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Visionen / Leben ohne Geld / Das Peer-Projekt

Eben bei Martin Bartonitz gefunden.

Die Arbeit des Autors, Christian Siefkes, setzt Hirnschmalz, analytische Fähigkeit, Lebensbejahung und Phantasie voraus. Ich reihe Christian Siefkes in die Reihe der Vordenker, der Visionäre. Danke, Christian, für deine Arbeit. Möge sie inspirieren, Hoffnung wecken, Inspiration anregen, Anlass zur Tat sein.

Wir hatten das schon mal in bb, gänzlich anders in der Art und Weise der Betrachtung und Beschreibung, jedoch auch mit der Grundlage:

Der Mensch ist gerne kreativ, und er ist gerne tätig. Der Mensch gibt gerne. Der Mensch darf gerne nehmen, was er benötigt:

Das Wildganssystem von Mitstreiter Ohnweg (Hans Steinle) >>>hier

und das UBUNTU-System von Michael Tellinger>>> hier

Und jetzt also Christian Siefkes mit einem gross dick fetten Strauss von Vorstellungen, wie wir es schaffen werden.

„Alles unmöglich“, sagt der vom Leben enttäuschte Rationalist.

„Wir brauchen Visionen, um die richtigen nächsten Schritte zu tätigen“, sagt der konstruktiv wirkende Mensch.

Danke, Christian Siefkes.

thom ram, 20.09.2015

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Produzieren ohne Geld und Zwang – vom Commonismus

September 20, 2015

 

Spreche ich mit Anderen über unser derzeitiges Gesellschafts- und Wirtschaftssystem, so steht da meist die Erkenntnis: So wie sie derzeit eingerichtet sind, scheinen wir an ihr systemisches Ende zu geraten. Und so machen sich immer mehr Gedanken darüber, wie eine Welt anders gestrickt sein könnte, eben nachhaltiger als es die kapitalistische, auf Profitmaximierung und damit fortwährendes Wachstum basierte. Der folgende Text beschäftigt sich mit einer alternativen Wirtschaft, einer bedürfnisorientierten Produktionsgemeinschaft. Es ist der Beitrag von Christian Siefkes für die Konferenz „Andere mögliche Welten?“ (¿Otros mundos posibles?), die im Mai in Medellín (Kolumbien) stattfand. Alle Beiträge der Konferenz werden in einem Sammelband der Rosa-Luxemburg-Stiftung erscheinen, der Ende des Jahres in deutscher sowie in spanischer Sprache veröffentlicht werden soll.

 

Die Bewegung zum Commonismus – (Fundstelle: Keimform)

Stellen wir uns eine Welt vor, in der Produktion und Reproduktion bedürfnisorientiert zum Wohle aller stattfinden, organisiert von Menschen, die sich niemandem unterordnen müssen und sich freiwillig in die erforderlichen Tätigkeiten teilen. Ich nenne eine solche Gesellschaft Commonismus, weil ich glaube, dass darin die Commons, die Gemeingüter, eine wichtige Rolle spielen werden.

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Man mag einwenden, dass eine solche Gesellschaft unmöglich sei, weil es sie noch nicht gab oder weil sie der Natur des Menschen widerspreche. Doch daraus, dass es etwas noch nicht gab, kann man nicht schließen, dass es unmöglich ist; und Argumente zur „Natur des Menschen“ übersehen, dass die Menschen nicht nur die Gesellschaft machen, sondern umgekehrt auch durch die Gesellschaft beeinflusst und geprägt werden. Ändern sich die Strukturen, ändert sich auch das Verhalten der Menschen.

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Der Commonismus bliebe allerdings eine abstrakte Idee, wenn er nicht das Zeug hätte, aus der heutigen Gesellschaft, dem Kapitalismus, heraus zu entstehen. Karl Marx (1859, 9) sagte dazu, dass „die materiellen Existenzbedingungen“ neuer Produktionsverhältnisse „im Schoß der alten Gesellschaft selbst ausgebrütet“ werden müssen.

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Eine commonistische Gesellschaft hat meiner Ansicht nach zwei wesentliche Voraussetzungen, deren Entwicklung durch die kapitalistische Logik zum Teil begünstigt wird, während ihre vollständige Umsetzung im Widerspruch zum Kapitalismus steht: (1) Menschliche Arbeit verschwindet aus dem Produktionsprozess, sie wird durch Automatisierung und Selbstentfaltung ersetzt. (2) Der Zugang zu Ressourcen und Produktionsmitteln steht allen gleichermaßen offen.

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Wie diese Voraussetzungen die Produktionsprozesse verändern, wird bislang im Bereich der digitalen Produktion von Software und anderen Informationsgütern am deutlichsten sichtbar. Die Freie-Software- und Freie-Kultur-Bewegung hat diesen Kernbereich der modernen Produktion so grundsätzlich umgewandelt, dass bestimmte Märkte deutlich geschrumpft oder gar komplett verschwunden sind. Dies betrifft etwa Internetsoftware, Software für Programmierer/innen und Enzyklopädien. In diesen Bereichen haben sich frei verwendbare Programme wie Apache, Firefox, WordPress, frei nutzbare Programmiersprachen wie Python, Entwicklungsumgebungen wie Eclipse sowie die freie Internet-Enzyklopädie Wikipedia durchgesetzt. Konkurrenzangebote, die gemäß der üblichen kapitalistischen Logik nur käuflich erwerbbar sind, haben nahezu keine Chance mehr.

Indem sie Märkte zum Verschwinden bringt, weist diese Bewegung über den Kapitalismus hinaus. Zugleich basiert sie aber auf Voraussetzungen, die im Kapitalismus entstehen und der kapitalistischen Logik zufolge entstehen müssen.

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Ein Paradox des Kapitalismus ist, dass die menschliche Arbeit einerseits seine Grundlage ist, andererseits aber ein Kostenfaktor, den jedes Unternehmen möglichst stark reduziert. Arbeit ist Quelle des Mehrwerts und damit des Profits, doch zugleich kann jedes Unternehmen seinen Profit zumindest temporär dadurch erhöhen, dass es Arbeit einspart und so gegenüber seinen Konkurrenten einen Kostenvorteil erzielt. Arbeit in Billiglohnländer auszulagern, ist eine Möglichkeit zur Kostensenkung, doch noch besser ist es aus unternehmerischer Sicht, sie durch Maschineneinsatz oder durch von den Kund/innen freiwillig und unentgeltlich übernommene Tätigkeiten zu ersetzen.

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Bis vor einigen Jahrzehnten ging der Einsatz von Maschinen und menschlicher Arbeit meist Hand in Hand, etwa bei der Fließbandarbeit. Doch mit zunehmender Automatisierung wird die menschliche Arbeit bei Routinetätigkeiten immer entbehrlicher. Übrig bleiben Arbeiten, die sich kaum automatisieren lassen, weil sie Kreativität, Intuition oder Einfühlungsvermögen erfordern. Deshalb ist in Bezug auf den modernen Kapitalismus oft von „Dienstleistungs-“ oder „Informationsgesellschaft“ die Rede, weil die meisten nicht automatisierbaren Tätigkeiten in diese Bereiche fallen.

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Zudem werden Aufgaben an die Kund/innen selbst delegiert, was weitere Arbeitskräfte einspart. Dank Selbstbedienung brauchen Supermärkte weniger Verkäufer/innen; beim Online-Shopping und Online-Banking werden die Verkäufer bzw. Schalterangestellten ganz überflüssig; Ikea überlässt den Kund/innen das Zusammenbauen ihrer Möbel und spart so Personal und Transportkosten.

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Doch diese Entwicklungen verändern zugleich den Charakter des Tuns. Als Angestellter arbeite ich, um Geld zu verdienen. Wenn ich jedoch meine eigenen Möbel zusammenbaue oder im Internet nach für mich geeigneten Produkten suche, dann interessiert mich das Ergebnis meines Tuns. Und durch die zunehmende Automatisierung werden langweilige Routinetätigkeiten, die man nur gegen (Schmerzens-)Geld erledigt, zunehmend durch kreativere und daher auch inhaltlich interessantere Tätigkeiten ersetzt.

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Für letztere ist eine Bezahlung zwar (sofern man noch Geld braucht) ein netter Pluspunkt, aber – wie sich in den letzten Jahrzehnten zur Überraschung vieler Ökonom/innen gezeigt hat – keineswegs eine notwendige Bedingung. Seit das Internet es immer mehr Menschen ermöglicht, andere mit ähnlichen Interessen auch über größere Entfernungen hinweg zu finden, sind viele Projekte entstanden, in denen Menschen gemeinsam an Dingen arbeiten, die ihnen wichtig sind. Dazu gehören Freie Software, Freie Inhalte wie die Wikipedia und Open-Hardware-Projekte, in denen die Beteiligten gemeinsam materielle Dinge entwerfen und die Baupläne mit der ganzen Welt teilen. Beim Freifunk-Projekt, das offene Funknetzwerke aufbaut, und bei Gemeinschaftsgärten, wo Menschen gemeinsam städtische Freiflächen in offene Gärten umgestalten, steht dagegen die Zusammenarbeit vor Ort im Mittelpunkt. All diese Projekte haben zwei Grundlagen: zum einen die freiwillige, bedürfnisorientierte Zusammenarbeit der Beteiligten; zum anderen die Gemeingüter – Software, Wissen, Netzwerke oder Orte –, die sie nutzen, pflegen oder hervorbringen.

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Manchen der Beteiligten geht es dabei ums Geldverdienen oder die Verbesserung ihrer Berufschancen, aber viele engagieren sich aus anderen Gründen: Weil sie selbst an dem entstehenden Werk Interesse haben, weil sie dabei Aufgaben übernehmen können, die ihnen Spaß machen, oder weil sie den anderen etwas zurückgeben möchten (ohne dazu verpflichtet zu sein). Arbeit zum Zweck des Geldverdienens wird so ersetzt durch Tätigkeiten, die man gerne um ihrer selbst willen, aufgrund ihres Ergebnisses oder den anderen Beteiligten zuliebe übernimmt: Selbstentfaltung.

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Möglich ist das nur, weil die Beteiligten Zugang zu den benötigten Produktionsmitteln – wie Computern und Internetzugang – haben. Das mag als Begrenzung dieser freien, commonistischen Produktionsweise erscheinen, da die Konzentration der meisten Produktionsmittel in den Händen weniger für den Kapitalismus charakteristisch ist. Gemeinschaftlich produzieren kann man Software und Wissen, wo nur kleine, schon weit verbreitete Produktionsmittel nötig sind, aber wie steht es um Dinge, die riesige Fabriken erfordern?

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Glücklicherweise treibt auch hier die Produktivkraftentwicklung den Kapitalismus in eine Richtung, die seine eigene Überwindung erleichtert. Ähnlich wie die heutigen Personalcomputer Nachfolger der Millionen kostenden und Räume füllenden Großrechner des letzten Jahrhunderts sind, werden auch andere Produktionstechniken immer günstiger und für Einzelne oder kleine Gruppen erschwinglicher. Kostengünstige, aber flexible computergesteuerte (CNC) Maschinen ersetzen in der industriellen Produktion zunehmend schwerfällige Großanlagen. Gleichzeitig hat sich rund um diese Maschinen eine Bewegung von Hobbyisten gebildet – die sogenannte „Maker“-Szene –, die sie nicht zum Geldverdienen benutzen, sondern um bedürfnisorientiert zu produzieren, zu experimentieren und Spaß zu haben.

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In diesem Kontext sind auch erste Open-Hardware-Projekte entstanden, die selbst solche Produktionsmaschinen entwerfen und ihr Wissen als Gemeingut teilen. Damit werden die Grundlagen für eine bedürfnisorientierte, auf Gemeingütern basierende Produktionsweise gelegt.

Die Organisation einer Welt ohne Geld

Hier weiterlesen 🙂

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19 Kommentare

  1. luckyhans sagt:

    Sehr sehr schade, daß hier für Verständnis und echte Alternativen ganz wesentliche Fakten einfach außer Acht gelassen werden.
    Zum Beispiel, daß die hier dargestellte sog. „Produktivkraft-Entwicklung“ seit 25 Jahren vollständig auf der hemmungslosen Ausbeutung der Natur und der sog. „Entwicklungsländer“ sowie auf Pump (kreditfinanziert) vor sich gegangen ist – es hat gar keine echten Produktivitätssteigerungen mehr gegeben – das sind alles statistische Scheinblüten.

    Genausowenig wie zwangsläufig die menschliche Arbeit durch Maschinenarbeit ersetzt wird – das ist ein ausschließliches Ergebnis der steuerlichen Bevorzugung des Kapitals gegenüber der Arbeit: die Arbeit wird hoch besteuert, und das Kapital und die Maschinen praktisch gar nicht.

    Was für vorwiegend immaterielle „Produktionen“ (Software) gilt, ist nicht zwangsläufig auch für materielle richtig.
    Und bei einer Dienstleistung – egal bei welcher – entsteht gar kein Mehrwert, sondern NUR durch Produktions-Arbeit.
    Und alle Prozesse müssen – wie in der Natur – in geschlossenen Kreisläufen ablaufen, sonst wird immer wieder nur Ausbeutung (der Natur und des Menschen) und „Entsorgung“ übrig bleiben.

    Es müssen erstmal die Millionen von künstlich hergestellten und jährlich megatonnenweise in die Natur „entlassenen“ chemischen, kosmetischen und pharmazeutischen Stoffe wieder „eingefangen“ und rückverwandelt bzw. in Kreisläufe eingebunden werden, bevor sie noch mehr Schaden in der Natur, die auf solche Stoffe gar nicht „eingerichtet ist“, anrichten können.
    Momentan erfolgt das über das „Endlager Mensch“, d.h. den physischen Körper – eine Zeitbombe, die uns noch heftigst bschäftigen wird.

    Die Ernsthaftigkeit der Lage wird drastisch unterschätzt – wir sind über die Phase „jetzt denken wir einfach mal locker nach, wie es besser gehen könnte“ schön längst hinaus – der beschleunigt talwärts rasende Wagen hat keine Bremsen, und nun über eine bessere Lenkung nachzudenken, kommt viel zu spät. Der Karren muß erstmal zum Stillstand gebracht werden…

    „Was nix kostet, ist nix wert“ – DAS ist das hirnverbiegende Credo des Kapitalismus – solange das in den Köpfen herumspukt, wird es schwer.

    Die verlogene (weil ständig manipulierte) Wikipedia als Beispiel für eine erstrebenswerte Art, miteinander umzugehen, herzunehmen, ist für jeden denkenden Menschen eine Beleidigung.
    Die Idee war geníal, aber wie wir sehen, war es wieder das Geld, das bisher ALLE genialen Ideen in ein Instrument der Unterdrückung, Verdummung und Ausbeutung verwandelt hat.

    Und sich engagieren „auch ohne Geld“ ist etwas total anderes als sich engagieren GANZ ohne Geld.

    Und weder die „modern(d)e“ noch jede beliebige bisherige sog. Wirtschaftstheorie ist auch nur annähernd in der Lage, die wahren Verhältnisse adäquat abzubilden – siehe dazu die fünfzehnteilige Artikel-Reihe „WWW“ hier auf bb. Dort sind auch die Ursachen der Konkurrenz sauber herausgearbeitet, wie auch der allen Austauschprozessen zugrunde liegende Betrug und dessen Ursachen.

    Die Automatisierung ist bisher „gesteuerter“ (im Doppelsinne) Selbstzweck zur Profitsteigerung – siehe oben.
    Sie in die richtigen, naturgerechten Bahnen von Kreisläufen zu bringen, ist in erster Linie eine Frage nach der Sinnfälligkeit der Bedürfnisse – aber nicht nur.
    Die Wertschätzung der Natur, sie als höheres Gut als die eigenen momentanen Genußsüchte anzuerkennen und dementsprechend zu handeln – das muß erstmal wieder erlernt werden, BEVOR wir uns über („echte“) Bedürfnisse unterhalten können.
    Sodann kommen die Kreisläufe ins Bild – kein Produkt, für das kein vollständiger Kreislauf nachgewiesen wird, darf mehr produziert werden. Das wird wohl kaum „selbstorganisierend“ durchzusetzen sein…

    Ebenso ist das Thema Besitz / Eigentum ein ganz wichtiges – denn alle Naturreichtümer, die allen Menschen gegeben sind, dürfen keinesfalls „privat“ (von lat. „privare“ = „berauben“) angeeignet werden – sie müssen im Gemeinschaftseigentum verbleiben.
    Ebenso wie der von jedem arbeitenden Menschen erschaffene Mehrwert stets allen zugute kommen muß.

    Es wären noch weitere Punkte zu erörtern, aber ich denke, die dem Vorschlag zugrunde liegenden Fehleinschätzungen und -schlüsse werden deutlich.
    Das Thema ist deutlich vielschichtiger als die Übertragung von pionierhaften Ideen der Software-Branche auf die gesamte Wirtschaft: die gesamte Wirtschaft ist völlig neu zu denken – als natürliches Geben und Nehmen… selbstverständlich ohne Geld oder seine Surrogate. 😉

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  2. SecurityScout sagt:

    Danke für Deinen Kommentar Hans.
    Leider werden Dich 95% der Menschen nicht verstehen.

    Mit dem Menschengeschlecht was wir momentan in Deutschland haben geht NICHTS mehr.
    Darum kommt jetzt erst einmal das „Große Reinemachen“.
    Danach sehen wir weiter.

    Die welche die Lage verstehen, sichern sich ab, verlagern ihr Kapital ins Ausland, sind mit einem Bein
    im Ausland und wenn es knallt, sind diese Unternehmer sofort ganz weg.

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  3. thomram sagt:

    @ SecurityScout

    Sei willkommen auf bb, Scout.

    Deine Sicht kann ich verstehen. Es hindert mich jedoch nicht daran, best- und leichtestmögliche Wege zu denken.
    Soll es denn so kommen, wie du es siehst, so habe ich es doch wenigstens versucht.

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  4. Vollidiot sagt:

    Schon Paulus hat vor ein paar Jahrhunderten formuliert: Jeder gibt sein Bestes zum Wohle der Gemeinschaft.
    Da das aber Paulus war und er dazu noch „Christ“ war und sonst viel Schwachsinn gesagt hat, kann das nur Blödsinn sein – also das Gegenteil von dem was uns frommt.
    Da es gewisse Kreise geschafft haben das Wenige was hülfe zu verunglimpfen, blüht den Menschen ein etwas längerer Weg des Lernens.
    Ich wünsche Empfänglichkeit dafür der Allgemeinheit, große Lernbereitschaft und also fruchtbares Lernen zum Wohle des Einzelnen und zum Wohle der Gemeinschaft; besser der Gemeinschaft der Ver änderungswilligen, die anderen brauchen länger und nehmen auch mehr „Kollateralschäden“ inkauf.
    Von denen die das Hässliche befeuern (das Wort „Böse“ erspare ich den Lesern, weil es das für viele nicht gibt) brauchen wir nichts erwarten, weil diese Kreise dem -äh – Hässlichen seit altersher verhaftet sind und bleiben werden.
    Ansonsten hat Luck schon alles jesacht.

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  5. muktananda13 sagt:

    Würde man ohne Geld leben wollen, so würde man ohne Geld leben. Will man aber nicht , so lebt man nur damit . Doch wenn das Geld zum Leben wird, so zählt man das Leben im Portmonnaie.

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  6. muktananda13 sagt:

    Nun ja gut, auch auf den Konten…

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  7. luckyhans sagt:

    @ Muki:

    Sieh da, da ist auch schon der erste Widerspruch aufgetaucht: ist das auf dem Konto denn überhaupt Geld?
    Nein, es ist nur eine Forderung an die Bank.

    Ist das im Portjuchhe Geld?
    Nein, es ist nur der Anschein von Geld – heißt ja auch richtig: Geld-Schein.

    „Richtiges“ Geld besteht nun mal aus Edelmetall – alles andere sind Surrogate: „Gesetzliches Zahlungsmittel“ usw.

    Die Leut rennen also wem oder was hinterher? Richtig – einem Betrug…

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  8. thomram sagt:

    @ Lücki

    Ich verschärfe.
    Auch Silber und Gold ist nur dessentwegen „richtiges“ Geld, weil eine weltweite Uebereinkunft, tief unbewusst eingegraben, darüber besteht, dass Solcherlei viele Kartoffeln aufwiege.

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  9. muktananda13 sagt:

    Es spielt keine Rolle was und wie das Geld ist, dies eine Bagatellnebensache.
    Wichtig ist nur, ALS WAS MAN SICH SELBST ANSIEHT und was man ständig vor den Augen hat. Hat man nur zeitlichen Raum oder räumliche Zeit als ZIEL des Lebens , hat man das gegenwärtige Lebensschuljahr verpasst. Darum gibt es ja Wiedergeburt.

    Es ist absolut einfach: sieht man sich als Geist mit Körper an ODER als Körper mit eventuell einem Geist ?! Sich anzusehen heißt es, SICH ENTSPRECHEND WAHRZUNEHMEN .Die übersinnliche und überdenkliche Wahrnehmung ist es, was Ablösung aus dem ewigen Kreis der Zeit -Raum- Zyklik garantiert. Alles andere ist Weitervertiefung darin.

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  10. muktananda13 sagt:

    Das persönliche Denken (Ego) klebt an allen, außer am Licht. Da es nicht das Licht ist, sondern der Mangel dessen. Es klebt an erster Stelle AN FORM, zweitens AN BEWEGUNG, drittens AN VIELFALT, viertens AN NAMEN , fünftens AN GEGENSÄTZE . All die anderen Verklebungen sind Charasteristika aller diesen Elemente der Verwirrung.

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  11. muktananda13 sagt:

    5 Naturelemente, 5 Geistesverklebungen,5 Körperhüllen, 5 Sinne – darum 5 Finger. Wenn „die fünf 5-er“ überholt werden, ist man frei, da man selbst sich als Freiheit tastet.

    Wenn die Freiheit sich seibst vergießt, bastelt sie sich somit den „Goldenen Käfig“ und hüpft herrein. Erinnert sie sich aber ihrer, ist sie wieder augenblicklich frei. Alles dies ist SELBSTERINNERUNG PER WAHRNEHMUNG.

    Versucht euch dies zu vergegenwärtigen, dies sooft wie möglich zu kauen. Die Idee gebiert den Wunsch. Und der Wunsch macht entweder frei, oder gefangen. Einen anderen Weg für die Erlangung der angeborenen Freiheit gibt es nicht. Doch einen Haufen in die Zelle der Sebstvergesslichkeit.

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  12. luckyhans sagt:

    @ Muki:
    Für die meisten Menschen gilt nach wie vor, daß sie den Wert eines Mitmenschen nach dessen Haus/Auto/Bankkonto etc. einschätzen – traurig aber Warzenschwein. Entsprechend nehmen Sie sich selbst auch wahr.
    Da herauszufinden, ist nicht einfach, solange man im Hamsterrad radelt… 😉

    Die genannten „Verklebungen“ kann ich so auch nicht nachvollziehen – Bewegung ist etwas Grundlegendes, der Materie und dem Leben eigenes – Vielfalt ist auch nichts, woran ich mich „gebunden“ fühle – Form ist nur die Art der Erscheinung, wie die Wirklichkeit uns „vorkommt“… NAMEN sind eine Erfindung der SKlavenhalter, namen etwas durchaus sinnvolles – Gegensätze stören nur den, der damit nicht umzugehen weiß – Licht ist Schwingung, Bewegung…

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  13. Nichtsnus sagt:

    „26/09/2015 um 23:23“ (siehe Datums und Uhrzeitangabe meines vorherigens Kommentars)

    Zahlen sind vielleicht doch alles (wie im Film Matrix uns durch den GEIST in den Köpfen von Drehbuchautoren offenbart) und wenn GOTT dann noch dazukommt, dann sieht es schon wieder so aus: ALLES ist NICHTS und NICHTS ist ALLES.

    23, die Zahl des Verborgenen und hier jetzt gleich 2 x in Form von 23:23.
    So wie mein Nick hier Nichtsnus (nichts = 23 und nus [ahd. nichts] = 23) ist. LOL

    Denn es gibt keine Zufälle, alles ist von Gott so gewollt und er selbst, auch wenn das niemand begreifen will oder nicht dazu imstande ist, es zu begreifen (so wie der liebe Dude), außer wie es aussieht mir, ist das Nichts.

    Übrigens, wie beim oben genannten Artikel beim Honigmann zu lesen ist, die Zahl 7 steht für das Nichts bzw. das Kleinste aller Dinge und Nichtdinge und das ist ja GAR NICHTS. Danach suchen die Wissenschaftler fieberhaft und bauten extra um IHM (GOTT) auf die Spur zu kommen, eine riesige fast unendlich viel Energie verschlingende und superteure Maschine in CERN und was sie finden, ist ein winziges Teilchen, genannt Higgs-Boson. Und damit sind sie dann schon wieder mit ihrem Latein am Ende, weil je weiter sie noch ins Nichts vordringen sollten, umso weniger werden sie finden und das verstehen sie einfach nicht. Das ist einfach, weil GOTT GEIST ist und er sich aussucht, wann und in welcher Gestalt er auftreten will. Er kanns sich einfach aussuchen, denn er ist schließlich GOTT.

    Ich ging durch das TOR des GEISTES zum HÖCHSTEN und das Tor hat einfach den Namen Edesch Li Gusdh. Der Name bedeutet so etwas, wie es ein schwarzes Loch ist. Da war ich dann also mitten im Paradies und Gott war nicht da – LOL. Warum? Klar, weil GOTT ja das Nichts ist – nochmal LOL. Aber ich kam von da in unsere Welt zurück als der/das/die maLOLam – siehe dazu „GEHEIMNISVOLLE BUCHSTABEN im Koran, ab 2. Sure Al-Baqarah (Die Kuh): Alif Lam Mim. Mehr Infos dazu gibt es auf meinem Blog.

    ⒶLam Mim, anders herum (gespiegelt) Mim maLⒶ.

    Aber mein universale Name ist BIENBIEN. Denn ich bin, der ich bin, sagt der HÖCHSTE. LOL, und der LOL ist das Nichts. Und weil ich das Nichts bin, kann ich ALLES sein, was ich will und zur Zeit bin ich „DER KLEINE“ (was auch ein Name ist). Auf arabisch übersetzt heißt „der Kleine“ im übertragenen Sinne مالو .

    Ich bin als Mensch, mit dem Namen „der Kleine“ nun darauf höchst gespannt, ob und was am Montag, dem 28.09.2015 passieren wird.
    Geboren bin ich übrigens am 17.02.1962 – ergibt nach der Kabbala: 1+7+2+1+9+6+2 = 28.

    Oder auch:

    Oder auch:

    Mag sein, es passiert auch GAR NICHTS- LOL!
    Kann es mir aber nicht denken, denn ich denke eher, daß uns ein ÜBERRAGEND GROSSES EREIGNIS bevorsteht. Ja, der gesamten Menschheit sogar.

    Siehe, ich habe es euch gesagt.

    Liebe Grüße, der Mann mit dem Krug (‚WASSERMANN-ZEITALTER‘)

    ABRAHADABRA

    Φ ♒

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  14. thomram sagt:

    @ Nichtsnus

    Willkommen, Nixnutz, äh Nichtnuss äh Nichtsnus.

    Prophezeiungen. Seher können grössere von geringeren Wahrscheinlichkeiten unterscheiden. Ich bin nicht mal Seher und kann doch mit Bestimmtheit sagen: Täglich kann Schwerwiegendes passieren, so viele Spannungsfelder sind aufgebaut. Auf Mitte des laufenden Septembers waren Höllenereignisse prognostiziert. Was ist passiert? Es wurde offenbar, dass die Migration anläuft. Und die NATO übt sich im Muskelzeigen. Und in Làndern wie Syrien dürfte es unschwer sein, Schlimmeres als Schlimmes zu bezeichnen.

    Montag also. Das ist morgen. Vielleicht drückt Frau Merkel, schlafestrunken statt auf den Weckerstopp auf den roten Knopp? Ach nö, dieser Knopp is aufm Nachttischchen des US Dschenerals.

    Na. Ich setze auch heute meine Bäumchen.

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  15. Nichtsnus sagt:

    Guten Morgen thomram!

    „Willkommen, Nixnutz, äh Nichtnuss äh Nichtsnus.“

    Danke fürs Willkommen heißen!

    Es heißt aber bitte Nixnus (nus, ahd. nichts bzw. gar nichts), ohne t. Denn das t (der Nichtsnutz) wird entfernt aus dieser Welt, damit es zu Tikkun Olam kommen kann. Du weißt wofür das t steht?

    1.Korinther 5:13 Die aber draußen sind, wird Gott richten. Tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg!

    Offenbarung 21:4 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

    Es ist uns so vom Höchsten versprochen worden und ich denke, der lügt nicht ( :)). Wir werden es erleben.

    „Na. Ich setze auch heute meine Bäumchen.“

    Tue das mal(O). Ich setzte solche Bäumchen schon vor 30 Jahren in echt und bis heute kam in Gedanken täglich eins hinzu.

    Das ist dem großen Flüchtlingsstrom kommt einem fast so vor, als wollten die alle mit in die Archè, die in Duitschland vielleicht landen wird? LOL.

    GLAUBE ist Alles und Alles ist Nichts.

    Liebe Grüße

    Φ ♒

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