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Das Orchester und sein Dirigent / Das Volk und seine Regierung

Ich geniesse es, in Youtube x verschiedene Orchester, Solisten und Dirigenten zu behorchen und, logischerweise vorzüglich im letzteren Falle, zu beaugapfeln. Heute ist mir eingefahren: Welch vorzügliche Parabel!

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Orchester.

Jeder Musiker spielt sein Instrument vorzüglich.

Volk

Jeder kann etwas sehr gut.

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Orch.

Jeder Musiker ist Individualist.

Volk

Jeder Mensch ist einmalig.

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Orch.

Jeder Musiker hat eine andere Vorstellung, wie die Mozartsymphonie zu spielen sei.

Volk

Jeder hat eine andere Meinung. Dorftheater ist wichtig oder unwichtig. Autobahn über den Berg oder unter dem Berg durch. Autobahn braucht es nicht. Burka ja. Burka nein. Nacktbaden ja. Nacktbaden nein.

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Orch.

Versteht der Dirigent, das Vertrauen der Musiker zu gewinnen, werden sie seinen Vorstellungen folgen.

Volk

Versteht der Regierende, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, werden sie dazu neigen, seinen Vorschlägen Folge zu leisten.

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Orch.

Der Dirigent gewinnt das Vertrauen der Musiker durch tiefes Studium des Werkes und durch vielschichtige Analysen desselben.

Entscheidend ist dann seine Gestaltungskraft. So er eine klipp klare eigene Vorstellung der Interpretation hat, und so er diese mit Herz und Kopf feurig vertritt, werden ihm die eigenbrödlerischen Musiker begeistert folgen.

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Volk

Der Regierende gewinnt das Vertrauen des Volkes durch Sachkompetenz und durch verständliche  Auffächerung von Themenkomplexen.

Entscheidend ist dann seine Gestaltungskraft. So er eine klipp klare eigene Vorstellung von möglichen Vorgehensweisen hat, und so er diese mit Herz und Kopf feurig vertritt, werden die Menschen seine Ideen mit Ueberzeugung in die Tat umsetzen.

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Orch.

Es gibt keinen Wichtigeren oder weniger Wichtigen. Fällt das Horn aus, ist eine klaffende Lücke. Ist die Pauke weg, ist der Anfang der 1. Brahmssymphonie so gut wie im Eimer. Der punktgenau gesetzte Triangelton – er sagt soviel aus wie das Geschluchze von Geigen.

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Volk

Es gibt keinen Wichtigeren oder weniger Wichtigen. Ein Volk ohne Zimmermann? Ohne Sprachkundigen? Ohne Gärtner? Ohne Strassenwischer? Ohne Bauern? Ohne Heiler? Ohne Boten? Ohne Heb Amme? Ohne Wassermeister? Gute Nacht.

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Orch.

Sind die Musiker Flaschen, ist auch nur mal schon eine Mozartsymphonie (technisch relativ leicht) eine einzige Qual.

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Volk

Sind die Bürger Flaschen, bekommen sie als Quittung Dissonanz. Bitte selber ausmalen, lieber Leser, es ist heutzutage kinderleicht zu bewerkstelligen.

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Ich drehe nun eine Stufe rauf und setze gleich, was heute weltweit noch seltenenfalles gleichzusetzen ist:

Orch.

Ist der Dirigent eine Flasche, verhalten sich die Musiker in einer Art, dass er schnellstens das Weite zu suchen gedenkt. Faxen. Vielsagende Blicke. Gähnen. Nachlässigkeiten.  Sie führen ein Affentheater auf. Der Dirigent hat wenig Chance, etwas durchzusetzen. (Ist so, haha. Sprich mal mit einem Orchestermusiker) 

Volk

Ist der Regierende eine Flasche, so machen die Bürger, was ihnen persönlich richtig scheint, und das läuft dann auf Unkoordiniertheit, auf Gegensätzlichkeit, auf Gegeneinander Wirken hinaus. Schnell daraus klug werdend, setzen die Menschen den Regierenden ab, finden zusammen mit ihm eine ihm angemessene, gute Tätigkeit und setzen einen neuen Regierenden ihres Vertrauens ein.

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Orch.

Jedes Orchesters Musiker und jeder Dirigent ist motiviert von dem Wunsch, ein Kunstwerk zu schaffen in Form eines inspirierten, gelungenen Konzertes, von dem heissen Wunsch, ein geniales Werk fantastisch ins Hier und Jetzt zu ziehen.

Ein wundervolles Konzert erklingt.

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Volk

Jeder Mensch und jeder Regierende ist erfüllt von dem Wunsch, in gemeinsamen Wirken Kunstwerke des Zusammenlebens zu schaffen, freudvolle Vorstellungen von Gemeinsamkeit ins Hier und Jetzt zu ziehen. 

Ein der Wunder volles Zusammenwirken durchglüht das menschliche Leben.

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Soweit für heute. Kann ja sein, dass mir bis morgen zu dem Bild noch was zufallen wird. Oder dir 🙂

thom ram, 21.09.2015

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Noch.

Die zwei letzten Abschnitte zeigen: Orchester mit ihren Dirigenten, sie sind den meisten Völkern mit ihren Regierungen um Längen voraus.

Nach denen, welche die NWO wollen, dürfte es Orchester und Dirigenten gar nicht geben, nicht Orchester, welche Bach bis Strawinsky spielen. Blablatingeltangelhobbsassa und bummbummdummdummdumm- Primitivbotschaftmusik, das schon, das passt zu verblödeten Hamsterrädlern und hält sie schön unten.

Dass es immer noch Orchester und Dirigenten und Solisten gibt, das besagt: Sie schaffen es nicht. Sie schaffen die NWO nicht. Es gibt nicht nur Orchester und Dirigenten und Solisten. Es gibt den freundlichen Fremden an der Strassenecke. Es gibt das Lächeln über die Theke. Es gibt das kleine Geschenk des Nachbarn. Es gibt die Grosszügigkeit des Onkels. Es gibt die Liebe der Eltern. Es gibt die Treue der Freunde. Es gibt die Menschen, die das Gute wollen und wollen.

Die Bösen unter den Lesern werden lächeln und mich als Blöd-Naivling abtun. Scheiss drauf, haha. ich weiss, wovon ich rede! Ein Lächeln von Herzen wiegt Tonnen von verbrecherischen Gedanken auf.

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22 Kommentare

  1. luckyhans sagt:

    Sehr interessante Parallelen – wunderbar – besten Dank.

    Allerdings sind da auch ganz signifikante Unterschiede vorhanden.

    Das Orchester hat kein Problem mit seiner Hauptaufgabe – ein bereits detailliert vorhandenes (!) Werk zur Aufführung zu bringen – man braucht sich meist auch nicht zu einigen, WELCHES Werk dies sein soll – das wird vom Spielplan „vorgeschrieben“… Das Orchester hat einen Notenwart, der jedem Mitglied rechtzeitig die richtigen Blätter hinlegt, es gibt gemeinsame Proben (https://www.youtube.com/watch?v=c7jrlMao9H0) usw.

    Die jetzige Situation der deutschen Völker ist jedoch eher dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur Notenwart und Hausmeister, sondern das ganze Personal des Konzerthauses fremdgesteuert ist, sozusagen eine andere Sprache spricht, und andere Absichten verfolgt.

    Hinzu kommt, daß die bisher uns als „beste bekannte Wirtschaftsordnung“ verkaufte Art zu wirtschaften ein vollständig bis ins letzte Detail auf Betrug und Lüge aufgebautes System von Wechselbeziehungen ist, das sich selbst bereits zum x-tn Male ab absurdum führt, aber immer wieder neu „erstanden“ wurde.
    HEUTE beginnen wir zu begreifen, was der Zins und Zinseszins anrichten und wie sie alles (fehl-)lenken, was eine vom Volk „unabhängige“ Zentralbank alles anstellen kann, wie auch die „kleinen privaten“ Banken sich an der unbeschränkten, realwerte-zerstörenden Geldschöpfung beteiligen und vieles mehr, wie die tödliche Rolle des „privaten“ Eigentums an Naturreichtümern und Produktionsmitteln, die aggressive Fehlleitung der Produktivkräfte entgegen allem Natürlichen, die hemmungslose Ausbeutung von Mensch und Natur, die dauerhafte Vergiftung der gesamten Natur durch chemische, kosmetische und pharmazeutische Kunst-Produkte etc.pp.

    Wir wollen ja, daß da eine wahrhaft menschliche Gemeinschaft entsteht – der Begriff „Gesell-schaft“ ist verbraucht, hinüber, wir sollten endlich aus dem Gesellen-Dasein heraustreten und zusehen, daß wir bald zu Meistern dieser Grobstofflichkeit werden.
    Dazu ist ein völlig neues Beziehungssystem – bisher Wirtschaft genannt – zu erschaffen: OHNE Geld, OHNE Profit, OHNE Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung der Verluste.
    Mit menschlicher, auf Geben und Nehmen OHNE „Austausch“ beruhender Tätigkeit aller: jeder bringt sich ein – nach seinen Fähigkeiten und Neigungen, aber OHNE gegenseitiges Aufrechnen – die natürliche Fülle leben.

    Das ist so, wie wenn das Orchester im Freien auftreten muß, weil es im Konzerthaus nicht möglich ist – ohne daß die Mitglieder wissen, daß sie etwas gemeinsam aufführen sollen, geschweige WAS zu spielen sei… auch hat man den Musikern seit Jahren versucht beizubringen, daß sie doch viel bessere Straßenfeger sind denn Musiker… na und so weiter. 😉

    Langer Rede gar kein Sinn: die Orchestertätigkeit ist gegen das Leben eines Volkes etwas recht Einfaches… 😉

    Und ich wage zu behaupten, daß eine wahrhaft menschliche Gemeinschaft ihren „Dirigenten“ bereits in sich trägt – in jedem Einzelnen und im Schwingen des Ganzen… dazu demnächst mehr.

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  2. Vollidiot sagt:

    Die Orschestertätigkeit ist letztlich begrenzt. Lebt auch oft in einer besonderen Welt – auch mit einem gnadenlosen Druck. Überall Auslese – die Bessren sind der Guten Feind usw..
    Blasen, Streichen, Hauen, Zupfen, Fingerzucken – und vorne steht vielleicht ein Diktator (Karajan) oder kundiger Moderator (Abbado).
    Und dann kommt der Feierabend.
    Das Leben, zumal vielleicht im Versuche befindlich zur Gemeinschaft, issn Fullteimdschob.
    Und da het der Luck fei recht.
    Nur mit der „wahrhaft menschliche Gemeinschaft“ hab ich so meine Probleme.
    Aber an Ideale darf ich glauben.

    Ist jedenfalls viel besser als der Hegel-Spruch von der Freiheit und Notwendigkeit – der kündet vom Nichtverstehen der Freiheit.

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  3. thomram sagt:

    @ Volli

    Ich hab den Hegelspruch irgendwo aufgelesen und für sinnvoll befunden. Kaum eingestellt, stiess mir auf: Das ist ja der komplette Blödsinn…und dachte, na warte, ma kucken, ob einer muckt.
    Der Vollidiot hat gemuckt. Geilo, erheitert mich ungemein, danke!
    Ich hab jetzt meinen Senf drübergestrichen. Wie lange der für mich Bestand haben wird…keine Ahnung. Will ja weiser werden, hahaha.

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  4. Vollidiot sagt:

    Thom

    Hegel war wohl in seinen dialektischen Zaubersfären gefangen.
    Einsicht in Notwendigkeiten als Freiheit unterschieben ist schon dreist.
    Die Einsicht in die Notwendigkeit eine Stange Wasser abzuschlagen ist der füsischen Organisation geschuldet.
    Die Einsicht in die Notwendigkeit einer Ehe bis zur Scheidung durch den Tod kann der Gewohnheit, Trägheit, der zum Masochistischen neigenden Psyche oder aber der Freiheit geschuldet sein.
    Hier tut sich ein weites Feld (Fontanes alter Briest) auf.
    Freiheit und Notwendigkeiten und Zivilisationsmüll relativviert, -fünft oder -sext in der rechten Art Max Stirner in seinem Brevier zur Erlangung der einzigartigen Individualität eines Jeden.
    Isch aber, wie des bei denne Sach so isch, mit Anschdrengig verbunde – also es fördert den Denkapparat – so als Warnung, gell.

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  5. thomram sagt:

    @ Volli

    Wie immer, wenn mir etwas gegen den Strich geht, ist ein verborgenes Geschenk mit dabei. Wenn ich mich der unliebsamen Sache nämlich annehme, lerne ich dazu. Freiheit und Notwendigkeit scheinen sich zu beissen. Das geht mir gegen den Strich.
    Und es macht mir grad Spass, über das Zusammenspiel von Freiheit und Notwendigkeit nachzudenken.

    Die abzuschlagende Stange Wasser.
    Ist die Notwendigkeit des Abschlagens für den Menschen, der sich seiner Freiheit bewusst ist, eine Andere als für einen Menschen, der von Freiheit nichts ahnt?

    Ja. Ist es. Es fällt mir zu.
    Bin ich mir meiner Freiheit nicht bewusst, dann pinkle ich eben so, wie ein Hundeli das auch macht. Stimmt so nicht ganz. Stehe ich in Zürich auf der Bahnhofstrasse und pinkle der UBS an die Ecke, dann habe ich inneren Tumult von Schiss, von Bürgern gelyncht zu werden. Doch tätige ich Besagtes in einem wohligen Wald, dann dürfte es hundeliähnlich sein.
    Bin ich mir, im wohligen Wald, meiner Freiheit bewusst, und sehe ich mich der Notwendigkeit der Erleichterung folgen, so….ist das herzerhebend…..belustigend! Es ist einfach nur komisch!

    Ich spinn‘ es bitzeli weiter.
    Ich denke mir, dass wir einstmals in Zuständen waren, da gab es Notwendigkeit nicht, und die Freiheit war absolut. Was auch immer ich kreierte, es war gut, und ich kam mit niemandem damit ins Gehege, auch mit meiner Blase nicht, haha. Ich denke schon, dass unsere hohen Selbste dereinst wieder in solche Zustände zu gehen gedenken.
    Ich habe mich irgend wann mal dazu entschieden, in Zustände mich zu begeben, da die Freiheit, uneingeschränkt ausgeübt, Ungemach schafft.
    Das ist reizvoll. Ich habe es gewollt. Nun hatte ich es 1000 Leben lang und habe es noch.
    Nun, mich der Freiheit erinnernd, kommt ein breites Lächeln.
    Herrlich lustig, das. Freiheit gibt es, und Notwendigkeit habe ich gewählt. Zu komisch.
    🙂
    😉
    🙂

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  6. Vollidiot sagt:

    Thom

    Der Mensch in seiner Entwicklung war und ist noch immer geprägt von Notwendigkeiten.
    Weil Freiheit Bewußtheit verlangt.
    Wenn die Bewußtheit nicht ist, ist die Freiheit nicht.
    Hier hilft mal wieder der Rudi S. weiter, z.B. Filosofi der Freiheit, die Weltentwicklung und der Mensch usw..
    Is aber schwierig, vor allem weil Bewußtheit (Entwicklung der Bewußtseinsseele, R.S.) mit Denken verbunden ist und Denken für Viele etwas Giftiges ist.
    Ich selber genieße freies Pinkeln in vollsten Zügen (Idioten lieben das Ursprüngliche), auch im Winter, wenn es frisch geschneit hat,
    Warum soll ich warten bis die Blase bleibend ihre Spannung verliert infolge Überdehnung,
    Pinkeln als Überlebensnotwendigkeit, mir als Wicht bleibt hier nur Taktik und Strategie!!

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  7. thomram sagt:

    @ Volli

    „Wenn die Bewußtheit nicht ist, ist die Freiheit nicht.“

    Das lass uns einrahmen und aufhängen.

    Am besten gegenüber zum Klo, dort kann man immer so bbrakdisch wad Gscheites nachfüllen in den Raum, den man gerade entleert.

    Im Ernst. Es benötigt ein gewisses Mass an Bewusstheit, um Freiheit ahnen zu können. Sie besteht, ich bin mir gewiss, doch – wie ich schon 33 mal sugete, will ich sie beschreiben, ist sie weg, denn sie passt nicht in das Schema des Verstandes.

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  8. Vollidiot sagt:

    Thom

    Umgekehrt wird ne Sandale (ohne Fußbeet) draus.
    Wenn „Freiheit“ vom Verstand verstanden wird, incl. dem dazu erforderlichen Bewußtsein von den Dingen der den Menschen umgebenden Welt, mit Empfindungen und Gefühlen seelisch erspürt und verstanden werden wird, dannwird es weitergehen.
    Der Verstand braucht keine Schema(ta) – nur Bewußtsein und die ganze Seele (incl. Ich).
    Wenn dann noch gedacht wird und der Zugang zu der Sfäre der Ideen gelebt wird, Geistiges erlebbar wird – dann zieht die Freiheit in zunehmendem Maße ein.
    Freiheit braucht ALLES vom Menschen.
    Menschsein eben – als Etappenziel.

    Bachkantate:.z.B.
    Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit….
    Bestelle dein Haus, Mensch du mußt sterben……….

    Nicht nur muß, auch darf.

    Dein Kloaforißmuß hat in sich.

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  9. luckyhans sagt:

    Freiheit alleine gibt es nicht.
    Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit – entweder alles dreies zusammen, oder nichts davon.

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  10. Vollidiot sagt:

    Luck

    Darüber kann man streiten.
    Freiheit ist die Freiheit der Wahl.
    Warum jetzt zwanghaft Frieden und Gerechtigkeit damit verbinden.
    Freiheit ist Prozeß und lernen – hier auf der Erde.
    Sie kann immer mehr werden.
    Am Ende kann Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit stehen.
    Aber auch die freie Wahl Sorat zu dienen.
    Und Frieden und Gerechtigkeit sind irdische Konzepte.
    Freiheit und Objektivität ist mehr.
    Wenn man z.B. die Offenbarung ernst nimmt – nicht als mit dem üblichen Begriff der Apokalypse zu verwechseln.
    Das ist aber eher unwissenschaftlich.

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  11. thomram sagt:

    @ Volli und Lücki

    In der Tat hat jeder die Freiheit. Wenige noch können es erfühlen.

    Ich bin über Lückis Behauptung auch gestolpert gestern. Heute fällt es mir zu:
    Nur wer schon ordentlich geläutert ist und permanent sich weiter läutert, kommt in den Genuss, seine Freiheit zu riechen und zu kosten. Weil er schon ordentlich geläutert ist, wohnt ihm das Streben nach Frieden und Gerechtigkeit längst inne.

    Der Not und Elend verbreitet, er ist aus hoher Sicht betrachtet auch frei, doch weiss er nicht nur nichts davon, vielmehr handelt er unfrei, seinen Programmen folgend oder Einflüsterungen ausgesetzt.
    (Seitenblick: Unsere liebe Elite, sie sind unfrei, gefesselter geht es nimmer.)

    Wie muss es nun korrekt heissen. Wie hängen Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit zusammen. Da muss ich erst mal n bisschen sifflieren.

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  12. luckyhans sagt:

    @ Volli:

    Wahlfreiheit (ich würde lieber sagen Entscheidungsfreiheit) hat der Mensch nur in der Grobstofflichkeit, und auch da nur sehr eingeschränkt, weil ständig die Feinstofflichkeit „dazwischenfunkt“ (nenne es Gott oder der große Geist oder das allgegenwärtige Bewußtsein) – wir sind ständig per Intuition mit unserem Lebensplan verbunden…

    Aber die Freiheit, alles zu tun, was der ganzen „übrigen“ Natur nicht schadet, erschließt sich erst demjenigen, der sie verantwortungsbewußt zu nutzen weiß. Und der begreift auch den genannten Zusammenhang… 😉

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  13. muktananda13 sagt:

    Wahlfreiheit geht über Geburt und Tod hinaus. Alles ist Wahl. Es gibt nichts, was nicht Wahl ist. Das Bewusstsein wählt ununterbrochen, über das Wie , das Wo und Wann gebärend in nur einem Wunsch. Dies nennt man Existenz oder Nicht-Existenz, was grob als Sein oder Nicht-Sein bekannt ist. Dies ist es, was der Pendel des Denkens ist und was alles begrenzt auf die Wirklichkeit, die Realität der Form. Was das Denken nicht erfassen kann und nur vage sich vorstellt , fantasierend, nennt es Nicht-Seiend. Was nur die Form , als ewig transformierend (un-)wahrnimmt, nennt es Sein.

    Wenn man den Kosmos durch ein Mikroskop anschaut, sieht man Nebel. Wenn man die Zelle durch das Teleskop anschaut, sieht man wiederum Nebel. Das Einzige, was zählt, ist DIE ANSICHT oder PANORAMASICHT mit dem passenden Instrument anzuschauen. Und dies ist nie das Ego, nie die Persönlichkeit.

    Die Sicht des Punktes ist nur Absicht, nicht Umsicht. Der Punkt sieht das Alles mit zwei Augen und einem Ego. Der Punkt ist selbst das Ego. Wenn Alles separat von jedem (jedem einen) erblickt wird , wird verformt. Verschwindet der Punkt, erstrahlt das Alles.

    Das Hängen am Verstehen über`s Erdenken anstatt Erleben verformt die Wahrheit.

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  14. thomram sagt:

    @ Muki

    hahaha, echt Muktananda. Schön, wie du das umschreibst!

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  15. muktananda13 sagt:

    Nun, Thomram, im Detail steckt das ganze Geheimnis des Ganzen. Schön, dass du es liest und noch schöner , dass du es verstehst!

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  16. muktananda13 sagt:

    Menschliche Überzeugungen werden erzeugt als Zeuge aller 5 Sinnesbezeugungen (Wahrnehmungen).

    So wird der Zeuge nur ein Zeug. Darum trägt der Zeuge 5 Finger einer Hand als Zeug: fünf Sinne ,die zwischen Zeug und Zeuge stehen , als Vorhang zwischen subjektivem Objekt und neutralen Obiektivität .

    Ein Zeuge bezeugt nicht als Zeug, ein Zeug nicht als Zeuge.
    Der Zeuge bezeugt von Weisheit indem er nur das Zeug benutzt, nicht er davon ausgenutzt wird.
    Doch da ist niemand, der zu überzeugen ist.

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  17. thomram sagt:

    Genialer Schlusssatz. Damit hast du gezeigt, dass du das, was du behauptest, verstanden hast, Muki, hahaha.

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  18. muktananda13 sagt:

    Die Wirklichkeit verwirklicht man , indem wirklich sieht, dass das Unwirkliche ein Mann oder Frau ist.

    Die Schale ist nicht der Kern , der Kern nicht die Schale- und dennoch ist alles Eines.

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  19. muktananda13 sagt:

    Die eigene Überzeugung ist meist eine Bezeugung gedanklicher Zeugung Anderer.
    Die Überzeugung wird also Anlehnung auf Ablehnung eigener Offenlegung.

    Es liegt in der menschlichen Natur als Ur- Erdanziehungskraft alle Informationen , die nur Reize sind, in Form von Gedanken, Gesten und Gefühle von außen und innen ungefiltert wie ein Schwamm aufzusaugen und damit voll zu werden bis zum Abtropfen . Doch da bleibt man nur ein Schwamm . Dabei reinigt nur der Filter. Wenn der Filter fehlt, ist das Resultat Leiden. Bis man leidet, ist nur eine Frage der Zeit. Und Zeit hat, eben, Zeit. Da ist der Raum nur ein Schwamm.

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  20. muktananda13 sagt:

    Man wird gereizt nur wenn die Reize die Oberhand gewinnen . Über-Zeug-ung ist der Zustand der Entfernung als Zeug zum ZEUGE – also zur Neutralität.

    Politik wird gemacht von Politikern und gefühlt vom Volk. Doch dabei plückt man ununterbrochen nur die alte Denkweise alter Generationen. Alte Denkweise alter Generation ist die neue Lebensweise aller. Nichts bleibt davon verschont. Weder Politiker, noch die Volksmassen. Denn alles ist nur Eines, mit unendlichen Gesichtern.

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  21. muktananda13 sagt:

    d. h. -pflückt man … die Schale war zu dünn, der Kern halt kerngesund…

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  22. muktananda13 sagt:

    Alles ändert sich und regt sich doch nicht.
    Wer sich bei all der äußeren Regung aufregt, wird rege geändert . Doch da ist alles still und ewig leuchtend.

    Tropfen verdampfen, Tropfen fließen, Tropfen vereisen.
    Der Weise beachtet nicht die Tropfen , sondern sieht alles und sich selbst nur als Wasser. Die Aggregatzustände werden einfach ignoriert. Denn sie zeugen Leid. Und Leid ist Ignoranz.

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