieg wird angeblich über Ramstein gesteuert

19.04.2015 17:25 Uhr Andreas Wilkens
Weitere Dokumente, die der „Spiegel“ zitiert, sollen belegen, dass der US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein eine zentrale Funktion im US-amerikanischen „Krieg den Terror“ ausübt.

Ein zentraler Teil der US-amerikanischen Kriegsführung mit bewaffneten Drohnen läuft offenbar über Deutschland. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet, ihm lägen geheime Dokumente vom Juli 2012 vor, in denen detailliert beschrieben werde, wie der „Krieg gegen den Terror“ organisiert wird. Ein Schaubild zeige die Struktur der Drohneneinsätze. Andere Dokumente zeigten den Ablauf von Operationen in Somalia, Afghanistan, Pakistan oder im Jemen. Dabei werde deutlich, dass praktisch alle Drohnenangriffe der Air Force über Ramstein abgewickelt werden.

Hier weiterlesen.

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Ich verneige mich vor dem oben schon erwähnten Drohnen“piloten“ Brandon Bryant. Plaudern dürfte er erst in 70 Jahren. Er folgt seinem Gewissen und plaudert dieser Tage schon. Das ist Dienst an der Menschheit, und das ist Zeugnis einer lernwilligen, guten Persönlichkeit. Ich weise darauf hin, dass ein Zeuge wie Brandon sich in Lebensgefahr begibt. Weil er die Wahrheit sagt. So ist das heute noch. Nicht mehr lange.

Nett von ihm, dass er im Konjunktiv spricht, wenn er sagt, dass die Bundes“regierung“  über die Drohnentätigkeiten von Ramstein aus eigentlich im Bilde sein müssten.

Der ist gut. 

Wissen sie es nicht, sind sie Pfeifen, gehören ab- und an einem ihren Fähigkeiten entsprechenden Posten eingesetzt. Ich schlage vor: Weichenschmierer bei der DB. 

Wissen sie Bescheid, sind sie so verantwortlich wie Pilot in den US, Flugzeugwart und WC Reiniger in Ramstein zusammengenommen, gehören abgesetzt und ins Holzfällerlager geschickt. Zweck: Mittels Hände Arbeit lernen, den Kopf zu gebrauchen. Und das Herz.

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Ex-Drohnenpilot im NSA-Ausschuss: Jungen ab 12 als „legitime Ziele“

15.10.2015 18:46 Uhr Stefan Krempl

Alle Daten für US-Tötungsmissionen fließen über die US-Militärbasis im rheinland-pfälzischen Ramstein, bezeugte der frühere „Menschenjäger“ Brandon Bryant. Jungen ab dem Alter von 12 Jahren seien zum Abschuss freigegeben worden.

Im NSA-Untersuchungsausschuss hat am Donnerstag der ehemalige US-Drohnenpilot Brandon Bryant über die zentrale Rolle der US-Militärbasis in Ramstein im US-Drohnenkrieg ausgesagt. Bryant hat zwischen 2007 und 2011 für die US-Luftwaffe 6000 Drohnenflüge mit 1626 Todesmissionen absolviert und sich bereits mehrfach dazu geäußert. Alle genutzten Daten vor allem aus dem Mittleren Osten und Afrika aber auch allen anderen Regionen der Welt seien über Ramstein gegangen, erklärte der 29-Jährige. „Das war die zentrale Relaisstation.“

Ohne Ramstein geht es nicht„Wir hätten ohne Ramstein nicht gewusst, wo wir fliegen“, führte Bryant aus. Satelliteninformationen etwa könnten ohne die Station nicht in die USA übertragen werden. Es sei auch nur dort möglich gewesen, die gewaltigen Datenmengen in Echtzeit mit der Ausrüstung zu verarbeiten, die insbesondere für Live-Videoübertragungen benötigt würde. Drohnenmissionen hätten abgebrochen werden müssen, als die Verbindung nach Ramstein einmal stundenlang unterbrochen gewesen sei. Die Entscheidungen über Abschüsse seien aber in US-Stützpunkten von militärischen Führern getroffen worden.

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Was es bedeutet, eine Regierung einzuklagen, kann sich jeder vorstellen. Man geht im Paragraphendschungel und im Organisieren schier unter. Zudem macht man sich so unbeliebt, dass man um sein Leben bangen muss. Hier eine tatkräftige, mutige Familie. Meine Hochachtung.

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Drohnenopfer verklagen Bundesregierung UPDATE

16.10.2014 10:27 Uhr Detlef Borchers

Trägt Deutschland eine Mitschuld an Tötungen mit US-amerikanischen Drohnen, wenn es Kommunikationsstrecken zur Verfügung stellt, über die Drohnen gelenkt werden? Diese Frage soll ein deutsches Gericht klären.

Eine jemenitische Familie klagt vor dem Verwaltungsgericht Köln gegen die Bundesregierung. Sie will mit Unterstützung des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und der Bürgerrechtsorganisation Reprieve erreichen, dass die Bundesregierung die rechtliche und politische Verwantwortung für Drohnenangriffe übernimmt, die über den US-Stützpunkt Ramstein als Relaisstation erfolgten.

Von der Großfamilie bin Ali Jaber aus der jemenitischen Region Hadramout wurden im August 2012 zwei Angehörige durch einen Angriff US-amerikanischer Drohnen getötet. Fünf Raketen schlugen im Dorf Khashamir ein, in dem die Großfamilie eine Hochzeit feierte. „Ohne Deutschland wären mein Schwager und mein Neffe noch am Leben. Ohne Deutschland könnten die USA keine Drohnenangriffe im Jemen fliegen“, erklärte Faisal bin Ali Jaber auf einer Veranstaltung des ECCHR in Berlin.

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Das war wieder ein Seitenblick auf eines der unzähligen Uebel. Zur Kenntnis nehmen ist angesagt. Das Wissen verbreiten ist angesagt. Jeden auch nur entfernt Mitwirkenden beharken ist angesagt. 

Und, daran denken: Ich tue täglich das mir denkbar Beste – das ist es, worauf es ankommt.

thom ram, 18.10.2015

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2 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG sagt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    https://bewusstscout.wordpress.com/2015/02/10/urteil-aus-dem-istgh-den-haag-vom-03-02-2012-bestatigt-die-zustandigkeit-des-deutschen-reichs/
    „Das Urteil aus dem ISTGH (Internationaler Strafgerichtshof) Den Haag vom 03.02.2012 bestätigt die Zuständigkeit des Deutschen Reichs und nicht die Zuständigkeit der “Bundesrepublik Deutschland“ mit ihrer Finanzagentur GmbH, (HRB 51411), wobei die vermeintlichen “BRD–Ämter”, Behörden, Dienststellen, “Gerichte” und Verwaltungen u.a . bei dnb.com mit eigenen Umsatzsteuernummern gelistet sind.
    Urteil des BverfGE vom 25.07.2012 (-2 BvF 3/11 -2 BvR 2670/11 -2 BvE 9/11):
    Nach Offenkundigkeit dürfen Gesetze von nicht staatlichen BRD-GmbH Ausnahme– und Sondergerichten (vgl. § 15 GVG) die auf altem Nazigesetz fußen und somit gegen das gültige Besatzungsrecht, gegen die Völker – und Menschenrechte verstoßen, überhaupt keine legitime Anwendung finden.
    Durch Verfassungswidrigkeit des Wahlgesetzes ist seit 1956 kein verfassungsgebenden Gesetzgeber am Werk. Damit sind alle BRD-Forderungen eine private Forderung.
    Verstehen Sie das bitte! Alle BRD-Forderungen (Steuern jeglicher Art, GEZ-Gebühren usw. usf. sind private Forderungen, haben also keinerlei hoheitsrechtliche Rechtsgrundlage und müssen demnach auch nicht bezahlt werden. …………………….“

    https://bewusstscout.wordpress.com/2014/12/04/richterinnen-und-beamte-weigern-sich-ihre-urteile-und-beschlusse-personlich-zu-unterschreiben/


    Glück, Auf, meine Heimat!

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